Schön :-)Vom Verstand her war es bereits vorher so. Gefühlt ist eine Ahnung da.Ist die Ichillusion durchschaut worden?
Die Frage kann also mit Ja beantwortet werden.
Wie wird diese „Ahnung“ erlebt? Was ist anders als Vorher?
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Schön :-)Vom Verstand her war es bereits vorher so. Gefühlt ist eine Ahnung da.Ist die Ichillusion durchschaut worden?
Die Frage kann also mit Ja beantwortet werden.
Das Wollen fällt weg. Eine Gleichgültigkeit macht sich breit. Das Wissen, das Vertrauen, dass es okay ist, was passiert. Schuldgefühl wird als Gedanke erkannt. Empfindungen werden neugierig betrachtet. Aufkommende Gedanken nach den Empfindungen können vorbeiziehen.Wie wird diese „Ahnung“ erlebt? Was ist anders als Vorher?
Könnte sein, dass ich Gleichmut meine.Meinst du wirklich „Gleichgültigkeit“ oder vielleicht „Gleichmut“?
Hast du die Antworten auf „deine“ Fragen hier oben, oder gibt es noch was, was nicht beantwortet worden ist?Wer erfährt das, was ich Leben nenne?
Wenn es das Ich nicht gibt, wer bin ich dann? Wie erfahre ich dann das Leben?
Ich suche den Sinn des Lebens, wohl wissend, dass durch meine Erfahrung der Sinn des Lebens genügend getan wird.
War es das wirklich schon? *grins*Super :-)
Hast du die Antworten auf „deine“ Fragen hier oben, oder gibt es noch was, was nicht beantwortet worden ist?Wer erfährt das, was ich Leben nenne?
Wenn es das Ich nicht gibt, wer bin ich dann? Wie erfahre ich dann das Leben?
Ich suche den Sinn des Lebens, wohl wissend, dass durch meine Erfahrung der Sinn des Lebens genügend getan wird.
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Ah, da war er, der Impuls, den ich übergangen habe. Okay, dann beantworte ich die Fragen, die ich hatte.Na ja, die Fragen hast du noch nicht beantwortet ;-)
Wer erfährt das, was ich Leben nenne?
Wenn es das Ich nicht gibt, wer bin ich dann?
Wie erfahre ich dann das Leben?
Was ist Sinn des Lebens?
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„Das Leben“ – was soll das sein? Kannst du den Satz umformulieren?Das Leben erfährt sich selbst. Es erfährt sich durch die Wahrnehmung, die ihm geschieht.
Bist „Du“ nicht „Gott“? Gibt es da eine Trennung zwischen „Dir“ und „Gott“?
Ich bin die Rolle in einem Film, den sich das Leben (wahlweise der liebe Herrgott) "ansieht". Ich bin das Leben, das sich selbst wahrnimmt.
Und wenn Joram sagen wird, dass das Leben kein "Sinn" hat? Ist es „falsch“?Der Sinn des Lebens ist zu leben, mit dem Leben mitgehen, mitfließen, mitschwingen. Einfach nur sein und wahrnehmen, was passiert.
Das Leben ist ein Prozess, der abläuft. Es ist das, was passiert.„Das Leben“ – was soll das sein? Kannst du den Satz umformulieren?
Die Trennung gibt es nicht, nein. So gefragt bin ich alle und nichts. Am Ende ist nur Sein.Bist „Du“ nicht „Gott“? Gibt es da eine Trennung zwischen „Dir“ und „Gott“?
Falsch ist das sicher nicht, eher erleichternd. Wenn kein Sinn, dann kein Suchen, um einen Sinn zu finden.Und wenn Joram sagen wird, dass das Leben kein "Sinn" hat? Ist es „falsch“?
Japp, ist sie.Ist die Ichillusion durchschaut worden?
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Ich, mich, Selbst sind nur Gedanken in Worte, Benennungen ausgedrückt. Bis auf Gedanken gibt es das nicht wirklich.1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Die Ichillusion entsteht durch die Identifikation mit Gedanken, die in Zusammenhang mit Gefühlen gebracht werden. Bsp.: Ich laufe, während ich auf ein Handy schaue, gegen ein Verkehrsschild. Autsch taucht als Gedanke auf, nachdem der Zusammenstoß wahrgenommen wurde. Weitere Gedanken folgen dem ersten. Die Hand geht unwillkürlich zu "meinem" Kopf. Er ist im Erfahrungsbereich näher, als das Verkehrsschild. "Zwischen Beidem" gab es letztendlich nur die Wahrnehmung von Druck, eventuell wurden Temperaturunterschiede wahrgenommen. Die Gedanken folgen der Wahrnehmung unmittelbar, weshalb sie als wahr angenommen werden. Ohne Worte, die die Gedanken benennen können, bleibt nur die Wahrnehmung und undefinierbare Gedanken.2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Es fühlt sich erleichternd an, aber auch ernüchternd und lustig. Anders als vorher scheint manches müheloser von statten zu gehen. Gedanken können vorüber ziehen. Lösen sie "gute" Gefühle aus, kann mit ihnen "gespielt" werden. Gedanken werden als Gedanken erkannt. Schwierig zu beschreiben, was gerade passiert. Auf der anderen Seite ist aber auch "alles wie vorher". Das Leben wird "anders" erfahren.3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Das Experiment jedem Impuls sofort nachzugehen, egal ob "Unlust", "Angst", "Albernheit" als Gefühl definiert wurde. Den Gefühlen nachfolgenden Gedanken wurde kurz Aufmerksamkeit geschenkt, ehe wieder Wahrnehmung war.4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle sind Gedanken, die auftauchen. Sie entstehen in Verbindung mit weiteren Gedanken und Gefühlen,. Gedanken stehen dabei "gleichberechtigt" neben der Wahrnehmung. Ich denke nur, dass ich die Kontrolle habe.5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Eigentlich schon. Mir fehlen die Worte.6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
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