Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Dass die Personen, für die wir uns halten, oder gehalten haben, nichts anderes als Gedanken sind. Eine Erscheinung. Und wie alles andere was wir wahrnehmen vergänglich. Oder nicht mal das. In dem Moment wo es da ist, ist es schon wieder weg. Wirkliche Kontinuität hat keine Erscheinung. Aber da scheint es etwas zu geben, dass immer da ist ...
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Ganz einfach gesagt: Der "Nonduality" Subreddit. :-D Spaß beiseite. Ich war lange Zeit auf der Suche, bis vor kurzem (?) die Suche plötzlich (?) geendet hat. Das Wiedererkennen war sehr plötzlich und gleichzeitig nicht in Zeit und Raum lokalisierbar. Es war plötzlich da, ohne eine besondere Erfahrung, einen Zeitpunkt oder sonst irgendetwas. Sehr einfach, sehr offensichtlich ... Wie wenn man seine Brille sucht, nur um zu merken, dass man sie auf der Nase trägt ... aber nicht mal so. Kein Ereignis. Und doch irgendwie schon? Da sich in der Wahrnehmung alles geändert hat ... verschoben, nach "hinten". Aber an der Oberfläche, in Körper und Geist, hat sich nicht viel getan. Weniger Angst ist da, mehr Gelassenheit. Aber alte Tendenzen, Gewohnheiten und so weiter kommen immer wieder hoch und leiten die Handlungen und so weiter. Dann verliere ich mich mal wieder darin, in Gedanken, und komme wieder zurück zum Beobachten, zum Stillsein. Meine Frage ist, wie es nun weitergeht. Irgendwie scheint es nichts zu tun zu geben, lay back and no nothing, aber ... mehr Integration, mehr diese Qualität nach Außen tragen, teilen ... how to go about it?
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Ich bin mir nicht sicher, was mit der Frage gemeint ist. Warum ich gesucht habe? Wie ich gesucht habe? So wie wir alle ... erst in der Welt, in Objekten, erst in sehr groben, dann in immer subtileren ... Ging alles relativ schnell, von einem zum nächsten, nichts geklappt, nichts zufriedenstellend, schnell gemerkt "das ist es nicht". Vor 3 Jahren angefangen zu meditieren ... da hat sich eine "neue" oder auch sehr vertraute Welt geöffnet. Viel gelesen ... Dann gesehen, dass der Suchende ein Gedanke ist ... und weg will, von dem, was er sucht. Wie blöd?
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum? Weiß ich noch nicht so genau. Mehr Klarheit in Bezug auf das praktische Leben im Bewusstsein wäre schön. Vielleicht sehen, wo dunkle Flecken sind ... andere Perspektiven sind immer gut.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Und jetzt?
Re: Und jetzt?
Hi!
Gerne können wir ein wenig gemeinsam schauen, ob es noch irgendwelche dunkle Flecken, verborgene Glaubensvorstellungen etc. gibt.
Falls du es noch nicht gemacht hast, dann lies dir bitte die einführenden Worte unter diesem Link durch, vor allem „LU ist nicht...“
viewtopic.php?f=18&t=6280
Und damit das Lesen einfacher wird, benutze bitte die Zitierfunktion. Wie diese funktioniert findest du hier:
viewtopic.php?f=18&t=6275
Für diese Untersuchung ist es wichtig, möglichst frisch und unvoreingenommen auf das, was im Augenblick erlebt wird zu schauen. Wir arbeiten hier mit „Direct Pointing“, das heißt ich gebe dir Fragen und Übungen, und du schaust jeweils mit den Sinnen auf das worauf gezeigt wurde und versuchst es so gut wie möglich aus deiner unmittelbaren Erfahrung ohne konzeptuellen Überbau zu beantworten.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wurde die Ich-Illusion durchschaut. Es wurde gesehen, dass es kein eigenständiges „Ich“, keine vom Ganzen getrennte Person gibt. Ist das richtig so?
Wie steht es mit diesem Thema bei dir? Kannst du mir dazu ein bisschen was erzählen, wie wahr Gedankeninhalte sind für dich?
Wir versuchen hier alles so weit wie möglich runterzudampfen, uns dem „Bereich“ des Absoluten so gut wie möglich anzunähern. „Wahrnehmen“ kommt dem noch am nächsten. Dieses „Wahrnehmen“ unterteilen wir nochmal in „sehen-hören-spüren-riechen-schmecken-denken (nur der Vorgang des Denkens, nicht der Inhalt)“
Wenn du mal genau nachschaust, kannst du außer dem Genannten noch etwas finden?
Freue mich auf deine Antworten:)
Gerne können wir ein wenig gemeinsam schauen, ob es noch irgendwelche dunkle Flecken, verborgene Glaubensvorstellungen etc. gibt.
