gut, wie Du dran bleibst.
Ist es ein ICH, ein unveränderlicher Kern, ein Zentrum, das sich ‚verheddert‘?Dann kann sich irgendwas in der Kette von Gedanken, Überlegung und Ausführung 'verhedern' und das freie fließen gerät ins Stocken.
Wir sind es gewohnt, Dinge zu Analysieren, um auf Lösungen oder Ergebnisse zu kommen. Das ist hier nicht nötig oder förderlich. Auch solltest Du die Intention des Suchen und Findens für diese Untersuchung ablegen.
Wahrnehmen, was gerade da ist, von Moment zu Moment. Ohne Ziel, ohne Suche. Direkt, unverfälscht.
Mache diese Übung so häufig wie möglich über den ganz Tag verteilt. Benenne jede Erfahrung einfach als Farbe/Bild, Geräusch, Geruch, Geschmack, Empfindung, Gedanke.
Mache das, während Du Dir verschiedener Dinge bewusst wirst: Einen Baum sehen, einfach = Bild/Farbe. Den Kaffee riechen = Geruch. Den Wind im Gesicht spüren = Empfindung. Die Zahnpasta auf der Zahnbürste schmecken = Geschmack. Ein Auto vorbeifahren hören = Geräusch. Gedanke an die Arbeit = Gedanke . (Gedanken können Wörter und geistige Bilder sein).
Untergliedere einfach alle Erfahrungen in diese Kategorien, die alle direktes Erleben darstellen und berichte, wie es Dir ergangen ist.
Findet sich unter all diesen Erfahrungen ein „Ich“, ein „Selbst“?
Liebe Grüße
Daniel

