Da ist es. :)............. ............ ....... ...... ..... .... ... .. . !
Was...Nein...Doch...Sowohl
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Ja, ganz einfach, nicht wahr?
;)
Und? Was macht der "Sucher"?
;)
Und? Was macht der "Sucher"?
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Der Sucher stellt ab und zu Fragen. Die stehen dann eine Weile im Raum und verblassen wieder.Und? Was macht der "Sucher"?
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Es ist noch alles da — Gewohnheiten, Ideen, Ansichten, Gedankenmuster, Ängste, Emotionen...alles.
Sie werden wahrgenommen, sind das, was sie sind, aber nicht mehr so wichtig oder zwingend. Da ist
auf einmal viel mehr Wahrnehmung.
Sie werden wahrgenommen, sind das, was sie sind, aber nicht mehr so wichtig oder zwingend. Da ist
auf einmal viel mehr Wahrnehmung.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Wundervoll!
Mach doch mal einen Spaziergang in der Natur, einem Park zum Beispiel wenn du die Zeit hast.
(Ein Blick aus dem Fenster tut's zur Not auch).
Betrachte mit allen Sinnen, wie alles in ständiger Bewegung und Veränderung ist, ohne dass irgendjemand etwas steuern müsste...
Wolken ziehen vorbei, der Wind weht, Pflanzen wachsen, Menschen oder Tiere bewegen sich...
Alles passiert aufgrund von unzähligen Faktoren und Bedingungen, die miteinander verwoben sind...
Ist dafür eine "Steuerzentrale" vonnöten?
Da ist Beobachten, Denken, Empfinden... und kein 'Innen oder 'Aussen'...
Alles passiert in einem einzigen fortlaufenden Prozess, der niemandem gehört - da ist schlicht und einfach nur das (Er-)Leben, das sich entfaltet.
Freue mich auf deine Antwort!
Alles Liebe,
Daniel
Mach doch mal einen Spaziergang in der Natur, einem Park zum Beispiel wenn du die Zeit hast.
(Ein Blick aus dem Fenster tut's zur Not auch).
Betrachte mit allen Sinnen, wie alles in ständiger Bewegung und Veränderung ist, ohne dass irgendjemand etwas steuern müsste...
Wolken ziehen vorbei, der Wind weht, Pflanzen wachsen, Menschen oder Tiere bewegen sich...
Alles passiert aufgrund von unzähligen Faktoren und Bedingungen, die miteinander verwoben sind...
Ist dafür eine "Steuerzentrale" vonnöten?
Da ist Beobachten, Denken, Empfinden... und kein 'Innen oder 'Aussen'...
Alles passiert in einem einzigen fortlaufenden Prozess, der niemandem gehört - da ist schlicht und einfach nur das (Er-)Leben, das sich entfaltet.
Freue mich auf deine Antwort!
Alles Liebe,
Daniel
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Hey Daniel,
ich versuche, etwas zu beschreiben, muss aber immer wieder abbrechen.
Es ist so eine starke Päsenz da, und in dieser taucht alles auf. Alles, was
"ich" für mich gehalten habe und auch all die Dinge, von denen "ich" getrennt war...
Ich war heute draussen und habe zum ersten Mal Bäume gesehen, und gesehen,
wie riesig die Stämme waren, und wie lang und das das Konzept Baum nicht
das ist, was zu sehen ist...und es kommen einfach gerade nicht die richtigen
Worte für das, was passiert. Aber es ist alles gut...wunderbar.
Du hast mir so sehr geholfen...danke, das du da bist.
Liebe Grüße,
Christoph
ich versuche, etwas zu beschreiben, muss aber immer wieder abbrechen.
Es ist so eine starke Päsenz da, und in dieser taucht alles auf. Alles, was
"ich" für mich gehalten habe und auch all die Dinge, von denen "ich" getrennt war...
Ich war heute draussen und habe zum ersten Mal Bäume gesehen, und gesehen,
wie riesig die Stämme waren, und wie lang und das das Konzept Baum nicht
das ist, was zu sehen ist...und es kommen einfach gerade nicht die richtigen
Worte für das, was passiert. Aber es ist alles gut...wunderbar.