Falls du es noch nicht gemacht hast, dann lies dir bitte die einführenden Worte unter diesem Link durch, vor allem „LU ist nicht...“
viewtopic.php?f=18&t=6280
Und damit das Lesen einfacher wird, benutze bitte die Zitierfunktion. Wie diese funktioniert findest du hier:
viewtopic.php?f=18&t=6275
Für diese Untersuchung ist es wichtig, möglichst frisch und unvoreingenommen auf das, was im Augenblick erlebt wird zu schauen. Wir arbeiten hier mit „Direct Pointing“, das heißt ich gebe dir Fragen und Übungen, und du schaust jeweils mit den Sinnen auf das worauf gezeigt wurde und versuchst es so gut wie möglich aus deiner unmittelbaren Erfahrung ohne konzeptuellen Überbau zu beantworten.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wurde die Ich-Illusion durchschaut. Es wurde gesehen, dass es kein eigenständiges „Ich“, keine vom Ganzen getrennte Person gibt. Ist das richtig so?
Ganz genau, sehr schön hast du das gesehen! Die Frage ist dann, welchen Stellenwert Gedanken noch haben. Solange dem Gedankeninhalt geglaubt wird hilft es auch nicht viel zu sehen, dass „Ich“ bloß ein Gedanke ist... Weißt du was ich meine? Deshalb ist es in diesem Prozess auch außerordentlich wichtig, die Natur der Gedanken zu durchschauen. Diese können/werden wir uns während unserer Unterhaltung genauer anschauen.Dass die Personen, für die wir uns halten, oder gehalten haben, nichts anderes als Gedanken sind. Eine Erscheinung.
Wie steht es mit diesem Thema bei dir? Kannst du mir dazu ein bisschen was erzählen, wie wahr Gedankeninhalte sind für dich?
Ja genau, etwas ist immer da – wahrnehmen/erfahren, oder?Aber da scheint es etwas zu geben, dass immer da ist …
Wir versuchen hier alles so weit wie möglich runterzudampfen, uns dem „Bereich“ des Absoluten so gut wie möglich anzunähern. „Wahrnehmen“ kommt dem noch am nächsten. Dieses „Wahrnehmen“ unterteilen wir nochmal in „sehen-hören-spüren-riechen-schmecken-denken (nur der Vorgang des Denkens, nicht der Inhalt)“
Wenn du mal genau nachschaust, kannst du außer dem Genannten noch etwas finden?
Enjoy... :) Der nächste Handlungsimpuls kommt bestimmt.... Vielleicht zieht es dich wenn wir hier durch sind ja auch dazu hin selber Guide zu werden...Meine Frage ist, wie es nun weitergeht. Irgendwie scheint es nichts zu tun zu geben, lay back and no nothing, aber ... mehr Integration, mehr diese Qualität nach Außen tragen, teilen ... how to go about it?
Freue mich auf deine Antworten:)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Und jetzt?
Hallo barb,
vielen Dank für deine Zeit.
Es ist ein ziemlich lustig zu beobachtender Prozess, wenn etwas passiert und ein Gedanke probiert, die Handlung und Erfahrung für sich in Anspruch zu nehmen. Oft wird er schnell gesehen, womit er sich auflöst. Manchmal spinnt er ein bisschen länger rum, aber löst sich dann frühet oder später auch wieder im nichts auf.
Andere Gedanken sind sanfter oder subtiler und werde nicht direkt als solche erkannt. Beispielsweise wenn es um spirituelle oder existentielle Fragen geht, im Gespräch o.Ä. Diese Gedanken bleiben dann schon etwas länger präsent und werden für die Zeit auch mehr oder weniger für wahr gehalten. Doch auch diese Konzepte und Ideen werden früher der später als Phantasien erkannt und losgelassen.
vielen Dank für deine Zeit.
Ja, genau. Zu „vom Ganzen getrennte“ kann ich nichts sagen, da weiß ich nicht genau, was damit gemeint ist. Meinst du damit den Raum, in dem alles erscheint? Dann ja, das „Ich“ ist eine Erscheinung in diesem Raum, hin und wieder, wie das Vogelgezwitscher, das mal da ist und mal nicht.Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wurde die Ich-Illusion durchschaut. Es wurde gesehen, dass es kein eigenständiges „Ich“, keine vom Ganzen getrennte Person gibt. Ist das richtig so?
Es ist ein ziemlich lustig zu beobachtender Prozess, wenn etwas passiert und ein Gedanke probiert, die Handlung und Erfahrung für sich in Anspruch zu nehmen. Oft wird er schnell gesehen, womit er sich auflöst. Manchmal spinnt er ein bisschen länger rum, aber löst sich dann frühet oder später auch wieder im nichts auf.
Das ist eine gute Frage. Es ist unterschiedlich. Oft bringen mich die Gedanken und deren Inhalte zum Lachen, gerade wenn ein „Ich“ involviert ist. Dass das „Ich“ beobachtet werden kann ist irgendwie so urkomisch … Das ist bei ganz profanen, alltäglichen Dingen der Fall. „Ich muss noch dahin, das klären, Wäsche waschen, essen ...“ Die Handlungen werden dann natürlich trotzdem ausgeführt, aber die Intention für diese entstehen vor dem Gedanken „Ich muss noch ...“ oder „Ich mache ...“.Wie steht es mit diesem Thema bei dir? Kannst du mir dazu ein bisschen was erzählen, wie wahr Gedankeninhalte sind für dich?
