Hallo Ichbin
Und wie ist es jetzt damit ;-) ?
Es ist ruhiger geworden. Vor allem auf der emotionalen Ebene.
Was ich momentan beobachte und auch irgendwie darin festhänge ist so zu beschreiben:
Ich beobachte etwas, das sich am ersten wie eine innere Bremse beschreiben lässt. Ich schaue mir zB. eine Frage an und das Bild einer Antwort zeigt sich. Dann will ich die Antwort niederschreiben und bin einfach nicht im Stande, das zu tun. Das vormals klare Bild ist wie weggewischt. Und dann ist da auch ein Druck im Kopf zu fühlen.
Bitte beschreibe, wie Du die Dinge jetzt wahrnimmst?
Als wäre ich mit einem Bann belegt. Bis hierher und nicht weiter. So als dürfe die Erkenntnis nicht sein. Und gleichzeitig auch so, als müsse es genau so sein. Als wolle das Leben durch mich genau diese Erfahrung machen und integrieren. Es ist eigenartig, und ich kann es nicht anders beschreiben.
Wenn ich in der DE bin, erscheinen die Dinge klarer und der Geist ist ruhiger. Die Bremse oder der Bann wie oben beschrieben setzten immer dann ein, wenn ein Impuls aufsteigt, der dann umgesetzt werden will. Ich gebe ein Beispiel: Gestern Abend war bei der Betrachtung deiner letzen Fragen plötzlich der stimmige Impuls da, es sei Zeit, die 6 Aschlussfragen zu beantworten. Ich habe sie also ausgedruckt, mich hingesetzt, den Stift zur Hand genommen... und dann war Schluss. Ich war nicht im Stande, irgend eine Antwort zu formulieren. Dasselbe ist heute nochmals passiert.
Also habe ich mich hingesetzt, um diese Blockade zu ergründen, ihren Ursprung zu finden und ins Bewusstsein zu bringen. Das ist mir noch nicht gelungen. Es fühlt sich allerdings so an, als würde durch die ständige Aufmerksamkeit die Blockade an Kraft verlieren. Es ist wie beim Ausfühlen einer Angst. Und mir scheint, dass eine Angst hinter all dem steckt. Jedenfalls erkenne ich, dass ich nicht dagegen kämpfen kann, und es hilfreicher ist, zuzulassen und zu fühlen.
Hier noch ein Bild, das mir eben gekommen ist. Stehe an einer Weggabelung. Eine Seite führt zum Leben, zum direkten Erleben. Der andere Weg zurück in die ICH Illusion. Beide Seiten fühlen sich riskant an. Der Weg zum Leben fühlt sich an wie ein sehnlicher Herzenswunsch, der verwoben ist mit einer grossen Angst. Der Weg zum ICH fühlt sich an wie das Verweilen in einer ungemütlichen Situation, die aber wenigstens vertraut ist.
Entscheidungshilfe wird dankend angenommen... :-)
Ich bleibe dran, denn trotz aller zeitweiligen Mühsal und Verworrenheit weiss ich doch tief in mir, dass die Dinge genau so sein müssen, wie sie sind.
Lg Emjetas