LU is focused guiding for seeing there is no real, inherent 'self' - what do you understand by this?
Nachdem Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Entscheidungen schon getroffen sind, bevor sie ins Bewusstsein kommen, scheint es kein "Ich" zu geben, das Entscheidungen trifft. Wir kommentieren mit unseren Gedanken, ein Geschehen, das immer schon ohne uns stattgefunden hat. Das "Ich" , das glaubt zu erleben, hinkt somit der Realität hinterher.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Ich habe das Video mit Tom und Teresa gesehen und bin hier gelandet. Seither habe ich mir viele Prozesse hier angeschaut und viele Übungen auch schon für mich mitgemacht, aber vielleicht zu oberflächlich...... Jedenfalls freue ich mich, wenn mich ein Guide nun bei meiner Suche unterstützen möchte.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Mit all diesen Dingen, Ich-Illusion, Advaita und dem "Jetzt" bin ich völlig unerwartet konfrontiert worden. Etwa vor eineinhalb Jahren hatte ich, eine völlig unspirituelle und atheistisch geprägte Person, zum ersten Mal ein Eckart Tolle Buch in der Hand, es schien, als sei dieses Buch nur für mich geschrieben, intuitiv habe ich sofort begriffen, wovon er spricht, aber ich kann es nicht wirklich fühlen. Es lässt mich seither nicht mehr los. Ich habe daraufhin etliche Bücher durchforstet und Videos angeschaut. Vieles ist auch schon klarer geworden, ich verstehe, dass es nur das JETZT gibt, dass alles andere nur Gedankenkonstrukte sind, die auf die Vergangenheit verweisen, oder die Zukunft antizipieren, aber real ist nur was JETZT ist, und das JETZT ist immer. Was ich nicht verstehe, ist dass es keinen Handelnden, keinen Denker gibt, auch wenn das ja wissenschaftlich scheinbar erwiesen ist, und das möchte ich erkennen können, auch ohne wissenschaftlichen Versuchsaufbau. Noch kommt es mir oft vor, als könnte ich auf Situationen willentlich Einfluss nehmen, um ehrlich zu sein, macht mich der Gedanke, dass das nicht so ist, manchmal ganz verrückt. Manchmal fühlt sich alles ganz einfach und klar an, und dann wieder sitze ich voll drin im Gedankenkarussell.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Ich möchte die Ich-Illusion ganz klar SEHEN. Ich möchte nichts glauben, sondern ich möchte das sehen, so wie mir als Kind völlig klar wurde, dass der Weihnachtsmann nur der nette, dickbäuchige Herr Kolb aus dem Nachbarhaus war.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hey Phänotyp,
soll ich dich so ansprechen? Ich bin Karin und begleite dich hier.
1. Dies ist kein "normaler Dialog" im Wesentlichen geht es darum, dass ich dir Fragen oder Aufgaben stelle und du sie aus deiner direkten Erfahrung heraus beantwortest, schau jeweils, was du mit deinen fünf Sinnen dazu findest und welche Gedanken du beobachten kannst. Schau dabei jeweils ganz frisch und berufe dich nicht auf Gelesenes oder Erfahrungen, die du irgendwann oder während du mit Ilonas Buch gearbeitet hast, gemacht hast. Es ist wichtig, dass du hierbei in deinem eigenen Interesse 100% ehrlich bist.
2. Damit dein Prozess hier im Fluss bleibt, wäre es gut, wenn du möglichst jeden Tag antworten könntest. Wenn es mal nicht passen sollte oder mehr Zeit zum Indichgehen brauchst, sag einfach Bescheid.
Sind diese Punkte grundsätzlich in Ordnung für dich?
3. Wie die Zitierfunktion funktioniert, steht hier viewtopic.php?f=18&t=4229
Lass zu Beginn unseres Dialogs nochmal genauer deine Erwartungen abklopfen:
Wie wird sich der Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich dadurch verändern, was gleichbleiben?
Was erhoffst du dir davon, die Ich-Illusion zu durchschauen?
Liebe Grüße. Karin
soll ich dich so ansprechen? Ich bin Karin und begleite dich hier.
1. Dies ist kein "normaler Dialog" im Wesentlichen geht es darum, dass ich dir Fragen oder Aufgaben stelle und du sie aus deiner direkten Erfahrung heraus beantwortest, schau jeweils, was du mit deinen fünf Sinnen dazu findest und welche Gedanken du beobachten kannst. Schau dabei jeweils ganz frisch und berufe dich nicht auf Gelesenes oder Erfahrungen, die du irgendwann oder während du mit Ilonas Buch gearbeitet hast, gemacht hast. Es ist wichtig, dass du hierbei in deinem eigenen Interesse 100% ehrlich bist.