Andere Gedanken sind sanfter oder subtiler und werde nicht direkt als solche erkannt. Beispielsweise wenn es um spirituelle oder existentielle Fragen geht, im Gespräch o.Ä. Diese Gedanken bleiben dann schon etwas länger präsent und werden für die Zeit auch mehr oder weniger für wahr gehalten. Doch auch diese Konzepte und Ideen werden früher der später als Phantasien erkannt und losgelassen.
Ich denke schon. Wie bereits geschrieben ist es jedoch nicht immer gleich. In ruhigen Umständen erscheinen Gedanken genauso wie Bilder oder Klänge und bekommen keinen besonderen Stellenwert. Sie werden einfach beobachtet und haben keinen allzu großen Einfluss. Andere Male, zum Beispiel bei der Arbeit im Büro oder im Gespräch mit Freunden, scheinen die Gedanken viel näher zu sein und mehr Gewicht zu haben. In diesen Fällen ist es schwieriger, alles sachlich und uninvolviert zu beobachten.Die Frage ist dann, welchen Stellenwert Gedanken noch haben. Solange dem Gedankeninhalt geglaubt wird hilft es auch nicht viel zu sehen, dass „Ich“ bloß ein Gedanke ist... Weißt du was ich meine?
Ja, das trifft es ganz gut – oder einfach „sein“. Sehr simpel, sehr grundlegend, sehr offensichtlich. Nach dem ersten klaren Blick nannte ich es „die Erfahrung der Erfahrung“. Im Erfahren geht es hoch und runter, aber in der Erfahrung dessen verändert sich nichts.Ja genau, etwas ist immer da – wahrnehmen/erfahren, oder?
Eine spannende Untersuchung … Zu aller erst merke ich, dass es gar nicht so leicht ist, alle verschiedenen Eindrücke voneinander zu trennen. Es erscheint eher als ein großes homogenes Feld. In der direkten Erfahrung gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen dem Geschmack in meinem Mund und der Gardine vorm Fenster. Erst was danach kommt, die Interpretation der Empfindungen, „das fühle ich hier, das sehe ich da“, macht den Unterschied. Abseits der sinnlichen Wahrnehmungen in diesem Moment, des Raumes in dem ich mich befinde, und den Gedanken darüber, ist es schwer etwas zu finden. Da ist eine Weite in der die Gedanken erscheinen, aber letztlich ist auch diese eine Empfindung im Kopfbereich. Andere subtile „Räume“ oder „Ahnungen“ sind wahrnehmbar, aber auch diese können immer auf einen Bereich im Körper zurückverfolgt werden. Außer der Wahrnehmungen scheine ich nun nicht mehr „Wahrnehmbares“ finden zu können :-D Natürlich weiß ich um diese Wahrnehmungen … Aber ich kann nicht sagen, oder nicht wahrnehmen, warum ich es weiß. Igendwie passiert es simultan, das Wissen und das Wahrnehmen … Mehr kann ich gerade nicht finden.Wenn du mal genau nachschaust, kannst du außer dem Genannten noch etwas finden?
Re: Und jetzt?
Ja so auf die Art... Es ist halt schwierig mit Worten da ranzukommen, vielleicht schauen wir uns zum Thema später noch mal was an...Ja, genau. Zu „vom Ganzen getrennte“ kann ich nichts sagen, da weiß ich nicht genau, was damit gemeint ist. Meinst du damit den Raum, in dem alles erscheint? .Dann ja, das „Ich“ ist eine Erscheinung in diesem Raum, hin und wieder, wie das Vogelgezwitscher, das mal da ist und mal nicht
Wunderbar...Andere Gedanken sind sanfter oder subtiler und werde nicht direkt als solche erkannt. Beispielsweise wenn es um spirituelle oder existentielle Fragen geht, im Gespräch o.Ä. Diese Gedanken bleiben dann schon etwas länger präsent und werden für die Zeit auch mehr oder weniger für wahr gehalten. Doch auch diese Konzepte und Ideen werden früher der später als Phantasien erkannt und losgelassen.
Sehr schön ausgedrückt... :)Ja, das trifft es ganz gut – oder einfach „sein“. Sehr simpel, sehr grundlegend, sehr offensichtlich. Nach dem ersten klaren Blick nannte ich es „die Erfahrung der Erfahrung“. Im Erfahren geht es hoch und runter, aber in der Erfahrung dessen verändert sich nichts.
