Die Quelle des Spiegelbilds verändern

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DrZenZen
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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Tue Mar 23, 2021 9:19 pm

Hi Kalle,
war früher wirklich ein Jemand, ein Ich da?

oder wurde das immer nur geglaubt - so wie an den Weihnachtsmann?
Immer nur geglaubt... Du hast ja auch was von Konditionierung geschrieben... und klar es wird einem ja von Anfang an ein „ich“ angedichtet... wie die Geschichte vom Weihnachtsmann... bis man irgendwann erkennt, das es ihn nicht gibt.
Aufmerksamkeit ist immer wieder bei den Gedankengeschichten... machst du das?
Da es ohne „ich“ kein „Du“ gibt, also nein. Es ist manchmal der „lauteste“ Reiz.
Kannst du verhindern, dass ein Gedanke erscheint?
Nein, das geht nicht. Aber mit der Frage ist mir klar geworden, das ein Gedanke wirklich nur eine Erfahrung ist.
Diese Übung hat einen doppelten Zweck. Erstens, um sich über jeden Gedanken bewusst zu werden wenn er erscheint. Zweitens ist die sorgfältige Suche nach der Lücke ein Beispiel dafür, wie es geht genau zu schauen, wenn man nach dem "getrennten Selbst" sucht.
Mach das am Besten mehrmals am Tag. Nimm dir so 5 – 10 Minuten Zeit, atme langsam und sanft, entspanne. Schließe die Augen und beachte nur das Auftauchen der Gedanken. Beschäftige dich nicht mit deren Inhalten, bemerke einfach das Erscheinen.

1. Bemerke den aktuellen Gedanken, der vorhanden ist. Z.B. wenn du sitzt und den Körper beobachtest, könnte ein Gedanke auftauchen: "Das sind meine Füße" oder "Hier ist eine Verspannung “oder„ Ich atme zu schnell “oder„ Mir ist diese Übung langweilig“ oder „Ich würde lieber was tun“oder irgendwelche Gedanken.
2. 2. Dieser Gedanke wird vergehen und ein anderer wird kommen. Also beobachte einfach diesen Gedanken wie er vorüberzieht.
3. Warte dann, bis der nächste Gedanke kommt.
4. Wenn der nächste da ist, bemerke ihn einfach und schau, wie er vergeht.
5. Warte dann, bis der nächste Gedanke kommt.
6. Wiederhole die Schritte 4 und 5 einige Male. Zwischen zwei Gedanken besteht eine Lücke. Sie kann sehr kurz oder subtil sein, nur eine oder wenige Sekunden bevor der nächste Gedanke auftaucht.

So betrachtet man Gedanken: Schauen, wie sie kommen und gehen, und die kurze Lücke zwischen ihnen erkennen. Bemerken, wie der aktuelle Gedanke vergeht. Und auf den nächsten Gedanken warten.
Versuche während des Tages, die Lücke zwischen den Gedanken so oft wie möglich zu beobachten. Du kannst das tun, indem du feststellst, dass gerade "Denken" stattfindet, und dann aufhören und einfach auf den nächsten Gedanken warten. Im "Warten" gibt es eine Lücke zwischen zwei Gedanken.

Erzähl mal, wie es dir dabei geht :-)
Es war interessant, am Anfang gab es Gedanken ohne Lücke (zumindest für „mich“ nicht wahrnehmbar) oder keine Gedanken weil die Aufmerksamkeit in der direkten Erfahrung z.B. Spüren und nicht bei den Gedanken war, nichts dazwischen. Ich habe die Übung ein paar mal durchgeführt... das einfach Beobachten ist mir nicht leicht gefallen, weil der Impuls mit den Gedanken zu interagieren deutlich vorhanden war/ist trotzdem ist es mir glaube ich gelungen, ein paar mal eine Lücke zwischen den Gedanken wahrzunehmen. Aber das beobachten der Erfahrung der Gedanken fällt mir schwerer als fühlen, hören, schmecken etc.

BG
Mark

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby seeadler » Wed Mar 24, 2021 5:37 pm

hi Mark,

das hört sich alles sehr klar an. Wenn irgendwelche Fragen sind, oder du etwas bestimmtes Anschauen willst, schreib mir gern!
Ein paar schöne Übungen hab ich aber auch noch...

