Liebe Maria,
prima, das freut mich. :)
Nutze den heutigen Tag noch einmal fürs entspannte Beobachten.
Gehe in einen Park oder in die Natur und nimm Dir Zeit zu schauen. Ein Blick aus dem Fenster reicht auch. :)
Achte auf die Bewegung der Bäume, Sträucher, Pflanzen, Wolken…sieh, wie sich alles bewegt.
Gibt es etwas, was das Wetter macht? Gibt es etwas, was macht, dass die Pflanzen wachsen? Was macht, dass die Wolken ziehen und der Wind sich bewegt?
Richte die Aufmerksamkeit nun auf die Körperempfindungen. Beobachte, wie auch sie sich bewegen wie alles andere auch. Sieh wie Gedanken Teil derselben einen Bewegung sind.
Gibt es etwas, was das alles bewegt?
Gibt es Dich, außerhalb des Lebens, das Leben betrachtend?
Wo ist die Trennlinie, die Dich vom Leben selbst trennt? Wo ist die Grenze zwischen hier und dort, "ICH" und "nicht ICH"?
Beziehe Dich nur auf das, was Du auch tatsächlich erfährst, nicht auf Gedanken.
Freue mich, wieder von Dir zu lesen.
Liebe Grüße
Daniel
Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Lieber Daniel,
danke für Deine Antwort, ja, es ist schön das Leben in der Natur zu betrachten.
Ich kann nicht außerhalb des Lebens sein. Durch meinen Körper fließt die gleiche Energie wie durch die Bank, auf der ich sitze. Ich kann keine klare Trennung spüren. Ich kann fühlen, dass mein Körper nicht getrennt existiert sondern "in diesem Leben", als Teil davon. Und dass das Leben (diese Energie) durch alles fließt, ohne Trennlinie. Nur die Gedanken und Benennungen schaffen eine scheinbare Trennung in "ICH" (dieser Körper) und "nicht ICH"(andere Körper, Dinge)
Mit geschlossenen Augen spüre ich sehr deutlich, dass es da keine klare Grenze des Körpers gibt.
Liebe Grüße,
Maria
danke für Deine Antwort, ja, es ist schön das Leben in der Natur zu betrachten.
Ich kann nicht außerhalb des Lebens sein. Durch meinen Körper fließt die gleiche Energie wie durch die Bank, auf der ich sitze. Ich kann keine klare Trennung spüren. Ich kann fühlen, dass mein Körper nicht getrennt existiert sondern "in diesem Leben", als Teil davon. Und dass das Leben (diese Energie) durch alles fließt, ohne Trennlinie. Nur die Gedanken und Benennungen schaffen eine scheinbare Trennung in "ICH" (dieser Körper) und "nicht ICH"(andere Körper, Dinge)
Mit geschlossenen Augen spüre ich sehr deutlich, dass es da keine klare Grenze des Körpers gibt.
Liebe Grüße,
Maria
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Guten Morgen Maria,
Schön beschrieben, Danke.
Heute habe ich Dir eine Übung über den Körper herausgesucht. Ich wünsche Dir viel Freude dabei, sie ist wirklich sehr schön.
Setze oder lege Dich für ungefähr 15 Minuten hin.
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne Dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst Du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat Dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Wieviel Zehen hast Du?
Bist Du männlich oder weiblich?
Hast Du einen Namen?
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Fehlt Dir irgendetwas, wenn Du Dich so erfährst?
Freue mich auf Deinen Bericht.
Liebe Grüße
Daniel
Schön beschrieben, Danke.
Das ist es. :)ja, es ist schön das Leben in der Natur zu betrachten.
Genau. Gedanken schaffen Gebilde, die eigentlich gar nicht da sind, z.B. die Ich-Illusion. Das ist nur zu erkennen, wenn wir ganz in die sog. direkte Wahrnehmung eintauchen, also alle interpretierenden Gedanken zur Seite stellen und einmal einfach wahrnehmen, was die Sinne melden.Nur die Gedanken und Benennungen schaffen eine scheinbare Trennung in "ICH" (dieser Körper) und "nicht ICH"(andere Körper, Dinge)
Heute habe ich Dir eine Übung über den Körper herausgesucht. Ich wünsche Dir viel Freude dabei, sie ist wirklich sehr schön.
