Wirklich mit dem Leben gehen

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Ichbin01
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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Sun Apr 10, 2016 9:41 pm

Hallo Emjetas,
Ja zwei. Aber das eine ist die Essenz. Das was wirklich ist. Impulse und Gedanken, die im Inneren aufsteigen, immer mit Bezug zum Hier und Jetzt. Das Leben selbst. Die Essenz oder wie immer wir das nennen wollen.
Das Andere ist der ICH Gedanke, der sofort versucht, dieses Leben gemäss seinen Vorstellungen zu kontrollieren.
Braucht das Leben eine Instanz, die es kontrollieren muss?

Was würde passieren, wenn das ICH verloren ginge?

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Emjetas » Mon Apr 11, 2016 2:56 pm

Hallo Ichbin
Braucht das Leben eine Instanz, die es kontrollieren muss?
Nein.
Was würde passieren, wenn das ICH verloren ginge?
Nichts. Das leben geht weiter. Der Körper wäre noch da. Erfahrungen, erleben, sehen, hören, fühlen...das alles wäre noch da. Die Erde dreht sich weiter, mit oder ohne ICH.

Gruss Emjetas

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Mon Apr 11, 2016 3:03 pm

Hallo Emjetas,
Erstaunen und Ungäubigkeit. Wieso denkst du, dass ich die ICH-illusion durchschaut habe. Es fühlt sich gar nicht so an.
- Enttäuschung. Fast schon Panik
- Die Klarheit der letzten Tage ist weggewischt. Gedanken kreisen wie irre im Kopf. Was ist passiert? War es denn wirklich Klarheit oder bin ich dem ICH auf den Leim gegangen. Hat es diesen ganzen Dialog uerkannt aus dem Hintergrund geleitet? Gibt es da noch eine tiefere Ebene, die noch nicht gesehen wird? Fragen, Fragen, Fragen....
- Und da ist grosse Unsicherheit.

- Wenn es aber stimmt und ich das wirklich durchschaut habe, was dann? Wie geht es jetzt weiter? Angst vor Veränderung?!?
Und wie ist es jetzt damit ;-) ?

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Mon Apr 11, 2016 3:08 pm

Bitte beschreibe, wie Du die Dinge jetzt wahrnimmst?
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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Emjetas » Tue Apr 12, 2016 3:41 pm

Hallo Ichbin

Und wie ist es jetzt damit ;-) ?
Es ist ruhiger geworden. Vor allem auf der emotionalen Ebene.
Was ich momentan beobachte und auch irgendwie darin festhänge ist so zu beschreiben:
Ich beobachte etwas, das sich am ersten wie eine innere Bremse beschreiben lässt. Ich schaue mir zB. eine Frage an und das Bild einer Antwort zeigt sich. Dann will ich die Antwort niederschreiben und bin einfach nicht im Stande, das zu tun. Das vormals klare Bild ist wie weggewischt. Und dann ist da auch ein Druck im Kopf zu fühlen.
Bitte beschreibe, wie Du die Dinge jetzt wahrnimmst?
Als wäre ich mit einem Bann belegt. Bis hierher und nicht weiter. So als dürfe die Erkenntnis nicht sein. Und gleichzeitig auch so, als müsse es genau so sein. Als wolle das Leben durch mich genau diese Erfahrung machen und integrieren. Es ist eigenartig, und ich kann es nicht anders beschreiben.

Wenn ich in der DE bin, erscheinen die Dinge klarer und der Geist ist ruhiger. Die Bremse oder der Bann wie oben beschrieben setzten immer dann ein, wenn ein Impuls aufsteigt, der dann umgesetzt werden will. Ich gebe ein Beispiel: Gestern Abend war bei der Betrachtung deiner letzen Fragen plötzlich der stimmige Impuls da, es sei Zeit, die 6 Aschlussfragen zu beantworten. Ich habe sie also ausgedruckt, mich hingesetzt, den Stift zur Hand genommen... und dann war Schluss. Ich war nicht im Stande, irgend eine Antwort zu formulieren. Dasselbe ist heute nochmals passiert.

