Erkläre mal "gibt ja kein ich". Du schreibst, dass es sich nun leicht anfühlt - auch mit ich. Irgendwie scheint es das ja dann doch zu geben. Oder wie ist das? Beschreibe mal wie Du das gerade im Alltag erlebst.ja nun es fühlt sich leicht an ohne Gedanken. Auch ohne oder mit Ich. Mhhh gibt ja kein Ich. Nur Gedanken und Gefühle
Endlich bin ich soweit-
Re: Endlich bin ich soweit-
Re: Endlich bin ich soweit-
ich glaube,dass dieses kein Ich noch immer eher Theorie ist, statt gefühlte Realität.Erkläre mal "gibt ja kein ich". Du schreibst, dass es sich nun leicht anfühlt - auch mit ich. Irgendwie scheint es das ja dann doch zu geben. Oder wie ist das? Beschreibe mal wie Du das gerade im Alltag erlebst.
Im Alltag erlebe ich haufenweise Gedanken und Gefühle und mehr oder weniger starke Identität damit.
Es gibt Zeiten und Situtation der vollen Konzentration, (im Tun, tanzen, spielen) wo Gedanken nicht so stark wahrgenommen werden. Es wird dann einfach nur gemacht ohne dieses grübeln und planen etc...
Es ist wie eine kleine Auszeit vom Denken.
Das meine ich mit "sich leicht fühlen".
Der Gedanke, dass die Realität nur ein Film, Geschichte ist, fühlt sich auch leicht und frei an.
Das Denken verstrickt sich nicht so fest, wenn diese Tatsache mal gehört wurde.
Ich kann es nicht läutern und ich spüre die Essenz der Wahrheit darin.
Dies macht meinen Alltag erträglicher und meine Spinnereien weniger dramatisch.
gute Nacht lieber Guide und Danke für deine Unterstützung............ ich finde diesen Dialog tragend und ich freu mich immer auf die neuen posts
Re: Endlich bin ich soweit-
Was bedeutet denn "Identität damit"? Wie funktioniert das? Was machen Gedanken und Gefühle zu Deinen? Wodurch entsteht der Eindruck, dass es dann ein Ich gibt? Und: gibt es das dann wirklich, wenn Du genau hinsiehst? Versuche für die Untersuchungen keine Situationen zu erinnern oder zu konstruieren, sondern sieh hin was jetzt gerade geschieht.ich glaube,dass dieses kein Ich noch immer eher Theorie ist, statt gefühlte Realität.
Im Alltag erlebe ich haufenweise Gedanken und Gefühle und mehr oder weniger starke Identität damit.
Re: Endlich bin ich soweit-
[quote="Tompi"]Was bedeutet denn "Identität damit"?
sobald ich denke und fühle, kommt diese Geschichte. Meine Geschichte mit All der Vergangenheit und Zukunft dieser Alexandra. Gedanken über Gedanken, Muster, Konzepte, Normen und Werte.
Wie funktioniert das?
Gewohnheit oder Erziehung, oder beides.
Was machen Gedanken und Gefühle zu Deinen?
Der Wunsch einzigartig und doch normal zu sein. Ich will etwas Besonderes sein und halte meine Gedanken für wichtig und besonders.
Wodurch entsteht der Eindruck, dass es dann ein Ich gibt?
Weil scheinbar Irgendetwas diesen Prozess steuert. Die Geschichte mit deren Hauptrolle wird sehr ernst genommen und die Trennung beginnt. Leid, Probleme, und Ich immer am verändern.
Und: gibt es das dann wirklich, wenn Du genau hinsiehst?
Nein! Wenn ich genau hinsehe kann ich kein reales Ich finden. Nur eine Idee vom Ich. Das Ich, dass das Leben kontrolliert, verändert, das Karriere macht und Fehler etc. Scheinbar!
Ok.
In dieser Geschichte gibt es eine weibliche Person, der es stark an Selbstwertgefühl fehlt. Dadurch drehen sich fast alle Gedanken und Gefühle um dieses Thema. Die Idee vom Ich hält dieses Drama am Leben. Ich leide und will permanent die Geschichte zu einem Besseren verändern.
