Find what does not come and go

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Matthias
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Re: Find what does not come and go

Postby Matthias » Wed Aug 22, 2018 9:07 am

Vielleicht eher mit Gedanken, die so blitzschnell ablaufen, dass sie nicht bewusst werden. Zb zur Seite springen, wenn ein Bus kommt. Da ist doch ein schneller unbewusster Gedanke drin oder? Zumindest eine Gehirn-Aktivität, die über die Nervenbahnen die Sprungmuskeln ansteuert.
Eins sehr gutes Beispiel. Vielleicht kannst du Entscheidungen in deinem Alltag ganz genau beobachten, was hier geschieht:
Was war zuerst da? (Henne-Ei):
Der Bus? Der Gedanke? Das Springen? Das Bewusstwerden von Allem?
Weil das Irrationale stärker ist als das Rationale.
Und wer bestimmt was stärker ist? Wer sagt, das eine oder andere wird in der Praxis angewendet?
Matthias, ich antworte hier ganz spontan, ohne zu überlegen, ob das "spirituell richtig" ist oder nicht. Hoffe dass ist okay und treibt dich nicht zur Verzweiflung? Oder sollte ich besser mehr "mitdenken"?
Alles ist gut, sehr gut sogar. Nicht viel denken --> Schreiben. Alles ist richtig so wie es ist. :)
Es gibt hier kein richtig/falsch, gut/schlecht oder Schulnoten auf Antworten :D Wir sind hier völlig frei in dem was geschieht.
LG Matthias

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Lumen2go
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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Wed Aug 22, 2018 1:46 pm


Was war zuerst da? (Henne-Ei):
Der Bus? Der Gedanke? Das Springen? Das Bewusstwerden von Allem?
Erst die physische Welt: Mensch auf der Fahrbahn, Bus, der sich nähert.

Dann die Wahrnehmung des Menschen: Bus nähert sich.

Dann blitzschneller Gedanke: Kollisionsgefahr!

Dann spontanes Handeln: Wegspringen

Dann Bewusstwerden dessen, was passiert ist.

Dann ggf Gefühle wie Angst und Erleichterung

Dann Gedanken/Interpretation wie "oh ich Idiot" oder "der hätte hier nicht so schnell fahren dürfen" oder "puh, das war knapp".

Siehst Du das auch so?

Weil das Irrationale stärker ist als das Rationale.
Und wer bestimmt was stärker ist? Wer sagt, das eine oder andere wird in der Praxis angewendet?
Das sagt niemand. Das ergibt sich aus dem Kräfteverhältnis. Das stärkere gewinnt. Wie eine Waage. Oder Tauziehen.

Wenn nun ein Resultat erstrebt wird (zb ruhig bleiben, oder der Sucht nicht nachgeben), könnte man ja das Rationale stärken (zb mit Erklärungen durch andere, Einsicht, Selbstkontrolle), damit beim nächsten Mal das Tauziehen anders ausgeht.
Komischerweise funktioniert das oft nicht. Das Irrationale wird durchs Bekämpfen oft gleichermaßen stärker und bricht dann irgendwann erst recht aus. Womit wir wieder beim Über-Ich wären, und den vielen Kriegen. Die innere Aggression erzeugt äußere Aggression.

Besser scheint es zu gehen mit Ansätzen wie "Anschauen", " mit Verständnis begegnen", "den Dämonen Nahrung geben" etc. Also die dunklen Seiten integrieren, den inneren Kampf beenden etc.

Und vor allem Liebe. Ganz viel Liebe und Verständnis. Für sich selber und für andere. Weich sein statt hart sein. Weich ist nicht schwach. Fließen statt brechen.
Tao 76:
Das Harte und Starke vergeht
Das Weiche und Schwache besteht

Sorry das war jetzt ein kleiner Spontanexkurs.
Liebe Grüße

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Matthias
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Re: Find what does not come and go

