Ankommen

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Annichen
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Ankommen

Postby Annichen » Mon Mar 19, 2018 2:38 pm

Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Ich identifiziere mich immer wieder mit meinen Rollen als Frau, Mutter, Hausfrau, Ehefrau. Sicherlich gibt es noch hunderte von andern Rollen in die wir tagtäglich hineinschlüpfen, als Hundespaziergängerin, als Kinobesucherin,.... Aber bin ich wirklich diejenige in dem Moment, oder wer oder was bin ich?

Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Mich von meinen Ängsten, meiner Traurigkeit zu befreien. glücklich sein und Liebe erfahren. Eigentlich weiss ich irgendwo tief in mir, dass es einfach ist, Erleuchtung zu erfahren. Und trotzdem lege ich mir immer wieder so viel Steine in den Weg. Ich bin noch auf meinem Weg und möchte zu meinem Durchbruch kommen.

Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Ich befinde mich schon seit langer Zeit auf dem spirituellen Pfad und möchte einfach ankommen. Es gibt vieles was ich probiert habe: Yoga, Ayurveda, Meditation, Entspannungstechniken. Alle Techniken versprechen einem den Himmel auf Erden, was aber halt nicht so richtig stimmt.

Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Meine Perspektive möchte ich ändern, und mich und meine Umwelt anders betrachten.

Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
8/10

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Re: Ankommen

Postby T900x28b » Mon Mar 19, 2018 11:05 pm

Hallihallo Annichen :)

Mein Name ist Tracy und wenn du magst begleite ich dich hier gerne!

Mit der Zitierfunktion und den Einführenden Worten hast du dich vertraut gemacht?

Falls nicht..

Zitierfunktion https://www.liberationunleashed.com/nat ... =18&t=6275

Einführende Worte https://www.liberationunleashed.com/nat ... =18&t=6280


Denn fangen wir doch gleich mal an!

Du sagst auf die Frage was dich zu LU führt unter anderem.
Mich von meinen Ängsten, meiner Traurigkeit zu befreien. glücklich sein und Liebe erfahren.
Da muss ich dir sagen, dass das Durchschauen der Ich-Illusion keine Garantie dafür ist, dass du nie wieder Angst und Trauer erfährst, oder du für immer glücklich bist. Das Durchschauen bedeutet nicht, dass danach alles angenehm ist. Vielleicht rumpelt es sogar danach nochmal ordentlich, vielleicht auch nicht..
Das sollte dir klar sein.

Was hast du denn noch so für Erwartungen wie es nach der Befreiung aussehen soll?
Wie glaubst du wird die Befreiung aussehen?
Was ist danach anders als vorher?
Was bleibt gleich?



Und wieso eigentlich nur 8 von 10 bei der letzten Frage aus dem Einführungs-Post ? ;)



Achja eine Sache noch, bitte 100% Ehrlichkeit!


Alles Liebe!!!

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Re: Ankommen

Postby Annichen » Tue Mar 20, 2018 4:55 pm

Hallo Tracy,

Danke für die Aufnahme!

Meine Vorstellung ist es, auch wenn ich von Trauer erfüllt bin, weiss, dass dies nur ein Segment ist im Fluss meines Lebens. Trotzdem identifiziere ich mich immer wieder mit dieser Traurigkeit.

Momentan habe ich ein Pflegekind von 4 Jahren, die Phase erlebe ich ziemlich stressig, die kleine leidet unter Ängsten und kann sich nicht von mir annabeln. Mit dem Kopf verstehe ich sie (sie hat ihre erste Mutter verloren) und hat Panik mich zu verlieren. Aber ich bin erschöpft und weiss nicht wie ich ihr und mir helfen kann.

8 weil ich mit Momenten wirklich was will und dann wieder zurückschrecke.

Ich möchte einfach frei und glücklich sein.

Alles Liebe

Annichen

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Re: Ankommen

Postby T900x28b » Tue Mar 20, 2018 7:24 pm

Meine Vorstellung ist es, auch wenn ich von Trauer erfüllt bin, weiss, dass dies nur ein Segment ist im Fluss meines Lebens. Trotzdem identifiziere ich mich immer wieder mit dieser Traurigkeit.
Ok pass auf, wir machen mal eine kleine Zwischenübung quasi und kommen danach nochmal, unter anderem auf die Trauer zurück.


Finde einen ruhigen Ort und eine ruhige Zeit.
Lege dich hin, schließe die Augen und entspanne dich und lass den Stress zumindest für die Zeit der Übung erstmal bei Seite und konzentriere dich auf deine reine Empfindung.

