Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
dass es kein ich oder selbst gibt, kann für mich nur bedeuten, dass die dinge einfach nur geschehen, wie sie geschehen, inkl. dieses körpers, und dass es da keine steuernde kontrolleinheit gibt, dass diese nur ausgedacht ist.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
ich möchte mich gerne auf diesen prozess einlassen und sehen, wohin es führt. das ebook habe ich schon öfter gelesen und auch übungen gemacht. ich habe auch viele protokolle gelesen. aber wirklich, und möglicherweise über wochen, auf dieses schauen fokussiert zu bleiben, gelingt mir alleine nicht. da passieren dann zuviele ablenkungen.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
ich habe erfahrung mit verschiedensten methoden und auch einige einblicke (wie ich es nennen würde) erhalten. in meinem leben hat es öfter spontan klick gemacht, schon lange bevor der entschluss entstand, wirklich mal nachzugucken, was da los ist (wenn das mit suche gemeint ist). im grunde ist die illusion vollkommen klar, intellektuell sowieso. das leben wird auch immer unpersönlicher, aber da ist immer das gefühl, dass etwas nicht stimmig ist, dass noch etwas fehlt.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
ich würde mir die absolute klarheit wünschen, was das selbst betrifft. von der konzentration auf diesen prozess erhoffe ich mir eine vertiefung der erkenntnis und die auflösung der zweifel.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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klare sicht
Re: klare sicht
Hey klarsicht,
möchtest du hier so genannt werden? Ich bin Karin und würde dich gern bei deinem Prozess unterstützen, wenn das für dich ok ist ...
Außerdem beantworte bitte die folgenden Fragen so offen und ehrlich wie möglich:
Was wird sich verändern, nachdem du durch diesen Prozess gegangen bist?
Wie wird sich das anfühlen?
:))
möchtest du hier so genannt werden? Ich bin Karin und würde dich gern bei deinem Prozess unterstützen, wenn das für dich ok ist ...
Kannst du beschreiben, was dir genau noch unklar ist? Wie nimmst du das Selbst wahr?ich würde mir die absolute klarheit wünschen, was das selbst betrifft. von der konzentration auf diesen prozess erhoffe ich mir eine vertiefung der erkenntnis und die auflösung der zweifel.
Außerdem beantworte bitte die folgenden Fragen so offen und ehrlich wie möglich:
Was wird sich verändern, nachdem du durch diesen Prozess gegangen bist?
Wie wird sich das anfühlen?
:))
Re: klare sicht
hallo karin,
das ist schön, dass du mich unterstützen willst, vielen dank dafür. du kannst mich auch gerne thomas nennen.
ich habe mir etwas zeit mit der antwort gelassen, weil sie mir gar nicht so leicht fällt. das hat mich auch gestern nacht ein paar stunden schlaf gekostet. vor allem die frage, wie ich das selbst wahrnehme. es kam plötzlich der gedanke, dass ein gefühl der trennung grundbedingung für jede erfahrung oder wahrnehmung ist.
danke für deine fragen, so ist der verstand mal gezwungen, ernsthaft darüber nachzudenken. deswegen habe ich mich ja auch angemeldet.
was genau noch unklar ist, das ist nicht so einfach zu beschreiben, eben wegen der unklarheit. ich lande sehr häufig in so einem puren zustand des guckens ohne wirklich etwas wahrzunehmen oder zu bezeichnen. und dann registriere ich, dass da nur gucken ist. ich könnte auch schreiben, da ist dann ein registrieren des nur guckens in form eines gedankens. für mich sind das oft nur wortklaubereien. aber natürlich ist da so ein gefühl von "ich bin da".