2. Damit dein Prozess hier im Fluss bleibt, wäre es gut, wenn du möglichst jeden Tag antworten könntest. Wenn es mal nicht passen sollte oder mehr Zeit zum Indichgehen brauchst, sag einfach Bescheid.
Sind diese Punkte grundsätzlich in Ordnung für dich?
3. Wie die Zitierfunktion funktioniert, steht hier viewtopic.php?f=18&t=4229
Lass zu Beginn unseres Dialogs nochmal genauer deine Erwartungen abklopfen:
Wie wird sich der Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich dadurch verändern, was gleichbleiben?
Was erhoffst du dir davon, die Ich-Illusion zu durchschauen?
Liebe Grüße. Karin
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hallo Karin,
schön, dass du mich begleitest :-) Punkt 1+2 sind ok für mich, obwohl es mir sicher schwer fällt, alles andere für eine Weile weg zu legen ...
Die Zitierfunktion scheint zu funktionieren
Liebe Grüße
Phänotyp
schön, dass du mich begleitest :-) Punkt 1+2 sind ok für mich, obwohl es mir sicher schwer fällt, alles andere für eine Weile weg zu legen ...
Die Zitierfunktion scheint zu funktionieren
Ich stelle mir vor, dass es keinen Zweifel mehr an der Nichtexistenz eines Ichs gibt, ich sehe ganz klar, dass da nichts ist. Ich fühle einen tiefen Frieden und Entspannung.Wie wird sich der Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Wahrscheinlich wird alles so weiterlaufen wie bisher, aber es wird anders wahrgenommen, aber ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie es sein wird, ich habe keine Ahnung, ich würde jetzt spekulieren und wahrscheinlich etwas übernehmen, was ich schon mal irgendwo gelesen habe.Was wird sich dadurch verändern, was gleichbleiben?
Ich erhoffe zu erfahren, was wirklich ist. Klarheit. Ruhe.Was erhoffst du dir davon, die Ich-Illusion zu durchschauen?
Liebe Grüße
Phänotyp
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hey Phänotyp,
es ist gut, dass du nicht so viele Erwartungen hast, eine grundsätzliche Offenheit hilft sehr, um unvoreingenommen in den Prozess gehen zu können. Letztendlich ist es auch bei jedem unterschiedlich.
Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich, auch nachdem du es gesehen hast, immer mal wieder in alten Identifikationen verfängst und ein erneutes Schauen notwendig ist ...
Lass uns anfangen :-)
Ich bin gespannt!
es ist gut, dass du nicht so viele Erwartungen hast, eine grundsätzliche Offenheit hilft sehr, um unvoreingenommen in den Prozess gehen zu können. Letztendlich ist es auch bei jedem unterschiedlich.
Gut möglich, dass das so sein wird.Wie wird sich der Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Ich stelle mir vor, dass es keinen Zweifel mehr an der Nichtexistenz eines Ichs gibt, ich sehe ganz klar, dass da nichts ist. Ich fühle einen tiefen Frieden und Entspannung.
Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich, auch nachdem du es gesehen hast, immer mal wieder in alten Identifikationen verfängst und ein erneutes Schauen notwendig ist ...
Lass uns anfangen :-)
Nimm dir mal ein wenig Zeit und sehe einen Gegenstand an, der dir gehört. Wenn du dieses aktuelle JETZT nimmst, was findest du in direkter Erfahrung (sehen/hören/spüren/schmecken/riechen)? Welche Gedanken kannst du dazu im JETZT beobachten?Vieles ist auch schon klarer geworden, ich verstehe, dass es nur das JETZT gibt, dass alles andere nur Gedankenkonstrukte sind, die auf die Vergangenheit verweisen, oder die Zukunft antizipieren, aber real ist nur was JETZT ist, und das JETZT ist immer.
Ich bin gespannt!
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hallo Karin,
Ich habe mir meinen Kindle auf den Schreibtisch gelegt und schaue:
sehen: ein Gegenstand, der sich durch die Helligkeit von der Tischfläche abhebt und dadurch als eine Sache getrennt vom Tisch erscheint. Gedanken dazu: genauere Beschreibungen des Kindle, rechteckiges, schwarz einrahmtet Teil, helles Display das Radiergummis von Radierstiften zeigt, Buchstaben die das Wort kindle ergeben, eine Schramme, der Kindle ist schon älter, ich weiß wozu er benutzt wird, wie er sich anschaltet, welche Bücher drauf gespeichert sind, was ich gerade lese und und und.....
hören: Geräusche Gedanken dazu: sanftes Gurren von Tauben, der kindle macht kein Geräusch, Computerpiepen, Heizungsgeräusche, Wassertropfen, Bauchgeräusche, mein Atmen, Kleckern der Tastatur, wenn ich schreibe.
spüren: Glätte und Kühle auf meinen Händen, Leichtigkeit, Erhebungen, Gedanken dazu: Kindle ist staubig, hinten sind Krümel dran, gerundete Ecken, sieht aus wie ein Minifernseher
schmecken: ? mein normalen Phänotyp-Mundgeschmack /Gedanken: da ich den Kindle nicht in den Mund nehme, schmecke ich nix davon :o)
riechen: undefinierbarer Geruch Gedanken: wenn ich den K. an meine Nase halte rieche ich etwas, das ich nicht beschreiben kann, Assoziation dazu war ein Technik-Geruch, so wie neue Computer riechen
Es fällt mir sehr schwer, den Kindle ohne Gedanken mit den 5 Sinnen einfach nur wahrzunehmen.
