endlich bereit

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Lucas369
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Re: endlich bereit

Postby Lucas369 » Sun Sep 10, 2017 11:57 am

Ich kann durch bloße Gedanken nicht die Besitzerin des Hauses auf der anderen Straßenseite werden.
Das ist ein verlockender Gedanke :-)) Aber, nein, richtig. Gedanken sind nur Gedanken, mehr nicht. Sehr gut!
Zur ersten Kategorie. Das Wort Babette ist die Kennzeichnung für diesen Körper hier. Den Körper, der Babette heißt, gibt es wirklich.
Da stimme ich dir nicht ganz zu. Ich würde es als Wort der 2. Kategorie sehen. Denn was du direkt wahrnehmen kannst, ist ja nicht Babette selbst, sondern nur die Körperteile, die Gefühle, die Stimme u.s.w., die als Oberbegriff „Babette“ haben. Aber das ist an dieser Stelle nicht so wichtig. Wenden wir uns lieber der letzten Frage zu, denn das ist der Kern der ganzen Sache.
Das Wort ich markiert ein Teil des Erlebens als meins, z.B. meine Hände, mein Gluckern in meinem Bauch.
Ein anderer Teil der Wahrnehmung ist damit automatisch Nicht-ich.
Gut beobachtet! Ja, es gibt eine gedachte „rote Linie“, die alles was „hier“ ist, dem „ich“ zuordnet und alles andere als „Nicht-Ich“ oder „die Welt“ bezeichnet. Aber diese Linie existiert nur in der Vorstellung. In den direkten Wahrnehmungen taucht sie nicht auf.

- Zu welcher Kategorie gehört das Wort „ich“?
Zur dritten Kategorie: fiktiv und ausgedacht.
Vergleichen wir doch einmal das Wort „ich“ mit dem des Wortes „Weihnachtsmann“. Der Weihnachtsmann ist für Kinder Realität, so lange sie an ihn glauben. Doch es kommt der Tag, an dem sie entdecken, dass in Wahrheit die Eltern die Päckchen unter den Baum legen. Ab diesem Tag gibt es den Weihnachtsmann dann nicht mehr. Bemerkenswert ist hier, dass er nicht gestorben ist oder umgebracht wurde :-) Nein, es wird mit einem Mal klar, dass es ihn nie gegeben hat...

Wie ist es im Vergleich dazu mit dem Wort „ich“?
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Babette57
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Re: endlich bereit

Postby Babette57 » Sun Sep 10, 2017 5:20 pm

Hallo Luke,

Zur ersten Kategorie. Das Wort Babette ist die Kennzeichnung für diesen Körper hier. Den Körper, der Babette heißt, gibt es wirklich.
Da stimme ich dir nicht ganz zu. Ich würde es als Wort der 2. Kategorie sehen. Denn was du direkt wahrnehmen kannst, ist ja nicht Babette selbst, sondern nur die Körperteile, die Gefühle, die Stimme u.s.w., die als Oberbegriff „Babette“ haben. Aber das ist an dieser Stelle nicht so wichtig. Wenden wir uns lieber der letzten Frage zu, denn das ist der Kern der ganzen Sache.
Ja, stimmt. Ich sehe, fühle nicht den ganzen Körper komplett.
Vergleichen wir doch einmal das Wort „ich“ mit dem des Wortes „Weihnachtsmann“. Der Weihnachtsmann ist für Kinder Realität, so lange sie an ihn glauben. Doch es kommt der Tag, an dem sie entdecken, dass in Wahrheit die Eltern die Päckchen unter den Baum legen. Ab diesem Tag gibt es den Weihnachtsmann dann nicht mehr. Bemerkenswert ist hier, dass er nicht gestorben ist oder umgebracht wurde :-) Nein, es wird mit einem Mal klar, dass es ihn nie gegeben hat...

Wie ist es im Vergleich dazu mit dem Wort „ich“?
Mir ist schon aufgefallen, wie viel Ich-Glaube nur an den Worten ich, mein, mir hängt. Es sind wirklich nur diese Worte.
Vorhin habe ich zum Beispiel gesagt: Ich denke, ich könnte das reparieren. (Es ging ums Fahrrad.) Wenn ich hier anhalte und nachschaue, ist der Satz nicht korrekt.
Ich denke – stimmt so nicht. Da ist jeweils nur der Gedanke. Keine Ich-Instanz, aus der dieser Gedanke hervorquillt. Und vielleicht können diese Hände das Rad auch reparieren. Aber auch die Tätigkeit des Reparierens kommt nicht aus einer Ich-Quelle. Kein Ich weit und breit. Da ist nur diese sprachliche Angewohnt und die Grammatik.

