Der leere Spiegel

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Daniel777
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Re: Der leere Spiegel

Postby Daniel777 » Wed Jun 10, 2026 9:38 am

Guten Morgen Sebastian,
danke für deine ausführliche Antwort. Ich hatte schon die Befürchtung, dass du leicht ungehalten sein könntest.
Überhaupt nicht. Du machst das gut, weil du völlig ehrlich teilst, was da gerade abläuft.
Du kannst hier nichts falsch machen, du kannst mich nicht enttäuschen und es gibt keine Noten. Wir schauen einfach nur hin, und ich tu es gern. Also tief durchatmen. ;)
Danke für die Übung. Die war echt interessant. Ich habe deutlich gemerkt, dass in der ersten Variante mit "ich" und "mich" eine Spannung der Aktion entsteht. Das "Ich" bringt so etwas Besitzergreifendes mit rein. Die zweite Variante ist viel entspannter und freier. Das wird noch mal deutlicher, wenn man im Anschluss noch mal die "Ich"-Variante benutzt. Dann wirkt das "Ich" in manchen Momenten wirklich wie ein Hochstapler.
Hochstapler. Besser kann man es nicht ausdrücken.
Du hast wunderbar beschrieben, wie sich diese beiden Varianten anfühlen - aber einer Kernfrage bist du ausgewichen.
Welche der beiden Beschreibungen trifft die nackte Realität – und welche dichtet eine Geschichte dazu?
Schau auf deine Notizen. Welche Version beschreibt einfach nur das, was tatsächlich da ist?
Da war ich möglicherweise nicht gründlich genug beim Beobachten der direkten Erfahrung und habe voreilige Schlüsse gezogen, die sich zwar richtig anhören, aber nicht ausreichen, um die Feststellung in die Gewohnheiten des alltäglichen Erlebens hineinzutragen. Ich werde da noch mal genauer hinsehen müssen, denke ich.
Den "Empfänger" haben wir vor ein paar Tagen womöglich zu schnell ad acta gelegt. Ja, dafür nimm dir die Zeit:

Ist da etwas in deiner unmittelbaren Erfahrung, an den diese Aufforderung gerichtet ist, genauer hinsehen zu müssen? Wenn ja, was? Wo kommt das Signal an?

Ist es möglich, dass da einfach nur der Gedanke ist, der auftaucht, ohne dass da überhaupt irgendjemand ist, an den es adressiert sein könnte?
Was mit "direkter Erfahrung" genau gemeint ist, hat sich anscheinend noch nicht ganz bei mir gesetzt.
Stell dir vor, du bist eine Kamera, die einfach nur live filmt, was jetzt gerade passiert. Eine Kamera denkt nicht nach, sie bewertet nicht, sie zieht keine Schlüsse – sie registriert einfach nur.
Ein Bericht aus dieser Kamera-Perspektive beschreibt die nackten Fakten der Gegenwart: Ein Gefühl von Enge im Hals taucht auf. Der Gedanke ‚Ich muss das jetzt richtig beantworten‘ zieht vorbei. Kurzes Einatmen. Blick wandert zum Fenster. Ein Vogel fliegt vorbei. Stille im Kopf. Finger tippen auf die Tastatur.

Wenn du meine Fragen untersuchst, tippe unzensiert ab, was "die Kamera" einfängt.

Liebe Grüße, bis bald.
Daniel

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1974
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Re: Der leere Spiegel

Postby 1974 » Fri Jun 12, 2026 5:50 pm

Hallochen Daniel,

falls es ab und an zu eigenartigen Buchstabenverwirrungen komm, liegt das daran, dass ich heute mit einer französischen Tastatur zurechtkommen muss, weil ich mich in der belgischen Heimat befinde. Und das Schreiben darauf ist noch immer sehr gewöhnungsbdürftig. Ich wollte aber auf jeden Fall heute noch schreiben.

(...) aber einer Kernfrage bist du ausgewichen.

Nö! Ich habe möglicherweise die Antwort zu einem ungünstigen Zeitpunkt verfasst, wodurch ich leicht in Hasst geraten bin und deshalb diese "Kernfrage" in der Eile unbeabsichtigt unberücksichtigt gelassen habe. Aber vors¨tzlich irgendeiner Frage ausgewichen bin ich ganz bestimmt nicht! Ich habe daraus gelernt und werde nur noch antworten, wenn ich weiß, dass ich noch ausreichend Zeit zur Verfügung habe zum Antzorten.

