“Ich“?
Bist DU das, was an die Illusion glaubt?
Bin durch
Re: Bin durch
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Bin durch
Hallo Daniel,
ich bin wieder zurück :)
Irgendwie muss doch das, was da gerade schreibt benannt werden.
Alles arbeitet und Hören, Sehen, Fühlen versuchen klarer zu werden.
Neugierig sein hilft. Kalte Luft hilft. Alles was ab und zu einen stärkeren Reiz setzt, hilft beim Aufmerksamkeit halten.
Im Denken liegt für mich eine größere Falle, das ist noch zu verselbständigt. Gedanken kommen so schnell und sind manchmal richtig massiv.
Ich schreibe in letzter Zeit meine Texte mit mehr Fehlern als sonst. Meist sind alle Buchstaben da, aber nicht mehr richtig sortiert :)
Es kam keine Antwort. Da ist nichts.
Es sind wohl mehr die Gedanken selbst, die sich verketten und gegenseitig unterstützen. Manchmal sind sie sehr dicht verwoben, undurchdringlich.
Gewohnheit!!! Das ist einfach eine Gewohnheit die sich lebt! Oh man. Gewohnheiten machen jedoch auch Vorgänge einfacher. Wenn jeden Morgen das Schnürsenkelbinden neu gelernt werden müsste, das wäre schon mühsam.
Wenn der Geist, der Gedankenstrom, ganz ruhig ist,was schon öfter passiert, dann kann irgendwie eine tiefere Verbindung zum Körper hergestellt werden.
Viele Grüße
Barbara
ich bin wieder zurück :)
Irgendwie muss doch das, was da gerade schreibt benannt werden.
Alles arbeitet und Hören, Sehen, Fühlen versuchen klarer zu werden.
Neugierig sein hilft. Kalte Luft hilft. Alles was ab und zu einen stärkeren Reiz setzt, hilft beim Aufmerksamkeit halten.
Im Denken liegt für mich eine größere Falle, das ist noch zu verselbständigt. Gedanken kommen so schnell und sind manchmal richtig massiv.
Ich schreibe in letzter Zeit meine Texte mit mehr Fehlern als sonst. Meist sind alle Buchstaben da, aber nicht mehr richtig sortiert :)
Die Frage ist gut. Ich habe sie gestellt.Bist DU das, was an die Illusion glaubt?
Es kam keine Antwort. Da ist nichts.
Es sind wohl mehr die Gedanken selbst, die sich verketten und gegenseitig unterstützen. Manchmal sind sie sehr dicht verwoben, undurchdringlich.
Gewohnheit!!! Das ist einfach eine Gewohnheit die sich lebt! Oh man. Gewohnheiten machen jedoch auch Vorgänge einfacher. Wenn jeden Morgen das Schnürsenkelbinden neu gelernt werden müsste, das wäre schon mühsam.
Wenn der Geist, der Gedankenstrom, ganz ruhig ist,was schon öfter passiert, dann kann irgendwie eine tiefere Verbindung zum Körper hergestellt werden.
Viele Grüße
Barbara
Re: Bin durch
Das mag ich sehr, immer wieder schauen, ob da was ist.Schau immer wieder aufs Erleben - egal was - und frage:
Ist im Sehen eine Seherin zu entdecken?
Ist im Hören eine Hörerin zu entdecken?
Ist im Denken eine Denkerin zu entdecken?
Ist im Fühlen eine Fühlerin zu entdecken?
Ist im Atmen eine Atmerin zu entdecken?
usw.
Der Prozess des genauen Hinschauen ist interessant.
Alle Aufmerksamkeit wird ruhig und zieht sich aus dem Außen zurück. Als ob sie gebündelt wird.
Und dann wird versucht, den Sinn, der untersucht werden soll, von Gedanken frei zu halten.
Das ist das Schwierigste. Und dann trotzdem wachsam sein und prüfen ...