Gedanken mögen die Situation vielleicht beschreiben als "Ich liege hier" oder "Mein Körper liegt hier" oder "Ein Körper liegt hier auf einem Sofa".
Aber kannst du diese beschreibenden Gedanken für die Dauer der Übung ausblenden und in einer entspannten Art und Weise nur Empfindung betrachten?

Gedanken mögen vielleicht sagen, dass da ein Druck ist am Rücken.
Aber nur auf Empfindung achtend, woher wüsstest du etwas von "Druck" oder "Rücken"?

Wenn du dort angekommen bist, betrachte bitte folgende Fragen:


Kann gewusst werden, wie groß der Körper ist?

Hat der Körper eine Größe, eine besondere Form?

Wie viele Zehen hast du? Sind da überhaupt Zehen?

Sagt irgendeine reine Empfindung etwas über "Ich" oder "Mein Körper" oder überhaupt "Körper"?

Ist da ein "Ich" in der reinen Empfindung?



Bitte beantworte alle Fragen einzeln. (Ansonsten bitte auch immer, dass macht es leichter und hilft dabei manchen Fragen nicht einfach auszuweichen ;) )

Dann viel Freude bei der Übung.

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Re: Ankommen

Postby Annichen » Wed Mar 21, 2018 1:30 pm

Hallo,

Wenn ich von der Vorstellung des Verstands loslasse, kann ich klein und gross sein. Wenn ich empfinde, habe ich den Bezug zu den Grössen der Aussenwelt verloren.

Die Form des Körpers kann ich nicht mehr einschätzen.

Bei den Zehen verabschiede ich mich von den Vorstellungen wo sie sein müssten und bin nur noch.

In dieser Empfindung bin ich irgendwo in der Mitte des Körpers.

Das Ich in meiner Empfindung ist kein begrenztes Ich aus der Vergangenheit und dehnt sich aus.

Ich habe es genossen oder es wurde genossen.

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Re: Ankommen

Postby T900x28b » Wed Mar 21, 2018 6:53 pm

Wenn ich von der Vorstellung des Verstands loslasse, kann ich klein und gross sein. Wenn ich empfinde, habe ich den Bezug zu den Grössen der Aussenwelt verloren.
Sind klein und groß, nicht auch nur Bennenungen durch Gedanken?
Kann in der reinen Emfindung etwas über klein und groß gewusst werden?
Kann reine Emfindung überhaupt irgend etwas wissen?

Meine Vorstellung ist es, auch wenn ich von Trauer erfüllt bin, weiss, dass dies nur ein Segment ist im Fluss meines Lebens. Trotzdem identifiziere ich mich immer wieder mit dieser Traurigkeit.
Genau wie in der Übung die wir gemacht haben, kannst du auch das untersuchen was als "Trauer" benannt ist.
Wenn du die beschreibenden Gedanken ausblendest, ist es dann mehr als eine reine Emfindung?
Gibt es "Trauer" denn ohne Gedanken darüber?
Sind es nicht nur die beschreibenden Gedanken, die die reine Emfindung mit dem Label "Trauer" versehen?
Sagt die reine Emfindung etwas über "Trauer"?

Du kannst die Übung die wir gemacht haben so oft wie du magst und an jedem Ort wiederholen.

Das Ich in meiner Empfindung ist kein begrenztes Ich aus der Vergangenheit und dehnt sich aus.
Was ist denn das "ich" überhaupt?
Kannst du nochmal nachschauen und es mir beschreiben wenn du es findest?
Ist das "Ich" eigentlich mehr als ein Gedanke?


Und ganz wichtig beantworte die Fragen aus dem direkten Erleben, das was du mit deinen Sinnen wahrnehmen kannst, nicht das was die beschreibenden Gedanken darüber sagen.

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Re: Ankommen

Postby Annichen » Thu Mar 22, 2018 1:29 pm

Das Ich schwinmt in der Grenzenlosigkeit, die Traurigkeit gibt es hier nicht. Einfach sein, nicht glücklich, nicht traurig. Auf dem Nullpunkt angekommen. Weder warm noch kalt.
Das Ich kann ich mit Worten nicht beschreiben. Ist ein Zustand aus dem gesprengten ‘was vorher war’.