Setze oder lege Dich für ungefähr 15 Minuten hin.
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne Dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst Du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat Dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Wieviel Zehen hast Du?
Bist Du männlich oder weiblich?
Hast Du einen Namen?
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Fehlt Dir irgendetwas, wenn Du Dich so erfährst?
Freue mich auf Deinen Bericht.
Liebe Grüße
Daniel
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Lieber Daniel,
danke, die Übung ist wirklich schön.:-)
Ich habe sie ein paar Mal gemacht. Auf einem Sessel und auf einer Liege.
Zuerst konnte ich den Druck spüren, wo der Körper die Unterlage berührt. Dann kam wieder die Wahrnehmnung, dass da kein Abstand zwischen Körper und Unterlage fühlbar ist, keine klare Grenze. Bald darauf begannen die Konturen des Körpers wieder zu verschwimmen, also keine klare Außenlinie, Form oder Gestalt. Nach einiger Zeit hatte ich auch keine Wahrnehmung mehr von Gewicht, weil auch die Druckpunkte auf der Unterlage immer mehr verschwammen. Ich versuchte meine Zehen zu fühlen und auch da konnte ich keine klare Abgrenzung finden. Was mir auffiel war, dass, wenn ich einen bestimmten Bereich beobachtet habe, dieser sich etwas wärmer anfühlt, "dichter", aber nur solange bis auch diese Wahrnehmung wieder verschwimmt Eine Grenze zwischen Körper und Kleidung ist nicht fühlbar und auch nicht Größe oder Geschlecht.
Der Körper fühlt sich auch nicht fest an, eher wie ein "Energiefeld", vielleicht etwas "dichter" als die Umgebung, das "was weiter weg" ist. Und auch das ist nicht immer gleich... alles ist sehr fließend, in Bewegung ohne klare Kontur und Form. In diesem Zustand bezieht sich der "Körper" auf gar nichts, ist als solcher nicht wirklich getrennt wahrnehmbar... und mir fehlt nichts, einfach schön da zu sein. Das mache ich jetzt sicher öfter, danach fühle ich mich entspannt und erfrischt, wie nach dem Schlafen.
Liebe Grüße,
Maria
danke, die Übung ist wirklich schön.:-)
Ich habe sie ein paar Mal gemacht. Auf einem Sessel und auf einer Liege.
Zuerst konnte ich den Druck spüren, wo der Körper die Unterlage berührt. Dann kam wieder die Wahrnehmnung, dass da kein Abstand zwischen Körper und Unterlage fühlbar ist, keine klare Grenze. Bald darauf begannen die Konturen des Körpers wieder zu verschwimmen, also keine klare Außenlinie, Form oder Gestalt. Nach einiger Zeit hatte ich auch keine Wahrnehmung mehr von Gewicht, weil auch die Druckpunkte auf der Unterlage immer mehr verschwammen. Ich versuchte meine Zehen zu fühlen und auch da konnte ich keine klare Abgrenzung finden. Was mir auffiel war, dass, wenn ich einen bestimmten Bereich beobachtet habe, dieser sich etwas wärmer anfühlt, "dichter", aber nur solange bis auch diese Wahrnehmung wieder verschwimmt Eine Grenze zwischen Körper und Kleidung ist nicht fühlbar und auch nicht Größe oder Geschlecht.
Der Körper fühlt sich auch nicht fest an, eher wie ein "Energiefeld", vielleicht etwas "dichter" als die Umgebung, das "was weiter weg" ist. Und auch das ist nicht immer gleich... alles ist sehr fließend, in Bewegung ohne klare Kontur und Form. In diesem Zustand bezieht sich der "Körper" auf gar nichts, ist als solcher nicht wirklich getrennt wahrnehmbar... und mir fehlt nichts, einfach schön da zu sein. Das mache ich jetzt sicher öfter, danach fühle ich mich entspannt und erfrischt, wie nach dem Schlafen.
Liebe Grüße,
Maria
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Liebe Maria,
ein wunderschöner Bericht aus der Körperübung. Danke.
So ist es. Eine klare Grenze kann gar nicht wahrgenommen werden. Auch das verschwimmen/auflösen hast Du sehr gut beschrieben.