Ich bin regelrecht am versagen und bekomm es nicht hin, dass diese Geschichte endlich so wird, wie Ich es will.
Leichtigkeit entsteht, wenn ich mich hingebe und gelassen annehme was gerade geschieht. Also auch nicht verurteile was ist.
Sobald ich darüber nach denke, dass diese Gedanken und Gefühle vergehen und das Ich/Drama nur scheinbar da ist.
Es ist doch nur eine Geschichte von Vielen im Leben.
Ich will Besonders sein, gut und geliebt!!! Ja das ist wohl das Festhalten an dieser Idee vom Ich am Drama?!
Paradox, weil ich darunter leide immer etwas sein zu wollen.
so wie es ist, ist es nicht gut genug und muss besser werden.
Hört dieser Kampf irgendwann auf?
so das war heut mal wieder viel
gute Nacht
sobald ich denke und fühle, kommt diese Geschichte. Meine Geschichte mit All der Vergangenheit und Zukunft dieser Alexandra. Gedanken über Gedanken, Muster, Konzepte, Normen und Werte.
Wie funktioniert das?
Gewohnheit oder Erziehung, oder beides.
Was machen Gedanken und Gefühle zu Deinen?
Der Wunsch einzigartig und doch normal zu sein. Ich will etwas Besonderes sein und halte meine Gedanken für wichtig und besonders.
Wodurch entsteht der Eindruck, dass es dann ein Ich gibt?
Weil scheinbar Irgendetwas diesen Prozess steuert. Die Geschichte mit deren Hauptrolle wird sehr ernst genommen und die Trennung beginnt. Leid, Probleme, und Ich immer am verändern.
Und: gibt es das dann wirklich, wenn Du genau hinsiehst?
Nein! Wenn ich genau hinsehe kann ich kein reales Ich finden. Nur eine Idee vom Ich. Das Ich, dass das Leben kontrolliert, verändert, das Karriere macht und Fehler etc. Scheinbar!
Ok.
In dieser Geschichte gibt es eine weibliche Person, der es stark an Selbstwertgefühl fehlt. Dadurch drehen sich fast alle Gedanken und Gefühle um dieses Thema. Die Idee vom Ich hält dieses Drama am Leben. Ich leide und will permanent die Geschichte zu einem Besseren verändern.
Ich bin regelrecht am versagen und bekomm es nicht hin, dass diese Geschichte endlich so wird, wie Ich es will.
Leichtigkeit entsteht, wenn ich mich hingebe und gelassen annehme was gerade geschieht. Also auch nicht verurteile was ist.
Sobald ich darüber nach denke, dass diese Gedanken und Gefühle vergehen und das Ich/Drama nur scheinbar da ist.
Es ist doch nur eine Geschichte von Vielen im Leben.
Ich will Besonders sein, gut und geliebt!!! Ja das ist wohl das Festhalten an dieser Idee vom Ich am Drama?!
Paradox, weil ich darunter leide immer etwas sein zu wollen.
so wie es ist, ist es nicht gut genug und muss besser werden.
Hört dieser Kampf irgendwann auf?
so das war heut mal wieder viel
gute Nacht
Re: Endlich bin ich soweit-
Ok, das bedeutet, dass da eine Geschichte kommt. Wenn Du einen Film guckst, kommt da auch eine Geschichte. Was heisst aber, "sich mit der Geschichte identifizieren"? Was geschieht da? Es ist doch nur eine Geschichte - was wird durchs Identifizieren anders?sobald ich denke und fühle, kommt diese Geschichte. Meine Geschichte mit All der Vergangenheit und Zukunft dieser Alexandra. Gedanken über Gedanken, Muster, Konzepte, Normen und Werte.