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Re: Ankommen

Postby T900x28b » Thu Mar 22, 2018 3:44 pm

Das Ich schwinmt in der Grenzenlosigkeit, die Traurigkeit gibt es hier nicht. Einfach sein, nicht glücklich, nicht traurig.
schwimmt da wirklich ein "Ich" drin?
Oder ist da einfach nur sein wie du schon sagtest?
Ist ein Zustand aus dem gesprengten ‘was vorher war’.
Kann ein Zustand denn ein JEMAND sein?
Oder ist da einfach nur Erleben?
Gibt es denn ein Vorher ohne Gedanken darüber?
Das Ich kann ich mit Worten nicht beschreiben
Ist denn da überhaupt JEMAND der das "Ich" mit Worten beschreiben könnte?
Gibt es das "Ich" denn überhaupt?
Schau nochmal nach.

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Re: Ankommen

Postby Annichen » Fri Mar 23, 2018 6:52 am

Enorme Traurigkeit ist heute da.
Ich nehme bewusst diese Gefühle an und tauche ein, lasse sich diese Gefühle ausbreiten.
Bin ganz präsent, die Gefûhle ändern sich schnell, und Glück kommt leise an. Bin jetzt einfach.
In diesem Zustand gibt es kein Jemand und kein gestern und morgen.

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Re: Ankommen

Postby T900x28b » Fri Mar 23, 2018 3:36 pm

Ok lass es erstmal so wirken und versuch nicht etwas damit zu machen.


wenn du dich bereit fühlst gehe weiter.

________________________________________________________________________________________







In diesem Zustand gibt es kein Jemand und kein gestern und morgen.
Gibt es denn außerhalb dieses Zustandes einen JEMAND?
Gibt es außerhalb dieses Zustandes ein gestern und morgen?
Oder wäre das nicht auch wieder nur eine Geschichte die von Gedanken erzählt wird?
Würde es ohne Gedanken darüber einen JEMAND ein gestern und ein morgen geben?




Ich möchte gern noch etwas anderes mit dir anschauen wenn du bereit dazu bist.

Was macht es mit dir wenn du folgende Sätze liest? Lese sie in Ruhe und mehrmals durch und lasse sie wirken.


Kann es sein, dass es Niemanden gibt der etwas tut?


Kann es sein, dass es Niemanden gibt der etwas entscheidet?

Kann es sein, dass es Niemanden gibt der wahrnimmt?


Kann es sein, dass das Getane, Entscheidungen und Wahrnehmung einfach geschehen?


Schreibe zu jedem Satz was dazu bei dir hoch kommt. Sämtliche Reaktionen, Gefühle, Emotionen und alle anderen Emfindungen.



Alles liebe!!!

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Re: Ankommen

Postby Annichen » Sat Mar 24, 2018 1:33 pm

In dem Geschehenlassen tut niemand etwas.

Dass niemand was entscheidet macht Angst.

Sogar wütend weil ich ja nicht mehr gefragt bin.

Bin ich die Marionette? Dann geb ich auf

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Re: Ankommen

Postby T900x28b » Sat Mar 24, 2018 8:49 pm

(Ich werde ab jetzt mal alle wichtigen Fragen andersfarbig markieren damit nichts übersehen wird.Kannst natürlich auch gerne noch auf die schwarzen antworten wenn du magst.
wie man die Zitierfunktion verwendet weisst du? wenn nicht gib bescheid, dann erkläre ich es dir gerne nochmal.)
In dem Geschehenlassen tut niemand etwas.
wie fühlt sich das an?
Dass niemand was entscheidet macht Angst.
Dass in dem Zusammenhang Angst auftaucht ist ganz Normal. Die Angst will angeschaut werden, damit sie gehen kann.
Versuch das doch mal..
Dass niemand was entscheidet macht Angst.

Sogar wütend weil ich ja nicht mehr gefragt bin.
Genau das "Ich" wird nicht gefragt, weil es das vielleicht auch nie gegeben hat? Wir werden es uns anschauen.

Du willst erforschen was Wirklich ist und die Wahrheit um jeden Preis herausfinden, auch wenn es unbequem wird, richtig?

Ich weiß du hast geschrieben
8 weil ich mit Momenten wirklich was will und dann wieder zurückschrecke.
Doch das ist nur die Angst, und die musst du dir anschauen. Sie will dir nichts böses du brauchst dich nicht vor ihr zu fürchten.

Alles ok soweit? Wenn dazu Komplikationen auftreten gib bescheid, dann schauen wir uns das an.