Du hast mir so sehr geholfen...danke, das du da bist.
Liebe Grüße,
Christoph
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Sehr sehr gerne, lieber Christoph!...es kommen einfach gerade nicht die richtigen Worte für das, was passiert. Aber es ist alles gut...wunderbar.
Du hast mir so sehr geholfen...danke, das du da bist.
Oh ja, ich kann deine Sprachlosigkeit absolut nachvollziehen!
Hast du an dieser Stelle noch irgendwelche Zweifel?
Gibt es irgendwelche Punkte, die dir nicht stimmig erscheinen?
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Da sind eine Menge Eindrücke. Alles was "ich" wahr ist ja noch da.Hast du an dieser Stelle noch irgendwelche Zweifel?
Gibt es irgendwelche Punkte, die dir nicht stimmig erscheinen?
Da gibt es verschiedene Intensitäten in denen alles auftritt. Nach
dem Aufwachen ist die Stimme lauter, bei bestimmten Arbeiten
treten einige Dinge in den Vordergrund — da ist auch die Angst,
"wieder hineinzufallen" obwohl auch das Wissen da ist, das nichts
mehr so sein wird. Also kann ich nicht wirklich von Ängsten berichten.
Es justiert sich gerade alles etwas...wenn man das so nennen kann.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Dieses "Justieren" (ich finde, das ist eine gute Wortwahl) kann ein Weilchen dauern...
:D
Der Prozess geht weiter...
Wenn wir diesen Thread hier beenden, öffnen sich für dich andere Bereiche im Forum (und auf facebook), in denen du dich mit Anderen austauschen kannst oder auch mit einem Guide "tiefer graben" kannst, wenn du möchtest.
Zuvor möchte ich gerne von dir wissen:
Kannst du mir ein eindeutiges "JA!" geben, dass du mit absoluter Gewissheit die Ich-Illusion durchschaut hast?
Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Alles Liebe!
Daniel
:D
Der Prozess geht weiter...
Wenn wir diesen Thread hier beenden, öffnen sich für dich andere Bereiche im Forum (und auf facebook), in denen du dich mit Anderen austauschen kannst oder auch mit einem Guide "tiefer graben" kannst, wenn du möchtest.
Zuvor möchte ich gerne von dir wissen:
Kannst du mir ein eindeutiges "JA!" geben, dass du mit absoluter Gewissheit die Ich-Illusion durchschaut hast?
Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Alles Liebe!
Daniel
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Hallo Daniel,
vielen Dank für die Aufmerksamkeit die Du diesem Threat gewidmet hast. Ich bin Dir sehr dankbar für das alles!
Liebe Grüße,
Christoph
vielen Dank für die Aufmerksamkeit die Du diesem Threat gewidmet hast. Ich bin Dir sehr dankbar für das alles!
JA!Kannst du mir ein eindeutiges "JA!" geben, dass du mit absoluter Gewissheit die Ich-Illusion durchschaut hast?
NEIN!Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Liebe Grüße,
Christoph
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Guten Morgen!
Bitte nimm dir Zeit, die folgenden Fragen zu beantworten, um für dich selbst nochmal zu reflektieren.
Schreib am Besten so, als würdest du jemandem berichten, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat.
Bitte nimm dir Zeit, die folgenden Fragen zu beantworten, um für dich selbst nochmal zu reflektieren.
Schreib am Besten so, als würdest du jemandem berichten, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat.
- Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert.
Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
- Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog?
Berichte aus den letzten paar Tagen.
- Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
- Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
- Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Lieber Daniel,
das mache ich gerne. Allerdings wird es etwas Zeit brauchen.
Immerhin bedeutet das, etwas zu versprachlichen, das gerade
frisch im Prozess ist. Hoffe, das ist ok!
Liebe Grüße,
Christoph
das mache ich gerne. Allerdings wird es etwas Zeit brauchen.
Immerhin bedeutet das, etwas zu versprachlichen, das gerade
frisch im Prozess ist. Hoffe, das ist ok!
Liebe Grüße,
Christoph
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Absolut Okay!
Du kanst auch nach und nach antworten - du hast alle Zeit der Welt, lieber Christoph!