Postby Matthias » Wed Aug 22, 2018 2:08 pm

Erst die physische Welt: Mensch auf der Fahrbahn, Bus, der sich nähert.
Dann die Wahrnehmung des Menschen: Bus nähert sich.
Dann blitzschneller Gedanke: Kollisionsgefahr!
Dann spontanes Handeln: Wegspringen
Dann Bewusstwerden dessen, was passiert ist.
Dann ggf Gefühle wie Angst und Erleichterung
Dann Gedanken/Interpretation wie "oh ich Idiot" oder "der hätte hier nicht so schnell fahren dürfen" oder "puh, das war knapp".
Siehst Du das auch so?
Ist ist zumindest, so wie von dir beschrieben sehr nachvollziehbar. Einfach stehen zu bleiben wäre ziemlich blöd, und so ein Verhalten dürfte sich in der Evolution nicht weiter durchsetzen :D
Ich habe jetzt aber keinen Akt der Entscheidung feststellen können. Was hält dich davon ab stehen zu bleiben? ("Dann blitzschneller Gedanke: Kollisionsgefahr!")
Tao 76:
Das Harte und Starke vergeht
Das Weiche und Schwache besteht
Gibt es einen Unterschied zw. Dir und dem Wasser, das sich einfach hingibt?
Kannst du alles annehmen wie es ist? Z.b. die von dir angesprochenen Ängste und "dunklen" Seiten?
LG Matthias

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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Wed Aug 22, 2018 3:35 pm


Ich habe jetzt aber keinen Akt der Entscheidung feststellen können. Was hält dich davon ab stehen zu bleiben? ("Dann blitzschneller Gedanke: Kollisionsgefahr!")
Deine Frage war ja folgende:
Kannst du auch etwas entscheiden ohne dass ein Gefühl oder Gedanke da ist?
Also lautet doch die Antwort: nein, es ist immer ein Gedanke beteiligt. Einverstanden?

Jetzt stellst Du aber eine andere Frage, nämlich ob es überhaupt einen Akt der Entscheidung gibt!

Also es gibt keinen Akt der Entscheidung in dem Sinne, dass da ein kleines Männchen in meinem Kopf die Hebel drückt. Ähnlich wie bei der Phobie gibt es ein Tauziehen verschiedener Impulse, und der stärkste setzt sich durch und die Handlung wird durchgeführt. Komplexe biochemische Prozesse im Hirn.

Es gibt natürlich einen Akt der Entscheidung in dem Sinne, dass eine Entscheidung stattfindet: entweder springt der Mensch weg, oder nicht (und wird überfahren. Oder auch nicht, wenn der Busfahrer schnell genug entscheidet zu bremsen)
Gibt es einen Unterschied zw. Dir und dem Wasser, das sich einfach hingibt?
Kannst du alles annehmen wie es ist? Z.b. die von dir angesprochenen Ängste und "dunklen" Seiten?
Nein ich kann leider nicht alles annehmen wie es ist. Das ist der Unterschied zwischen mir und dem Wasser. Könnte ich alles annehmen wie es ist, wäre ich im Frieden mit der Welt. Doch die Gedanken sind voller Kritik, suchen den Fehler, verschaffen mir Unbehagen oder sogar Angst und wollen immer woanders hin. Ich bin es so leid und sehne mich nach innerem Frieden.

Darum geht es mir ja hier. Kannst Du mir dabei helfen, wie das Wasser zu werden?
Das wäre wunderbar.

Danke für deine Mühe
Liebe Grüße

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Re: Find what does not come and go

Postby Matthias » Thu Aug 23, 2018 2:59 pm

Es gibt natürlich einen Akt der Entscheidung in dem Sinne, dass eine Entscheidung stattfindet: entweder springt der Mensch weg, oder nicht (und wird überfahren. Oder auch nicht, wenn der Busfahrer schnell genug entscheidet zu bremsen)
Also gibt es nur eine feststellbare Handlung. Später sagt man: er hätte ja auch stehen bleiben können - aber zum Glück ist er weggesprungen? So?
Doch die Gedanken sind voller Kritik, suchen den Fehler, verschaffen mir Unbehagen oder sogar Angst und wollen immer woanders hin.
Was lässt sich daran ändern, bzw. was hast du bisher probiert das zu ändern?
Darum geht es mir ja hier. Kannst Du mir dabei helfen, wie das Wasser zu werden?
Das wäre wunderbar.
Ich bin kein Heiler. Finde es heraus - wir sind dabei :) Dazu fällt mir das hier ein:

"Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.
Nach der Erleuchtung. Holz hacken und Wasser tragen."