Hört sich ja alles wirklich super an!Eine spannende Untersuchung … Zu aller erst merke ich, dass es gar nicht so leicht ist, alle verschiedenen Eindrücke voneinander zu trennen. Es erscheint eher als ein großes homogenes Feld. In der direkten Erfahrung gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen dem Geschmack in meinem Mund und der Gardine vorm Fenster. Erst was danach kommt, die Interpretation der Empfindungen, „das fühle ich hier, das sehe ich da“, macht den Unterschied. Abseits der sinnlichen Wahrnehmungen in diesem Moment, des Raumes in dem ich mich befinde, und den Gedanken darüber, ist es schwer etwas zu finden. Da ist eine Weite in der die Gedanken erscheinen
Bist du dir sicher, dass die Gedanken im Kopf sind?Da ist eine Weite in der die Gedanken erscheinen, aber letztlich ist auch diese eine Empfindung im Kopfbereich. Andere subtile „Räume“ oder „Ahnungen“ sind wahrnehmbar, aber auch diese können immer auf einen Bereich im Körper zurückverfolgt werden.
Mache es dir mal ganz gemütlich, entspanne im liegen oder sitzen, langer sanfter Atem...
Dann schau mal nach:
Kannst du erkennen von wo die Gedanken herkommen und wo sie hingehen und wo sie sich aufhalten während sie bemerkt werden?
Und dann untersuche mal ein bisschen näher diese „Körpererscheinung“:
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat der Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
Nur im Spüren, weißt du wieviel Zehen du hast, weiß das Spüren überhaupt was von Zehen, oder ist da einfach nur eine Empfindung? Weiß das Spüren etwas von Kopf?
Gibt es ein innen oder außen? Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Fehlt irgendetwas, wenn du dich so erfährst?
Ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen?
Wohnt Wahrnehmung an einem bestimmten Ort?
Viel Spaß beim Untersuchen :)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Und jetzt?
Hi Santiago!
Alles gut bei dir? Noch Lust weiter zu schauen?
Liebe Grüße
Barb
Alles gut bei dir? Noch Lust weiter zu schauen?
Liebe Grüße
Barb
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Und jetzt?
Hi Barb!
Jedoch scheint der Sehsinn etwas trügerischer zu sein. Verschiedene Farben, Schatten, Bewegungen usw. lassen es so aussehen, als sei alles einzeln, für sich; mein Körper und fremde Körper. Wobei ... hmmmm. :-D Der Schein trügt :-) Auch das Sehen vermittelt das nicht. Anfänglich ist da auch erstmal alles gleich, erscheint auf derselben Oberfläche, in dem selben "Gewebe". Aber das Sehen bringt sehr schnell Konzepte und Erinnerungen ins Spiel: das ist das, das ist jenes, das ist hier, das ist dort. Mit geschlossenen Augen ist es erstmal einfacher ...
Ich bin mir nicht sicher, ob die Untersuchung anstrengend war oder ob ich heute einfach zu lange vor einem Monitor saß. Jedoch ist da jetzt ein ziemlicher Druck, der mich nun nach draußen an die frische Luft treibt :-D Ich hoffe die letzten Antworten waren nicht zu kurz :-D
Alles Liebe
Ja und ja. :-)Alles gut bei dir? Noch Lust weiter zu schauen?
Nein. Die Gedanken selbst scheinen keinen Platz im Raum zu haben. Sie sind weder rechts noch links, weder oben noch unten ... nicht lokalisierbar. Aber es scheint, dass sie zusammen mit Empfindungen im "Kopfbereich" auftreten. Weniger Gedanken -> mehr Weite in diesem Bereich; mehr Gedanken -> eher Zusammengezogenheit, Anspannung. Wenn ich jedoch schaue, wie ich den Bereich ("Kopf") wahrnehme, dann lässt sich da nichts Festes oder Beständiges wie einen Kopf finden. Es ist einfach wie eine Leere, in dem Empfindungen auftreten. Mit geschlossenen Augen – oder auch so, ohne die Erinnerung an ein Spiegelbild, Foto o.Ä. von dem Körper – wüsste ich nichts von einem "Kopf".Bist du dir sicher, dass die Gedanken im Kopf sind?
Nicht wirklich ... Sie scheinen von nirgendwo zu kommen und ins nirgendwo zu gehen. Generell erscheinen sie ziemlich willkürlich, ohne wirklich klaren Plan oder Struktur. So wie einer da ist, ist er auch schon wieder weg und der nächste kommt, oder auch nicht. Sehr beweglich ... Das Wort "Gedankenwellen" beschreibt es ganz gut ... schwapp schwapp schwapp :-DKannst du erkennen von wo die Gedanken herkommen und wo sie hingehen und wo sie sich aufhalten während sie bemerkt werden?