Du kanst auch nach und nach antworten - du hast alle Zeit der Welt, lieber Christoph!
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Lieber Daniel,
hier die Antworten...etwas verschwurbelt, ganz schön viel Text...sorry.
eigenständig und unabhängig vom „Rest der Welt“ ausführt. Sozusagen eine autonome Steuereinheit im Körper. Die Annahme ein solches „Ich“ zu besitzen verstärkt sich durch die Identifikation mit Gedanken, die aus dem Verstand hervorgehen. Der „heimtückische“ Teil dieses „Zustandes“ ist, das der Verstand Fragen, Antworten, und gedankliche Fragmente hervorbringt und diesen Vorgang nicht einfach beendet. (Das ist auch gar nicht die Aufgabe des Verstandes.) Als Folge dieses Vorgangs ist die gesamte Wahrnehmung stark an die „Realitätsebene des Verstandes“ gekoppelt. Hierbei werden Phänomene, Geschehnisse gehäuft verbalisiert, bewertet und interpretiert. Es entstehen Meinungen, Ansichten und Haltungen, die dann oft als „Charakter“ „Ansichten“ und „so drauf sein“ bezeichnet werden. Im Zuge dessen ist zum Beispiel die Suche nach der „Wahrheit“ eine andauernde Anfrage an den Verstand, der immer wieder Ideen und Antworten hervorbringt, die allerdings auch nur auf dem erfahrbaren Spektrum des Verstandes beruhen. Diesen Vorgang würde ich als Schleife oder Loop bezeichnen.
Die Vorgänge des Verstandes spielen sich nach wie vor in der Wahrnehmung ab, jedoch mit dem Unterschied,
das es eine Art Abstand zu diesen Gedanken, Meinungen…gibt. Sie passieren, sind aber optionale Erscheinungen
zuzüglich aller anderen Dinge die in der Wahrnehmung auftauchen. Die anderen Wahrnehmungen erscheinen
jetzt zum Teil intensiver.
Das Gefühl des Körpers ist die meiste Zeit über präsent und wahrnehmbar. Die Beschreibung „Akzeptanz
der eintretenden Geschehnisse“ erscheint mir hier passend.
Die letzten Tage waren sehr unterschiedlich. Die letzten Monate waren geprägt von Umbrüchen in meiner
Lebenssituation. Nachdem der Dialog im Forum begonnen hatte gab es eine verstärkte Hinwendung zu
diesem „Thema“, das in den letzten Jahren immer da war, mal mehr und mal weniger intensiv. Nachdem
„loslassen“ kamen weiterhin eine Menge Anforderungen, um die ich mich kümmern musste. Da war am
ersten Tag erstmal eine Faszination über die eigene Präsenz, die Wahrnehmung und diese fast unbe-
schreibliche Veränderung, Gedanken wie Angst vor Zurückfallen kamen auf aber auch gleich eine
Verwunderung wie „das ist, was ich all die Jahre gesucht habe…das es so einfach ist…oh man“.
Kurz gesagt – ich musste mich weiterhin um alle möglichen Dinge kümmern, hatte Besuch, musste
Arbeiten, hatte Gespräche, Konflikte, Herrausforderungen, Hunger…aber da war nicht mehr so ein
anklammern…der innere Dialog ist weniger und die Einschätzung der Situationen ist eine andere
geworden…vielleicht weil sich die Dinge nicht mehr auf „mich“ beziehen…sie sind da und sie gehen
und alles ist wie es ist. Es tauchen auch alle Arten von Emotionen auf…aber das ist alles ok. Es ist
alles in Ordnung. Egal wie „toll“ oder „blöd“ etwas ist. Auch die Bewertung anderer Menschen hat
stark nachgelassen. Das habe ich vor allem beim Autofahren gemerkt. :D
Komisch das so zu beschreiben. Ich kann sehen, das alles ein Prozess ist, das sich die Dinge in der
Wahrnehmung weiterhin verändern. Es wird Einsichten geben, neue alte…Erfahrungen werden
dazukommen, alles verändert sich, immer. Das ist ein Beginn und kein Endpunkt. Alles kann kommen
und das schreibe ich mit einer Ruhe, die ich so nie erfahren hab.
