What brings you to Liberation Unleashed?
Etwas hat mich hierher geführt. War es das Universum, geboren aus dem Bewusstsein, dass alles durchdringt? Ich weiß es nicht. Ich folge dann und wann nur dem Weg, den es nicht gibt.
Es gibt mich, und ich bin nichts als die Erfahrung, die durch mich geschieht. Das sagt der Verstand, durchdrungen vom Nichts. Und doch ist da etwas, was die Erfahrung durchdringt, die durch mich geschieht. Ohne mich kann die Erfahrung nicht sein.
Wie soll man das verstehen, was gerade geschrieben wurde? Durch wen, wenn nicht mich?
Die Illusion trennt mich.
What are you looking for? What do you expect from this?
Ich suche nach der Erfahrung, die man Leben nennt.
Wer erfährt das, was ich Leben nenne?
Wenn es das Ich nicht gibt, wer bin ich dann? Wie erfahre ich dann das Leben?
Ich suche den Sinn des Lebens, wohl wissend, dass durch meine Erfahrung der Sinn des Lebens genügend getan wird.
What is your background in terms of seeking and inquiry?
Mein Weg begann, als ich mir des tiefsten Schmerzes in mir bewusst wurde. Einem Schmerz, den es nur für mich gibt. Es genügt nicht zu wissen, dass es diesen Schmerz nur für mich gibt. Ich möchte die Erfahrung des "Nichtschmerzes".
How ready are you to question your beliefs about who you are and see the truth no matter what?
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Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Hi :-)Ich suche nach der Erfahrung, die man Leben nennt.
Wer erfährt das, was ich Leben nenne?
Wenn es das Ich nicht gibt, wer bin ich dann? Wie erfahre ich dann das Leben?
Ich suche den Sinn des Lebens, wohl wissend, dass durch meine Erfahrung der Sinn des Lebens genügend getan wird.
"suche nach der Erfahrung, die man Leben nennt." - wann warst "Du" davon, von diese Erfahrung, getrennt?
"Wer erfährt das, was ich Leben nenne?" - wieso muss es "Jemand" geben, der "erfährt"? Schaue nach: Ist da jemand zu finden?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
"Ich" war solange davon getrennt, bis eine erste vermeintlich bewusste Erfahrung eintrat. "Mich" gab es viele Jahre nicht, im Sinne von "Erinnerungen". Kein Gefühl, keine Empfindungen, nichts, woran ein "Leben" festgemacht werden kann. Insofern kann ein "Wann" nicht beantwortet werden.wann warst "Du" davon, von diese Erfahrung, getrennt?
Es muss keinen "Jemand" geben. Das Gefühl, dass es jemanden gibt, erwachte mit Emotionen, Schmerz, Freude und dergleichen. Vielleicht zum ersten Mal ein bewusstes Lebensgefühl?wieso muss es "Jemand" geben, der "erfährt"?
Es ist "keiner" zu finden. Es herrscht eher der Drang vor Gefühle und Empfindungen einordnen zu wollen. Damit verbunden "unangenehmes" beiseite schieben, und "angenehmes" festhalten zu wollen. Woher kommt das, wenn da niemand ist?Schaue nach: Ist da jemand zu finden?
Vom Verstand her ist vieles klar. Vom erleben her nicht.
Es gibt die Vorstellung von einem Baby, das alles erlebt, erfährt, und nicht weiß, dass es ist.
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Wenn die Abläufe vom Verstand her klar sind, ist es Zeit die Gefühle, das Erlebte, sich zu widmen…Es ist "keiner" zu finden. Es herrscht eher der Drang vor Gefühle und Empfindungen einordnen zu wollen. Damit verbunden "unangenehmes" beiseite schieben, und "angenehmes" festhalten zu wollen. Woher kommt das, wenn da niemand ist?
Vom Verstand her ist vieles klar. Vom erleben her nicht.
Es gibt die Vorstellung von einem Baby, das alles erlebt, erfährt, und nicht weiß, dass es ist.
Was läuft wirklich im Innenleben ab?
„Es ist "keiner" zu finden.“ – Und wem „gehören“ all die unangenehmen Gefühle?
„Es herrscht eher der Drang vor Gefühle und Empfindungen einordnen zu wollen.“ – Ja klar. Das Verlangen zu leben ist da. Wo ist das Problem?
Woher kommt die Idee dass ‚Jemand‘ da sein sollte, wenn „"keiner" zu finden. ist“???Woher kommt das, wenn da niemand ist?
Spüre in dir – was wird WIRKLICH erlebt? Ist es nicht schön, wenn NUR Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen da sind? Wozu ein „Ich“ dem anzudichten?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Es wird etwas gespürt, woraufhin versucht wird diesem eine Benennung zu geben. Bei der Beschreibung dessen taucht die Frage auf, wer da was spürt. Quasi ein Beobachter. Im weiteren Verlauf kommt es dann zwangsläufig zu einer Identifikation, indem Ich verwendet wird. Alternativ wird Es verwendet. Beides, ich und es, sind "dingliche" Identifikationen.Was läuft wirklich im Innenleben ab?
