Mir kamen dann sofort die Tränen. Es ist der "eigentliche Zustand", der dann da sein "müsste", der ersehnte und nicht erreichbare. Da es diese Freiheit gibt, ist alles andere nur Aushalten der Unfreiheit, des Gefängnisses, sei es auch "nur" eingebildet. Da ich ja weiß, dass es diese Freiheit oder diesen nahen Zustand "bei sich selbst" gibt, ist es wenigstens eine Perspektive. Einfach nur sein, was man ist - das kann doch nicht so schwer sein. Es muss wohl der Ich-Gedanke sein, der das immer wieder verhindert.Schließe die Augen. Gib alle Gedanken auf. (..)
Aufwachen
Re: Aufwachen
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Re: Aufwachen
Dass Du Gedanken für wichtiger hältst als das Leben selbst, ist nur anerzogen.
Einfach nur sein - das ist der Normalzustand. Selbst dann, wenn die Aufmerksamkeit dem Kopfkino folgt. Es ist nicht schlimm, die Aufmerksamkeit überall hingleiten zu lassen. Überhaupt nicht. Es wird erst schlimm, wenn ein anderer Gedanke kommt, der sagt: "Oh Gott, jetzt sind da schon wieder diese schlimmen Gedanken. Ich muss weg. Ich muss unbedingt weg davon. Sonst bin ich nicht erleuchtet,..."
Sieh es als unbedeutendes Gedankenspiel des Affengeistes (wie es im ZEN genannt wird). Lass doch den Affen einfach spielen. So wie irgendwelche Ameisen und Käfer auf der Wiese herumlaufen. Und lass den Affen ruhig auch alles negativ beurteilen und die Welt als Tragödie ansehen. Alles Okay.
Quäl-Erwartungsgedanken sind auch nur Gedanken. Schließe die Augen, lasse ruhig die Tränen kommen und beginne zu lachen, wenn Du das Theaterspiel erkennst. Gib Dich erneut den Tränen hin, wenn die Gefühle dazu führen. Die Illusion ist das stetig wechselnde Bühnenbild, vor dem sich alle menschliche Erfahrung abspielt. Wogegen willst Du kämpfen? Der Wellenreiter reitet mit der Welle, nicht gegen die Welle. Nur das ermöglicht ihm, mit den Willen zu gleiten. Du kannst auch Wellenbrecher spielen. Alles ist erlaubt. Alles ist einzigartige Erfahrung. So wie Du einzigartig bist!
Einfach nur sein, was man ist - das kann doch nicht so schwer sein.
Einfach nur sein - das ist der Normalzustand. Selbst dann, wenn die Aufmerksamkeit dem Kopfkino folgt. Es ist nicht schlimm, die Aufmerksamkeit überall hingleiten zu lassen. Überhaupt nicht. Es wird erst schlimm, wenn ein anderer Gedanke kommt, der sagt: "Oh Gott, jetzt sind da schon wieder diese schlimmen Gedanken. Ich muss weg. Ich muss unbedingt weg davon. Sonst bin ich nicht erleuchtet,..."
Sieh es als unbedeutendes Gedankenspiel des Affengeistes (wie es im ZEN genannt wird). Lass doch den Affen einfach spielen. So wie irgendwelche Ameisen und Käfer auf der Wiese herumlaufen. Und lass den Affen ruhig auch alles negativ beurteilen und die Welt als Tragödie ansehen. Alles Okay.
Quäl-Erwartungsgedanken sind auch nur Gedanken. Schließe die Augen, lasse ruhig die Tränen kommen und beginne zu lachen, wenn Du das Theaterspiel erkennst. Gib Dich erneut den Tränen hin, wenn die Gefühle dazu führen. Die Illusion ist das stetig wechselnde Bühnenbild, vor dem sich alle menschliche Erfahrung abspielt. Wogegen willst Du kämpfen? Der Wellenreiter reitet mit der Welle, nicht gegen die Welle. Nur das ermöglicht ihm, mit den Willen zu gleiten. Du kannst auch Wellenbrecher spielen. Alles ist erlaubt. Alles ist einzigartige Erfahrung. So wie Du einzigartig bist!
