Hallo Astrid,
...was ich gestern noch geantwortet habe scheint nicht gespeichert worten zu sein...war unterwegs, daran mag es gelegen haben...
Jetzt antworte ich ein wenig aus dem Gedächtnis:
Der Gedanke "Kopfschmerz" ist nicht der Kopfschmerz hatte ich noch geschrieben.
Und dann war da die Übung mit der Hand:
...eine zeitliche Abfolge -Befehl/Entscheidung-Handlung-Beschreibung- konnte nicht festgestellt werden; einen Befehl oder eine Entscheidung die Hand zu drehen konnte auch nicht festgestellt werden...und gleichzeitig war eine Sicherheit da, dass die Hand gedreht werden würde...
...und dann ist gestern etwas passiert wovon ich berichten möchte...ich befürchte, dass du das unglaubwürdig oder nicht relevant findest...
...ich habe die Übung mit der drehenden Hand noch ein paar Mal gemacht, auch einmal als ich gerade entspannt aus der Sauna kam.
...und da war auf einmal ein Erleben da: "Niemand bewegt diese Hand" und sofort auch "Dies ist auch nicht meine Hand, denn mich gibt es nicht"
Die Hand sah aus wie die eines Geistes und ich musste an meine Kindheit denken, als ich Geisterbahn gefahren bin und zutiefst erschreckt wurde; zwei Jahre später habe ich mich in der selben Geisterbahn schlapp gelacht.
Also diese Hand gehörte keiner Person und ich fühlte: es gibt keine Person, im ganzen Universum gibt es keine Person und gab es nie eine.
Das Ganze ist eine hohle Veranstaltung. Das hat sich ganz klar, ganz leer und ganz schrecklich angefühlt.
Ich musste auch an meine Kindheit und meine Jugend denken, als die Illusion von Christkind (bei mir wars nicht der Weihnachtsmann) und vom lieben Gott durchschaut wurde. Beide Illusionen sind gegen meinen Willen geplatzt und zu guter letzt war ich aber froh drum.
Und heute, da meine Welt wieder mit lauter Personen bevölkert ist (der Theorie nach kann das gar nicht passieren - also ist "das" alles noch nicht durch), frage ich mich, ob ich dennoch weitermachen will und die Antwort ist: "Ja, ich will die Wahrheit erfahren"
...Nur lässt sich das Erleben von gestern gerade nicht reproduzieren.
Lieben Gruß
Ulrich
...bin dann mal weg
Re: ...bin dann mal weg
Hallo Ulrich,
Was ist (immer) real/wahr, wenn es denn Gedanken oder den Wunsch, dass es immer da sein soll, nicht gäbe?
Lieben Gruß,
Astrid
Ja, genau. Das eine ist die Erfahrung von "Gedanke". Der Inhalt ist nicht real. "Kopfschmerzen" hingegen ist eine reine Körpererfahrung und real erfahrbar.Der Gedanke "Kopfschmerz" ist nicht der Kopfschmerz hatte ich noch geschrieben
Ja so ist es. Diese Hand ist nicht DEINE Hand, sondern einfach nur "eine Hand"."Niemand bewegt diese Hand" und sofort auch "Dies ist auch nicht meine Hand, denn mich gibt es nicht"
Ja, so ist es. Es gibt keine Person, kein ICH. Es gibt nur Sinneserfahrungen.es gibt keine Person, im ganzen Universum gibt es keine Person und gab es nie eine.
Ja, alles ist in der Tat leer. Bitte schildere mir, was sich genau schrecklich daran anfühlt!Das Ganze ist eine hohle Veranstaltung. Das hat sich ganz klar, ganz leer und ganz schrecklich angefühlt.
Wenn bei Dir keine Person gefunden werden kann. Gibt es dann "Personen" da draußen, dort?Und heute, da meine Welt wieder mit lauter Personen bevölkert ist (der Theorie nach kann das gar nicht passieren - also ist "das" alles noch nicht durch), frage ich mich, ob ich dennoch weitermachen will und die Antwort ist: "Ja, ich will die Wahrheit erfahren"
"Reproduzieren" ist "auch" nur ein Gedanke und legt den Schleier über die Erfahrungswahrnehmung....Nur lässt sich das Erleben von gestern gerade nicht reproduzieren.
Was ist (immer) real/wahr, wenn es denn Gedanken oder den Wunsch, dass es immer da sein soll, nicht gäbe?
Lieben Gruß,
Astrid
Herzliche Grüße - Ichbin
- UlrichZwei
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Re: ...bin dann mal weg
Hallo Astrid,
...und da ist auch Angst, diese Leere zu sehen und zugleich der unbedingte Wunsch nach Wahrheit...
Mir ist heute den ganzen Tag schlecht...und ich fühle Ekel...
Es ist starker Widerwillen vorhanden hier weiterzumachen und gleichzeitig gibt es nicht den geringsten Zweifel, dass weitergemacht wird.
Es bringt nichts, nach einer Wiederholung zu suchen? Lieber einfach weiterhin die aktuelle Erfahrung untersuchen? - O.k.
Bin gespannt, was der Tag morgen bringt...
