Die Angst sitzt tief im Unterbauch. Wenn sie stärker wird, verhärtet sich der Solar Plexus. Und dann fühlt es sich an, als würde sie mich einhüllen.Schau Dir die Angst genau an? Wie fühlt sie sich an, wo sitzt sie?
Es ist eine undefinierbare Panik. Etwas Schlimmes könnte passieren. Drohendes Unheil. Wie eine schwarze Gewitterwolke die über mir schwebt.
Da ist sofort das panische, zusammende Gefühl im Bauch. Mir wird heiss. Puls wird schneller. Dann zieht es mich von der Tätigkeit weg, die ich in Angriff nehmen wollte.Was passiert genau Schritt für Schritt (im Körper, Atmung, Erfahrung/Wahrnehmung, welche Gendanken tauchen auf), wenn Du ihr direkt "ins Auge" schaust?
Oft kommt der Gedanke: "Du solltest zuerst noch dies oder jenes erledigen."
Andere Gedanken die beruhigen wollen. Es ist doch nicht so schlimm. Das wird dann schon besser.
Schwere Gefühle und negative Gedanken die sich gegenseitig hochschaukeln.
Dann sitze ich da. Resignation. Verharren in Untätigkeit. Es aushalten. Hoffnung auf Besserung in der Zukunft und gleichzeitig der Drang, nichts zu verändern. Aber auch immer wieder der Vorwurf: "Warum tust du es nicht endlich."
Es ist, als würde ich mir das Recht entziehen, zu existieren, zu sein. Wie ein Verbot meiner Selbst. Irgendwie wahnsinnig.
Was ich auch herausgefunden habe ist, dass die Angst nur kommt, wenn ich etwas für meinen Lebensunterhalt tun will. Es scheint eine existenzielle Angst zu sein. Wenn ich für andere Menschen tätig sein will, geht das ohne Angst.
Ich habe das mal so ausgedrückt: Ich will, was ich nicht will.- Ich will nicht, was ich will. - Ich will, was ich nicht will.-...usw...
Lg. Emjetas