Liebe Grüße
Phänotyp
Zunächst fällt auf, dass ich das JETZT niemals Jemanden beschreiben kann, denn es ist immer nur die Erinnerung an ein gerade vergangenes JETZTNimm dir mal ein wenig Zeit und sehe einen Gegenstand an, der dir gehört. Wenn du dieses aktuelle JETZT nimmst, was findest du in direkter Erfahrung (sehen/hören/spüren/schmecken/riechen)? Welche Gedanken kannst du dazu im JETZT beobachten?
Ich habe mir meinen Kindle auf den Schreibtisch gelegt und schaue:
sehen: ein Gegenstand, der sich durch die Helligkeit von der Tischfläche abhebt und dadurch als eine Sache getrennt vom Tisch erscheint. Gedanken dazu: genauere Beschreibungen des Kindle, rechteckiges, schwarz einrahmtet Teil, helles Display das Radiergummis von Radierstiften zeigt, Buchstaben die das Wort kindle ergeben, eine Schramme, der Kindle ist schon älter, ich weiß wozu er benutzt wird, wie er sich anschaltet, welche Bücher drauf gespeichert sind, was ich gerade lese und und und.....
hören: Geräusche Gedanken dazu: sanftes Gurren von Tauben, der kindle macht kein Geräusch, Computerpiepen, Heizungsgeräusche, Wassertropfen, Bauchgeräusche, mein Atmen, Kleckern der Tastatur, wenn ich schreibe.
spüren: Glätte und Kühle auf meinen Händen, Leichtigkeit, Erhebungen, Gedanken dazu: Kindle ist staubig, hinten sind Krümel dran, gerundete Ecken, sieht aus wie ein Minifernseher
schmecken: ? mein normalen Phänotyp-Mundgeschmack /Gedanken: da ich den Kindle nicht in den Mund nehme, schmecke ich nix davon :o)
riechen: undefinierbarer Geruch Gedanken: wenn ich den K. an meine Nase halte rieche ich etwas, das ich nicht beschreiben kann, Assoziation dazu war ein Technik-Geruch, so wie neue Computer riechen
Es fällt mir sehr schwer, den Kindle ohne Gedanken mit den 5 Sinnen einfach nur wahrzunehmen.
Liebe Grüße
Phänotyp
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hey Phänotyp,
Den Kindle hast du detailliert mit allen Sinnen beschrieben, auch, dass während der Wahrnehmung des Geräts auch andere Sinneseindrücke, wie Heizungsgeräusche auftauchen.
Kannst du sehen, dass all diese Gedankeninhalte relativ sind und nie im ursprünglichsten Sinne "wahr"?
Betrachte den Kindle nochmals. Stell dir jetzt vor, du wärst ein Baby, dass noch nichts von der Welt weiß und lasse den Blick defokussiert, während du in Richtung Kindle schaust. Verweile etwas länger in dieser Art der Wahrnehmung. Wenn Gedanken kommen, bemerke sie, aber glaube ihnen nicht.
Was nimmst du wahr? Denke dabei daran, dass selbst Farben und Formen gedankliche Konzepte sind ...
Können Gedanken irgendetwas von der tatsächlichen Sinneserfahrung "wissen"?
Wenn sie auftauchen, sind es "deine" Gedanken?
Liebe Grüße!
Sehr schöne Erkenntnis :-)Zunächst fällt auf, dass ich das JETZT niemals Jemanden beschreiben kann, denn es ist immer nur die Erinnerung an ein gerade vergangenes JETZT
Den Kindle hast du detailliert mit allen Sinnen beschrieben, auch, dass während der Wahrnehmung des Geräts auch andere Sinneseindrücke, wie Heizungsgeräusche auftauchen.
Ja, wir sind es gewohnt, sehr auf unsere Gedanken zu hören. Insbesondere bedingt durch die Tatsache, dass du bereits sehr viel Erfahrung mit diesem Gerät sammeln konntest, findest du eine Menge Gedanken, aus denen Geschichten gebildet werden.Es fällt mir sehr schwer, den Kindle ohne Gedanken mit den 5 Sinnen einfach nur wahrzunehmen.