Liebe Grüße
Ulrich
Ich danke dir, dass du nachfragst. Und die Antwort fällt mir schwer. Sonnenklar war, dass das, was wichtig war, wovon etwas erwartet wurde, ohne Bedeutung ist. Es gibt so etwas wie Bedeutung nicht. Alle Ziele sind Unsinn. Ein Gefühl des Irrsinns war da und der Leere und ein starker Widerwillen, dass dies die Realität sein soll.Ja, alles ist in der Tat leer. Bitte schildere mir, was sich genau schrecklich daran anfühlt!Das Ganze ist eine hohle Veranstaltung. Das hat sich ganz klar, ganz leer und ganz schrecklich angefühlt.
...und da ist auch Angst, diese Leere zu sehen und zugleich der unbedingte Wunsch nach Wahrheit...
Mir ist heute den ganzen Tag schlecht...und ich fühle Ekel...
Es ist starker Widerwillen vorhanden hier weiterzumachen und gleichzeitig gibt es nicht den geringsten Zweifel, dass weitergemacht wird.
...weder mich gibt es noch sonst jemanden im Universum. Das wurde gestern gesehen...Nun wird gelebt, als wäre es nicht gesehen worden...es wird jetzt gerade auch nicht gesehen, es wird gerade nur geglaubt...Wenn bei Dir keine Person gefunden werden kann. Gibt es dann "Personen" da draußen, dort?Und heute, da meine Welt wieder mit lauter Personen bevölkert ist (der Theorie nach kann das gar nicht passieren - also ist "das" alles noch nicht durch), frage ich mich, ob ich dennoch weitermachen will und die Antwort ist: "Ja, ich will die Wahrheit erfahren"
...das klingt rätselhaft..."Reproduzieren" ist "auch" nur ein Gedanke und legt den Schleier über die Erfahrungswahrnehmung.Nur lässt sich das Erleben von gestern gerade nicht reproduzieren.
Es bringt nichts, nach einer Wiederholung zu suchen? Lieber einfach weiterhin die aktuelle Erfahrung untersuchen? - O.k.
...das verstehe ich jetzt gar nicht mehr... wenn es wichtig ist, könntest du es noch einmal anders fragen?Was ist (immer) real/wahr, wenn es denn Gedanken oder den Wunsch, dass es immer da sein soll, nicht gäbe?
Bin gespannt, was der Tag morgen bringt...
Liebe Grüße
Ulrich
Re: ...bin dann mal weg
Hallo Ulrich,
ich bin unterwegs, deswegen ist es mit der Zitierfunktion nicht moeglich.
Ja, das System muss sich an die leere etwas gewoenen. Da kann es sein, dass einem bisschen Uebel wird. Es kann auch erst einmal Angst machen und ein Gefuehl der Sinnlosigkeit hervorrufen.
Lass alles zu, was da sein will. Schenke Deinem Koerper Aufmerksamkeit und schau einmal, was Du fuer Koerperempfindungen wahrnehmen kannst.
Was sind diese Empfindungen ohne die beurrteilenden Gedanken?
Z.B. Angst... was macht die Angst zur Angst? Was macht sie so unangenehm? Was ist die Angst ohne die Geschichte und die Erwartungen, die daran haengen?
Was heisst das, dass nur gelebt wird, als waere es nicht gesehen worden uws.?
Koenntest Du mir bitte diese Aussage etwas mehr erlaeutern.
Ja, es bringt nichts nach einer Wiederholung zu suchen. Jeder Augenblick ist neu und frisch geboren.
Schau einmal nach. In Deiner dirkten Erfahrung, gibt es da Vergangenheit oder Zukunft?
Was wird erfahren, wenn es Wuenschen und Erwartungen nicht gibt?
ich bin unterwegs, deswegen ist es mit der Zitierfunktion nicht moeglich.
Ja, das System muss sich an die leere etwas gewoenen. Da kann es sein, dass einem bisschen Uebel wird. Es kann auch erst einmal Angst machen und ein Gefuehl der Sinnlosigkeit hervorrufen.
Lass alles zu, was da sein will. Schenke Deinem Koerper Aufmerksamkeit und schau einmal, was Du fuer Koerperempfindungen wahrnehmen kannst.
Was sind diese Empfindungen ohne die beurrteilenden Gedanken?
Z.B. Angst... was macht die Angst zur Angst? Was macht sie so unangenehm? Was ist die Angst ohne die Geschichte und die Erwartungen, die daran haengen?
Was heisst das, dass nur gelebt wird, als waere es nicht gesehen worden uws.?
Koenntest Du mir bitte diese Aussage etwas mehr erlaeutern.
Ja, es bringt nichts nach einer Wiederholung zu suchen. Jeder Augenblick ist neu und frisch geboren.
Schau einmal nach. In Deiner dirkten Erfahrung, gibt es da Vergangenheit oder Zukunft?
Was wird erfahren, wenn es Wuenschen und Erwartungen nicht gibt?
Herzliche Grüße - Ichbin
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Re: ...bin dann mal weg
Hallo Astrid,
Und nun? - lebe "ich" weiter, ärgere "ich" "mich", begehre "ich" u.s.W.
