Hallo Hem,
Angst und Erwartungen sind keine guten Begleiter und auch absolut unnötig. Darum schauen wir uns das an bevor wir beginnen.
Ja, Angst ist das richtige Wort. Es ist eine Angst vor dem Unbekannten, die hochkommt, ein dunkles Gefühl in der Magengegend.
Das ICH ist, wie du ja schon gelesen hast, eine Illusion, die wir hier durchschauen. Das heißt dieses ICH war auch schon immer eine Illusion. Somit ist es nichts unbekanntes, sondern es wurde nur noch nicht als Illusion erkannt. Wenn es erkannt wurde, wirst du merken, das Angst absolut nicht nötig ist, weil es immer schon so wahr.
, vor der Dunkelheit, vor dem Nichtsein, vor der Bedeutungslosigkeit. Ich spüre auch eine Angst vor einer Ohnmacht, vor einer Machtlosigkeit, vor einem "sich ausliefern".
Auch hier gilt, es wird nur die Illusion durchschaut und du wirst bemerken, dass es eben eine Illusion ist und schon immer war. Hier gibt es ein gutes Beispiel. Wie schlimm ist es jetzt, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Auch an den wurde geglaubt, bis eben klar wurde, dass Mama und Papa dieser Weihnachtsmann ist. Beides, das ICH und der Weihnachtsmann sind eine Illusion.
Alles war immer schon so nur wurde es eben nicht bemerkt.
Es ähnelt tatsächlich, wie ich es ja zuerst auch beschrieben habe, dem Gefühl des Sterbens (so wie ich es mir vorstelle), eine Angst vor dem Tod.
Es wird nur die Illusion durchschaut und du wirst dabei sicher nicht sterben!!!!!
Genauso mit den Erwartungen. Versuche immer frisch zu schauen. Diese Erwartungen stehen manchmal im Weg und verdecken das, was wirklich da ist. Behalte immer einen frischen Blick, wie wenn du alles das erste mal siehst, hörst, riechst, schmeckst oder fühlst. Dafür bekommst du sehr schnell ein Gefühl.
Falls Fragen sind, immer raus damit :-)
Lass und beginnen :-)
Zuerst schauen wir und den unterschied von Erleben und der hinzugefügten Interpretation über das Erleben an.
Hole einen Becher oder eine Tasse und stelle sie vor dir auf den Tisch. Du wirst den Becher nur mit dem Sehen untersuchen. Benutze deine Sinne immer so wie du es sonst aus machst, es ist keine spezielle Art zu schauen notwendig.
Was ist zu sehen?
Was ist die reine Seh-Information?
Was wird nur gesehen?
Es funktioniert am besten, wenn du dich entspannst und einfach das Sehen geschehen lässt, ohne irgendetwas zu tun. Du brauchst den Becher nicht anzustarren. Wir untersuchen alles aus einer entspannten Grundhaltung heraus.
Schreibe auf, was zu sehen ist.
Wie sieht es mit der Dreimensionalität aus?
Kann sie gesehen werden?
Sieht der Becher rund aus?
Wie sieht die Öffnung ohne jede Interpretation aus?
Kann Substanz des Bechers gesehen werden, kann das Sehen uns mitteilen, ob der Becher ein Ding ist?
Was ist nicht zu sehen? Schreibe es auf.
Was wird durch die Gedanken hinzugefügt?
Was hast du herausgefunden?
Liebe Grüße Christian