Kannst du sehen, dass all diese Gedankeninhalte relativ sind und nie im ursprünglichsten Sinne "wahr"?
Betrachte den Kindle nochmals. Stell dir jetzt vor, du wärst ein Baby, dass noch nichts von der Welt weiß und lasse den Blick defokussiert, während du in Richtung Kindle schaust. Verweile etwas länger in dieser Art der Wahrnehmung. Wenn Gedanken kommen, bemerke sie, aber glaube ihnen nicht.
Was nimmst du wahr? Denke dabei daran, dass selbst Farben und Formen gedankliche Konzepte sind ...
Können Gedanken irgendetwas von der tatsächlichen Sinneserfahrung "wissen"?
Wenn sie auftauchen, sind es "deine" Gedanken?
Liebe Grüße!
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hallo Karin,
zum Kindle: Ich kann hell/dunkel unterscheiden, nach einer Weile schien der Rand des Kindles hell umrandet bevor er verschwamm und der Kindle nicht mehr „auf“ dem Tisch liegen zu schien.
Liebe Grüße
Phänotyp
Das ist witzig – erst heute hatte ich ein Baby zu Besuch, auf das ich eine Weile aufgepasst habe, und während ich ihm alles mögliche zeigte und präsentierte, habe ich mir überlegt, wie es wohl wahrnimmt, was es sieht. Es hat ganz klar auf Farbe und Form reagiert, wenn ich verschiedene Gegenstände vor ihm auf den Boden gelegt habe.Betrachte den Kindle nochmals. Stell dir jetzt vor, du wärst ein Baby, dass noch nichts von der Welt weiß und lasse den Blick defokussiert, während du in Richtung Kindle schaust. Verweile etwas länger in dieser Art der Wahrnehmung. Wenn Gedanken kommen, bemerke sie, aber glaube ihnen nicht.
zum Kindle: Ich kann hell/dunkel unterscheiden, nach einer Weile schien der Rand des Kindles hell umrandet bevor er verschwamm und der Kindle nicht mehr „auf“ dem Tisch liegen zu schien.
Wie meinst du das? Wenn ich denke: "auf meinem Kindle sind viele Bücher" so ist der Gedanke wahr. Aber natürlich liegen nicht buchstäblich Bücher – ist das damit gemeint?Kannst du sehen, dass all diese Gedankeninhalte relativ sind und nie im ursprünglichsten Sinne "wahr"?
Die Gedanken versuchen in der Erinnerung das Gesehene abzugleichen, mit etwas, das ich kenne. Wenn ich mir vorstelle, ich bin ein nichtwissendes Baby, sehe ich einfach nur verschiedene Farben und Formen ohne Benennung.Was nimmst du wahr? Denke dabei daran, dass selbst Farben und Formen gedankliche Konzepte sind ...
Wenn ich gegen Hunde allergisch bin und ein Hund taucht auf und leckt meine Hand ab, dann denke ich vielleicht: "ich muss jetzt schnell die Hand waschen, damit ich nicht aus Versehen an die Augen komme und es mich anfängt zu jucken" - der Gedanke ist die Folge eines Wissens, das aufgrund von Erfahrung gespeichert ist, das Wissen ist mittels Gedanken abrufbar.Können Gedanken irgendetwas von der tatsächlichen Sinneserfahrung "wissen"?
Ja, ich empfinde die auftauchenden Gedanken als „meine“ Gedanken, sie entstehen irgendwo in mir und niemand sonst kann sie „hören“, das hoffe ich zumindest ;o)Wenn sie auftauchen, sind es "deine" Gedanken?
Liebe Grüße
Phänotyp
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hey Phänotyp,
Hier geht es darum, zu erkennen, was HIER, also auf der absoluten Ebene, wirklich IST, nicht um Gedanken, Beschreibungen, Interpretationen darüber. Sagen die 6 Buchstaben des Wortes Kindle irgendetwas über das Ding aus?
Während du die Welt auf diese Art und Weise betrachtest, und Gedanken keinen Glauben schenkst, kannst du in direkter Wahrnehmung einen Beobachter finden?
Schau genau hin!
In LU gehen wir davon aus, dass die direkte, also die Sinneswahrnehmung, die einzige wahre Wahrnehmung ist. Sprache ist hingegen eine nachträgliche ERFINDUNG, die versucht, diese "wahre" Welt zu beschreiben und zu interpretieren. Sie dient der Kommunikation darüber und ist auf der relativen Ebene, der Ebene der alltäglichen Lebensgeschichten, nützlich. Jedoch kann sie nur auf Dinge verweisen. Sie ist nur eine sehr sehr unvollständige Metapher für das Beschriebene. Hast du schon einmal die direkte Wahrnehmung eines Baumes versucht, umfassend mit Worten zu beschreiben und bist damit sehr schnell auf Grenzen gestoßen?Kannst du sehen, dass all diese Gedankeninhalte relativ sind und nie im ursprünglichsten Sinne "wahr"?