Bin ich die Marionette? Dann geb ich auf
Wenn du eine Marionette wärest müsste es JEMANDEN geben der sie spielt. Gibt es den?




Lass uns schauen ob es jemals JEMANDEN gegeben hat der gefragt wurde.

Step by Step.

Wenn du die oberen Fragen beantwortet hast und bereit bist gehe weiter.


Hier erstmal noch eine kleine Übung für dich.

Nimm dir etwas ungestörte Zeit und kommentiere 5-10 Minuten ganz entspannt alles, was du wahrnimmst, wichtig hierbei ist, dass der Schwerpunkt immer auf den Verben liegt. Das könnte sich so anhören:

1. Ich sitze auf dem Stuhl und spüre Druck. Ich sehe aus dem Fenster. Ich höre ein Auto usw.

Mach das eine Weile und spüre in dich rein, wie sich das anfühlt, die Handlung auf diese Weise zu kommentieren, dann variiere die Übung ein wenig. Lass diesmal das Ich weg, also:

2. Sitzen auf einem Stuhl und Druck spüren. Aus dem Fenster sehen. Einen Auto hören usw.

Was ist bei dieser zweiten Übung anders? Welche Betrachtungsweise fühlt sich freier an? Welche fühlt sich "wahrer" an? Braucht es ein Ich, um etwas zu tun?

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Re: Ankommen

Postby Annichen » Mon Mar 26, 2018 12:05 pm

Hallo,

Ich hoffe mit der Zitierfunktion klappt es jetzt besser. Ich habe die Fragen laut Übung 1 in blau markiert und laut Übung 2 in grün.

In dem Geschehenlassen tut niemand etwas.
wie fühlt sich das an?

Ich fühle mich als ob ich in ein Loch Fallen würde, Sinnlosigkeit. Ich verlieren den Boden unter den Füssen. Panik.
Loslassen, Geschehenlassen, Freiheit



Dass niemand was entscheidet macht Angst. Sogar wütend weil ich ja nicht mehr gefragt bin.
Genau das "Ich" wird nicht gefragt, weil es das vielleicht auch nie gegeben hat? Wir werden es uns anschauen.

Du willst erforschen was Wirklich ist und die Wahrheit um jeden Preis herausfinden, auch wenn es unbequem wird, richtig?

Ich bin mir nicht sicher ob ich das herausfinden will, vielleicht ist es trotzdem zu schmerzhaft!
Will erforschen ohne Ende.



Wenn du eine Marionette wärest müsste es JEMANDEN geben der sie spielt. Gibt es den?

Weiss nicht.
traurig, entzürnt weil niemand da ist, unendliche Leere.


Lass uns schauen ob es jemals JEMANDEN gegeben hat der gefragt wurde.

Step by Step.

Wenn du die oberen Fragen beantwortet hast und bereit bist gehe weiter.


Hier erstmal noch eine kleine Übung für dich.

Nimm dir etwas ungestörte Zeit und kommentiere 5-10 Minuten ganz entspannt alles, was du wahrnimmst, wichtig hierbei ist, dass der Schwerpunkt immer auf den Verben liegt. Das könnte sich so anhören:

1. Ich sitze auf dem Stuhl und spüre Druck. Ich sehe aus dem Fenster. Ich höre ein Auto usw.

Mach das eine Weile und spüre in dich rein, wie sich das anfühlt, die Handlung auf diese Weise zu kommentieren, dann variiere die Übung ein wenig. Lass diesmal das Ich weg, also:

2. Sitzen auf einem Stuhl und Druck spüren. Aus dem Fenster sehen. Einen Auto hören usw.

Was ist bei dieser zweiten Übung anders? Welche Betrachtungsweise fühlt sich freier an? Welche fühlt sich "wahrer" an? Braucht es ein Ich, um etwas zu tun?

Bei dieser Uebung können Gefuehle ungehindert fliessen. Mehr Raum ist da.Eine unkontrollierte Palette von Gefuehlen.

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Re: Ankommen

Postby T900x28b » Mon Mar 26, 2018 5:43 pm

Hallo Annichen,

die Zitierfunktion funktioniert so:

Du kopierst eine Frage oder etwas geschriebenes auf das du Bezug nimmst in deine Antwort.

Dann markierst du diesen Satz und drückst auf Quote.

