Liebe Elea,
ja gerne, das würde mich sehr freuen!:))
Alles Liebe
Alleseins
I am
Re: I am
Wunderbar, das freut mich!
Ein paar einführende Hinweise vorweg:
Hier bei LU unterstützen wir die Erforschung der Vorstellung eines getrennten, eigenständigen Selbst; eines „Ich“. Die Untersuchung basiert auf Erfahrung und führt zu einem Wandel in der Wahrnehmung; sie ist keine Diskussion oder Debatte. Sie verweist durch Übungen, Fragen und Dialog unmittelbar auf das, was IST. Von dir wird erwartet, dass du GENAU hinschaust, worauf gezeigt wird. Dieses einfache SCHAUEN (nicht Denken) bewirkt den Wandel in der Wahrnehmung.
Hier schauen wir direkt in die Erfahrung der Sinne – das, was tatsächlich hier und jetzt ist, ohne das Denken. Dies wird auch “direkte Erfahrung” (DE) genannt. Auf diese Weise wollen wir entdecken, was wirklich geschieht, ohne die Geschichte, die wir uns selbst darüber erzählen. Damit dieser Prozess funktioniert, musst du mit 100% Ehrlichkeit antworten und dich nicht auf Gedanken, Vorstellungen oder Erinnerungen verlassen – sondern nur berichten, was du direkt erfährst. Das bedeutet auch, spirituelle Lehren, Philosophien, Bücher, Videos etc. während der Untersuchung beiseitezulassen. Wenn du eine Meditationspraxis hast, kannst du sie wie gewohnt weiterführen – sie kann hilfreich sein.
Bitte lies auf der LU-Seite noch einmal den Abschnitt „Liberation Unleashed ist nicht …“:
https://www.liberationunleashed.com/de/uber/faq/
und den Haftungsausschluss: https://www.liberationunleashed.com/de/ ... auschluss/
Wenn du auf eine Frage antwortest, benutze bitte die Zitierfunktion, um die Frage hervorzuheben, auf die du eingehst. Bitte beantworte die Fragen immer einzeln und nicht gebündelt. Schau dir auch das folgende Video an, um zu lernen, wie man die Zitierfunktion benutzt. Das hilft uns dabei, einen klaren Dialog über Fragen und Antworten zu führen.
https://www.youtube.com/watch?v=-fAToDNh9hQ
Hier gibt es auch noch eine schriftliche Erklärung auf Deutsch: https://www.liberationunleashed.com/nat ... =18&t=6275
Es ist empfehlenswert, die gestellten Fragen in ein Word- oder Google-Dokument zu kopieren, dort zu beantworten und anschließend in deinen Thread zu übertragen. Das spart auf Dauer Zeit, falls es ein technisches Problem gibt und der Entwurf deiner Antwort verloren geht.
Bitte beantworte immer alle Fragen. Die Fragen, die ich stelle, haben zweierlei Funktion: Meistens dienen sie dazu, deinen Blick auf bestimmte zu untersuchende Bereiche zu lenken, und manchmal frage ich auch einfach, um zu erfahren, wie dein momentanes Erleben ist. Deine Antworten geben mir dann wichtige Hinweise darauf, wo du gerade stehst, und worauf wir am besten als nächstes schauen.
Lass mich auch immer gerne wissen, wenn du unabhängig von den Übungen und Fragen eine Entdeckung machst, sich dein Erleben im Alltag verändert, etc.
_______________________________
So, dann wären wir jetzt startbereit :)
Beginnen wir mit ein paar Fragen zu deinen Erwartungen an diesen Prozess:
1. Wie wird es sein, die Ich-Illusion zu durchschauen?
2. Wie wird sich das Leben verändern infolge dieser Erkenntnis?
3. Wie wirst du dich verändern?
4. Was erhoffst du dir, und was soll dagegen nicht passieren?
5. Was fehlt jetzt?
Alles Liebe!
Ein paar einführende Hinweise vorweg:
Hier bei LU unterstützen wir die Erforschung der Vorstellung eines getrennten, eigenständigen Selbst; eines „Ich“. Die Untersuchung basiert auf Erfahrung und führt zu einem Wandel in der Wahrnehmung; sie ist keine Diskussion oder Debatte. Sie verweist durch Übungen, Fragen und Dialog unmittelbar auf das, was IST. Von dir wird erwartet, dass du GENAU hinschaust, worauf gezeigt wird. Dieses einfache SCHAUEN (nicht Denken) bewirkt den Wandel in der Wahrnehmung.
Hier schauen wir direkt in die Erfahrung der Sinne – das, was tatsächlich hier und jetzt ist, ohne das Denken. Dies wird auch “direkte Erfahrung” (DE) genannt. Auf diese Weise wollen wir entdecken, was wirklich geschieht, ohne die Geschichte, die wir uns selbst darüber erzählen. Damit dieser Prozess funktioniert, musst du mit 100% Ehrlichkeit antworten und dich nicht auf Gedanken, Vorstellungen oder Erinnerungen verlassen – sondern nur berichten, was du direkt erfährst. Das bedeutet auch, spirituelle Lehren, Philosophien, Bücher, Videos etc. während der Untersuchung beiseitezulassen. Wenn du eine Meditationspraxis hast, kannst du sie wie gewohnt weiterführen – sie kann hilfreich sein.