Meine Antwort auf diese Frage ist, dass die Beschreibung der Variante ohne Ich die nackte Realität trifft. Wie ich ja auch versucht hatte, zu beschreiben, kommt etwas unnatürlich Verspanntes dazu, wenn man die Beschreibungen mit "ich" und "mich" formuliert.

Ist da etwas in deiner unmittelbaren Erfahrung, an den diese Aufforderung gerichtet ist, genauer hinsehen zu müssen? Wenn ja, was? Wo kommt das Signal an?

Ich kann es nicht anders beschreiben als dass ein Gedanke entsteht, der diese Aufforderung bearbeitet, woraus sich weitere assoziative Gedanken entwickeln usw. Genauso ist es, wenn jemand das Wort an mich richtet, meinen Namen ruft oder ich etwas in der Umgebung bemerke, bzw. wenn etwas in der Umgebung bemerkt wird. Einen richtgen Empfänger kann ich in der direkten Erfahrung einfach nicht finden.

Qndererseits frage ich mich oft, ob es nicht einfach so ist, dass dqs Auge sich nicht selber sehen kann, wenn du verstehst, was ich meine.

Stell dir vor, du bist eine Kamera, die einfach nur live filmt, was jetzt gerade passiert. Eine Kamera denkt nicht nach, sie bewertet nicht, sie zieht keine Schlüsse – sie registriert einfach nur.

Ich denke, das mit der "direkten Erfahrung" ist jetzt klarer. Wie ein VHS-Recorder einfach nur die Signale aufzeichet, ohne zu wissen, ob es sich dabei um Geräusche, Farben, Bilder oder sonst was handelt. Geschweige denn, ob der Betrachter des Ergebnisses auf dem Bildschirm später irgendwelche Emotionen entwickelt und welche.

Meine Kameraaufnahme beim Untersuchen deiner Fragen:

"Starren auf den Bildschirm. Der Gedanke 'wohin wird mich das hier führen' taucht auf. Leichte Enge im oberen Brust- und Halsbereich. Aus den Augenwinkeln das abendliche Licht durch die Gardinen. Atem ist flach und Herz schägt kräftig. Aufstehen und zum Backofen gehen ... Druck der Handfl¨chen auf den Knien. Leere im Kopf. Nach Worten suchen. Der Gedanke 'welches Fußballspiel wird heute übertragen?' taucht auf. Der Gedanke 'ich muss darauf achten, dass ich nur die direkte Erfahrung beschreibe' taucht ebenfalls auf. Duft der aufgewärmten Pizza. Schmerzen im oberen Rücken. Läuten der Kirchturmglocken. Der Gedanke 'ist da nicht doch vielleicht noch ein Empf¨nger irgendwo, der die Gedanken einordnet und entschlüsselt,' ... usw."

Ich verbringe wirklich oft Zeit mit den Fragen "Wo ist der Empfänger? Woher kommen die Gedanken? Was ist eigentlich hinter den Gedanken? Was wäre, wenn die Gedanken nicht wären? Sind die Gedanken eigentlich irgendwie der Kitt, der die Welt quasie zusmmenhält? Werde ich das Leben eigentlich jemals so erleben können, wie es einfach ist, ohne auf etwas zu hoffen, was irgenwann kommt und das Leben endlich lebenswert macht? ..."

In diesem Sinne schöne Grüße und bis bald

Sebastian

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Daniel777
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Re: Der leere Spiegel

Postby Daniel777 » Sat Jun 13, 2026 10:07 am

Guten Morgen Sebastian,

Alles gut! Ich weiß, dass du nicht vorsätzlich ausweichst. Und danke für den Einsatz trotz französischer Tastatur in Belgien!
Und eine tolle Beschreibung der direkten Erfahrung aus der 'Kamera Perspektive' hast du da beschrieben.
Andererseits frage ich mich oft, ob es nicht einfach so ist, dass das Auge sich nicht selber sehen kann, wenn du verstehst, was ich meine.
Soll im Prinzip sagen: "Ich kann den Empfänger zwar nicht finden, aber das liegt nur an der Logik der Natur – er ist trotzdem da!"

Der Verstand gaukelt hier eine Dreiteilung vor, die völlig logisch klingt: Er behauptet, da gäbe es einen Seher (das Auge), das Sehen (den Vorgang) und das Gesehene (den Bildschirm, die Gardinen).