Wie meinst du das? Wenn ich denke: "auf meinem Kindle sind viele Bücher" so ist der Gedanke wahr. Aber natürlich liegen nicht buchstäblich Bücher – ist das damit gemeint?
Hier geht es darum, zu erkennen, was HIER, also auf der absoluten Ebene, wirklich IST, nicht um Gedanken, Beschreibungen, Interpretationen darüber. Sagen die 6 Buchstaben des Wortes Kindle irgendetwas über das Ding aus?
Ja, das ist die Ebene der direkten Wahrnehmung. Es ist tatsächlich so, dass es im reinen Sehen noch nicht einmal Perspektive gibt, Die Idee von Nähe und Entfernung wird bereits durch Gedanken hinzugefügt.Die Gedanken versuchen in der Erinnerung das Gesehene abzugleichen, mit etwas, das ich kenne. Wenn ich mir vorstelle, ich bin ein nichtwissendes Baby, sehe ich einfach nur verschiedene Farben und Formen ohne Benennung.
zum Kindle: Ich kann hell/dunkel unterscheiden, nach einer Weile schien der Rand des Kindles hell umrandet bevor er verschwamm und der Kindle nicht mehr „auf“ dem Tisch liegen zu schien.
Während du die Welt auf diese Art und Weise betrachtest, und Gedanken keinen Glauben schenkst, kannst du in direkter Wahrnehmung einen Beobachter finden?
Schau genau hin!
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hallo Karin,
Beim Fühlen klapp das besser, wenn ich die Augen schließe und versuche, ohne Konzept meinen Körper wahr zu nehmen verschwimmt alles, es bleibt ein Gefühl, als schwebte ich irgendwo körperlos im Raum. aber sobald ich die Augen öffne, geht das Gefühl wieder weg.
Auch beim Hören mit geschlossenen Augen klappt es recht gut, hier finde ich oft auch nur HÖREN und keinen Hörer, zumindest ist es sehr schwer abzugrenzen. Aber sobald ich die Augen öffne, verschwindet dieser Eindruck.
Liebe Grüße
Phänotyp
Die Idee von Nähe und Entfernung wird bereits durch Gedanken hinzugefügt.
Das fällt mir unglaublich schwer. Ich habe heute etliche Male aus dem Fenster gestarrt - meistens war das Gefühl da, ICH starre aus dem Fenster und die Konzepte von Nähe und Entfernung ließen sich nicht abstellen.Während du die Welt auf diese Art und Weise betrachtest, und Gedanken keinen Glauben schenkst, kannst du in direkter Wahrnehmung einen Beobachter finden?
Beim Fühlen klapp das besser, wenn ich die Augen schließe und versuche, ohne Konzept meinen Körper wahr zu nehmen verschwimmt alles, es bleibt ein Gefühl, als schwebte ich irgendwo körperlos im Raum. aber sobald ich die Augen öffne, geht das Gefühl wieder weg.
Auch beim Hören mit geschlossenen Augen klappt es recht gut, hier finde ich oft auch nur HÖREN und keinen Hörer, zumindest ist es sehr schwer abzugrenzen. Aber sobald ich die Augen öffne, verschwindet dieser Eindruck.
Liebe Grüße
Phänotyp
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hey Phänotyp,
Wenn du dich nun für eine Weile mit geschlossenen Augen ausschließlich auf das Hören konzentrierst, kannst du ohne Gedanken tatsächlich wissen, ob außerhalb deiner Wahrnehmung etwas "Gehörtes" existiert? Ein Objekt, oder ein Klang?
Oder ist da letztendlich nur die Erfahrung des Hörens selbst, ohne Subjekt, ohne Objekt? Kannst du in diesem Wahrnehmungsraum irgendwelche Grenzen oder Trennungen ausmachen?
Nun mach die Augen auf und konzentriere dich weiterhin auf das Hören. Verändert das Öffnen der Augen irgendwas?
Dir nen schönen Tag!
Das braucht auch etwas Übung, da wir so sehr daran gewöhnt sind, auf unsere Gedanken zu hören und das, was sie erzählen für bare Münze zu nehmen.Das fällt mir unglaublich schwer. Ich habe heute etliche Male aus dem Fenster gestarrt - meistens war das Gefühl da, ICH starre aus dem Fenster und die Konzepte von Nähe und Entfernung ließen sich nicht abstellen.
Beim Fühlen klapp das besser, wenn ich die Augen schließe und versuche, ohne Konzept meinen Körper wahr zu nehmen verschwimmt alles, es bleibt ein Gefühl, als schwebte ich irgendwo körperlos im Raum. aber sobald ich die Augen öffne, geht das Gefühl wieder weg.