Das alles kann ich erkennen - und trotzdem gibt es ein Aber.

Aber es gibt dieses Gefühl von diesem Körper, dieser Babette und das bin ich. Und auch wenn wir das Wort ich jetzt abschaffen oder weglassen – es gibt mich trotzdem.

Ich merke sofort, dass das nur Gedanken sind, die jetzt auftauchen. Plus einem vagen Körpergefühl.
Nein, es gibt keinen Weihnachtsmann. Und ich konnte in der puren Wahrnehmung nie ein Ich finden.

Ich kriege das im Moment nicht zusammen – das, was ich direkt merke und das, was die Gedanken sagen. Wobei ich jetzt schon wieder stutzig werde, wo denn das Ich sein soll, dass das alles zusammenkriegt.

An der Stelle geht es nicht weiter. Da sitze ich in so einem fremdartigen Niemandsland.

Liebe Grüße!
B.

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Re: endlich bereit

Postby Lucas369 » Sun Sep 10, 2017 8:22 pm

Hallo Babette,
Aber es gibt dieses Gefühl von diesem Körper, dieser Babette und das bin ich. Und auch wenn wir das Wort ich jetzt abschaffen oder weglassen – es gibt mich trotzdem.

es geht natürlich nicht darum, das Wort ich abzuschaffen, nur darum, die Illusion zu durchschauen, die damit verknüpft ist.

Bitte schließe einmal die Augen und folge diesem Gefühl „ich bin“, diesem Sein, dieser immer anwesenden Lebendigkeit.

Findest du darin irgendetwas persönliches? Irgendein ich?

Wie entsteht aus dem Sein "dieses Gefühl von diesem Körper, dieser Babette und das bin ich“?


Freue mich auf deine Antwort :-)
Sonnige Grüße
Luke
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Re: endlich bereit

Postby Babette57 » Mon Sep 11, 2017 4:58 pm

Hallo Luke,
ich möchte zu Beginn zwei Sachen kurz ansprechen.
Seit wir zusammen diese Untersuchungen machen, fühle ich mich aufgewühlt.
Nachdem ich nachmittags meine Antwort abgeschickt habe, toben die Gedanken wild durcheinander.
Wenn mir das zu viel wird, nutze ich das reine Wahrnehmen und merke, was jetzt direkt da ist. In diesem puren Merken, wird alles einfacher. Leider fangen die Gedanken nach dieser kurzen Verschnaufpause wieder an. Ich zerkaue immer wieder die Fragen, die du mir gestellt hast.

Manchmal passiert allerdings auch noch etwas anders.
Beim puren Merken, was jetzt gerade ist, gibt es etwas, das ich ein erweitertes Gesamterleben nennen möchte.
In diesem erweiterten Erleben, ist auch Babette enthalten, mit ihren Ich-Gedanken, ihren Empfindungen etc.
In diesem Gesamterleben ist alles vollkommen in Ordnung. Alles ist total harmlos und unkompliziert.
Aber wirklich beeindruckend ist das, was ich noch merke: Da ist absolut niemand, der das alles aushalten oder ertragen muss. Niemand ist von diesem Gesamterleben betroffen. Niemand ist dafür verantwortlich. Und das ganze Erleben enthält keine Botschaft, keine Bedeutung, keine Lektion.
Das löst bei mir eine überraschende Heiterkeit aus. Ich lach dann richtig los. Und es gibt ein kurzes Erstaunen darüber, wie sehr sich Babette mit all dem quält, wo es doch so einfach ist.
Dieses Gesamterleben ist nur ein kurzer Flash, der auftaucht und leider wieder verschwindet.

Das ist alles kein Problem. Ich wollte dir das nur sagen.
Bitte schließe einmal die Augen und folge diesem Gefühl „ich bin“, diesem Sein, dieser immer anwesenden Lebendigkeit.

Findest du darin irgendetwas persönliches? Irgendein ich?
Nein.
Bei geschlossenen Augen – da ist nur dieses grundlegende Dasein. Das Empfinden von wuselnder, kribbeliger Lebendigkeit. In diesem lebendigen Dasein gibt es nicht einmal den Eindruck ein Mensch zu sein. Oder eine Frau zu sein. Da finde ich nicht einen Hauch von Babette, nichts von ihrer Persönlichkeit oder ihrer Vergangenheit. Da ist nur Dasein, lebendig.
Fühlt sich ganz schön an.