Ist der Körper das ICH?
Liebe Grüße
Daniel
ein wunderschöner Bericht aus der Körperübung. Danke.
So ist es. Eine klare Grenze kann gar nicht wahrgenommen werden. Auch das verschwimmen/auflösen hast Du sehr gut beschrieben.
Genau. An sich wird der Körper nur dort gefühlt, wo Körperempfindungen ausgelöst werden, wie zb. Druck oder Wärme.Der Körper fühlt sich auch nicht fest an, eher wie ein "Energiefeld", vielleicht etwas "dichter" als die Umgebung, das "was weiter weg" ist. Und auch das ist nicht immer gleich... alles ist sehr fließend, in Bewegung ohne klare Kontur und Form. In diesem Zustand bezieht sich der "Körper" auf gar nichts, ist als solcher nicht wirklich getrennt wahrnehmbar...
Ist der Körper das ICH?
Liebe Grüße
Daniel
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Lieber Daniel,
danke, eine sehr gute Frage.
Der Körper ist für mich nicht das "ICH", das "ICH" ist ein Gedanke, der "ICH" denkt. "Ich mache", "Ich fühle" usw. Aber nicht das "ICH" fühlt (also der Gedanke) sondern der Körper über die Sinne. So habe ich es jedenfalls jetzt erfahren. Mit dem Körper können Handlungen ausgeführt und Empfindungen gefühlt werden. Was ich dennoch wahrgenommen habe ist, dass sich "innerhalb des Körpers", im Kopf, eine "Stelle" befindet, von wo aus die Gedanken herzukommen scheinen. Also, dass das Denken scheinbar im Kopf stattfindet und nicht z.bsp. in den Füssen. Wenn ich diese Stelle (das Gehirn?) beobachte verspüre ich Druck dort, aber die Gedanken werden schwächer.
Liebe Grüße,
Maria
danke, eine sehr gute Frage.
Der Körper ist für mich nicht das "ICH", das "ICH" ist ein Gedanke, der "ICH" denkt. "Ich mache", "Ich fühle" usw. Aber nicht das "ICH" fühlt (also der Gedanke) sondern der Körper über die Sinne. So habe ich es jedenfalls jetzt erfahren. Mit dem Körper können Handlungen ausgeführt und Empfindungen gefühlt werden. Was ich dennoch wahrgenommen habe ist, dass sich "innerhalb des Körpers", im Kopf, eine "Stelle" befindet, von wo aus die Gedanken herzukommen scheinen. Also, dass das Denken scheinbar im Kopf stattfindet und nicht z.bsp. in den Füssen. Wenn ich diese Stelle (das Gehirn?) beobachte verspüre ich Druck dort, aber die Gedanken werden schwächer.
Liebe Grüße,
Maria
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Liebe Maria,
Schau immer wieder nach, ob Gedankeninhalte wirklich ERLEBT werden können.
Oder frag Dich: Wo sind die Sinnesorgane? Irgendwo "da draußen" oder " drinnen"?
Liebe Grüße
Daniel
Hatten wir nicht etwas anderes herausgefunden?Der Körper ist für mich nicht das "ICH", das "ICH" ist ein Gedanke, der "ICH" denkt.
Auch der "Ich" Gedanke kommt und geht wie die anderen Gedanken. Er erscheint mir nicht "besonders" oder "anders". Er kann auch nicht "Gedanken denken".
Ah. Und wo ist die Stelle im Kopf genau? Kann "innerhalb", "innen" erfahren werden? Oder ist es ein gedankliches Konstrukt? Was kannst Du vom Kopf wahrnehmen?Was ich dennoch wahrgenommen habe ist, dass sich "innerhalb des Körpers", im Kopf, eine "Stelle" befindet, von wo aus die Gedanken herzukommen scheinen.
Schau immer wieder nach, ob Gedankeninhalte wirklich ERLEBT werden können.
Ist der Druck das ICH? Wo bist DU?Wenn ich diese Stelle (das Gehirn?) beobachte verspüre ich Druck dort, aber die Gedanken werden schwächer.
Oder frag Dich: Wo sind die Sinnesorgane? Irgendwo "da draußen" oder " drinnen"?