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
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Re: Aufwachen
Wie Du feststellen kannst, machen Gedanken, was sie wollen. Sie hören nicht auf deine Zufriedenheit oder Unzufriedenheit sondern sie tauchen auf, wann sie wollen und sie gehen, wann sie wollen. Du bist also nicht der Meister über die Gedanken. Sich deshalb mit unerfreulichen Gedanken anlegen zu wollen, wenn man nicht der Meister über seine Gedanken ist, ist wenig sinnvoll. Es ist so, wie wenn Du gegen einen Kung-Fu-Meister antrittst und jedes mal Prügel beziehst. Es mag Tage geben, an denen der Kung-Fu-Meister etwas Mitleid mit Dir hat und Du einen scheinbaren Sieg erreichst. Aber schon am nächsten Tag bist Du wieder das arme Würstchen, das dem Meister unterliegt. Auf dieser Ebene also etwas erreichen zu wollen ist wenig vom Erfolg gekrönt.
Deshalb hatte ich in den letzten Posts Übungen aufgezeigt, mit denen Du in das gegenwärtige Körpergefühl gehst. Und den Körper entspannen lässt. Sich in diese körperliche Entspannung fallen zu lassen führt Dich in die Mühelosigkeit. Wenn also trostlose, depressive und unglückselige Gedanken auftauchen, setze Dich hin und gib alle Spannungen im Körper auf. Lass jeden Muskel einfach "fallen". Mit dem körperlichen Fallen lassen lässt Du auch die Gedanken fallen. Am Ende dieses vollständigen Fallen lassens, der vollständigen Hingabe, des vollständigen Kontrollverlusts taucht etwas anderes auf. In der vollkommenen Absichtslosigkeit und Wunschlosigkeit kann sich das zeigen, was jenseits alles Denkens liegt.
Deshalb hatte ich in den letzten Posts Übungen aufgezeigt, mit denen Du in das gegenwärtige Körpergefühl gehst. Und den Körper entspannen lässt. Sich in diese körperliche Entspannung fallen zu lassen führt Dich in die Mühelosigkeit. Wenn also trostlose, depressive und unglückselige Gedanken auftauchen, setze Dich hin und gib alle Spannungen im Körper auf. Lass jeden Muskel einfach "fallen". Mit dem körperlichen Fallen lassen lässt Du auch die Gedanken fallen. Am Ende dieses vollständigen Fallen lassens, der vollständigen Hingabe, des vollständigen Kontrollverlusts taucht etwas anderes auf. In der vollkommenen Absichtslosigkeit und Wunschlosigkeit kann sich das zeigen, was jenseits alles Denkens liegt.
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: Aufwachen
Du machst mir immer wieder Mut.Die Illusion ist das stetig wechselnde Bühnenbild, vor dem sich alle menschliche Erfahrung abspielt. Wogegen willst Du kämpfen?
Eine gewollte Ablösung findet statt, wenn man den "Affengeist" sich austoben lässt - teilnahmslos. Eine Spaltung zwischen "meinen" Gedanken und "mir".? Was ist "mir"? Was bleibt dann übrig, wenn den Gedanken keine identitätsstiftende Funktion mehr gegeben wird? Da sind wir wieder beim Unsagbaren. (Eigentlich ist Leben für mich gar nicht mehr möglich nach dem Tod meines Freundes. Dieser Schock hat mir jegliche Klappen von den Augen gerissen.) Ich weiß, Quälgedanken! Aber es ist die Erkenntnis, dass man wirklich ganz alleine ist in dieser Welt, so pathetisch sich das anhört. Alles nur geliehen auf ungewisse Zeit. Und trotzdem steckt in diesem Allein-Sein auch die Chance, endlich reinen Tisch zu machen im Leben. Worauf es ankommt zu ergründen. Keine Beruhigung durch ein "normales" Alltagsleben.
Liebe Grüße
Klaus
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Re: Aufwachen
Eine gewollte Ablösung findet statt, wenn man den "Affengeist" sich austoben lässt - teilnahmslos.
Der Affengeist ist Kanal 37 im automatisch ablaufenden Kopfkino-Dauergeschwafel. Es lohnt sich gar nicht, sich mit ihm zu beschäftigen. Nicht einmal teilnahmslos muss man sein, weil das nur das Dauerpupsen der antrainierten Schallplatte ist. Das bist Du nicht. Das ist nicht Deine Angelegenheit. Du hast nichts damit zu tun. Dein Körper war halt gerade da, hat alles aufgezeichnet und das, was Du bist, hängt nun dem Ganzen nach.