Heute ist mir auch nicht mehr übel.
Gut, dass du mir weiterhin fragen stellst.
Der Blick in die Welt ohne ich hat Angst hervorgerufen, die Angst davor, total unbedeutend zu sein oder wäre zu schreiben Todesangst? Etwas, was erfunden und nicht real ist, fürchtet seinen Tod...?
Diese Geschichten können in der Gegenwart Gedanken und Gefühle auslösen - wie andere Geschichten das auch können.
Mit Dank und Gruß
Ulrich
...ich bin mir sicher, die Welt ohne ich wurde gesehen - wie ich es beschrieben habe...Was heisst das, dass nun gelebt wird, als waere es nicht gesehen worden uws.?
Koenntest Du mir bitte diese Aussage etwas mehr erlaeutern.
Und nun? - lebe "ich" weiter, ärgere "ich" "mich", begehre "ich" u.s.W.
Heute ist mir auch nicht mehr übel.
Gut, dass du mir weiterhin fragen stellst.
Ohne beurteilende Gedanken sind diese Empfindungen - interessant! (wieder eine Beurteilung). Und zwar alle, auch Empfindungen, die normalerweise als "schmerzhaft" bewertet werden. Empfindungen sind Energiefelder oder -muster. Sie sind lebendig und neutral.Lass alles zu, was da sein will. Schenke Deinem Koerper Aufmerksamkeit und schau einmal, was Du fuer Koerperempfindungen wahrnehmen kannst.
Was sind diese Empfindungen ohne die beurrteilenden Gedanken?
Im Moment ist keine Angst. Angst ohne eine Geschichte/ Erwartung gibt es nicht...Erst eine Geschichte ruft Angst hervor oder es mag auch vorkommen, dass Geschichten von einem "Angstbedürfnis" erfunden werden. Aber das ist eher etwas, was ich Anderen unterstelle und nicht bei mir beobachte.Z.B. Angst... was macht die Angst zur Angst? Was macht sie so unangenehm? Was ist die Angst ohne die Geschichte und die Erwartungen, die daran haengen?
Der Blick in die Welt ohne ich hat Angst hervorgerufen, die Angst davor, total unbedeutend zu sein oder wäre zu schreiben Todesangst? Etwas, was erfunden und nicht real ist, fürchtet seinen Tod...?
Nein, beides sind Geschichten. Die Vergangenheit sind Geschichten, die mehr oder weniger klar sind. Die Zukunft sind Geschichten, die ausgedacht werden.Schau einmal nach. In Deiner dirkten Erfahrung, gibt es da Vergangenheit oder Zukunft?
Diese Geschichten können in der Gegenwart Gedanken und Gefühle auslösen - wie andere Geschichten das auch können.
Ohne Wünsche und Erwartungen gibt es keine Beschäftigung mit der Zukunft, kein Planen, kein Ausmahlen, kein Herbeisehnen, kein Vermeiden, kein Sich-schützen, es wird im gegenwärtigen Moment gelebt. Die Geschichten der Vergangenheit würden vielleicht trotzdem erzählt, aber ohne den Widerstand gegen sie, d.h. ohne den Wunsch, dass etwas hätte anders laufen sollen. Was wird erfahren? - Frieden.Was wird erfahren, wenn es Wuenschen und Erwartungen nicht gibt?
Mit Dank und Gruß
Ulrich
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Re: ...bin dann mal weg
...ich merke gerade, ich habe die Frage "was macht Angst zur Angst?" noch nicht vollständig beantwortet habe...
Zur Angst gehört
1. Eine Geschichte
2. aus der Zukunft mit
3. einer Wendung oder einem Ausgang, der
4. negativ bewertet wird.
- Alles ein Gedankenkonstrukt...
Zur Angst gehört
1. Eine Geschichte
2. aus der Zukunft mit
3. einer Wendung oder einem Ausgang, der
4. negativ bewertet wird.
- Alles ein Gedankenkonstrukt...
Re: ...bin dann mal weg
Hallo Ulrich,
Kleiner Tipp: Achte ganz genau auf Deinen Körper. Was nimmst Du wahr? Was ist zuerst? Gedanke oder Körperemfpindung? Was ist, wenn der "Gedanke Angst" nicht da ist? z.B. wenn es darum ginge zu sterben?
Wie willst Du wissen, was bei anderen ist?
Ja, interessant, nicht wahr? Was also ist das ICH? Kann es tatsächlich sterben? Was stirbt wirklich und was bleibt?
Ganz genau. Vor dem Tor ist nach dem Tor. Deswegen heisst es ja auch das torlose Tor ;-)Und nun? - lebe "ich" weiter, ärgere "ich" "mich", begehre "ich" u.s.W.
Geschichten sind auch nur Gedanken. Bitte untersuche die Angst noch einmal in Zeitlupe.Im Moment ist keine Angst. Angst ohne eine Geschichte/ Erwartung gibt es nicht...Erst eine Geschichte ruft Angst hervor oder es mag auch vorkommen, dass Geschichten von einem "Angstbedürfnis" erfunden werden.
