So ist es.Ich kann ICH denken.
Ist das "Ich" mehr als ein Gedanke?
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So ist es.Ich kann ICH denken.
Das stimmt. Es ist nichts anderes erkennbar.Ist das "Ich" mehr als ein Gedanke?
Was wird erlebt? Sinnesreize, sehen, hören, Berührung…
Haben wollen und nicht haben wollen kommen und gehen…
Gedanken kommen und gehen – zurück zu der Wahrnehmung.
Nun, in den Wahrnehmungen ist keinerlei ICH zu erkennen.Irgendwo ein „Ich“ zu finden?
Ich habe den Eindruck, da gibt s so eine Art organismisches Haben-wollen : Hungersteigt auf, mein Organismus sucht was Essbares und bewegt sich drauf zu. So reguliert sich mein Organismus ja die ganze Zeit auf vielen Ebenen ganz unbewusst und automatisch.Untersuche dein eigenes "Haben wollen" und "Nicht-Haben wollen".
Nein.Was passiert, wenn du "Haben wollen" und "Nicht-Haben wollen" mal als Probe loslässt? Irgendeinen „Ich“ zu finden?
Kein „Ich“ zu finden.Hungersteigt auf, mein Organismus sucht was Essbares und bewegt sich drauf zu. So reguliert sich mein Organismus ja die ganze Zeit auf vielen Ebenen ganz unbewusst und automatisch.
Hast du ein konkretes Beispiel aus deinem Erleben?Wenn das Bedürfnis aber unerfüllt bleibt, dann vergrößert sich das Verlangen und dann werde ich anfällig für Identifikation mit dem Verlangen und dem Willen. (Buddhas 2. Edle Wahrheit kommt mir dazu in den Sinn). Dann will ICH.
Was ist die „die ICH-Haftigkeit“ in Wirklichkeit?Nein.Was passiert, wenn du "Haben wollen" und "Nicht-Haben wollen" mal als Probe loslässt? Irgendeinen „Ich“ zu finden?
Dann sind Wahrnehmungen da; Sinneseindrücke, Gefühle, Gedanken. Wobei ich das so empfinde, dass alle Gedanken eine gewisse Magnetwirkung für die ICH-Haftigkeit haben. Die schleicht sich dann so ein.
Zusammengefasst: Ein „Ich“, was nur ein Gedanke ist, sprießt und entfaltet sich…Hier ist mein Wunsch/Wille, dort ist die Welt, die sich anders entwickelt. In dieser erlebten Diskrepanz strießt und entfaltet sich das ICH
Was ist die „die ICH-Haftigkeit“ in Wirklichkeit?
Natürlich wieder ein Gedanke, eine Vorstellung, eine Fata Morgana
Wunsch loslassen, Gedanken werden still und das Ich ist nicht mehr da. Nur erleben ist da.Zusammengefasst: Ein „Ich“, was nur ein Gedanke ist, sprießt und entfaltet sich…
„mein Wunsch/Wille“ ist das was dem „Ich/Ichgedanke“ seine vermeintliche „Wirklichkeit“ verleiht.
Das Klammern nutzt gar nichts und bringt nur Leid und Verdruss.Auch wenn gesagt wird: „Ja, aber ich kann nicht loslassen“ – ist dann ein „Ich“ wirklich da? Und wenn nicht, wie wichtig ist all dies? So wichtig dass unter dem Wunsch gelitten wird? Und was nutzt dieses Klammern?
Ja, das ist sie für mich eindeutig.Ist die Ichillusion durchschaut?
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