Ah danke! Ist eh kein Problem, ich wollte nur generell wissen ob du noch dabei bist... :)P.S.: Ich hatte übers Wochenende kein Internet, daher meine späte Reaktion...
Verwunderung ist immer gut, und den Rest lass uns einfach rausfinden... :)Vielen Dank für deine Nachricht. Ich bin etwas verwundert, dass sich mit dir bereits der dritte Guide bei mir meldet und da ist gerade etwas Unsicherheit, ob ich bereit bin für diesen Prozess und ob es das Richtige ist...
Da schauen wir ein wenig später noch mal hin wenn das ok ist...Zu deinen Sätzen. Ich spüre zwei Reaktionen. Einerseits ist da ein Aufatmen, andererseits ein Widerstand.
Prinzipiell ist es egal, wie ich das sehe, da es in dieser Untersuchung nur darum gehen sollte wie es für dich wirklich erfahrbar ist, und ich muss auch gestehen, dass ich nicht mehr viel Wert lege auf Einteilungen, Meinungen und Sichtweisen, das ist alles austauschbar... :)Und gedanklich sehe ich es ähnlich. Ich stimme den Aussagen zu. Gleichzeitig ist ein „Ich“ aus meiner Sicht für das Überleben notwendig. Denn sonst gäbe es keinen Selbsterhaltungstrieb. Wir würden nicht für uns sorgen, verwahrlosen, keine klaren Grenzen haben oder gegebenenfalls setzen können. Ich denke, beides ist richtig. Auf einer übergeordneten Ebene gibt es kein Ich, im praktischen Alltag ist es jedoch hilfreich, ein gewisses Selbstbewusstsein zu haben.
Ich bin auch geneigt, dich um eine Begriffsklärung zu bitten. Was ist aus deiner Sicht das Ich?
Aber ja, zum einen meinen manche, dass ein „Ich-Gefühl“ der Spezies Mensch geholfen hat zum Überleben. Kann so sein oder auch nicht. Und bezüglich Selbsterhaltungstrieb, Überlebenstrieb, das ist dann einfach das: Selbsterhaltungs- und Überlebenstrieb. Jedes Lebewesen hat das vermutlich, egal ob es sich ein getrenntes Ich einbildet oder nicht. So könnte man vielleicht sagen das "Ich" wäre ein Werkzeug des Überlebenstriebes... Aber man könnte ja so viel sagen...;)
Das Erschaffen einer Identität ist ein Hilfsmittel, das eingesetzt wird, um sich innerhalb der Gesellschaft zurecht zu finden. Ein Selbstgefühl kann, wie beispielsweise der Gleichgewichtssinn, ein nützliches Werkzeug sein. Ein Organismus kann sich so in komplexen Umgebungen orientieren, indem er Gefahren wie auch Möglichkeiten lokalisiert
Es gibt zwar ein “Selbstgefühl”, aber das war’s auch schon.
Nehmen wir z.B. mal das Wort Feuer:
Worauf bezieht sich dieses Wort? Gibt es „Feuer“ wirklich? Es gibt Holz/Kohle, Flammen, Glut usw., ist irgendetwas davon „Feuer“? Oder ist das nur ein Wort , das wir für die Kommunikation benutzen um uns miteinander zu verständigen?
Jetzt schau dir mal das Wort „Ich“ an. Worauf bezieht sich dieses Wort? Da gibt es Gedanken, Gefühle, körperliche Wahrnehmungen, gehörte Geräusche, Gesehenes, Reaktionen, Erinnerungen, usw. – ist irgendwas davon ein „Ich“? Oder ist das nur ein Wort das wir für die Kommunikation benutzen um uns miteinander zu verständigen?
Freue mich auf deine Antwort... :)