Zum Thema "Erleuchtung"
"Wenn du wirklich zur Sache kommst, bleibt keine Erfahrung übrig. Es ist nicht das, was der Geist erwartet. Der Geist hat sich ein Märchen über Erleuchtung zurechtgelegt."
- Arjuna

Bitte gleich um Missverständnissen vorzubeugen, (manchmal sind die Erwartungen riesig):
- ich kann nicht heilen
- ich kann keine psychologischen Tricks vermitteln
- ich kann keine Lebensberatung machen
- ich kann dir nichts geben und nichts nehmen
- ich werde dich immer und auschließlich ent-täuschen (Es ist eine einzige Enttäuschung bei uns)
- ich kann nur Fragen stellen. :)
LG Matthias

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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Thu Aug 23, 2018 5:29 pm

Also gibt es nur eine feststellbare Handlung. Später sagt man: er hätte ja auch stehen bleiben können - aber zum Glück ist er weggesprungen? So?
Genau. Eine feststellbare Handlung A (z.B. Wegspringen), statt einer vorstellbaren anderen Handlung B, die nicht eintrat (z.B. Stehenbleiben), also fiel die Entscheidung offensichtlich für A.
Was man dann später sagt, ist Bewertung und Interpretation, hat mit der Entscheidung nichts zu tun.
Jetzt fragst Du natürlich: wer hat sich für A entschieden? und meine Antwort lautet: niemand, es ist einfach passiert.
Dennoch ist da (später) ein scheinbares Ich-Bewusstsein, dass sich fühlt, als hätte es entschieden wegzuspringen, und erleichtert darüber ist.
Doch die Gedanken sind voller Kritik, suchen den Fehler, verschaffen mir Unbehagen oder sogar Angst und wollen immer woanders hin.
Was lässt sich daran ändern, bzw. was hast du bisher probiert das zu ändern?
Keine Ahnung, wie sich das ändern ließe. Ich kann das nicht kontrollieren oder gar abstellen. Was sich allerdings geändert hat: ich nehme diese innere Unruhe inzwischen als selbst generiert wahr und glaube nicht mehr daran, dass äußere Umstände das Unbehagen auslösen. Also muss ich dem Weglauf-Impuls nicht folgen und die Umstände ändern, denn es würde ja eh nichts nützen.

Es gibt zahlreiche Hinweise und Vorschläge, z.B. von Pema Chödrön, etwa folgendermaßen damit umzugehen: die Geschichte fallen lassen und sich voll auf das reine Gefühl (Unbehagen oder Angst) einlassen, ohne nach der Ursache zu fragen. Das versuche ich jetzt, wenn ich wieder bemerke, dass innere Unruhe aufsteigt. Dabei stelle ich fest, dass es zwar einerseits intensiver und unangenehmer wird, gleichzeitig aber die "Angst vor der Angst" schwindet und der Impuls nachlässt, davor wegzulaufen und mich abzulenken. Was hältst Du davon?
Darum geht es mir ja hier. Kannst Du mir dabei helfen, wie das Wasser zu werden?
Das wäre wunderbar.
Ich bin kein Heiler. Finde es heraus - wir sind dabei :) Dazu fällt mir das hier ein:

"Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.
Nach der Erleuchtung. Holz hacken und Wasser tragen."

Zum Thema "Erleuchtung"
"Wenn du wirklich zur Sache kommst, bleibt keine Erfahrung übrig. Es ist nicht das, was der Geist erwartet. Der Geist hat sich ein Märchen über Erleuchtung zurechtgelegt."
- Arjuna

Bitte gleich um Missverständnissen vorzubeugen, (manchmal sind die Erwartungen riesig):
- ich kann nicht heilen
- ich kann keine psychologischen Tricks vermitteln
- ich kann keine Lebensberatung machen
- ich kann dir nichts geben und nichts nehmen
- ich werde dich immer und auschließlich ent-täuschen (Es ist eine einzige Enttäuschung bei uns)
- ich kann nur Fragen stellen. :)
Hab ich auch gar nicht erwartet, keine Angst. Klang das so? Meine Güte, ich werde doch mal ein bisschen pathetisch werden dürfen, ohne dass Du gleich drei Warnschilder hochhalten musst :D Ich bin erwachsen und kann schon lange für mich selber sorgen. Wenn ich krank bin, geh ich zum Arzt (ob der heilen kann, ist allerdings auch die Frage).

Anfangs hast Du mich gefragt, ob ich als kopfgesteuerter Mensch einen guten Zugang zu meinen Gefühlen habe. Also zur Sehnsucht habe ich gerade einen ziemlich guten Zugang :D kannst Du damit umgehen?

