Hallo liebe "Stimme aus dem Nichts".
Ich bin mir der Widerspruchslosigkeit, der Gleichzeitigkeit aller Erscheinungen bewusst geworden.
Dualität existiert genausowenig wie Objekte.
Die Psyche / Seele / Herz erfasst diese Gleichzeitigkeit mühelos.
Die duale Welt ist die Welt der Bilder und Gedanken, Objekte und Beziehungen.
Beide Welten sind immer gleichzeitig da.
Da ist 'absolute Einsamkeit' und 'Alles' zugleich.
Da ist 'Ich' und 'Ichlosigkeit' gleichzeitig.
Da sind alle Gefühle gleichzeitig. Wie weisses Licht.
Manchmal tritt dieses, manchmal jenes hervor.
...
Ohne sich gegenseitig zu stören oder auszuschliessen.
Superposition.
Alles ist wie in einem Traum und vollkommen real zugleich.
Da ist Frieden:
Und da drüben sitzt das Ich und erzählt Geschichten wie immer.
Der innere Richter hat die Hände auf dem Rücken verschränkt und schaut ernst. Was wäre wenn er lächeln würde?
...
Über allem schwebt das unsichtbare Grinsen der Grinsekatze :)
Ich habe hier etwas gefunden, von dessen Vorhandensein ich nichts wusste und das zu erfahren ich nie für möglich gehalten hätte.
Vielen Dank Kerstin und all den vielen Aktiven, die diese geniale Plattform zum Leben erwecken.
Wenn wir in Kontakt bleiben, würde ich mich freuen (PM).
Wenn wir wieder im Nebel verschwinden, war dies eine meiner intensivsten Erfahrungen.
Liebe Grüsse
Bernd
Ich will es wissen
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
wie wunderschön.
Ich danke dir von Herzen, dass du diese , deine Einsichten hier geteilt hast.
Was für ein Geschenk :-).
Und ja, sehr gern können wir per PM in Kontakt bleiben, es würde mich sehr freuen.
Wenn du möchtest, kann ich dir noch die Abschlussfragen stellen.
Dann gib einfach irgendwann Bescheid.
Es war auch für "mich" etwas Besonderes, "dich" hier ein Stück zu begleiten.
Alles Liebe
Kerstin
wie wunderschön.
Ich danke dir von Herzen, dass du diese , deine Einsichten hier geteilt hast.
Was für ein Geschenk :-).
Und ja, sehr gern können wir per PM in Kontakt bleiben, es würde mich sehr freuen.
Wenn du möchtest, kann ich dir noch die Abschlussfragen stellen.
Dann gib einfach irgendwann Bescheid.
Es war auch für "mich" etwas Besonderes, "dich" hier ein Stück zu begleiten.
Alles Liebe
Kerstin
Re: Ich will es wissen
Ja, gerne.Wenn du möchtest, kann ich dir noch die Abschlussfragen stellen.
Re: Ich will es wissen
:-) Das überrascht mich jetzt. :-)
Hier sind sie....
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Hier sind sie....
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Re: Ich will es wissen
Ist ein Impuls :-):-) Das überrascht mich jetzt. :-)
Nein1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Die Ich-Vorstellung ist ein Abbild, was den eigenen Organismus als Person in einem sozialen Kontext beschreibt.2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Es entsteht in der Kindheit, weil das Kind als Person angesprochen wird und sich als in einem Sozialen Umfeld befindlich erlebt.
Die starke Sogkraft dieses Abbildes erklärt sich, wenn man die völlige Abhängigkeit des Organismus von seinem Sozialen Umfeld betrachtet. In der Vergangenheit, soweit wir über unsere Historie wissen, ist die Position des Erwachsenen Ich / Individuums in der Gruppe auch weiterhin Überlebenswichtig gewesen. Ein Mensch kann isoliert nicht überleben.
Sie funktioniert sehr zuverlässig, ähnlich eines Autopiloten.
Die Antriebsmomente sind Emotionen und Vorstellungen.
Es ensteht ein kontinuierlicher Gedankenstrom, der Ich - Aspekte beinhaltet und nicht zu "durchbrechen" ist.
Wird er "angegriffen" entstehen Gefühle von Kontrollverlust, Ohnmacht, ... Vernichtung ...
Die Verteidigungs- / Stabilisierungsstrategien sind sehr wirksam.
