ich hatte nicht ganz soviel zeit zum experimentieren, aber es war so deutlich, dass ich jetzt schon antworten möchte.
wenn ich den wunsch als EINEN wunsch in gedanken formuliere, geschieht überhaupt nichts. er wird zur kenntnis genommen und versinkt sofort wieder.Welchen Unterschied macht es, wenn du ihn als EINEN Wunsch betitelst in Gegensatz zu DEINEM Wunsch?
Gehe in die direkte Erfahrung und experimentiere mit dem Satz. Beschreibe, was du sehen, spüren, hören, etc. kannst und welche Gedanken auftreten.
aber als MEIN Wunsch formuliert, reagiert der körper. es fühlt sich an, als würde er innerlich kontrahieren, alles wird eng. es entsteht der drang, irgendetwas zu tun. der wunsch bekommt überhaupt erst kraft, wenn er MEINER ist, vorher hat er niemanden interessiert. erst ist gar kein problem da, totale entspannung, und allein durch die formulierung und aneignung wird aus dem wunsch ein problem, das anzugehen ist.
vor allem bei dem wunsch, dass da entspannung eintreten soll konnte ich das sehr gut beobachten. die spannung entstand erst mit MEINEM wunsch nach entspannung.
liebe grüße