ich versuche mich mal an der zweiten frage. und scheitere schon wieder. hier sitzt ein körper mit einer gewissen lebenserfahrung, einer perspektive auf die welt, die nur er haben kann, tausend konzepten und trotzdem oft total leer, nichts mehr wissend. aber es gibt das hier, das selbst oder ich, bzw. diese perspektive, und das da draussen. es gibt also etwas von da draussen getrenntes. es ist manchmal passiert, dass da eine absolute klarheit war, dass es nichts getrenntes gibt, sondern nur ein seltsames spiel getrieben wird. das wurde einfach gesehen, von wem? sobald ich darüber sprechen oder schreiben muss, muss ich sagen, na von mir wurde das gesehen. auch wenn eigentlich ganz klar gesehen wurde, dass es so etwas wie ein ich nicht gibt. diese perspektive des sehens ging immer verloren. aber nicht die gewissheit, dass es sich so verhält. und es bleibt immer die idee übrig, dass dieses sehen permanent sein muss.
ich merke schon, wie der verstand an seine grenzen kommt. hoffentlich wird das nicht zu konfus.. meinetwegen kann der verstand komplett zusammenbrechen bei dem ganzen.
noch ein versuch: die frage lässt den verstand im kreis laufen und immer wieder komplett anhalten. wie soll ich das selbst wahrnehmen? ich nehme den körper wahr, die gedanken, die gefühle, ein gefühl der präsenz und wenn ich schaue, wer da wahrnimmt, ist da nichts mehr. und dann geht das ganze von vorne los.
was genau wird sich ändern, wie wird sich das anfühlen?
ok, ich gehe davon aus, dass du nach meinen erwartungen fragst. es ist der wunsch da, dass da eine entspannung eintritt, dass dieses streben aufhört. und vielleicht, dass da ein permanenter sehen ist, dass es keine trennung gibt.
soviel erst einmal.
liebe grüße
ps: tu dir bitte keinen zwang an, mal richtig tacheles zu reden
das ist schön, dass du mich unterstützen willst, vielen dank dafür. du kannst mich auch gerne thomas nennen.
ich habe mir etwas zeit mit der antwort gelassen, weil sie mir gar nicht so leicht fällt. das hat mich auch gestern nacht ein paar stunden schlaf gekostet. vor allem die frage, wie ich das selbst wahrnehme. es kam plötzlich der gedanke, dass ein gefühl der trennung grundbedingung für jede erfahrung oder wahrnehmung ist.
danke für deine fragen, so ist der verstand mal gezwungen, ernsthaft darüber nachzudenken. deswegen habe ich mich ja auch angemeldet.
was genau noch unklar ist, das ist nicht so einfach zu beschreiben, eben wegen der unklarheit. ich lande sehr häufig in so einem puren zustand des guckens ohne wirklich etwas wahrzunehmen oder zu bezeichnen. und dann registriere ich, dass da nur gucken ist. ich könnte auch schreiben, da ist dann ein registrieren des nur guckens in form eines gedankens. für mich sind das oft nur wortklaubereien. aber natürlich ist da so ein gefühl von "ich bin da".
ich versuche mich mal an der zweiten frage. und scheitere schon wieder. hier sitzt ein körper mit einer gewissen lebenserfahrung, einer perspektive auf die welt, die nur er haben kann, tausend konzepten und trotzdem oft total leer, nichts mehr wissend. aber es gibt das hier, das selbst oder ich, bzw. diese perspektive, und das da draussen. es gibt also etwas von da draussen getrenntes. es ist manchmal passiert, dass da eine absolute klarheit war, dass es nichts getrenntes gibt, sondern nur ein seltsames spiel getrieben wird. das wurde einfach gesehen, von wem? sobald ich darüber sprechen oder schreiben muss, muss ich sagen, na von mir wurde das gesehen. auch wenn eigentlich ganz klar gesehen wurde, dass es so etwas wie ein ich nicht gibt. diese perspektive des sehens ging immer verloren. aber nicht die gewissheit, dass es sich so verhält. und es bleibt immer die idee übrig, dass dieses sehen permanent sein muss.
ich merke schon, wie der verstand an seine grenzen kommt. hoffentlich wird das nicht zu konfus.. meinetwegen kann der verstand komplett zusammenbrechen bei dem ganzen.
noch ein versuch: die frage lässt den verstand im kreis laufen und immer wieder komplett anhalten. wie soll ich das selbst wahrnehmen? ich nehme den körper wahr, die gedanken, die gefühle, ein gefühl der präsenz und wenn ich schaue, wer da wahrnimmt, ist da nichts mehr. und dann geht das ganze von vorne los.
