Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

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Flora
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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Thu Feb 20, 2020 9:12 pm

Zum besseren Verständnis: Für mich heißt "Gefühl" = körperliche Empfindung + Gedankenlabel
Schau da mal nach wie das vor sich geht: Ist da manchmal eine körperliche Empfindung und dann ein Gedanke? Und dann wieder mal ein Gedanke und dann eine Empfindung? Hin und wieder gleichzeitig? Mal nur Gedanken ohne Empfindungen (wobei die Gedanken aber behaupten dass sie ein Gefühl sind, das nenne ich dann verkleidete Gedanken... ;))
Ja, genau so kann "ich" es nachvollziehen.. Vielen Dank für diese exakte Beschreibung und Hilfestellung.
Sind manche „Gefühle“ wie z. B. Angst, Traurigkeit, Ärger aber auch Freude oft an ähnliche körperliche Empfindungen gekoppelt, und nur die Gedankenwelt teilt sie ein?[/quote[
Da brauche ich noch etwas Zeit um genau zu schauen, bleibe dran.... .
Was ist ein Wunsch? Aus was setzt der sich zusammen?
Das finden sich im Grunde die gleichen Mechanismen und Abfolgen wie du oben bei den Gefühlen beschrieben hast.
- körperliche Empfindung, z.B. Hunger (Hungergefühl) --> Gedanke --> Wunsch: essen. Oder:
- Sinnesempfindung, z.B. schöner Sonnenschein --> Gedanke / Wunsch: nichts wie raus in die Natur.
Oder nur Gedanke und Wunsch... etc.
??? Wie geht das denn? Sobald du die Zahl weißt ist sie ja schon auf dem Gedankenbildschirm erschienen, oder? Bitte versuche zu erklären wie das bei dir ist... :)
Hatte den Eindruck, dass es einen kleinen Raum gibt zwischen der Zahl wissen und sie auf dem Ged.bildschirm zu "sehen".
Das ist jetzt auch so, wenn ich das Experiment wiederhole. Tja...???
„Ich“ ist in erster Linie ein Wort, vermutlich ist es für jeden anders. Der Punkt ist, dass auch dieses Ich-Gefühl bzw. die Identifikation wahrgenommen werden kann, oder?
Verständnis und Erleichterung: "Ich" ist in erster Linie ein Wort. Könnten wir es nun auch so -im sprachl. Gebrauch- verwenden? Druckse manchmal rum, als hätte ich eine heiße Kartoffel im Mund.
Als du am Montag geschrieben hast:
Schau doch selbst mal nach, ob es irgendein Ich gibt – verbunden oder getrennt... ;)
",
war mein erster Impuls:
Ich fühle doch ein Ich-bin. Fand es zu vage als Antwort und entschloss mich dann für die "erklärenden Worte"
("Geschichte", so deine Antwort :)).
Ja genau - diese Identifikation kann empfunden werden.
Das war letztendlich mein "Gezackere", dass ich die Wahrnehmung des "Ich-bin" nicht als Identifkation erlebt und folglich auch nicht erkannt habe. Das ist jetzt rum :)! Nun ist Ich-bin keine Tatsache mehr und du kannst sehen wem du morgen schreibst oder wer morgen antwortet.......... :)
(Witzli, ich freue mich drauf wie's weitergeht...). Vielen lieben Dank!!!

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barb
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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby barb » Fri Feb 21, 2020 11:46 am

Ja, genau so kann "ich" es nachvollziehen.. Vielen Dank für diese exakte Beschreibung und Hilfestellung.
Schau da trotzdem immer wieder wie es für dich ist. Zählen tut immer nur deine eigene Erfahrung... :)
Sind manche „Gefühle“ wie z. B. Angst, Traurigkeit, Ärger aber auch Freude oft an ähnliche körperliche Empfindungen gekoppelt, und nur die Gedankenwelt teilt sie ein?
Da brauche ich noch etwas Zeit um genau zu schauen, bleibe dran.... .
Ist auch nur als Anregung gedacht... Es werden sich nach und nach immer mehr Glaubenssätze auflösen, auch nach dem Tor noch. Das wichtigste ist mal der erste mit dem alles beginnt: die Ich-Illusion. Und danach (oder gar davor noch?) die Illusion, dass Gedanken was mit der Wahrheit zu tun hätten.
??? Wie geht das denn? Sobald du die Zahl weißt ist sie ja schon auf dem Gedankenbildschirm erschienen, oder? Bitte versuche zu erklären wie das bei dir ist... :)
Hatte den Eindruck, dass es einen kleinen Raum gibt zwischen der Zahl wissen und sie auf dem Ged.bildschirm zu "sehen".
Das ist jetzt auch so, wenn ich das Experiment wiederhole. Tja...???
Ist „wissen“ nicht schon „wahrnehmen“? Da spielt es keine Rolle ob es ganz klar oder noch sehr vage ist. Wenn du irgendwas im Nebel siehst, auch wenn es noch fast nicht erkennbar ist, ist es trotzdem im Wahrnehmungsfeld...
Hast du je eine Erfahrung von „nicht-wahrnehmen“ gehabt, bzw. die Abwesenheit von „erfahren“? (wahrnehmen/erfahren ist für mich das selbe)