Während die Augen offen sind:
​Findest du in der unmittelbaren Erfahrung irgendwo die Grenze, wo das Gesehene aufhört und das Sehen anfängt?
​Und vor allem: Ist da irgendwo ein separater Seher zu finden, der hinter dem Sehen sitzt – oder ist da einfach nur Sehen, das ganz von alleine passiert, ohne einen Besitzer?
"Wo ist der Empfänger? Woher kommen die Gedanken? Was ist eigentlich hinter den Gedanken? Was wäre, wenn die Gedanken nicht wären? Sind die Gedanken eigentlich irgendwie der Kitt, der die Welt quasie zusmmenhält? Werde ich das Leben eigentlich jemals so erleben können, wie es einfach ist, ohne auf etwas zu hoffen, was irgenwann kommt und das Leben endlich lebenswert macht? ..."
Genau da erwischen wir den Verstand bei der Arbeit. All diese Fragen sind so formuliert, dass sie eine Trennung voraussetzen – sie suchen nach einem „Wo“, einem „Woher“ oder einem fernen „Jemals“. Sie halten das Erleben im Modus des logischen Nachdenkens.

Wenn wir sie aber in die Sprache der direkten Erfahrung übersetzen wollen, dann so:

Ist da jetzt gerade überhaupt ein Empfänger – oder ist da einfach nur das Empfangene?

„Gibt es da ein ‚Dahinter‘? Wenn ein Gedanke verschwindet, bevor der nächste kommt: Was ist in dieser Lücke jetzt real da?“

Braucht die Welt (das Licht in den Gardinen, das Läuten der Glocken) diesen Gedanken-Kitt überhaupt, um jetzt gerade zu existieren?

„Werde ich das Leben jemals so erleben können, wie es einfach ist...?“
Ist das, was jetzt gerade stattfindet, nicht bereits das Leben, wie es einfach ist – bevor der Gedanke darüber urteilt?

Liebe Grüße
Daniel

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1974
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Re: Der leere Spiegel

Postby 1974 » Sun Jun 14, 2026 9:54 am

Hallo Daniel,

heute wieder auf der gewohnten deutschen Tastatur unterwegs.

Alles gut! Ich weiß, dass du nicht vorsätzlich ausweichst.

OK.
Findest du in der unmittelbaren Erfahrung irgendwo die Grenze, wo das Gesehene aufhört und das Sehen anfängt?
​Und vor allem: Ist da irgendwo ein separater Seher zu finden, der hinter dem Sehen sitzt – oder ist da einfach nur Sehen, das ganz von alleine passiert, ohne einen Besitzer?

Wenn man es genau betrachtet, gibt es keine objektive Entsprechung für das Bild, das man sieht. Das Bild ist abhängig vom Sehenden und vom Vorgang des Sehens. Fällt eins der drei weg, gibt es die beiden anderen auch nicht. Seher, Sehen und Gesehenes bilden eine untrennbare Einheit.

Ist da jetzt gerade überhaupt ein Empfänger – oder ist da einfach nur das Empfangene?

Stimmt, die Frage ist etwas unglücklich gestellt. Wir hatten ja schon erörtert, dass es nur eine Gedankenkette gibt.

Braucht die Welt (das Licht in den Gardinen, das Läuten der Glocken) diesen Gedanken-Kitt überhaupt, um jetzt gerade zu existieren?

Oder um jemanden anderen zu zitieren: "Wie viele Gedanken brauche ich, um einfach nur hier zu sein?"

Ich meinte damit auch eher, dass die Welt, wie sie für gewöhnlich unter Einbeziehung eines Ichs wahrgenommen wird, nur in der Form existiert, weil sie von denselben immer gleichen Gedanken "zusammengehalten" wird. Ich gebe zu, das war auch etwas holprig formuliert.

„Werde ich das Leben jemals so erleben können, wie es einfach ist...?“
Ist das, was jetzt gerade stattfindet, nicht bereits das Leben, wie es einfach ist – bevor der Gedanke darüber urteilt?

So ist es. Ob es gerade scheiße läuft, ob man sich gut fühlt, mies fühlt, ob grade alles top läuft, es ist gerade so, wie es ist. Und die Gedanken bewerten es dann als gut oder schlecht und man bekommt Magenschmerzen oder nicht. Wie sollte ich es dann formulieren? "Wann hört die Bewerterei auf?" Ich weiß es nicht. Ich erlebe das Leben jedenfalls in den meisten Momenten gerade nicht als schön. Ich möchte nämlich einfach nur das Gefühl haben, frei zu sein und aufhören, mit meinem Schicksal zu hadern. Das ist alles.

