LU is focused guiding for seeing there is no real, inherent 'self' - what do you understand by this?
There is no I that does something, tastes something or doesn't taste something, hears or sees. All of this merely happens and is experienced. The illusion of a self that I am creates an identification that makes us unfree and creates constant restlessness. I experienced the collapse of the illusion, but only for 2 days.
What are you looking for at LU?
I just want to talk about it. I could be helpfull for people wanting to realize that. But if a guide is obligatory, then you're welcome. I would like to become stable in this condition.
I would be very happy to exchange ideas with Tom, who I saw in the video.
What do you expect from a guided conversation?
I would be very happy to exchange ideas with Tom, who I saw in the video. He described exactly what I experienced. I would also like to know how he is doing today. The video is quite old. I hope he is still in this Forum.
What is your experience in terms of spiritual practices, seeking and inquiry?
It started with a book about Gurdjeff. He talked about how we don't know who we are and about remembering ourselves. That fascinated and captivated me. I spent years trying to understand what he meant and one day I understood. It was extremely simple and not something new. It was always there but not noticed. Nisargardatta and Ramana Maharshi were very helpful.
On a scale from 1 to 10, how willing are you to question any currently held beliefs about 'self? 10
I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Hallo Tom,
dann lass uns doch damit starten, dass Du von Deinem Erlebnis berichtest. Was ist da genau passiert? Was war der Auslöser? Was ist nach den zwei Tagen passiert? Und was daran lässt Dich seit 20 Jahren nicht los?
Ich gehe davon aus, dass Du die einfürenden Worte hier im Forum schon aufmerksam gelesen hast? Für den Dialog würde ich mir wünschen, dass wir hier täglich schreiben - und wenn es nur ein "ich kann mich morgen erst melden" ist. Ok?
dann lass uns doch damit starten, dass Du von Deinem Erlebnis berichtest. Was ist da genau passiert? Was war der Auslöser? Was ist nach den zwei Tagen passiert? Und was daran lässt Dich seit 20 Jahren nicht los?
Ich gehe davon aus, dass Du die einfürenden Worte hier im Forum schon aufmerksam gelesen hast? Für den Dialog würde ich mir wünschen, dass wir hier täglich schreiben - und wenn es nur ein "ich kann mich morgen erst melden" ist. Ok?
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Hallo Tom,
befinde mich auf dem Rückweg vom Urlaub und schreibe sehr bald Näheres 👋
befinde mich auf dem Rückweg vom Urlaub und schreibe sehr bald Näheres 👋
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Hallo Tom,
vielen Dank, dass du vorangegangen bist, damit wir unseren Dialog hier fortführen können.
Für die Mitlesenden: Ich sah kürzlich das Video, in dem Tom von den Veränderungen berichtete, die ihm vor einigen Jahren geschahen und verstand sofort, was er sagte. Mir geschah 2007 ebenfalls etwas, von dem ich glaube, dass es dem gleicht, was Tom geschah. Allerdings nur für 2 Tage.
Ich suchte daraufhin Kontakt zu Tom und fand ihn über dieses Forum.
Ich will nun berichten, wie sich diese Veränderungen äußerten und beginne an einem Punkt, der noch weit vor 2007 liegt.
Damals bekam ich ein Buch in die Hände mit dem Titel "Auf der Suche nach dem Wunderbaren" von P.D. Ouspensky. Dieser war ein Schüler von Georges Gurdjieff und beschreibt im genannten Buch seine Zeit mit Gurdjieff.
Im Buch geht es um das Christentum, wie es eigentlich gemeint ist - um es mit den Worten Gurdjieffs zu sagen. Kernaussage dabei ist, dass wir vergessen hätten, wer wir eigentlich sind und an eine falsche Identität glauben. Dies sei die Ursache für alles Leid.
Obwohl mir diese Idee damals schon nicht völlig fremd war, faszinierte sie mich plötzlich und ich wusste irgendwie, dass das wahr sein muss.
Natürlich ging es im Buch auch darum, dass man sich an sich selbst erinnern solle und dass diese Erinnerung in unserem Geist vorhanden sei. Die dafür vorgeschlagenen Methoden lasse ich hier aus, es soll nur um diese Idee gehen.
Die nächsten Jahre, es waren bestimmt 5, versuchte ich herauszufinden, was damit gemeint sein könnte. Aber auch dreimaliges Lesen half nicht. Eines Tages jedoch verstand ich ganz plötzlich, worum es ging.
Leider reicht kein Wort, um das auszudrücken, aber es ist überaus simpel und der Grund, warum es schwer zu fassen ist, ist diese Selbstverständlichkeit. Es ist ein wenig wie die Suche nach der Brille, die man auf der Nase trägt.