Bitte lies auf der LU-Seite noch einmal den Abschnitt „Liberation Unleashed ist nicht …“:
https://www.liberationunleashed.com/de/uber/faq/
und den Haftungsausschluss: https://www.liberationunleashed.com/de/ ... auschluss/
Wenn du auf eine Frage antwortest, benutze bitte die Zitierfunktion, um die Frage hervorzuheben, auf die du eingehst. Bitte beantworte die Fragen immer einzeln und nicht gebündelt. Schau dir auch das folgende Video an, um zu lernen, wie man die Zitierfunktion benutzt. Das hilft uns dabei, einen klaren Dialog über Fragen und Antworten zu führen.
https://www.youtube.com/watch?v=-fAToDNh9hQ
Hier gibt es auch noch eine schriftliche Erklärung auf Deutsch: https://www.liberationunleashed.com/nat ... =18&t=6275
Es ist empfehlenswert, die gestellten Fragen in ein Word- oder Google-Dokument zu kopieren, dort zu beantworten und anschließend in deinen Thread zu übertragen. Das spart auf Dauer Zeit, falls es ein technisches Problem gibt und der Entwurf deiner Antwort verloren geht.
Bitte beantworte immer alle Fragen. Die Fragen, die ich stelle, haben zweierlei Funktion: Meistens dienen sie dazu, deinen Blick auf bestimmte zu untersuchende Bereiche zu lenken, und manchmal frage ich auch einfach, um zu erfahren, wie dein momentanes Erleben ist. Deine Antworten geben mir dann wichtige Hinweise darauf, wo du gerade stehst, und worauf wir am besten als nächstes schauen.
Lass mich auch immer gerne wissen, wenn du unabhängig von den Übungen und Fragen eine Entdeckung machst, sich dein Erleben im Alltag verändert, etc.
_______________________________
So, dann wären wir jetzt startbereit :)
Beginnen wir mit ein paar Fragen zu deinen Erwartungen an diesen Prozess:
1. Wie wird es sein, die Ich-Illusion zu durchschauen?
2. Wie wird sich das Leben verändern infolge dieser Erkenntnis?
3. Wie wirst du dich verändern?
4. Was erhoffst du dir, und was soll dagegen nicht passieren?
5. Was fehlt jetzt?
Alles Liebe!
Re: I am
?1. Wie wird es sein, die Ich-Illusion zu durchschauen
Ich glaube erleichternd und ich denke es erscheint im nachhinein betrachtet ganz logisch.
Es wird entspannter sein, weil da niemand mehr ist, der sich gegen das stellt, was im Leben passiert.2. Wie wird sich das Leben verändern infolge dieser Erkenntnis?
Ich wünsche mir, dass ich dann innerlich liebevoller und friedlicher bin.3. Wie wirst du dich verändern?
Dass ich mit dem Leben fließe, dass ich nicht mehr mit Gedanken und Gefühlen kämpfe, dass ich nicht mehr "jemand" sein muss um mich gut zu fühlen. Ich glaube nicht, dass dann etwas passiert, was ich nicht gut finde.4. Was erhoffst du dir, und was soll dagegen nicht passieren?
Es fehlt mir oft die Freude/Liebe und Zufriedenheit.5. Was fehlt jetzt?
Auch jetzt ist eine leichte Unzufriedenheit da.
Danke für die Infos und die Fragen!:)
Re: I am
Danke für deine ehrlichen Antworten. Deine Erwartungen sind ziemlich verständlich. Fast jeder macht sich Vorstellungen davon, was das Durchschauen der Ich-Illusion mit sich bringen wird. Manches davon kann eintreten, oder auch nicht.
Das Durchschauen der Ich-Illusion bedeutet vor allem eine Veränderung der Perspektive.
Wenn es darüber hinausgehende Erwartungen gibt, ist es hilfreich, diese anzuerkennen und dann beiseite zu lassen. Bist du bereit dazu? Es kann sonst passieren, dass nach bestimmten Erfahrungen gesucht wird, statt einfach direkt zu schauen, was tatsächlich zu finden ist - und was nicht.
Nun…
„Da ist niemand, der kontrolliert und entscheidet.
Es gibt kein Ich, das handelt, denkt oder erlebt. Es gab nie eines und es wird nie eines geben.“
Nach jedem Lesen oder Sagen nimm wahr, was auftaucht: Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Bewegungen…Schreibe hier auf, was du bemerkst. Versuch nicht, etwas Bestimmtes zu erreichen oder richtig zu machen. Teil einfach frei und ungefiltert mit, was auftaucht.
Das Durchschauen der Ich-Illusion bedeutet vor allem eine Veränderung der Perspektive.
Wenn es darüber hinausgehende Erwartungen gibt, ist es hilfreich, diese anzuerkennen und dann beiseite zu lassen. Bist du bereit dazu? Es kann sonst passieren, dass nach bestimmten Erfahrungen gesucht wird, statt einfach direkt zu schauen, was tatsächlich zu finden ist - und was nicht.