Dem "Ding", dass sich ich nennt.Und wem „gehören“ all die unangenehmen Gefühle?
Das Problem liegt darin, dass es ohne all die Empfindungen leichter war zu leben. Es wurde getan, was getan werden musste. Ansonsten einfach nur "existiert". Es war einfach nur.Ja klar. Das Verlangen zu leben ist da. Wo ist das Problem?
Es braucht "Jemanden", der das Erleben lebt. Ansonsten lebt ein "Nichts".Woher kommt die Idee dass ‚Jemand‘ da sein sollte, wenn „"keiner" zu finden. ist“???
Einerseits ja. Andererseits lässt sich leben schlecht beschreiben, wie Kommunikation ohne Ichindetifikation schwierig ist.Spüre in dir – was wird WIRKLICH erlebt? Ist es nicht schön, wenn NUR Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen da sind? Wozu ein „Ich“ dem anzudichten?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Hier gibt es kein “Ding”. Hier gibt es ein Fluss/Ablauf, was sich „Ich“ nennen könnte, der Name täuscht aber immer ein „Ding“ was es nicht gibt. :-(Dem "Ding", das sich ich nennt.Und wem „gehören“ all die unangenehmen Gefühle?
Die Benennung ist entlarvt, sie wirkt nicht mehr… Die Benennung ist nur eine Benennung. So wie der Weihnachtsmann kein Weihnachtsmann ist, sondern der Nachbar von drüben, ein „Weihnachtsmannillusion“ so zu sagen…
Hier liegt eine Verwechselung. Die Empfindungen sind nicht das Problem. Die Identifikation mit den Empfindungen: „es sind MEINE Empfindungen und sie sind ‚berechtigt‘“ – das ist das Problem.Das Problem liegt darin, dass es ohne all die Empfindungen leichter war zu leben. Es wurde getan, was getan werden musste. Ansonsten einfach nur "existiert". Es war einfach nur.Ja klar. Das Verlangen zu leben ist da. Wo ist das Problem?
Es gibt kein Leben ohne Empfindungen.
Weiche nicht aus. Wie kommst du auf die Idee, dass ‚Jemand‘ da sein muss, obwohl deine eigene Erfahrung belegt, dass da „"keiner" zu finden ist“???Es braucht "Jemanden", der das Erleben lebt. Ansonsten lebt ein "Nichts".Woher kommt die Idee dass ‚Jemand‘ da sein sollte, wenn „"keiner" zu finden. ist“???
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Vielleicht weil schreiben ohne das Wörtchen Ich unmöglich ist?Wie kommst du auf die Idee, dass ‚Jemand‘ da sein muss, obwohl deine eigene Erfahrung belegt, dass da „"keiner" zu finden ist“???
Das Ich wird als Illussion gebraucht, um in der Illussion leben zu können, respektive diese und das Beschreiben ihrer zum Ausdruck zu bringen.
Ansonsten besteht das Leben aus Empfindungen, Gedanken, Interpretationen. All das wird durch einen Beobachter, der letztendlich auch nur illusionär ist, wahrgenommen.
Das Leben lebt einfach?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Ist das kein Widerspruch?Ansonsten besteht das Leben aus Empfindungen, Gedanken, Interpretationen. All das wird durch einen Beobachter, der letztendlich auch nur illusionär ist, wahrgenommen.
Ein Beobachter, der letztendlich auch nur Illusion ist?
Schau in der Erfahrung - was ist eigentlich das, was "Beobachter" genannt wird?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Der Prozess, der Ablauf, das was passiert, das was wahrgenommen wird.Schau in der Erfahrung - was ist eigentlich das, was "Beobachter" genannt wird?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Gibt es also nur Prozesse, oder gibt es auch ein „Ding“ was die Prozesse beobachtet?Der Prozess, der Ablauf, das was passiert, das was wahrgenommen wird.Schau in der Erfahrung - was ist eigentlich das, was "Beobachter" genannt wird?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Ein "Ding" ist nicht auszumachen. Es wird nur etwas wahrgenommen.
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Also gibt es „Wahrnehmung dessen was IST“?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Dass was IST, dass was passiert.
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Schön philosophisch nichts aussagend. Oder?Dass was IST, dass was passiert.
Wenn du aber damit inneren Frieden gefunden hast, ist es völlig okay…
Ist die Ichillusion durchschaut worden?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wie geht's weiter, wenn es den Weg nicht gibt?
Wenn es nichts aussagend ist, dann ist es so.Schön philosophisch nichts aussagend. Oder?
Vom Verstand her war es bereits vorher so. Gefühlt ist eine Ahnung da.Ist die Ichillusion durchschaut worden?
Die Frage kann also mit Ja beantwortet werden.
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