Weiter - Da helfen wir uns.

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Thu Jun 08, 2017 11:49 am

Auf wen wirkt diese direkte Erfahrung? Wer ist der Wahrnehmende?
LG Matthias

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby bergluft » Thu Jun 08, 2017 1:11 pm

Auf wen wirkt diese direkte Erfahrung?
Auf kein Etwas. Geschehen (wid-)erfährt Passieren.
Wer ist der Wahrnehmende?
Die Lebendigkeit. Kein Ich-Etwas. Wahrnehmen(der) geschieht im Passieren.

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Thu Jun 08, 2017 8:23 pm

Mhh. Das ist schon interessant. "scheinbar" passiert etwas :)

1) Beschreibung von Gefühlen
Und was wirkt auf Dich in deinem Inneren, z.b. in der bauchgegend, wenn du draußen sitzt und diese Dinge wahrnimmst. Was entstehen für Gefühle dabei? Ein Sonnenstrahl auf der Haut, ein evtl. aufkommendes ungutes oder nervöses Gefühl bei Flüchen (Die Ruhe wird gestört).

2) Wer entscheidet da was?
Szenario: Wenn zu viel Geflucht würde, würdest du evtl. die Flucht ergreifen wollen. Du würdest aufstehen und gehen können aber könntest auch sitzen bleiben und weiter die Sonne genießen.
Für eines von beiden wirst du dich irgendwann einmal entscheiden. Beschreibe mir mal diesen Prozess des Entscheidens.
LG Matthias

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby bergluft » Thu Jun 08, 2017 10:14 pm

…["scheinbar" passiert etwas]...
Scheinbar ein beständiges strömen. Geschehen und Passieren ist illusionär. Es geschieht unser Krücken-Dialog. Ansonsten... Nada Gaga Bahnhof - Still. Scheinbar geschieht etwas.
[1) Beschreibung von Gefühlen]...
Innere Wirkung. Keine Ahnung was Innen wirkt. Was wirkt den Aussen? Innen die Johannes Gedanken und Aussen die Johannes Gedanken Verwirrung weil die gesehene Geschichte sich nicht nach Johannes Gedanken richtet?
Die Bauchgegend befindet sich im Atemrhythmus, dem Verdauen von Nahrung und Lebendigkeit. Atmen oder auch tiefe Wärme, Leichtigkeit und Farbenpracht. Dies als physikalisches bebildern.
Wessen Bauchgegend? Die Bauchgegend funktioniert so oder so. Je nachdem.
Da sind dauernd Gedanken und Gefühle. Oft belanglos. Wenn kümmert‘s? Sie veranlassen, unterstützen Handlungen. Gefühle sind Gedankenknäuel die passieren. Gefühle und Gedanken können auch rosarote Elefanten genannt werden. Sie dürfen und sollen da sein - Erscheinen und fallen ab. Haben jedoch nichts mit demjenigen zu tun, welcher kein Etwas ist.
Scheisse! Der Matthias klaut das Ich! Was für ein Dilemma o.0 Jetzt ist Erinnerung (Gedanken) da, dies schon an Matthias geschrieben zu haben.
[2) Wer entscheidet da was?]...
Fluchen passiert dem Ueli* schnell. Ist kein Drama. Er arbe(i)tet vertieft und kann auch fluchen.
Was geschieht wenn Stimmungen ausarten? Keine Ahnung... Irgendwas passiert. Wohl entsprechend dem, was sich gerade zeigt und die Sonne wird auch dann genossen, wenn sie sich gerade woanders zeigt. Aber du meintest vermutlich eher das direkte Sonnenlicht.
Es ist unmöglich Entscheidungen zu beschreiben. Es bleiben einzigartige Geschehnisse.

Heute schlug sich ein Theologie-Seminarist auf einer Tour zwei Zähne aus. Hände in den Hosentaschen beim Gehen? Johannes funktionierte. Rettling in Spital-Versorgung. Kein Trauma und vielleicht die Erinnerung fürs Gehen mit Füssen auch Hände zu gebrauchen. Denn Rest heile runter bekommen. Keine Ahnung wann und weshalb was entschieden wurde. Alles funktionierte perfekt. Ueli war nicht dabei. Der hätte wohl geflucht wie ein Rohrspatz.