Nun…
Was kommt auf, wenn ich jetzt einfach mal behaupte, dass da schon jetzt niemand ist? Nicht nur in einer vorgestellten Zukunft, sondern JETZT? Und dass auch niemals jemand da war? Lies und sage mehrmals:Es wird entspannter sein, weil da niemand mehr ist, der…
„Da ist niemand, der kontrolliert und entscheidet.
Es gibt kein Ich, das handelt, denkt oder erlebt. Es gab nie eines und es wird nie eines geben.“
Nach jedem Lesen oder Sagen nimm wahr, was auftaucht: Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Bewegungen…Schreibe hier auf, was du bemerkst. Versuch nicht, etwas Bestimmtes zu erreichen oder richtig zu machen. Teil einfach frei und ungefiltert mit, was auftaucht.
Re: I am
Ja, ich werde versuchen nur direkt zu schauen:)Wenn es darüber hinausgehende Erwartungen gibt, ist es hilfreich, diese anzuerkennen und dann beiseite zu lassen. Bist du bereit dazu? Es kann sonst passieren, dass nach bestimmten Erfahrungen gesucht wird, statt einfach direkt zu schauen, was tatsächlich zu finden ist - und was nicht.
Ich höre/sage das gerne. Ich hab mir solche Sätze in den letzten Jahren auch schon oft vorgesagt und ich glaube das auch, aber ich hab die Erfahrung nur ganz selten und nur leicht gemacht. Die meiste Zeit fühlt es sich so an als wäre da jemand der handelt u kontrolliert.Was kommt auf, wenn ich jetzt einfach mal behaupte, dass da schon jetzt niemand ist? Nicht nur in einer vorgestellten Zukunft, sondern JETZT? Und dass auch niemals jemand da war? Lies und sage mehrmals:
„Da ist niemand, der kontrolliert und entscheidet.
Es gibt kein Ich, das handelt, denkt oder erlebt. Es gab nie eines und es wird nie eines geben.“
Wie kann ich das im Alltag mehr erfahren?
Re: I am
Es kommt einerseits Freude und Erleichterung, aber auch ein bisschen Angst, wenn ich nichts im Leben kontrollieren kann. Also Angst davor, dass das Leben so verläuft wie ich es nicht will.Nach jedem Lesen oder Sagen nimm wahr, was auftaucht: Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Bewegungen…Schreibe hier auf, was du bemerkst. Versuch nicht, etwas Bestimmtes zu erreichen oder richtig zu machen. Teil einfach frei und ungefiltert mit, was auftaucht.
Re: I am
Guten Morgen :)
Das Gefühl, das du beschreibst, ist kein Problem. Es muss nicht bekämpft oder eliminiert werden. Es geht hier nicht darum, ein solches „ich“-Gefühl - wie z.B. der/die Handelnde oder Kontrollierende zu sein - loszuwerden, wenn es auftritt, sondern darum, genau hinzuschauen, was es eigentlich ist, und ob es wirklich auf ein real existierendes Ich oder Selbst in irgendeiner Form hindeutet.
Beginnen wir gleich damit. Du sagst:
Beobachte mal im Laufe des Tages, wann genau das Gefühl auftritt, etwas zu kontrollieren. Was kontrollierst du im Leben, und worüber hast du ganz offensichtlich keine Kontrolle? Mach es konkret. Was „kontrollierst“ du? Den Herzschlag? Die Atmung? Was du sagst? Welche deiner Handlungen, Emotionen, Reaktionen, Entscheidungen? Deinen nächsten Gedanken? - um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Spoiler-Alarm ;) …………. Du könntest entdecken, dass du bei genauem Hinschauen „Kontrolle“ viel seltener findest, als du bisher angenommen hast.
Wenn dabei Angst auftaucht, nimm einfach wahr, dass sie da ist. Heiße sie willkommen. Sie ist ein Schutzmechanismus und versucht, etwas vor einer vermeintlichen Gefahr zu bewahren. Danke ihr für ihre Fürsorge.
Und dann schau neugierig hinter die Angst:
Was ist es, das die Angst zu schützen versucht? Was fühlt sich bedroht?
Schau nach, ob das, was geschützt werden soll, tatsächlich gefunden werden kann.
Liebe Grüße
Genau das werden wir hier untersuchen; durch das Schauen in der direkten Erfahrung. Nicht als Technik, um bestimmte Zustände zu erreichen, sondern um herauszufinden, was tatsächlich zu finden ist - und was nicht. Was einmal klar gesehen wurde, braucht nicht mehr geglaubt zu werden.Ich hab mir solche Sätze in den letzten Jahren auch schon oft vorgesagt und ich glaube das auch, aber ich hab die Erfahrung nur ganz selten und nur leicht gemacht. Die meiste Zeit fühlt es sich so an als wäre da jemand der handelt u kontrolliert.
Wie kann ich das im Alltag mehr erfahren?
Das Gefühl, das du beschreibst, ist kein Problem. Es muss nicht bekämpft oder eliminiert werden. Es geht hier nicht darum, ein solches „ich“-Gefühl - wie z.B. der/die Handelnde oder Kontrollierende zu sein - loszuwerden, wenn es auftritt, sondern darum, genau hinzuschauen, was es eigentlich ist, und ob es wirklich auf ein real existierendes Ich oder Selbst in irgendeiner Form hindeutet.
