Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Das Direct Pointing funktioniert folgendermaßen:
Du erhältst Fragen und beantwortest sie aus dem direkten Erleben.
Aus deiner Antwort werden wiederum neue Fragen generiert.
Ohne deine Antworten funktioniert das nicht.
Bist du noch bereit, fortzufahren?
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First there is a mountain,
Then there is no mountain,
Then there is.
Then there is no mountain,
Then there is.
- StuggiBernie
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Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Hoi, Sei liebevoll begrüsst,
Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Was ist wesentlich?(Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wir es bemerken steht auf einem anderen Blatt.?)
Die größte Offenbarung ist die Stille. [老子]
- StuggiBernie
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Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Das Wesentliche ist das, was über mein ICH hinausweist. Es fällt mir schwer dies zu beschreiben. Wenn das Wesentliche da ist, ist mein ICH weg. Weg stimmt nicht ganz. Es irgendwie noch da, aber ohne Belang. Ich kann dann noch ich denken und sagen, aber es hat keine Bedeutung mehr, wird mehr zu einer Hülse.
Allerdings kann ich das nicht gezielt "machen" oder aufrechterhalten. Es passiert einfach. Was ich aber gezielt "machen" kann, wie gerade herausgefunden habe, ist enorm aggressiv und ängstlich zu werden, wenn ich versuche das ICH zu finden, bzw. Nicht-ICH zu denken. Dann rebelliert meine Kognition. oder es herrscht Stille. Das wechselt ab.
Allerdings kann ich das nicht gezielt "machen" oder aufrechterhalten. Es passiert einfach. Was ich aber gezielt "machen" kann, wie gerade herausgefunden habe, ist enorm aggressiv und ängstlich zu werden, wenn ich versuche das ICH zu finden, bzw. Nicht-ICH zu denken. Dann rebelliert meine Kognition. oder es herrscht Stille. Das wechselt ab.
Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Während die Ich-Gestalt abwesend blieb oder unauffindbar war, blieb Wahrnehmung, fühlen von Gefühlen, welche als Angst und Aggressivität beschrieben werden konnten.
Dieses Wahrnehmen von Gefühlszuständen welche passieren - Was ist das?
Dieses Wahrnehmen von Gefühlszuständen welche passieren - Was ist das?
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- StuggiBernie
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Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Das frage ich mich auch. Denn es ist auch da, wenn ich nicht durchs Ich denke. Es existiert auch ohne meine persönliche Lebensgeschichte, oder der Geschichten die ich erzähle, um mir selbst zu erklären, wer ich wohl bin. (so ala Identitätsstiftend). Es ist selbst dann da, wenn ich noch nicht einmal Geschichte andenken kann, weil es sich völlig abwegig anfühlt. Dann ist da nur irgendwie nichts und ich weiß keine Antwort. Aber irgendwie braucht es diese nicht. Ich weiß einfach keine und kann trotzdem Wahrnehmen. Es ist da auch jenseits meiner Konzepte. Es nimmt wahr. Was es ist? Kein Plan!
Allerdings ist ein Gedanke auch kein Ding an sich, sondern etwas Abstraktes, mehr wie ein Geist. Trotzdem kann ich diesen Gedanken erfahren. Zudem kann er mir weiterreichende Erfahrungen bescheren, genauso wie es das Ich auch tut (z.B. in Wut geraten). Das verstehe ich nicht. Wenn es nur eine Fiktion (weil Gedanke) ist, wie kann es dann so etwas auslösen? Da fehlt mir irgend etwas.