* Name von der Ich-Redaktion geändert.

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Fri Jun 09, 2017 10:13 pm

Aussen die Johannes Gedanken Verwirrung weil die gesehene Geschichte sich nicht nach Johannes Gedanken richtet?
Kannst du mir das bitte näher erklären? Was meinst du mit der Gedanken Verwirrung im Außen? Meinst du deine Gedanken und das was im Außen geschieht sind nicht im Einklang? Beispielsweise sollte die Welt friedlicher, ruhiger sein? Ohne Gewalt etwa? Wären das die Gedanken und damit das was du dir im Außen vorstellst und wünschst?

Möglicher Gedanke?
"Die Welt könnte mehr zur Besinnung kommen oder zur Vernunft - tut sie aber nicht, siehe Kriege, Terror und Gewalt"
Gefühle sind Gedankenknäuel
Das verstehe ich nicht ganz. Ein Gefühl ist für mich eine Wahrnehmung von z.B. Liebe oder Angst, Furcht, Wärme, Kälte oder so. Vielleicht spielt sich das am Ende in den Nerven oder im Gehirn ab (bin kein Hirnforscher und weiß davon zu wenig), welches das Gefühl entweder "registiert" oder erst dort formt. Aber warum ein Knäuel? Fühlt es sich so an als etwas Zusammengeknülltes was schwer zu ent-wirren ist? Kommt daher evtl. die "Verwirrung"?

Ein Gefühl ist ein Gefühl. Beispiel: Sehnsucht kommt auf nach Rückzug, nach Alleinsein. Es wird danach gehandelt, man ist alleine. Ein Wolliges angenehmes Gefühl ist da. Es ist eine Wahrnehmung, etwas Angenehmes, es ist ein Eindruck ein Gefühl da. Der Gedanke haftet sich vielleicht dann daran und plappert dir in das Gefühl rein, greift es sich: "Ja hier ist es angenehm ruhig, endlich kann ich das und das machen was ich vorher nicht konnte usw." Dann wäre die Aufmerksamkeit gewechselt im Gedanken und weg vom Gefühl. (Oder es gibt keine Aufmerksamkeit und es passiert einfach Gefühl und Gedanke - je nachdem). Aber wir sind hier um das Knäuel zu finden und es als das wahrzunehmen was es ist. Was ist das Knäuel? Beschreibe es mir so exakt wie möglich.
Der Matthias klaut das Ich!
Ist das ein Gedanke oder denkst du tatsächlich, dass ich dir etwas wegnehme was man tatsächlich hat besitzen können, eine Art Gedankenobjekt oder Denkmethode? Taucht auch hier wieder eine Verwirrung auf, wenn auf einmal das Ich-Konstrukt geistig wegfallen soll?
LG Matthias

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby bergluft » Fri Jun 09, 2017 11:54 pm