Beginnen wir gleich damit. Du sagst:
Kontrollierst du jetzt, wie das Leben verläuft?Es kommt einerseits Freude und Erleichterung, aber auch ein bisschen Angst, wenn ich nichts im Leben kontrollieren kann. Also Angst davor, dass das Leben so verläuft wie ich es nicht will.
Beobachte mal im Laufe des Tages, wann genau das Gefühl auftritt, etwas zu kontrollieren. Was kontrollierst du im Leben, und worüber hast du ganz offensichtlich keine Kontrolle? Mach es konkret. Was „kontrollierst“ du? Den Herzschlag? Die Atmung? Was du sagst? Welche deiner Handlungen, Emotionen, Reaktionen, Entscheidungen? Deinen nächsten Gedanken? - um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Spoiler-Alarm ;) …………. Du könntest entdecken, dass du bei genauem Hinschauen „Kontrolle“ viel seltener findest, als du bisher angenommen hast.
Wenn dabei Angst auftaucht, nimm einfach wahr, dass sie da ist. Heiße sie willkommen. Sie ist ein Schutzmechanismus und versucht, etwas vor einer vermeintlichen Gefahr zu bewahren. Danke ihr für ihre Fürsorge.
Und dann schau neugierig hinter die Angst:
Was ist es, das die Angst zu schützen versucht? Was fühlt sich bedroht?
Schau nach, ob das, was geschützt werden soll, tatsächlich gefunden werden kann.
Liebe Grüße
Re: I am
Es scheint als hätte ich Kontrolle darüber, dass ich mir etwas koche, wenn ich Hunger habe.Beobachte mal im Laufe des Tages, wann genau das Gefühl auftritt, etwas zu kontrollieren. Was kontrollierst du im Leben, und worüber hast du ganz offensichtlich keine Kontrolle? Mach es konkret. Was „kontrollierst“ du? Den Herzschlag? Die Atmung? Was du sagst? Welche deiner Handlungen, Emotionen, Reaktionen, Entscheidungen? Deinen nächsten Gedanken? - um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Jetzt schreibe ich dir zurück, weil ich dir zurückschreiben möchte.
Ich nehm mir auch oft etwas vor, was ich dann nicht mache oder schaffe aber dadurch dass es einige Situationen gibt, wo ich etwas denke und das dann ausführe, glaube ich anscheinend, dass ich es kontrollieren kann.
Oder heute beim Meditieren kamen Gedanken, die Angst auslösten und das Gefühl der Freude überlagerten und dann dachte ich "ok jetzt mach nichts mit dem Gefühl, sondern lass es einfach da sein" und dann kehrte wieder die Freude zurück und dann ist das auch wie so ein Beweis für meinen Verstand "ah ich habs gedacht und dann gemacht und es hat funktioniert also bin ich der Handelnde":D
Atmung, Herzschlag, Hunger,... kann ich nicht kontrollieren und auch die meisten Gedanken u Gefühle nicht aber bei den Handlungen kommts mir dann so vor.
In meiner Selbständigkeit fühl ich mich zb 100% als Handelnder. Es läuft nicht so wie ich es will. Ich bin nicht so erfolgreich wie ich wollte. Es ist vieles nicht passiert, so wie ich es mir vorgestellt hätte und trotzdem fühl ich mich dafür verantwortlich und schuldig dafür.
Ich entscheide mich einkaufen zu gehen u mach es...dann fühl ich mich als Handelnder. Eigentlich den ganzen Tag über bei den Tätigkeiten.
Angst kommt hoch wenn ich an Dinge denke, wie Krankheit oder die Jobsituation,... Situationen die das Leben für mich "unangenehm" machen. Die Angst will den "Macher" vor Schmerzen schützen. Das Ich fühlt sich bedroht.Und dann schau neugierig hinter die Angst:
Was ist es, das die Angst zu schützen versucht? Was fühlt sich bedroht?
Schau nach, ob das, was geschützt werden soll, tatsächlich gefunden werden kann.
Wenn ich direkt nachsehe, ist es wie ein riesiges Gedankenkonglomerat, welches sich dann auflöst und dann ist da nichts mehr. Aber die Gedanken kommen sehr schnell wieder zurück und das Gefühl von Handelnder sein dann auch wieder... so würde ich es beschreiben.
Danke und alles Liebe
Re: I am
Vielen Dank für deine ausführliche und klare Beschreibung. Sie gibt mir hilfreiche Hinweise darauf, wo wir bei der Untersuchung am besten ansetzen. Sie sagt mir zum Beispiel, dass du schon ahnst, dass der Eindruck, der Handelnde oder Kontrollierende zu sein, eine Illusion sein muss. Du schreibst ja nicht “Hier bin ich ganz sicher der Handelnde”, sondern “Es scheint, als ob…”, “Es kommt mir so vor…”, “Ich fühle mich als..”. Du scheinst über das Schauspiel des minds sogar schon ein bisschen lachen zu können. Das ist ein guter Ausgangspunkt - auch wenn es vielleicht noch ein etwas gequältes Lachen ist. Und wenn du nachschaust, entdeckst du ein sich auflösendes Gedankenkonglomerat. Und dennoch taucht der Eindruck, ein „Macher“, ein „Ich“ zu sein, schnell wieder auf.
