Hallo Susan,
schön, dass Du hier bist.
Kurz noch ein paar Infos vorweg:
- Wenn Du Text zitieren möchtest, dann markiere einfach den Text und klicke auf die Schaltfläche "Quote" direkt über dem Textfeld.
- Unser Dialog ist kein Dialog wie zwischen Lehrer und Schüler. Denn es geht um Deine Wahrnehmung, Deine Erfahrung, Dein Erleben. Es geht nicht darum, sich irgendein Wissen anzueignen, sondern das Wissen hinter sich zu lassen und direkt wahrzunehmen. Direkt wahrnehmen bedeutet: Mit seinen Sinnen wahrzunehmen. Es geht also auch nicht darum, eine möglichst schlaue oder tolle Antwort zu geben, die man vielleicht schonmal irgendwo gehört hat.
- gut ist es, wenn wir uns täglich einmal schreiben. Mehr kann auch mal sein. Weniger natürlich auch. Du kannst gewissermaßen auch das Dialogtempo mitbestimmen. Beim Beantworten von Fragen stürzt in der Regel der Gedankenstrom gleich los und bastelt eine Antwort aus Erfahrung und Wissen zusammen. Hier lohnt es sich, auch mal inne zu halten und eben mit seinen Sinnen genau hinzuschauen.
... so, und nun kanns losgehen...
Immer und immer wieder finde ich mich in Beziehungen wieder, in denen ich das Gefühl habe, dass diese nicht auf Augenhöhe läuft. Ich fühle meine Abhängigkeit.
Schauen wir uns das genauer an. Wer oder was legt fest, ob eine Beziehung auf Augenhöhe besteht oder nicht?
Wie würde es sich anfühlen, wenn es gar kein Wissen über "Augenhöhe in Beziehungen" und "Abhängigkeiten" geben würde?
Was erzeugt den Stress? Die Beziehungen, wie sie sind oder die Gedanken, Erwartungen und Vorstellungen, wie eine Beziehung zu sein hat?