Hallo sayuri,
klar, das ist okay.
Wenn du den Kopf frei hast, kannst du dich ja wieder melden.
liebe Grüsse
Scharly
Suchende sucht das Ende der Suche
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong
Kenneth S. Leong
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Hallo Scharly
ich werde das jetzt nochmal probieren, aber ich befürchte das wird mein letzter versuch sein. nochmal kann ich diese Übung nicht machen. ich sterbe einfach langsam vor Langeweile wenn ich dauernd so rum sitzen muss. das ist einfach nichts für mich.
also zum gefühlten hundertsten mal:
hören: ticken, rauschen, schnaufen, noch ein ticken, grummeln, gurgeln, pochen
riechen: frisch, muffig
spüren: kratzig, hart, glatt, schmerz
sehen: computer, zimmer ( ich verzichte auf eine detailreiche Beschreibung meiner Einrichtung)
ebenso wie die anderen Wahrnehmungen existiert sehen aber ich kann nicht sagen wer sieht.
also kann ich von keinem persönlichen ich sprechen, konnte ich nie, werde ich nie, gibt es eben nicht. Wahrnehmung existiert und das wars.
und jetzt bitte bitte gib mir irgendeine andere Übung. von mir aus auch etwas das den gleichen sinn hat aber ich ertrage es nicht mehr rum zu sitzen und nichts konkretes zu machen. ich verstehe ja den sinn dahinter, aber es ist so schrecklich langweilig wenn man das schon so oft gemacht hat.
lg sayuri
ich werde das jetzt nochmal probieren, aber ich befürchte das wird mein letzter versuch sein. nochmal kann ich diese Übung nicht machen. ich sterbe einfach langsam vor Langeweile wenn ich dauernd so rum sitzen muss. das ist einfach nichts für mich.
also zum gefühlten hundertsten mal:
hören: ticken, rauschen, schnaufen, noch ein ticken, grummeln, gurgeln, pochen
riechen: frisch, muffig
spüren: kratzig, hart, glatt, schmerz
sehen: computer, zimmer ( ich verzichte auf eine detailreiche Beschreibung meiner Einrichtung)
ebenso wie die anderen Wahrnehmungen existiert sehen aber ich kann nicht sagen wer sieht.
also kann ich von keinem persönlichen ich sprechen, konnte ich nie, werde ich nie, gibt es eben nicht. Wahrnehmung existiert und das wars.
und jetzt bitte bitte gib mir irgendeine andere Übung. von mir aus auch etwas das den gleichen sinn hat aber ich ertrage es nicht mehr rum zu sitzen und nichts konkretes zu machen. ich verstehe ja den sinn dahinter, aber es ist so schrecklich langweilig wenn man das schon so oft gemacht hat.
lg sayuri
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Hallo sayuri,
du schreibst
hier schreibst du:
Aber okay, dann schauen wir doch mal,wie die Entscheidungen zustande kommen.
Was passiert denn, wenn du Hunger hast?
Kannst du mir genau beschreiben was da vor sich geht? Angefangen beim Magen knurren, und bis dann dein Essen auf dem Tisch steht.
lg
Scharly
du schreibst
Dann frage ich mich, warum du eigentlich hier bist, wenn du ja schon weißt, dass es kein persönliches ich gibt.ich kann nicht sagen wer sieht.
also kann ich von keinem persönlichen ich sprechen, konnte ich nie, werde ich nie, gibt es eben nicht.
hier schreibst du:
Wer trifft denn dann die Entscheidungen, wenn es das persönliche ich nicht gibt? Und wenn es dich nicht gibt, wer könnte dann eine falsche Entscheidung treffen?Mein Leben besteht aus meiner Weigerung Entscheidungen zu treffen und der ständigen Angst eine falsche könnte sich einschleichen
Dieses Gefühl ist ja nicht schlecht, aber Gewissheit darüber, ist ja noch besser, oder?Doch gleichzeitig hatte ich immer das Gefühl absolut machtlos zu sein und gar nicht in der Lage irgendetwas zu beeinflussen.
Aber okay, dann schauen wir doch mal,wie die Entscheidungen zustande kommen.
Was passiert denn, wenn du Hunger hast?