Liebe Grüße
Daniel
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Lieber Daniel,
Hatten wir nicht etwas anderes herausgefunden?
Stimmt, das war etwas unglücklich formuliert. Ich meinte damit, dass das ICH ein Gedanke ist und nichts "Physisches".
Und wo ist die Stelle im Kopf genau? Kann "innerhalb", "innen" erfahren werden? Oder ist es ein gedankliches Konstrukt? Was kannst Du vom Kopf wahrnehmen?
Gut, ja, ich nehme einen "Platz" wahr, wo Gedanken sind. Es stimmt, dass die Vorstellung vom Kopf ein gedankliches Konstrukt ist... mir ist nicht ganz klar wie ich es besser beschreiben kann.... irgendwo da "oben" sind Gedanken, wobei "oben" natürlich auch wieder relativ ist...
Ist der Druck das ICH? Wo bist DU?
Oder frag Dich: Wo sind die Sinnesorgane? Irgendwo "da draußen" oder " drinnen"?
Die Sinnesorgane sind im, beziehungsweise gehören zum, Körper... aber wenn der Körper nicht "fest" ist, wo können sie sich dann befinden? Ich bin etwas verwirrt. Das ICH ist ein Gedanke, der Druck eine Wahrnehmung... ICH bin nicht da... da sind Gedanken und da sind Wahrnehmungen, Körperempfindungen... nichts ist "fest"... ein bisschen schwierig heute...
Liebe Grüße,
Maria
Hatten wir nicht etwas anderes herausgefunden?
Stimmt, das war etwas unglücklich formuliert. Ich meinte damit, dass das ICH ein Gedanke ist und nichts "Physisches".
Und wo ist die Stelle im Kopf genau? Kann "innerhalb", "innen" erfahren werden? Oder ist es ein gedankliches Konstrukt? Was kannst Du vom Kopf wahrnehmen?
Gut, ja, ich nehme einen "Platz" wahr, wo Gedanken sind. Es stimmt, dass die Vorstellung vom Kopf ein gedankliches Konstrukt ist... mir ist nicht ganz klar wie ich es besser beschreiben kann.... irgendwo da "oben" sind Gedanken, wobei "oben" natürlich auch wieder relativ ist...
Ist der Druck das ICH? Wo bist DU?
Oder frag Dich: Wo sind die Sinnesorgane? Irgendwo "da draußen" oder " drinnen"?
Die Sinnesorgane sind im, beziehungsweise gehören zum, Körper... aber wenn der Körper nicht "fest" ist, wo können sie sich dann befinden? Ich bin etwas verwirrt. Das ICH ist ein Gedanke, der Druck eine Wahrnehmung... ICH bin nicht da... da sind Gedanken und da sind Wahrnehmungen, Körperempfindungen... nichts ist "fest"... ein bisschen schwierig heute...
Liebe Grüße,
Maria
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Liebe Maria,
sehr gut.
Liebe Grüße
Daniel
sehr gut.
Verstanden. Ja, ich kann nachvollziehen...ab einem bestimmten Punkt wird es schwierig mit Formulierungen.Ich meinte damit, dass das ICH ein Gedanke ist und nichts "Physisches".
Solltest Du eine Pause brauchen, sag ruhig bescheid. Wir haben es hier nicht eilig. :)Ich bin etwas verwirrt...ein bisschen schwierig heute...
So ist es. Und ist da mehr als das? Wie geht es Dir mit dieser Erkenntnis?Das ICH ist ein Gedanke, der Druck eine Wahrnehmung... ICH bin nicht da... da sind Gedanken und da sind Wahrnehmungen, Körperempfindungen...
Liebe Grüße
Daniel
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Lieber Daniel,
danke für Deine Antwort.
"Und ist da mehr als das?"
So wie ich es in den Übungen wahrgenommen habe, ist nicht mehr da als das...Gedanken und Wahrnehmungen,
Empfindungen.
Wie geht es Dir mit dieser Erkenntnis?