Wie entsteht aus dem Sein "dieses Gefühl von diesem Körper, dieser Babette und das bin ich“?
Ja, wie geht das?

Es beginnt früh, schon als Baby. Ein neugeborenes Baby weiß noch nicht, was es ist. Und dann hört es, was die Eltern sagen: „Komm mal her, Babette. Du bist mein kleines Mädchen. Nimm mal deinen Daumen aus dem Mund. Du bist süß. Du bist zu laut. Halt deine Füße still, damit ich dir die Schuhe anziehen kann.“
Das kleine Kind ist absolut gläubig und es saugt alle diese Zuschreibungen in sich auf. Und damit wird das lebendige Dasein, das zur Welt gekommen ist, langsam aber sicher in eine Identität eingewickelt. Es entsteht ein Selbstbild: So sehe ich aus. So heiße ich. So alt bin ich.
Und später kommt noch hinzu: Das gehört mir(Besitz). So eine bin ich (Charakterzuschreibungen im Sinne von z.B.: Ich bin schüchtern. Oder: Ich bin zu frech, etc.)

Trotzdem ist das lebendige Dasein immer noch vorhanden. Und es ist auch merkbar.

Liebe Grüße
B.

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Re: endlich bereit

Postby Lucas369 » Mon Sep 11, 2017 8:58 pm

Hallo Babette,
Seit wir zusammen diese Untersuchungen machen, fühle ich mich aufgewühlt.
Nachdem ich nachmittags meine Antwort abgeschickt habe, toben die Gedanken wild durcheinander.
Wenn mir das zu viel wird, nutze ich das reine Wahrnehmen und merke, was jetzt direkt da ist. In diesem puren Merken, wird alles einfacher. Leider fangen die Gedanken nach dieser kurzen Verschnaufpause wieder an. Ich zerkaue immer wieder die Fragen, die du mir gestellt hast.
Ja, es ist völlig normal, dass diese Erkenntnis erst nach und nach immer weiter „nach außen“ dringt und immer weitere Schichten von anerlernten Konditionierungen auflöst. Auch kann immer wieder Unruhe oder Angst hochkommen. Nimm das alles einfach an. Die direkte Wahrnehmung, das hast du ja schon gemerkt, hilft da ganz enorm. Einfach immer wieder schauen: Gibt es ein „ich“?
Aber wirklich beeindruckend ist das, was ich noch merke: Da ist absolut niemand, der das alles aushalten oder ertragen muss. Niemand ist von diesem Gesamterleben betroffen. Niemand ist dafür verantwortlich. Und das ganze Erleben enthält keine Botschaft, keine Bedeutung, keine Lektion.
Das löst bei mir eine überraschende Heiterkeit aus. Ich lach dann richtig los. Und es gibt ein kurzes Erstaunen darüber, wie sehr sich Babette mit all dem quält, wo es doch so einfach ist.
Dieses Gesamterleben ist nur ein kurzer Flash, der auftaucht und leider wieder verschwindet.
Das klingt für mich so, als wäre der Groschen gefallen. Sehr schön! Mit dem letzten Absatz hast du ohne es zu wissen schon eine unserer Abschlussfragen beantwortet...

Ist denn noch irgendwo ein Zweifel zu spüren, dass es das 'ich' als handelnde und erlebende Instanz doch geben könnte?

Wird die Ich-Illusion durchschaut? Oder gibt es noch „dunkle Ecken“, wo wir gemeinsam hinschauen sollten?

Bestehen Erwartungen, die dieser Dialog noch nicht erfüllt hat?


Lass dir ruhig zwei, drei Tage Zeit, wenn du sie brauchst.

Liebe Grüße
Luke
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Re: endlich bereit

Postby Babette57 » Tue Sep 12, 2017 4:13 pm

Hallo Luke,
Ja, es ist völlig normal, dass diese Erkenntnis erst nach und nach immer weiter „nach außen“ dringt und immer weitere Schichten von anerlernten Konditionierungen auflöst. Auch kann immer wieder Unruhe oder Angst hochkommen. Nimm das alles einfach an. Die direkte Wahrnehmung, das hast du ja schon gemerkt, hilft da ganz enorm. Einfach immer wieder schauen: Gibt es ein „ich“?
Nach meinem Eindruck ist das nicht das Auflösen von alten Konditionierungen. Dieses Aufwühlende sind eher Gedanken, die Sorge und Angst ausdrücken. Die Gedanken drehen sich um Dinge wie:
Am Ende werde ich womöglich ganz passiv werden.
Hoffentlich krieg ich meine Arbeit und den Alltag noch auf die Reihe.
Vielleicht ist ein Ich gar nicht schlecht, auch wenn es nur ausgedacht ist. Daraus entsteht Anstrengung und Leistung.

