Auf die Gefahr hin, wieder im Kabelsalat rumzustümpern: Und *was* richtet den Fokus aus? Gibt es dafür eine zuständige »Stelle« oder läuft das unter den Dingen, die einfach so passieren und die man höchstens beobachten kann?
Interessiert Dich das, wenn darüber kein Nachdenken stattfindet?
Im Sinne des Trittbrettfahrers »Ich«, der schnell noch allem seinen Stempel aufdrücken will, um es als seins auszugeben?
Die Frage ist, ob es tatsächlich ein "Ich" ist, das irgendetwas tun möchte... Braucht es ein Ich, damit einfach aus Gewohnheit ein Stempel aufgedrückt wird?
Was ist der Antrieb, dem Denken zu folgen?
Reine Gewohnheit.
Ja. Wenn es einem oft genug gesagt wurde, dass "man doch jetzt zuhören soll"...
Was bist Du in diesem Moment OHNE Gedanken?
Das kann ich nicht beantworten. Mir kommt es vor, als wären *immer* Gedanken da.
OK... Dann prüfe das, wenn mal gerade eine Pause, wenn mal kurz Gedankenlosigkeit herrscht. Hahaha. Geht natürlich nicht. In dem Moment, in dem festgestellt würde, dass keine Gedanken da sind und geschaut würde, was man ohne Gedanken ist, würde vermutlich das Geplapper weitergehen.
Deshalb stelle ich die Frage nicht an Deinen schnatternden Verstand, sondern an das, was keine Sprache braucht: Was bist Du ohne Gedanken? Tauche in die Frage ein, ohne eine Antwort finden zu müssen. Stelle einfach immer wieder die Frage: Was bin ich ohne Gedanken? Als eine Art Meditation. Was gibt es zu beobachten?
Was ist dein Eindruck, wie viele Kilometer bin ich noch vom *Sehen* oder gar vom Tor entfernt? Mir kommt es sehr weit vor :(((
Die Antwort für das Denken: Armer Tropf, Du bist auf einer anderen Ebene, die Du nicht verlassen kannst.
Dem, was Du bist: Du wirst niemals "weg".