Ich habe noch keine Seherin usw. entdeckt. Wenn das Denken aufhört, dann ist da immer nur pures Erleben.
Dann bin ich, ist die ganze Struktur der Sinn. Eine Kombination von Sinnen hat sich heute versucht. Auf dem Heimweg die Aufmerksamkeit aufteilen auf Sehen, Hören und Fühlen.
Re: Bin durch
Willkommen "zurück" :)
Deine zwei Einträge lesen sich sehr schön!
Hier geht's weiter:
Oder was passiert da?
Alles Liebe!
Deine zwei Einträge lesen sich sehr schön!
... Stille...Es kam keine Antwort. Da ist nichts...Bist DU das, was an die Illusion glaubt?
Hier geht's weiter:
Körper? "Etwas" verbindet sich mit "Körper"?Wenn der Geist, der Gedankenstrom, ganz ruhig ist,was schon öfter passiert, dann kann irgendwie eine tiefere Verbindung zum Körper hergestellt werden.
Oder was passiert da?
Verschwindet das pure Erleben, wenn Denken passiert?Wenn das Denken aufhört, dann ist da immer nur pures Erleben.
Alles Liebe!
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Re: Bin durch
Das ist interessant.Körper? "Etwas" verbindet sich mit "Körper"?
Oder was passiert da?
Mein erster Impuls war "ICH verbinde mich mit meinem Körper". Aber was ist nun wieder ICH?
Der Körper mit seinen Sinnesorganen wird bei dem Vorgang des sich Öffnen für das Jetzt mehr und auch tiefer bewohnt :)
"ICH ruhe in mir" könnte man sagen. Wieder - was ist ICH?
Da finde ich keine endgültige Antwort. Das ist komisch.
Es scheint mir so zu sein, dass das was ich mit ICH meine, eine Art Gewohnheit ist. Etwas, dass meine Lebensgeschichte trägt und erzählt, wohl eigentlich nur Erinnerung? Es fühlt sich so alt bekannt an. So vertraut. So existent! Und soll dann doch nur Gedankenwerk sein... Das Wissen darum, wie sich meine Bewegungen anfühlen, wann im Körper was aus dem Ruder läuft, wie der Körper riecht ... alles das ist aufgebautes Wissen. Wobei ich nicht mehr aktiv erinnere, wie ich als Kind gerochen habe :) Aber es sind doch nur Erinnerungen! Auch im Jetzt; es sind Erfahrungen ganz schnell erfasst, bewertet, sortiert und abgelegt.
Passiert da nur sich Öffnen für das Jetzt? In dem Zustand erfahre ich nur Glücklichsein. Einfaches Sein, Dasein ohne Zweck und Bedingung. Und ohne Beachtung von Gedanken. Sobald Gedanken beachtet werden verfalle ich ganz schnell ins drin versinken.... was passiert da?
Das pure Erleben wird blitzschnell bewertet, mit Erwartungen abgeglichen und dieser Prozess ist so mächtig vordergründig, dass das Erleben selbst in den Hintergrund rückt.Verschwindet das pure Erleben, wenn Denken passiert?
Es verschwindet nicht. Es ist immer da. Nur mit dem Denken eben wie Hintergrundrauschen.
Ganz zu Beginn, als ich mich hier mit den ersten Fragen beschäftigt hatte, da hatte ich folgende Eingebung:
Es könnte sein, dass es so ist wie ein Bild in dem eigentlich zwei Bilder stecken. Meistens sieht man ein Bild sofort und das andere nicht. Man muss lernen, anders auf das Bild zu schauen um das verborgene Motiv zu entdecken. So ähnlich ist es wohl auch mit dem Erleben und dem Denken. Wenn ich zB zu 10 % Erlebe und zu 90 % das Erlebte mit Denken überdecke, dann bin ich im Illusionsmodus und 'sehe' die Welt durch eine Interpretationsbrille. Wenn ich es schaffe, das Ganze andersrum zu leben, dann nähere ich mich der Realität wesentlich stärker an.