Da ist Melancholie / eine Art Verlust und Erleichterung / Freude.3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Die Erfahrung, dass das Ich sich Innerhalb einer völlig anderen, umfassenderen Wirklichkeit abspielt, dass es ein Vorgang ist.4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Sie entstehen aus der Interpretation des täglichen Geschehens. Es werden Annahmen getroffen / übernommen und nie in Frage gestellt.5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Zum Bespiel höre ich meine Stimme sprechen. Die Zeit die vergeht, zwischen hören, verstehen, "mir" zuordnen, wird ausgeblendet. Das gleiche bei Bewegungen der Gliedmassen. Stillschweigend wird ein "Akteur" vorausgesetzt.
In meiner aktuellen Wahrnehmung entsteht alles spontan aus sich selbst heraus.
:-))6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
danke für deine Antworten:-).
Ich freu mich wieder von dir zu lesen,
Kerstin
danke für deine Antworten:-).
Kannst du bitte noch mal genauer darauf eingehen, wodurch Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle entstehen? Wie funktionieren sie? Und wofür bist du da verantwortlich?Sie entstehen aus der Interpretation des täglichen Geschehens. Es werden Annahmen getroffen / übernommen und nie in Frage gestellt.Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Zum Bespiel höre ich meine Stimme sprechen. Die Zeit die vergeht, zwischen hören, verstehen, "mir" zuordnen, wird ausgeblendet. Das gleiche bei Bewegungen der Gliedmassen. Stillschweigend wird ein "Akteur" vorausgesetzt.
In meiner aktuellen Wahrnehmung entsteht alles spontan aus sich selbst heraus.
Ich freu mich wieder von dir zu lesen,
Kerstin
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
ich bin gerade aus dem Urlaub zurück und hatte Muse zum Beobachten.
Entscheidung:
Es wird ein Weg gesucht. Links oder rechts um einen Hügel herum. Die Aufmerksamkeit versenkt sich erst in die linke Variante, ein Gefühl entsteht. Dann wandert der Blick nach rechts, ein Gefühl entsteht. Freudig wenden sich die Schritte der rechten Variante zu.
Niemand der dafür verantwortlich ist.
Absicht:
Es ist März, die Wetterprognose ist gut, die Schneelage ist gut. Es taucht ein Gedanke auf, der die Absicht beinhaltet Ski zu fahren.
Ein altes Muster.
Kein Verantwortlicher.
Freier Wille:
Der Arm bewegt sich.
Mein Arm.
Ich habe das gemacht - wer sonst?
Jemand muss den Arm bewegt haben.
Wie Petrus, der die Wolken bewegt, wird hier eine Art Mini-Gottheit namens Ich angenommen, die den Arm bewegt hat.
Niemand der dafür verantwortlich ist oder sein könnte.
Wahl:
"Pizza oder Pasta?"
Ich habe die Wahl.
Bei der bildhaften Vorstellung der Pizza taucht auch eine Geruchsvorstellung auf, die das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.
"Pizza" tönt die Zunge.
Keiner der wählt.
Kontrolle:
Ein Unkraut zeigt sich da, wo es nicht hingehört. Es verletzt eine Regel (ein Muster). Emotion als Ärger taucht auf. Spannung entsteht in der Muskulatur und erzeugt eine Körperempfindung von Substanz und Stärke.
Ein Gedanke erscheint: "Ich rupfe jetzt dieses Unkraut".
Ein angenehmes Gefühl und der Gedanke "Kein Unkraut entgeht meiner Kontrolle" entsteht.
Keiner der kontrolliert.
Diese Betrachtungen ließen sich noch unendlich verfeinern, aber sie bewegen sich in der beschreibenden Welt der Abstraktion / der Objekte, so wie wir diese Welt sehen, besser - wie unser Hirn die Welt spiegelt.
Aber Abstraktionen existieren nicht.
Es sind nur Gedankenobjekte, die auf Vorgänge aus dem täglichen Erleben zeigen.
Weder gibt es das Objekt "Entscheider" noch das Objekt "die Entscheidung", noch "Ich" in der direkten Beobachtung.
Entscheidung entsteht, wie alles andere auch, aus dem Fluss der Ereignisse:
Wir fahren ins Gebirge, wir gehen auf den Berg, wir gehen über die Südseite ... - das sind alles nur Reaktionen von Mustern auf den Ereignisstrom, der alle Wahrnehmungen umfasst.