was genau wird sich ändern, wie wird sich das anfühlen?
ok, ich gehe davon aus, dass du nach meinen erwartungen fragst. es ist der wunsch da, dass da eine entspannung eintritt, dass dieses streben aufhört. und vielleicht, dass da ein permanenter sehen ist, dass es keine trennung gibt.
soviel erst einmal.
liebe grüße
ps: tu dir bitte keinen zwang an, mal richtig tacheles zu reden
Re: klare sicht
Hallo Thomas,
schau mal bitte, ob du die Zitierfunktion benutzen kannst, das macht die Zuordnung über kurz oder lang einfacher. https://www.liberationunleashed.com/nat ... =18&t=6275
Überprüfe bitte in direkter Erfahrung, ob dieser Gedanke wahr ist. Schließe die Augen und konzentriere dich ausschließlich auf die Empfindung des Hörens.
Kannst du einen Hörenden hören?
Kannst du eine Stelle finden, an dem Hören aufhört und Geräusch beginnt?
Wo ist die Trennung im Prozess des Wahrnehmens?
Dieses Gefühl von „Ich bin da“ ist völlig in Ordnung.
Doch, wenn du dieses Gefühl genauer betrachtest, kannst du darin irgendwo ein echtes Ich finden?
Vielleicht ist da irgendwo eine Empfindung z.B. in Kopf oder Brust, die auf ein „Ich“ zu verweisen SCHEINT.
Doch, ist diese Empfindung tatsächlich „Ich“?
Liebe Grüße!
schau mal bitte, ob du die Zitierfunktion benutzen kannst, das macht die Zuordnung über kurz oder lang einfacher. https://www.liberationunleashed.com/nat ... =18&t=6275
Und nun komme ich und bitte dich, den Verstand für diesen Prozess so gut es geht vor der Tür zu lassen. Es geht hier eher darum, was erfahren wird, wenn wir nicht darauf hören, was Gedanken erzählen.danke für deine fragen, so ist der verstand mal gezwungen, ernsthaft darüber nachzudenken. deswegen habe ich mich ja auch angemeldet.
Gut, das klingt jetzt nicht völlig unrealistisch.ok, ich gehe davon aus, dass du nach meinen erwartungen fragst. es ist der wunsch da, dass da eine entspannung eintritt, dass dieses streben aufhört. und vielleicht, dass da ein permanenter sehen ist, dass es keine trennung gibt.
vor allem die frage, wie ich das selbst wahrnehme. es kam plötzlich der gedanke, dass ein gefühl der trennung grundbedingung für jede erfahrung oder wahrnehmung ist.
Überprüfe bitte in direkter Erfahrung, ob dieser Gedanke wahr ist. Schließe die Augen und konzentriere dich ausschließlich auf die Empfindung des Hörens.
Kannst du einen Hörenden hören?
Kannst du eine Stelle finden, an dem Hören aufhört und Geräusch beginnt?
Wo ist die Trennung im Prozess des Wahrnehmens?
was genau noch unklar ist, das ist nicht so einfach zu beschreiben, eben wegen der unklarheit. ich lande sehr häufig in so einem puren zustand des guckens ohne wirklich etwas wahrzunehmen oder zu bezeichnen. und dann registriere ich, dass da nur gucken ist. ich könnte auch schreiben, da ist dann ein registrieren des nur guckens in form eines gedankens. für mich sind das oft nur wortklaubereien. aber natürlich ist da so ein gefühl von "ich bin da".
Dieses Gefühl von „Ich bin da“ ist völlig in Ordnung.
Doch, wenn du dieses Gefühl genauer betrachtest, kannst du darin irgendwo ein echtes Ich finden?
Vielleicht ist da irgendwo eine Empfindung z.B. in Kopf oder Brust, die auf ein „Ich“ zu verweisen SCHEINT.
Doch, ist diese Empfindung tatsächlich „Ich“?
Liebe Grüße!