In dieser Untersuchung werden wir also noch genauer hinschauen. Bevor wir jedoch den vermeintlichen Handelnden näher untersuchen, sollte vollkommen klar sein, wie eigentlich in der direkten Erfahrung geschaut wird:
Es gibt einen großen Unterschied dazwischen, etwas aufgrund von Gedankeninhalt zu wissen, und etwas zu sehen.
Ein Beispiel, um diesen Unterschied zu verdeutlichen:
Wenn ich dich frage, welche Farbe deine Socken gerade haben, hast du zwei Möglichkeiten, eine Antwort zu finden:
- Du kannst darüber nachdenken, überlegen, dich an den Morgen erinnern und versuchen, dir ins Gedächtnis zu rufen, welche Socken du angezogen hast. Dann kannst du mir wahrscheinlich sagen, welche Farbe du denkst, dass sie haben. Das könnte dann stimmen oder auch nicht.
- Oder du schaust einfach kurz nach, siehst dir deine Socken an und sagst, welche Farbe sie tatsächlich haben.
Höchstwahrscheinlich wirst du zustimmen: Gewissheit gibt es nur durchs Schauen. Richtig?
Für unseren Dialog ist es sehr wichtig, dass dieser Unterschied vollkommen klar ist. Wissen besteht aus Vorstellungen und Gedanken, und die interessieren uns hier nicht. Uns interessiert ausschließlich zu sehen, also was jetzt, unmittelbar, direkt erfahren wird. Wir richten die Aufmerksamkeit nur auf deine direkte Erfahrung im Moment.
Direktes Erfahren ist sehen, hören, spüren, schmecken, riechen und Gedanken wahrnehmen.
Direkt, unmittelbar erfahren werden somit:
Farben
Geräusche
Empfindungen (nicht Emotionen; Emotion = Empfindung + Gedanke)
Geschmäcker
Gerüche
Gedanken (deren Anwesenheit, nicht deren Inhalt!)
Alles klar soweit? Oder hast du noch eine Frage dazu?
Hier eine Übung, die du möglichst oft am Tag durchführen kannst. Benenne alltägliche Aktivitäten und Wahrnehmungen einfach nur als direkte Erfahrung (DE) :
Farbe, Geräusch, Empfindung, Geschmack, Geruch, Gedanke
Beispiel: beim Frühstück
Tasse sehen, DE = Farbe
Kaffee riechen, DE = Geruch
Wärme der Tasse spüren, DE = Empfindung
Kaffee schmecken, DE = Geschmack
Löffel beim Rühren hören, DE = Geräusch
„Ich muss Milch kaufen“ denken, DE = Gedanke
Zerlege mehrere alltägliche Handlungen in diese Kategorien der tatsächlichen/ direkten Erfahrung und schreibe Listen genauso wie im Beispiel. Poste ein paar deiner Listen hier und berichte auch, wie es für dich war.
Alles Liebe
PS: Gelegentlich werde ich wie oben das englische Wort mind verwenden, weil ich keine der möglichen Übersetzungen ins Deutsche ganz treffend finde. Passt das für dich?
In dieser Untersuchung werden wir also noch genauer hinschauen. Bevor wir jedoch den vermeintlichen Handelnden näher untersuchen, sollte vollkommen klar sein, wie eigentlich in der direkten Erfahrung geschaut wird:
Es gibt einen großen Unterschied dazwischen, etwas aufgrund von Gedankeninhalt zu wissen, und etwas zu sehen.
Ein Beispiel, um diesen Unterschied zu verdeutlichen:
Wenn ich dich frage, welche Farbe deine Socken gerade haben, hast du zwei Möglichkeiten, eine Antwort zu finden:
- Du kannst darüber nachdenken, überlegen, dich an den Morgen erinnern und versuchen, dir ins Gedächtnis zu rufen, welche Socken du angezogen hast. Dann kannst du mir wahrscheinlich sagen, welche Farbe du denkst, dass sie haben. Das könnte dann stimmen oder auch nicht.
- Oder du schaust einfach kurz nach, siehst dir deine Socken an und sagst, welche Farbe sie tatsächlich haben.
Höchstwahrscheinlich wirst du zustimmen: Gewissheit gibt es nur durchs Schauen. Richtig?
Für unseren Dialog ist es sehr wichtig, dass dieser Unterschied vollkommen klar ist. Wissen besteht aus Vorstellungen und Gedanken, und die interessieren uns hier nicht. Uns interessiert ausschließlich zu sehen, also was jetzt, unmittelbar, direkt erfahren wird. Wir richten die Aufmerksamkeit nur auf deine direkte Erfahrung im Moment.
Direktes Erfahren ist sehen, hören, spüren, schmecken, riechen und Gedanken wahrnehmen.