Kleiner Tipp: Achte ganz genau auf Deinen Körper. Was nimmst Du wahr? Was ist zuerst? Gedanke oder Körperemfpindung? Was ist, wenn der "Gedanke Angst" nicht da ist? z.B. wenn es darum ginge zu sterben?
Wenn es bei Dir kein Ich gibt, was ist dann bei anderen?Aber das ist eher etwas, was ich Anderen unterstelle und nicht bei mir beobachte.
Wie willst Du wissen, was bei anderen ist?
.Der Blick in die Welt ohne ich hat Angst hervorgerufen, die Angst davor, total unbedeutend zu sein oder wäre zu schreiben Todesangst? Etwas, was erfunden und nicht real ist, fürchtet seinen Tod..
Ja, interessant, nicht wahr? Was also ist das ICH? Kann es tatsächlich sterben? Was stirbt wirklich und was bleibt?
Herzliche Grüße - Ichbin
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Re: ...bin dann mal weg
Hallo Astrid,
...also wenn ich mich umdrehe, ist da tatsächlich kein Tor - ich denke vor mir steht noch eines :-), der Erfahrungsdurst ist nicht gestillt.
...die Beantwortung dieser Frage hat Stunden gedauert und ich habe starken Widerstand gegen das, was ich gefunden habe, ich glaube es auch nicht:
zuerst ist das Gefühl, ein Herzklopfen, vielleicht auch eine Enge im Brustkorb, oft auch feuchte Hände und so wird die Angst bewusst...
...und es können Sekunden und sogar Minuten (!) vergehen, bis nach einer Geschichte gesucht wird und diese Suche scheint schwierig zu sein oder keine Lust zu machen, deshalb wird oft nur eine kleiner Anlass gefunden und wenn dieser als Auslöser nicht zufrieden macht, taucht irgendwann eine größere Geschichte, ein Szenario auf und die Meinung (Einbildung), dass diese Geschichte vorher war...in jedem Fall kann diese Geschichte die Angst mästen...
In schlimmen Ängsten habe ich mich schon gefragt: "Was kann schlimmstenfalls passieren?" - und mir ist kein schlimmes Szenario eingefallen, was mich aber nicht besonders beruhigt hat, ich verstehe nun warum.
Was dagegen geholfen hat, ist der Angst zuzusehen und zu warten, bis sie sich zurückzieht.
Kann es sein, dass so Angstanfälle regelmäßig von selbst kommen und mal von selbst vergehen (vielleicht gar nicht groß bemerkt werden) und mal durch eine Geschichte gemästet werden?
Dennoch eine Antwort auf die Frage:
...als gesehen wurde, dass ich nicht bin, war zugleich sonnenklar, dass sonst auch niemand ist...so wie auch klar ist, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, obwohl das nicht beweisbar ist.
Lieben Gruß
Ulrich
...ich dachte das Tor heißt torlos, da es nur von der einen Seite gesehen wirdGanz genau. Vor dem Tor ist nach dem Tor. Deswegen heisst es ja auch das torlose Tor ;-)Und nun? - lebe "ich" weiter, ärgere "ich" "mich", begehre "ich" u.s.W.
...also wenn ich mich umdrehe, ist da tatsächlich kein Tor - ich denke vor mir steht noch eines :-), der Erfahrungsdurst ist nicht gestillt.
Geschichten sind auch nur Gedanken. Bitte untersuche die Angst noch einmal in Zeitlupe.
Kleiner Tipp: Achte ganz genau auf Deinen Körper. Was nimmst Du wahr? Was ist zuerst? Gedanke oder Körperemfpindung?
...die Beantwortung dieser Frage hat Stunden gedauert und ich habe starken Widerstand gegen das, was ich gefunden habe, ich glaube es auch nicht:
zuerst ist das Gefühl, ein Herzklopfen, vielleicht auch eine Enge im Brustkorb, oft auch feuchte Hände und so wird die Angst bewusst...
...und es können Sekunden und sogar Minuten (!) vergehen, bis nach einer Geschichte gesucht wird und diese Suche scheint schwierig zu sein oder keine Lust zu machen, deshalb wird oft nur eine kleiner Anlass gefunden und wenn dieser als Auslöser nicht zufrieden macht, taucht irgendwann eine größere Geschichte, ein Szenario auf und die Meinung (Einbildung), dass diese Geschichte vorher war...in jedem Fall kann diese Geschichte die Angst mästen...
In schlimmen Ängsten habe ich mich schon gefragt: "Was kann schlimmstenfalls passieren?" - und mir ist kein schlimmes Szenario eingefallen, was mich aber nicht besonders beruhigt hat, ich verstehe nun warum.
Was dagegen geholfen hat, ist der Angst zuzusehen und zu warten, bis sie sich zurückzieht.
Kann es sein, dass so Angstanfälle regelmäßig von selbst kommen und mal von selbst vergehen (vielleicht gar nicht groß bemerkt werden) und mal durch eine Geschichte gemästet werden?
wenn die Angst nicht da ist, z.B. wenn es darum ginge zu sterben, dann geschehen die Dinge einfach ohne Widerstand, ohne Bewertung, ohne dass Geschichten weiter gesponnen werden...auch das klingt, als wäre erst die Angst da, dann die Geschichte...Was ist, wenn der "Gedanke Angst" nicht da ist? z.B. wenn es darum ginge zu sterben?