Der Beobachter ist auch dann noch da, wenn alles andere wegfällt. Was es/er ist weiß ich nicht. Jedoch merke ich diesen Beobachter nicht immer. Z.B. wenn ich praktisch unbewusst durch die Welt eiere. Dann kann ich auch nicht sicher sagen, dass er da ist. Aber ich nehme es an.
so jetzt Heija. GN8
Allerdings ist ein Gedanke auch kein Ding an sich, sondern etwas Abstraktes, mehr wie ein Geist. Trotzdem kann ich diesen Gedanken erfahren. Zudem kann er mir weiterreichende Erfahrungen bescheren, genauso wie es das Ich auch tut (z.B. in Wut geraten). Das verstehe ich nicht. Wenn es nur eine Fiktion (weil Gedanke) ist, wie kann es dann so etwas auslösen? Da fehlt mir irgend etwas.
Der Beobachter ist auch dann noch da, wenn alles andere wegfällt. Was es/er ist weiß ich nicht. Jedoch merke ich diesen Beobachter nicht immer. Z.B. wenn ich praktisch unbewusst durch die Welt eiere. Dann kann ich auch nicht sicher sagen, dass er da ist. Aber ich nehme es an.
so jetzt Heija. GN8
Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Wahrnehmung geschieht der denkenden Ich-Gestalt.Denn es ist auch da, wenn ich nicht durchs Ich denke.]…[Es nimmt wahr. Was es ist? Kein Plan!
Da ist (nur) Wahrnehmung, wenn ich nicht durchs Ich denke.
Wie real erscheinen die Gedanken?
Wenn gerade über etwas nachgedacht wird, dann mache bitte den ”Realitätscheck”. Versuche gemäss folgender zwei Ideen davon zu berichten:
Wo bin ich denn in Wirklichkeit in diesem Moment?
Haben die Gedanken irgendetwas mit dem zu tun, was gerade mit den Sinnen wahrgenommen wird?
Worin unterscheiden sich ‚GedankeN‘ und ‚ich‘?Trotzdem kann ich diesen Gedanken erfahren. Zudem kann er mir weiterreichende Erfahrungen bescheren, genauso wie es das Ich auch tut (z.B. in Wut geraten). Das verstehe ich nicht. Wenn es nur eine Fiktion (weil Gedanke) ist, wie kann es dann so etwas auslösen?
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- StuggiBernie
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Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Hi Johannes,
das hat jetzt etwas gedauert. Da musste ich wiederholt etwas genauer hinschauen.
Ich habe die Schwierigkeit, dass "reine Empfindung", "Awareness", oder wie immer es genannt werden kann, für mich im Grunde auch so etwas wie denken ist. Denn auch hier benutze ich Begriffe, was für mich diesen Vorgang als Denken definiert. Begriffe benutze ich, um Dinge überhaupt wahrnehmen oder erkennen zu können. Der Unterschied zum Ich-Denken ist, dass das Ich vorkommen kann, dann aber keine Relevanz besitzt, praktisch belanglos oder beliebig wird. Es besitzt keine Bedeutung mehr, sondern ist nur noch so etwas wie eine Bezeichnung oder ein Name für etwas. Das Ich scheint dann nicht mehr da zu sein, "Ich" will nichts mehr, weil es es nichts bringt und auch gar keinen Unterschied machen würde.
Das kappt aber für mich nicht ohne die Begriffe. Denn um feststellen zu können, dass ich nirgendwo bin brauche ich zuvor einen Begriff als Kontrast. Sonst wird alles zu einem sinnlosen Brei. Ich erkenne dann nichts mehr. Ich denke so gesehen immer, allerdings dann nicht mehr urteilend. Falls es mir doch passiert, dass ich ins Urteilen rutsche, reißt der Strom ab, aber es fällt mir sofort wieder auf, ich registriere "Urteilen" und ich kann wieder eintauchen.
Mein Hauptproblem ist, das, was ich erfahre, zu beschreiben. Das geht mit Worten gar nicht. Es ist absurd das in Worte fassen zu wollen.
das hat jetzt etwas gedauert. Da musste ich wiederholt etwas genauer hinschauen.
Ich habe hier ein Definitionsproblem. Was verstehst Du unter Denken und was unter Wahrnehmen, Empfinden, etc.?Wahrnehmung geschieht der denkenden Ich-Gestalt.