Re: klare sicht
hallo karin,
das wort "ich" verweist lediglich auf die perspektive, aus der wahrgenommen wird, nämlich diesen körper.
also, kein echtes ich, was auch immer ein echtes ich sein soll. ich kann mir darunter nichts vorstellen.
danke und liebe grüße
gut, danke für den hinweis, ich werde so weit es geht nur auf die erfahrungen achten.Und nun komme ich und bitte dich, den Verstand für diesen Prozess so gut es geht vor der Tür zu lassen. Es geht hier eher darum, was erfahren wird, wenn wir nicht darauf hören, was Gedanken erzählen.
nein, ich kann keinen hörenden hören. auch keinen finden. da ist nur hören.Kannst du einen Hörenden hören?
hören und geräusch bedingen einander, da gibt es keine trennschicht. ich finde jedenfalls keine. trennung im prozess des wahrnehmens gibt es nicht, wenn keine gedanken da sind.Kannst du eine Stelle finden, an dem Hören aufhört und Geräusch beginnt?
Wo ist die Trennung im Prozess des Wahrnehmens?
in der wahrnehmung dieser präsenz erscheint kein ich. bzw. ich würde evt. diese präsenz als "ich" bezeichnen, aber das ist ja nur ein gedanke. "ich bin da" verweist auf diese präsenz. und je länger ich die aufmerksamkeit auf diese präsenz richte, desto deutlicher wird, dass diese präsenz nichts anderes bedeutet, als dass wahrnehmung da ist. versuche ich das wahrzunehmen, was wahrnimmt, ist nichts zu finden.Doch, wenn du dieses Gefühl genauer betrachtest, kannst du darin irgendwo ein echtes Ich finden?
Vielleicht ist da irgendwo eine Empfindung z.B. in Kopf oder Brust, die auf ein „Ich“ zu verweisen SCHEINT.
Doch, ist diese Empfindung tatsächlich „Ich“?
das wort "ich" verweist lediglich auf die perspektive, aus der wahrgenommen wird, nämlich diesen körper.
also, kein echtes ich, was auch immer ein echtes ich sein soll. ich kann mir darunter nichts vorstellen.
danke und liebe grüße
Re: klare sicht
Hey Thomas,
Lass mal die Perspektive näher betrachten. Perspektive geht ja von der Idee aus, dass da ein Zentrum der Wahrnehmung ist und etwas Gesehenes. Das wäre wieder diese Idee von Trennung. Kannst du den Ausgangspunkt des Sehens, in der direkten Erfahrung finden?
Wenn es wirklich dieses "Hier" gäbe, von dem aus betrachtet wird, mit welchem Sinnesorgan wäre dieses wahrnehmbar?
Liebe Grüße!
Schön beobachtet, Trennung ist immer nur durch Gedanken da ....hören und geräusch bedingen einander, da gibt es keine trennschicht. ich finde jedenfalls keine. trennung im prozess des wahrnehmens gibt es nicht, wenn keine gedanken da sind.
Wunderbar ...in der wahrnehmung dieser präsenz erscheint kein ich. bzw. ich würde evt. diese präsenz als "ich" bezeichnen, aber das ist ja nur ein gedanke. "ich bin da" verweist auf diese präsenz. und je länger ich die aufmerksamkeit auf diese präsenz richte, desto deutlicher wird, dass diese präsenz nichts anderes bedeutet, als dass wahrnehmung da ist. versuche ich das wahrzunehmen, was wahrnimmt, ist nichts zu finden.
das wort "ich" verweist lediglich auf die perspektive, aus der wahrgenommen wird, nämlich diesen körper.
also, kein echtes ich, was auch immer ein echtes ich sein soll. ich kann mir darunter nichts vorstellen.
Lass mal die Perspektive näher betrachten. Perspektive geht ja von der Idee aus, dass da ein Zentrum der Wahrnehmung ist und etwas Gesehenes. Das wäre wieder diese Idee von Trennung. Kannst du den Ausgangspunkt des Sehens, in der direkten Erfahrung finden?
Wenn es wirklich dieses "Hier" gäbe, von dem aus betrachtet wird, mit welchem Sinnesorgan wäre dieses wahrnehmbar?