Meine Unterstellung bezog sich auf das "Angstbedürfnis" Anderer und über die Ängste Anderer kann ich tatsächlich nichts wissen.Wenn es bei Dir kein Ich gibt, was ist dann bei anderen?Aber das ist eher etwas, was ich Anderen unterstelle und nicht bei mir beobachte.
Wie willst Du wissen, was bei anderen ist?
Dennoch eine Antwort auf die Frage:
...als gesehen wurde, dass ich nicht bin, war zugleich sonnenklar, dass sonst auch niemand ist...so wie auch klar ist, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, obwohl das nicht beweisbar ist.
Das Ich ist Gegenstand eines Gedankens und nur das. Ein Gedankeninhalt, der auf nichts Reales verweist. Nichts als eine reine Vorstellung. Dieser Gedanke wird von einem anderen Gedanken abgelöst. Der ablösende Gedanken kann ein Gedanken ohne Ich-Zusatz sein. Dann gibt es auch keine Ich-Illusion. Aber gestorben ist das Ich dann nicht, da es nicht existiert hat; es wird in dem ablösenden Gedanken einfach nicht erfunden, kommt darin nicht vor. Die Einbildung, dass das Ich mehr sei als der Gegenstand eines Gedankens, kann enden; der Fluss des Empfindens und des Denkens bleibt.Was also ist das ICH? Kann es tatsächlich sterben? Was stirbt wirklich und was bleibt?
Lieben Gruß
Ulrich
Re: ...bin dann mal weg
Hallo Ulrich,
Wie geht es Dir jetzt?
Würdest Du sagen, dass die ICH-Illusion durchschaut ist?
Ok, braucht Sinneserfahrung einen Erfahrenden? Was ist mit dem Durst, hört irgendetwas auch - ohne ICH?ich denke vor mir steht noch eines :-), der Erfahrungsdurst ist nicht gestillt.
Ja, das ist auch meine Erfahrung.Kann es sein, dass so Angstanfälle regelmäßig von selbst kommen und mal von selbst vergehen (vielleicht gar nicht groß bemerkt werden) und mal durch eine Geschichte gemästet werden?
Ja genau, Dinge geschehen einfach ohne Bewertung. Was ist Angst ohne Gedanke?wenn die Angst nicht da ist, z.B. wenn es darum ginge zu sterben, dann geschehen die Dinge einfach ohne Widerstand, ohne Bewertung, ohne dass Geschichten weiter gesponnen werden...auch das klingt, als wäre erst die Angst da, dann die Geschichte...
Ja genau, wenn hier niemand ist, ist dort auch niemand. Aber das mit dem Weihnachtsmann musst Du mir noch mal erklären ;-) Demnach gibt es dann auch Spiderman, Schneewitchen und in einer Fatamorgana gibt es Wasser?...als gesehen wurde, dass ich nicht bin, war zugleich sonnenklar, dass sonst auch niemand ist...so wie auch klar ist, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, obwohl das nicht beweisbar ist.
Genau. Das ICH ist nur ein Gedanke, wie alle anderen Gedanken auch. Da es also nicht exisitert, kann es auch nicht sterben. Real ist immer das, was bleibt, wenn die Illusion geht.Das Ich ist Gegenstand eines Gedankens und nur das. Ein Gedankeninhalt, der auf nichts Reales verweist. Nichts als eine reine Vorstellung. Dieser Gedanke wird von einem anderen Gedanken abgelöst. Der ablösende Gedanken kann ein Gedanken ohne Ich-Zusatz sein. Dann gibt es auch keine Ich-Illusion. Aber gestorben ist das Ich dann nicht, da es nicht existiert hat; es wird in dem ablösenden Gedanken einfach nicht erfunden, kommt darin nicht vor. Die Einbildung, dass das Ich mehr sei als der Gegenstand eines Gedankens, kann enden; der Fluss des Empfindens und des Denkens bleibt.
Wie geht es Dir jetzt?
Würdest Du sagen, dass die ICH-Illusion durchschaut ist?
Herzliche Grüße - Ichbin
- UlrichZwei
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Re: ...bin dann mal weg
Hallo Astrid,
Ohne ich hört nichts auf, bleibt alles wie es ist, weil es bereits jetzt so (ohne ich) ist und nicht erst so wird.
Bzw. das mit der Fatamorgana ließe sich vielleicht auch beweisen, das braucht es aber nicht.
Die Ich-Illusion ist noch nicht vollständig durchschaut, da ist noch Glaube statt Erfahrung. Das Aufkleben des Ich-Attributs auf Empfindungen, Gedanken und Bewegungen findet statt, aber es soll noch genauer beobachtet werden.
Du wirst mich nicht los, wenn du es mit mir noch aushältst.