Wie absurd diese Gedankenketten sind, merke ich nach kurzer Zeit. Da war vorher auch kein echtes Ich und ich habe trotzdem alles auf die Reihe bekommen und mich manchmal auch angestrengt. Aber so verlaufen die Gedanken-Debatten.
Das ist eher ein Angst-Drama. In der puren Wahrnehmung wird deutlich: Das, was jetzt ist, funktioniert. Und ich merke, dass die Gedanken über etwas debattieren, was jetzt nicht da ist.

Dieser Flash des Gesamterlebens, in dem ich auch mich selbst mit dem ganzen Gedanken-Theater erfassen konnte - dieser Flash war nur ein kurzer Zustand. Dieser Flash reichte aus, um klar zu wissen, dass sich in dem Gesamterleben nichts ändern muss. Selbst die Ich-Gedanken gehören dazu. Wie alles andere sind sie harmlos und ein gleichberechtigter Teil der erlebten Szenerie.
Das klingt für mich so, als wäre der Groschen gefallen. Sehr schön!
Ehrlich gesagt: Ich hoffe, dass es mehr wird, als nur ein kurzer Flash.
Ist denn noch irgendwo ein Zweifel zu spüren, dass es das 'ich' als handelnde und erlebende Instanz doch geben könnte?
Mmmhh --- in den nächsten Tagen achte ich darauf.
Wird die Ich-Illusion durchschaut? Oder gibt es noch „dunkle Ecken“, wo wir gemeinsam hinschauen sollten?
Dunkle Ecken - okay, da schaue ich hin.
Nicht gerade etwas Dunkles, aber ein trübes Zwielicht zeigt sich jetzt gerade:
Ist das torlose Tor tatsächlich nur ein Flash, der hin und wieder auftaucht. Oder kann diese Erkenntnis doch eine andauernde Grundlage fürs Leben sein? Anders gefragt: Gibt es (irgendwann) den Dauerflash?
Bestehen Erwartungen, die dieser Dialog noch nicht erfüllt hat?
Doch, da ist etwas (das sind ja in der Regel nur Gedanken), das geht in diese Richtung - Verbesserung. Aber ich kann das gern noch mehr ins Licht bringen.
Lass dir ruhig zwei, drei Tage Zeit, wenn du sie brauchst.
Ja, das ist perfekt. Ich würde deine letzten Fragen gern gründlich durchkauen und mit in den Alltag nehmen.

Aber sonst ist alles ein wenig leichter geworden.
Die pure Wahrnehmung - das Erleben mit allen Sinnen - ist mir sehr ans Herz gewachsen. Wenn die Gedanken ihre wilden Dramen vortragen - einfach merken, was jetzt gerade ist - und schon trennt sich das Klare und Einfache vom Ausgedachten und Eingebildeten. Das ist echt Gold wert.

Dafür und für alles andere - Dankeschön!

Liebe Grüße
B.

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Re: endlich bereit

Postby Lucas369 » Tue Sep 12, 2017 8:31 pm

Ehrlich gesagt: Ich hoffe, dass es mehr wird, als nur ein kurzer Flash.
Was genau soll denn mehr werden?

Ist das torlose Tor tatsächlich nur ein Flash, der hin und wieder auftaucht. Oder kann diese Erkenntnis doch eine andauernde Grundlage fürs Leben sein? Anders gefragt: Gibt es (irgendwann) den Dauerflash?

Nach dem Tor wird nicht unbedingt alles anders (obwohl das natürlich möglich ist), nur die Sichtweise hat sich geändert. Die ich-Gedanken und das Gefühl der Trennung verschwinden vielleicht irgendwann ganz (Ist es das, was du als „Dauerflash“ bezeichnest?), vielleicht aber auch nicht. Das torlose Tor ist in jedem Fall nicht nur ein Ende, sondern auch ein neuer Anfang, der Beginn des Auflösens der alten Konditionierungen, sozusagen die Rückentwicklung vom Kind, das sagt „Das bin ich“ bis zum Säugling, der eins mit allem ist. Die Arbeit geht also weiter. Aber ist da jemand, ein ich, das dies tun muss...?