Direkt, unmittelbar erfahren werden somit:
Farben
Geräusche
Empfindungen (nicht Emotionen; Emotion = Empfindung + Gedanke)
Geschmäcker
Gerüche
Gedanken (deren Anwesenheit, nicht deren Inhalt!)
Alles klar soweit? Oder hast du noch eine Frage dazu?
Hier eine Übung, die du möglichst oft am Tag durchführen kannst. Benenne alltägliche Aktivitäten und Wahrnehmungen einfach nur als direkte Erfahrung (DE) :
Farbe, Geräusch, Empfindung, Geschmack, Geruch, Gedanke
Beispiel: beim Frühstück
Tasse sehen, DE = Farbe
Kaffee riechen, DE = Geruch
Wärme der Tasse spüren, DE = Empfindung
Kaffee schmecken, DE = Geschmack
Löffel beim Rühren hören, DE = Geräusch
„Ich muss Milch kaufen“ denken, DE = Gedanke
Zerlege mehrere alltägliche Handlungen in diese Kategorien der tatsächlichen/ direkten Erfahrung und schreibe Listen genauso wie im Beispiel. Poste ein paar deiner Listen hier und berichte auch, wie es für dich war.
Alles Liebe
PS: Gelegentlich werde ich wie oben das englische Wort mind verwenden, weil ich keine der möglichen Übersetzungen ins Deutsche ganz treffend finde. Passt das für dich?
Re: I am
Liebe Elea,
ja gerne!
Ich wache auf
Farbe bunt
Geräusch Verkehrgeräusch und Stille
Empfindungen ich spüre die harte Matratze
Geschmack neutral
Geruch neutral
Gedanken das u das u das sollte ich eigentlich gestern schon gemacht machen
Meine Frage ist: Was macht man mit den Gefühlen? Du sagst Empfindung und Gedanke = Emotion.
Als ich aufwachte war das Gefühl Frustration?
Dieses ist aber nicht durch die Emfpindung der harten Unterlage +dem Gedanken enstanden. Wo kam es her u wieso erwähnt man es nicht auch in der direkten Erfahrung?
Soll ich es dann ignorieren bzw wie soll ich da dann direkter schauen?
Ich schreibe dir zurück:
Farben Handy, Zimmerhintergründe
Geräusche Regen
Empfindungen leichtes Bauchweh
Geschmäcker neutral
Gerüche neutral
Gedanken neutral, befasst mit dem Schreiben
(das Gefühl ist jetzt auch neutral bzw es fühlt sich so an als wäre da kein Gefühl oder nur das "Gefühl" der Erfahrung)
Küche sehen
Essen riechen
Bewegung spüren
Brot schmecken
Wasserkocher hören
Keine Gedanken oder ich habe sie nicht bemerkt:)
Danke und alles Liebe
ja gerne!
Ja.Höchstwahrscheinlich wirst du zustimmen: Gewissheit gibt es nur durchs Schauen. Richtig?
Ja, ich frage mich noch zB:Direkt, unmittelbar erfahren werden somit:
Farben
Geräusche
Empfindungen (nicht Emotionen; Emotion = Empfindung + Gedanke)
Geschmäcker
Gerüche
Gedanken (deren Anwesenheit, nicht deren Inhalt!)
Alles klar soweit? Oder hast du noch eine Frage dazu?
Ich wache auf
Farbe bunt
Geräusch Verkehrgeräusch und Stille
Empfindungen ich spüre die harte Matratze
Geschmack neutral
Geruch neutral
Gedanken das u das u das sollte ich eigentlich gestern schon gemacht machen
Meine Frage ist: Was macht man mit den Gefühlen? Du sagst Empfindung und Gedanke = Emotion.
Als ich aufwachte war das Gefühl Frustration?
Dieses ist aber nicht durch die Emfpindung der harten Unterlage +dem Gedanken enstanden. Wo kam es her u wieso erwähnt man es nicht auch in der direkten Erfahrung?
Soll ich es dann ignorieren bzw wie soll ich da dann direkter schauen?
Ich schreibe dir zurück:
Farben Handy, Zimmerhintergründe
Geräusche Regen
Empfindungen leichtes Bauchweh
Geschmäcker neutral
Gerüche neutral
Gedanken neutral, befasst mit dem Schreiben
(das Gefühl ist jetzt auch neutral bzw es fühlt sich so an als wäre da kein Gefühl oder nur das "Gefühl" der Erfahrung)
Frühstück machen:Tasse sehen, DE = Farbe
Kaffee riechen, DE = Geruch
Wärme der Tasse spüren, DE = Empfindung
Kaffee schmecken, DE = Geschmack
Löffel beim Rühren hören, DE = Geräusch
„Ich muss Milch kaufen“ denken, DE = Gedanke
Küche sehen
Essen riechen
Bewegung spüren
Brot schmecken
Wasserkocher hören
Keine Gedanken oder ich habe sie nicht bemerkt:)
Danke und alles Liebe
Re: I am
Guten Morgen, Alleseins!
Ich wollte dir eigentlich schon früher schreiben. Mir ist jedoch etwas dazwischengekommen und ich werde dir heute Abend antworten. Bis dahin noch eine Anregung zur direkten Erfahrung für den Tag:
Sitze ruhig und entspannt. Nimm dir etwas Zeit und schau einfach, was vor dir ist.