Ahoi Matthias – Der Versuch aufzudröseln.
Aussen die Johannes Gedanken Verwirrung weil die gesehene Geschichte sich nicht nach Johannes Gedanken richtet?
Dieser Satz wurde als indirekter Fragesatz in Ergänzung zur vorhergehenden Aussage hingeschrieben. Keine Aussage die als wahr empfunden wird.
Das hatten wir schon einmal. Ab nächstem Posting kommen nur noch klare Antworten.
Deine Frage dazu (folgendes Zitat) wird somit stehen gelassen. Falls da Fragen bleiben, nochmals stellen.
Kannst du mir das bitte näher erklären? Was meinst du mit der Gedanken Verwirrung im Außen? Meinst du deine Gedanken und das was im Außen geschieht sind nicht im Einklang? Beispielsweise sollte die Welt friedlicher, ruhiger sein? Ohne Gewalt etwa? Wären das die Gedanken und damit das was du dir im Außen vorstellst und wünschst? 
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Gefühle sind Gedankenknäuel
Das verstehe ich nicht ganz. Ein Gefühl ist für mich eine Wahrnehmung von z.B. Liebe oder Angst, Furcht, Wärme, Kälte oder so. Vielleicht spielt sich das am Ende in den Nerven oder im Gehirn ab (bin kein Hirnforscher und weiß davon zu wenig), welches das Gefühl entweder "registiert" oder erst dort formt. Aber warum ein Knäuel? Fühlt es sich so an als etwas Zusammengeknülltes was schwer zu ent-wirren ist? Kommt daher evtl. die "Verwirrung"? 
Gedanke = Gedanke. Mehrere Gedanken = Gedankenknäuel. Gedankenknäuel wird als Metapher fallen gelassen. Ab jetzt wird nur noch der Plural oder der Singular verwendet. Also: Ein Gedanke. Oder: Mehrere Gedanken. Das Wort Gedankenknäuel wurde bereits auch schon am Anfang des Themas erwähnt. Dort entstand keine Nachfrage und wurde nach Gewohnheitsrecht hier in Wiederholung als Metapher gesetzt.
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Ein Gefühl ist für mich eine Wahrnehmung von z.B. Liebe oder Angst, Furcht, Wärme, Kälte oder so. Vielleicht spielt sich das am Ende in den Nerven oder im Gehirn ab (bin kein Hirnforscher und weiß davon zu wenig), welches das Gefühl entweder "registiert" oder erst dort formt. Aber warum ein Knäuel? Fühlt es sich so an als etwas Zusammengeknülltes was schwer zu ent-wirren ist? Kommt daher evtl. die "Verwirrung"? 
Es ist keine Verwirrung da.
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Ein Gefühl ist ein Gefühl. Beispiel: Sehnsucht kommt auf nach Rückzug, nach Alleinsein. Es wird danach gehandelt, man ist alleine. Ein Wolliges angenehmes Gefühl ist da. Es ist eine Wahrnehmung, etwas Angenehmes, es ist ein Eindruck ein Gefühl da. Der Gedanke haftet sich vielleicht dann daran und plappert dir in das Gefühl rein, greift es sich: "Ja hier ist es angenehm ruhig, endlich kann ich das und das machen was ich vorher nicht konnte usw." Dann wäre die Aufmerksamkeit gewechselt im Gedanken und weg vom Gefühl. (Oder es gibt keine Aufmerksamkeit und es passiert einfach Gefühl und Gedanke - je nachdem). Aber wir sind hier um das Knäuel zu finden und es als das wahrzunehmen was es ist. Was ist das Knäuel? Beschreibe es mir so exakt wie möglich.
Stimmig. Da ist Übereinstimmung zum hingeschriebenen.
Es gibt kein Knäuel. Das Wort Knäuel, das daraus entstandene Konzept Knäuel, wurde von dir abgeleitet von der missverstanden Metapher Gedankenknäuel; Gedankenknäuel ehemals stellvertretend für mehrere Gedanken.
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Der Matthias klaut das Ich!
Das war ein Jux (Scherz). Entschuldige bitte! Schluss mit Humor.
Ist das ein Gedanke oder denkst du tatsächlich, dass ich dir etwas wegnehme was man tatsächlich hat besitzen können, eine Art Gedankenobjekt oder Denkmethode? Taucht auch hier wieder eine Verwirrung auf, wenn auf einmal das Ich-Konstrukt geistig wegfallen soll?
Ein Scherz war es.
Es kann nichts weggenommen werden.
Es gibt keine Verwirrung.
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Nochmals zu Gedanken – Gedankenknäuel – Gefühle – Mehrere Gefühle …
Das Erleben ist, dass Gefühle sind. Darüber entstehen Gedanken, im Sinne von, der Wind weht wo er will. Gedankenknäuel als Metapher zu mehreren Gedanken, welche Gefühle begleiten können, wird nicht mehr verwendet.
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Zusammenfassung
Nur noch klare Antworten.
Keine Scherze mehr.
Fragen
Möchtest Du das Thema 'Weiter - Da helfen wir uns' abgeben?
Geht das Thema 'Weiter - Da helfen wir uns' weiter mit Matthias und Johannes?
Bemerkung
Die Zitatfunktion per BBCode funktioniert nicht. Mittels dem Befehl quote=“Matthias“ und den dazu gehörenden Klammern, sollte erkenntlich sein, dass das Zitat von Matthias ist. Stattdessen werden nur Anführungszeichen aufgeführt.