Kannst du mir genau beschreiben was da vor sich geht? Angefangen beim Magen knurren, und bis dann dein Essen auf dem Tisch steht.
lg
Scharly
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong
Kenneth S. Leong
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
hallo scharly
also das wissen dass ich nicht existiere war bestimmt vorher auch schon da aber es hat sich nicht auf mein leben ausgewirkt, besser gesagt nicht auf meine Gedanken.
inzwischen weiß ich gar nicht mehr so richtig wie ich überhaupt auf die Idee kam irgendetwas entscheiden zu können. jetzt denke ich dass es keine Entscheidungen gibt denn es gibt niemanden der sie treffen könnte. somit erledigt sich auch die frage ob eine Entscheidung falsch sein könnte, denn es gibt ja keine also kann auch nichts falsch sein.
bevor ich die Machtlosigkeit in ihrer tiefe spüren konnte hatte ich eine gewisse art von angst davor oder vielleicht war es auch eine sorge. ich fühle mich jetzt nicht mehr machtlos denn was es nicht gibt kann ich auch nicht verlieren und das wort Machtlosigkeit würde ja bedeuten, dass es die Möglichkeit gäbe macht zu haben, aber die gibt es nicht. also es bleibt nur noch das leben übrig und wie es verläuft liegt nicht an mir. manchmal würde ich das gerne noch behaupten, denn die Illusion ist ja ganz nett man könnte irgendetwas beeinflussen.
wenn ich hunger habe, dann ist das eine Wahrnehmung ebenso wie sehen und hören. der hunger entsteht und ich nehme ihn wahr. darauf folgt Appetit, der ebenfalls eine Wahrnehmung ist. dann kommt ein Gedanke was ich kochen werde manchmal kommen vielleicht auch zwei Gedanken aber eine davon wird sich durchsetzen einfach nur weil er stärker ist. also so würde ich es jetzt beschreiben, aber ich glaube so richtig passt die Beschreibung nicht. es ist eben einfach irgendwann klar was ich essen werde. die Entscheidung fällt sich sozusagen von selbst.
ich koche dann das was da gedanklich auf mich zu kam und dann esse ich. alle diese dinge passieren ohne dass irgendein konkretes ich daran beteiligt wäre. es passiert eben einfach.
im moment fühlt sich mein leben erschreckend einfach an. ich bin etwas misstrauisch ob das so bleibt. ich kann die dinge nicht mehr verbissen sehen. ich kann auch nicht mehr behaupten es läge in meiner macht was mit meiner Zukunft passiert. selbst mit meinem "willen" immer mein bestes zu geben kann ich mich nicht rühmen, weil es einfach passiert. niemand hat sich bewusst dazu entschieden, es ist einfach so.
lg sayuri
also das wissen dass ich nicht existiere war bestimmt vorher auch schon da aber es hat sich nicht auf mein leben ausgewirkt, besser gesagt nicht auf meine Gedanken.
inzwischen weiß ich gar nicht mehr so richtig wie ich überhaupt auf die Idee kam irgendetwas entscheiden zu können. jetzt denke ich dass es keine Entscheidungen gibt denn es gibt niemanden der sie treffen könnte. somit erledigt sich auch die frage ob eine Entscheidung falsch sein könnte, denn es gibt ja keine also kann auch nichts falsch sein.
bevor ich die Machtlosigkeit in ihrer tiefe spüren konnte hatte ich eine gewisse art von angst davor oder vielleicht war es auch eine sorge. ich fühle mich jetzt nicht mehr machtlos denn was es nicht gibt kann ich auch nicht verlieren und das wort Machtlosigkeit würde ja bedeuten, dass es die Möglichkeit gäbe macht zu haben, aber die gibt es nicht. also es bleibt nur noch das leben übrig und wie es verläuft liegt nicht an mir. manchmal würde ich das gerne noch behaupten, denn die Illusion ist ja ganz nett man könnte irgendetwas beeinflussen.
wenn ich hunger habe, dann ist das eine Wahrnehmung ebenso wie sehen und hören. der hunger entsteht und ich nehme ihn wahr. darauf folgt Appetit, der ebenfalls eine Wahrnehmung ist. dann kommt ein Gedanke was ich kochen werde manchmal kommen vielleicht auch zwei Gedanken aber eine davon wird sich durchsetzen einfach nur weil er stärker ist. also so würde ich es jetzt beschreiben, aber ich glaube so richtig passt die Beschreibung nicht. es ist eben einfach irgendwann klar was ich essen werde. die Entscheidung fällt sich sozusagen von selbst.