Ja, die Bestätigung über mehrere Sinne macht die Illusion tatsächlich perfekter und schwieriger zu durchschauen.Auch beim Hören mit geschlossenen Augen klappt es recht gut, hier finde ich oft auch nur HÖREN und keinen Hörer, zumindest ist es sehr schwer abzugrenzen. Aber sobald ich die Augen öffne, verschwindet dieser Eindruck.
Wenn du dich nun für eine Weile mit geschlossenen Augen ausschließlich auf das Hören konzentrierst, kannst du ohne Gedanken tatsächlich wissen, ob außerhalb deiner Wahrnehmung etwas "Gehörtes" existiert? Ein Objekt, oder ein Klang?
Oder ist da letztendlich nur die Erfahrung des Hörens selbst, ohne Subjekt, ohne Objekt? Kannst du in diesem Wahrnehmungsraum irgendwelche Grenzen oder Trennungen ausmachen?
Nun mach die Augen auf und konzentriere dich weiterhin auf das Hören. Verändert das Öffnen der Augen irgendwas?
Dir nen schönen Tag!
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hallo Karin,
Liebe Grüße
Phänotyp
Hören geschieht einfach - sobald ich die Augen aufmache, ist da die Empfindung ICH sehe.Nun mach die Augen auf und konzentriere dich weiterhin auf das Hören. Verändert das Öffnen der Augen irgendwas?
Oh je, wenn ich mich mit geschlossenen Augen auf das Hören konzentriere......in der Küche ruft mein Kind nach mir- wenn ich das ohne Gedanken höre, ist das einfach nur ein Geräusch, ich kenne dann weder die Sprache, noch weiß ich, dass das mein Kind ist - aber was beweist das? Ich bin verwirrt..... ich weiß noch nicht mal, ob es (also mein Kind) in diesem Moment tatsächlich existiert, denn ich sehe es ja nicht und wenn ich gedanklich nicht auf meine Erfahrungen zurück greife ---- höre ich einfach nur ein Geräusch, bin ich am Ende vielleicht doch meine Gedanken? Brauche ich nicht meine Gedanken um zu überleben?Wenn du dich nun für eine Weile mit geschlossenen Augen ausschließlich auf das Hören konzentrierst, kannst du ohne Gedanken tatsächlich wissen, ob außerhalb deiner Wahrnehmung etwas "Gehörtes" existiert? Ein Objekt, oder ein Klang?
Liebe Grüße
Phänotyp
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hey Phänotyp,
Diese Wahrnehmungsübungen dienen unter anderem dazu, das, was hier tatsächlich IST, von der Interpretation durch den Verstand zu unterscheiden. Durch diese Klarheit sind wir dann frei, bestimmten Gedanken eine Bedeutung zu geben und anderen nicht.
Und es geht in keinem Fall darum, unsere Kinder zu verleugnen :-)
... check mal bitte, ob "Du" tatsächlich diese Empfindung sein kannst, ein wahrgenommenes Objekt, was kommt und geht?
Wer sollte das denn dann wahrnehmen?
Sonnige Grüße!
Auf jeden Fall! Gedanken können verflixt nützliche Angelegenheiten sein ;-) . Allerdings gibt es auch sehr sehr viele Gedanken, die die Welt verzerren, und sie auf eine Art und Weise interpretieren, die nichts mit dem JETZT zu tun hat und zu erheblichem Leid führen kann.......in der Küche ruft mein Kind nach mir- wenn ich das ohne Gedanken höre, ist das einfach nur ein Geräusch, ich kenne dann weder die Sprache, noch weiß ich, dass das mein Kind ist - aber was beweist das? Ich bin verwirrt..... ich weiß noch nicht mal, ob es (also mein Kind) in diesem Moment tatsächlich existiert, denn ich sehe es ja nicht und wenn ich gedanklich nicht auf meine Erfahrungen zurück greife ---- höre ich einfach nur ein Geräusch, bin ich am Ende vielleicht doch meine Gedanken? Brauche ich nicht meine Gedanken um zu überleben?
Diese Wahrnehmungsübungen dienen unter anderem dazu, das, was hier tatsächlich IST, von der Interpretation durch den Verstand zu unterscheiden. Durch diese Klarheit sind wir dann frei, bestimmten Gedanken eine Bedeutung zu geben und anderen nicht.
Und es geht in keinem Fall darum, unsere Kinder zu verleugnen :-)
Während du schaust und dabei auf die Empfindung "ICH sehe" achtest und reinspürst, wie sie sich genau anfühlt ...Hören geschieht einfach - sobald ich die Augen aufmache, ist da die Empfindung ICH sehe.
... check mal bitte, ob "Du" tatsächlich diese Empfindung sein kannst, ein wahrgenommenes Objekt, was kommt und geht?