Die folgende widmet sich dem 'Hören':


Nimm dir einen Moment, um etwas zur Ruhe zu kommen.
Schliess dann die Augen und richte deine Aufmerksamkeit aufs Hören. Nimm zur Kenntnis, wie die Aufmerksamkeit auf verschiedene Umgebungsgeräusche gerichtet wird - und wie automatisch gedankliche Schlüsse daraus gezogen werden:
Einzelne Geräusche werden interpretiert, erkannt, benannt (Hund, Auto, Vogel, Kühlschrank...). Machst du das, oder kommen die Gedanken automatisch?
Beobachte das: Da ist einerseits das reine wirkliche unmittelbare Hören und anderseits diese Schicht aus Gedanken, Annahmen, Benennungen, Assoziationen, Kommentaren, Überzeugungen usw.

Wenn du nun diese Gedankenschichten mal unberücksichtigt lässt und die Aufmerksamkeit aufs direkte wirkliche Erleben richtest, auf den reinen Prozess des Hörens, frage dich:
1.Ist im direkten Prozess des Hörens der "Sender" eines Geräuschs zu finden?
2.Gibt es im direkten Erleben Geräusche, getrennt vom Hören?
3.Ist im direkten Prozess des Hörens der "Empfänger" eines Geräuschs zu finden?
4.Gibt es einen Hörer, getrennt vom Hören?


:-)
Kalle

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Wed Mar 24, 2021 9:48 pm

Hi Kalle,

danke für ermutigende Deine Antwort. :—)
Wenn du nun diese Gedankenschichten mal unberücksichtigt lässt und die Aufmerksamkeit aufs direkte wirkliche Erleben richtest, auf den reinen Prozess des Hörens, frage dich:
1.Ist im direkten Prozess des Hörens der "Sender" eines Geräuschs zu finden?
Meinst Du die Quelle des Geräusch wenn Du vom „Sender“ sprichst?
Erst das Geräusch, dann wird die Richtung aus dem das Geräusch kommt wahrgenommen. Erst dann setzt das Denken ein und dann kommen Begriffe, wie Auto oder Fernseher als Gedanken.
2.Gibt es im direkten Erleben Geräusche, getrennt vom Hören?
Nein ich konnte das nicht wahrnehmen.
3.Ist im direkten Prozess des Hörens der "Empfänger" eines Geräuschs zu finden?
Das Geräusch ist einfach da, da gibt es keinen Empfänger
4.Gibt es einen Hörer, getrennt vom Hören?
Es gibt keinen Hörer getrennt vom Hören. Nur hören und dann „Labeln“

Eine Frage habe ich an Dich, was nimmt die direkte Wahrnehmung war? Bei Eckhart Tolle habe ich den Begriff des Gewahrseins gelesen, kannst Du was dazu sagen?

Dann noch was, was ich mit Dir teilen möchte, als erkannt habe, das der Weihnachtsmann eine Illusion ist, habe ich dies erfahren in dem ich bemerkt habe, das meine Eltern die Geschenke unter den Baum legen, da war es schlagartig klar, am Anfang mit einer leichten Verneinung
. Analog versuchen wir dies durch die Wahrnehmung der direkten Erfahrung hier, richtig? Dieser Erkenntnisprozess hat begonnen, bei mir ist es gerade so wie früher in der Schule bei Mathe man weiß das man kurz vor dem bereifen ist aber man weiß auch das man noch nicht begriffen hat und hängt irgendwie in der „Luft“ wo bei die Lösung so einfach ist das man es nicht glauben kann. Gibt es noch etwas was das anerkennen der Lösung neben der direkten Erfahrung unterstützt vielleicht noch sowas ähnlich die Analogie mit dem Weihnachtsmann oder ist es einfach weiter in der direkten Wahrnehmung zu bleiben bis die Erkenntnis kommt?

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby seeadler » Thu Mar 25, 2021 9:00 pm

Hallo Mark,
1.Ist im direkten Prozess des Hörens der "Sender" eines Geräuschs zu finden?
Meinst Du die Quelle des Geräusch wenn Du vom „Sender“ sprichst?
Ja. Aber ist "eine Quelle" deine direkte Erfahrung?

Lass uns nochmal schauen. zum Beispiel: du hörst eine Stimme, und die Gedanken 'labeln' das Gehörte ganz automatisch: das ist die Tagesschau-Sprecherin aus dem Fernseher.
Aber was wird tatsächlich erfahren?
(erinnere dich: ganz sicher kannst du über etwas nur sein, wenn du selber nachgeschaut hast = direkt erfahren)

Wir nehmen "Geräusch/Klang" als Begriffe, die am nächsten an der DE dran sind.
Geräusch/Klang ist da, wird direkt erfahren. Aber sonst? Schau mal nach:

Was ist die DE von "Fernsehen"? = DENKEN (es ist ein Begriff/Gedanke über etwas wahrgenommenes (sehen/hören))
Was ist die DE von "Tagesschau-Sprecherin"? =
Was ist die DE von "eine menschliche Stimme"? =
Was ist die DE von "Quelle des Geräusches"? =
Von "Richtung"? =


Kannst du "Raum" überhaupt wahrnehmen?