"Scheinbar" heisst ja: es sieht so aus als ob. Wenn es also nur so aussieht, dass irgendetwas den Prozess steuert, heisst das dann, das eigentlich nichts den Prozess steuert? Wer steuert dann, dass die Geschichte mit deren Hauptrolle ernst genommen wird? Wer verändert immer?Weil scheinbar Irgendetwas diesen Prozess steuert. Die Geschichte mit deren Hauptrolle wird sehr ernst genommen und die Trennung beginnt. Leid, Probleme, und Ich immer am verändern.
Re: Endlich bin ich soweit-
Das Gefühl dazu. Damit meine ich, dass ich entweder einfach nur die Geschichte anschaue oder ich darunter leide, dass die Geschichte anders verläuft als ICH(??) es gerne hätte.Es ist doch nur eine Geschichte - was wird durchs Identifizieren anders?
Was ich jetzt nicht verstehe: Wer ist es, der diese Geschichte anders will, als sie gerade verläuft? Denn das bedeutet Leid und Widerstand mit meinem Leben.
DIe Hauptrolle in der Geschichte. Also die Person, die immer verändern und verbessern will, ist selbst Teil der Geschichte.Wer steuert dann, dass die Geschichte mit deren Hauptrolle ernst genommen wird? Wer verändert immer?
Gesteuert wird ???????????????? Vielleicht durch Gott, Kosmos dem Universum -keine Ahnung.
Ich spüre jeden Tag aufs Neue, dass ich absolut nichts steuern oder kontrollieren kann.
Und ich kann es nach wie vor nicht genießen keine Kontrolle zu haben.
Re: Endlich bin ich soweit-
Lass uns mal von dem Bild "eine Geschichte ansehen" in die konkrete Wirklichkeit wechseln. "Die Geschichte" ist ja nur ein Bild für alle Gedanken, Gefühle und Sinneswahrnehmungen die auftauchen. Richtig? In Wirklichkeit ist also alles was auftaucht entweder etwas das gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt, gefühlt oder gedacht wird. Oder?Das Gefühl dazu. Damit meine ich, dass ich entweder einfach nur die Geschichte anschaue oder ich darunter leide, dass die Geschichte anders verläuft als ICH(??) es gerne hätte.
Also manchmal gibt es den Gedanken "alles ist gut" und manchmal den Gedanken "es sollte anders sein". In beiden Fällen sind es aber Gedanken. Manchmal sind da schöne Gefühle und manchmal nicht so schöne, manchmal sieht man etwas Schönes, riecht der hört etwas nicht so Schönes. Aber es taucht absolut nichts auf, das nicht Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen oder Denken ist. Richtig?
Re: Endlich bin ich soweit-
Ja Alles sind SInneswahrnehmungen, die wenig später interpretiert und beurteilt werden. Es finden Wahrnehmungen statt, die dann in ein Konzept eingeordnet werden.
Und auf Grund von Erziehung, Kultur, Umfeld werden diese Wahrnehmung angenommen oder abgelehnt.
Es findet immmmmmmmmmmmer riechen, hören, fühlen, schmecken statt.
Das ist so wunderbar an kleinen Kindern. Sie hören, schmecken, fühlen und denken nicht darüber nach.
Sie sind so wütend, friedlich, ehrlich, traurig, einfach so wie es gerade ist.
Ich als Mutter fange an, zu "erziehen und formen" ungewünschtes Verhalten zu unterbinden und mehr "gutes" Verhalten zu fordern.
Oh Mann ich bin mitten in einem Netz aus Gewohnheit, Idealen und kritischem Hinterfragen meines Verhaltens.
Ich presse jeden Tag bewusst oder unbewusst mein Kind in ein Konzept, damit er später gesellschaftsfähig ist.
Also ja nochmal zurück. Es geschieht einfach nur in dieser Geschichte. Völlig ohne Bedeutung und Sinn.
Mal gut mal ungute Gefühle dazu. Ich komme zu dem Schluss, dass das Denken einen wertvollen Charakter haben kann, aber bei den meisten zum Leiden führt. Denken und das scheinbare Gefühl von Ich und Schuld.
gute Nacht
Danke für deine Ausdauer
Und auf Grund von Erziehung, Kultur, Umfeld werden diese Wahrnehmung angenommen oder abgelehnt.