Zeit versucht, etwas zu erklären, zu finden und war dann frustriert über die Gedanken, die ja immer noch da
waren…usw. „Dieser Zustand“ war auch früher öfter mal da. Da gab es immer ein riesen Bohei…“bin ich jetzt
erleuchtet? weiss ich jetzt alles? blabla“. Ich würde sagen, der Kampf mit dem Verstand ist wie der Versuch
sich mit Wasser abzutrocknen. Das Wasser ist immer da, und kommt immer wieder und soll dich auch gar nicht
abtrocknen. Vielleicht kommt da der Begriff Anhaften her?!
Nachdem Posting...
Dann kamen Gedanken über meine Karriere und wie und ob es weitergeht (gibt seit ein paar Monaten wie
schon gesagt, einen größeren Umbruch)…und dann kam der Gedanke – „Dem Leben ist es doch scheissegal,
ob du jetzt groß abreisst, oder nicht“, dann war da verstärkte Aufmerksamkeit im Körper, die Gedanken
„rutschen in den Hintergrund“ und da war ein loslassen…und dann ist es so geblieben. Es eher wie ein
„entspannen“. Einfach keine Antwort mehr, sondern:
Mit diesen erklärt sich der Ich-Erzeugende Verstand das „Schalten und Walten“ und interpretiert Geschehnisse.
Dabei spielen auch Begriffe wie Bestimmung/Schicksal und Zufall eine Rolle.
Im Endeffekt müssen diese Bewertungen der Geschehnisse bei der Ich-Sichtweise auftauchen, weil sich die Illusion
sonst nicht sehr lange aufrecht erhalten kann.
Jede „Existenz“ unterscheidet sich von allen anderen. Jeder einzelne „Ahornbaum“ ist anders als alle anderen
„Ahornbäume“ und so ist es auch mit allem anderen. Alles ist das Leben und alles hängt auf allen Ebenen mit-
einander zusammen, reagiert auf einander…. Wächst ein Baum neben einem anderen Baum, wächst er wahr-
scheinlich nicht in den Nachbarbaum hinein…ist wohl auch schon passiert…aber auch das ist dann anders als
alles andere. Wirft man mehrere Mentos in eine Flasche mit Cola light und schraubt die zu, dann explodiert
die Flasche höchstwahrscheinlich. Niemand entscheidet das. Weder das Mentos noch die Cola. Die Beschaffen-
heiten der Einzelteile von allem, das involviert ist, führen zu den Vorgängen. Ein Stahlbehälter würde wahr-
scheinlich nicht explodieren, im Weltall würde nichts explodieren, in Kamillentee auch nicht – und ein Stück
Schokolade auch nicht.
Ein Mensch mit einer bestimmten Neigung, Erfahrung, Prägung, usw…handelt in einer bestimmten Situation auf
eine gewisse Weise. Anders als ein Mensch mit den selben Neigungen aber anderen Erfahrungen…usw. Alles ist
das Resultat aus allem. Es ist also nicht möglich, etwas anderes zu tun, als das was getan wird und das, was
gerade geschieht. Wenn jetzt jemand denkt, „dann kann ich ja das und doch dies machen“, und es passiert, ist
das nicht anders. Dann ist der gelesene Text ein großer Faktor im Ablauf des Geschehens genau so wie die
Eigenschaft des Handelnden, auf diesen Text zu Reagieren.
Verantwortung steht für Identifikation mit dem Ergebnis einer Handlung und den „Werten“, „Absichten“ und
„Ideen“ einer „Person“ die für das Resultat oder die Handlung ausschlaggebend sind. Im Ich-Universum über-
nimmt man für Dinge die Verantwortung, ist verantwortungslos…usw. Für die Kommunikation in unserem
bestehenden System sind diese Worte sehr wichtig, weil sie auf Mündigkeit, Unmündigkeit – eben die gesamte
Konstruktion der Handlungsabläufe der Welt durch die Sicht der Ich-Perspektive schliessen. Das ist notwendig
um Dinge z.Bsp. als gut, schlecht, fahrlässig, richtig, gefährlich, usw. beschreiben, Schuld und Unschuld
auszusprechen…usw. So gesehen ist das "Ich" verantwortlich, hat einen freien Willen,Handelt, hat Glück, Pech,
Bestimmung, Schicksal...usw. Es ist eben eine Geschichte...eine Begrenzung mit Benennungen und Beschreibungen.