Liebe Grüße!
Re: klare sicht
guten abend karin,
ich werde dem noch ein bisschen nachgehen.
liebe grüße
es ist immer eine interpretation erforderlich, um einen ausgangspunkt zu definieren. räumliche ausdehnung, objekte, das gefühl, sich selbst zu bewegen, all das existiert ohne denken nicht. dafür muss das bild und die körpersensorik entsprechend gedeutet werden. in der direkten erfahrung gibt es nur ein bild, in dem bewegung stattfindet, bzw. das sich immer ändert.Kannst du den Ausgangspunkt des Sehens, in der direkten Erfahrung finden?
es ist immer der körper, der "hier" ist. also das gesamtkonstrukt aller sinneswahrnehmungen, die gleichzeitig wahrgenommen werden. im prinzip ist dieses "hier" also auch eine interpretation.Wenn es wirklich dieses "Hier" gäbe, von dem aus betrachtet wird, mit welchem Sinnesorgan wäre dieses wahrnehmbar?
ich werde dem noch ein bisschen nachgehen.
liebe grüße
Re: klare sicht
Lieber Thomas,
Was ist da, wenn du in Richtung Hand schaust? Vielleicht hilft es, den Blick unscharf zu stellen. Ist da mehr als ein Bild oder Film mit verschiedenen Farbabstufungen? Ohne zu interpretieren, kannst du eine wirkliche Hand darin finden? Oder existiert eine Hand hinter diesem Bild?
Nun schließ die Augen und betrachte allein die Sinneswahrnehmung von Hand. Ist da eine Hand in den Empfindungen? Kannst du die irgendwelche Grenzen von Hand ausmachen?
Haben diese Empfindungen irgendetwas mit dem vorher betrachteten Bild gemein? Kannst du irgendeine Schnittstelle finden? Irgendetwas, was darauf deutet, dass es sich dabei um das gleiche "Ding" handelt. Ist da in direkter Erfahrung jemals ein Objekt "Körper"?
Viel Vergnügen!
Genau, ohne die gedankliche Deutung ist kein Ausgangspunkt auszumachen. Die direkte Erfahrung "weiß" nichts von alledem.es ist immer eine interpretation erforderlich, um einen ausgangspunkt zu definieren. räumliche ausdehnung, objekte, das gefühl, sich selbst zu bewegen, all das existiert ohne denken nicht. dafür muss das bild und die körpersensorik entsprechend gedeutet werden. in der direkten erfahrung gibt es nur ein bild, in dem bewegung stattfindet, bzw. das sich immer ändert.
Schau doch mal genau hin, ob in der direkten Erfahrung überhaupt Körper existiert. Nimm z.B. deine Hand. Und betrachte diese mit jedem Sinn einzeln.es ist immer der körper, der "hier" ist. also das gesamtkonstrukt aller sinneswahrnehmungen, die gleichzeitig wahrgenommen werden. im prinzip ist dieses "hier" also auch eine interpretation.
Was ist da, wenn du in Richtung Hand schaust? Vielleicht hilft es, den Blick unscharf zu stellen. Ist da mehr als ein Bild oder Film mit verschiedenen Farbabstufungen? Ohne zu interpretieren, kannst du eine wirkliche Hand darin finden? Oder existiert eine Hand hinter diesem Bild?
Nun schließ die Augen und betrachte allein die Sinneswahrnehmung von Hand. Ist da eine Hand in den Empfindungen? Kannst du die irgendwelche Grenzen von Hand ausmachen?
Haben diese Empfindungen irgendetwas mit dem vorher betrachteten Bild gemein? Kannst du irgendeine Schnittstelle finden? Irgendetwas, was darauf deutet, dass es sich dabei um das gleiche "Ding" handelt. Ist da in direkter Erfahrung jemals ein Objekt "Körper"?
Viel Vergnügen!