ich koche dann das was da gedanklich auf mich zu kam und dann esse ich. alle diese dinge passieren ohne dass irgendein konkretes ich daran beteiligt wäre. es passiert eben einfach.
im moment fühlt sich mein leben erschreckend einfach an. ich bin etwas misstrauisch ob das so bleibt. ich kann die dinge nicht mehr verbissen sehen. ich kann auch nicht mehr behaupten es läge in meiner macht was mit meiner Zukunft passiert. selbst mit meinem "willen" immer mein bestes zu geben kann ich mich nicht rühmen, weil es einfach passiert. niemand hat sich bewusst dazu entschieden, es ist einfach so.
lg sayuri
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Ich bin frei weil ich machtlos bin
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
hallo sayuri,
Wie fühlt es sich also an, wenn erkannt wird (nicht gedacht), dass niemand eine Entscheidung trifft?
Bitte versuche mal das zu beschreiben was da in dir passiert.
Was willst du damit sagen?
Gehe in die direkte Erfahrung und schaue, ob du nicht schon immer frei warst. Der Unterschied ist hier, dass du es jetzt sehen kannst. Das hat mit Machtlosigkeit nix zu tun.
Und hier schreibst du es wieder anders
Das impliziert einen Jemand, der vorher Kontrolle über sein Leben hatte, und nun merkt, dass er an einem bestimmten Punkt"machtlos" ist. Das kann aber auch heißen , dass es immer noch einige Sachen gibt, in denen er Kontrolle hat.
Gibt es etwas das du kontrollieren kannst?
Das was du hier nicht richtig beschreiben kannst, sind die Impulse.
Dann kommt ein Gedanke, was ich kochen werde, dann kommen vielleicht gelüste auf (schmecken), dann in den Kühlschrank reinschauen, sehen, dass es da verschiedene Sachen gibt.Irgendwas fällt einem besonders ins Auge, und der Impuls ist da, gleichzeitig vielleicht mit einem Gedanken, das wäre jetzt das richtige
ich freue mich auf deine Antworten
lg
Scharly
wird das nur gedacht, oder auch gewusst?jetzt denke ich dass es keine Entscheidungen gibt denn es gibt niemanden der sie treffen könnte.
Wie fühlt es sich also an, wenn erkannt wird (nicht gedacht), dass niemand eine Entscheidung trifft?
Bitte versuche mal das zu beschreiben was da in dir passiert.
Diesen Satz hast du ganz am Schluss noch einmal gepostet.Ich bin frei weil ich machtlos bin
Was willst du damit sagen?
Gehe in die direkte Erfahrung und schaue, ob du nicht schon immer frei warst. Der Unterschied ist hier, dass du es jetzt sehen kannst. Das hat mit Machtlosigkeit nix zu tun.
Und hier schreibst du es wieder anders
Ich würde sagen, dass es keine Machtlosigkeit gibt, denn wer sollte machtlos sein?ich fühle mich jetzt nicht mehr machtlos denn was es nicht gibt kann ich auch nicht verlieren und das wort Machtlosigkeit würde ja bedeuten, dass es die Möglichkeit gäbe macht zu haben, aber die gibt es nicht.
Das impliziert einen Jemand, der vorher Kontrolle über sein Leben hatte, und nun merkt, dass er an einem bestimmten Punkt"machtlos" ist. Das kann aber auch heißen , dass es immer noch einige Sachen gibt, in denen er Kontrolle hat.
Gibt es etwas das du kontrollieren kannst?
Das hast du ganz gut erkannt, also waren die Übungen nicht umsonst :-)wenn ich hunger habe, dann ist das eine Wahrnehmung ebenso wie sehen und hören. der hunger entsteht und ich nehme ihn wahr. darauf folgt Appetit, der ebenfalls eine Wahrnehmung ist. dann kommt ein Gedanke was ich kochen werde manchmal kommen vielleicht auch zwei Gedanken aber eine davon wird sich durchsetzen einfach nur weil er stärker ist. also so würde ich es jetzt beschreiben, aber ich glaube so richtig passt die Beschreibung nicht.
Das was du hier nicht richtig beschreiben kannst, sind die Impulse.