Lieben Gruß
Ulrich
Nein, einen Sinnes-Erfahrenden braucht es nicht, Sinneserfahrung passiert von selbst.Ok, braucht Sinneserfahrung einen Erfahrenden? Was ist mit dem Durst, hört irgendetwas auch - ohne ICH?
Ohne ich hört nichts auf, bleibt alles wie es ist, weil es bereits jetzt so (ohne ich) ist und nicht erst so wird.
Wenn von der Angst der Gedanke weggenommen wird, bleibt eine interessante Körperempfindung übrig - lebendig und neutral.Was ist Angst ohne Gedanke?
Es gibt keinen einzigen Beweis, dass es die alle nicht gibt und es ist sonnenklar, dass es sie nicht gibt ;-)Demnach gibt es dann auch Spiderman, Schneewitchen und in einer Fatamorgana gibt es Wasser?
Bzw. das mit der Fatamorgana ließe sich vielleicht auch beweisen, das braucht es aber nicht.
Mir geht es super. Einiges wurde erfahren- über die Sinne, über das Denken, über die Angst - auch die Welt ohne Ich wurde einmal gesehen.Wie geht es Dir jetzt?
Würdest Du sagen, dass die ICH-Illusion durchschaut ist?
Die Ich-Illusion ist noch nicht vollständig durchschaut, da ist noch Glaube statt Erfahrung. Das Aufkleben des Ich-Attributs auf Empfindungen, Gedanken und Bewegungen findet statt, aber es soll noch genauer beobachtet werden.
Du wirst mich nicht los, wenn du es mit mir noch aushältst.
Lieben Gruß
Ulrich
Re: ...bin dann mal weg
Hallo Ulrich,
wir machen so lange weiter, wie Du es möchtest ;-)
Nimm das Attribut weg, was ist dann?
Wir erfährst Du dann die Welt ?
Wer oder was, hängt noch daran, dass es anders sein sollte, als so wie es erfahren wird - einschließlich, dass es immer noch eine eine Ettikier-Maschine gibt, aber ohne jemanden, der die Maschine bedient?
wir machen so lange weiter, wie Du es möchtest ;-)
Ganz genau.Wenn von der Angst der Gedanke weggenommen wird, bleibt eine interessante Körperempfindung übrig - lebendig und neutral.
Und, wo ist das Problem?Das Aufkleben des Ich-Attributs auf Empfindungen, Gedanken und Bewegungen findet statt.
Nimm das Attribut weg, was ist dann?
Wir erfährst Du dann die Welt ?
Wer oder was, hängt noch daran, dass es anders sein sollte, als so wie es erfahren wird - einschließlich, dass es immer noch eine eine Ettikier-Maschine gibt, aber ohne jemanden, der die Maschine bedient?
Herzliche Grüße - Ichbin
- UlrichZwei
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Re: ...bin dann mal weg
Hallo Astrid,
Was ist mit der Eitelkeit? Entsteht sie beim Aufkleben des Ichs? Oder war sie schon vorher da? - Eine Eitelkeit ohne ich, wie kann es so etwas geben? Als uneitler Mensch würde "ich" "mir" jedenfalls besser gefallen :-)))
Beim Betrachten dieser Frage schwanke ich zwischen Belustigung, Langeweile (bin auch müde) und Faszination.
Bist du eitel?
Wer oder was will es so? - Da ist mal wieder niemand zu finden. Muss auch gar niemand mehr gesucht werden.
Ich erinnere mich nun daran, dass wenn "ich" schon früher etwas stark wollte (z.B. eine andere Lebenssituation, Beziehung, etc.), ich schon früher das Gefühl hatte, dass es gar nicht "ich" bin, der das will und dass es "mich" gar nicht gibt...
Vielleicht ist wirklich nichts mehr notwendig... es geht ohnehin immer alles von selbst...
Gruß vom Ulrich
Kein Problem, nur soll diese Tatsache noch bewusster sein....aber wozu? - Da scheint es auch Eitelkeit zu geben...Und, wo ist das Problem?Das Aufkleben des Ich-Attributs auf Empfindungen, Gedanken und Bewegungen findet statt.
Was ist mit der Eitelkeit? Entsteht sie beim Aufkleben des Ichs? Oder war sie schon vorher da? - Eine Eitelkeit ohne ich, wie kann es so etwas geben? Als uneitler Mensch würde "ich" "mir" jedenfalls besser gefallen :-)))
Beim Betrachten dieser Frage schwanke ich zwischen Belustigung, Langeweile (bin auch müde) und Faszination.
Bist du eitel?
...die Etikettier-Maschine, die keiner bediehnt - schönes Bild. Die darf da sein, solange sie transparent arbeitet. Nichts soll anders sein als es ist und nichts soll für etwas anderes gehalten werden, als es ist. Wenn das Ich als Etikett, als Trick ERLEBT wird, ist alles gut.Nimm das Attribut weg, was ist dann?
Wir erfährst Du dann die Welt ?
Wer oder was, hängt noch daran, dass es anders sein sollte, als so wie es erfahren wird - einschließlich, dass es immer noch eine eine Ettikier-Maschine gibt, aber ohne jemanden, der die Maschine bedient?