Wie wird so etwas wie "Zeit" erfahren?



Ansonsten- keine Fragen zu der Hör-Übung :-)

Eine Frage habe ich an Dich, was nimmt die direkte Wahrnehmung war? Bei Eckhart Tolle habe ich den Begriff des Gewahrseins gelesen, kannst Du was dazu sagen?
Kein Wissen, keine Aussage oder Erklärung eines anderen bringt dich in dieser Untersuchung weiter...
Daher gebe ich die Frage 1:1 zurück :-)

Kneif dich mal kräftig in den Arm.

Ist da jetzt "AUA" - plus etwas, das "AUA" wahrnimmt?



Viel wichtiger aber ist die Frage: Wer will das wissen? Und wirft nicht jede Antwort wiederum neue Fragen auf?


Dann noch was, was ich mit Dir teilen möchte, als erkannt habe, das der Weihnachtsmann eine Illusion ist, habe ich dies erfahren in dem ich bemerkt habe, das meine Eltern die Geschenke unter den Baum legen, da war es schlagartig klar, am Anfang mit einer leichten Verneinung
. Analog versuchen wir dies durch die Wahrnehmung der direkten Erfahrung hier, richtig?
Genau. Wir schauen selber hin und finden - keinen Weihnachtsmann. War immer nur eine Gedankengeschichte.
Kein Mark, der 'sein Leben' führt, der eigenständig, separat vom restlichen Leben agiert - war immer nur ein Gedankenfilm :-)
Dieser Erkenntnisprozess hat begonnen, bei mir ist es gerade so wie früher in der Schule bei Mathe man weiß das man kurz vor dem bereifen ist aber man weiß auch das man noch nicht begriffen hat und hängt irgendwie in der „Luft“ wo bei die Lösung so einfach ist das man es nicht glauben kann.
ja, es ist zu einfach für den Verstand... oder zu schwer... es ist eben jenseits des Verstandes.
Ist er doch selber nur eine Erscheinung in der direkten Erfahrung, eine Bewegung im Gewahrsein.
Und so ist 'die Lösung' selber das Problem, weil dahinter eine rein gedankliche Erwartungshaltung steht- und wessen?

"In der Luft hängen" ist gut... der Verstand wartet immer darauf, sich irgendwo dran festhalten zu können - aber jeder Moment entfaltet sich unabhängig von den Gedanken darüber , alles passiert einfach.



Gibt es noch etwas was das anerkennen der Lösung neben der direkten Erfahrung unterstützt vielleicht noch sowas ähnlich die Analogie mit dem Weihnachtsmann oder ist es einfach weiter in der direkten Wahrnehmung zu bleiben bis die Erkenntnis kommt?
Was soll noch kommen? Du siehst alles bereits.

Wir schauen wieder und wieder, nirgendwo ist ein 'Mark' beteiligt - weder gestern, noch jetzt in diesem Moment.
Was also geht hier vor?


Steh jetzt einmal auf und gehe in Richtung "Sein".


Wieviele Schritte musstest du gehen?



Musst du irgendetwas tun, um zu Sein?






Ich gebe dir hier noch eine schöne Übung mit, vielleicht findest du morgen Zeit dafür:

Mach heute mal einen Spaziergang in der Natur. Beobachte dabei alles was dir so begegnet. Menschen, Tiere, Bäume, Gräser, usw. Schau dich um und benutze dabei deine Sinne und lasse die Gedanken über das Geschehen ruhig ruhen. Beobachte und staune!
Dann frage dich: Woher kommt all das Steuern in der Natur?
Woher weiß der Vogel, dass er jetzt wegfliegen muss? Woher weiß der Baum, dass die Blätter fallen müssen, dass er jetzt ruhen muss? Wer bewegt das Gras?
Schau dir das alles mit den Augen eines Kindes an!
Du kannst dich auch in ein Café setzen und dort das Treiben beobachten, oder du schaust einfach aus dem Fenster, auf den Verkehr oder so... Was auch immer für dich möglich ist..
Sei ganz im Moment, wenn du bemerkst, dass du in Gedanken bist, dann freue dich, dass du es gemerkt hast und komme wieder zum Beobachten zurück.