Dann kommt ein Gedanke, was ich kochen werde, dann kommen vielleicht gelüste auf (schmecken), dann in den Kühlschrank reinschauen, sehen, dass es da verschiedene Sachen gibt.Irgendwas fällt einem besonders ins Auge, und der Impuls ist da, gleichzeitig vielleicht mit einem Gedanken, das wäre jetzt das richtige
Ja das leben IST einfach. Da hat sich ja schon was getan.im moment fühlt sich mein leben erschreckend einfach an. ich bin etwas misstrauisch ob das so bleibt. ich kann die dinge nicht mehr verbissen sehen. ich kann auch nicht mehr behaupten es läge in meiner macht was mit meiner Zukunft passiert. selbst mit meinem "willen" immer mein bestes zu geben kann ich mich nicht rühmen, weil es einfach passiert. niemand hat sich bewusst dazu entschieden, es ist einfach so.
ich freue mich auf deine Antworten
lg
Scharly
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong
Kenneth S. Leong
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
hallo scharly
also falls aus Gewohnheit der Gedanke aufkommen sollte, dass ich irgendeine Entscheidung zu treffen hätte, dann folgt direkt die Gewissheit dass ich das getrost lassen kann. ich bin da einfach entspannt und ruhig. dieses dauernde gegrübel und pro und contra listen erstellen fällt weg und ich fühle mich gut und nicht mehr unter druck gesetzt. erst gestern hat eine Freundin mir einreden wollen dass ich mich langsam entscheiden muss wie ich dies oder jenes mache und ich konnte darüber nur lächeln und habe mir total entspannt ihre Argumente angehört und ihr gesagt dass es keine Entscheidung zu treffen gibt. es gibt nur noch das leben an sich und ich sitze da in dem moment und sehe ihn mir an.
der Satz zum Schluss, war einfach so ein Gedanke. dabei geht es darum dass ich mich unbeschwerter fühle und mehr kraft habe weil ich nicht mehr nach irgendeiner Möglichkeit suche die macht zu übernehmen. es ist klar dass es von vornherein keine macht gab und dann auch keine Machtlosigkeit und ganz besonders niemanden, der macht ausüben könnte. mir fällt einfach kein besseres wort ein, vielleicht desillusioniert.
also letztendlich wollte ich damit sagen dass ich mich frei fühle seit ich aufgehört habe zu denken ich hätte macht. ich hoffe das erklärt es jetzt besser.
dementsprechend gibt es natürlich auch keine Kontrolle. und das ist eine sehr angenehme Sache.
lg
sayuri
also falls aus Gewohnheit der Gedanke aufkommen sollte, dass ich irgendeine Entscheidung zu treffen hätte, dann folgt direkt die Gewissheit dass ich das getrost lassen kann. ich bin da einfach entspannt und ruhig. dieses dauernde gegrübel und pro und contra listen erstellen fällt weg und ich fühle mich gut und nicht mehr unter druck gesetzt. erst gestern hat eine Freundin mir einreden wollen dass ich mich langsam entscheiden muss wie ich dies oder jenes mache und ich konnte darüber nur lächeln und habe mir total entspannt ihre Argumente angehört und ihr gesagt dass es keine Entscheidung zu treffen gibt. es gibt nur noch das leben an sich und ich sitze da in dem moment und sehe ihn mir an.
der Satz zum Schluss, war einfach so ein Gedanke. dabei geht es darum dass ich mich unbeschwerter fühle und mehr kraft habe weil ich nicht mehr nach irgendeiner Möglichkeit suche die macht zu übernehmen. es ist klar dass es von vornherein keine macht gab und dann auch keine Machtlosigkeit und ganz besonders niemanden, der macht ausüben könnte. mir fällt einfach kein besseres wort ein, vielleicht desillusioniert.
also letztendlich wollte ich damit sagen dass ich mich frei fühle seit ich aufgehört habe zu denken ich hätte macht. ich hoffe das erklärt es jetzt besser.
dementsprechend gibt es natürlich auch keine Kontrolle. und das ist eine sehr angenehme Sache.
lg
sayuri
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Hallo sayuri,
das hört sich echt gut an.
Einige Fragen habe ich deshalb trotzdem noch.
Wie sieht es jetzt mit dem Körper aus, ist es dein Körper?
Hast du noch das Gefühl, dass da noch ein ich in diesem Körper steckt?
Und wie sieht es mit Schmerzen aus?
Empfindet da jemand Schmerzen?
lg
Scharly
das hört sich echt gut an.
ja, das ist echt gut.vielleicht desillusioniert.