Wer sollte das denn dann wahrnehmen?
Sonnige Grüße!
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Liebe Karin,
Zu den Wahrnehmungen - mir ist heute aufgefallen, dass ich, wenn ich tatsächlich gedankenlos und damit auch Ich-los bin, z.B. beim morgendlichen Fahrradfahren durchs Feld, manchmal an einen Punkt komme, an dem ich plötzlich gar nichts mehr wahr nehme, völlig im Radfahren versunken bin, dann komme ich irgendwann wieder zu mir und bin plötzlich 2 km weiter gefahren ohne das zu bemerken und ohne etwas um mich herum wahr zu nehmen - das ist doch eigentlich das Gegenteil von bewusst --- irgendwie bin ich durcheinander...
uuuarggghgs :o(
Herzliche Grüße
Phänotyp
Wenn es kein ICH gibt, wer ist dann frei, bestimmten Gedanken eine Bedeutung zu geben? Das funktioniert doch nur (und ich versuche das tagtäglich), wenn es ein ICH gibt, das Gedanken beobachtet und entscheidet - hey du destruktiver nichtsnutziger Gedanke, du tust mir nicht gut, dich lasse ich jetzt mal links liegen ---- aber dieser Vorgang widerspricht einem Ich-losen Dasein, oder? Auf der anderen Seite ist das ja auch wieder nur ein Gedanke - aber wer entscheidet, sich Gedanken zu überprüfen?Durch diese Klarheit sind wir dann frei, bestimmten Gedanken eine Bedeutung zu geben und anderen nicht.
Zu den Wahrnehmungen - mir ist heute aufgefallen, dass ich, wenn ich tatsächlich gedankenlos und damit auch Ich-los bin, z.B. beim morgendlichen Fahrradfahren durchs Feld, manchmal an einen Punkt komme, an dem ich plötzlich gar nichts mehr wahr nehme, völlig im Radfahren versunken bin, dann komme ich irgendwann wieder zu mir und bin plötzlich 2 km weiter gefahren ohne das zu bemerken und ohne etwas um mich herum wahr zu nehmen - das ist doch eigentlich das Gegenteil von bewusst --- irgendwie bin ich durcheinander...
Es fühlt sich an, als sei hinter dem "ICH" noch jemand, der das "ICH "beobachtet, wie es schautWährend du schaust und dabei auf die Empfindung "ICH sehe" achtest und reinspürst, wie sie sich genau anfühlt ...
... check mal bitte, ob "Du" tatsächlich diese Empfindung sein kannst, ein wahrgenommenes Objekt, was kommt und geht?
uuuarggghgs :o(
Herzliche Grüße
Phänotyp
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hey Phänotyp,
- solange dem Gedanken nicht geglaubt wird, dass sie nicht ok sind ....
Schau mal, ob du einfach deiner direkten Erfahrung in diesem Prozess vertrauen kannst. Alles Verstehenwollen ist hier ziemlich hinderlich.
Wenn du allerdings das Gefühl hast, dass hinter deiner momentanen Verwirrung Widerstand steckt oder möglicherweise sogar Angst, sag bitte Bescheid. Dann sollten wir das hier etwas genauer ansehen.
Ist das eine Empfindung oder noch etwas anderes? Kannst du das, was du findest, greifen oder ist auch das nur eine vage Erscheinung, ... etwas was gesehen wird?
Kann, das was du bist, eine vage Erscheinung sein? Kann das, was du bist, mal präsent sein und mal nicht?
Heiter weiter :))
Sowas nennt man dann Tag-Trance ;)) es gibt da x verschiedene Bewusstseinszustände, die jeden Tag eintreten, auch völlig Ich-lose. Keiner von ihnen ist konstant. Und alle sind so, wie sie sind okZu den Wahrnehmungen - mir ist heute aufgefallen, dass ich, wenn ich tatsächlich gedankenlos und damit auch Ich-los bin, z.B. beim morgendlichen Fahrradfahren durchs Feld, manchmal an einen Punkt komme, an dem ich plötzlich gar nichts mehr wahr nehme, völlig im Radfahren versunken bin, dann komme ich irgendwann wieder zu mir und bin plötzlich 2 km weiter gefahren ohne das zu bemerken und ohne etwas um mich herum wahr zu nehmen - das ist doch eigentlich das Gegenteil von bewusst --- irgendwie bin ich durcheinander...
- solange dem Gedanken nicht geglaubt wird, dass sie nicht ok sind ....