Diese Untersuchungen gehen irgendwie alle in dieselbe Richtung: zur direkten Erfahrung. Und in dieser ist es schwer, irgendetwas Konkretes über die Eindrücke und Empfindungen zu sagen. Sie sind einfach da, aber an sich selbst geben sie keine bestimmten Hinweise auf irgendetwas. Größe, Gewicht usw... darüber weiß ich alles nichts. Form, Gestalt, Grenzen ... keine Ahnung. Wo der Körper anfängt, wo Innen und wo Außen ist, wo sich dies und jenes berührt ... das ist nicht bekannt. Finger und Tastatur, Ellbogen und Tisch, Gesäß und Stuhl ... Im Fühlen gibt es da keinen Unterschied.Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat der Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
Jedoch scheint der Sehsinn etwas trügerischer zu sein. Verschiedene Farben, Schatten, Bewegungen usw. lassen es so aussehen, als sei alles einzeln, für sich; mein Körper und fremde Körper. Wobei ... hmmmm. :-D Der Schein trügt :-) Auch das Sehen vermittelt das nicht. Anfänglich ist da auch erstmal alles gleich, erscheint auf derselben Oberfläche, in dem selben "Gewebe". Aber das Sehen bringt sehr schnell Konzepte und Erinnerungen ins Spiel: das ist das, das ist jenes, das ist hier, das ist dort. Mit geschlossenen Augen ist es erstmal einfacher ...
Es taucht ein Bild auf, eine Erinnerung oder Vorstellung der Füße, wie sie mal gesehen wurden, aber im Spüren selbst gibt es keinen Hinweis darauf. Wenn ich jedoch die Füße bewege und in Kontakt mit dem Boden bringe ... hm, schwierig. Diese Empfindungen werden direkt interpretiert, auch wieder mit Bildern, von Zehen die aneinanderreiben, den Teppichboden berühren ... Es einfach zu halten fällt hier gar nicht so leicht. Auch hier wieder: Das direkte Spüren vermittelt nichts. Aber gerade scheint irgendein mentaler Prozess relativ aktiv zu sein, sodass es etwas schwerer ist, klar zu sehen.Nur im Spüren, weißt du wieviel Zehen du hast, weiß das Spüren überhaupt was von Zehen, oder ist da einfach nur eine Empfindung? Weiß das Spüren etwas von Kopf?
Gute Frage. Erinnerungen und Ideen suggerieren natürlich viel, aber Hier und Jetzt ... fühlt sich alles körperlich an, was wahrgenommen wird. Manches festes, manches leichter, aber irgendwie trägt alles denselben "Geschmack".Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Nein, im Gegenteil. Die Erfahrung fühlt sich eher sehr gefüllt an ... Vielleicht sogar zu voll gerade ... :-DFehlt irgendetwas, wenn du dich so erfährst?
Weiß ich nicht. Da ist Wahrnehmung ...Ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen?
Nicht, dass ich wüsste. Sie ist dort, wo sie ist, wird dort wahrgenommen, wo sie auftritt.Wohnt Wahrnehmung an einem bestimmten Ort?
Ich bin mir nicht sicher, ob die Untersuchung anstrengend war oder ob ich heute einfach zu lange vor einem Monitor saß. Jedoch ist da jetzt ein ziemlicher Druck, der mich nun nach draußen an die frische Luft treibt :-D Ich hoffe die letzten Antworten waren nicht zu kurz :-D
Alles Liebe
Re: Und jetzt?
Ja genau, gut beobachtet :) Das sind die kleinen feinen Muskeln die mit den Wort- und Bildgedanken oft nur Mikrobewegungen machen. Da ist das ganze Gesicht involviert: Augenmuskeln, Ohren, Zunge, Kiefermuskeln usw...Nein. Die Gedanken selbst scheinen keinen Platz im Raum zu haben. Sie sind weder rechts noch links, weder oben noch unten ... nicht lokalisierbar. Aber es scheint, dass sie zusammen mit Empfindungen im "Kopfbereich" auftreten. Weniger Gedanken -> mehr Weite in diesem Bereich; mehr Gedanken -> eher Zusammengezogenheit, Anspannung.
:)Wenn ich jedoch schaue, wie ich den Bereich ("Kopf") wahrnehme, dann lässt sich da nichts Festes oder Beständiges wie einen Kopf finden. Es ist einfach wie eine Leere, in dem Empfindungen auftreten. Mit geschlossenen Augen – oder auch so, ohne die Erinnerung an ein Spiegelbild, Foto o.Ä. von dem Körper – wüsste ich nichts von einem "Kopf".
Sehr schön :)Diese Untersuchungen gehen irgendwie alle in dieselbe Richtung: zur direkten Erfahrung. Und in dieser ist es schwer, irgendetwas Konkretes über die Eindrücke und Empfindungen zu sagen. Sie sind einfach da, aber an sich selbst geben sie keine bestimmten Hinweise auf irgendetwas. Größe, Gewicht usw... darüber weiß ich alles nichts. Form, Gestalt, Grenzen ... keine Ahnung. Wo der Körper anfängt, wo Innen und wo Außen ist, wo sich dies und jenes berührt ... das ist nicht bekannt. Finger und Tastatur, Ellbogen und Tisch, Gesäß und Stuhl ... Im Fühlen gibt es da keinen Unterschied.