Ich möchte das herausstreichen, denn es geht hier nicht um etwas Neues und Spektakuläres. Es geht einfach darum zu erfassen, dass man "da ist". Oder anders ausgedrückt, dass man sich darüber bewusst wird, dass man bewusst ist.
Nachdem ich dieses Seinsempfinden entdeckt hatte, bemühte ich mich stets darum, meine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken. Ich spreche deshalb von Bemühung, weil die Außenwelt, Gedanken und Emotionen dabei sehr störend sind und ablenken.
Das ging Wochen oder Monate so, ich weiß es nicht mehr so genau.
Eines Abends saß ich mit meiner Frau im Kino - es lief der Film "The Aviator" - und wieder suchte ich in mir dieses Seinsempfinden, fand es und blieb darin.
Dann geschah etwas sehr Ungewöhnliches. Eine tiefe, majestätische Stille trat ein. Nicht zu vergleichen mit akustischer Stille. Das war so groß, dass ich dachte: Oh Gott, jetzt bloß keinen Fehler machen. Der Gedanke kam aus dieser Stille, ohne sie jedoch auch nur im mindesten zur beeinträchtigen. Ein Gefühl des Staunens überkam mich. Es war ein Wunder geschehen.
Nach dem Film bestaunte ich die Straßen der Stadt, alles atmete diese wunderbare Stille, alles war darin eingehüllt. Es war auch alles genau so, wie ich es kannte. Mir fehlen die Worte, um das auszudrücken. Da war ein Empfinden absoluter Freiheit - nichts hatte auch nur den kleinsten Einfluss auf mich. Diese stille und liebende Freiheit, die ich nun war, hatte eine intensive Wirklichkeit.
Die Menschen, die ich sah, wanderten wie schlafwandelnde Figuren umher, sie schienen zu schlafen. Für mich geschahen die Dinge nur. Ich ging nicht, das geschah von selbst und ich schaute dabei zu. Ich fuhr mit dem Auto nach Hause und auch das geschah einfach nur. Es hatte nichts damit zu tun, dass ich Fahren verursachte.
Ich setze das bald fort, soll für den Moment reichen.
vielen Dank, dass du vorangegangen bist, damit wir unseren Dialog hier fortführen können.
Für die Mitlesenden: Ich sah kürzlich das Video, in dem Tom von den Veränderungen berichtete, die ihm vor einigen Jahren geschahen und verstand sofort, was er sagte. Mir geschah 2007 ebenfalls etwas, von dem ich glaube, dass es dem gleicht, was Tom geschah. Allerdings nur für 2 Tage.
Ich suchte daraufhin Kontakt zu Tom und fand ihn über dieses Forum.
Ich will nun berichten, wie sich diese Veränderungen äußerten und beginne an einem Punkt, der noch weit vor 2007 liegt.
Damals bekam ich ein Buch in die Hände mit dem Titel "Auf der Suche nach dem Wunderbaren" von P.D. Ouspensky. Dieser war ein Schüler von Georges Gurdjieff und beschreibt im genannten Buch seine Zeit mit Gurdjieff.
Im Buch geht es um das Christentum, wie es eigentlich gemeint ist - um es mit den Worten Gurdjieffs zu sagen. Kernaussage dabei ist, dass wir vergessen hätten, wer wir eigentlich sind und an eine falsche Identität glauben. Dies sei die Ursache für alles Leid.
Obwohl mir diese Idee damals schon nicht völlig fremd war, faszinierte sie mich plötzlich und ich wusste irgendwie, dass das wahr sein muss.
Natürlich ging es im Buch auch darum, dass man sich an sich selbst erinnern solle und dass diese Erinnerung in unserem Geist vorhanden sei. Die dafür vorgeschlagenen Methoden lasse ich hier aus, es soll nur um diese Idee gehen.
Die nächsten Jahre, es waren bestimmt 5, versuchte ich herauszufinden, was damit gemeint sein könnte. Aber auch dreimaliges Lesen half nicht. Eines Tages jedoch verstand ich ganz plötzlich, worum es ging.
Leider reicht kein Wort, um das auszudrücken, aber es ist überaus simpel und der Grund, warum es schwer zu fassen ist, ist diese Selbstverständlichkeit. Es ist ein wenig wie die Suche nach der Brille, die man auf der Nase trägt.
Ich möchte das herausstreichen, denn es geht hier nicht um etwas Neues und Spektakuläres. Es geht einfach darum zu erfassen, dass man "da ist". Oder anders ausgedrückt, dass man sich darüber bewusst wird, dass man bewusst ist.