Eigentlich ist Leben für mich gar nicht mehr möglich nach dem Tod meines Freundes. Dieser Schock hat mir jegliche Klappen von den Augen gerissen.
Das sind nur Gedanken. Könntest Du nicht denken, würde das Problem nicht existieren. Wenn die Gazelle von einem Geparden gejagt wird, pumpt der Körper Adrenalin ohne Ende in deren Körper. In dem Moment wo die Gefahr weg ist, weiß die Gazelle nichts mehr von einem Geparden und kann vollkommen entspannt von Dannen ziehen. Der Verstand erzeugt eine irrationale Angst. Nämlich die, dass Vergessen Tod bedeutet. Dein Freund hat Körper und Rollen abgegeben. Dein Leiden ist nicht sein Ziel. Er hat das Schauspiel beendet, ist vom Körper und Affengeist befreit. Ist jenseits aller Trennung. Geschockt sein kannst Du nur von einer Vorstellung, die Du zu seinem Tod hast, nicht von seinem Tod an sich! Denn der Tod ist das Normalste, was es im Leben gibt. Rund 200.000 Menschen gehen und etwas über 200.000 Menschen kommen täglich von/auf diese/r Erde. Das ist Alltag. Dein Verstand sieht den Körper und die Rolle, die gegangen sind, nicht das Wesen. Sonst wäre nur eine kleine kurze Trauer da und dann die Freude, dass der geliebte Mensch wieder von allen Körper- und Affen-Limits befreit ist.
Wache morgen auf und wisse von alledem nichts mehr. Dann bist Du da. Und nicht in irgendwelchen Geschichten, die einfach nicht Deine Angelegenheit sind. Du hast keine Kontrolle über das Ableben anderer, keine Kontrolle über Deine Gedanken, also mach es nicht zu Deiner Angelegenheit. Du bist in diesem Leben nicht Deine Rolle, nicht Dein Körper, nicht Deine Vorstellungen. Du bist präsent. Nutze die Gelegenheit der Präsenz, da zu sein. Sonst denkst Du am Ende des körperlichen Lebens: "Mit was für einem Unsinn habe ich mich bloß belastet. Hey, es ist doch so genial, diesen Körper zu haben. Warum habe ich das nicht erkannt?" Und ähnliches!
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: Aufwachen
Wenn man doch irgendwas hätte, womit man sich über Wasser halten kann. Wie recht Du mit allem hast, was Du schreibst. Leidest Du nicht mehr an irgendetwas? Du beantwortest meine Klagen so treffend, ich kann keine Einwände dagegen vorbringen. Wie schafft man das nur, so abgeklärt zu sein? Wenn das das Ergebnis des Durchschauens der Ich-Illusion ist, muss ich das unbedingt erreichen :) Wenn Du Gefühle hast, verfährst Du mit denen genauso distanziert wie mit Gedanken? Dann wären Gefühle ja auch "Affengeist".
Liebe Grüße
Klaus
Manchmal ist mir das klar, dass es so sein sollte. Ende der Geschichte, nur noch Präsens.Wache morgen auf und wisse von alledem nichts mehr. Dann bist Du da.
Liebe Grüße
Klaus
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Re: Aufwachen
Wenn man doch irgendwas hätte, womit man sich über Wasser halten kann.
Wenn das Wasser real wäre, gäbe es auch etwas, mit dem man sich über Wasser halten könnte :) Aber schau Dich um, da ist kein Wasser.
Leidest Du nicht mehr an irgendetwas?
Aber klar ist im Körper aktuell gerade der Schmerz einer Rippenprellung (durch ungeübtes Fußball spielen...) sehr gut spürbar. Schmerz ist da. Tief einatmen schmerzt besonders. Lachen auch. Als der "Unfall" passierte folgten unpässliche Nächte, Gedanken kamen auf, ob vielleicht etwas "Schlimmeres" im Körper passiert sei. Aber diese liefen ins Leere, da keiner da war, der sich Gedanken darüber machte. Gedanken kamen einfach nur auf, weil sie kommen mussten. Denn die Sorge um das Leben ist ein ganz normales "Programm". Und das Programm ist ja durchaus sinnvoll, um das Leben zu "erhalten". Ängste und Sorgen sind nicht böse. Kein menschliches Gefühl ist "böse". Es ist Ausdruck, individuelle Erfahrung eines Individuums, das es scheinbar als Körper gibt. Und wir sind da, weil wir eben da sind. Und Du kannst vollkommen frei darüber entscheiden, ob Du das ganze Leben für Quatsch ansiehst, für Gnade, für ein Ärgernis, für vollkommenen Irrsinn oder was auch immer.