Einen schönen Sonntag, Daniel

Sebastian

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Daniel777
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Re: Der leere Spiegel

Postby Daniel777 » Sun Jun 14, 2026 2:56 pm

Hallo Sebastian,
Ich erlebe das Leben jedenfalls in den meisten Momenten gerade nicht als schön. Ich möchte nämlich einfach nur das Gefühl haben, frei zu sein und aufhören, mit meinem Schicksal zu hadern. Das ist alles.
Sebastian, Ich höre Dich! Nur, um es ganz ungeschminkt auf den Punkt zu bringen:

Dieser Prozess bietet dir schlichtweg nicht das, wonach du gerade suchst.
Du suchst nach einem Ausweg aus dem Schmerz, nach Erleichterung, nach innerem Frieden und nach einer Methode, um dein unschönes Erleben in ein schönes Erleben umzuwandeln. Das ist völlig verständlich und zutiefst menschlich.
Aber es ist nicht möglich, das Durchschauen des Ichs als Werkzeug für deine persönlichen Wünsche zu benutzen, oder mit dem Versprechen zu verbinden, dass das Leben danach deinen Wünschen entspricht.

Wenn du hier weitermachst, wirst du kein glücklicheres Ich finden. Es wird erkannt, dass das Ich, das du glücklich machen willst, überhaupt nicht existiert.

Wenn du eigentlich ein Werkzeug suchst, um deine Gefühle zu optimieren, dann wird dieser Prozess dich nur frustrieren.

Spür da ganz ehrlich in dich hinein: Willst du dein Leben verbessern, oder bist du bereit, das Fundament dieses vermeintlichen Erlebers jetzt radikal zu überprüfen?

Liebe Grüße
Daniel

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Re: Der leere Spiegel

Postby Daniel777 » Sun Jun 14, 2026 3:01 pm

Entschuldige, die Korrektur Funktion hat Blödsinn gebaut. :)
Dieser Prozess bietet dir schlichtweg nicht das, sofern du gerade so bist.
Dieser Prozess bietet dir schlichtweg nicht das, wonach du gerade suchst.

So sollte es.....

Liebe Grüße
Daniel

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Re: Der leere Spiegel

Postby 1974 » Sun Jun 14, 2026 7:33 pm

Hallo nochmal!

Danke für die klaren Worte.

Ich habe gedacht, wenn ich das Ich durchschaue, bzw. wenn ich wirklich erkenne, dass es kein getrenntes Selbst gibt und es sozusagen wegfällt, dann gibt es auch kein Selbst mehr, das gekränkt, geänstigt oder was auch immer sein kann, und die Abhängigkeit von äußeren Umständen fällt weg, wenn es darum geht, sich einfach nur wohlzufühlen. Ich greife eben zu jedem Strohhalm.

Aber ich sehe auch ein, dass das hier möglicherweise nicht der richtige Weg ist und ich möglicherweise nicht in der richtigen Verfassung bin, diesen Prozess durchzumachen. Langsam weiß ich nicht mehr, was ich noch tun soll, damit das ständige Leiden endlich ein Ende nimmt. Ich bin schon krank, und wenn das so weitergeht, werde ich noch kränker.

Na gut, Daniel, herzlichen Dank für deine Zeit und deinen Einsatz. Vielleicht liest/schreibt man sich ja noch mal auf die eine oder andere Weise. Es würde mich freuen!

Mach's gut und schöne Grüße

Sebastian

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Daniel777
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Re: Der leere Spiegel

Postby Daniel777 » Mon Jun 15, 2026 6:23 am

Lieber Sebastian,

danke dir für diese tiefe Ehrlichkeit. Es ist eine gesunde Entscheidung, hier anzuhalten. Wenn das System im Alarmmodus ist, macht es aktuell keinen Sinn.
Ich habe gedacht, wenn ich das Ich durchschaue, bzw. wenn ich wirklich erkenne, dass es kein getrenntes Selbst gibt und es sozusagen wegfällt, dann gibt es auch kein Selbst mehr, das gekränkt, geänstigt oder was auch immer sein kann, und die Abhängigkeit von äußeren Umständen fällt weg, wenn es darum geht, sich einfach nur wohlzufühlen. Ich greife eben zu jedem Strohhalm.
Es stimmt...aber das Erkennen ist kein Schutzschild gegen das Leben. Schmerz, Krankheit und Gefühle tauchen weiterhin auf. Der Unterschied ist eher, dass kein Drang mehr da ist, eine Erwartung an den Moment zu stellen, und gegen das anzukämpfen, was ist. Es wird nicht ‚alles schön‘, sondern der Krieg gegen das Unschöne hört auf.

Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung, Kraft und echte Entlastung. Und ja, mich würde es auch sehr freuen, wenn man sich irgendwann wieder liest oder hört!

Liebe Grüße
Daniel


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