Beobachte, wie der Verstand alles in separate Objekte einteilt, sie benennt und mit Geschichten versieht, was sie sein sollen.
Gib dir Zeit.
Dann hör damit auf, die benannten Objekte zu betrachten. Schau nur auf das Sehen selbst. Beobachte den reinen Vorgang des Sehens.
Was wird tatsächlich gesehen? Das ist direkte Erfahrung (DE).
LG, Elea
Ich wollte dir eigentlich schon früher schreiben. Mir ist jedoch etwas dazwischengekommen und ich werde dir heute Abend antworten. Bis dahin noch eine Anregung zur direkten Erfahrung für den Tag:
Sitze ruhig und entspannt. Nimm dir etwas Zeit und schau einfach, was vor dir ist.
Beobachte, wie der Verstand alles in separate Objekte einteilt, sie benennt und mit Geschichten versieht, was sie sein sollen.
Gib dir Zeit.
Dann hör damit auf, die benannten Objekte zu betrachten. Schau nur auf das Sehen selbst. Beobachte den reinen Vorgang des Sehens.
Was wird tatsächlich gesehen? Das ist direkte Erfahrung (DE).
LG, Elea
Re: I am
So, weiter geht’s :)
Dann auch: sind irgendwelche Gedanken präsent? Das könnte alles sein von Gedanken über die Situation, die das Gefühl auszulösen scheint, über die einfache Benennung des Gefühls als „Frustration“ bis hin zu unterliegenden Glaubenssätzen, die dir gar nicht so bewusst sind.
Oft ist nicht gleich offensichtlich, aus welchen Empfindungen und Gedanken sich eine Emotion gerade zusammensetzt. Das ist aber auch nicht so wichtig. Schau einfach, welche Empfindungen du spürst, auch wenn sie nicht direkt mit der Emotion zusammenzuhängen scheinen. Das ist die direkte Erfahrung. Es geht also nicht darum, einen Teil der direkten Erfahrung zu ignorieren, sondern zu schauen: Was ist da, bevor ich das Etikett „Angst“, „Frustration“, „Vorfreude“ etc. aufklebe?
Vergleiche nun bitte nochmal deine Listen mit der Beispielliste. Die ersten beiden Male hast du die Übung quasi anders herum gemacht: Du hast dich auf die Suche nach bestimmten direkten Erfahrungen (Farbe, Geräusch, etc.) gemacht und dann Dinge genannt, denen diese direkte Erfahrung zugrunde liegt.
Dabei geht es bei dieser Übung aber um die umgekehrte Bewegung: Was nimmst du gerade wahr, ohne nach bestimmten Kategorien zu suchen? Das Brummen des Kühlschranks? Notiere das, und dann schreibe, was die direkte Erfahrung ohne das Wissen (=ein Gedanke), dass das Brummen vom Kühlschrank verursacht wird, ist: Geräusch.
Hier noch eine andere Beispielliste: beim Schreiben
Computerbildschirm sehen, DE = Farbe
Frischgebackene Brötchen riechen, DE = Geruch
Tastatur unter den Fingern spüren, DE = Empfindung
Tee schmecken, DE = Geschmack
Tastatur klappern hören, DE = Geräusch
„Ich werde jetzt noch ein Beispiel für Emotion=Empfindung+Gedanke bringen“ denken, DE = Gedanke
Herzklopfen und Enge in der Brust spüren = Empfindung*
Gedanke an morgigen Termin = Gedanke*
* Diese Kombination könnte je nach Intensität „Nervosität" oder „Angst“ genannt werden, doch das wäre schon eine Interpretation der direkten Erfahrung. Direkt erfahren wird, dass Empfindungen und Gedanken präsent sind.
Mach diese Übung also noch ein paar Mal, indem du genau wie im Beispiel notierst, was gerade bemerkt wird und was die direkte Erfahrung (DE) davon ist. Poste dann noch einmal ein paar Listen und berichte, wie es für dich war.
Natürlich müssen die Listen nicht immer jede Kategorie der DE enthalten. Wenn nichts gerochen wird, ist „Geruch“ halt nicht in der Liste. Und wenn mehrere Dinge gehört, gesehen, etc. werden, können sie genauso aufgezählt werden. Ich hätte in meiner Liste z.B. noch hinzufügen können:
Kühlschrank brummen hören, DE = Geräusch
Sofa spüren, DE = Empfindung
Tasse sehen, DE = Farbe
Liebe Grüße!
Das ist eine sehr gute Frage. Es geht tatsächlich darum, noch direkter hinzuschauen. Und zwar: Welche Empfindungen sind im Körper zu spüren? (Nur ein paar Beispiele: Enge? Kribbeln? Anspannung? Entspannung? Schwere? Leichtigkeit? Herzklopfen? Ein Schauer?)Meine Frage ist: Was macht man mit den Gefühlen? Du sagst Empfindung und Gedanke = Emotion.
Als ich aufwachte war das Gefühl Frustration?