Verständnis und Erleichterung: "Ich" ist in erster Linie ein Wort. Könnten wir es nun auch so -im sprachl. Gebrauch- verwenden? Druckse manchmal rum, als hätte ich eine heiße Kartoffel im Mund.
Haha :)) Ja das ist öfter so zu Beginn beim Durchschauen der Illusion. Kommunizieren wir einfach pronomenfreundlich, das macht vieles leichter. Wir brauchen nicht nonualisch zu sprechen... ;) Wobei wenn es dir Spaß macht, kannst du ja versuchen das „ich“ beim denken wegzulassen, das hat was...

Das war letztendlich mein "Gezackere", dass ich die Wahrnehmung des "Ich-bin" nicht als Identifkation erlebt und folglich auch nicht erkannt habe. Das ist jetzt rum :)! Nun ist Ich-bin keine Tatsache mehr und du kannst sehen wem du morgen schreibst oder wer morgen antwortet.......... :)
Wieso, da ist ja auch niemand der jemandem antworten... Es geschieht einfach nur lesen - schreiben - lesen... ;))

Willst du damit sagen, dass die Illusion durchschaut wurde?
(Witzli, ich freue mich drauf wie's weitergeht...). Vielen lieben Dank!!
Auch wenn du sagst „Ja“, die Illusion wurden durchschaut, können wir trotzdem noch gerne ein wenig weiter schauen. Es gibt da noch einige sehr aufschlussreiche Übungen und Experimente.

Eines wäre z.B. zum Thema Kontrolle:
Du hast vor Kurzem geschrieben:
Das "Sahnehäubchen" ist wohl das Thema der Kontrolle. Ich erlebe täglich und seit Jahren, dass ich mein Leben nicht kontrollieren kann, trotzdem versuche ich es in den mir verbleibenden Ecken und Nischen. Dahinter spüre ich Angst...
Wie schaut das aus, dass du was versuchst in den verbleibenden Ecken und Nischen? Welche sind das? Was ist von dieser Angst noch übrig?

Kleines Experiment dazu:

Hebe deinen rechten oder linken Arm (oder lass ihn unten). Während des Hebens oder Nicht-Hebens wird eine Entscheidung getroffen, zumindest geschieht etwas (oder nicht).
Kannst du den genauen Augenblick der Entscheidung bestimmen und das konkrete Wesen finden, das diese Entscheidung zu treffen scheint?
Ist es möglich, den Moment der Entscheidung sowie den scheinbaren „Entscheider“ zu finden? Oder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf?


:))
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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Fri Feb 21, 2020 10:04 pm

Hebe deinen rechten oder linken Arm (oder lass ihn unten). Während des Hebens oder Nicht-Hebens wird eine Entscheidung getroffen, zumindest geschieht etwas (oder nicht).
Kannst du den genauen Augenblick der Entscheidung bestimmen und das konkrete Wesen finden, das diese Entscheidung zu treffen scheint?
Nein, nein.
Ist es möglich, den Moment der Entscheidung sowie den scheinbaren „Entscheider“ zu finden? Oder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf?
Es ist weder der Moment der Entscheidung noch eine "Entscheiderin" zu finden.
Die Idee einer bew. Entscheidung taucht tatsächlich erst nach dem eigentlichen Ereignis auf.
Das "Sahnehäubchen" ist wohl das Thema der Kontrolle. Ich erlebe täglich und seit Jahren, dass ich mein Leben nicht kontrollieren kann, trotzdem versuche ich es in den mir verbleibenden Ecken und Nischen. Dahinter spüre ich Angst...