Dann schau: Ist da ein Beobachter? Oder ist da einfach “beobachten”? Fehlt hier irgendetwas? Ist hier irgendetwas unvollständig? Könnte jemals etwas unvollständig sein? Könnte irgendein Moment jemals anders sein als er gerade ist?

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Thu Mar 25, 2021 9:41 pm

Hi Kalle,
Ja. Aber ist "eine Quelle" deine direkte Erfahrung?
Nein, ist sie nicht, ich kann auch keinen Sender „ausmachen“ das Geräusch ist einfach da
Was ist die DE von "Fernsehen"? = DENKEN (es ist ein Begriff/Gedanke über etwas wahrgenommenes (sehen/hören))
Sehen und hören
Was ist die DE von "Tagesschau-Sprecherin"? =
Sehen und hören
Was ist die DE von "eine menschliche Stimme"? =
Hören
Was ist die DE von "Quelle des Geräusches"? =
Hören
Von "Richtung"? =
Keine DE
Kannst du "Raum" überhaupt wahrnehmen?
Nein, kann ich nicht
Wie wird so etwas wie "Zeit" erfahren?
Nein, nicht als DE und nicht anders.
Ist da jetzt "AUA" - plus etwas, das "AUA" wahrnimmt?
Das hatten wir schon mal, danke für die Erinnerung, nein nur das Aua
Wer will das wissen? Und wirft nicht jede Antwort wiederum neue Fragen auf?
In der direkten Erfahrung, ist da niemand der das wissen will... Aber die Label Maschine schon, ja jede Antwort, führt zu neuen Fragen... ich glaube ich habe es verstanden, es ist eine ewige Spirale und es gibt kein Ende. Außer man erkennt die Illusion des Ichs.

Ich wollte an der Stelle einfach mal danke sagen, für Deine Mühe und Geduld mit mir.

Zu der Übung und den Fragen des Seins melde ich mich morgen.

BG
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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby seeadler » Fri Mar 26, 2021 10:44 am

Hi Mark,
Ich wollte an der Stelle einfach mal danke sagen, für Deine Mühe und Geduld mit mir.
sehr gerne! Meine letzte Antwort sollte auch nicht genervt oder so wirken- falls sowas rüberkam :-)
Finde es toll wenn jemand so dabei ist!

Ja. Aber ist "eine Quelle" deine direkte Erfahrung?
Nein, ist sie nicht, ich kann auch keinen Sender „ausmachen“ das Geräusch ist einfach da
genau

Was ist die DE von "Fernsehen"? = DENKEN (es ist ein Begriff/Gedanke über etwas wahrgenommenes (sehen/hören))
Sehen und hören
da haben wir uns etwas missverstanden - sagt denn SEHEN/HÖREN von sich aus, das es "Fernsehen" ist?
Ich wollte nur darauf hinaus, dass Fernsehen/Sprecherin/Stimme ausschließlich eine gedankliche Schlussfolgerung, ein Label ist - also die direkte Erfahrung von "DENKEN" - richtig?

"Quelle des Geräusches" = DENKEN (Gedanke über etwas wahrgenommenes)

"Richtung aus der das Geräusch kommt" = DENKEN ...... Oder??
Kannst du "Raum" überhaupt wahrnehmen?
Nein, kann ich nicht
"Raum" = DE von "DENKEN" (erinnere dich in die Übung mit dem Apfel auf dem Tisch..)


Wer will das wissen? Und wirft nicht jede Antwort wiederum neue Fragen auf?
In der direkten Erfahrung, ist da niemand der das wissen will... Aber die Label Maschine schon,
die Label-Maschine, ja... ist da mehr als Gedanken, die spontan auftauchen und wieder verschwinden?
Irgendwo ein Subjekt, das etwas will?