Wie real erscheinen die Gedanken?
Ich habe die Schwierigkeit, dass "reine Empfindung", "Awareness", oder wie immer es genannt werden kann, für mich im Grunde auch so etwas wie denken ist. Denn auch hier benutze ich Begriffe, was für mich diesen Vorgang als Denken definiert. Begriffe benutze ich, um Dinge überhaupt wahrnehmen oder erkennen zu können. Der Unterschied zum Ich-Denken ist, dass das Ich vorkommen kann, dann aber keine Relevanz besitzt, praktisch belanglos oder beliebig wird. Es besitzt keine Bedeutung mehr, sondern ist nur noch so etwas wie eine Bezeichnung oder ein Name für etwas. Das Ich scheint dann nicht mehr da zu sein, "Ich" will nichts mehr, weil es es nichts bringt und auch gar keinen Unterschied machen würde.
Nirgendwo – hier?Wo bin ich denn in Wirklichkeit in diesem Moment?
Das kappt aber für mich nicht ohne die Begriffe. Denn um feststellen zu können, dass ich nirgendwo bin brauche ich zuvor einen Begriff als Kontrast. Sonst wird alles zu einem sinnlosen Brei. Ich erkenne dann nichts mehr. Ich denke so gesehen immer, allerdings dann nicht mehr urteilend. Falls es mir doch passiert, dass ich ins Urteilen rutsche, reißt der Strom ab, aber es fällt mir sofort wieder auf, ich registriere "Urteilen" und ich kann wieder eintauchen.
Wenn man Denken so definiert, wie ich es gerade versucht habe zu beschreiben, dann ja. Wenn es Denken durchs Ich ist, dann nein, weil ich das dann gar nicht wirklich mitbekomme.Haben die Gedanken irgendetwas mit dem zu tun, was gerade mit den Sinnen wahrgenommen wird?
Mein Hauptproblem ist, das, was ich erfahre, zu beschreiben. Das geht mit Worten gar nicht. Es ist absurd das in Worte fassen zu wollen.
Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Es besteht kein Anspruch auf Resultate die ”wiederholt etwas genauer hinschauen” erfordern. Kein Anspruch auf das Erstellen richtiger Antworten auf richtige Fragen. Nur die ehrliche Rückmeldung dessen, was beim Lesen des Textes direkt Wahrgenommen wird.das hat jetzt etwas gedauert. Da musste ich wiederholt etwas genauer hinschauen.
Hat die reine Wahrnehmung über die Sinne etwas mit dem Denken zu tun?Begriffe benutze ich, um Dinge überhaupt wahrnehmen oder erkennen zu können.
Schön! Weshalb ist dies ein Hauptproblem?Mein Hauptproblem ist, das, was ich erfahre, zu beschreiben. Das geht mit Worten gar nicht. Es ist absurd das in Worte fassen zu wollen.
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- StuggiBernie
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Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Ich verstehe nicht was Du damit sagen möchtest. Wer will Anspruch worauf haben???Es besteht kein Anspruch auf Resultate die ”wiederholt etwas genauer hinschauen” erfordern. Kein Anspruch auf das Erstellen richtiger Antworten auf richtige Fragen. Nur die ehrliche Rückmeldung dessen, was beim Lesen des Textes direkt Wahrgenommen wird.
Definiere bitte reine Wahrnehmung.Hat die reine Wahrnehmung über die Sinne etwas mit dem Denken zu tun?
Weil ich mich ohne Ausdruck schlecht mitteilen kann.Schön! Weshalb ist dies ein Hauptproblem?
Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Der Dialogpartner von StuggiBernie schrieb, dass ihn nur Berichte aus der direkten Wahrnehmung interessieren.Ich verstehe nicht was Du damit sagen möchtest. Wer will Anspruch worauf haben???