Gedanken denken Gedanken :)
Liebe Grüße
Barbara
Re: Bin durch
Es ist immer da!Das pure Erleben wird blitzschnell bewertet, mit Erwartungen abgeglichen und dieser Prozess ist so mächtig vordergründig, dass das Erleben selbst in den Hintergrund rückt.Verschwindet das pure Erleben, wenn Denken passiert?
Es verschwindet nicht. Es ist immer da. Nur mit dem Denken eben wie Hintergrundrauschen.
Und: Zum Durchschauen ist es nicht nötig, zu erreichen, das pure Erleben kontinuierlich vorne zu haben. Es reicht, zu erkennen. Jetzt.
Dieses
wird sich nach und nach selbstständig entfalten, sozusagen als Nebenwirkung der Ent-Täuschung...nur Glücklichsein. Einfaches Sein, Dasein ohne Zweck und Bedingung.
:)
Was ist eigentlich realer?
Das pure Erleben / einfaches Sein oder unser alltäglicher Gesamteindruck, wo der Fokus mehr auf dem mentalen Rauschen liegt?
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Re: Bin durch
Ich habe jetzt doch tatsächlich große Angst, dass ich keinen Menschen mehr lieben kann, wenn ich die Erkenntnis der Illusion zulasse. Als ob dann alles menschliche weg wäre.
Re: Bin durch
Wie kommst du darauf?
Eher das Gegenteil ist der Fall...
Je grösser das Fundament der Ich-Illusion, also je größer ein Ego mit all seinen Konditionierungen, desto schwieriger wird es, zu lieben!
Das Ich! Ich! Ich! stellt immmer Bedingungen, hadert mit dem, was ist, will immer etwas verändert haben, ist nie zufrieden...
Sicherlich gibt es Menschen, die sich im Erwachensprozess plötzlich von ihrem Partner trennen - aber dann, weil sie durch die neue Freiheit den Mut haben, genau hinzuschauen und feststellen, dass ihre Beziehung schon lange nicht mehr auf Liebe, sondern auf diversen Abhängigkeiten basiert.
Wahre Liebe ist bedingungslos.
Die Präferenzen, die dazu geführt haben, dass du dein Kind, diesen einen Menschen oder die Katze mehr liebst als andere Erscheinungen im Sein, werden sich nicht einfach abschalten.
So wie deine Lieblingsfarbe auch deine Lieblingsfarbe bleiben wird...
Was ist das in dir, dass jetzt an diesem Punkt solche Ängste aufkommen lässt?
Kämpft hier ein Rest-Illusions-Fragment um seine Daseinsberechtigung?
Eher das Gegenteil ist der Fall...
Je grösser das Fundament der Ich-Illusion, also je größer ein Ego mit all seinen Konditionierungen, desto schwieriger wird es, zu lieben!
Das Ich! Ich! Ich! stellt immmer Bedingungen, hadert mit dem, was ist, will immer etwas verändert haben, ist nie zufrieden...
Sicherlich gibt es Menschen, die sich im Erwachensprozess plötzlich von ihrem Partner trennen - aber dann, weil sie durch die neue Freiheit den Mut haben, genau hinzuschauen und feststellen, dass ihre Beziehung schon lange nicht mehr auf Liebe, sondern auf diversen Abhängigkeiten basiert.
Wahre Liebe ist bedingungslos.
Die Präferenzen, die dazu geführt haben, dass du dein Kind, diesen einen Menschen oder die Katze mehr liebst als andere Erscheinungen im Sein, werden sich nicht einfach abschalten.
So wie deine Lieblingsfarbe auch deine Lieblingsfarbe bleiben wird...
Was ist das in dir, dass jetzt an diesem Punkt solche Ängste aufkommen lässt?
Kämpft hier ein Rest-Illusions-Fragment um seine Daseinsberechtigung?