Wer oder was will es so? - Da ist mal wieder niemand zu finden. Muss auch gar niemand mehr gesucht werden.
Ich erinnere mich nun daran, dass wenn "ich" schon früher etwas stark wollte (z.B. eine andere Lebenssituation, Beziehung, etc.), ich schon früher das Gefühl hatte, dass es gar nicht "ich" bin, der das will und dass es "mich" gar nicht gibt...
Vielleicht ist wirklich nichts mehr notwendig... es geht ohnehin immer alles von selbst...
Gruß vom Ulrich
Re: ...bin dann mal weg
Hallo Ulrich,
Wikipedia:
"Eitelkeit (lat. vanitas) ist die übertriebene Sorge um die eigene körperliche Schönheit oder die geistige Vollkommenheit, den eigenen Körper, das Aussehen und die Attraktivität oder die Wohlgeformtheit des eigenen Charakters".
Hiezu habe noch eine interessante übung für Dich.
Setze oder lege dich für ungefähr 15 Minuten hin.
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und dem Stuhl?
Wieviel Zehen hast du?
Bist du männlich oder weiblich?
Hast du einen Namen?
Gibt es ein innen oder außen? Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Fehlt dir irgendetwas, wenn du dich so erfährst?
Und, was sind dann die anderen Körper?
Wikipedia:
"Eitelkeit (lat. vanitas) ist die übertriebene Sorge um die eigene körperliche Schönheit oder die geistige Vollkommenheit, den eigenen Körper, das Aussehen und die Attraktivität oder die Wohlgeformtheit des eigenen Charakters".
Hiezu habe noch eine interessante übung für Dich.
Setze oder lege dich für ungefähr 15 Minuten hin.
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und dem Stuhl?
Wieviel Zehen hast du?
Bist du männlich oder weiblich?
Hast du einen Namen?
Gibt es ein innen oder außen? Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Fehlt dir irgendetwas, wenn du dich so erfährst?
Und, was sind dann die anderen Körper?
Herzliche Grüße - Ichbin
- UlrichZwei
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Re: ...bin dann mal weg
Hallo Astrid,
Danke, das war interessant, das Aufschreiben ist aber schwierig.
Unmöglich zu empfinden z.B. wie weit die Nasenspitze vom Mund entfernt ist.
So kann auch kein Umfang und keine Gestalt oder Form erspürt werden.
Auch Gewicht lässt sich nicht empfinden, empfinden lässt sich der Kontakt zwischen dem Körper und dem Stuhl, da ist Druck. Auch die Dehnung vom Ziehen der Schultern am Rumpf ist zu spüren
Selbst bei den Finger gilt: Es sind 10, das ist Wissen oder Zählen, nicht Empfinden.
Ich kann in jedem Finger eine Empfindung haben und dann zählen. Aber dazu muss ich aus der Gedankenebene das Konzept "Finger" abrufen, sonst vergesse ich einen (oder alle) oder zähle etwas mit, was gar nicht zu einem Finger gehört.
"Außen" ist ein Konzept für vorgestellte Dinge, die nicht gespürt werden, oder auch Dinge, die zeitweise nicht gespürt werden (gespürt wird freilich nur der Kontakt/Druck), wie z.B. der Stuhl, auf dem ich sitze.
Kurzer Einschub:
Mir fehlt sonst manchmal etwas; ich fühle mich manchmal wie ein verlassenes Kind und suche Halt bei wem auch immer, auch durch die Nähe anderer Körper. Dieser Verlassenheits-Zustand lässt sich nun bestaunen, auch die unternommenen Anstrengungen, diesem Zustand zu entkommen oder ihn zu vermeiden. Wenn du dazu auch noch eine interessante Frage hast, dann her damit :-)
Noch eine Ergänzung, da du diese Fragen auf meine Beschäftigung mit der Eitelkeit hin gestellt hast: meine Eitelkeit bezieht sich wenig auf meinen Körper, mehr auf meine geistig Vollkommenheit :-)
Lieben Gruß
Ulrich
Danke, das war interessant, das Aufschreiben ist aber schwierig.
Nein, da sind nur Empfindungen in/von einzelnen Körperbereichen; diese haben keinen Ort, keine Dimension. Nichts da, woran man einen Maßstab anlegen könnte.Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Unmöglich zu empfinden z.B. wie weit die Nasenspitze vom Mund entfernt ist.
So kann auch kein Umfang und keine Gestalt oder Form erspürt werden.
Auch Gewicht lässt sich nicht empfinden, empfinden lässt sich der Kontakt zwischen dem Körper und dem Stuhl, da ist Druck. Auch die Dehnung vom Ziehen der Schultern am Rumpf ist zu spüren
Alle Empfindungen sind dimensionslos und so kann zwar Kontakt, aber keine Grenze gespürt werden.Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und dem Stuhl?
So genau kann ich das nicht spüren.Wieviel Zehen hast du?
Selbst bei den Finger gilt: Es sind 10, das ist Wissen oder Zählen, nicht Empfinden.