Bestehen Erwartungen, die dieser Dialog noch nicht erfüllt hat?
Doch, da ist etwas (das sind ja in der Regel nur Gedanken), das geht in diese Richtung – Verbesserung.

Der Wunsch nach Verbesserung darf doch ruhig da sein, oder? Gibt es denn ein ich, das etwas verbessern könnte?

Liebe Grüße
Luke
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Re: endlich bereit

Postby Babette57 » Wed Sep 13, 2017 2:26 pm

Ja, Luke
mittlerweile erkenne ich das auch.
Das waren Ich-Vorstellungen mit ihren Wünschen danach, wie es sein sollte oder wie es besser wäre. Und weit und breit ist da kein echtes Ich.
Diese Ich-Vorstellungen, die einfach (in Form von Gedanken) auftauchen, können eine Weile unerkannt herumspuken, bis ich sie erkenne, als das was sie sind: Ein ausgedachtes Ich, das etwas Bestimmtes erleben will und haben will oder das etwas nicht erleben will, etwas ablehnt.

Dieses Gesamterleben, das anfangs nur ein kurzer Flash war, ist jetzt leichter zugänglich. Es ist immer da, wie ein Fußboden. Es wird nur nicht immer sofort beachtet.

Ich knete immer noch heftig an diesen Erkenntnissen herum. Wenn es für dich okay ist, melde ich mich am Freitag.

Sehr liebe Grüße!
B.

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Re: endlich bereit

Postby Lucas369 » Wed Sep 13, 2017 8:12 pm

Hallo Babette,

ja, klar ist das ok. Lass einfach alles ein bisschen sacken und schreib mir dann am Freitag, wie es dir ergangen ist.

Liebe Grüße
Luke
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Re: endlich bereit

Postby Babette57 » Fri Sep 15, 2017 4:06 pm

Hallo Luke,
bei mir sieht es im Moment so aus:
Hier tauchen den ganzen Tag lang Ich-Vorstellung auf. Wie zum Beispiel: Wenn ich das jetzt durchschaut habe, müsste ich mich doch besser fühlen. Solche Gedanken kreisen ein wenig herum, die damit verbundene Qual nimmt zu. Dann gibt es einen Impuls: Geh in die sinnliche Wahrnehmung und such das Ich, das sich besser fühlen müsste. Und such das Ich, das alles durchschaut hat.
Das mach ich dann tatsächlich.
Ich suche nach dem Ich im Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken. Dabei passiert es: Dieses ich-freie Gesamterleben zeigt sich. Das Erleben, in dem alles vorhanden ist, einschließlich dieser Ich-Gedanken. In dieser Perspektive ist niemand da. Keiner, der sich besser fühlen müsste. Nur die Empfindungen, die da sind. Und diese Empfindungen haben keinen Besitzer. Da ist niemand, der etwas durchschaut hat. Da ist kein Ich, das etwas geschafft hat oder nicht geschafft hat. Dort gibt es nur ein tiefes, tiefes Einverstanden sein mit dem Erleben. Ein Einverstanden sein, das kein Gegenteil kennt.
In dieser Ich-losen Sicht ist alles vollständig, nichts fehlt, nichts ist zu viel.
Wieder einmal muss ich echt lachen. Und dann kommt die nächste Ich-Vorstellung. Und auch die breitet sich aus, bis ich irgendwann wieder kurz stoppe und das Ich suche.

Dabei habe ich gemerkt, es reicht keinesfalls aus, einfach nur zu denken: Ach, da ist sowieso kein Ich. Ich muss gar nicht danach suchen.
Nein, der bloße Gedanke, dass da kein Ich ist, bringt nichts. Überzeugend sind nur die pure Wahrnehmung und das wirkliche Abchecken, ob da ein Ich ist. Dabei zeigt sich das Ich-freie Gesamterleben.

In diesem ich-freien Gesamterleben gibt es keine Interessen, keine Absichten und kein Plan. Ob bei Babette der Groschen gefallen ist oder nicht, spielt dort keine Rolle.
Alle Ich-Illusionen sind von dort aus gesehen einfach nur ein Teil des Erlebens. Sie sind nicht wichtiger oder unwichtiger als das Rauschen des Windes oder die Maserung der Schreibtischplatte. Und dieses Erleben ist nicht so solide, wie gedacht. Es ist nicht in Stein gemeißelt, dort gibt es keine harten Fakten. Dieses Erleben besteht aus wabernder, sich ständig verändernder Lebendigkeit.