Nachdem ich dieses Seinsempfinden entdeckt hatte, bemühte ich mich stets darum, meine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken. Ich spreche deshalb von Bemühung, weil die Außenwelt, Gedanken und Emotionen dabei sehr störend sind und ablenken.
Das ging Wochen oder Monate so, ich weiß es nicht mehr so genau.
Eines Abends saß ich mit meiner Frau im Kino - es lief der Film "The Aviator" - und wieder suchte ich in mir dieses Seinsempfinden, fand es und blieb darin.
Dann geschah etwas sehr Ungewöhnliches. Eine tiefe, majestätische Stille trat ein. Nicht zu vergleichen mit akustischer Stille. Das war so groß, dass ich dachte: Oh Gott, jetzt bloß keinen Fehler machen. Der Gedanke kam aus dieser Stille, ohne sie jedoch auch nur im mindesten zur beeinträchtigen. Ein Gefühl des Staunens überkam mich. Es war ein Wunder geschehen.
Nach dem Film bestaunte ich die Straßen der Stadt, alles atmete diese wunderbare Stille, alles war darin eingehüllt. Es war auch alles genau so, wie ich es kannte. Mir fehlen die Worte, um das auszudrücken. Da war ein Empfinden absoluter Freiheit - nichts hatte auch nur den kleinsten Einfluss auf mich. Diese stille und liebende Freiheit, die ich nun war, hatte eine intensive Wirklichkeit.
Die Menschen, die ich sah, wanderten wie schlafwandelnde Figuren umher, sie schienen zu schlafen. Für mich geschahen die Dinge nur. Ich ging nicht, das geschah von selbst und ich schaute dabei zu. Ich fuhr mit dem Auto nach Hause und auch das geschah einfach nur. Es hatte nichts damit zu tun, dass ich Fahren verursachte.
Ich setze das bald fort, soll für den Moment reichen.
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Du hast noch mehr angekündigt. Was mich aber schon jetzt interessiert: Wie ging es weiter und was ging verloren nach den 2 Tagen?
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Schon während der Autofahrt entdeckte ich, dass dieser Zustand der Losgelöstheit von der Wahrnehmung davon abhing, dass ich die Fixierung auf das Seinsempfinden aufrecht erhielt. Schweifte ich davon ab, verschwand die Losgelöstheit.
Das ging mit einer seltsamen Körpererfahrung einher. Die Fixierung auf das Seinsempfinden zog eine Art Schleier durch eine Öffnung zwischen den Augenbrauen in mich hinein. Wenn die Fixierung nachließ, strömte der "Schleier" dort hinaus, als würde sich etwas aus mir in die Welt ergießen.
Sorry, hört sich bestimmt seltsam an, aber so würde ich es beschreiben.
Um deine Frage zu beantworten, warum das aufhörte:
Ich konnte am zweiten Tag die Fixierung nicht mehr aufrecht erhalten. Der Sog, mich wieder mit der Welt zu verbinden, wurde übermächtig.
Die Losgelöstheit ging verloren und damit die Klarheit des Zustandes der Losgelöstheit, wie ich ihn beschrieb. Ich würde den Verlust der Losgelöstheit als Verschmutzung bezeichnen, als eine Vergiftung der Wahrnehmung durch persönliches Teilhaben.
Einem Freund sagte ich damals, die ganze Welt sei eine so ungeheure Last und wir merkten es nicht. Es ist ein Elend, von der Welt absorbiert zu werden und es führt zu völliger Verwirrung.
Im Zustand der Klarheit gibt es keine Fragen, alles ist selbsterklärend und ...... klar eben.
Das ging mit einer seltsamen Körpererfahrung einher. Die Fixierung auf das Seinsempfinden zog eine Art Schleier durch eine Öffnung zwischen den Augenbrauen in mich hinein. Wenn die Fixierung nachließ, strömte der "Schleier" dort hinaus, als würde sich etwas aus mir in die Welt ergießen.
Sorry, hört sich bestimmt seltsam an, aber so würde ich es beschreiben.
Um deine Frage zu beantworten, warum das aufhörte:
Ich konnte am zweiten Tag die Fixierung nicht mehr aufrecht erhalten. Der Sog, mich wieder mit der Welt zu verbinden, wurde übermächtig.
Die Losgelöstheit ging verloren und damit die Klarheit des Zustandes der Losgelöstheit, wie ich ihn beschrieb. Ich würde den Verlust der Losgelöstheit als Verschmutzung bezeichnen, als eine Vergiftung der Wahrnehmung durch persönliches Teilhaben.