Nichts für ungut. Danke für Deine Zeit.
LG

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Re: Find what does not come and go

Postby Matthias » Fri Aug 24, 2018 9:59 am

Ich-Bewusstsein, dass sich fühlt, als hätte es entschieden wegzuspringen, und erleichtert darüber ist.
Kannst du ergründen, wie sich diese Ich-Identifikation entwickelt, obwohl sichtbar keiner entschieden hat?
Dabei stelle ich fest, dass es zwar einerseits intensiver und unangenehmer wird, gleichzeitig aber die "Angst vor der Angst" schwindet und der Impuls nachlässt, davor wegzulaufen und mich abzulenken.
Was läuft weg?
Das Unvermeidliche muss und wird gefühlt werden, da gibt´s sowieso kein entrinnen :) Die Frage ist, wer da ist, der da fühlt, denkt, riecht, schmeckt, entscheidet? Dieser Ansatz unterscheidet sich etwas von anderen Lehren. Heißt aber nicht, dass es falsch ist. Es gibt eben unzählige Erscheinungen.
Kannst du verhindern zu fühlen?
Anfangs hast Du mich gefragt, ob ich als kopfgesteuerter Mensch einen guten Zugang zu meinen Gefühlen habe. Also zur Sehnsucht habe ich gerade einen ziemlich guten Zugang :D kannst Du damit umgehen?
Sehnsucht nach was? Ruhe, Frieden?
LG Matthias

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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Fri Aug 24, 2018 11:31 am


Ich-Bewusstsein, das sich fühlt, als hätte es entschieden wegzuspringen, und erleichtert darüber ist.
Kannst du ergründen, wie sich diese Ich-Identifikation entwickelt, obwohl sichtbar keiner entschieden hat?
Es ist eine Geschichte, die sich im Nachhinein zusammensetzt und die Erinnerung an das Geschehene (Bus-Schreck-Wegspringen) in einen logischen Zusammenhang (Entscheidung-Handlung) bringt.
Was läuft weg?
Das Unvermeidliche muss und wird gefühlt werden, da gibt´s sowieso kein entrinnen :) Die Frage ist, wer da ist, der da fühlt, denkt, riecht, schmeckt, entscheidet? Dieser Ansatz unterscheidet sich etwas von anderen Lehren. Heißt aber nicht, dass es falsch ist. Es gibt eben unzählige Erscheinungen.
Kannst du verhindern zu fühlen?
Was ist falsch oder nicht falsch? Dieser Ansatz? Welche Erscheinungen?

Wahrscheinlich meinst Du den psychologischen Ansatz der Verdrängung, des "Nicht-Fühlen-Wollens"?

Wenn ich Dich richtig verstehe, wird die Psychologie hier wiederum als Konzept, als Erklärung "im Ich-System" gesehen, während die Frage, wer da wegläuft oder verdrängt, das Ich-System als ungeprüfte Prämisse insgesamt aus den Angeln hebt?

Aber das ist doch nur eine Frage der Perspektive! Aus 10.000 m Höhe betrachtet sind wir alle nur Ameisen, die irgendwie rumwuseln und sich wichtiger vorkommen als sie für den Fortgang des Universums sind. Aber der Adlerblick ist doch nicht die Realität hier unten?!

Aber vielleicht hast Du ja Recht. Da ist keiner, der fühlt, denkt, riecht, schmeckt, entscheidet. Dennoch findet all das statt. Auch die Angst findet statt, das Weglaufen und das Ablenken. Wobei das schon wieder Konstrukte sind, Interpretationen von dem, was stattfindet.

Und diese Konstrukte soll ich alle über Bord werfen? Ist das nicht ein unglaublicher kultureller Rückschritt? Gehen Sie zurück auf Los, ziehen Sie nicht 4000 Mark ein. Alles was sich Menschen erdacht und erfunden haben, was über die direkte Wahrnehmung hinausgeht, sind dann alles "nur" Gedankenkonstrukte. Kunstwerke, Staaten, das Internet... haben aber doch Spuren in der Realität hinterlassen? Die Vision eines Fortbewegungsmittels war ein Gedankenkonstrukt im Kopf von Gottlieb Daimler vor 120 Jahren - und hat unsere Realität heute massiv beeinflusst?!