Gruß!
Kalle

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Fri Mar 26, 2021 8:39 pm

Hi Kalle,
sehr gerne! Meine letzte Antwort sollte auch nicht genervt oder so wirken- falls sowas rüberkam :-)
Finde es toll wenn jemand so dabei ist!
Ne kam nicht so rüber, alles gut , Sorry, wen. Es bei mir komsch klang, sollte nicht so klingen. Ich habe mir nur gedacht, das Du schon einige Zeit mit mir schreibst und das es vlt. schwierig ist, den anderen zu zeigen was man selbst ohne Probleme sieht, der andere aber nicht .... und immer wieder auf das offensichtliche hinzuweisen, insofern ich bin Dir wirklich sehr dankbar für Deine Hilfe.Die Wahrnehmung hat sich schon ein bisschen geändert, ich schaue schon etwas anders auf die/meine Welt und meine Gedanken. Ich habe halt selber manchmal das Gefühl, das ich mir selbst im Wege stehe, weil ich versuche mit dem Verstand etwas zubegreifen, was aber nicht mit dem Verstand begreifbar, das ist mir paradoxerweise ganz bewusst... vielleicht will ich es zu stark und muss mehr loslassen ... und trotzdem wenn ich hier scheibe, dann taucht x Mal das Wort „ich„ auf, aber ich sehe das „ich“ jetzt und meine Wahrnehmung zu dem Wort ist irgendwie anders...
die Label-Maschine, ja... ist da mehr als Gedanken, die spontan auftauchen und wieder verschwinden?
Irgendwo ein Subjekt, das etwas will?
Nein, kein Subjekt, nur Gedanken, die „ich“ für meine Gedanken halte... ;-)
Mach heute mal einen Spaziergang in der Natur. Beobachte dabei alles was dir so begegnet. Menschen, Tiere, Bäume, Gräser, usw. Schau dich um und benutze dabei deine Sinne und lasse die Gedanken über das Geschehen ruhig ruhen. Beobachte und staune!
Dann frage dich: Woher kommt all das Steuern in der Natur?
Woher weiß der Vogel, dass er jetzt wegfliegen muss? Woher weiß der Baum, dass die Blätter fallen müssen, dass er jetzt ruhen muss? Wer bewegt das Gras?
Schau dir das alles mit den Augen eines Kindes an!
Du kannst dich auch in ein Café setzen und dort das Treiben beobachten, oder du schaust einfach aus dem Fenster, auf den Verkehr oder so... Was auch immer für dich möglich ist..
Sei ganz im Moment, wenn du bemerkst, dass du in Gedanken bist, dann freue dich, dass du es gemerkt hast und komme wieder zum Beobachten zurück.

Dann schau: Ist da ein Beobachter? Oder ist da einfach “beobachten”? Fehlt hier irgendetwas? Ist hier irgendetwas unvollständig? Könnte jemals etwas unvollständig sein? Könnte irgendein Moment jemals anders sein als er gerade ist?
Nein, da war kein Beobachter, sondern nur das beobachten und zwischen durch die Gedanken, das weggleiten in die Gedanken Kommentierungen, Theorien oder Erklärungsversuche, wie das Gras wächst, weil seine Genetische Disposition durch die Evolution so ausgelegt ist, dann der Gedanke, ja aber trotzdem weiß das Grass nicht das es wächst... dann das bemerken des inneren Dialogs, also Gedanken über Gedanken machen... und dann die Rückkehr zum beobachten... im beobachten fehlt nichts und es gibt auch nichts was zu viel oder zu wenig da ist, es ist einfach.... das beobachten hatte was meditatives ich werde es morgen weiter üben.

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby seeadler » Fri Mar 26, 2021 11:22 pm

schön beobachtet beim Spaziergang!
im beobachten fehlt nichts und es gibt auch nichts was zu viel oder zu wenig da ist, es ist einfach....
:-)
dann das bemerken des inneren Dialogs, also Gedanken über Gedanken machen...
super, dass du bemerkst, was alles so abläuft - ohne jemandes zutun.
Oder "machst du dir" Gedanken?



Ich habe mir nur gedacht, das Du schon einige Zeit mit mir schreibst und das es vlt. schwierig ist, den anderen zu zeigen was man selbst ohne Probleme sieht, der andere aber nicht ....
vielleicht will ich es zu stark und muss mehr loslassen ..
Wo ist derjenige, der "will"?




Wer genau hat "Probleme beim Sehen"?

im beobachten fehlt nichts




und trotzdem wenn ich hier scheibe, dann taucht x Mal das Wort „ich„ auf, aber ich sehe das „ich“ jetzt und meine Wahrnehmung zu dem Wort ist irgendwie anders...
klar, es spricht nichts dagegen, das Wort "ich" weiter zu benutzen - wenn klar ist, dass nicht die Rede von einer separaten Entität ist.
Aber ich habe den Satz nicht ganz verstanden: wie ist jetzt deine Wahrnehmung zu dem Wort?
Und übrigens...schreib mir gern auch wenn mal Gefühle hochkommen wie Wut, Frust oder so.