Wie schaut das aus, dass du was versuchst in den verbleibenden Ecken und Nischen? Welche sind das? Was ist von dieser Angst noch übrig?
Z.B.: eine gesunde Ernährung zu führen, könnte ein Versuch sein die Gesundheit zu kontrollieren??
- bedacht mit dem mit Geld umzugehen --> Versuch zu kontrollieren, dass eine Rücklage für das Alter geschaffen wird -->
Angst: Altersarmut.
- meine Berufswahl...?
- welche Automarke ich auswähle...?
Doch wenn ich die Zeilen schreibe kommen sie mir ein bisschen antiquiert vor. Diese Überzeugungen wackeln gerade ganz gehörig und wenn sie hinterfragt werden, bleibt nicht mehr viel davon übrig.... . Vielleicht noch eine diffuse "Existenzangst".
Ich dachte vorher, zu sagen: "morgen gehe ich einkaufen, nächste Woche fahre ich für 3 Tage weg",... das alles läge in meiner Hand, hätte "ich" unter Kontrolle. Doch wird gerade klar, dass, wenn die Ereignisse eintreten, es nicht an meiner Kontrolle liegt, sondern sie treten einfach ein und weil dem so ist, war die bisherige Schlussfolgerung: "Ich" hätte die Kontrolle darüber.
Auch nicht schlecht.... :).
Und ohne eine Identifizierung mit Ich-bin, sind es wahrscheinlich eh Konditionierungen, die sich phantasievoll und kreativ eine Bühne erschaffen.

Bin sehr müde und möchte mich morgen den anderen Fragen widmen. So long.... :).

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Sat Feb 22, 2020 9:38 am

Ist „wissen“ nicht schon „wahrnehmen“? Da spielt es keine Rolle ob es ganz klar oder noch sehr vage ist. Wenn du irgendwas im Nebel siehst, auch wenn es noch fast nicht erkennbar ist, ist es trotzdem im Wahrnehmungsfeld...
Hast du je eine Erfahrung von „nicht-wahrnehmen“ gehabt, bzw. die Abwesenheit von „erfahren“? (wahrnehmen/erfahren ist für mich das selbe)
OK! Nein, eine Erfahrung von "nicht-wahrnehmen" gibt es nicht. Somit wäre / ist alles Wahrnehmung was erfahren wird.
Willst du damit sagen, dass die Illusion durchschaut wurde?
Nein, das wollte ich nicht damit sagen. Bin mir unsicher, eher vorsichtig, skeptisch.
Die Erkenntnis glich jedoch einem Paukenschlag, Erleichterung zeigte sich gekürt von einem Freudentanz.
Es gibt ein Ich-bin-Gefühl heißt nicht im Umkehrschluss, dass es ein Ich gibt. Nur die Identifikation mit dem Gefühl ruft diese Annahme hervor.
Wenn "ich" jetzt aber noch einmal darauf schaue, dann kann dieses Ich-bin-Gefühl aber doch "irgendwie" wahrgenommen werden - oder? Wobei "ich" es derzeit nicht beschreiben könnte. Also doch "Einbildung" / wieder ein Titel? Oder nicht tief genug geschaut?
Dann ist es auch so, dass für mich derzeit nicht einschätzbar ist, was es in mir (vor allem auch unterbewusst) noch an verborgenen Gedankeninhalten geben könnte, die die Ich-Illusion noch "befeuern". Auf jeden Fall weitermachen und wenn ich überlege, dass wir uns gerade mal eine gute Woche "unterhalten" und was dabei schon eingestürzt ist, wer weiss was noch kommt..?!
Heisst es denn, wenn die Ich-Illusion durchschaut wurde, dass auch die "Ladung", die auf dem Gefühl des Ich-bin ist, wegfällt?
Gefühle wie Abwehr, Neid, Dankbarkeit, Liebe, Unruhe, innere Übererregtheit............ und tausend Dinge mehr, die die "Matritze" des Ich-bin bilden? Wohl eher nicht?

Bin etwas in Eile, was mir nicht lieb ist, wenn "ich" mich diesen Betrachtungen hingebe, auch nicht beim schreiben.
Wahrscheinlich werde ich heute nicht mehr antworten........ .