Bedeutung geben passiert wie alles andere, von ganz allein, ... wie du bereits vermutest, läuft auch Bedeutunggeben in Wirklichkeit nur über Gedanken ab. Das Ich ist eine Erscheinung. Dazu, wie Entscheidungen genau ablaufen, kommen wir später noch.Wenn es kein ICH gibt, wer ist dann frei, bestimmten Gedanken eine Bedeutung zu geben? Das funktioniert doch nur (und ich versuche das tagtäglich), wenn es ein ICH gibt, das Gedanken beobachtet und entscheidet - hey du destruktiver nichtsnutziger Gedanke, du tust mir nicht gut, dich lasse ich jetzt mal links liegen ---- aber dieser Vorgang widerspricht einem Ich-losen Dasein, oder? Auf der anderen Seite ist das ja auch wieder nur ein Gedanke - aber wer entscheidet, sich Gedanken zu überprüfen?
Schau mal, ob du einfach deiner direkten Erfahrung in diesem Prozess vertrauen kannst. Alles Verstehenwollen ist hier ziemlich hinderlich.
Wenn du allerdings das Gefühl hast, dass hinter deiner momentanen Verwirrung Widerstand steckt oder möglicherweise sogar Angst, sag bitte Bescheid. Dann sollten wir das hier etwas genauer ansehen.
Wie genau ist denn dieses Gefühl beschaffen, dass das "ICH "beobachtet, wie es schaut?Es fühlt sich an, als sei hinter dem "ICH" noch jemand, der das "ICH "beobachtet, wie es schaut
Ist das eine Empfindung oder noch etwas anderes? Kannst du das, was du findest, greifen oder ist auch das nur eine vage Erscheinung, ... etwas was gesehen wird?
Kann, das was du bist, eine vage Erscheinung sein? Kann das, was du bist, mal präsent sein und mal nicht?
Heiter weiter :))
Re: Auf dem Weg mit Vergnügen ein Niemand zu sein
Hi Karin,
Ich fasse mal zusammen, was ich schon weiß:
Denken, Hören, sehen, fühlen, schmecken und riechen geschieht, ob ich das will oder nicht.
Das ICH- Ist ein Gedanke oder ein Gedankenkonstrukt. Das ICH ist besonders spürbar, wenn Widerstand gegen das JETZT besteht, im Flow ist das ICH eher nicht so präsent und damit komme ich zu
Es ist schwer zu erklären.
Was mich enorm behindert ist, dass ich ständig so eine Erklärschleife im Hirn habe, es gibt da Jemanden, dem ich gern von meiner Suche erzählen würde, von dem ich aber weiß, dass er nichts verstehen würde und mich in Grund und Boden argumentieren würde und so plappert bei meinen Betrachtungen ständig noch so ein innerer Kritiker mit, der versucht, alles gleich zu erklären und auf Plausibilität zu hin zu prüfen.
Ein schönes Wochenende
wünscht Phänotyp
Tja, das Verstehenwollen ist aber letztlich der Antrieb für die Suche oder? Ich möchte wissen, was wirklich ist, ich will verstehen und sehen, wieso das ICH nur eine Illusion ist.Schau mal, ob du einfach deiner direkten Erfahrung in diesem Prozess vertrauen kannst. Alles Verstehenwollen ist hier ziemlich hinderlich.
Ich fasse mal zusammen, was ich schon weiß:
Denken, Hören, sehen, fühlen, schmecken und riechen geschieht, ob ich das will oder nicht.
Das ICH- Ist ein Gedanke oder ein Gedankenkonstrukt. Das ICH ist besonders spürbar, wenn Widerstand gegen das JETZT besteht, im Flow ist das ICH eher nicht so präsent und damit komme ich zu
Das ICH kann das anscheinend, aber das was ich bin, ist immer da, auch wenn ich schlafe, also das ICH vollkommen abtaucht, BIN ich ja da.Kann, das was du bist, eine vage Erscheinung sein? Kann das, was du bist, mal präsent sein und mal nicht?
Es fühlt sich an, als wäre hinter mir eine unsichtbare Instanz, die zuschaut, wie Phänotyp agiert, denkt, sieht, hört, fühlt. Diese unsichtbare Instanz kann ich bei der Körper-Übung am besten wahrnehmen, also wenn ich die Augen schließe und die Grenzen verschwimmen und plötzlich das Gefühl da ist, körperlos zu sein.Wie genau ist denn dieses Gefühl beschaffen, dass das "ICH "beobachtet, wie es schaut?
Es ist schwer zu erklären.
Was mich enorm behindert ist, dass ich ständig so eine Erklärschleife im Hirn habe, es gibt da Jemanden, dem ich gern von meiner Suche erzählen würde, von dem ich aber weiß, dass er nichts verstehen würde und mich in Grund und Boden argumentieren würde und so plappert bei meinen Betrachtungen ständig noch so ein innerer Kritiker mit, der versucht, alles gleich zu erklären und auf Plausibilität zu hin zu prüfen.
Ein schönes Wochenende
wünscht Phänotyp
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