Gruß,
Kalle

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Sun Mar 28, 2021 7:42 pm

Hi Kalle,
vielleicht will ich es zu stark und muss mehr loslassen ..
Wo ist derjenige, der "will"?
Die Frage hat mich beschäftigt, das ist ist guter Punkt, wer will eigentlich die Illusion des ich durchschauen, noch habe ich keine Antwort... Wenn ich schaue ist da niemand, wenn ich nicht der DE bin dann ist die Identifikation mit dem ich stark an will es das ich...
Wer genau hat "Probleme beim Sehen"?
Da ist ja nichts wenn ich nachschaue, also niemand, jetzt kommt das aber, da das nachschauen aktuell kein Automatismus ist, denke „ich“ zwischendurch in der Identifikation Mit dem „ich“, das „ich“ die Probleme beim sehen habe. Das fühlt sich frustrierend an... am liebsten würde ich auf Knopfdruck und für immer erkennen... ;-) also ohne „Aufwand“... warum sich das wie Aufwand anfühlt weiß ich übrigens nicht..

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby seeadler » Sun Mar 28, 2021 8:41 pm

danke für die ehrlichen Worte.
Wo ist derjenige, der "will"?
Die Frage hat mich beschäftigt

Das ist nicht als Denk-Beschäftigung gedacht. Es ist ganz schlicht und buchstäblich gemeint.

Gibt es jemanden, "der sich mit der Frage beschäftigt" ??


Da ist ja nichts wenn ich nachschaue, also niemand
genau, und das war's. lass das einfach mal so sein, und etwas 'einsinken'....





Erkennen auf Knopfdruck, großes Feuerwerk und ewige Klarheit wird nicht eintreten!
Es ist ein subtiler und schrittweiser Vorgang.
Es braucht keinen Versteher, keinen Macher, keine 'Leistung'.
Identifikation mit Gedanken findet statt. Wer macht das'

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Sun Mar 28, 2021 9:19 pm

Hi Kalle,
Das ist nicht als Denk-Beschäftigung gedacht. Es ist ganz schlicht und buchstäblich gemeint.
Ja, das dachte ich mir schon ;-) aber das hat es ausgelöst...
Gibt es jemanden, "der sich mit der Frage beschäftigt" ??
Nein, es gibt einen Verstand, der ist ein Werkzeug, wie ein Schraubenzieher, den ich benutze, wenn ich eine Schraube drehe, aber ich bin nicht der Schaubenzieher, also da gibt es niemanden, nur ein Werkzeug
Erkennen auf Knopfdruck, großes Feuerwerk und ewige Klarheit wird nicht eintreten!
Ja, das habe ich schon befürchtet 😅
Es ist ein subtiler und schrittweiser Vorgang.
okay...
Es braucht keinen Versteher, keinen Macher, keine 'Leistung'.
Ja, das verstehe ich, ich bin Leistungskonditioniert, in mein Leben bin ich so jemand den man also „erfolgreich“ bezeichnet, lange war ich eine leistungsbereite Führungskraft ein Macher.... nur es hat mich seelisch nicht glücklich gemacht, deshalb fällt es mir manchmal schwer, genau diese Erkenntnis zu akzeptieren... aber ich möchte gar kein Macher sein.;-)
Identifikation mit Gedanken findet statt. Wer macht das'

Niemand, ist auch nur eine Konditionierung, ist das Gleiche wie mir dem Schraubenzieher, wenn man x Mal gesagt bekommt man ist der Schraubenzieher dann glaubt man das. Wer das glaubt, weiß ich nicht, nur das es keinen gibt der es glauben kann, weil da keiner ist, ist wahrscheinlich auch nur ein Gedanke, wie alle anderen Gedanken...

BG
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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby seeadler » Mon Mar 29, 2021 7:41 pm

Hallo Mark,
Gibt es jemanden, "der sich mit der Frage beschäftigt" ??
Nein, es gibt einen Verstand, der ist ein Werkzeug, wie ein Schraubenzieher, den ich benutze, wenn ich eine Schraube drehe, aber ich bin nicht der Schaubenzieher, also da gibt es niemanden, nur ein Werkzeug
Ja... da ist nur ein 'Werkzeug' , oder eine 'Funktion' -
findest du jemanden, der es anwendet?

Was bleibt von "Verstand" in der direkten Erfahrung?