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby barb » Sat Feb 22, 2020 12:36 pm

Es ist weder der Moment der Entscheidung noch eine "Entscheiderin" zu finden.
Die Idee einer bew. Entscheidung taucht tatsächlich erst nach dem eigentlichen Ereignis auf.
Spannend, nicht wahr.. ;)
Und ohne eine Identifizierung mit Ich-bin, sind es wahrscheinlich eh Konditionierungen, die sich phantasievoll und kreativ eine Bühne erschaffen.
Auch mit der Identifikation... ;) Es ist einfach alles wie es ist... Wenn du im Kongo wohnen würdest, wäre die Wahrscheinlichkeit dass da Gedanken über gesunde Ernährung usw. aufkommen eher weniger gegeben nehme ich an...
OK! Nein, eine Erfahrung von "nicht-wahrnehmen" gibt es nicht. Somit wäre / ist alles Wahrnehmung was erfahren wird.
Wichtig ist immer, wie es für dich ist. Glaube niemandem – auch mir nicht. Ich versuche nur Hinweise zu geben damit du schauen kannst wie es für dich ist.
Wenn "ich" jetzt aber noch einmal darauf schaue, dann kann dieses Ich-bin-Gefühl aber doch "irgendwie" wahrgenommen werden - oder?
Wie und wo wird dieses Gefühl wahrgenommen, und was davon ist Gedankengeschichte?
Wobei "ich" es derzeit nicht beschreiben könnte. Also doch "Einbildung" / wieder ein Titel? Oder nicht tief genug geschaut?
Schau immer wieder nach, nicht nachdenken – nachschauen. Das Denken kann über sich selbst nicht hinaus...
Dann ist es auch so, dass für mich derzeit nicht einschätzbar ist, was es in mir (vor allem auch unterbewusst) noch an verborgenen Gedankeninhalten geben könnte, die die Ich-Illusion noch "befeuern".
Wird nie einschätzbar sein, denn unbewusst heißt ja dass sie nicht wahrnehmbar sind, oder? Wachsam sein, unvoreingenommen schauen lernen, den Gedanken nicht glauben - das könnte dienlich sein. Wobei um den Gedanken nicht mehr zu glauben, muss oft genug hingeschaut und verglichen werden, auch das ist etwas was nicht gesteuert werden kann und erst durch Erfahrung erkannt wird, außer es tut es nicht... ;))
Auf jeden Fall weitermachen und wenn ich überlege, dass wir uns gerade mal eine gute Woche "unterhalten" und was dabei schon eingestürzt ist, wer weiss was noch kommt..?!
Natürlich auf jeden Fall weitermachen, hätte ich auch vorgeschlagen wenn du gesagt hättest die Illusion ist durchschaut, wir haben doch grade erst angefangen... :))
Heisst es denn, wenn die Ich-Illusion durchschaut wurde, dass auch die "Ladung", die auf dem Gefühl des Ich-bin ist, wegfällt?
Gefühle wie Abwehr, Neid, Dankbarkeit, Liebe, Unruhe, innere Übererregtheit............ und tausend Dinge mehr, die die "Matritze" des Ich-bin bilden? Wohl eher nicht?
Wer oder was will das wissen, und wozu?
Bin etwas in Eile, was mir nicht lieb ist, wenn "ich" mich diesen Betrachtungen hingebe, auch nicht beim schreiben.
Wahrscheinlich werde ich heute nicht mehr antworten....
Wie immer gilt, kein Stress... Manchmal ist es hilfreich etwas länger und genauer nachzuschauen und ein bisschen sacken zu lassen... Die Fragen mal mit in den Schlaf zu nehmen ist hin und wieder auch ganz gut... :)
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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Mon Feb 24, 2020 10:25 am

Wer oder was will das wissen, und wozu?
Ein Gedanke stellte diese Überlegung an, um differenzieren, unterscheiden zu können. Er sollte mir zum "erkennen" verhelfen.
Wie und wo wird dieses Gefühl wahrgenommen, und was davon ist Gedankengeschichte?
Das Ich-bin Gefühl wird im direkten Schauen nicht mehr gefunden. Der Glaube an den Ich-Gedanken ist auch verloren gegangen. Wenn ich nicht darüber nachdenke gibt es sowieso kein Ich. Das ist das Lustigste :).

Für mich gibt es aber das "Phänomen" einer Persönlichkeitsstruktur: "Ich" nehme Charakterstrukturen und auch Charakterfixierungen wahr.

Doch, wenn die Gedanken darüber und der Glaube daran sich auflösen würden, könnten sich vielleicht die Strukturen und Fixierungen auch "auflösen". Je mehr ich über die Gedanken nachdenke :)), umso deutlicher wird, wie sie Gedanken-Bilder erschaffen, konzentrieren, festhalten..., vielleicht sogar "Materie" entstehen lassen.
Gerade -während des Schreibens- "purzelt" es. Es gibt ja gar keine Materie, das kleinste Teilchen ist Energie... .
Das aber wiederum ist ein Gedanke, denn "ich" kann sie nicht wahrnehmen, ...........aber irgendwie doch, z.B. wenn ich das "Fließen" spüre, dann ist "alles" in Bewegung.