Das die Dinge einfach so ablaufen, wie sie ablaufen ist zu meinem Bisherigen „Annahmen“ eine der
„abgefahrensten“ Tatsachen und Wahrheiten, die aufgetaucht sind. Es scheint so, als sei dies für den
Verstand (noch) nicht wirklich begreifbar – aber es gibt eine Akzeptanz um das Wissen dieser Wahrheit
– das die Dinge, die passieren, unumgänglich sind. Diese Akzeptanz würde ich als Stille bezeichnen.
hier die Antworten...etwas verschwurbelt, ganz schön viel Text...sorry.
Die Ich-Illusion beruht auf der Annahme, ein „Selbst“ zu besitzen oder zu sein, das Aktionen, Gedanken und Handlungen• Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert.
Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
eigenständig und unabhängig vom „Rest der Welt“ ausführt. Sozusagen eine autonome Steuereinheit im Körper. Die Annahme ein solches „Ich“ zu besitzen verstärkt sich durch die Identifikation mit Gedanken, die aus dem Verstand hervorgehen. Der „heimtückische“ Teil dieses „Zustandes“ ist, das der Verstand Fragen, Antworten, und gedankliche Fragmente hervorbringt und diesen Vorgang nicht einfach beendet. (Das ist auch gar nicht die Aufgabe des Verstandes.) Als Folge dieses Vorgangs ist die gesamte Wahrnehmung stark an die „Realitätsebene des Verstandes“ gekoppelt. Hierbei werden Phänomene, Geschehnisse gehäuft verbalisiert, bewertet und interpretiert. Es entstehen Meinungen, Ansichten und Haltungen, die dann oft als „Charakter“ „Ansichten“ und „so drauf sein“ bezeichnet werden. Im Zuge dessen ist zum Beispiel die Suche nach der „Wahrheit“ eine andauernde Anfrage an den Verstand, der immer wieder Ideen und Antworten hervorbringt, die allerdings auch nur auf dem erfahrbaren Spektrum des Verstandes beruhen. Diesen Vorgang würde ich als Schleife oder Loop bezeichnen.
Die Lebenssituation ist die gleiche geblieben. Allerdings gibt es tatsächliche eine Art von Veränderung:• Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog?
Berichte aus den letzten paar Tagen.
Die Vorgänge des Verstandes spielen sich nach wie vor in der Wahrnehmung ab, jedoch mit dem Unterschied,
das es eine Art Abstand zu diesen Gedanken, Meinungen…gibt. Sie passieren, sind aber optionale Erscheinungen
zuzüglich aller anderen Dinge die in der Wahrnehmung auftauchen. Die anderen Wahrnehmungen erscheinen
jetzt zum Teil intensiver.
Das Gefühl des Körpers ist die meiste Zeit über präsent und wahrnehmbar. Die Beschreibung „Akzeptanz
der eintretenden Geschehnisse“ erscheint mir hier passend.
Die letzten Tage waren sehr unterschiedlich. Die letzten Monate waren geprägt von Umbrüchen in meiner
Lebenssituation. Nachdem der Dialog im Forum begonnen hatte gab es eine verstärkte Hinwendung zu
diesem „Thema“, das in den letzten Jahren immer da war, mal mehr und mal weniger intensiv. Nachdem
„loslassen“ kamen weiterhin eine Menge Anforderungen, um die ich mich kümmern musste. Da war am
ersten Tag erstmal eine Faszination über die eigene Präsenz, die Wahrnehmung und diese fast unbe-
schreibliche Veränderung, Gedanken wie Angst vor Zurückfallen kamen auf aber auch gleich eine
Verwunderung wie „das ist, was ich all die Jahre gesucht habe…das es so einfach ist…oh man“.
