Kein Problem - ich erkenne mich da sehr gut wieder ;)sorry, für meine Ungeduld -
dein Schlusssatz, lud mich um Mitternacht zum Schmunzeln ein...
Das Alte, ist die Angst verletzt zu werden!!! die Identifikation damit, (erscheint mir erträglicher zu sein, als mich der Angst
zu stellen) lässt mir die Oberflächlichkeit...Es braucht keine Hingabe- weil Hingabe Angst einladend ist...Ich müsste
etwas " Hin-geben " was angstvernichtende Folgen haben könnte...(Puh- das war eine echte Tiefschau)
Das ist schön, dass du so tief schauen kannst :)
Fangen wir aber trotzdem mal bei der Angst an.
Saraswati erklär mir, was ist Angst genau?
Ich warte auf das, was zünden könnte, so dass sich die Identifikation auflösen kann...Mit aller Kraft, halte ich an
dem was eine Umkehr mit sich brächte " fest " Habe Angst vorm freien Fall- Angst davor, dass zu verlieren, was
mich "scheinbar" retten könnte...Auch wenn NICHTS da ist!!! Nichts, das schmecken, riechen, sehen usw. kann...
Wenn da nichts da ist (was eine super Erkenntnis übrigens ist), was kann denn verloren gehen, was dich scheinbar retten könnte?
Zu deiner letzten Anmerkung- wie im " Moment zu verweilen " mir das mal mehr- mal weniger gelingt...
Andere sagen: " dein Wille geschehe " eine sehr hingebungsvolle Aussage...
Verbleibt am Ende nicht alles in einem Ist-zustand - - ist es nicht wie es ist??? und alles andere sind Fluchten oder
kl.Helferchen???
Es gibt nur den jetzigen Moment. Wenn du genau hinschaust, ist eine Situation nur schlecht weil Gedanken aufkommen und diese bewerten. Der Moment ist, wie er ist. Er wird gelebt und fertig. Dann kommt der nächste Moment. Es ist immer alles im - wie du es nennst - ist zustand.
Hab noch einen schönen Abend! :)