Ja genau...Jedoch scheint der Sehsinn etwas trügerischer zu sein. Verschiedene Farben, Schatten, Bewegungen usw. lassen es so aussehen, als sei alles einzeln, für sich; mein Körper und fremde Körper. Wobei ... hmmmm. :-D Der Schein trügt :-) Auch das Sehen vermittelt das nicht. Anfänglich ist da auch erstmal alles gleich, erscheint auf derselben Oberfläche, in dem selben "Gewebe".
Ist doch eine gute Sache und Orientierungshilfe, oder? So ist es leichter „richtiges Essen“ in die „richtige Stelle“ zu geben, damit der Körper funktionieren kann, oder? Und so ist auch ziemlich sicher, dass wir kein Cola in den Autotank füllen... :DAber das Sehen bringt sehr schnell Konzepte und Erinnerungen ins Spiel: das ist das, das ist jenes, das ist hier, das ist dort.
Stört das? Sollte das anders sein?
Es geht da gar nicht drum, irgendwie anders zu sehen oder wahrzunehmen. Es reicht schon den Unterschied zwischen Konzept und dem was wirklich wahrnehmbar ist zu erkennen. Weißt du was ich meine? Hast du irgendwelche Erwartungen, dass du irgendwie was anders sehen solltest?Es einfach zu halten fällt hier gar nicht so leicht. Auch hier wieder: Das direkte Spüren vermittelt nichts. Aber gerade scheint irgendein mentaler Prozess relativ aktiv zu sein, sodass es etwas schwerer ist, klar zu sehen.
<3Nein, im Gegenteil. Die Erfahrung fühlt sich eher sehr gefüllt an ... Vielleicht sogar zu voll gerade ... :-DFehlt irgendetwas, wenn du dich so erfährst?
Ist es wirklich so, dass „Wahrnehmung“ wahrgenommen wird? Ist „erfahren“ getrennt von „wahrnehmen“?Nicht, dass ich wüsste. Sie ist dort, wo sie ist, wird dort wahrgenommen, wo sie auftritt.Wohnt Wahrnehmung an einem bestimmten Ort?
Gibt es irgendwo eine Subjekt-Objekt Trennung/Beziehung so wie:
Wahrnehmung – wahrnehmen- Wahrgenommenes?
Oder ist da einfach nur wahrnehmen?
Haha, es gibt keine zu kurzen oder zu langen oder richtigen oder falschen Antworten... :DIch bin mir nicht sicher, ob die Untersuchung anstrengend war oder ob ich heute einfach zu lange vor einem Monitor saß. Jedoch ist da jetzt ein ziemlicher Druck, der mich nun nach draußen an die frische Luft treibt
:-D Ich hoffe die letzten Antworten waren nicht zu kurz :-D
Take it easy... Immer ganz entspannt und locker schauen...:)
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Re: Und jetzt?
Guter Hinweis ... immer mal wieder reinspüren und entspannen tut gut. Gerade Stirn und Schläfen ziehen sich gerne heimlich zusammen :-DDa ist das ganze Gesicht involviert: Augenmuskeln, Ohren, Zunge, Kiefermuskeln usw...
:-D Stimmt schon. Stören tut es nicht, ist wie du sagst ja sogar sehr praktisch und wichtig für den Alltag. Da ist jedoch eine Tendenz, mich von den auftauchenden Konzepten und Ideen mitreißen zu lassen in die Welt der Vorstellungen, der Gedanken ... dann wird das direkte Erfahren so ein bisschen "vergessen". Als würde ich mich dann auf einen ganz bestimmten kleinen Punkt konzentrieren und das große breite Feld übersehen. Oder: Als würde ich mich von meinem stillen (großen) "Punkt" aus irgendwo hin strecken und verzerren. Auch das kann direkt erfahren werden, mit dem Ergebnis dass es sich auflöst und ich mich zurückziehe. Aber ... ? Kein Aber :-D Alles gut soStört das? Sollte das anders sein?
Ist doch eine gute Sache und Orientierungshilfe, oder? So ist es leichter „richtiges Essen“ in die „richtige Stelle“ zu geben, damit der Körper funktionieren kann, oder? Und so ist auch ziemlich sicher, dass wir kein Cola in den Autotank füllen... :D
Ja, guter Punkt ... und gute Frage. Ich vermute da ist noch eine subtile Abneigung gegen oder Verurteilung von "Vergessen". Also keine Erwartung etwas anders zu sehen, sondern öfters/immer klar zu sehen. Aber ... auch diese prallt, wenn sie gesehen wird, einfach ab ... hat keine Bedeutung. Also ... auch wenn sich das alles noch abspielt, berührt es mich nicht. Da sind Erwartungen, aber sie sind wie Luft, wie nichts. Außer ich stelle mir für einen Moment vor, dass sie fest und echt sind und mich betreffen ... dann scheint es für einen Moment so, bis auch das wieder klar wird ... Ein seltsames Spiel :-D Schein und Sein ...Es reicht schon den Unterschied zwischen Konzept und dem was wirklich wahrnehmbar ist zu erkennen. Weißt du was ich meine? Hast du irgendwelche Erwartungen, dass du irgendwie was anders sehen solltest?