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Re: Bin durch
Das kann ich noch nicht sicher beantworten.Was ist das in dir, dass jetzt an diesem Punkt solche Ängste aufkommen lässt?
Kämpft hier ein Rest-Illusions-Fragment um seine Daseinsberechtigung?
Heute war ein wichtiger Tag. Es ist wieder etwas frei geworden :)
Heute Morgen war ich tatsächlich überschwemmt von dieser Angst. Es ist eine sehr alte Angst von mir, sehr alt. Gut gespeichert in den Zellen. Wenn sich so alte Erfahrungen frei machen, dann kann das dauern und für's Außen (und für's ICH) manchmal komisch sein. Humor kann da richtig wichtig werden.
Ich hatte, bevor ich zum Durchschauen der Illusion entschloss, ein Zitat gefunden, dass mich sehr angesprochen hat:
"A great deal of intelligence can be invested in ignorance when the need for illusion is deep." -Saul Bellow
Das kann ich bestätigen. Manche Sachen müssen vorher passieren, sonst ist der Weg nicht frei :)
Das es kein ICH gibt fühlt sich immer besser an. Frei und unbeschwert.
Liebe Grüße
Barbara
Re: Bin durch
Schön!Das es kein ICH gibt fühlt sich immer besser an. Frei und unbeschwert.
Würdest du sagen, dass du klipp und klar erkannt hast, dass so etwas wie ein "inneres Selbst" eine zur Gewohnheit gewordene gedankliche Illusion ist?
Ist die Ich-Illusion durchschaut?
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Re: Bin durch
Lieber Daniel,
Lass mich weiter schreiben, wie gewohnt: Ich bin Dir sehr dankbar.
Viele liebe Grüße
Barbara
Lass mich weiter schreiben, wie gewohnt: Ich bin Dir sehr dankbar.
Ja.Ist die Ich-Illusion durchschaut?
Viele liebe Grüße
Barbara
Re: Bin durch
Liebe Barbara!
Auch ich bin dir sehr dankbar!
Hast du hier und jetzt noch irgendwelche offenen Punkte, irgendwelche "Ja-Aber"- oder "Moment-mal"-Gedanken, die du noch besprechen möchtest?
Ist zum Beispiel folgender Punkt für dich klar? Da war was dazwischen gekommen und wir hatten das nicht weiter verfolgt:
Wenn für dich hier und jetzt aber das "Ich" eindeutig als Lüge enttarnt ist, würde ich dir die obligatorischen abschliessenden Fragen stellen wollen. Nun?
Auch ich bin dir sehr dankbar!
Hast du hier und jetzt noch irgendwelche offenen Punkte, irgendwelche "Ja-Aber"- oder "Moment-mal"-Gedanken, die du noch besprechen möchtest?
Ist zum Beispiel folgender Punkt für dich klar? Da war was dazwischen gekommen und wir hatten das nicht weiter verfolgt:
Nach Beendigung dieses Threads hier gibt es natürlich noch Möglichkeiten, noch ein wenig weiter zu schauen - hier im Forum in "After-Gate-Bereichen" und in entsprechenden Facebook-Gruppen zum Beispiel.Do 2. Nov 2017, 23:49Kannst Du mir helfen, wie ich mit Begriffen wie 'Ziele im Leben erreichen', 'Willensstärke', 'Verantwortung übernehmen' arbeite, um sie und die Verknüpfung mit dem Ich zu durchschauen? Solche gedanklichen Verbindungen mit dem Ich hocken da und grinsen mich an.Beobachte, wie das Leben einfach geschieht in Form von Sehen, Denken, Hören, Fühlen, Riechen usw.
Musst "du" irgendetwas tun, damit das Leben, das Sein, geschieht?Kannst du dir aussuchen, was deine Lieblingsfarbe ist?
Bist du es, die bei einem ersten Treffen entscheidet, ob du dein Gegenüber sympathisch oder unsympathisch findest?
Könntest du dich von jetzt auf gleich dazu entscheiden, Rassistin zu werden?
