In meinem Erleben sind quasi parallel die Wahrnehmung der 5 Sinne und zeitweise Gefühle & Gedanken.
ui. kann ich nicht. zumindest nicht mit voller aufmerksamkeit. ich nehme immer eins im vordergrund wahr (ohne es bestimmen zu können).
ich habe gerade "gleichzeitig" tippen, die hausklingen, einen saftgeschmack im mund wahrgenommen. dennoch empfinde ich in dieser gleichzeitigkeit nicht die "tiefe"oder "bandbreite" wie in einer einzelnen erfahrung.
Kannst Du wahrnehmen, dass die fundamentalen körperlichen Empfindungen einfach DA sind
und Gedanken & Gefühle zeitweise auch nicht DA sind?
wenn du jetzt zb. den druck auf der blase meinst und das nicht als ein gefühl benennen willst, würde ich ja sagen.
willst du auf eine kette hinaus, also blase voll > gedanke > gefühl > klogang?
So sind bei mir beispielsweise gerade Geschmack, Nackenschmerzen, Sehen, Tastaturgeräusche & Tastaturfingerempfindungen gleichzeitig da auch ohne einen Gedanken oder eine Emotion.
nehme da eher "brei" wahr, wenn ich es nicht differenziere. ein vogel hat sich gerade zwischendrinn gehör verschafft und den brei dominiert.
Die Kette von der Du sprichst sind Gedanken der Erinnerung, die Dir einen Zusammenhang zwischen primären Körperwahrnehmungen, Gedanken und Emotionen zeigen.
meinst du jetzt die kindliche lernphase mit der vollen windel? oder ganz universell "mystisch" formuliert?
Gedanken sind Interpretationen die ein virtuelles Erleben in der Zeit schaffen.
Ohne einen Gedanke gibt es auch keine Zeit.
Kannst Du das sehen?
du meinst es gibt nur das "jetzt"?
also alles, was ich "erfahre" (nicht denke) ist jetzt in diesem moment.
selbst wenn ich zb. über was unangenehmes morgen nachdenke, ärgere ich mich ja jetzt.
wenn du das meinst, dann ja.
Wie ist es für Dich in Deinem Erleben Jetzt:
Basiert hören auf Gedanken?
hören geschieht einfach, egal, ob oder was "ich" denke.
dieser punkt fällt mir aber ziemlich schwer, da ich direkt argumentieren will, dass "ich" nur höre, weil ein gedanke einer trennung entstanden ist, der welt und körper gemacht hat. wie soll geist hören? vielleicht anders gesagt: was hört die romanfigur im buch? dass, was der autor denkt, dass sie hören soll. faktisch hört sie aber nichts, da es sie nicht gibt.
will dir wirklich gerne folgen, aber ich "pendle" gerade sehr zwischen der theorie ["vom kurs in wundern" (=alles traum und nur "gott" ist wirklich)] und den erfahrungen hier / neo-advaita, die die erscheinungen in der wahrnehmung ja als "wahr" ansehen.
vielleicht kannst du hier ja etwas klarheit reinbringen, denn so zwischen den seilen ists ungemütlich.
liebe grüsse und danke :)