Herzliche Grüße - Johannes

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Sat Jun 10, 2017 8:42 pm

Möchtest Du das Thema 'Weiter - Da helfen wir uns' abgeben?
Geht das Thema 'Weiter - Da helfen wir uns' weiter mit Matthias und Johannes?
Das Thema hat nie begonnen, hat nie statt gefunden und wird auch nicht enden :).
An wen kann ich dann was abgeben? (Es darf ruhig gescherzt werden - sonst wäre es doch öde) ;)

An wen soll ich denn das Thema abgeben? :D
LG Matthias

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby bergluft » Sat Jun 10, 2017 8:58 pm

An wen soll ich denn das Thema abgeben? :D
Welches Thema?

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Sat Jun 10, 2017 9:28 pm

Lieber Johannes,

um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen, hier die Abschlussfragen. Lasse dir Zeit und beantworte die Fragen, es werden dann weitere 3 Guides sich die Antworten ansehen. Danach schreibe ich dir erneut.

1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?

2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.

3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.

4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?

5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.

6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Grüße Matthias
LG Matthias

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby bergluft » Mon Jun 12, 2017 3:58 pm

Aloha Mathias!
Grosse Müdigkeit war da. - Von Freitag, bis Montag wurde mit kleinen Pausen durchgeschlafen.
Der Körper hat sich zurück erhalten und will sich erholen?
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1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Nein. Keinesfalls gibt es in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges ”Ich“, ”mich“ oder ”Selbst“. Das gab es niemals.
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2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
[Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist,]...
Augenblicklich geschehen unpersönliche Lebendigkeit und Prozesse des Selbstgefühls. Durch Anhaften an statische oder dynamische Bezugspunkte dieser temporären Prozesse, können solche als eigenständige Objekte vom Selbstgefühl in Trennung gehen. Das dadurch in Abgrenzung zum geschaffenen Objekt entstehende Subjekt wird die dadurch entstandene Ich-Illusion weiter ankurbeln. Die Ich-Illusion behauptet innerhalb allumfassender Lebendigkeit autonom funktionieren zu können. Also eine illusionäre Abgrenzung gegenüber dem “Einen“, durch die Fragmentierung von Lebensimpulsen zu Namen und Formen, zu ”Eigenheiten” oder eigene Einheiten.
...[wie sie entsteht]...
Dieserart entsteht traumgleich das kreierende Subjekt, welchem ”objektive Realität” erscheint.
Schwerwiegenden Sinnestäuschung (Illusion), durch Stimme, welche sich als ”Mutter”, oder im Übertragenen Sinne als “Seins-Ursprung“ erklärt und sprichwörtlich beschreibt: „Mir bist du körperlich geboren und heisst Johannes!“. Diese Erfahrung wird zum alleinigen Lebenshorizont. Das Einschränken des Sein auf die physische Körperlichkeit und gleichzeitige Erhöhung der Physis zur wahrnehmbaren Befehlszentrale.
...[und wie sie funktioniert.]
Die Ich-Illusion nährt und legitimiert sich durch persönliches Etikettierung und Archivieren von Lebendigkeit hin zu Name und Form. Die Lebendigkeit wird dieserart in Objekt und Subjekt fragmentiert. Licht → Rechteck mit Rahmen → Weisse Fläche mit schwarzen Symbolen → Bildschirm mit Textausgabe wird nun von einem Subjekt als Objekt wahrgenommen.
-----
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Vorher wurde intellektuell und in stolzer Haltung ”Alles” durchschaut. Der inkludierte Intellekt unterhielt innerhalb des ”Alles” traumhaftes Erkenntnisvermögen. Jetzt verpufft dieses ”Alles” in Ruhe und Unveränderlichkeit.
Vor dem Dialog: Die Sucht der Versuchung des suchen eines Suchers, welcher sinnlos verschwand in unendliche Todlosigkeit.
Die Kommentarfunktion ist weg und Stille blieb , welche in weiten Raum atmet. Diese Bewegung scheint ins Unermessliche auszuströmen. Gelenkter Fokus auf Körperlichkeiten ist verschwunden und bedacht geführte Entspannung wurde überflüssig. Es erscheinen keine Fragen zu Befindlichkeiten des Körpers und vormals erweiterte Körperkontrolle mündete in autonome Abläufe. Vielleicht trifft die unmittelbare Anwesenheit das Wort Friedfertigkeit.
-----
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Das purifizieren von Persönlichkeit oder Persona, vermittels ehrlicher Sinnlosigkeit.
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5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Entscheidung
Die Persona unterliegt dem Irrtum ”selbst ständig” Entscheiden zu müssen. Aktive Täterschaft durch Ich-Deutung von Gefühlen und Gedanken, generieren den Entscheidungsbaum, welcher als Gerichtslinde fett und breit den Tätigkeitsfokus persönlicher Entscheidungsfindung ausfüllt, sowie für Urteilsvollstreckungen jeglicher Art steht.
Entscheidungslos geschieht was ist. Sitzen am Tisch. Schreiben.
Absicht
Absicht will vermeintlich Erkanntes ändern oder Lebendigkeit steuern.
Nichts ist was oder das erkannt werden könnte. Was sich verändern kann ist unwirklich. Hingegen verändert sich Wirklichkeit keinesfalls.
Leben geschieht Absichtslos. Da ist kein Abgetrennt-sein von Leben.
freier Wille
Willen will wollen.
Freier Wille sowie ”unfreier Wille” sind Projektionen - Somit illusionär und unwahr.
Angetrieben durch Sinnestäuschungen wie ”haben wollen”, fingiert freier Wille als deren Legitimation.
Leben lebt willenlos frei.
Wahl
Wählen. Alternative(n)? Zu was?
Keine Wahl und keine Hierarchien von Ebenen der Lebendigkeit. Das was scheinbar ist, ist was ist und keinesfalls das, was mittels der Wunschprojektion eines Ichs als Auswahl wählbar werden könnte.
Kontrolle
Selbstkontrolle impliziert Sicherheit und Souveränität. Worin traumhaft und sinnen verhaftet Selbst-Wahr-Nehmen stattfindet. Dies stärkt und strukturiert Abgrenzungsmechanismen der Persona.
Wird ein Glas Wasser zum Mund geführt, ist keine Kontrolle angezeigt. Auge, Arm, Hand, Mund wissen.
Wofür bist Du verantwortlich?
Für Nichts – Für kein Etwas. Das sein was ist.
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6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Nein.