Einige Fragen habe ich deshalb trotzdem noch.
Wie sieht es jetzt mit dem Körper aus, ist es dein Körper?
Hast du noch das Gefühl, dass da noch ein ich in diesem Körper steckt?
Und wie sieht es mit Schmerzen aus?
Empfindet da jemand Schmerzen?
lg
Scharly
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong
Kenneth S. Leong
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
hallo scharly
die frage nach dem Körper ist knifflig. also er existiert würde ich erstmal behaupten. genauso wie ein tisch oder Stuhl existiert. der Körper kann sich bewegen und daraufhin andere dinge bewegen. doch diese Bewegungen und Handlungen folgen Impulsen. es gibt niemanden der diesen Körper bewohnt oder ihn steuert. er wird von gedanken und Impulsen gesteuert, deren Herkunft genauso fraglich ist wie die der Sinneswahrnehmungen.
das sind bisher meine Empfindungen und Gedanken dazu aber so richtig bin ich mir da noch nicht sicher. vielleicht fällt mir noch was ein oder du hast noch eine schöne frage für mich, die mich weiter bringt.
ich habe auf jeden fall nicht mehr das Gefühl dass in diesem Körper ein ich steckt. im moment fühlt sich mein Körper mehr wie eine art Zufluss an für Sinneswahrnehmungen und Gefühle. ist schwierig zu beschreiben aber ich habe das Gefühl dass der Körper dafür da ist um den ganzen Wahrnehmungen und Impulsen Ausdruck zu verleihen und nicht um ein ego zu repräsentieren.
interessanterweise sind die Rückenschmerzen die ich jetzt zwei Monate hatte seit ein paar tagen einfach weg. vielleicht liegt das an der Erkenntnis dass es niemanden gibt der schmerzen hat. schmerz kann sicherlich passieren, doch es gibt niemanden der ihn hat sondern er ist einfach da.abgesehen davon ist eigentlich das wort schmerz zu unpräzise. das was ich allgemein als schmerz bezeichne ist entweder ein brennen oder ein druck oder ein ziehen.
lg sayuri
die frage nach dem Körper ist knifflig. also er existiert würde ich erstmal behaupten. genauso wie ein tisch oder Stuhl existiert. der Körper kann sich bewegen und daraufhin andere dinge bewegen. doch diese Bewegungen und Handlungen folgen Impulsen. es gibt niemanden der diesen Körper bewohnt oder ihn steuert. er wird von gedanken und Impulsen gesteuert, deren Herkunft genauso fraglich ist wie die der Sinneswahrnehmungen.
das sind bisher meine Empfindungen und Gedanken dazu aber so richtig bin ich mir da noch nicht sicher. vielleicht fällt mir noch was ein oder du hast noch eine schöne frage für mich, die mich weiter bringt.
ich habe auf jeden fall nicht mehr das Gefühl dass in diesem Körper ein ich steckt. im moment fühlt sich mein Körper mehr wie eine art Zufluss an für Sinneswahrnehmungen und Gefühle. ist schwierig zu beschreiben aber ich habe das Gefühl dass der Körper dafür da ist um den ganzen Wahrnehmungen und Impulsen Ausdruck zu verleihen und nicht um ein ego zu repräsentieren.
interessanterweise sind die Rückenschmerzen die ich jetzt zwei Monate hatte seit ein paar tagen einfach weg. vielleicht liegt das an der Erkenntnis dass es niemanden gibt der schmerzen hat. schmerz kann sicherlich passieren, doch es gibt niemanden der ihn hat sondern er ist einfach da.abgesehen davon ist eigentlich das wort schmerz zu unpräzise. das was ich allgemein als schmerz bezeichne ist entweder ein brennen oder ein druck oder ein ziehen.
lg sayuri
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Hallo sayuri,
da ist immer alles klar.
Was gibt es denn da?
hören, das einfach geschieht
fühlen, das einfach geschieht
riechen, das einfach geschieht
schmecken, das einfach geschieht
tasten, das einfach geschieht
Mehr gibt es nicht.
Das ist das Leben.
