ich bin nicht die traurigkeit. die traurigkeit ist einfach da als derzeitige "langsame grundströmung" nebst anderem krimskrams der schneller unterwegs ist.Bin ‚ich‘ die Traurigkeit, oder bin ich das was die Traurigkeit wahrnimmt?
wo die wahrnehmung stattfindet ist nichts. da ist leer, nicht einmal das...
soweit war "ich" schon mal. jetzt kommt einerseits euphorie auf darüber, dass das erkennen wieder erscheint, andererseits die befürchtung, dass es durch die euphorie in eine identifikation damit umschlägt, quasi eine gratwanderung. die traurigkeit unterstreicht das... aaah, das ist ja schon wieder der gleiche strudel... grmpf