Ich weiß nicht mal, ob Wahrnehmen überhaupt da ist. Ganz einfach und ehrlich kann ich nur sagen, dass da was IST. Es Wahrnehmen zu nennen ... das gibt dem ganzen schon irgendwie einen Touch, der anfangs nicht da ist. Mit Erfahren ist es ähnlich, das Wort hat auch seinen eigenen Touch ... Am grundlegendsten empfinde ich SEIN. Wobei ... :-D oh man. Auch das bringt etwas eigenes mit rein ... All die Wörter haben irgendwie ihre eigenen kleinen feinen Nuancen die sich über DAS stülpen. Aber alle sind irgendwie schön ... und haben etwas gemeinsam :-)Ist es wirklich so, dass „Wahrnehmung“ wahrgenommen wird? Ist „erfahren“ getrennt von „wahrnehmen“?
Gibt es irgendwo eine Subjekt-Objekt Trennung/Beziehung so wie:
Wahrnehmung – wahrnehmen- Wahrgenommenes?
Oder ist da einfach nur wahrnehmen?
Das habe ich mir schon fast gedacht :-DHaha, es gibt keine zu kurzen oder zu langen oder richtigen oder falschen Antworten... :D
... :-) Danke.Take it easy... Immer ganz entspannt und locker schauen...:)
Re: Und jetzt?
:)Guter Hinweis ... immer mal wieder reinspüren und entspannen tut gut. Gerade Stirn und Schläfen ziehen sich gerne heimlich zusammen :-D
Wer oder was wird wohin mitgerissen ;)? Ist das nicht bloß eine weitere Gedankengeschichte?Da ist jedoch eine Tendenz, mich von den auftauchenden Konzepten und Ideen mitreißen zu lassen in die Welt der Vorstellungen, der Gedanken …
Werden nicht „Gedanken“ auch direkt erfahren? So wie z.B. das Geräusch des Kühlschranks?dann wird das direkte Erfahren so ein bisschen "vergessen".
Sehr gut! Ja es reicht wenn Erwartungen als solche erkannt werden, und da können Gefühle wie Abneigung, Widerstand, Verurteilung usw. ein guter Kompass sein - ein gutes Hinweisschild genauer nachzuschauen... :)Ja, guter Punkt ... und gute Frage. Ich vermute da ist noch eine subtile Abneigung gegen oder Verurteilung von "Vergessen". Also keine Erwartung etwas anders zu sehen, sondern öfters/immer klar zu sehen. Aber ... auch diese prallt, wenn sie gesehen wird, einfach ab ... hat keine Bedeutung. Also ... auch wenn sich das alles noch abspielt, berührt es mich nicht. Da sind Erwartungen, aber sie sind wie Luft, wie nichts. Außer ich stelle mir für einen Moment vor, dass sie fest und echt sind und mich betreffen ... dann scheint es für einen Moment so, bis auch das wieder klar wird ... Ein seltsames Spiel :-D Schein und Sein …
Haha :) Ja, die Wahrheit die ausgesprochen werden kann ist nicht die Wahrheit... (und.... auch Wahrheit ist nur ein Wort.... :)))Ich weiß nicht mal, ob Wahrnehmen überhaupt da ist. Ganz einfach und ehrlich kann ich nur sagen, dass da was IST. Es Wahrnehmen zu nennen ... das gibt dem ganzen schon irgendwie einen Touch, der anfangs nicht da ist. Mit Erfahren ist es ähnlich, das Wort hat auch seinen eigenen Touch ... Am grundlegendsten empfinde ich SEIN. Wobei ... :-D oh man. Auch das bringt etwas eigenes mit rein ... All die Wörter haben irgendwie ihre eigenen kleinen feinen Nuancen die sich über DAS stülpen. Aber alle sind irgendwie schön ... und haben etwas gemeinsam :-)
Du klingst generell ziemlich klar, gibt es irgendwas was du dir näher anschauen möchtest?
Wie schaut es z.B. aus mit Entscheidung, Kontrolle, Wille usw.? Wie sind diese Punkte für dich?
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Und jetzt?
Ja, ist es wohl.Wer oder was wird wohin mitgerissen ;)? Ist das nicht bloß eine weitere Gedankengeschichte?
Doch, klar. Nur erscheinen sie nicht immer so klar und deutlich wie ein Geräusch oder Bild. Manchmal sind sie eher wie ein Nebel oder Brei ... Dann scheint es, dass das direkte Erfahren auch vernebelt wird und nicht mehr direkt ist ... Was keinen Sinn macht :-DWerden nicht „Gedanken“ auch direkt erfahren? So wie z.B. das Geräusch des Kühlschranks?