Es findet immmmmmmmmmmmer riechen, hören, fühlen, schmecken statt.
Das ist so wunderbar an kleinen Kindern. Sie hören, schmecken, fühlen und denken nicht darüber nach.
Sie sind so wütend, friedlich, ehrlich, traurig, einfach so wie es gerade ist.
Ich als Mutter fange an, zu "erziehen und formen" ungewünschtes Verhalten zu unterbinden und mehr "gutes" Verhalten zu fordern.
Oh Mann ich bin mitten in einem Netz aus Gewohnheit, Idealen und kritischem Hinterfragen meines Verhaltens.
Ich presse jeden Tag bewusst oder unbewusst mein Kind in ein Konzept, damit er später gesellschaftsfähig ist.
Also ja nochmal zurück. Es geschieht einfach nur in dieser Geschichte. Völlig ohne Bedeutung und Sinn.
Mal gut mal ungute Gefühle dazu. Ich komme zu dem Schluss, dass das Denken einen wertvollen Charakter haben kann, aber bei den meisten zum Leiden führt. Denken und das scheinbare Gefühl von Ich und Schuld.
gute Nacht
Danke für deine Ausdauer
Re: Endlich bin ich soweit-
Das hört sich ein wenig so an wie "ich sehe einen Film, über den ich mich später unterhalte". Konkreter: es werden "da draussen" Dinge wahrgenommen, die dann "von mir" interpretiert werden. Ist das so? Gibt es einen Unterschied zwischen dem Wahrnehmen der "Dinge da draussen" und dem Wahrnehmen der Beurteilung in Gedanken? Ist es nicht der gleiche Beobachter, der beides sieht?Ja Alles sind SInneswahrnehmungen, die wenig später interpretiert und beurteilt werden. Es finden Wahrnehmungen statt, die dann in ein Konzept eingeordnet werden.
Re: Endlich bin ich soweit-
Ja bisher habe ich das wohl genau so gesehen. Dinge wahrnehmen, von mir interpretieren und Gefühle dazu haben.Konkreter: es werden "da draussen" Dinge wahrgenommen, die dann "von mir" interpretiert werden. Ist das so? Gibt es einen Unterschied zwischen dem Wahrnehmen der "Dinge da draussen" und dem Wahrnehmen der Beurteilung in Gedanken? Ist es nicht der gleiche Beobachter, der beides sieht?
Völlige Trennung von dem Wahrnehmen und dem Interpretieren.
Aber es gibt nur Eins. Wahrnehmen Beobachten Gedanken Gefühle wieder Wahrnehmen ............usw.
Ein Fluss der Dinge im Leben, die geschehen oder nicht geschehen.
Und Ich meine alles beobachten zu können.
Der gleiche Beobachter der beides und alles sieht!
Re: Endlich bin ich soweit-
Genau so ist es. Es gibt ein ständiges Auftauchen und Vergehen. Und egal was da auftaucht oder vergeht: es scheint da einen unabhängigen Beobachter zu geben. Ist er denn Teil der (manchmal leidvollen) Geschichte? Oder ist er auch da einfach nur neutraler Beobachter? Geht es ihm schlecht, wenn in der Geschichte Leid auftaucht? Oder ist er unberührt von allem, was geschieht?Aber es gibt nur Eins. Wahrnehmen Beobachten Gedanken Gefühle wieder Wahrnehmen ............usw.
Ein Fluss der Dinge im Leben, die geschehen oder nicht geschehen.
Und Ich meine alles beobachten zu können.
Der gleiche Beobachter der beides und alles sieht!
Re: Endlich bin ich soweit-
derBeobachter leidet! Ich stecke mittendrin in all den Geschichten, so sehr ich versuche und ständig versage.Ist er denn Teil der (manchmal leidvollen) Geschichte? Oder ist er auch da einfach nur neutraler Beobachter? Geht es ihm schlecht, wenn in der Geschichte Leid auftaucht? Oder ist er unberührt von allem, was geschieht?
Ich leide, weil ich will und keine Kontrolle habe.