Was kannst du mir jetzt dazu sagen?
liebe Grüsse
Scharly
Also ich bin begeistert von deinen Antworten.der Körper kann sich bewegen und daraufhin andere dinge bewegen. doch diese Bewegungen und Handlungen folgen Impulsen. es gibt niemanden der diesen Körper bewohnt oder ihn steuert. er wird von gedanken und Impulsen gesteuert, deren Herkunft genauso fraglich ist wie die der Sinneswahrnehmungen.
Wenn du über irgendwas nicht sicher bist, dann geh rein in die direkte Erfahrung.das sind bisher meine Empfindungen und Gedanken dazu aber so richtig bin ich mir da noch nicht sicher. vielleicht fällt mir noch was ein oder du hast noch eine schöne frage für mich, die mich weiter bringt.
da ist immer alles klar.
Was gibt es denn da?
hören, das einfach geschieht
fühlen, das einfach geschieht
riechen, das einfach geschieht
schmecken, das einfach geschieht
tasten, das einfach geschieht
Mehr gibt es nicht.
Das ist das Leben.
Ich habe hier nochmal deinen ersten Post hier rein kopiert.Ich habe nun ein paar Tage vergehen lassen und komme einfach nicht mehr los von der Hoffnung, dass ich vielleicht doch entspannter sein könnte, wenn ich nur in der Lage wäre los zu lassen.
Etwas Angst habe ich natürlich auch. Ich könnte ja etwas verlieren von dem ich mir einbilde es zu haben.
Ich hoffe nun dass jemand mir einen Weg zeigen kann die Wahrheit zu sehen.
Was kannst du mir jetzt dazu sagen?
liebe Grüsse
Scharly
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong
Kenneth S. Leong
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Hallo Scharly
meinen ersten post finde ich jetzt ehrlich gesagt ein bisschen lustig. also die angst, die ich da geschildert habe, denn man verliert nichts. auf eine gewisse art und weise gewinnt man auch nichts aber auf eine andere art dann wieder doch. meine Hoffnung wurde auf jeden fall erfüllt. ich bin entspannter. manchmal gibt es natürlich noch Momente wo alte Verhaltensmuster durchbrechen, aber das erledigt sich ziemlich schnell von selbst, weil die direkte Erfahrung das alles sofort wieder neutralisiert. das leben passiert einfach, da kann man die ganzen stressigen Gedanken getrost vorbei gehen lassen und einfach leben.
ich danke dir dass du mich mit deinen fragen zur Wahrheit geleitet hast :).
lg sayuri
meinen ersten post finde ich jetzt ehrlich gesagt ein bisschen lustig. also die angst, die ich da geschildert habe, denn man verliert nichts. auf eine gewisse art und weise gewinnt man auch nichts aber auf eine andere art dann wieder doch. meine Hoffnung wurde auf jeden fall erfüllt. ich bin entspannter. manchmal gibt es natürlich noch Momente wo alte Verhaltensmuster durchbrechen, aber das erledigt sich ziemlich schnell von selbst, weil die direkte Erfahrung das alles sofort wieder neutralisiert. das leben passiert einfach, da kann man die ganzen stressigen Gedanken getrost vorbei gehen lassen und einfach leben.
ich danke dir dass du mich mit deinen fragen zur Wahrheit geleitet hast :).
lg sayuri
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
liebe sayuri,
Ist doch schön, dass trotz unserer anfänglichen Kommunikationsprobleme, du dabei geblieben bist.
Wenn du sonst keine Fragen hast, würde ich dir gerne unsere Abschlußfragen stellen.
Und ich möchte dich bitten, sie ausführlich zu beantworten, damit du raus findest, ob wirklich alles klar ist. Wenn nicht, dann machen wir weiter! Und der Kontakt geht natürlich auch nach Beendigung dieses Dialogs in FB weiter, wenn du möchtest.
Hier also die Fragen:
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Gibt es irgendwelche Ereignisse im Leben, über die Du Kontrolle ausübst? Kannst Du über irgendetwas entscheiden, es beeinflussen oder herbeiführen? Gib ein paar konkrete Beispiele aus Deiner Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
liebe Grüsse
Scharly
Habe "ich" doch gerne gemacht. :-))ich danke dir dass du mich mit deinen fragen zur Wahrheit geleitet hast :).
Ist doch schön, dass trotz unserer anfänglichen Kommunikationsprobleme, du dabei geblieben bist.
Wenn du sonst keine Fragen hast, würde ich dir gerne unsere Abschlußfragen stellen.