Einem Freund sagte ich damals, die ganze Welt sei eine so ungeheure Last und wir merkten es nicht. Es ist ein Elend, von der Welt absorbiert zu werden und es führt zu völliger Verwirrung.
Im Zustand der Klarheit gibt es keine Fragen, alles ist selbsterklärend und ...... klar eben.
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Schon während der Autofahrt entdeckte ich, dass dieser Zustand der Losgelöstheit von der Wahrnehmung davon abhing, dass ich die Fixierung auf das Seinsempfinden aufrecht erhielt. Schweifte ich davon ab, verschwand die Losgelöstheit.
Das ging mit einer seltsamen Körpererfahrung einher. Die Fixierung auf das Seinsempfinden zog eine Art Schleier durch eine Öffnung zwischen den Augenbrauen in mich hinein. Wenn die Fixierung nachließ, strömte der "Schleier" dort hinaus, als würde sich etwas aus mir in die Welt ergießen.
Sorry, hört sich bestimmt seltsam an, aber so würde ich es beschreiben.
Um deine Frage zu beantworten, warum das aufhörte:
Ich konnte am zweiten Tag die Fixierung nicht mehr aufrecht erhalten. Der Sog, mich wieder mit der Welt zu verbinden, wurde übermächtig.
Die Losgelöstheit ging verloren und damit die Klarheit des Zustandes der Losgelöstheit, wie ich ihn beschrieb. Ich würde den Verlust der Losgelöstheit als Verschmutzung bezeichnen, als eine Vergiftung der Wahrnehmung durch persönliches Teilhaben.
Einem Freund sagte ich damals, die ganze Welt sei eine so ungeheure Last und wir merkten es nicht. Es ist ein Elend, von der Welt absorbiert zu werden und es führt zu völliger Verwirrung.
Im Zustand der Klarheit gibt es keine Fragen, alles ist selbsterklärend und ...... klar eben.
Mir wurde in letzter Zeit klar, dass diese Identifikation mit dem was geschieht, der Grund für die Unklarheit ist. Da ist ein permanentes Be- Ichen der Wahrnehmung. Nicht nur Sehen oder Fühlen sondern ich sehe, ich fühle.
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Du hast dann vermutlich nicht mehr in diesen Zustand zurückgefunden, oder? Warum lässt Dich das Erleben bis heute nicht los?
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Ja, seitdem hat sich das nicht wiederholt.
Warum lässt es nicht mehr los...
Ich hatte mein Leben lang die Frage in mir, wer ich bin.
Diese Erfahrung war eine Antwort.
Jetzt frage ich mich, was die Hindernisse sind, einfach das zu sein, was ich bin.
Warum lässt es nicht mehr los...
Ich hatte mein Leben lang die Frage in mir, wer ich bin.
Diese Erfahrung war eine Antwort.
Jetzt frage ich mich, was die Hindernisse sind, einfach das zu sein, was ich bin.
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Ja, seitdem hat sich das nicht wiederholt.
Warum lässt es nicht mehr los...
Ich hatte mein Leben lang die Frage in mir, wer ich bin.
Diese Erfahrung war eine Antwort.
Jetzt frage ich mich, was die Hindernisse sind, einfach das zu sein, was ich bin und ob sie sich durch Maßnahmen irgendeiner Art beseitigen lassen. Ich verstehe aber auch, wie paradox es ist, etwas erlangen zu wollen, was man bereits ist.
Zur Zeit lese ich gerne Tony Parsons. Ich verstehe, was er sagt.
Und frage mich dennoch, wie er wissen kann, dass es kein Mittel gibt, um zu DEM zu gelangen.
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Was bist Du denn?Jetzt frage ich mich, was die Hindernisse sind, einfach das zu sein, was ich bin.
Und was ist scheinbar nicht so wie es sein sollte?
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Was ich bin, weiß ich nicht.
Ich wusste es auch damals nicht, war es aber trotzdem.
Jetzt ist es aus meiner Sicht verschwunden und verbirgt sich.
Ich wusste es auch damals nicht, war es aber trotzdem.
Jetzt ist es aus meiner Sicht verschwunden und verbirgt sich.
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Bist Du denn jetzt nicht was Du bist? Genau jetzt?
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Aber klar bin ich das. Aber etwas trennt mich davon.
Obwohl ich nicht davon getrennt sein kann.
Obwohl ich nicht davon getrennt sein kann.
Re: I experienced non ego state for 2 days 20 years ago
Was trennt Dich denn? Was ist jetzt nicht so wie es sein sollte?
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