Ja ich bin berührt und noch immer (stöhn........) auf der Suche nach dem untimativen Glück, nach Frieden und Harmonie.
Re: Endlich bin ich soweit-
An der Stelle möchte ich Dich bitten nochmal genau hinzusehen. Mit "Leid" meinst Du wahrscheinlich bestimmte Gedanken oder Gedankenketten, die oft gleichzeitig mit bestimmten Körpergefühlen (Bauch) auftauchen. Sind das die beiden Elemente, die beobachtet werden können? Kannst Du darüber hinaus noch ein Ich beobachten, das leidet? So wie Du einen Hund beobachten könntest, der auf Deinen Rasen macht? ;)derBeobachter leidet! Ich stecke mittendrin in all den Geschichten, so sehr ich versuche und ständig versage.
Ich leide, weil ich will und keine Kontrolle habe.
Re: Endlich bin ich soweit-
nein Ich sehe kein Ich- nur diese bestimmten Gefühle, die als Leid beurteilt und bewertet werden. Leid fühlt sich irgendwie nicht angenehm an aber doch so vertraut. Es scheint als ob hier alles getan wird, um Leid(Gefühle und GEdanken) zu verhindern. Gewünscht sind friedliche und angenehme Gefühle und Gedanken.
Also mir kommt gerade:, dass Leid eigentlich die gleiche Berechtigung oder Nicht-Berechtigung hat wie Freude.
Es wird erst tragisch und schmerzhaft durch die Gedanken "Oh Nein das darf nicht sein, schnell was tun, damit ich aufhöre zu leide! Mehr Yoga, Meditation, gesünder essen etc.............................................!!!
Wie wärs mit: "Hey leidvolle Gedanken und Gefühle auch mal wieder da, habt ihr auch so gut geschlafen na dann ist ja alles klar. Kommt lasst uns spazieren gehn. Machts gut und Tschüß, denn wir werden uns sicher bald wieder sehen. ;)"
Also mir kommt gerade:, dass Leid eigentlich die gleiche Berechtigung oder Nicht-Berechtigung hat wie Freude.
Es wird erst tragisch und schmerzhaft durch die Gedanken "Oh Nein das darf nicht sein, schnell was tun, damit ich aufhöre zu leide! Mehr Yoga, Meditation, gesünder essen etc.............................................!!!
Wie wärs mit: "Hey leidvolle Gedanken und Gefühle auch mal wieder da, habt ihr auch so gut geschlafen na dann ist ja alles klar. Kommt lasst uns spazieren gehn. Machts gut und Tschüß, denn wir werden uns sicher bald wieder sehen. ;)"
Re: Endlich bin ich soweit-
Ja! Richtig! Leid und Freude sind gewissermaßen das Selbe: eine Kombination aus körperlichen Wahrnehmungen und zugehörigen Gedanken, die bewerten. Und zwar Leid als schlecht und Freude als gut. Hast Du Einfluß darauf was davon wann auftaucht? Oder ist das nicht eher wie das Wetter? Samt Bevorzugung von gutem Wetter gegenüber schlechtem Wetter. ;)Also mir kommt gerade:, dass Leid eigentlich die gleiche Berechtigung oder Nicht-Berechtigung hat wie Freude.
Es wird erst tragisch und schmerzhaft durch die Gedanken "Oh Nein das darf nicht sein, schnell was tun, damit ich aufhöre zu leide! Mehr Yoga, Meditation, gesünder essen etc.............................................!!!
Ok, also ist da kein Beobachter der leidet (oder sich freut), sondern da sind einfach nur Gefühle und Gedanken, die beobachtet werden. Ist denn dieses Beobachten etwas, das Du tust? Also ist da ein Beobachter, getrennt von dem, was beobachtet wird? Gibt es irgendeine Kontrolle darüber, ob und was beobachtet werden soll? Kannst Du zum Beispiel das Hören abschalten, oder das Sehen?nein Ich sehe kein Ich- nur diese bestimmten Gefühle, die als Leid beurteilt und bewertet werden.
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