Sind das wirklich "deine" Präferenzen, von "dir erschaffene" Überzeugungen?
Oder wird da nur ein "Ich-Gedanke" draufgeklebt?
Wie ist das mit Zielen, Willen, Verantwortung?
Wenn für dich hier und jetzt aber das "Ich" eindeutig als Lüge enttarnt ist, würde ich dir die obligatorischen abschliessenden Fragen stellen wollen. Nun?
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Re: Bin durch
Lieber Daniel
Danke, dass Du das noch einmal aufgreifst.
Für mich ist wichtig zu lernen, keinen weiteren Widerstand gegen das was geschieht zu entwickeln. Mein Widerstand kommt durch Konditionierung und Erwartung. Das alles gehen lassen ist eine Kunst, wohl die Kunst des Lebens :)
Rückfälle nicht ausgeschlossen.
Hier merke ich, dass auch 'positiv' gelabelte Konditionierungen hinderlich sein können, wenn sie zu stark sind.
Alles was zu groß ist, will gebrochen werden.
Ich möchte nochmal auf mein Traumbild mit dem Hochhaus zurück kommen.
Wir haben wohl über alle Zeiten ein immensen Vorrat an gedanklichen Konstrukten angesammelt. Mein Bild dafür ist das Hochhaus. Nötig wurde das durch das allererste 'Verlangen' und die darauf folgende Interaktion mit allen Beteiligten. Und so wie wir mit Holzklötzchen Hochhäuser bauen und dabei versuchen Schwankungen auszugleichen, so hat sich der gedankliche Vorrat aufgebaut :)
Er wäre nicht nötig, wenn wir mit unserem 'Verlangen' nicht nach außen gingen, sondern bei uns blieben.
Ich male gerne mit Farben. Dabei habe ich die Fähigkeit, mich treiben zu lassen, ohne dass ich mit Gedanken etwas beisteuere. So kann ich beobachten, wie Farben ausgewählt werden. Inneres will sich ausdrücken! Egal ob das Organzustände oder andere aufgenommene Schwingungen sind.
Unsere Schwingung bringt Abstoßung und Anziehung mit sich. In allen Bereichen, egal ob Farben, Menschen, Speisen ...
Mit etwas Abstand wundere ich mich dann manchmal schon, weil wenn rational gewählt, dann wäre die Wahl vielleicht anders ausgefallen.
Eine Gewohnheit einfach sein zu lassen - der Impuls dazu kommt meist dann, wenn es der gesamten Struktur nicht mehr gut geht.
Hier ist meine Schwierigkeit manchmal noch, zu erkennen welche Gewohnheit es ist. Obwohl, eigentlich kann auch gleich ein ganzes Konglomerat an Gewohnheiten verschwinden :)
Später würde ich gerne im Forum oder auch auf Facebook weiter schauen.
Wie kommuniziert man am besten, wenn die Illusion durchschaut ist?
Um die Gewohnheit der Illusion nachhaltig zu beenden würde mir vielleicht helfen, wenn ich für eine Zeit lang nicht 'Weihnachtsmann' sagen müsste, sondern 'Herr Müller'. Was sagst Du, wenn Du von Dir berichtest. Ist dass dann alles unpersönlich?
Viele liebe Grüße
Barbara
Danke, dass Du das noch einmal aufgreifst.
Ja, Leben geschieht. Das kann ich beobachten.Kannst Du mir helfen, wie ich mit Begriffen wie 'Ziele im Leben erreichen', 'Willensstärke', 'Verantwortung übernehmen' arbeite, um sie und die Verknüpfung mit dem Ich zu durchschauen? Solche gedanklichen Verbindungen mit dem Ich hocken da und grinsen mich an.Beobachte, wie das Leben einfach geschieht in Form von Sehen, Denken, Hören, Fühlen, Riechen usw.
Musst "du" irgendetwas tun, damit das Leben, das Sein, geschieht?