Re: klare sicht
liebe karin,
ich habe das gefühl, festzustecken. das finde ich nicht einmal so schlecht, weil ich schon eine weile dieses gefühl habe und so vielleicht endlich mal rauskommt, was genau das ist.
so richtig macht es nicht klick.
was aber passiert ist, dass ich nachts schweissgebadet aufwache und der ganze körper zittert. das passiert auch, wenn ich einfach mal den satz "der körper existiert nicht" nach innen fallen lasse, ohne darüber nachzudenken. dann zittert alles und tränen kommen. das nur der vollständigkeit halber.
liebe grüße
ich habe das gefühl, festzustecken. das finde ich nicht einmal so schlecht, weil ich schon eine weile dieses gefühl habe und so vielleicht endlich mal rauskommt, was genau das ist.
ich habe das jetzt die letzten tage immer wieder versucht. aber dieser klick wie bei den vorherigen aufgaben kam nicht.Schau doch mal genau hin, ob in der direkten Erfahrung überhaupt Körper existiert. Nimm z.B. deine Hand. Und betrachte diese mit jedem Sinn einzeln.
mental ist das ganz klar. aber wie oben geschrieben, bleibt das mental. da kommt dieses "aha" nicht.Was ist da, wenn du in Richtung Hand schaust? Vielleicht hilft es, den Blick unscharf zu stellen. Ist da mehr als ein Bild oder Film mit verschiedenen Farbabstufungen? Ohne zu interpretieren, kannst du eine wirkliche Hand darin finden? Oder existiert eine Hand hinter diesem Bild?
was ich wahrnehme ist eine art dichteänderung, die aber keine feste grenze hat. ist eher so etwas energetisches.Nun schließ die Augen und betrachte allein die Sinneswahrnehmung von Hand. Ist da eine Hand in den Empfindungen? Kannst du die irgendwelche Grenzen von Hand ausmachen?
mit dem bild haben die empfindungen gemein, dass sie scheinbar an derselben stelle auftauchen. mir ist klar, dass das hirn das zusammenrechnet. auch den körper kann ich in seinen konturen nicht wahrnehmen.Haben diese Empfindungen irgendetwas mit dem vorher betrachteten Bild gemein? Kannst du irgendeine Schnittstelle finden? Irgendetwas, was darauf deutet, dass es sich dabei um das gleiche "Ding" handelt. Ist da in direkter Erfahrung jemals ein Objekt "Körper"?
so richtig macht es nicht klick.
was aber passiert ist, dass ich nachts schweissgebadet aufwache und der ganze körper zittert. das passiert auch, wenn ich einfach mal den satz "der körper existiert nicht" nach innen fallen lasse, ohne darüber nachzudenken. dann zittert alles und tränen kommen. das nur der vollständigkeit halber.
liebe grüße
Re: klare sicht
Lieber Thomas,
Lass den Satz "der Körper existiert nicht" noch einmal nach innen fallen, und lasse deinen Gedanken und Gefühlen und auch Tränen, Zittern etc. freien Lauf. Beobachte währenddessen genau, was passiert. Wie ein Forscher.
Welche Empfindungen sind da? Welche Körperreaktionen? Tauchen irgendwelche Bilder vor deinem inneren Auge auf?
Gibt es sekundäre Gedanken/Gefühle ÜBER das Gefühl? So etwas wie ein Widerstand dagegen, oder die Befürchtung, die Kontrolle zu verlieren? Kannst du auch diesen erlauben, hier zu sein?
Nun frag die Angst nach ihrem Auftrag. Wen will sie beschützen? ... Kannst du diesen Jemand finden?
Achte während des Prozesses grundsätzlich darauf, dass du mit beiden Füßen fest auf der Erde stehst und atmest.
Ich bin gespannt!
Wenn wir in diesem Prozess feststecken, sind häufig unrealistische Erwartungen der Grund oder aber Angst, wie sie in deinem Post angeklungen ist. Lass uns darum direkt damit beschäftigen. Auf deine anderen Beobachtungen würde ich gern später zurückkommen.ich habe das gefühl, festzustecken. das finde ich nicht einmal so schlecht, weil ich schon eine weile dieses gefühl habe und so vielleicht endlich mal rauskommt, was genau das ist.
was aber passiert ist, dass ich nachts schweissgebadet aufwache und der ganze körper zittert. das passiert auch, wenn ich einfach mal den satz "der körper existiert nicht" nach innen fallen lasse, ohne darüber nachzudenken. dann zittert alles und tränen kommen. das nur der vollständigkeit halber.