Ich kann in jedem Finger eine Empfindung haben und dann zählen. Aber dazu muss ich aus der Gedankenebene das Konzept "Finger" abrufen, sonst vergesse ich einen (oder alle) oder zähle etwas mit, was gar nicht zu einem Finger gehört.
Das ist nichts, was sich spüren lässt. Körperempfindungen sind da, aber es gibt hier nur diese Art der Körperemfindungen, ob diese männlich oder weiblich genannt werden können, weiß niemand. "Männlich/Weiblich" - das sind Gedanken.Bist du männlich oder weiblich?
Nein, Ein Name lässt sich nicht empfinden. Mein Name ist keine Qualität, die das ganze Wesen durchdringt; wie das Ich ist es eher ein schlampig hingepinselter Anstrich auf einigen Gedanken.Hast du einen Namen?
In der Meditation nehme ich mir oft vor, den Körper "von innen" zu spüren, aber das ist nur ein Appel, dass es wirklich ums Empfinden gehen soll, nicht um Vorstellungen. Spüren ist dimensionslos, da gibt es kein Innen und Außen. Die Empfindungen, die gespürt werden, sind da, aber an keinem bestimmten Ort.Gibt es ein innen oder außen? Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?
"Außen" ist ein Konzept für vorgestellte Dinge, die nicht gespürt werden, oder auch Dinge, die zeitweise nicht gespürt werden (gespürt wird freilich nur der Kontakt/Druck), wie z.B. der Stuhl, auf dem ich sitze.
Auf der Empfindungsebene gilt: Körper sind alle Bereiche, in denen Empfindungen gespürt werden können, ansonsten ist es ein Konzept wie "Außen".Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Nein, alles ist da.Fehlt dir irgendetwas, wenn du dich so erfährst?
Kurzer Einschub:
Mir fehlt sonst manchmal etwas; ich fühle mich manchmal wie ein verlassenes Kind und suche Halt bei wem auch immer, auch durch die Nähe anderer Körper. Dieser Verlassenheits-Zustand lässt sich nun bestaunen, auch die unternommenen Anstrengungen, diesem Zustand zu entkommen oder ihn zu vermeiden. Wenn du dazu auch noch eine interessante Frage hast, dann her damit :-)
Empfindungen in/von anderen Körpern sind nicht hier, insofern gleichen andere Körpern dem Stuhl auf dem ich sitze, sind "außen".Und, was sind dann die anderen Körper?
Noch eine Ergänzung, da du diese Fragen auf meine Beschäftigung mit der Eitelkeit hin gestellt hast: meine Eitelkeit bezieht sich wenig auf meinen Körper, mehr auf meine geistig Vollkommenheit :-)
Lieben Gruß
Ulrich
Re: ...bin dann mal weg
Hallo Ulrich,
prima, Du hast das mit dem Körper alles sehr gut beobachtet!!
D.h. wenn dieser Verlassenheits-Zustand kommt, dann sei gut zu Dir. Nimm den "Kleinen" in den Arm, sei Du das "Elternteil", dass er gebraucht hätte, dass ihm halt gibt. Liebe Dich und umarme Dich selbst. Sag ja zu allem, was ist. Alle Gefühle dürfen da sein und MÜSSEN gefühlt werden.
Wenn Du dafür mehr Hilfestellung brauchst, dann gib mir gerne Bescheid und wir können bisschen in PM arbeiten oder Skypen.
Ich freue mich auf Deine Antworten.
prima, Du hast das mit dem Körper alles sehr gut beobachtet!!
"Erwachen" bedeutet, dass alles gesehen wird und nichts mehr vermieden werden kann. Es ist also ganz normal, dass vor, während und nach diesem Prozesse (oder dem torlosen Tor) alle möglichen Arten von psychologischen Dingen hochkommen. Alles, was aus Deiner Vergangenheit nicht "geheilt/transformiert" wurde, ist jetzt dran.Mir fehlt sonst manchmal etwas; ich fühle mich manchmal wie ein verlassenes Kind und suche Halt bei wem auch immer, auch durch die Nähe anderer Körper. Dieser Verlassenheits-Zustand lässt sich nun bestaunen, auch die unternommenen Anstrengungen, diesem Zustand zu entkommen oder ihn zu vermeiden. Wenn du dazu auch noch eine interessante Frage hast, dann her damit :-)
D.h. wenn dieser Verlassenheits-Zustand kommt, dann sei gut zu Dir. Nimm den "Kleinen" in den Arm, sei Du das "Elternteil", dass er gebraucht hätte, dass ihm halt gibt. Liebe Dich und umarme Dich selbst. Sag ja zu allem, was ist. Alle Gefühle dürfen da sein und MÜSSEN gefühlt werden.
Wenn Du dafür mehr Hilfestellung brauchst, dann gib mir gerne Bescheid und wir können bisschen in PM arbeiten oder Skypen.
Gibt es einen "Geist"? Gibt es einen "Verstand"? Und was bedeutet Vollkommenheit TATSÄCHLICH?meine Eitelkeit bezieht sich wenig auf meinen Körper, mehr auf meine geistig Vollkommenheit :-)
Ich freue mich auf Deine Antworten.
Herzliche Grüße - Ichbin
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