Suche nach dem, was Dir bisher nicht aufgefallen ist... Was sich vielleicht vor dem Verstand versteckt hält...
Manchmal ist mir das klar, dass es so sein sollte.
Wem ist es klar? Nur der Gedanke meint, dass etwas klar ist oder dass etwas so sein sollte. Und witzigerweise sind diese Gedankenkommentare vollkommen Wurst. ;)
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: Aufwachen
Trotz meiner nur als katastrophal zu bezeichnenden Gefühls-/Gedankenlage jeden Morgen beim Aufwachen, denke ich dann an Deine Worte, dass, egal wie sinnlos, irrsinnig usw. einem das Leben vorkommen mag, es alles bloß Gespenster, konditionierte Gedanken-/Gefühlsprogramme sind, die sich da abspulen. Ihr wollt zwar bei LU nichts mit Psychotherapie am Hut haben, aber irgendwie ist das sowas Ähnliches, vielleicht Lebenshilfe. Das, was mich nach dem Aufstehen wirklich "rettet", ist das sofortige Anfangen mit der künstlerischen Arbeit - ohne Frühstück, nur mit einem Becher Kaffee. Das ist für mich totale Freiheit. In diesem Gefängnis. Schon als 20-Jähriger war mein "Traum", in einer Zelle in einer Anstalt eingesperrt zu sein und nur sich dieser Arbeit hingeben zu können. Kost, Logis und Material gratis. Es ist nicht so gekommen und von außen sieht das wahrscheinlich idealer aus als es ist. Weiss auch nicht, warum ich diese Geschichte erzähle. Mit dem "Leid", nach dem ich fragte, war eher psychisches Leid gemeint (obwohl physischer Schmerz natürlich auch nicht zu "verachten" ist). Du schriebst: "Da ist niemand". Das ist schön und auch mein Ideal. Dann hört das endlich auf mit diesem Kampf. So meine unzulässige Vorstellung. Dies scheint das einzige Leben zu sein, was man führen kann.
Liebe Grüße
Klaus
Liebe Grüße
Klaus
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Re: Aufwachen
Du schriebst: "Da ist niemand". Das ist schön und auch mein Ideal.
Gehe mit den Worten "das ist schön und auch mein ideal" einmal in das Empfinden und vergiss dann die Worte dazu!
Denke: "Das ist schön". Wie fühlt sich das an?
Denke: "Das ist mein Ideal". Wie fühlt sich das an?
Die Sprache wird in ihren Effekten unterschätzt. Immer wenn "Ich", "mein", "mich" oder "mir" auftaucht und dieses "Ich" emotional belastet ist, kommt ein Unbehagen mit den Gedanken oder Worten mit. Da es schwer ist, das, was einmal im vegetativen Nervensystem an Belastung gespeichert ist, durch "Umdenken" zu optimieren, beschäftigen wir uns damit, über die realen Sinne zu prüfen, ob es das "Ich" überhaupt gibt. Also die Basis der Probleme. Obwohl das "Ich" auf reiner Überzeugung beruht und es vollkommen leicht nachvollziehbar ist, dass dieses "Ich" nur Angelerntem und einer Gewohnheit entspricht, wird am Glauben festgehalten. Deshalb macht es Sinn, immer und immer wieder zu überprüfen, ob es dieses "Ich" überhaupt gibt. Überwinde den Widerstand, der Dir im Spiegel entgegenschaut und erzählt, dass eh alles doof ist. Gib nicht auf danach zu forschen wo dieses "Ich" sitzt, das eine so negative Vorstellung vertritt.
Und wenn Du es nicht findest, dann teile diesem "Ich" unverholen mit, dass es offensichtlich alles zu wissen scheint und es doch deshalb angebracht wäre, Dir genau zu zeigen, wie Du aus diesem Problem der Negativität herauskommen kannst. Denn ein wesentliches Problem ist, dass wir dieser Stimme im Kopf nur allzu leicht eine "Allmachtsposition" einräumen. Fordere diese allmächtige Stimme auf, einen Weg zum Glück zu zeigen. Und wenn sie das nicht kann, dann ist sie nicht allmächtig, ... und zuguterletzt existiert dahinter auch nichts. Bufffff... und weg.
