GenauEs gibt nur gedanken über das morgen und gestern und diese finden im hier und jetzt statt.
Wie ist es mit wahrnehmen/erfahren? Kommt und geht das? Oder ist es immer da?Was soll es denn zu erkennen geben? Mir fällt nichts ein.Glaubst du, dass es irgendwo eine verborgene Wahrheit, ein Wissen gibt, dass du bis jetzt noch nicht erkannt hast? Halte nach demjenigen Ausschau das wissen will... Existiert es wirklich?
Da ist der gedanke, dass es etwas gebe, den topf am ende des regenbogens. Man muss nur lange genug suchen. Nun stelle ich mir aber die frage, ich jemals etwas wirklich befriedigendes hatte und, ob das nur eine schnitzeljagd nach einer Fantasie ist. Alles verschwindet so schnell wieder.
Ja, das ist einfach menschlich und wird nicht aufhören... Ist doch ganz praktisch dass man vermeiden will, dass einen der Bus überfährt, oder ;)Ich weiss nicht wer wissen will. Ich kann keinen finden. Da sind wörter und spannung. Aber mir ist aufgefallen, dass man angenehmes und unangenehmes automatisch will und nicht will.
Schön gesehen: Zuerst wurde geglaubt, dass es ein Gefühl ist, doch dann hast du gesehen, dass es nur ein Gedanke ist :)Aber da ist halt noch das gefühl, dass ich etwas übersehen hätte. Dies ist nun wieder nur ein gedanke.
Was solltest du denn übersehen haben? Mach die Augen auf und schau dich um... Kannst du sehen? Siehst du Farben? Kannst du entscheiden mit offenen Augen nicht zu sehen? Hörst du die Geräusche? Machst du die? Kannst du Geräusche ungehört machen? Ist das was hier ist denn nicht genug? Hättest du gerne ein Feuerwerk? Oder Engelstrompeten? Das hier - genau so wie es sich jetzt zeigt und jetzt und jetzt - ist ES...Das hier hat genug zu sein! Wer stellt Ansprüche an das Leben, dass es sich anders zeigen sollte als es bereits tut?
Und ja, es ist ein weit verbreitetes menschliches Phänomen, dieses unterschwellige Mangelgefühl, so eine Art Unzufriedenheit, Unbehagen... Alles Erscheinungen die kommen und gehen... Braucht es dazu ein „Ich“?
Nur dadurch das dass Gefühl (oder was auch immer es ist) bekannt ist, bedeutet nicht, dass es ein "Ich" gibt oder ein Ich, das es weiß. Das Erkennen direkter Erfahrungen impliziert keine Person, die wahrnimmt.
Was kann klar beobachtet werden?
Was wird nur von Gedanken hinzugefügt?
also:
Was existiert wirklich?
Was ist nur Fantasie?
Da ist Sehen eines Baumes.
Klar.
Es ist da, beobachtbar, es ist wirklich.
Nun denke nicht darüber nach, sondern sieh genau hin!
Wo genau ist da ein "Ich" zu finden?
Da ist Riechen von Blumen.
Wo ist "Ich" im Riechen?
Existiert das wirklich?
Welche Rolle spielt es? Wo genau ist es zu finden? Wie genau sieht es aus?
Nicht denken. Beobachten! Hinschauen.
Beobachte alle Vorgänge, wo ein Ich vermutet wird genau, sieh wieder und wieder nach, ob es wirklich da ist oder nur von der Fantasie hinzugedichtet wird.