Dieses ist aber nicht durch die Emfpindung der harten Unterlage +dem Gedanken enstanden. Wo kam es her u wieso erwähnt man es nicht auch in der direkten Erfahrung?
Soll ich es dann ignorieren bzw wie soll ich da dann direkter schauen?
Dann auch: sind irgendwelche Gedanken präsent? Das könnte alles sein von Gedanken über die Situation, die das Gefühl auszulösen scheint, über die einfache Benennung des Gefühls als „Frustration“ bis hin zu unterliegenden Glaubenssätzen, die dir gar nicht so bewusst sind.
Oft ist nicht gleich offensichtlich, aus welchen Empfindungen und Gedanken sich eine Emotion gerade zusammensetzt. Das ist aber auch nicht so wichtig. Schau einfach, welche Empfindungen du spürst, auch wenn sie nicht direkt mit der Emotion zusammenzuhängen scheinen. Das ist die direkte Erfahrung. Es geht also nicht darum, einen Teil der direkten Erfahrung zu ignorieren, sondern zu schauen: Was ist da, bevor ich das Etikett „Angst“, „Frustration“, „Vorfreude“ etc. aufklebe?
Vergleiche nun bitte nochmal deine Listen mit der Beispielliste. Die ersten beiden Male hast du die Übung quasi anders herum gemacht: Du hast dich auf die Suche nach bestimmten direkten Erfahrungen (Farbe, Geräusch, etc.) gemacht und dann Dinge genannt, denen diese direkte Erfahrung zugrunde liegt.
Dabei geht es bei dieser Übung aber um die umgekehrte Bewegung: Was nimmst du gerade wahr, ohne nach bestimmten Kategorien zu suchen? Das Brummen des Kühlschranks? Notiere das, und dann schreibe, was die direkte Erfahrung ohne das Wissen (=ein Gedanke), dass das Brummen vom Kühlschrank verursacht wird, ist: Geräusch.
Hier noch eine andere Beispielliste: beim Schreiben
Computerbildschirm sehen, DE = Farbe
Frischgebackene Brötchen riechen, DE = Geruch
Tastatur unter den Fingern spüren, DE = Empfindung
Tee schmecken, DE = Geschmack
Tastatur klappern hören, DE = Geräusch
„Ich werde jetzt noch ein Beispiel für Emotion=Empfindung+Gedanke bringen“ denken, DE = Gedanke
Herzklopfen und Enge in der Brust spüren = Empfindung*
Gedanke an morgigen Termin = Gedanke*
* Diese Kombination könnte je nach Intensität „Nervosität" oder „Angst“ genannt werden, doch das wäre schon eine Interpretation der direkten Erfahrung. Direkt erfahren wird, dass Empfindungen und Gedanken präsent sind.
Mach diese Übung also noch ein paar Mal, indem du genau wie im Beispiel notierst, was gerade bemerkt wird und was die direkte Erfahrung (DE) davon ist. Poste dann noch einmal ein paar Listen und berichte, wie es für dich war.
Natürlich müssen die Listen nicht immer jede Kategorie der DE enthalten. Wenn nichts gerochen wird, ist „Geruch“ halt nicht in der Liste. Und wenn mehrere Dinge gehört, gesehen, etc. werden, können sie genauso aufgezählt werden. Ich hätte in meiner Liste z.B. noch hinzufügen können:
Kühlschrank brummen hören, DE = Geräusch
Sofa spüren, DE = Empfindung
Tasse sehen, DE = Farbe
Liebe Grüße!
Re: I am
Liebe Elea,
danke für deine langen Nachrichten.:)
Und das Sehen selbst hab ich auch beobachtet.
Ich hab die "Listen" heute auch einige Male innerlich gemacht, als selbstkritische Gedanken hochkamen. Es hat sich dann jedes Mal innerlich wieder entspannt.
Ich schreib dann morgen noch mal Listen.
Danke und alles Liebe!
danke für deine langen Nachrichten.:)
Ich hab das heute gemacht.... dann werden einfach Dinge gesehen ohne Namen.Beobachte, wie der Verstand alles in separate Objekte einteilt, sie benennt und mit Geschichten versieht, was sie sein sollen.
Gib dir Zeit.
Dann hör damit auf, die benannten Objekte zu betrachten. Schau nur auf das Sehen selbst. Beobachte den reinen Vorgang des Sehens.
Was wird tatsächlich gesehen? Das ist direkte Erfahrung (DE).
Und das Sehen selbst hab ich auch beobachtet.
Ich hab die "Listen" heute auch einige Male innerlich gemacht, als selbstkritische Gedanken hochkamen. Es hat sich dann jedes Mal innerlich wieder entspannt.
Ich schreib dann morgen noch mal Listen.
Danke und alles Liebe!
Re: I am
Super, bis dann!
Sind es dann überhaupt noch „Dinge“? … oder einfach Farben?dann werden einfach Dinge gesehen ohne Namen.
Interessante Beobachtung. Was genau hat sich entspannt?Ich hab die "Listen" heute auch einige Male innerlich gemacht, als selbstkritische Gedanken hochkamen. Es hat sich dann jedes Mal innerlich wieder entspannt.
Who is online
Users browsing this forum: No registered users and 34 guests