Von dieser ich-freien Perspektive aus ist auch Babette nicht so fest und solide, wie gedacht. Babette besteht aus einzelnen Impressionen, die das Denken zu einem Körper zusammensetzt. Hier unten ein wenig Kälte (kalte Füße), dort oben der Rand der Brille mit ein paar Haarsträhnen, in der Mitte die Finger, die auf der Tastatur tippen und das tiefe Luftholen. Alle diese Impressionen verbindet das Denken zu einem Körper. Und der wird dann (in Gedanken) zu meinem Körper, zu Babette.

Gestern Nacht wurde es emotional. Mir fielen viele Situationen ein, in denen ich andere Leute zurückgewiesen oder in Gedanken schlecht gemacht habe, weil meine Ich-Vorstellungen gekränkt waren. Das, was ich damals tat oder dachte, tat mir in diesem Moment unendlich leid.
Ich weinte und dann gab es den Impuls: Such das Ich. Such das Ich, das etwas falsch gemacht, das Schuld hat und dem es jetzt leid tut. Das habe ich auch gemacht.
Da war dieses ich-freie Erleben der Dunkelheit im Schlafzimmer, der Bettdecke, ein paar Tränen auf den Wangen. Keine Vergangenheit, nur Gedanken. Kein Ich, das Schuld hat. Nur diese weiche Empfindung in der Herzgegend. Kein Druck, etwas zu tun oder nicht zu tun. Das war eine Befreiung.

Entschuldigung Luke, dass das jetzt so lang geworden ist.

Ist der Groschen gefallen?
Ja, er ist gefallen und springt wieder hoch. Dann fällt er wieder und kullert herum. Und zwischendurch taucht der Gedanke auf, ich müsste doch eigentlich ständig merken, dass da kein Ich ist. Und dann geht es wieder los: Such das Ich.

So ist das im Moment.
Liebe Grüße
B.

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Re: endlich bereit

Postby Lucas369 » Fri Sep 15, 2017 7:51 pm

Hallo Babette,

danke für deine ausführliche und bewegende Schilderung! Auch den Zustand des bewussten Erlebens der Ichlosigkeit hast du so wunderbar, fast poetisch beschrieben. Du erkennst jetzt wahrscheinlich auch, warum bei LU immer vom „torlosen Tor“ gesprochen wird...

...welches du, so wie es von hier wahrgenommen wird, durchschritten hast. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich dir die obligatorischen Abschlussfragen stellen. Es gibt nichts mehr oder anderes zu erreichen als das, was du so schön beschrieben hast.

Hier sind also die Fragen:

1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?

2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.

3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.

4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?

5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.

6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Die Antworten (und die letzten Teile unseres Gespräches) werden dann noch von 3 anderen Guides angeschaut, vielleicht haben sie noch andere Fragen. Sofern diese dann bestätigen, dass du das Tor passiert hast, wirst du zu unseren Facebook-Gruppen eingeladen, auf denen sich alle, die möchten, nach dem Tor austauschen.

Liebe Grüße
Luke
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Re: endlich bereit

Postby Babette57 » Sat Sep 16, 2017 5:12 pm

Ja, Luke, ich bin bereit.