Ich weiß durchaus, wie hartnäckig auch nach dem Aufstehen die innere Stimme und negative Gefühle sein können. Diese Phasen kannte ich natürlich auch. Und auch heute spüre ich natürlich immer mal wieder, wie sich Gedanken im Gedankenapparat festsetzen und ihre Eigendynamik entwickeln können. Parallel ziehen Gedanken auch die entsprechenden Emotionen an. Und dann trampelt die ganze wilde Horde an sonstigen Gedanken hinterher.
Jetzt magst Du Dich persönlich betroffen fühlen, weil Du an die Person Klaus glaubst. Wenn das Bewusstsein am Morgen erwacht, zieht es Dich magisch in die Person Klaus. Alle Sorgen und Probleme werden erinnert und die Blaskapelle vom Vortag setzt ihre Schritte durch Deinen Kopf fort. Wo waren diese in Deinem Schlaf? Wer hat den Körper atmen lassen? Stehe doch mal auf und denke einfach... auch wenn mein Körper aufsteht, schlafe ich mal geistig weiter. Es gibt keine Verantwortung zu übernehmen und Gedanken haben nichts mit mir zu tun. Ich lasse einfach mal alles, genauso wie im Schlaf, passieren.
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: Aufwachen
Das fühlt sich beides spitzenmäßig an."Da ist niemand".
Denke: "Das ist schön". Wie fühlt sich das an?
Denke: "Das ist mein Ideal". Wie fühlt sich das an?
Ich bin am Suchen.Suche nach dem, was Dir bisher nicht aufgefallen ist... Was sich vielleicht vor dem Verstand versteckt hält...
Wache morgen auf und wisse von alledem nichts mehr.
Ich konnte heute etwa 8 Stunden seit dem Aufstehen den Zustand des "Schlafmodus" aufrecht halten, d.h., die Gedankenmaschine wurde auf "Off" gelassen. Einige praktische Gedanken (Einkaufen etc), das war's. Es ist wie abgeschnitten von Vorher und Nachher. Wenn ich darüber schreibe, ist es natürlich wieder Nach-denken, was passiert ist. Jedes Mal, wenn die Gedanken (Erinnerungen meistens) wieder anfangen wollten, habe ich das abgewürgt. Ein ziemlich emotionsloses, angenehmes Dahinfließen, ganz intuitiv. Nicht so leidvoll.Stehe doch mal auf und denke einfach... auch wenn mein Körper aufsteht, schlafe ich mal geistig weiter.
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Re: Aufwachen
Ein ziemlich emotionsloses, angenehmes Dahinfließen, ganz intuitiv. Nicht so leidvoll.
Tut mir leid, dass ich Dich überhaupt darüber nachdenken Kasse :) . Ja, dahinfließen. Das ist das Gegenteil von hyperaktiven ADHS Gedankenkopfkino. Lass das jeden Tag so sein, dann spürst Du, wie Balance zu früherer Gedanken Hyperaktivität zurückkehrt. Aus diesem Dahinfließen kommen dann echte innerste Impulse, keine Reizreaktionen.
Lasse einfach Mal alles dahin fließen.
Liebe Grüße
Andreas
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Re: Aufwachen
Vergangenem nachhängen.
Ich mache gute Erfahrungen mit dem "Abwürgen" von Gedankenmustern - was genauso brutal ist, wie es klingt. Ein sich ab und zu meldendes Gewissen, dass das unmoralisch sei, mich nicht mehr auf Gedankengespinste an Vergangenes mit meinem verstorbenen Freund einzulassen, setze ich entgegen, dass ich ihn liebe, mich mit ihm verbunden fühle, egal ob ich nun an ihn denke oder nicht. Erinnerungen, das Wälzen von Gedankengebirgen, ist immer leidvoll. Es stimmt nicht, was man Trauernden sagt, dass ihnen ja noch die Erinnerungen blieben. Selbst, wenn sie "schön" sind, beziehen sie sich doch auf Vergangenes und sind deshalb letzten Endes leidvoll. Das Gewissen will mir vielleicht einreden, ich würde den Verstorbenen "verraten", hätte ihn vergessen, wenn ich nicht ständig Gedanken um ihn hege. Aber das stimmt nicht. Wenn es wirklich Liebe, innige Verbundenheit ist, ist sie auch jenseits von Gedanken immer da. Auch im Schlafzustand, wenn man von nichts weiß. Ich muss mich nicht ständig daran erinnern mit Gedankengeflechten. Vielleicht ist das mit 'Loslassen` gemeint. Du schriebst mal: "Lebe freudig und unbeschwert." (ich zitiere das aus dem Gedächtnis). Langsam ergibt das Sinn für mich.