Kurz gesagt – ich musste mich weiterhin um alle möglichen Dinge kümmern, hatte Besuch, musste
Arbeiten, hatte Gespräche, Konflikte, Herrausforderungen, Hunger…aber da war nicht mehr so ein
anklammern…der innere Dialog ist weniger und die Einschätzung der Situationen ist eine andere
geworden…vielleicht weil sich die Dinge nicht mehr auf „mich“ beziehen…sie sind da und sie gehen
und alles ist wie es ist. Es tauchen auch alle Arten von Emotionen auf…aber das ist alles ok. Es ist
alles in Ordnung. Egal wie „toll“ oder „blöd“ etwas ist. Auch die Bewertung anderer Menschen hat
stark nachgelassen. Das habe ich vor allem beim Autofahren gemerkt. :D
Komisch das so zu beschreiben. Ich kann sehen, das alles ein Prozess ist, das sich die Dinge in der
Wahrnehmung weiterhin verändern. Es wird Einsichten geben, neue alte…Erfahrungen werden
dazukommen, alles verändert sich, immer. Das ist ein Beginn und kein Endpunkt. Alles kann kommen
und das schreibe ich mit einer Ruhe, die ich so nie erfahren hab.
Während unseres Dialoges stellte sich „der Zustand“ zwischendurch mal ein. Da hat der Verstand aber die ganze• Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Zeit versucht, etwas zu erklären, zu finden und war dann frustriert über die Gedanken, die ja immer noch da
waren…usw. „Dieser Zustand“ war auch früher öfter mal da. Da gab es immer ein riesen Bohei…“bin ich jetzt
erleuchtet? weiss ich jetzt alles? blabla“. Ich würde sagen, der Kampf mit dem Verstand ist wie der Versuch
sich mit Wasser abzutrocknen. Das Wasser ist immer da, und kommt immer wieder und soll dich auch gar nicht
abtrocknen. Vielleicht kommt da der Begriff Anhaften her?!
Nachdem Posting...
saß ich auf einem Stuhl, mit geschlossenen Augen, und habe versucht, alles wahrzunehmen, was so da ist.Richtig. Durchschauen geschieht einfach - wie alles - ohne Ich.Was bedeutet durchschauen? "Ich" kann ja an sich nichts durchschauen.
Der denkende Verstand ("Das Programm des Suchers") möchte gerne Erfahrung benennen, mit bekannten Etiketten bekleben. Er will Antworten (und Trophäen).Die Frage: "Wer denkt?" Kommt immer häufiger am Tage.
Die Erkenntnis "Ein 'Ich' existiert nicht, Dinge geschehen einfach so" ist natürlich äusserst unbefriedigend und bedrohlich für diese Egostrukturen, da muss doch etwas sein! Da muss doch ein anderes Wort eingesetzt werden, das ist keine Antwort!
Versuch mal, dieses Frage-Antwort-Spiel einfach sein-zu-lassen...
Damit meine ich nicht zu versuchen, diese Frage zu unterdrücken, sondern sein lassen im Sinne von:
Akzeptieren, dass hier keine Antwort kommen wird!
Die "Antwort", wenn man das so nennen kann, findet sich in der Stille, wenn die Frage unbeantwortet im Raum steht.
............. ............ ....... ...... ..... .... ... .. . !
Dann kamen Gedanken über meine Karriere und wie und ob es weitergeht (gibt seit ein paar Monaten wie
schon gesagt, einen größeren Umbruch)…und dann kam der Gedanke – „Dem Leben ist es doch scheissegal,
ob du jetzt groß abreisst, oder nicht“, dann war da verstärkte Aufmerksamkeit im Körper, die Gedanken
„rutschen in den Hintergrund“ und da war ein loslassen…und dann ist es so geblieben. Es eher wie ein
„entspannen“. Einfach keine Antwort mehr, sondern:
............. ............ ....... ...... ..... .... ... .. . !
Begriffe wie „Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle“ sind Hilfsbegriffe des Verstandes.•Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie?
Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Mit diesen erklärt sich der Ich-Erzeugende Verstand das „Schalten und Walten“ und interpretiert Geschehnisse.