Also habe ich mich hingesetzt, um diese Blockade zu ergründen, ihren Ursprung zu finden und ins Bewusstsein zu bringen. Das ist mir noch nicht gelungen. Es fühlt sich allerdings so an, als würde durch die ständige Aufmerksamkeit die Blockade an Kraft verlieren. Es ist wie beim Ausfühlen einer Angst. Und mir scheint, dass eine Angst hinter all dem steckt. Jedenfalls erkenne ich, dass ich nicht dagegen kämpfen kann, und es hilfreicher ist, zuzulassen und zu fühlen.

Hier noch ein Bild, das mir eben gekommen ist. Stehe an einer Weggabelung. Eine Seite führt zum Leben, zum direkten Erleben. Der andere Weg zurück in die ICH Illusion. Beide Seiten fühlen sich riskant an. Der Weg zum Leben fühlt sich an wie ein sehnlicher Herzenswunsch, der verwoben ist mit einer grossen Angst. Der Weg zum ICH fühlt sich an wie das Verweilen in einer ungemütlichen Situation, die aber wenigstens vertraut ist.

Entscheidungshilfe wird dankend angenommen... :-)
Ich bleibe dran, denn trotz aller zeitweiligen Mühsal und Verworrenheit weiss ich doch tief in mir, dass die Dinge genau so sein müssen, wie sie sind.

Lg Emjetas

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Tue Apr 12, 2016 4:43 pm

Lieber Emjetas,

das sind alles Konzepte, Geschichten, Erklärung, die Du teilweise beschreibst.

Es geht darum wahrzunehmen, was Du Augenblick für Augenblick direkt erfährst!
SEHEN - braucht gehen einen Seher?
FÜHLEN - braucht Fühlen einen Fühler?
SPRECHEN - braucht Sprechen einen Sprecher?
HÖREN - braucht Hören einen Hörer?

Schau Dich im Raum um, was erfährst Du?

Wozu dienen Dir die Angst und Verwirrung?

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Emjetas » Wed Apr 13, 2016 9:25 am

Guten Morgen Ichbin

SEHEN - braucht gehen einen Seher? Nein.
FÜHLEN - braucht Fühlen einen Fühler? Nein
SPRECHEN - braucht Sprechen einen Sprecher? Das sehe ich noch nicht ganz klar, tendenziell auch Nein
HÖREN - braucht Hören einen Hörer? Nein
Schau Dich im Raum um, was erfährst Du?
Dinge werden gesehen. Formen, Farben, hell, dunkel. Manchmal werden die Dinge in Gedanken benannt. Oder eine Erinnerung steigt auf, beim Betrachten eines Photos. Oder der Impuls, etwas in die Hand zu nehmen. All das passiert einfach. Sehen passiert. Da ist niemand der sieht. Auch das Benennen passiert einfach, wird wahrgenommen.
Gleiches erlebe ich beim Hören und Fühlen. Ich habe keinen Einfluss auf den Prozess des Sehens, Hörens und Fühlens. Beim Sehen scheint die Möglichkeit zu bestehen, den Blick willentlich auf etwas Bestimmtes zu richten. Das ist eine Aktivität. Aber nach langem Hinsehen kann ich auch hier niemanden finden, der das tut. Der Blick wandert einfach von einem Ding zum nächsten. Dann schliesse ich die Augen und erfahre Hören. Hören ist passiv und so ist viel schneller klar, dass da niemand ist, der hört.

Heute morgen direkt nach dem Aufwachen aber mit geschlossenen Augen konnte ich das Hören gut erleben. Dabei konnte ich sehen, dass gewisse Geräusche die gehört werden emotionale oder gefühlsmässige Reaktionen auslösen. Diese kommen und verschwinden wieder. Alles geschieht ohne mein Zutun, weit und breit kein ICH.