Identifikation mit Gedanken findet statt. Wer macht das'
Niemand, ist auch nur eine Konditionierung, ist das Gleiche wie mir dem Schraubenzieher, wenn man x Mal gesagt bekommt man ist der Schraubenzieher dann glaubt man das. Wer das glaubt, weiß ich nicht, nur das es keinen gibt der es glauben kann, weil da keiner ist, ist wahrscheinlich auch nur ein Gedanke, wie alle anderen Gedanken...
Genau. Identifikation = ein Ich-Gedanke wird geglaubt/für wahr gehalten = Gedanke über andere Gedanken :-)
Zum Beispiel: Begriffe/Konzepte wurden gelernt: "Ich" und "leistungskonditioniert" - Gedanke erscheint: "Ich bin leistungskonditioniert" - weiterer Gedanke erscheint: "ja, das stimmt." usw.
es passiert einfach... und kann immer wieder bemerkt werden, oder?

lange war ich eine leistungsbereite Führungskraft ein Macher.... nur es hat mich seelisch nicht glücklich gemacht, deshalb fällt es mir manchmal schwer, genau diese Erkenntnis zu akzeptieren... aber ich möchte gar kein Macher sein.;-)
Stell dich mal hin, und zeig dann mit dem Finger genau auf dieses Ich, dem es schwerfällt, etwas zu akzeptieren.

Wo ist es?






:-)


-----------------------------------------------
Hier gebe ich dir auch noch eine schöne Übung mit:

Erzählen Gedanken die Wahrheit oder Unwahrheit? Was würde es bedeuten, wenn aller Gedankeninhalt nur eine Geschichte wäre?
Finde einen Sportclip auf Youtube, der ca. fünf Minuten lang dauert. Der folgende Link führt zu einem Fußballclip:

https://www.youtube.com/watch?v=Cw-bIUpJaUA


1. Betrachte den Clip eine Minute lang mit ausgeschaltetem Ton, beobachte wie die Leute mit einem runden Ding auf einem Feld herumtollen. Lass diese gesamte Erfahrung hineinsinken.
2. Wenn die erste Minute vorbei ist, schaue eine weitere Minute mit eingeschaltetem Ton und Kommentar. Beobachte den Unterschied. Beobachte wie der Kommentator (Gedanken) sehr viel zu wissen scheint, sogar Hinweise gibt, wie es am besten zu tun wäre. Sieh wie der Kommentator sich fühlt, als könne er das Geschehen beeinflussen, als ob ein Ausgang dem anderen bevorzugt werden würde. Sieh wie der Kommentator versucht, die Gefühle der Zuschauer aufzustacheln und Identifizierung mit dem ein oder dem anderen Team hervorruft und wie er die Wichtigkeit des Spiels als Ganzes unterstreicht.
3. Schalte den Ton nun wieder aus und beobachte das Treiben ohne hörbaren Kommentar, wie die Farben und Formen auf dem Bildschirm herumtanzen. Beobachte wieder alle Unterschiede im Erleben der Szene.

Ist der Kommentar zu dem Fußballspiel eine Notwendigkeit, dass das Spiel geschieht?
Und in der selben Weise: Ist der innere Kommentar der Gedanken eine Notwendigkeit, dass das Spiel des Lebens geschieht?

Erzähl mal, wie das für dich ist...

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Mon Mar 29, 2021 8:53 pm

Hi Kalle,
Ja... da ist nur ein 'Werkzeug' , oder eine 'Funktion' -
findest du jemanden, der es anwendet?
Nein, ich finde niemanden der das Werkzeug anwendet
Was bleibt von "Verstand" in der direkten Erfahrung?
Nichts bleibt vom Verstand in der DE.
Stell dich mal hin, und zeig dann mit dem Finger genau auf dieses Ich, dem es schwerfällt, etwas zu akzeptieren. Wo ist es?
:-) das geht nicht ... ist auch nur eine Konditionierung ... Das ist mir seit gestern ganz klar, alles nur Gedanken über Gedanken und Konditionierung sind, da es kein ich gibt, wenn ich nachschaue kann ich niemanden finden.
Ist der Kommentar zu dem Fußballspiel eine Notwendigkeit, dass das Spiel geschieht?
Und in der selben Weise: Ist der innere Kommentar der Gedanken eine Notwendigkeit, dass das Spiel des Lebens geschieht?
Nein, der Kommentar ist keine Notwendigkeit, dass das Spiel geschieht, die Analogie ist ganz klar. Natürlich ist der innere Kommentar nicht notwendig, dass das Spiel des Leben geschieht. Ich habe heute den ganzen Tag über (also schon bevor Du mir das Beispiel gesendet, weil mir gestern das mit der Konditionierung klar wurde, besonders spannend fand ich, das Du mir heute diese Übung gesendet hast) beobachtet wie zu allen Situation, Gedanken, Kommentierungen und Bewertungen auftauchen mache Bewertungen erzeugen auch Emotionen. Besonders stark ist die Ich Illusion bei Gedanken die Emotionen hervorrufen, aber auch bei Emotionen ist kein ich zu finden wenn ich nachschaue... Mir wurde klar es erscheint und vergeht wieder die Identifikation funktioniert quasi durch die Konditionierung automatisch, wenn einem klar wird das es nicht „meine“ Gedanken sind, sondern nur irgendwelche Gedanken aus dem Werkzeug/Funktion das ist das irgendwie nicht zu beschreiben... Das habe ich heute ein paar Mal wahrgenommen....
BG
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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby seeadler » Mon Mar 29, 2021 9:49 pm