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Tue Jun 13, 2017 7:54 am

Das purifizieren von Persönlichkeit oder Persona, vermittels ehrlicher Sinnlosigkeit.
Gib mir ein Beispiel vom Alltag dazu. Wie wird da erlebt, wie ist der „innere“ Ablauf, das „wirkliche“ Geschehen?
LG Matthias

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby bergluft » Tue Jun 13, 2017 9:26 am

Gib mir ein Beispiel vom Alltag dazu. Wie wird da erlebt, wie ist der „innere“ Ablauf, das „wirkliche“ Geschehen?
Stilles sehen - wo ehemals Glaubenssätze das ”wirkliche Geschehen” zur persönlichen Einheit fragmentierte - verbrennt Glaubenssätze in sinnloser Schönheit. Ohne Geschichte hören, sehen und sagen, was gesagt werden kann. Präsenz, Anteilnahme in dem was ist. Was kann gesagt werden zu Abläufen? Da ist Nichts ausser Lebendigkeit.

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Tue Jun 13, 2017 9:36 am

Stilles sehen - wo ehemals Glaubenssätze das ”wirkliche Geschehen” zur persönlichen Einheit fragmentierte - verbrennt Glaubenssätze in sinnloser Schönheit. Ohne Geschichte hören, sehen und sagen, was gesagt werden kann. Präsenz, Anteilnahme in dem was ist. Was kann gesagt werden zu Abläufen? Da ist Nichts ausser Lebendigkeit.
Wie fühlt es sich an ohne Meinungen nur zu schauen?
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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby bergluft » Tue Jun 13, 2017 10:14 am

Wie fühlt es sich an ohne Meinungen nur zu schauen?
Gefühle von Stille, Leere und Sattheit - Ein singendes Brummen ohne Tinnitus.
Keine Bewegung zu Anhaften an Meinungen oder meinen (Verb) das sei dies oder das, oder verschieden von dem. Es ist was ist.

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Re: Weiter - Da helfen wir uns.

Postby Matthias » Wed Dec 20, 2017 2:32 pm

Wenn du magst gehts weiter. Gib mir bitte einfach einen Anhaltspunkt wo wir weitermachen können. :)
LG Matthias


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