Gesehenes oder Gehörtes löst manchmal auch Gedanken aus und dann Gefühle. Hier erkenne ich einen Einstiegspunkt für das ICH. Wenn das, was gerade gesehen oder gehört wird, Gedanken auslöst, ist das unpersönlich und vorübergehend in meinem Erleben. Manchmal konnte ich aber beobachten, dass plötzlich Vorstellungen und Geschichten da sind, Bewertungen dessen, was gesehen oder gehört wurde und das ICH ist da. Das Jetzt wird überdeckt, Probleme entstehen. Das konnte ich heute morgen direkt erleben. Ich lag noch im Bett und habe das Hören beobachtet. In der Wohnung unter mir wurde eine Türe zugeknallt. Darauf kam der Gedanke: "Zeit zum aufstehen". Bis hierher alles unpersönliche DE. Dann entstand ein ungemütliches drängendes Gefühl und darauf der Gedanke "Ich muss jetzt aufstehen, sonst...". Der IG hat sich gezeigt. Und ist sofort wieder verschwunden, weil ihm nicht geglaubt wurde.

Wozu dienen Dir die Angst und Verwirrung?
Sie trüben/verhindern/überlagern das Direkte Erleben.

Lg Emjetas

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Wed Apr 13, 2016 2:25 pm

Lieber Emjetas, na also.. geht doch :-)))))) so ist es gut :-)))
Heute morgen direkt nach dem Aufwachen aber mit geschlossenen Augen konnte ich das Hören gut erleben. Dabei konnte ich sehen, dass gewisse Geräusche die gehört werden emotionale oder gefühlsmässige Reaktionen auslösen. Diese kommen und verschwinden wieder. Alles geschieht ohne mein Zutun, weit und breit kein ICH.
Und dann? Wie entsteht aus dem „weit und breit kein ICH“ die Ichillusion? Bitte aus der eigenen Erfahrung beschreiben. Alles anderes nutzt uns nichts…
Wozu dienen Dir die Angst und Verwirrung?
Sie trüben/verhindern/überlagern das Direkte Erleben.[/quote]
Ist die Trübung der direkten Erfahrung also ein „Vorteil“?

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Emjetas » Wed Apr 13, 2016 8:42 pm

Hallo Ichbin
Und dann? Wie entsteht aus dem „weit und breit kein ICH“ die Ichillusion?
Das habe ich heute Morgen so deutlich sehen können. Ich bin gestern mit der Betrachtung von Sehen, Hören, Fühlen schlafen gegangen und direkt nach dem Aufwachen habe ich das Hören betrachtet. Ich war still in der DE und dann wie schon beschrieben:
In der Wohnung unter mir wurde eine Türe zugeknallt. Darauf kam der Gedanke: "Zeit zum aufstehen". Bis hierher alles unpersönliche DE. Dann entstand ein ungemütliches drängendes Gefühl und darauf der Gedanke "Ich muss jetzt aufstehen, sonst...". Heute Morgen war ich aufmerksam und konnte in der DE verweilen. Die ICH-Illusion konnte nicht entstehen. Nun habe ich genau diese Sequenz schon viele Male zuvor erlebt. Ohne Aufmerksamkeit ging das dann folgndermassen weiter: Ich muss jetzt aufstehen, sonst...Dann wird mir heiss, oh Schreck, schlechtes Gewissen entsteht, die Gedanken werden finster, unbestimmte Ängste tauchen auf...ICH fange an mir Sorgen zu machen, weil ICH dies und das tun sollte..usw. Die ICH-Illusion ist entstanden.
Ist die Trübung der direkten Erfahrung also ein „Vorteil“?
Nein, natürlich nicht. Ausser aus der Sicht der ICH-Illusion :-)
Sie trüben/verhindern/überlagern das Direkte Erleben.
Das war eine Antwort aus dem Verstand.. Sorry
Ich habe die Angst nochmals betrachtet und gefunden, dass sie mein verletztes, inneres Kind schützen will.