Und ich möchte dich bitten, sie ausführlich zu beantworten, damit du raus findest, ob wirklich alles klar ist. Wenn nicht, dann machen wir weiter! Und der Kontakt geht natürlich auch nach Beendigung dieses Dialogs in FB weiter, wenn du möchtest.
Hier also die Fragen:
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Gibt es irgendwelche Ereignisse im Leben, über die Du Kontrolle ausübst? Kannst Du über irgendetwas entscheiden, es beeinflussen oder herbeiführen? Gib ein paar konkrete Beispiele aus Deiner Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
liebe Grüsse
Scharly
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong
Kenneth S. Leong
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
hallo Scharly
ich leg mal direkt los:
1) Es gibt kein Ich und das gab es auch nie. Es gibt niemanden den ich für meine Sinneswahrnehmungen, Gefühle oder ähnliches "verantwortlich" machen könnte. Alles was passiert ist das Leben und folgt keinem Willen oder "Gesetz". Es existieren Impulse Gedanken und Wahrnehmungen, deren Herkunft keiner Persönlichkeit zugrunde gelegt werden kann.
2) Die Ich-Illusion ist ein Konstrukt aus Gedanken, das mir beigebracht wurde im Laufe meiner Geschichte. Mir wurde erzählt ich hätte ein ego, das es zu hegen und zu pflegen gilt. Sie hat lange mein Leben bestimmt, da der Glaube daran existiert hat. Ich würde es wie eine Art Religion beschreiben. Ich habe daran geglaubt weil es mir vermeintlich Halt und Schutz gegeben hat und weil es in der Gesellschaft anerkannt ist und ich auf eine gewisse Art und Weise "dazugehört" habe.
Die Ich-Illusion beinhaltet aus meiner Sicht vor allem den Trugschluss etwas steuern zu können und Kontrolle zu haben. Ich glaubte ich müsste Entscheidungen treffen und über alles nachdenken und es analysieren.
3) Ich weiß jetzt, dass "Ich" nicht existiere, so wie ich es immer dachte. Ich weiß dass die Angeblichen Entscheidungen sich von selbst treffen und dass mein Körper nur dazu dient den Sinneswahrnehmungen Gedanken Emotionen und ähnlichem Ausdruck zu verleihen. Es gibt jedoch nichts zu beeinflussen entscheiden oder zu kontrollieren. Existieren und Leben ist das was für mich übrig geblieben ist.
Ich fühle mich nicht mehr so eingesperrt und ich bilde mir nicht mehr ein dass stundenlange Grübeleien eine Entscheidung bzw den Weg den ich gehe beeinflussen. Gedanken, die mich stressen oder ein negatives Gefühl mit sich bringen, müssen nicht meinen Tag beeinflussen, denn der Impuls sie vorbei gehen zu lassen, weil sie nichts ändern, folgt direkt. Ich bin immer noch mittendrin im Leben aber es ist nichts persönliches mehr. Ich habe nicht das Gefühl immer die Zukunft im Blick haben zu müssen, denn der Moment ist das Einzige was existiert und das macht einiges sehr viel einfacher. Allgemein würde ich sagen ich fühle mich unbeschwerter und kann die guten Momente genießen, weil ich nicht an mögliche schlechte Momente in fünf Minuten denke.
4) Ich habe ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer was mir den letzten Schubs gegeben hat. Das Wissen war auf einmal da.
5) Zum Glück kann ich diese Frage mit Nein beantworten. Es gibt keine Entscheidungen und keine Kontrolle und das ist außerordentlich angenehm. Ich kann nicht kontrollieren wann ich Hunger habe oder was ich höre, das sind so die kleinen Dingen. Aber genauso habe ich keinen Einfluss auf die Möglichkeiten, die sich mir bieten. Auch nicht auf die Gedanken, wenn ich am Morgen aufwache und plötzlich einen ganz neuen Weg einschlagen will. Ich hatte auch keine Kontrolle darüber wann ich die Illusion durchschaut habe. Ich kann noch nicht mal kontrollieren was ich schreibe, denn das sind nur Impulse und Gedanken, die irgendwoher kommen.