Du kannst auch mehrere inneinander packen das sieht dann so aus.
Post1
Post2
Post3
geschrieben so

(quote)(quote)(quote)
Post1(/quote)Post2(/quote)Post3(/quote) nur mit eckigen Klammern

wenn es nur ein Post ist sieht es so aus
Post
geschrieben so

(quote)
Post(/quote) auch mit eckigen Klammern

__________________________________________________________

die Übung beim letzten war ein wenig anders gedacht als du sie gemacht hast, du hast sie sogar gleich erweitert ;) auch sehr intressant.

In dem Geschehenlassen tut niemand etwas.
wie fühlt sich das an?
Ich fühle mich als ob ich in ein Loch Fallen würde, Sinnlosigkeit. Ich verlieren den Boden unter den Füssen. Panik.
Loslassen, Geschehenlassen, Freiheit
Intressant wie unterschiedlich das Empfinden im Bezug auf die gleiche Frage ist, einmal mit "Ich" und einmal ohne "Ich". Oder?

___________________________________________________________

Lass uns die Übung nochmal machen, ich versuch es dieses mal etwas verständlicher zu beschreiben.
Wenn du irgendetwas nicht verstehst kannst du immer gerne nachfragen. Auch wenn du die Übung vom Prinzip her schon mal gemacht hast, gehe ganz frisch ran, als wenn du sie zum ersten mal machen würdest.

Die Übung gilt erstmal nur für das was unter dem letzten _____Strich steht. Danach kannst du das natürlich beliebig auf alles andere Anwenden, das ist sogar zu befürworten, denn es verschafft Klarheit.


Nimm dir etwas ungestörte Zeit und kommentiere 5-10 Minuten ganz entspannt alles, was du wahrnimmst, wichtig hierbei ist, dass der Schwerpunkt immer auf den Verben liegt.
Du kannst es auch gerne aufschreiben wenn dir das besser liegt.
Das könnte sich so anhören:

1. Ich sitze auf dem Stuhl und spüre Druck. Ich sehe aus dem Fenster. Ich höre ein Auto. Ich spüre meinen Herzschlag usw.

Mach das eine Weile und spüre in dich rein, wie sich das anfühlt, die Handlung auf diese Weise zu kommentieren, dann variiere die Übung ein wenig. Lass diesmal das Ich weg, also:

2. Sitzen auf einem Stuhl und Druck spüren. Aus dem Fenster sehen. Ein Auto hören, Herzschlag spüren usw.

Was ist bei dieser zweiten Übung anders? Welche Betrachtungsweise fühlt sich freier an? Welche fühlt sich "wahrer" an? Braucht es ein Ich, um etwas zu tun?


Mit der ersten Übung ist das gemeint wo 1. dranne steht, da sprichst du es mit "Ich" zum Beispiel "Ich sitze"
Mit der zweiten ist das gemeint wo 2. dranne steht du sprichst es ohne "Ich" zum Beispiel "sitzen".

Und darauf beantwortest du die blau markierten Fragen bitte alle Einzeln. Erst mal nur im Bezug auf unsere kleine Übung.


Alles verständlich??

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Re: Ankommen

Postby Annichen » Thu Mar 29, 2018 1:58 pm

    Hallo,

    Ich hoffe, dass ich es jetzt verstanden habe.-:)

    Also zur Übung 1.
    Ich spüre meine Füsse als Anker. Ich höre Geräusche auf der Strasse. Ich höre das Summen des PC,s. Ich sehe einen Läufer der seine Runden dreht. Ich spüre meine glatte Gesichtshaut. Ich empfinde Starrsein im Nacken. Ich atme ein und aus. Ich bin müde und ausgelaugt.

    2. Variante: Die Füsse spüren als Anker. Geräusche auf der Strasse hören. Das Summen des PC's hören. Einen Läufer sehen, der seine Runden dreht. Die glatte Gesichtshaut spüren. Starrsein im Nacken spüren. Tief ein- und ausatmen. Müde sein und ausgelaugt.

    Die zweite Variante fühlt sich losgelöst an, unbeteiligt, als Beobachter. In diesem Fall ist kein Ich da.
    In dem Geschehenlassen tut niemand etwas.
    wie fühlt sich das an?
    Es fühlt sich wahrhaftig an.
    Du willst erforschen was Wirklich ist und die Wahrheit um jeden Preis herausfinden, auch wenn es unbequem wird, richtig?
    bin bereit dazu, fühle keine Barriere, fühle mich in der Hingabe.
    Wenn du eine Marionette wärest müsste es JEMANDEN geben der sie spielt. Gibt es den?
    Fühl mich emtional kalt und zugleich zerbrechlich und verletzlich.


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