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby barb » Mon Feb 24, 2020 1:32 pm

Ein Gedanke stellte diese Überlegung an, um differenzieren, unterscheiden zu können. Er sollte mir zum "erkennen" verhelfen.
Ist das wahr? Wie ist die direkte Erfahrung von dieser Geschichte? Wer oder was will erkennen? Halte nach dem Ausschau das „wissen“ will! IST DA WAS?
Wie und wo wird dieses Gefühl wahrgenommen, und was davon ist Gedankengeschichte?
Das Ich-bin Gefühl wird im direkten Schauen nicht mehr gefunden. Der Glaube an den Ich-Gedanken ist auch verloren gegangen. Wenn ich nicht darüber nachdenke gibt es sowieso kein Ich. Das ist das Lustigste :).
:)
Für mich gibt es aber das "Phänomen" einer Persönlichkeitsstruktur: "Ich" nehme Charakterstrukturen und auch Charakterfixierungen wahr.
Ist das ein Problem, sollte das anders sein?
Doch, wenn die Gedanken darüber und der Glaube daran sich auflösen würden, könnten sich vielleicht die Strukturen und Fixierungen auch "auflösen".
Was versprichst du dir davon?
Je mehr ich über die Gedanken nachdenke :)), umso deutlicher wird, wie sie Gedanken-Bilder erschaffen, konzentrieren, festhalten..., vielleicht sogar "Materie" entstehen lassen.
Schau da noch mal genau hin: Ist es wahr dass Gedanken irgendwas „machen“? Oder sind sie auch einfach eine Erscheinung im großen Ganzen?
Gerade -während des Schreibens- "purzelt" es. Es gibt ja gar keine Materie, das kleinste Teilchen ist Energie... .
Das aber wiederum ist ein Gedanke, denn "ich" kann sie nicht wahrnehmen, ...........aber irgendwie doch, z.B. wenn ich das "Fließen" spüre, dann ist "alles" in Bewegung
Wir haben allem was wir wahrnehmen können ein Label aufgedrückt. Hier versuchen wir wieder so weit wie möglich runterzukommen davon – das zu sehen was hinter dem Label wahrnehmbar ist.

Wenn du sagst „Energie“ und „fließen“ ist da in direkter Erfahrung mehr vorhanden als „spüren“?

Label/Gedanken/Einteilungen können wunderbare Werkzeuge im täglichen Leben sein, wir neigen nur dazu die Gedanken mit der Wirklichkeit – mit dem was jetzt gerade hier ist – zu verwechseln, und den Geschichten zu glauben, die die Gedanken erzählen... :)

Schaun wir doch noch weiter was die Gedanken so alles in die rohe, direkte Erfahrung hinein interpretieren:

Stelle einen Apfel (oder eine andere Frucht) vor dir auf eine weiße Fläche und untersuche:

Wo findet das Sehen statt? Draußen oder drinnen?
Gibt es eine Grenze zwischen Außen und Innen? Wenn ja - wo?
Schaut das pure Gesehene eher nach 2D oder 3D aus, wenn du nur auf das eigentliche Sehen achtest und nichts denkst?
Schaue genau hin: Siehst du überhaupt einen "Apfel" oder nur Farbe? Bemerke, wie die Gedanken benennen, was gesehen wird.
Woher kennst du den Namen der Farbe?
Hat das, was du siehst bereits einen Namen, wenn du es siehst, oder gibt es nur etwas? Bemerke die Lücke, die zwischen dem Sehen und dem Benennen liegt.
Gibt es jemanden, der sieht oder ist da nur sehen?
Gibt es eine "Instanz", die ein wahrgenommenes Objekt wahrnimmt oder einfach nur Wahrnehmung?
Denkst du die Erfahrung oder ist da einfach nur Erfahrung?
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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Mon Feb 24, 2020 8:57 pm