6) Ich hoffe, dass mehr Menschen das hier machen, denn ich denke dieser Prozess ist sehr bereichernd.
lg sayuri
ich leg mal direkt los:
1) Es gibt kein Ich und das gab es auch nie. Es gibt niemanden den ich für meine Sinneswahrnehmungen, Gefühle oder ähnliches "verantwortlich" machen könnte. Alles was passiert ist das Leben und folgt keinem Willen oder "Gesetz". Es existieren Impulse Gedanken und Wahrnehmungen, deren Herkunft keiner Persönlichkeit zugrunde gelegt werden kann.
2) Die Ich-Illusion ist ein Konstrukt aus Gedanken, das mir beigebracht wurde im Laufe meiner Geschichte. Mir wurde erzählt ich hätte ein ego, das es zu hegen und zu pflegen gilt. Sie hat lange mein Leben bestimmt, da der Glaube daran existiert hat. Ich würde es wie eine Art Religion beschreiben. Ich habe daran geglaubt weil es mir vermeintlich Halt und Schutz gegeben hat und weil es in der Gesellschaft anerkannt ist und ich auf eine gewisse Art und Weise "dazugehört" habe.
Die Ich-Illusion beinhaltet aus meiner Sicht vor allem den Trugschluss etwas steuern zu können und Kontrolle zu haben. Ich glaubte ich müsste Entscheidungen treffen und über alles nachdenken und es analysieren.
3) Ich weiß jetzt, dass "Ich" nicht existiere, so wie ich es immer dachte. Ich weiß dass die Angeblichen Entscheidungen sich von selbst treffen und dass mein Körper nur dazu dient den Sinneswahrnehmungen Gedanken Emotionen und ähnlichem Ausdruck zu verleihen. Es gibt jedoch nichts zu beeinflussen entscheiden oder zu kontrollieren. Existieren und Leben ist das was für mich übrig geblieben ist.
Ich fühle mich nicht mehr so eingesperrt und ich bilde mir nicht mehr ein dass stundenlange Grübeleien eine Entscheidung bzw den Weg den ich gehe beeinflussen. Gedanken, die mich stressen oder ein negatives Gefühl mit sich bringen, müssen nicht meinen Tag beeinflussen, denn der Impuls sie vorbei gehen zu lassen, weil sie nichts ändern, folgt direkt. Ich bin immer noch mittendrin im Leben aber es ist nichts persönliches mehr. Ich habe nicht das Gefühl immer die Zukunft im Blick haben zu müssen, denn der Moment ist das Einzige was existiert und das macht einiges sehr viel einfacher. Allgemein würde ich sagen ich fühle mich unbeschwerter und kann die guten Momente genießen, weil ich nicht an mögliche schlechte Momente in fünf Minuten denke.
4) Ich habe ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer was mir den letzten Schubs gegeben hat. Das Wissen war auf einmal da.
5) Zum Glück kann ich diese Frage mit Nein beantworten. Es gibt keine Entscheidungen und keine Kontrolle und das ist außerordentlich angenehm. Ich kann nicht kontrollieren wann ich Hunger habe oder was ich höre, das sind so die kleinen Dingen. Aber genauso habe ich keinen Einfluss auf die Möglichkeiten, die sich mir bieten. Auch nicht auf die Gedanken, wenn ich am Morgen aufwache und plötzlich einen ganz neuen Weg einschlagen will. Ich hatte auch keine Kontrolle darüber wann ich die Illusion durchschaut habe. Ich kann noch nicht mal kontrollieren was ich schreibe, denn das sind nur Impulse und Gedanken, die irgendwoher kommen.
6) Ich hoffe, dass mehr Menschen das hier machen, denn ich denke dieser Prozess ist sehr bereichernd.
lg sayuri
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Hallo sayuri,
das liest sich wunderbar, und Dankbarkeit erscheint hier.
Ich werde jetzt mit den anderen Guides sprechen,
und melde mich dann wieder
mit weiteren Infos.
liebe Grüsse
Scharly
das liest sich wunderbar, und Dankbarkeit erscheint hier.
Ich werde jetzt mit den anderen Guides sprechen,
und melde mich dann wieder
mit weiteren Infos.
liebe Grüsse
Scharly
Lachen ist der Anfang der Befreiung
Kenneth S. Leong
Kenneth S. Leong
Re: Suchende sucht das Ende der Suche
Hallo sayuri,
schön, die anderen Guides haben dich bestätigt.
Ich habe dir eine PN geschickt
Gruß
Scharly
schön, die anderen Guides haben dich bestätigt.
Ich habe dir eine PN geschickt
Gruß
Scharly
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