Ok. Es ist ganz einfach, allerdings ist manchmal ist das Einfachste das Schwerste.nee, das ist bestimmt kein super Tag und ich gerate langsam an die Grenze meiner Ausdruckfähig- oder Einsichtsfähigkeit.
Du schaust nicht was in DE da ist, du benennst und das ist ein großer Unterschied.
Die Situation ist Vorfuß auf Boden, richtig?Und ich habe keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll, wenn der Fuß auf dem Boden steht, ohne die Worte Druck und Vorfuß zu verwenden. Ich weiß es einfach nicht.
Was genau wird wahrgenommen, was ist die direkte Erfahrung davon?
Da wird ein körperliches Empfinden gefühlt, das ist real, da, oder?
Was folgt ist die Benennung durch Gedanken mit Wörtern/Labeln (Druck, Vorfuss, Boden).
Die Label selber sind nicht in DE erfahrbar.
Weiß ein Kind was ‚Durst‘ ist, was ein ‚Fuss‘ ist?
Woher werden all die Wörter gewusst?
Kommt ein Kind mit dem Wissen um die Label zur Welt? Erinner dich oder schau zu was Eltern mit kleinen Kindern oft machen – sie zeigen auf etwas und sagen ‚Kopf‘, ‚Ball‘, ‚rot‘, ‚laut‘ usw.
Was erfährt ein Kind?
Ein kleines Kind erfährt ganz direkt körperliche Empfindungen und Impulse und zunehmend mehr und mehr Gedanken, mehr und mehr Wörter.
Wörter sind hilfreich zur Kommunikation mit anderen, sie können aber auch wie Wolken das eigentlich Offensichtliche verdecken.
Schau ganz entspannt – lass die Gedanken ihr Ding machen – und schau nach dem was zu erfahren ist, ganz direkt erfahrbar ist.
Alles Liebe,
Jadzia