Wo findet das Sehen statt? Draußen oder drinnen?
Es gibt keine draußen oder drinnen. Es findet einfach statt.
Gibt es eine Grenze zwischen Außen und Innen? Wenn ja - wo?
Nein.
Schaut das pure Gesehene eher nach 2D oder 3D aus, wenn du nur auf das eigentliche Sehen achtest und nichts denkst?
Eher nach 2D.
Schaue genau hin: Siehst du überhaupt einen "Apfel" oder nur Farbe? Bemerke, wie die Gedanken benennen, was gesehen wird.
Nur Farbe.
Woher kennst du den Namen der Farbe?
Konditionierung.
Hat das, was du siehst bereits einen Namen, wenn du es siehst, oder gibt es nur etwas? Bemerke die Lücke, die zwischen dem Sehen und dem Benennen liegt.
Hat keinen Namen.
Gibt es jemanden, der sieht oder ist da nur sehen?
Es gibt nur sehen.
Gibt es eine "Instanz", die ein wahrgenommenes Objekt wahrnimmt oder einfach nur Wahrnehmung?
Es gibt einfach nur Wahrnehmung.

Die restlichen Fragen möchte ich gerne morgen beantworten.

Denkst du die Erfahrung oder ist da einfach nur Erfahrung?
Da ist einfach nur Erfahrung.

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Tue Feb 25, 2020 10:19 am

Ist das wahr? Wie ist die direkte Erfahrung von dieser Geschichte? Wer oder was will erkennen? Halte nach dem Ausschau das „wissen“ will! IST DA WAS?
War nicht leicht zu finden. Es könnte die Angst sein was falsch zu machen, eine Frage nicht "richtig" zu beantworten.

I
st das ein Problem, sollte das anders sein?
Das habe ich nicht gesagt. Es ging mir nicht um eine Veränderung.
Was versprichst du dir davon?
Diese Frage impliziert ich würde mir davon was versprechen. S.o., darum ging es mir nicht.
Schau da noch mal genau hin: Ist es wahr dass Gedanken irgendwas „machen“? Oder sind sie auch einfach eine Erscheinung im großen Ganzen?
Sie sind einfach eine Erscheinung im großen Ganzen.
Wenn du sagst „Energie“ und „fließen“ ist da in direkter Erfahrung mehr vorhanden als „spüren“?
Nein. Das ist dann wie, wenn wir Gesehenes einen roten Apfel nennen.

Eine Unklarheit ist aufgetreten. Kein wirkliches Problem :), doch "ich lerne" ja gerade genau zu schauen.
Es geht darum, dass ich eine "Zahl" wahrgenommen habe, eine kleine Lücke und dann kam das Benennen.
Jetzt schreibst du beim Erkunden des Sehens:
Hat das, was du siehst bereits einen Namen, wenn du es siehst, oder gibt es nur etwas? Bemerke die Lücke, die zwischen dem Sehen und dem Benennen liegt.
??? Wie geht das denn? Sobald du die Zahl weißt ist sie ja schon auf dem Gedankenbildschirm erschienen, oder? Bitte versuche zu erklären wie das bei dir ist... :)

Hatte den Eindruck, dass es einen kleinen Raum gibt zwischen der Zahl wissen und sie auf dem Ged.bildschirm zu "sehen".
Das ist jetzt auch so, wenn ich das Experiment wiederhole. Tja...???

Ist „wissen“ nicht schon „wahrnehmen“? Da spielt es keine Rolle ob es ganz klar oder noch sehr vage ist. Wenn du irgendwas im Nebel siehst, auch wenn es noch fast nicht erkennbar ist, ist es trotzdem im Wahrnehmungsfeld...
Hast du je eine Erfahrung von „nicht-wahrnehmen“ gehabt, bzw. die Abwesenheit von „erfahren“? (wahrnehmen/erfahren ist für mich das selbe)

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby barb » Tue Feb 25, 2020 12:21 pm