Lass den Satz "der Körper existiert nicht" noch einmal nach innen fallen, und lasse deinen Gedanken und Gefühlen und auch Tränen, Zittern etc. freien Lauf. Beobachte währenddessen genau, was passiert. Wie ein Forscher.
Welche Empfindungen sind da? Welche Körperreaktionen? Tauchen irgendwelche Bilder vor deinem inneren Auge auf?
Gibt es sekundäre Gedanken/Gefühle ÜBER das Gefühl? So etwas wie ein Widerstand dagegen, oder die Befürchtung, die Kontrolle zu verlieren? Kannst du auch diesen erlauben, hier zu sein?
Nun frag die Angst nach ihrem Auftrag. Wen will sie beschützen? ... Kannst du diesen Jemand finden?
Achte während des Prozesses grundsätzlich darauf, dass du mit beiden Füßen fest auf der Erde stehst und atmest.
Ich bin gespannt!
Re: klare sicht
Hey Thomas,
wie geht es dir denn inzwischen mit der Angst?
Wenn du willst, dass der LU Prozess für dich wirkt, macht es schon Sinn, spätestens jeden zweiten Tag zu schreiben.
Dabei geht es mir gar nicht darum, dass du jedesmal von großartigen Erkenntnissen berichtest, ... sondern einfach den Fokus behältst :))
Liebe Grüße!
wie geht es dir denn inzwischen mit der Angst?
Wenn du willst, dass der LU Prozess für dich wirkt, macht es schon Sinn, spätestens jeden zweiten Tag zu schreiben.
Dabei geht es mir gar nicht darum, dass du jedesmal von großartigen Erkenntnissen berichtest, ... sondern einfach den Fokus behältst :))
Liebe Grüße!
Re: klare sicht
hallo karin,
das ist mir schon bewusst, darum habe ich mich ja auch angemeldet.
ich finde es nicht mehr. und ich habe es die letzten tage öfter versucht. da erscheint nichts mehr, wenn ich diesen satz hineinfallen lasse. ich habe nur nicht mehr geschrieben, weil es so war. der fokus ist da. liebe grüße
ps: ich spare mir die schilderung, was stattdessen da ist. die angst und das zittern erscheinen nicht mehr bei diesem satz.
das ist mir schon bewusst, darum habe ich mich ja auch angemeldet.
ich finde es nicht mehr. und ich habe es die letzten tage öfter versucht. da erscheint nichts mehr, wenn ich diesen satz hineinfallen lasse. ich habe nur nicht mehr geschrieben, weil es so war. der fokus ist da. liebe grüße
ps: ich spare mir die schilderung, was stattdessen da ist. die angst und das zittern erscheinen nicht mehr bei diesem satz.
Re: klare sicht
Lieber Thomas,
Betrachte die Hand nochmal.
da sind energetische Sinneswahrnehmungen, richtig? Und da ist dieses gesehene Bild. Und da gibt es irgendwas im Hirn zusammengerechnetes, also Gedanken.
Ein Gedanke, der sagt: Das ist meine Hand. Dieser Bildausschnitt ist Hand und jener ist Hintergrund,
... andere behaupten: Sinneswahrnehmung und Bild befinden sich an der gleichen Stelle, daher IST es Hand.
Versuche, so gut es geht, nicht auf diese gedanklichen Konzepte zu achten und dich auf die reinen Sinneswahrnehmungen zu konzentrieren.
Ist in direkter Erfahrung irgendwo ein wirkliches Ding zu finden? Oder sind da immer nur Empfindungen?
Viele Grüße!