Es sind nicht nur Muster, es ist ein komplexes, sich ständig anpassendes, Weltenmodell. Wir nennen es auch Erfahrung.
Da ist nur dieser ständige Strom, sonst nichts.
Gedanken sind ein Teil davon.
Täglich entstehen Millionen von Entscheidungen, Absichten ...
Da ist niemand, der dafür verantwortlich sein könnte.
Liebe Grüsse
Bernd
ich bin gerade aus dem Urlaub zurück und hatte Muse zum Beobachten.
Kannst du bitte noch mal genauer darauf eingehen, wodurch Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle entstehen? Wie funktionieren sie? Und wofür bist du da verantwortlich?
Entscheidung:
Es wird ein Weg gesucht. Links oder rechts um einen Hügel herum. Die Aufmerksamkeit versenkt sich erst in die linke Variante, ein Gefühl entsteht. Dann wandert der Blick nach rechts, ein Gefühl entsteht. Freudig wenden sich die Schritte der rechten Variante zu.
Niemand der dafür verantwortlich ist.
Absicht:
Es ist März, die Wetterprognose ist gut, die Schneelage ist gut. Es taucht ein Gedanke auf, der die Absicht beinhaltet Ski zu fahren.
Ein altes Muster.
Kein Verantwortlicher.
Freier Wille:
Der Arm bewegt sich.
Mein Arm.
Ich habe das gemacht - wer sonst?
Jemand muss den Arm bewegt haben.
Wie Petrus, der die Wolken bewegt, wird hier eine Art Mini-Gottheit namens Ich angenommen, die den Arm bewegt hat.
Niemand der dafür verantwortlich ist oder sein könnte.
Wahl:
"Pizza oder Pasta?"
Ich habe die Wahl.
Bei der bildhaften Vorstellung der Pizza taucht auch eine Geruchsvorstellung auf, die das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.
"Pizza" tönt die Zunge.
Keiner der wählt.
Kontrolle:
Ein Unkraut zeigt sich da, wo es nicht hingehört. Es verletzt eine Regel (ein Muster). Emotion als Ärger taucht auf. Spannung entsteht in der Muskulatur und erzeugt eine Körperempfindung von Substanz und Stärke.
Ein Gedanke erscheint: "Ich rupfe jetzt dieses Unkraut".
Ein angenehmes Gefühl und der Gedanke "Kein Unkraut entgeht meiner Kontrolle" entsteht.
Keiner der kontrolliert.
Diese Betrachtungen ließen sich noch unendlich verfeinern, aber sie bewegen sich in der beschreibenden Welt der Abstraktion / der Objekte, so wie wir diese Welt sehen, besser - wie unser Hirn die Welt spiegelt.
Aber Abstraktionen existieren nicht.
Es sind nur Gedankenobjekte, die auf Vorgänge aus dem täglichen Erleben zeigen.
Weder gibt es das Objekt "Entscheider" noch das Objekt "die Entscheidung", noch "Ich" in der direkten Beobachtung.
Entscheidung entsteht, wie alles andere auch, aus dem Fluss der Ereignisse:
Wir fahren ins Gebirge, wir gehen auf den Berg, wir gehen über die Südseite ... - das sind alles nur Reaktionen von Mustern auf den Ereignisstrom, der alle Wahrnehmungen umfasst.
Es sind nicht nur Muster, es ist ein komplexes, sich ständig anpassendes, Weltenmodell. Wir nennen es auch Erfahrung.
Da ist nur dieser ständige Strom, sonst nichts.
Gedanken sind ein Teil davon.
Täglich entstehen Millionen von Entscheidungen, Absichten ...
Da ist niemand, der dafür verantwortlich sein könnte.
Liebe Grüsse
Bernd
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
sehr schön :-).
Es gibt keine weiteren Fragen .
Danke für dein Vertrauen und deine Offenheit. Es war eine Freude, dich hier zu begleiten :-).
Du wirst in den nächsten Tagen eine PM vom
Administrator bekommen.
Ich schreib dir später auch noch eine.
Liebe Grüße, Kerstin
sehr schön :-).
Es gibt keine weiteren Fragen .
Danke für dein Vertrauen und deine Offenheit. Es war eine Freude, dich hier zu begleiten :-).
Du wirst in den nächsten Tagen eine PM vom
Administrator bekommen.
Ich schreib dir später auch noch eine.
Liebe Grüße, Kerstin
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