Es macht gelassen und hilft sehr dabei sich selbst nicht so ernst zu nehmen - wozu auch - ICH bin ohnehin nicht da... irgendwie ist es lustig. Andererseits ist es auch beeindruckend, was "das Leben" hervorbringt, wunderschöne bunte Bilder... auch wenn es nicht "echt"ist, ich liebe es die Schönheit der Natur zu betrachten... fühle mich vielleicht auch noch mehr verbunden damit. Die
Körperübung ist wunderbar, diese Weite und Grenzenlosigkeit spüren, alles zu sein, nicht nur auf diesen Körper beschränkt. Im Alltag verliere ich dieses Gefühl oft wieder, das ist schade.
Ich finde es schön über die Übungen und Deine Fragen diese Erkenntnisse gewonnen zu haben. Danke Dir dafür. :-)
Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Maria
danke für Deine Antwort.
"Und ist da mehr als das?"
So wie ich es in den Übungen wahrgenommen habe, ist nicht mehr da als das...Gedanken und Wahrnehmungen,
Empfindungen.
Wie geht es Dir mit dieser Erkenntnis?
Es macht gelassen und hilft sehr dabei sich selbst nicht so ernst zu nehmen - wozu auch - ICH bin ohnehin nicht da... irgendwie ist es lustig. Andererseits ist es auch beeindruckend, was "das Leben" hervorbringt, wunderschöne bunte Bilder... auch wenn es nicht "echt"ist, ich liebe es die Schönheit der Natur zu betrachten... fühle mich vielleicht auch noch mehr verbunden damit. Die
Körperübung ist wunderbar, diese Weite und Grenzenlosigkeit spüren, alles zu sein, nicht nur auf diesen Körper beschränkt. Im Alltag verliere ich dieses Gefühl oft wieder, das ist schade.
Ich finde es schön über die Übungen und Deine Fragen diese Erkenntnisse gewonnen zu haben. Danke Dir dafür. :-)
Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Maria
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Liebe Maria,
da freue ich mich. Sehr gern!
Sollte das Gefühl von Identifikation auftauchen, schau einfach immer wieder in die Direkte Erfahrung. Was ist Hier und Jetzt wirklich da? Ein Erlebender da? Sieh nach. Ein Erfahrender da? Sieh nach. Wahrnehmender oder Wahrnehmung da? Sieh nach. Mit der Zeit wird es mit Sicherheit ein Selbstläufer und sich noch vertiefen und festigen.
Alte Persönliche Strukturen und Muster können auch nach dem Durchschauen noch ablaufen. Sie bauen sich bei vielen nach und nach ab.
Bist Du Dir 100% sicher, das es kein ICH gibt und niemals gab? Gibt es noch Unklarheiten?
Liebe Grüße
Daniel
da freue ich mich. Sehr gern!
Auch nur ein Märchen? :)Im Alltag verliere ich dieses Gefühl oft wieder, das ist schade.
Sollte das Gefühl von Identifikation auftauchen, schau einfach immer wieder in die Direkte Erfahrung. Was ist Hier und Jetzt wirklich da? Ein Erlebender da? Sieh nach. Ein Erfahrender da? Sieh nach. Wahrnehmender oder Wahrnehmung da? Sieh nach. Mit der Zeit wird es mit Sicherheit ein Selbstläufer und sich noch vertiefen und festigen.
Alte Persönliche Strukturen und Muster können auch nach dem Durchschauen noch ablaufen. Sie bauen sich bei vielen nach und nach ab.
Bist Du Dir 100% sicher, das es kein ICH gibt und niemals gab? Gibt es noch Unklarheiten?
Liebe Grüße
Daniel
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Lieber Daniel,
danke für Deine Antwort.
Ich bin sicher, dass es kein getrenntes ICH gibt... nur würde ich diese Verbundenheit mit allem gerne bewusster beibehalten können und noch tiefer erfahren.
Eines ist mir auch noch unklar: Wie ist das mit den Emotionen? mit Gefühlen? Bei der Körperübung spüre ich was die Sinne melden (Druck, Wärme usw.), das meine ich nicht. Manchmal im Tagesverlauf tauchen Gefühle wie Angst oder innere Unruhe auf, unangenehme Emotionen ohne ersichtlichen Grund. Das Gefühl ist einfach da. Ich kann mir nicht erklären, warum bestimmte Gefühle ohne Grund auftauchen. Auch wenn ich dann bewusst den Körper fühle, bleibt es da. (Dazu muss ich sagen, ich bin als "hochsensibel" eingestuft und spüre halt viel.) Das ist mir nicht ganz klar.