1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Nein. Kein Ich weit und breit. Kein Selbst, kein meins und kein mich. Das Ich ist ein Wort, eine Vorstellung, etwas Ausgedachtes. Es ist im realen Erleben, in der sinnlichen Wahrnehmung nicht da. Es gab niemals ein Ich.
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Die Vorstellung ein Ich zu sein, ein Ich zu haben, entsteht bereits früh im Leben, nach der Geburt. Das Baby lernt aus den Worten der Eltern, wie es heißt (Babette), dass es ein Mädchen ist und dass das sein Körper ist (Zapple nicht so rum, sitz still). Das kleine Kind wird als du angesprochen und so behandelt, als wäre da ein selbstständiges Ich. (Du musst besser aufpassen. Wie alt bist du? Was willst du mal werden? Du bist frech.) Irgendwann beginnt das Denken des Kindes von sich aus, das Wort ich zu denken. (Ich muss besser aufpassen. Ich bin vier Jahre alt.) Damit beginnt die Ich-Vorstellung zu wachsen. Es wird nie ein echtes Ich daraus. Es bleibt immer nur eine Einbildung, etwas Ausgedachtes. Aber diese Ich-Illusion wird dichter. Immer mehr Ich-Behauptungen kommen hinzu. (z.B.: Das gehört mir. Ich bin schüchtern. Ich werde das nie lernen. Keiner mag mich. Ich bin erfolgreich. Ich weiß, wo es lang geht.) Am Ende war es bei mir so, dass ich dachte und sogar fühlte: Doch, hier ist ein echtes Ich. Hier ist Babette.
beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst
In der puren sinnlichen Wahrnehmung suche ich nach diesem Ich. Das habe ich in den letzten Tagen rauf und runter getan.
Das Ich ist ein Wort, das in Gedanken auftaucht, zum Beispiel: Mache ich das jetzt hier richtig?
Ich gehe dann in die sinnliche Wahrnehmung (sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken) und suche das Ich, dass das hier macht . Und da erkenne ich nur das, was jetzt gerade sinnlich wahrnehmbar ist: Buchstaben auf dem Computerbildschirm, das leise Klickgeräusch der Tastatur, Verspannungen weiter oben (im Nacken), der Druck weiter unten (übereinandergeschlagene Beine) und der Geschmack von dem letzten Schluck Tee. Da ist kein Ich. Nur das Wort ich, der Gedanke.
Das alles wird von einer ich-freien Perspektive aus bemerkt. Da ist niemand. Niemand, der es richtig machen könnte oder der es falsch machen könnte. Aus dieser ich-freien Sicht heraus, gehören alle Ich-Gedanken einfach zum Erleben. Sie sind nicht wichtiger oder unwichtiger als das Muster der Strickjacke. Von dort aus, von diesem ich-freien Gesamterleben aus, dürfen alle Ich-Gedanken da sein. Nichts ist zu viel, nichts zu wenig, alles ist okay, so wie es ist.
Diese ich-freie Perspektive wird durch die Ich-Gedanken weder gestört, noch beeinträchtigt. Der Ich-Gedanke muss sich nicht ändern. Der Ich-Gedanke muss nicht aufgelöst oder dekonstruiert werden. Und da ist niemand, der das Ich auflösen könnte. Das Ich ist nur eine Täuschung, ein unschuldiger, naiver Irrtum.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Ich bin immer noch dabei, mehrmals am Tag das Ich zu suchen. Es tauchen Gedanken auf, in denen eine Ich-Vorstellung vorhanden ist. Zum Beispiel heute Morgen: Der Typ hat mich mit seinem Auto zugeparkt. Ich brauch ewig, bis mich da rausgewühlt hab. Ich bin total angepisst.
Solche Gedanken toben herum und dann gibt es den Impuls: Geh in die sinnliche Wahrnehmung und such das Ich, dass zugeparkt wurde, das total angepisst ist. Und alles, was ich finde sind aufgeregte Empfindungen in der Magengrube, Anspannungen im Gesicht, ein Auto das dicht neben einem anderen Auto steht. Und die Gedanken, die von einem Ich berichten, das angepisst ist. Das wird aus einer ich-freien Perspektive gesehen und da ist kein echtes Ich vorhanden, das von all dem betroffen ist. Ich musste lachen.
Was für ein Drama, die Gedanken aufführen!
Übrigens habe ich mein Auto aus der Parklücke rausbekommen. Es ging einfacher als ich dachte.
Wie ist es die Illusion durchschaut zu haben?

Darauf habe ich zwei Antworten.
Die erste: Es ist, wie vorher. Babette funktioniert so, wie zu vor. Ich hatte Angst, das Funktionieren könnte abhandenkommen. Nö, das ist noch da. Neu ist allerdings, dass ich mehrmals am Tag das Ich suche. Und es gibt Überraschungen. Kein Ich da – das ist immer noch erstaunlich.
Ich mag meine Leute von ganzem Herzen. Das ist mir aufgefallen.
Diese befangene Selbstkontrolle geht etwas zurück. Die Frage, blamiere ich mich jetzt? wird mit dem Impuls beantwortet: Kein ich, dass sich blamieren könnte, also rein ins Getümmel.