Was die Verwirrung angeht, habe ich noch kein klares Bild.

Lieben Gruss Emjetas

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Emjetas » Thu Apr 14, 2016 9:14 am

Guten Morgen Ichbin
Und dann? Wie entsteht aus dem „weit und breit kein ICH“ die Ichillusion?
Ich babe diese Frage eingehend weiter betrachtet und heute beim Yoga praktizieren folgendes beobachtet.
Ich verweile völlig ruhig und entspannt in einer Haltung und beobachte was ist. Ist da jemand, der diese Übung macht? Nein. Sehen, Hören, den Körper wahrnehmen, all das passiert einfach.
Dann bemerke ich, weit im Hintergrund und fast nicht wahrnehmbar einen Gedanken und fühle, dass der IG sich den Gedanken zu Eigen machen will. Durch mein bewusstes Erkennen wird das unterbunden und ich kann ruhig weiter beobachten. Einen Moment später dasselbe Geschehen, aber dieses Mal ist es eine Emotion, eine Unruhe im Körper. Auch jetzt ist sofort ein Gefühl von ICH da. Da das erkannt wird, verschwindet die Emotion so schnell, wie sie gekommen ist, und mit ihr auch das ICH Gefühl.
Den Inhalt dieser Gedanken kann ich noch nicht erfassen, aber was klar erkannt wird, ist, dass sie die Emotion auslösen, die dann folgt. Sie fühlt sich an wie ein leises Unbehagen, so als ob etwas nicht stimmt in diesem Moment. Es fühlt sich an, als ob mich Etwas (das ICH?) aus dem Erfahren und Erleben des Jetzt herausziehen möchte.

Einige Zeit später passiert etwas Anderes. Es durchzuckt mich wie ein Blitz, ein Erschrecken. Unruhe und Unbehagen tauchen auf. Ich frage, wer das ist und beobachte das Geschehen. Es wird gesehen, dass auch hier ein ICH-Gefühl unterlegt ist. Zulassen und Ausfühlen bringt die Unruhe wieder zum Verschwinden.

Diese zwei Geschehnisse kann ich den ganzen Tag über bei den verschiedensten Gelegenheiten beobachten. Es gelingt immer besser, zuzulassen und in der Ruhe zu verweilen.

Eine schönen Tag wünsche ich dir. Emjetas

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Thu Apr 14, 2016 10:10 am

Guten Morgen Emjetas,

kann Wasser in einer Fatamorgana entstehen?
Die ICH-Illusion ist entstanden.
Wenn ein ICH entstehen kann, dann kann es wohl kaum eine Illusion sein?

Lg-Ichbin
Herzliche Grüße - Ichbin

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Emjetas » Fri Apr 15, 2016 1:44 pm

Liebe ICHbin
Kann Wasser in einer Fatamorgana entstehen?
Nein. Spannende Frage die mich dazu veranlasst hat, etwas Zeit mit ihr zu verbringen.
Die Fata Morgana wird gesehen. Gewisse Umstände führen dazu, dass in einem Betrachter ein Bild entsteht. Vom Standpunkt des Betrachters, in seiner Wahrnehmung, ist sie da. Erst wenn erkannt wird, dass eine optische Täuschung vorliegt, wird die Illusion als solche erkannt. Sie wird zwar immr noch gesehen - in der optischen Wahrnehmung - aber der Betrachter kennt jetzt die Umstände, und geht somit nicht mehr darauf zu, in der Hoffnung dort Wasser zu finden. Er weiss ja jetzt, dass da nichts ist. Die Täuschung hat keine Macht mehr über ihn.
Wenn ein ICH entstehen kann, dann kann es wohl kaum eine Illusion sein?
Das was ich in der DE gesehen und dann beschrieben habe, war nicht das Enstehen eines ICH, sondern der Prozess, der zur Illusion eines ICH führt. Gewissermassen die "optische Täuschung" die eine Fata Morgana namens ICH in die Wahrnehmung bringt. Das zu sehen war sehr heilsam.
Die ICH-Illusion ist ja irgenwie entstanden und ihr wurde Glauben geschenkt. Warum sonst würden wir uns damit befassen.
Intellektuelles Erfassen der Illusion befreit nicht von dieser. Was ich derzeit unter deiner wertvollen Führung erfahren darf, und ich bin wirklich dankbar dafür, ist die Heilung der Täuschungen, die zur Illusion geführt haben.

