Hallo Sosein,
ich glaube so langsam wirds klarer zwischen uns :-)))
Nichts geschieht aus einem Nichts. Erst wenn die nötigen Bedigungen zusammenkommen, geschieht es einfach. So habe ich es erlebt....Die Erkenntnis ist plötzlich, sie in seinem Leben wirklich werden zu lassen, ist gradueller Natur.
Sehe ich genauso. Deswegen hats mich auch so gewundert.
Was mir begegnete, wurde versucht - vor dem Hintergrund meiner Selbst - zu verstehen. So gesehen habe ich alles probiert und für zu schal und "unwahr" befunden um es weiter zu probieren. Ich wundere mich immer wieder, wie sich jemand einer "Sache" verschrieben hat, bis er feststellte, dass er sich geirrt hatte und damit etwas neues "probieren" musste, was das Alte ersetzte
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Ja, dass kann ich jetzt nachvollziehen. Vorher hört es sich für mich so an. Als wenn Du Dein Leben lang auf dem Sofa gelegen hättest. Chips und Fussball geschaut hättest - ich forumuliers jetzt mal bisschen übertrieben und platt, damit es klar wird. Naja, und auf einmal aus dem NICHTS hätte es einen Schlag getan und Du hättest auf einmal sagen wir die ICH Ilusion durchschaut ;-) Das fand ich etwas unrealistisch. War ja also nicht so ;-)
Aus meiner Erfahrung, muss die Erkenntnis schon da sein, damit ihre Präsenz graduell erlernbar permanenter wird.
Vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt oder es kommt in der Forum Beschreibung nicht richtig rüber.
Es geht hier im Forum darum, die ICH-Illusion zu durchschauen und dass geht nur durch eigene Direkte Erfahrung. D.h. es wird klar erkannt und kann nicht erlernt werden. Als Guides helfen wir nur, dem Klienten zu SEHEN, zu ERFAHREN und nicht zu lernen, dass es kein ICH gibt. Ich hoffe, es wird jetzt klarer.
Es gibt scheinbar Ursachen und Wirkungen. Aber auch sie sind nicht zu trennen. Die Wirkung ist eine Ursache für etwas aus ihr folgendes und selbst jede Ursache und jede Wirkung, können wiederum in kleinere Ursachen und Wirkungen getrennt werden. Es geht darum Anzunehmen, was gänzlich gerade ist. Ohne Trrennung und ohne Identifikation. Gelingt dies, wird klar, dass ich alles und doch nichts abgrenzbares bin. Es ist, was gerade geschieht und vorgeht. Wenn ich alles und nichts zugleich bin, kann keine Trennung existieren. Im Gegenteil, ich bin die Einheit desssen was vorgeht. So liegt die "Wahrheit" nicht in dem "Ich" sondern im, ich "bin"
Vielen dank für die Ausfühurng. Sehe ich genauso. Es gibt kein ICH.
Würdest Du sagen, dass Du Bewusstsein bist? Oder das große SELBST? Wenn ja warum? Und wenn nein, was bist Du statt dessen?
Also bin ich alles, sowohl mein Körper, als auch die Begegenung, ohne den sich ein Körper nicht definieren ließe. Ich bin mir der Relativität innerhalb der Absolutheit bewusst. Selbst wenn ich wütend bin, weiß ich noch, dass dies ein Phänomen ist, dass nicht getrennt von irgendetwas existiert. Der Stoß ist wirklich, meine Wut oder Angst ist wirklich. Aber sie sind vergänglich, nicht beständig. Ich b i n also dieser Wandel, der gänzlich ist und nicht unterscheidbar.
Auch hier, vielen dank für Deine Ausführungen. Auch das wird für mich jetzt klarer :-)
Ja, ich erfahre es genauso. Der Körper, die Emotionen, alles ist real erfahrbar und ständig im Wandel. Die Relativität im Absoluten.
Ich praktiziere. Nur nicht nach einem Übungsplan.
Genauso mache ich es auch :-) Das ist das, was ich meinte.
Mein Wandel wird niemals aufhören, weil die Gegenwart, mit allem was ist, sich weiter wandelt und dass liegt in keinem "Ich" begründet
Sehe ich auch so. Alles ist Fluß, Prozess und stets in Veränderung ohne ein ICH.
Es freut mich total, dass Du offen bist für Inspiration. Mehr soll es auch wirklich nicht sein ;-)
Hier ist eine Übung, die sehr einfach ist, aber einen ziemlichen "effekt" hat.
Es geht ausschließlich um die Direkte Erfahrung: Hier und Jetzt. Nicht, was Du denkst oder glaubst oder aus deiner Erkenntnis heruas, wie es sein müsste oder oder.. nur das zählt: was ist hier und jetzt genau erfahrbar ist ;-)
Hole einen Becher oder eine Tasse und stelle sie vor dir auf den Tisch. Du wirst den Becher nur mit dem Sehen untersuchen.
Was ist zu sehen? Was ist die reine Seh-Information? Was wird nur gesehen?
Wie sieht es mit der Dreimensionalität aus? Kann sie gesehen werden? Sieht der Becher rund aus? Wie sieht die Öffnung ohne jede Interpretation aus? Kann Substanz des Bechers gesehen werden?
Was ist nicht zu sehen? Schreibe alles auf.
Kannst Du erkennen, wie Gedanken das Gesehene benennen und Dinge (Interpretationen, Bewertungen) hinzugefügt?
Sehe das Gesehene. Hat das Gesehene bereits einen Namen, wenn es gesehen wird?
Ist das Gesehene innen oder außen? Wo ist die Grenze zwischen innen und außen?
Gibt es jemanden, der der sieht UND das Gesehene, oder ist da einfach Sehen?
Gibt es eine Wahrnehmung und wahrgenommenes Objekt oder wird einfach wahrgenommen?
Vielleicht gibt es ja auch eine neue Erkenntnis ;-)?
Freue mich auf Deine Erfahrungsbeschreibung.