Für mich ist wichtig zu lernen, keinen weiteren Widerstand gegen das was geschieht zu entwickeln. Mein Widerstand kommt durch Konditionierung und Erwartung. Das alles gehen lassen ist eine Kunst, wohl die Kunst des Lebens :)
Rückfälle nicht ausgeschlossen.
Hier merke ich, dass auch 'positiv' gelabelte Konditionierungen hinderlich sein können, wenn sie zu stark sind.
Alles was zu groß ist, will gebrochen werden.
Ich möchte nochmal auf mein Traumbild mit dem Hochhaus zurück kommen.
Wir haben wohl über alle Zeiten ein immensen Vorrat an gedanklichen Konstrukten angesammelt. Mein Bild dafür ist das Hochhaus. Nötig wurde das durch das allererste 'Verlangen' und die darauf folgende Interaktion mit allen Beteiligten. Und so wie wir mit Holzklötzchen Hochhäuser bauen und dabei versuchen Schwankungen auszugleichen, so hat sich der gedankliche Vorrat aufgebaut :)
Er wäre nicht nötig, wenn wir mit unserem 'Verlangen' nicht nach außen gingen, sondern bei uns blieben.
Auch das ist oft mit Konditionierung behaftet.Kannst du dir aussuchen, was deine Lieblingsfarbe ist?
Bist du es, die bei einem ersten Treffen entscheidet, ob du dein Gegenüber sympathisch oder unsympathisch findest?
Könntest du dich von jetzt auf gleich dazu entscheiden, Rassistin zu werden?
Ich male gerne mit Farben. Dabei habe ich die Fähigkeit, mich treiben zu lassen, ohne dass ich mit Gedanken etwas beisteuere. So kann ich beobachten, wie Farben ausgewählt werden. Inneres will sich ausdrücken! Egal ob das Organzustände oder andere aufgenommene Schwingungen sind.
Unsere Schwingung bringt Abstoßung und Anziehung mit sich. In allen Bereichen, egal ob Farben, Menschen, Speisen ...
Mit etwas Abstand wundere ich mich dann manchmal schon, weil wenn rational gewählt, dann wäre die Wahl vielleicht anders ausgefallen.
Eine Gewohnheit einfach sein zu lassen - der Impuls dazu kommt meist dann, wenn es der gesamten Struktur nicht mehr gut geht.
Hier ist meine Schwierigkeit manchmal noch, zu erkennen welche Gewohnheit es ist. Obwohl, eigentlich kann auch gleich ein ganzes Konglomerat an Gewohnheiten verschwinden :)
Warum sind wir so verschieden? Und doch auch wieder nicht? Dieser Unterschied zwischen den Menschen, der führt wohl zu meiner hartnäckigsten ICH-Vorstellung.... irgendwelche "Ja-Aber"- oder "Moment-mal"-Gedanken ...
Später würde ich gerne im Forum oder auch auf Facebook weiter schauen.
Wie kommuniziert man am besten, wenn die Illusion durchschaut ist?
Um die Gewohnheit der Illusion nachhaltig zu beenden würde mir vielleicht helfen, wenn ich für eine Zeit lang nicht 'Weihnachtsmann' sagen müsste, sondern 'Herr Müller'. Was sagst Du, wenn Du von Dir berichtest. Ist dass dann alles unpersönlich?
Viele liebe Grüße
Barbara
Re: Bin durch
Schau dich um Barbara. Vielleicht machst du einen Spaziergang im Park oder so.Für mich ist wichtig zu lernen, keinen weiteren Widerstand gegen das was geschieht zu entwickeln.
Beobachte, wie alles Erleben passiert. Da ist keine Kontrollinstanz, die irgendetwas verhindern, verändern oder beeinflussen könnte. Das Leben geschieht einfach, fliesst und entfaltet sich in unaufhörlicher Bewegung, da ist Sehen, Fühlen, Denken, Hören....