Die zweite Antwort: Ich kann etwas nicht finden, von dem ich anfangs dachte, dass es jetzt da wäre. Ich kann nicht sagen, dass ich es geschafft habe und die Ich-Illusion für immer durchschaut habe. Ehrlich, in der direkten sinnlichen Wahrnehmung ist kein Ich, das es geschafft hat oder es nicht geschafft hat. Da ist niemand, der sich etwas Dauerhaftes in die Taschen stecken kann. Da ist kein Landeplatz für eine Ich-Errungenschaft. Was ich vermute: Wahrscheinlich kann ich diese ich freie Perspektive nicht mehr vergessen. Und ich weiß jetzt, wie ich dahin komme.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Genau das, was ich jetzt mehrmals am Tag tue: Die Aufforderung zur direkten sinnlichen Wahrnehmung. Und dann die Übung, überall nach einem Ich zu suchen. Immer wieder. Das hat es gebracht.
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Ich kenne diese Worte und ich weiß, was sie bedeuten.
Nur aus der direkten sinnlichen Wahrnehmung heraus: Ich kann hier keine Absicht erkennen. Da ist niemand, der einen Plan hat. Niemand der etwas erreichen oder vermeiden will. Da keine Absicht, kein Wille –nur Gedanken, die sagen: An diesem Wochenende will ich unbedingt meinen Kleiderschrank aufräumen.
Entweder das passiert dann - oder - wie so oft - es passiert nicht. Es gibt die Worte: ich will und die entschlossene Muskelspannung, die damit einhergeht. Aber da ist niemand, der das alles hat oder durchführt.

Wahl ist lustig. Das sinnliche Gesamterleben wählt nicht. Es wabert herum, verändert sich dauernd und da ist keine Instanz, die wählt. Nur Gedanken können sagen: Ich nehm heute mal den grünen Tee. Scheinbar fiel die Wahl auf den grünen Tee. Aber in der ich-freien Perspektive ist niemand da, der den grünen Tee gewählt hat. Der Tee ist trotzdem lecker.
Kontrolle. Nein, die habe auch nicht gefunden.
Und das ist wirklich erstaunlich.
Niemand da, der die Kontrolle hat oder der etwas kontrollieren könnte. Und trotzdem funktioniert das allermeiste einwandfrei. Ich merke, wenn der Tee zu heiß ist, beim Trinken klappt das Herunterschlucken ganz von allein, ich gehe zur richtigen Zeit zur Toilette und der Wind draußen weht, ohne dass er reguliert wird. Keine Kontrolle, trotzdem passt im Gesamterleben alles perfekt zueinander. Niemand da, der das alles kontrolliert. Niemand da, der die Verantwortung hat.
Ich habe auch andere heilige Kühe nicht gefunden:
Ich kann in dem sinnlichen Gesamterleben keine Schuld finden, keine Gnade, keine Erleuchtung.

6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Oh, ja.
Luke, ich weiß nicht, wie ich meine große Dankbarkeit ausdrücken kann.
Ich umarme dich jetzt einfach. Danke.

Und ich danke auch Douglas Harding, der mich auf die richtige Spur geführt hat. Ruhe in Frieden.

Ein dickes Dankeschön und meinen tiefen Respekt für die Leute von Liberation Unleashed. Danke, dass ihr diese Kostbarkeit so großzügig anbietet.

Tut mir leid Luke, das ist wieder so lang geworden.
Liebe Grüße
B.

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Re: endlich bereit

Postby Lucas369 » Sat Sep 16, 2017 7:44 pm

Liebe Babette,
Tut mir leid Luke, das ist wieder so lang geworden.
es ist ganz wunderbar, dass du so ausführlich geschrieben hast. Und es tat richtig gut, es zu lesen :-)
Es ist eine so einfache Sache... und so befreiend.

Ich danke dir auch, dass du dir die Zeit genommen hast und das Durchhaltevermögen (ok ok, WER hat sich was genommen? :-)

*** Umarmung zurück! ***
Luke, ich weiß nicht, wie ich meine große Dankbarkeit ausdrücken kann.
Ich hätte da eine Idee: Falls du dich dazu hingezogen fühlst, kannst du andere guiden und damit die Welt zu einem besseren Ort machen. Es ist ganz einfach. Alles was du dazu brauchst, ist das WISSEN, dass es kein ich gibt. Unterstützung bekommst du in den Facebook-Gruppen. Es gibt auch viele Texte und ein paar Videos dazu. (Übrigens: Das hier war mein erstes Guiding, du siehst also, es ist nicht schwer...) Und wenn du dich schon lange mit diesen Dingen befasst hast, dann kannst du sie auch gut vermitteln. Du kannst das auf jeden Fall, das habe ich an deinen exakten, humorvollen und klaren Antworten gesehen :-)

Bevor ich dir noch mehr Infos darüber, wie es weitergehen kann, zukommen lasse, werde ich nun die anderen Guides um Bestätigung bitten. Das kann ein, zwei Tage dauern.

Bis dahin, liebe Grüße
Luke
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Embrace fear, love disappointment and be the light at the end of the tunnel


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