So gesehen gibt es kein indirektes Erfahren. Erfahrung ist immer direkt ... Nur warum scheint es manchmal so klar und manchmal eher verschwommen? Hm. Ne ... das Erfahren selbst ist weder klar noch verschwommen ... manchmal ist da Klarheit, manchmal ist da Verschwommenheit ... OK. :-D
... :-)Haha :) Ja, die Wahrheit die ausgesprochen werden kann ist nicht die Wahrheit... (und.... auch Wahrheit ist nur ein Wort.... :)))
Gute Punkte ... das sind Themen, die noch ziemlich unklar sind. Entscheidungen scheinen entweder sehr spontan zu kommen oder sich durch Gedanken und Gefühle aufzubauen. Als würden sie sich um sich selbst kümmern, mehr oder weniger. Dennoch ist da ein ... wie eine eingreifende und beeinflussende Instanz ... und sie ist sehr nah. Ich weiß nicht, ob sie letztlich überhaupt etwas tut, also eingreift oder Einfluss nimmt. Es scheint so, fühlt sich so an ... aber es ist nicht wirklich klar.Du klingst generell ziemlich klar, gibt es irgendwas was du dir näher anschauen möchtest?
Wie schaut es z.B. aus mit Entscheidung, Kontrolle, Wille usw.? Wie sind diese Punkte für dich?
Aus dem Beobachten heraus scheint schon irgendetwas zu kommen, wie eine Richtung ... Aber nicht die Entscheidung selbst ... diese spielt sich an der Oberfläche ab. Hm. Ich weiß nicht. Großes Fragezeichen. Vielleicht hast du ja ein paar Untersuchungen, denen ich nachgehen kann. :-)
Re: Und jetzt?
Haha :) Da hast du dir das schon selber beantwortet... Wenn wieder mal so eine Frage auftaucht frag dich einfach wer oder was sich daran stört und warum es anders sein sollte...Doch, klar. Nur erscheinen sie nicht immer so klar und deutlich wie ein Geräusch oder Bild. Manchmal sind sie eher wie ein Nebel oder Brei ... Dann scheint es, dass das direkte Erfahren auch vernebelt wird und nicht mehr direkt ist ... Was keinen Sinn macht :-D
So gesehen gibt es kein indirektes Erfahren. Erfahrung ist immer direkt ... Nur warum scheint es manchmal so klar und manchmal eher verschwommen? Hm. Ne ... das Erfahren selbst ist weder klar noch verschwommen ... manchmal ist da Klarheit, manchmal ist da Verschwommenheit ... OK. :-D
Wir könnten dann auch noch weiter forschen, was denn nun „Klarheit“ bzw. „Verschwommenheit“ überhaupt ist in direkter Erfahrung... Was davon ist zu sehen-hören-spüren-riechen-schmecken? Was ist nur Gedankeninhalt?
Hier ist ein tolles Experiment dazu:Gute Punkte ... das sind Themen, die noch ziemlich unklar sind. Entscheidungen scheinen entweder sehr spontan zu kommen oder sich durch Gedanken und Gefühle aufzubauen. Als würden sie sich um sich selbst kümmern, mehr oder weniger. Dennoch ist da ein ... wie eine eingreifende und beeinflussende Instanz ... und sie ist sehr nah. Ich weiß nicht, ob sie letztlich überhaupt etwas tut, also eingreift oder Einfluss nimmt. Es scheint so, fühlt sich so an ... aber es ist nicht wirklich klar.
Aus dem Beobachten heraus scheint schon irgendetwas zu kommen, wie eine Richtung ... Aber nicht die Entscheidung selbst ... diese spielt sich an der Oberfläche ab. Hm. Ich weiß nicht. Großes Fragezeichen. Vielleicht hast du ja ein paar Untersuchungen, denen ich nachgehen kann.
Stelle zwei Getränke, die du magst, in einem Glas oder einer Tasse nebeneinander vor dich auf den Tisch.
Schaue das eine Getränk an und denke über alle Vorteile und Nachteile dieses Getränks nach.
Dann schaue das andere Getränk an und überlege dir wieder alle Vorteile und Nachteile.
Dann schließe die Augen für eine halbe Minute.
Öffne sie wieder und greife zu einem Getränk.
Wie ist die Entscheidung gefallen, welches Getränk du in die Hand nimmst?
Und in weiterer Folge versuche den ganzen Tag über Entscheidungen zu beobachten, von den ganz kleinen bis zu vielleicht größeren falls welche anstehen: Was essen, was trinken, was anziehen, in Gesprächen was wird gesagt usw...
Wie kommen Entscheidungen zustande?
Versuche eine oder mehrere Entscheidungen bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen.
Ist das möglich?
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Re: Und jetzt?
Code: Select all
Hi!
Noch dabei? Alles klar bei dir?
:)Re: Und jetzt?
Super, freut mich!
Melde dich einfach wenn du soweit bist... Kein Stress... :)
Melde dich einfach wenn du soweit bist... Kein Stress... :)
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