Ist da irgendwo wirklich Widerstand? Oder ist das am Ende auch nur eine Geschichte, so wie die Geschichte vom "Ich"?
Spielt die Unterscheidung für unsere Arbeit eine Rolle?Ich male gerne mit Farben. Dabei habe ich die Fähigkeit, mich treiben zu lassen, ohne dass ich mit Gedanken etwas beisteuere. So kann ich beobachten, wie Farben ausgewählt werden. Inneres will sich ausdrücken!
(...)
Mit etwas Abstand wundere ich mich dann manchmal schon, weil wenn rational gewählt, dann wäre die Wahl vielleicht anders ausgefallen.
Steht im "rationalen Wählen" dann doch eine Entscheiderin auf der Kommandobrücke?
Oder kannst du da auch beobachten, wie etwas rational gewählt wird, so wie im oben von dir erwähnten intuitiven Wählen?
...fragte die Wolke ins Blaue hinein ;)Warum sind wir so verschieden? Und doch auch wieder nicht?
Liebe Barbara, "Dieser Unterschied zwischen den Menschen"... diese Unterscheidung zwischen den Menschen:
Wo findet die statt?
Ganz normal. Das wird schon...Wie kommuniziert man am besten, wenn die Illusion durchschaut ist?
Truth isn’t about knowing things; you already know too much. It’s about unknowing.
Re: Bin durch
Ja, Leben geschieht. Einfach so.Das Leben geschieht einfach, fliesst und entfaltet sich in unaufhörlicher Bewegung, da ist Sehen, Fühlen, Denken, Hören....
Ist da irgendwo wirklich Widerstand? Oder ist das am Ende auch nur eine Geschichte, so wie die Geschichte vom "Ich"?
Die Geschichte vom Widerstand ist eine Geschichte, die sich wie so manch andere verselbständigt hat. Wenn etwas aufhört, was ich mag, dann wird Gewohnheit - gedanklich aufgebaute Gewohnheit, gestört (negative Bewertung ist bereits im Wort enthalten). Dagegen wehrt sich die Struktur der Gedanken mit Widerstand. Das führt zu körperlichen Reaktionen (ich trenne hier um besser erklären zu können, es sind feinste kleine Abfolgen) und nun kommt die nächste Konditionierung: die aufkommende Empfindung wird blitzschnell bewertet, sortiert und wenn sie 'negativ' ist, dann wird sie durch die Gedanken abgelehnt. Das ist mein 'Widerstand'. Ich kann ihn schon besser sein lassen, kann erkennen, dass bewertet wird. Vielleicht ist es ja wirklich nur eine Frage der Zeit, bis auch das so ist, dass den Bewertungen keine Beachtung mehr geschenkt wird.
Im 'rationalen' Entscheiden folgte ein Gedankenstrom einem anderen, auch wieder beeinflusst durch das Leben. Es gibt keine Kontrollinstanz. Jedoch merke ich den Unterschied, wenn ich rational male (will gefallen, will bezwecken ...) und wenn ich der Intuition folge (will sich ausdrücken).Steht im "rationalen Wählen" dann doch eine Entscheiderin auf der Kommandobrücke?
Oder kannst du da auch beobachten, wie etwas rational gewählt wird ...
Gelabelt, bewertet wird in Gedanken. Das ist klar.... diese Unterscheidung zwischen den Menschen: Wo findet die statt?
Mit Empfindungen erfahre ich: das riecht so, jenes riecht so (einfach nicht gleich). Und das geht mit jedem Sinn so.
Für mich ist die Bewertung des Erfahrenen immer der Schlüssel zur Abgrenzung.
Wenn Überleben wichtig ist, dann ist es gut Erfahrungen zu speichern und zu labeln. Sonst essen wir zB Pilze, die dem Bestand der Struktur 'Barbara' nicht förderlich sind. Und ähnliche Einflüsse passieren unter Menschen, so lange Abhängigkeiten bestehen.
Vielfalt ist einfach da.
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