Liebe Grüße,
Maria
danke für Deine Antwort.
Ich bin sicher, dass es kein getrenntes ICH gibt... nur würde ich diese Verbundenheit mit allem gerne bewusster beibehalten können und noch tiefer erfahren.
Eines ist mir auch noch unklar: Wie ist das mit den Emotionen? mit Gefühlen? Bei der Körperübung spüre ich was die Sinne melden (Druck, Wärme usw.), das meine ich nicht. Manchmal im Tagesverlauf tauchen Gefühle wie Angst oder innere Unruhe auf, unangenehme Emotionen ohne ersichtlichen Grund. Das Gefühl ist einfach da. Ich kann mir nicht erklären, warum bestimmte Gefühle ohne Grund auftauchen. Auch wenn ich dann bewusst den Körper fühle, bleibt es da. (Dazu muss ich sagen, ich bin als "hochsensibel" eingestuft und spüre halt viel.) Das ist mir nicht ganz klar.
Liebe Grüße,
Maria
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Liebe Maria,
Dort können wir weiter Untersuchen, wenn Du magst!?!?
Wenn Du Dir sicher bist, das es kein getrenntes ICH gibt, so kämen hier noch unsere obligatorischen Abschlussfragen. Die anderen Guides werfen auch nochmal einen Blick drüber. Danach lade ich Dich herzlich ein, an unseren Gruppen in Facebook teilzunehmen. Erfahrungen austauschen, Fragen stellen, an Online Meetings teilnehmen, usw…ein bunter Haufen. :)
Bereit für die Abschlussfragen?
Liebe Grüße
Daniel
Das freut mich. :)Ich bin sicher, dass es kein getrenntes ICH gibt...
nur würde ich diese Verbundenheit mit allem gerne bewusster beibehalten können und noch tiefer erfahren.
Ich möchte Dich gerne weiter begleiten, um die Erkenntnisse zu vertiefen. Auch können wir uns die Gefühle gerne gemeinsam anschauen. Dafür gibt es einen anderen Bereich hier im Forum. Er nennt sich "Further Investigation", und ist nur für diejenigen zugänglich, die die ICH-Illusion in diesem Bereich des Forums durchschaut haben.Wie ist das mit den Emotionen? mit Gefühlen?
Dort können wir weiter Untersuchen, wenn Du magst!?!?
Wenn Du Dir sicher bist, das es kein getrenntes ICH gibt, so kämen hier noch unsere obligatorischen Abschlussfragen. Die anderen Guides werfen auch nochmal einen Blick drüber. Danach lade ich Dich herzlich ein, an unseren Gruppen in Facebook teilzunehmen. Erfahrungen austauschen, Fragen stellen, an Online Meetings teilnehmen, usw…ein bunter Haufen. :)
Bereit für die Abschlussfragen?
Liebe Grüße
Daniel
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Lieber Daniel,
vielen lieben Dank, dass Du mich weiter begleiten willst und auch für Dein Angebot mit den Gruppen. Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit. Es ist so spannend und immer wieder so interessant das Leben hinter dem Offensichtlichen zu erforschen.
DANKE!
Ja, gerne versuche ich mich an den Abschlußfragen. :-)
Morgen bin ich den ganzen Tag beruflich unterwegs, daher ich werde erst am Mittwoch antworten weil ich mir Zeit dafür nehmen möchte.
Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Maria
vielen lieben Dank, dass Du mich weiter begleiten willst und auch für Dein Angebot mit den Gruppen. Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit. Es ist so spannend und immer wieder so interessant das Leben hinter dem Offensichtlichen zu erforschen.
DANKE!
Ja, gerne versuche ich mich an den Abschlußfragen. :-)
Morgen bin ich den ganzen Tag beruflich unterwegs, daher ich werde erst am Mittwoch antworten weil ich mir Zeit dafür nehmen möchte.
Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Maria
Re: Alles ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint-nichts ist das Gegenteil von dem was es zu sein scheint
Liebe Maria,
Sehr gerne. :)
Hier die Abschlussfragen...
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Liebe Grüße
Daniel
Sehr gerne. :)
Hier die Abschlussfragen...
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Liebe Grüße
Daniel
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