Liebe Grüße
Klaus
Ich mache gute Erfahrungen mit dem "Abwürgen" von Gedankenmustern - was genauso brutal ist, wie es klingt. Ein sich ab und zu meldendes Gewissen, dass das unmoralisch sei, mich nicht mehr auf Gedankengespinste an Vergangenes mit meinem verstorbenen Freund einzulassen, setze ich entgegen, dass ich ihn liebe, mich mit ihm verbunden fühle, egal ob ich nun an ihn denke oder nicht. Erinnerungen, das Wälzen von Gedankengebirgen, ist immer leidvoll. Es stimmt nicht, was man Trauernden sagt, dass ihnen ja noch die Erinnerungen blieben. Selbst, wenn sie "schön" sind, beziehen sie sich doch auf Vergangenes und sind deshalb letzten Endes leidvoll. Das Gewissen will mir vielleicht einreden, ich würde den Verstorbenen "verraten", hätte ihn vergessen, wenn ich nicht ständig Gedanken um ihn hege. Aber das stimmt nicht. Wenn es wirklich Liebe, innige Verbundenheit ist, ist sie auch jenseits von Gedanken immer da. Auch im Schlafzustand, wenn man von nichts weiß. Ich muss mich nicht ständig daran erinnern mit Gedankengeflechten. Vielleicht ist das mit 'Loslassen` gemeint. Du schriebst mal: "Lebe freudig und unbeschwert." (ich zitiere das aus dem Gedächtnis). Langsam ergibt das Sinn für mich.
Liebe Grüße
Klaus
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Re: Aufwachen
Ein sich ab und zu meldendes Gewissen, dass das unmoralisch sei, mich nicht mehr auf Gedankengespinste an Vergangenes mit meinem verstorbenen Freund einzulassen, setze ich entgegen, dass ich ihn liebe, mich mit ihm verbunden fühle, egal ob ich nun an ihn denke oder nicht.
Wer oder was glaubt diesen Gedanken? Und vor allem: Wer fühlt sich für Gedanken verantwortlich?
Wenn Du keinen Einfluss auf solche Gedanken hast, weshalb glaubst Du dann, dass Du überhaupt für einen Gedanken verantwortlich bist? Kannst Du für etwas Verantwortung übernehmen, über das Du nicht die Spur von Kontrolle hast? Suche den, der sich für alles verantwortlich ist! Wenn Du mehr findest als nur den Gedanken über Verantwortung, dann ist das eine Sensation.
Wenn es wirklich Liebe, innige Verbundenheit ist, ist sie auch jenseits von Gedanken immer da. Auch im Schlafzustand, wenn man von nichts weiß.
Wenn kein Wissen über Trennung existiert, wenn kein Wissen über Liebe existiert, wenn kein Wissen über... existiert, dann ist da nur Wahrnehmung. Warum sich also über Gedanken Gedanken machen? Das hat nichts mit irgendeinem Glauben oder Esoterik zu tun. Gedanken sind Beschreibungen. Punkt. Mehr nicht. Drama-Entartungen sind pure Fiktion.
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: Aufwachen
Aber ich habe doch Einfluss auf Gedanken. Ich kann mir z.B. vornehmen, Gedanken an eine Sache zu haben oder sie abzublocken. Sicherlich kommen viele oder die meisten Gedanken unaufgefordert von außen, worüber ich keine Kontrolle habe.Wenn Du keinen Einfluss auf solche Gedanken hast, (..)
Eine andere Sorte Gedanken stellen aber die dar, die ich willentlich initiiere. Also z.B., wenn ich über etwas nachdenken will. Und für die bin ich dann doch auch verantwortlich.
Liebe Grüße
Klaus
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