Wow! Toll gesehen mit dem Apfelexperiment... :)
War nicht leicht zu finden. Es könnte die Angst sein was falsch zu machen, eine Frage nicht "richtig" zu beantworten.
Das sind wieder die Gedanken, die eine Erklärung auftischen...;) Lass sie einfach labern... Gibt es überhaupt richtig oder falsch? Ich meinte eher, schau nach, ob da eine Entität, eine getrennte Instanz ist, ein „Ich“ das etwas erkennen will... Schau mit den Sinnen ob da was ist, nicht nach-denken...
Ist das ein Problem, sollte das anders sein?
Das habe ich nicht gesagt. Es ging mir nicht um eine Veränderung.
Um was ging es dann?
Was versprichst du dir davon?
Diese Frage impliziert ich würde mir davon was versprechen. S.o., darum ging es mir nicht.
S.o.
Eine Unklarheit ist aufgetreten. Kein wirkliches Problem :), doch "ich lerne" ja gerade genau zu schauen.
Es geht darum, dass ich eine "Zahl" wahrgenommen habe, eine kleine Lücke und dann kam das Benennen.
Jetzt schreibst du beim Erkunden des Sehens:
Hat das, was du siehst bereits einen Namen, wenn du es siehst, oder gibt es nur etwas? Bemerke die Lücke, die zwischen dem Sehen und dem Benennen liegt.
Hat das, was du siehst bereits einen Namen, wenn du es siehst, oder gibt es nur etwas? Bemerke die Lücke, die zwischen dem Sehen und dem Benennen liegt.
??? Wie geht das denn? Sobald du die Zahl weißt ist sie ja schon auf dem Gedankenbildschirm erschienen, oder? Bitte versuche zu erklären wie das bei dir ist... :)
Wie schaut dieses „wissen“ aus? Wenn du niemals Zahlen gelernt hättest, könnte dann dieses Wissen von einer erscheinenden Zahl auftauchen? Mit der Lücke ist eher die Lücke vor dem Wissen gemeint, Wissen hat immer mit Verstand zu tun. Sein ist vor Wissen... Musst du irgendetwas wissen um zu sein?

Es geht absolut nicht darum "richtige" Antworten zu geben - es ist kein Quiz, sondern immer um das was gerade in direkter Erfahrung auftaucht, auch wenn sich das momentan nicht "richtig" anhört... Eine der Fragen könnte der Schlüssel zur Durchschauung sein, wir wissen nicht welche, deshalb ist es hilfreich nicht an "richtige" Antworten zu denken sondern sich ganz auf die Fragen einzulassen. Wenn mal keine Antwort kommt, dann heißt das nicht dass was falsch ist, sondern dann könnte die Stille die Antwort sein. Es ist eher ein mit der Frage sein, als eine Antwort zu finden...:)
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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Tue Feb 25, 2020 6:17 pm

Schau mit den Sinnen ob da was ist, nicht nach-denken...
Da ist nichts.
Musst du irgendetwas wissen um zu sein?
Nein, das Wissen verhindert eher die Wahrnehmung des Seins.
... sondern dann könnte die Stille die Antwort sein.
Sie ist da die Stille.
Zum ersten Mal war sie -eher kurz- wahrnehmbar als ich das Eingangsformular ausgefüllt hatte. Stellte mir selbst die Frage: Wer bin ich?, dann wurde es ganz still.
Während unserer Untersuchung kam die Stille öfter in's Gewahrsein. Wenn ich mich an den Computer setzte, um deine Fragen zu lesen. Wenn die Antworten losgeschickt wurden (oft gepaart mit einer "stillen Freude").
In Ruhe ist sie ziemlich deutlich wahrnehmbar, oder wenn ich z.B. nur schaue.
Im Alltagsgeschehen ist sie weniger präsent, oder wenn meine "Gedankenmaschine" versucht Missverständnisse in unserem Dialog aufzuklären. Es fühlt sich an, als würde sich in der Stille etwas bewegen und je nachdem worauf sich das Augenmerk richtet, wird das Eine oder das Andere lauter bzw. leiser wahrgenommen. So ungefähr..... :).

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Wed Feb 26, 2020 10:12 am

Um was ging es dann?
Wenn das Ich nicht alles auf sich bezieht, dann gibt es nur noch Wahrnehmung.

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby barb » Wed Feb 26, 2020 2:12 pm

.
.

Eine Frage ist noch offen geblieben:
Gibt es überhaupt richtig oder falsch?
Nein, das Wissen verhindert eher die Wahrnehmung des Seins.
Na und, wen störts... ;) Ist da weniger sein, wenn es mal nicht so wahrgenommen wird, bzw. gibt es überhaupt was anderes als sein? Wahrnehmen ist auch immer da wie du schon gesehen hast... Ist nicht alles, ich meine wirklich alles was erscheint eine Seinserscheinung? Könnte es ohne Sein Erscheinungen geben? Oder Erscheinungen ohne Sein?
... sondern dann könnte die Stille die Antwort sein.
Sie ist da die Stille.
Schön, aber versuch dich nicht drauf zu kaprizieren... :) Wenn sie wahrgenommen werden kann gut, wenn nicht auch schön warm... Sonst wird da wieder eine aussichtslose Suche angefacht... :)
Wenn das Ich nicht alles auf sich bezieht, dann gibt es nur noch Wahrnehmung.
Ist nicht wahrnehmen immer da – mit wechselnden Inhalten/Erscheinungen? Ist nicht dieses „Ich“ auch nur eine Erscheinung im Wahrnehmen? Im Gedankenexperiment hast du bereits gesehen, dass „Ich“ ebenso ein Gedanke ist wie alles andere auch – so wie z. B. „Weihnachtsmann“. Kann eine Illusion etwas tun, so wie etwas auf sich beziehen? Die andere Frage ist, hast du es wirklich gesehen, oder war es etwas was du einfach „wusstest“ aus deiner Vorgeschichte?