Super :))ich finde es nicht mehr. und ich habe es die letzten tage öfter versucht. da erscheint nichts mehr, wenn ich diesen satz hineinfallen lasse. ich habe nur nicht mehr geschrieben, weil es so war. der fokus ist da.
was ich wahrnehme ist eine art dichteänderung, die aber keine feste grenze hat. ist eher so etwas energetisches.Nun schließ die Augen und betrachte allein die Sinneswahrnehmung von Hand. Ist da eine Hand in den Empfindungen? Kannst du die irgendwelche Grenzen von Hand ausmachen?mit dem bild haben die empfindungen gemein, dass sie scheinbar an derselben stelle auftauchen. mir ist klar, dass das hirn das zusammenrechnet. auch den körper kann ich in seinen konturen nicht wahrnehmen.Haben diese Empfindungen irgendetwas mit dem vorher betrachteten Bild gemein? Kannst du irgendeine Schnittstelle finden? Irgendetwas, was darauf deutet, dass es sich dabei um das gleiche "Ding" handelt. Ist da in direkter Erfahrung jemals ein Objekt "Körper"?
so richtig macht es nicht klick.
Betrachte die Hand nochmal.
da sind energetische Sinneswahrnehmungen, richtig? Und da ist dieses gesehene Bild. Und da gibt es irgendwas im Hirn zusammengerechnetes, also Gedanken.
Ein Gedanke, der sagt: Das ist meine Hand. Dieser Bildausschnitt ist Hand und jener ist Hintergrund,
... andere behaupten: Sinneswahrnehmung und Bild befinden sich an der gleichen Stelle, daher IST es Hand.
Versuche, so gut es geht, nicht auf diese gedanklichen Konzepte zu achten und dich auf die reinen Sinneswahrnehmungen zu konzentrieren.
Ist in direkter Erfahrung irgendwo ein wirkliches Ding zu finden? Oder sind da immer nur Empfindungen?
Viele Grüße!
Re: klare sicht
liebe karin,
danke für deine geduld.
liebe grüße
danke für deine geduld.
da sind natürlich immer nur sinnesempfindungen. grenzen entstehen nur bei der interpretation des gesehenen, aber auch, wenn ich die hand betaste. dazu kommen temperaturempfindungen, pulsieren etc. und bei geschlossenen augen ohne veränderung der haltung verschwindet irgendwann jeder eindruck.Versuche, so gut es geht, nicht auf diese gedanklichen Konzepte zu achten und dich auf die reinen Sinneswahrnehmungen zu konzentrieren.
Ist in direkter Erfahrung irgendwo ein wirkliches Ding zu finden? Oder sind da immer nur Empfindungen?
liebe grüße
Re: klare sicht
Lieber Thomas,
Wenn verschiedene Sinne zusammenkommen, verstärkt sich grundsätzlich die Illusion, die Welt ERSCHEINT uns realer.
Spiel mal damit, aus der unbewegten Bewegungslosigkeit mit geschlossenen Augen ganz langsam die Augen dazuzunehmen, zunächst blinzelnd. Sind diese verschwommenen Sinneseindrücke, die du jetzt wahrnimmst, tatsächlich Hand?
Was ist Hand genau, wenn du die Gedanken darüber wegnimmst?
Schau genau hin. Was ist Empfindung und was ist Interpretation?
Ist da ein Wahrnehmer von alldem?
Liebe Grüße!
Sehr schön.und bei geschlossenen augen ohne veränderung der haltung verschwindet irgendwann jeder eindruck.
Wenn verschiedene Sinne zusammenkommen, verstärkt sich grundsätzlich die Illusion, die Welt ERSCHEINT uns realer.
Spiel mal damit, aus der unbewegten Bewegungslosigkeit mit geschlossenen Augen ganz langsam die Augen dazuzunehmen, zunächst blinzelnd. Sind diese verschwommenen Sinneseindrücke, die du jetzt wahrnimmst, tatsächlich Hand?
Was ist Hand genau, wenn du die Gedanken darüber wegnimmst?
Wo genau ist diese Grenze beim Betasten der Hand?grenzen entstehen nur bei der interpretation des gesehenen, aber auch, wenn ich die hand betaste.
Schau genau hin. Was ist Empfindung und was ist Interpretation?
Ist da ein Wahrnehmer von alldem?
Liebe Grüße!
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