Was wird nicht verstanden bei reine Wahrnehmung?Hat die reine Wahrnehmung über die Sinne etwas mit dem Denken zu tun?Definiere bitte reine Wahrnehmung.
Und wer beobachtet den inneren Dialog zu dem ganzen?Mein Hauptproblem ist, das, was ich erfahre, zu beschreiben. Das geht mit Worten gar nicht. Es ist absurd das in Worte fassen zu wollen.Schön! Weshalb ist dies ein Hauptproblem?Weil ich mich ohne Ausdruck schlecht mitteilen kann.
Ist der, der das beobachtet parteiisch?
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- StuggiBernie
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Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Dich interessieren also nur Berichte aus der reinen Wahrnehmung. Interessant.
In meiner Welt gibt es wahrnehmen oder nicht wahrnehmen. "Rein" wahrnehmen hingegen noch nicht. Interessant, was ist das? Erklär es mir bitte.Was wird nicht verstanden bei reine Wahrnehmung?
Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Das ist ganz einfach: Du läufst die Straße entlang und ein Auto fährt an Dir vorbei. Aus dem Auspuff steigt eine schwarze Wolke auf, die Du auch intensiv riechen kannst. Soweit zur puren Sinneswahrnehmung. Jetzt schaltet sich der Gedankenapparat oder das Kopfkino ein: "Frechheit, wie man so die Umwelt verpesten kann. So eine Kiste gehört auf den Schrottplatz. Oh, das tut meiner Gesundheit mit Sicherheit nicht gut..." Unterschied klar geworden? Es gibt die pure Wahrnehmung über die Sinne und die Geschichten, die sich aus Gedanken zusammenspinnen. Die Geschichten interessieren mich nicht, das stimmt. Wir erkunden die direkte Wahrnehmung ohne Gedankenballaststoffe.In meiner Welt gibt es wahrnehmen oder nicht wahrnehmen. "Rein" wahrnehmen hingegen noch nicht. Interessant, was ist das? Erklär es mir bitte.
Hat die reine Wahrnehmung über die Sinne etwas mit dem Denken zu tun?
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- StuggiBernie
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Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Das ist für mich bereits Denken, weil ich ein Auto, schwarze Wolke wahrnehme. Auto, schwarz, Wolke, Rauch, Geruch sind alles Begriffe und damit Unterscheidungen. Allerdings fehlt hierbei ein ICH.... steigt eine schwarze Wolke auf, die Du auch intensiv riechen kannst.
Hierbei ist jetzt allerdings ein ICH im Spiel, welches – was auch immer da sein mag, geschehen mag – auf sich selbst bezieht. Also ins Geschehen eine Bedeutung und Absicht hineinlegt, die da so nicht drin ist. Auch das ist für mich Denken, allerdings Denken auf Basis einer Verblendung. Denken deshalb, weil hier auch Unterscheidungen gemacht werden. Ohne Unterscheidungen ist der Betrieb unseres Gehirnes nicht möglich. Schon der Begriff Rauch ist eine Unterscheidung, eine Abgrenzung, eine Trennung. Und es ist beliebig. Was dem einen Rauch ist dem anderen Wolke. Schwarzer Rauch wird erst dann möglich, wenn es auch andersfarbigen gibt. Wobei es eigentlich und der Realität gar keine Farben gibt sondern nur Interpretationen."Frechheit, wie man so die Umwelt verpesten kann. So eine Kiste gehört auf den Schrottplatz. Oh, das tut meiner Gesundheit mit Sicherheit nicht gut..."
Re: Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Ob wies bemerken steht auf einem anderen Blatt.
Direkte Sinneswahrnehmung oder intellektuelle Erkenntnis?Ohne Unterscheidungen ist der Betrieb unseres Gehirnes nicht möglich.
(und?)Wobei es eigentlich und der Realität gar keine Farben gibt sondern nur Interpretationen.
Was ist die Realität und was Interpretiert diese?
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