Meintest du „Erwartung“ übersieht, dass alles schon da ist? Und hat nicht auch „richtig“ mit Erwartungen zu tun?Naja, "Erfahrung" übersieht dass ja eigentlich alles schon da ist, und die jetztige Erfahrung schon die "richtige" ist. Es sind ja alleine die Gedanken, die mir etwas andres vormachen.
Schau nach: Wo ist derjenige, dem die Gedanken etwas vormachen können?
.Nein, da ist niemand der das entscheidet. Und das Nachhängen oder Nicht-Nachhängen passiert auch einfach so
Gut gesehen :)
Wunderbar!Nein, die Gedanken sind einfach aus sich selbst heraus wahrnehmbar. Da ist auch niemand der sie macht. Sie sind einfach von einem Moment auf den anderen sichtbar. Ich nehme mir übrigens Zeit zum Überprüfen und es ist trotzdem sicher auch gut wenn du mich zwischendrin nochmal dran erinnerst.
Ja genau, überprüfe das immer wieder!Erstnehmen kann ich mit keinem dieser Sinne wahrnehmen. Das fand ich tagsüber auch immer wieder hilfreich zu erkennen, dass zB. Gedanken der Sorge nicht Teil des direkten Erlebens sind und (somit) nichts mit der Wirklichkeit wie sie in diesen Sinnen erlebt wird zu tun haben.
Gerne :))Puh, die "Ansage" hatte ich eben ein bisschen in den falschen Hals gekriegt. Das liegt vielleicht zum einen Teil daran, dass du es etwas flapsig geschrieben hast, aber der Rest ist mein Bier ;) Und ja, du wolltest mich wahrscheinlich auch wachrütteln. Hat geklappt :D
Wenn wieder mal Gedanken der Frustration aufkommen, dann schau dir das genau an: Wie sind die Gedanken beschaffen, was für eine Story erzählen sie. Welches Körpergefühl kommt damit auf? Und dann ersetze die Gedanken durchMein Verstand ist die ganze Zeit auf der Suche nach dem letzten Stück an dem er sich festhalten kann. Und weil du ihm immer sagst, "nein, auch dieses Stück an dem "du" dich festhalten willst ist eine Illusion", kommen da eben noch mehr Gedanken der Frustration. Aber so ist halt der Lauf der Dinge, mal schauen wie es sich noch verändert. Der Antrieb weiter zu forschen bleibt ja irgendwie trotzdem. Auch wenn ich (zum Glück, hihi) nicht mehr genau weiß, woran ich mich festhalten soll.
blahblahblah, tschipedi tschiepida, akwaskdok,mukiduk, ibidi buzidek..... usw..
Denk einfach irgendein Kauderwelsch zusammen für 5 Minuten, und dann schau was von dem ganzen Zirkus noch übrigbleibt :) (Immer wieder eine tolle, lustige Übung, wenn das Gedankenkarussell nicht anhalten will, die uns übrigens auch zeigt wie „wichtig“ (haha) die Gedanken sind...)
Super!Und das "Üben der direkten Erfahrung zur Hauptpriorität" zu machen, klingt richtig. Die Intention das umzusetzen ist (bei "mir") wahrnehmbar :)
Gutes Wort (Lichtreize).. Einigen wir uns der Einfachheit halber auf „Farben“.. :) So kannst du direkte Erfahrung auch üben. Indem du einfach das Wahrgenommene mit dem ersten Konzept das am nächsten kommt benennst: Farbe-Klang-Empfindung-Geschmack-Geruch. Spiel damit, schau was am leichtesten umzusetzen ist :)Das ist die erwähnte Seherfahrung, also alleine die Lichtreize.
Bist „du“ in der direkten Erfahrung? Ist da ein „Ich“ enthalten? (Antworte nicht aus dem Intellekt, schau immer wieder neu, so wie wenn es das erste mal wäre nach!)Mein Bericht: In den Momenten in denen ich in der DE war, war wieder dieses angenehm nüchterne zu bemerken.
Ich will dich nicht nerven, aber es ist wichtig, dass wir mit der Sprache präzise sind, denn sie ist es, die erst die Illusion der Trennung hervorruft..
Klingt schön, aber kannst du entscheiden, was gerade wahrgenommen wird? Dass Ruhen in der DE stattfindet?Es fühlt sich auf eine Art auch so normal an. Mir ist jetzt auch noch klarer geworden, dass das Ruhen in der DE eben nicht bedeutet, dass ich immer Begeisterung für das Empfinden muss was ich da gerade wahrnehme. Dass es einfach nur darum geht, wahrzunehmen was gerade ist.
Ist es nicht so, dass wenn Gedanken da sind, eben das dann ist, was ist?Und das was gerade ist, wird bei mir noch ganz schön oft von den Gedanken verschleiert.
Findest du ein „Ich“, dass in DE ist?Mir ist aufgefallen, dass das momentan immer so ein Wechselspiel ist: Ich bin eine Weile in der DE und dann setzt wieder das Gedankentheater ein.
Hört sich ganz wunderbar an!Dann bemerke ich es wieder und gehe wieder in die DE usw.. Dadurch habe ich auch gemerkt wie vielen unnötigen Gedanken ich noch nachgehe.
Aus was besteht der Gedanke, wenn du nicht auf die Worte hörst? Wo ist derjenige, der etwas anders haben will, als es jetzt ist? Derjenige der sich einen Vorteil, eine bessere Zukunft erhofft?Es sind auch Gedanken der Sehnsucht aufgekommen, doch nachhaltiger in der DE zu ruhen.
Es gibt absolut KEINE HOFFNUNG, absolut nichts, an dem festgehalten werden kann! Wie fühlt sich das an?
Nimm bitte einen Zettel und schreibe darauf groß das Wort „HOFFNUNG“. Dann betrachte das Wort, sieh, was es für dich bedeutet, imaginiere, was du dir erhoffst. Und dann nimm den Zettel, zerreiße ihn in ganz kleine Einzelteile und wirf in weg (wenn du eine Ofen hast zum verbrennen, verbrenne ihn). Erzähle mir, wie es dir damit gegangen ist..
_____
Auf jeden Fall! Am besten bedankst du dich noch bei diesen unangenehmen Gefühlen, dass sie dich daran erinnern in die DE zu kommen!Und ein Nachtrag: Denkst du nicht trotzdem, wenn Eifersucht oder Einsamkeit auftauchen, sind das gute Gelegenheiten um das Zurück-in-die-DE-gehen zu üben? In diesen Momenten ist doch der Gedanke eines Ichs besonders dominant