Aus psychologischer Sicht kann ich auf jeden Fall verhindern zu fühlen. Aus Sicht des Universums betrachtet, war es dann eben nicht vorgesehen zu fühlen, wenn die Verdrängung/Ablenkung gelingt. Wenn sie nicht gelingt, konnte ich nicht verhindern zu fühlen. Das ist doch ein Zirkelschluss?
Sehnsucht nach was? Ruhe, Frieden?
Ja
Und Wahrheit
Und Klarheit

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Re: Find what does not come and go

Postby Matthias » Fri Aug 24, 2018 2:12 pm

Und diese Konstrukte soll ich alle über Bord werfen? Ist das nicht ein unglaublicher kultureller Rückschritt? Gehen Sie zurück auf Los, ziehen Sie nicht 4000 Mark ein. Alles was sich Menschen erdacht und erfunden haben, was über die direkte Wahrnehmung hinausgeht, sind dann alles "nur" Gedankenkonstrukte. Kunstwerke, Staaten, das Internet... haben aber doch Spuren in der Realität hinterlassen? Die Vision eines Fortbewegungsmittels war ein Gedankenkonstrukt im Kopf von Gottlieb Daimler vor 120 Jahren - und hat unsere Realität heute massiv beeinflusst?!
Verweis auf:
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
10
:)
Dennoch findet all das statt. Auch die Angst findet statt, das Weglaufen und das Ablenken. Wobei das schon wieder Konstrukte sind, Interpretationen von dem, was stattfindet.
Gut gesehen.
Aus psychologischer Sicht kann ich auf jeden Fall verhindern zu fühlen.
Erklär mal wie du das machst...?
Das ist doch ein Zirkelschluss?
Ja da bekommt man einen Knoten im Gehirn :)
LG Matthias

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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Fri Aug 24, 2018 6:48 pm


[
Aus psychologischer Sicht kann ich auf jeden Fall verhindern zu fühlen.
Erklär mal wie du das machst...?
Wenn sich ein unangenehmes Gefühl ankündigt, lenke ich mich ab: essen, Computer spielen, arbeiten. Dann ist meine Aufmerksamkeit von der Aktivität absorbiert und muss das Gefühl nicht wahrnehmen.

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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Sat Aug 25, 2018 7:13 am


Die Vision eines Fortbewegungsmittels war ein Gedankenkonstrukt im Kopf von Gottlieb Daimler vor 120 Jahren - und hat unsere Realität heute massiv beeinflusst?!
Verweis auf:
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
10
Mit dieser Antwort von Dir kann ich nichts anfangen. Ich bin wirklich bereit, alles in Frage zu stellen, vor allem meine Glaubensvorstellungen über mich. Warum soll ich nicht hinterfragen und überprüfen, was hier angeboten wird?

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Re: Find what does not come and go

Postby Matthias » Sun Aug 26, 2018 5:50 pm

Wenn sich ein unangenehmes Gefühl ankündigt, lenke ich mich ab: essen, Computer spielen, arbeiten. Dann ist meine Aufmerksamkeit von der Aktivität absorbiert und muss das Gefühl nicht wahrnehmen.
Ist das Gefühl damit verschwunden, oder kommt dass dann evtl. zu einem späteren Zeitpunkt wieder durch und das Verhalten wiederholt sich?
LG Matthias

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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Sun Aug 26, 2018 8:05 pm


Ist das Gefühl damit verschwunden, oder kommt dass dann evtl. zu einem späteren Zeitpunkt wieder durch und das Verhalten wiederholt sich?
Es ist erst einmal verschwunden. Später kommt es wieder durch und das Verhalten wiederholt sich.

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Re: Find what does not come and go

Postby Matthias » Mon Aug 27, 2018 8:29 am

Wie fühlst du momentan in Bezug auf die "Sinn-Such"? Ist noch etwas vorhanden?
Wie läuft der Alltag momentan für dich ab? Gibt es da etwas zu berichten?
LG Matthias

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Re: Find what does not come and go

Postby Lumen2go » Mon Aug 27, 2018 10:33 pm

Wie fühlst du momentan in Bezug auf die "Sinn-Such"? Ist noch etwas vorhanden?
Wie läuft der Alltag momentan für dich ab? Gibt es da etwas zu berichten?
Ich weiß nicht. Es verändert sich viel. Meine Abgründe quälen mich nicht mehr so stark. Ich habe erkannt, dass sie auch nur Teil der Manifestation sind und ich mich weder mit ihnen identifizieren muss noch sie bekämpfen. So kann ich mich ein wenig entspannen und fühle mich sanft und verletzlich.
Gute Nacht und danke für Deine Mühen.


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