Lass uns noch mal einen weiteren Blick auf Label/Etiketten werfen:

Wir nutzen Etikette für Aspekte in der direkten Erfahrung. Die ‚Dinge‘ auf die sie sich beziehen sind real, aber die Label selber beziehen sich auf eine Sammlung von Sachen und nicht auf eine echte Entität, richtig?

Das Wort ‚Universität‘, worauf bezieht sich das Etikett? Gibt es im echten Leben eine ‚Universität‘? Es gibt Gebäude, Studenten, Bücher, Auditorien, Professoren, ist irgendetwas oder irgendjemand davon ‚Universität‘? Oder ist das nur ein Wort das wir für Kommunikation benutzen um uns miteinander zu verständigen?

Jetzt schau dir mal das Wort ‘mich’ an. Worauf bezieht sich dieses Label? Gibt es sowas wie das ‚mich‘ im echten Leben? Da gibt es Gedanken, Gefühle, körperliche Wahrnehmungen, gehörte Geräusche, Gesehenes – ist irgendwas davon ein ‚mich‘? Oder ist das nur ein Wort das wir für Kommunikation benutzen um uns miteinander zu verständigen?

Es scheint sehr einfach und nützlich zu sein Etiketten für eine Sammlung von Dingen zu benutzen, doch sobald eine Verwechslung mit der Realität - ganz simpel mit dem was jetzt hier ist - entsteht, dann geschieht leicht ein abdriften ins Lala-Land... Und die Suche nach dem Regenbogen der ewigen Glückseligkeit nimmt ihren Anfang... :)
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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Wed Feb 26, 2020 4:19 pm

Gibt es überhaupt richtig oder falsch?
Mit den Sinnen nachgeschaut ist da nichts zu finden was erkennen will und somit auch kein richtig und kein falsch.
Na und, wen störts... ;) Ist da weniger sein, wenn es mal nicht so wahrgenommen wird, bzw. gibt es überhaupt was anderes als sein?
Nein.
Na und, wen störts... ;) Ist da weniger sein, wenn es mal nicht so wahrgenommen wird, bzw. gibt es überhaupt was anderes als sein?[/quote]
Nein.
Wahrnehmen ist auch immer da wie du schon gesehen hast... Ist nicht alles, ich meine wirklich alles was erscheint eine Seinserscheinung?
Ja

Könnte es ohne Sein Erscheinungen geben? Oder Erscheinungen ohne Sein?
Nein. Ist das nicht 2x die gleiche Frage?
Ist nicht wahrnehmen immer da – mit wechselnden Inhalten/Erscheinungen?

Ja.

quote]Ist nicht dieses „Ich“ auch nur eine Erscheinung im Wahrnehmen?[/quote]
Ja
Im Gedankenexperiment hast du bereits gesehen, dass „Ich“ ebenso ein Gedanke ist wie alles andere auch – so wie z. B. „Weihnachtsmann“. Kann eine Illusion etwas tun, so wie etwas auf sich beziehen?
Nein.

Morgen oder übermorgen geht es weiter. Für "mich" ist das unheimlich viel Input. Fühlt sich gerade wie eine Überlastung an.
... sondern dann könnte die Stille die Antwort sein.

Sie ist da die Stille.

Schön, aber versuch dich nicht drauf zu kaprizieren... :) Wenn sie wahrgenommen werden kann gut, wenn nicht auch schön warm... Sonst wird da wieder eine aussichtslose Suche angefacht... :)
Das ist TOTAL klar!

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Re: Wer / was bin ich und wer / was bin ich nicht?

Postby Flora » Thu Feb 27, 2020 10:04 am

Im Gedankenexperiment hast du bereits gesehen, dass „Ich“ ebenso ein Gedanke ist wie alles andere auch – so wie z. B. „Weihnachtsmann“.
Kann eine Illusion etwas tun, so wie etwas auf sich beziehen?
NEIN!!! Im Schauen und Gewahrsein dessen was ist, jetzt, ist da "nur" Leere.


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