Dabei spielen auch Begriffe wie Bestimmung/Schicksal und Zufall eine Rolle.
Im Endeffekt müssen diese Bewertungen der Geschehnisse bei der Ich-Sichtweise auftauchen, weil sich die Illusion
sonst nicht sehr lange aufrecht erhalten kann.
Jede „Existenz“ unterscheidet sich von allen anderen. Jeder einzelne „Ahornbaum“ ist anders als alle anderen
„Ahornbäume“ und so ist es auch mit allem anderen. Alles ist das Leben und alles hängt auf allen Ebenen mit-
einander zusammen, reagiert auf einander…. Wächst ein Baum neben einem anderen Baum, wächst er wahr-
scheinlich nicht in den Nachbarbaum hinein…ist wohl auch schon passiert…aber auch das ist dann anders als
alles andere. Wirft man mehrere Mentos in eine Flasche mit Cola light und schraubt die zu, dann explodiert
die Flasche höchstwahrscheinlich. Niemand entscheidet das. Weder das Mentos noch die Cola. Die Beschaffen-
heiten der Einzelteile von allem, das involviert ist, führen zu den Vorgängen. Ein Stahlbehälter würde wahr-
scheinlich nicht explodieren, im Weltall würde nichts explodieren, in Kamillentee auch nicht – und ein Stück
Schokolade auch nicht.
Ein Mensch mit einer bestimmten Neigung, Erfahrung, Prägung, usw…handelt in einer bestimmten Situation auf
eine gewisse Weise. Anders als ein Mensch mit den selben Neigungen aber anderen Erfahrungen…usw. Alles ist
das Resultat aus allem. Es ist also nicht möglich, etwas anderes zu tun, als das was getan wird und das, was
gerade geschieht. Wenn jetzt jemand denkt, „dann kann ich ja das und doch dies machen“, und es passiert, ist
das nicht anders. Dann ist der gelesene Text ein großer Faktor im Ablauf des Geschehens genau so wie die
Eigenschaft des Handelnden, auf diesen Text zu Reagieren.
Verantwortung steht für Identifikation mit dem Ergebnis einer Handlung und den „Werten“, „Absichten“ und
„Ideen“ einer „Person“ die für das Resultat oder die Handlung ausschlaggebend sind. Im Ich-Universum über-
nimmt man für Dinge die Verantwortung, ist verantwortungslos…usw. Für die Kommunikation in unserem
bestehenden System sind diese Worte sehr wichtig, weil sie auf Mündigkeit, Unmündigkeit – eben die gesamte
Konstruktion der Handlungsabläufe der Welt durch die Sicht der Ich-Perspektive schliessen. Das ist notwendig
um Dinge z.Bsp. als gut, schlecht, fahrlässig, richtig, gefährlich, usw. beschreiben, Schuld und Unschuld
auszusprechen…usw. So gesehen ist das "Ich" verantwortlich, hat einen freien Willen,Handelt, hat Glück, Pech,
Bestimmung, Schicksal...usw. Es ist eben eine Geschichte...eine Begrenzung mit Benennungen und Beschreibungen.
Das die Dinge einfach so ablaufen, wie sie ablaufen ist zu meinem Bisherigen „Annahmen“ eine der
„abgefahrensten“ Tatsachen und Wahrheiten, die aufgetaucht sind. Es scheint so, als sei dies für den
Verstand (noch) nicht wirklich begreifbar – aber es gibt eine Akzeptanz um das Wissen dieser Wahrheit
– das die Dinge, die passieren, unumgänglich sind. Diese Akzeptanz würde ich als Stille bezeichnen.
Re: Was...Nein...Doch...Sowohl
Wow!
Dankesehr!
Ich lasse jetzt mal ein paar andere Guides querlesen - mal schauen, ob da noch irgendwelche Fragen auftauchen, die für dich wichtig sein könnte. Kann ein zwei Tage dauern.
Alles Liebe!
Dankesehr!
Ich lasse jetzt mal ein paar andere Guides querlesen - mal schauen, ob da noch irgendwelche Fragen auftauchen, die für dich wichtig sein könnte. Kann ein zwei Tage dauern.
Alles Liebe!
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
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