Schön gesehen! Vieles scheint klarer zu werden.
Was bleibt von "Verstand" in der direkten Erfahrung?
Nichts bleibt vom Verstand in der DE.
...außer "Denken"

Mir wurde klar es erscheint und vergeht wieder die Identifikation funktioniert quasi durch die Konditionierung automatisch, wenn einem klar wird das es nicht „meine“ Gedanken sind, sondern nur irgendwelche Gedanken aus dem Werkzeug/Funktion
Genau... ist sind nicht "deine", denn "Du" ist selber ein Gedanke. Es sind alles konditionierte Erscheinungen im Bewusstsein, Äußerungen dieses speziellen Organismus, und damit einfach Teil des Lebens, das spontan aus sich heraus 'passiert' :-)
Und zB sich eines auftauchenden Gedankens zu schämen, ist nur ein weiterer Gedanke - ein durch bestimmte Prägungen bedingtes Reaktionsmuster :-)
Leben "lebt sich" einfach

Besonders stark ist die Ich Illusion bei Gedanken die Emotionen hervorrufen, aber auch bei Emotionen ist kein ich zu finden wenn ich nachschaue...
Genau! Wenn das nächste Mal so eine Emotion da ist - versuch mal folgendes:

1. Bemerken, dass eine Emotion (zB ein Widerstand) da ist
2. für ein paar Minuten einen ruhigen Ort finden, Emotion da sein lassen; aber jetzt alle Gedankengeschichten, die mit der Emotion einhergehen ignorieren und mit der Aufmerksamkeit ganz ins reine Spüren gehen, in die Körperempfindung.
3. Ohne die Geschichte, die Gedankeninhalte - was ist wirklich jetzt da? Z.B. "Enge in der Brust" oder "Hitze im Gesicht" o.ä.
4. Beobachte die Empfindungen mit freundlicher Neugier... wie ein Naturphänomen. Sind sie etwas anderes? ;-)
Sind sie statisch - oder veränderlich? Frag die "Enge", was sie beschützen will.
5. Sagt das Spüren an sich, dass es etwas ist, wie zB "ein negatives Gefühl", "Genervtsein" etc. ?


gute Nacht :-)

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Re: Die Quelle des Spiegelbilds verändern

Postby DrZenZen » Tue Mar 30, 2021 7:15 pm

Hi Kalle,
1. Bemerken, dass eine Emotion (zB ein Widerstand) da ist
2. für ein paar Minuten einen ruhigen Ort finden, Emotion da sein lassen; aber jetzt alle Gedankengeschichten, die mit der Emotion einhergehen ignorieren und mit der Aufmerksamkeit ganz ins reine Spüren gehen, in die Körperempfindung.
3. Ohne die Geschichte, die Gedankeninhalte - was ist wirklich jetzt da? Z.B. "Enge in der Brust" oder "Hitze im Gesicht" o.ä.
4. Beobachte die Empfindungen mit freundlicher Neugier... wie ein Naturphänomen. Sind sie etwas anderes? ;-)
Sind sie statisch - oder veränderlich? Frag die "Enge", was sie beschützen will.
5. Sagt das Spüren an sich, dass es etwas ist, wie zB "ein negatives Gefühl", "Genervtsein" etc. ?
Ohne Geschichte und Gedankeninhalte verschwinden die Emotionen... lösen sich auf und damit auch die körperlichen Effekte... in der Identifikation mit den Gedanken verstärken sie sich.
Das Beobachten hilft beim abstrahieren... sie sind nicht statisch, sie verändern sich, eine Enge erlebe eigentlich nicht
Das spüren an sich sagt nichts, nur die Gedanken die auftauchen geben die Definition wie z.B. „genervt sein“.

BG
Mark


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