Gestern sind wieder Ängste aufgetaucht. Ich kann sie jetzt zulassen und ausfühlen. Das Vertrauen wächst.

Auch in meinem tagtäglichen Erleben stelle ich eine Veränderung fest. Ich beobachte immer häufiger, dass Situationen unpersönlich erlebt werden. Da ist einfach Erfahrung, Erleben, Hören, Sehen.
Manchmal scheint noch ein ICH aufzutauchen wird aber meist schnell als Täuschung erkannt und verschwindet daraufhin wieder. Ehlicherweise ist zu sagen, dass da auch noch Phasen sind, in denen ich der Illusion anheim falle.

Herzlichen Gruss Emjetas

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Fri Apr 15, 2016 2:27 pm

Hallo Emjetas,
das hörst sich doch schon sehr gut an :-)
Die ICH-Illusion ist ja irgendwann entstanden und ihr wurde Glauben geschenkt.
Kann eine Illusion in der Realität existieren? Und wie kann man etwas glauben, was nicht existiert?

Bitte berichte ausschließlich aus Deiner direkten Erfahrung.

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Emjetas » Sat Apr 16, 2016 2:59 pm

Hallo Ichbin
Die beiden letzten Fragen führen ganz schön in die Tiefe.
Kann eine Illusion in der Realität existieren?
Nein.
Und wie kann man etwas glauben, was nicht existiert?
Das Zentrum, zu welchem die Betrachtung dieser Frage führt, ist das Glauben.
Annahmen, ungeprüfte Vorstellungen, falsche oder unvollständige Informationen usw. führen dazu, dass ein Bild entsteht, dem geglaubt wird. Auch wenn es nie wirklich gesehen wird, es existiert ja nur in der Vorstellung, wird es als Realität gefühlt und akzeptiert.
Der Glaube hat ihm eine "scheinbare Existenz" verliehen. So ist es möglich, an etwas zu glauben, was nicht existiert. Hier wird auch der Unterschied zwischen Glauben und Wissen klar.

Sobald dieser trügerische Schein durchschaut wird, fällt das Fundament, auf das sich der Glaube stützt, weg, und mit ihm auch das, woran geglaubt wurde.

Durch weiteres Verweilen bei dieser Erkenntnis, kommen nun viele Aspekte des ICH Glaubens ans Licht, werden in der DE gesehen und überprüft. Das tut gut! :-))

Werde später noch berichten, was da alles ans Licht gekommen ist.

Lg Emjetas

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Re: Wirklich mit dem Leben gehen

Postby Ichbin01 » Sat Apr 16, 2016 8:16 pm

Hallo Emjetas,

die Erläuterungen war treffen den Punkt, jedoch ist es "gedacht".
Durch weiteres Verweilen bei dieser Erkenntnis, kommen nun viele Aspekte des ICH Glaubens ans Licht, werden in der DE gesehen und überprüft.
Genau!

Wie ist es denn nun in der DE? Gibt es eine Instanz ICH, die erfährt / ist sie notwedig oder ist da Erfahrung?
Und was geschieht mit dem Glauben an das ICH? Was ist der Glaube? Ist der Glaube auch eine Instanz - ein Ding?
Oder ist der Glaube ein Prozess, wie Gedanken die kommen und gehnen?

Lg-Astrid
Herzliche Grüße - Ichbin


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