Nein.
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Es gibt kein Ich, oder?
Re: Es gibt kein Ich, oder?
Schön Forgive :-)
Ich habe keine weiteren Fragen und habe den Eindruck dass „Du“, die Ichillusion durchschaut hast.
Wenn du möchtest kannst du noch unsere obligatorischen Abschlussfragen beantworten,
sie sind gut um nochmal zu sehn wo man steht.
Sollten die Antworten von drei Guides „bestätigt“ werden, so kann ich Dich zu unseren Facebook-Gruppen einladen.
Hier die Fragen:
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
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Ich habe keine weiteren Fragen und habe den Eindruck dass „Du“, die Ichillusion durchschaut hast.
Wenn du möchtest kannst du noch unsere obligatorischen Abschlussfragen beantworten,
sie sind gut um nochmal zu sehn wo man steht.
Sollten die Antworten von drei Guides „bestätigt“ werden, so kann ich Dich zu unseren Facebook-Gruppen einladen.
Hier die Fragen:
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Es gibt kein Ich, oder?
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Nein, ein eigenständig real existierendes „Ich“, "mich" oder "Selbst" gibt es nicht.
Ob es ein „Ich“ jemals gab, kann ich streng genommen nicht beantworten, da nur meine Beobachtung und Wahrnehmung im JETZT möglich ist und nicht in der Vergangenheit. Es lässt sich nur sagen, dass in diesem Augenblick und in den Augenblicken, an dich ich mich in diesem Leben zurückerinnern kann, kein „Ich“ existierte. Daraus lässt sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schließen, dass es auch niemals so etwas wie ein „Ich“ gegeben hat.
Das was es allerdings gibt, ist das Glaubenskonzept „Ich“. Menschen benutzen das Konzept „Ich“, um im alltäglichen Leben miteinander kommunizieren zu können. Und Menschen glauben fest an dieses Konzept, was zu schrecklichem Leid führt. Gerade in diesem Augenblick benutze ich das „Ich“, um mich mit dir, Joram, austauschen zu können. Es ist aber „nur“ ein Glaubenskonzept und lässt sich in der Realität nicht finden.
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Die „Ich-Illusion“ basiert auf der Vorstellung, dass Dinge eine eigene dauerhafte Persönlichkeit in Form eines eigenen „Ich“ oder „Selbst“ besitzen. Dies stellt insoweit eine Illusion dar, da ich dieses „Ich“ nicht mit meinen eigenen Sinnen wahrnehmen kann. Wo genau sollte das „Ich“ auch sein? Welches Organ ist das „Ich“ ? Wenn ich mir die Haare schneide, schneide ich dann ein Teil meines „Ich's“ ab? Oder, wenn ich gar ohne Arme und Beine geboren worden wäre, hätte ich dann weniger „Ich“ als jemand mit Armen und Beinen? Nein, natürlich nicht!
Die „Ich-Illusion“ entsteht genau in dem Augenblick, wenn aus dem durch den Sinneskontakt hervorgerufenen Gefühl (angenehm, unangenehm, neutral) zusätzlich Begehren und Anhaftung zu dem Erlebten oder der Form entsteht. Wenn also über das bloße Wahrnehmen hinaus, eine Art starke Verbindung zwischen dem Gefühl und dem Sinneskontakt vorgenommen wird. Bedingt durch Kontakt entsteht Gefühl und bedingt durch Gefühl entsteht Anhaftung. Diese Anhaftung an das Wahrgenomme wird als real und wahr empfunden und lässt wiederrum die Idee eines dauerhaften Etwas entstehen, dass MIR gehört. Das ICH ist geboren und das Leiden (dukkha) beginnt.
Ich erlebe diese Illusion am deutlichsten, wenn es um Anerkennung geht, um Bewertung oder auch um Zustimmung zu „Meiner“ Meinung. Wenn ich also jemandem z.B. die „Ich-Illusion“erklären möchte und der Gegenüber das nicht verstehen mag. Meist überkommt mich dann ein unangenehmes Gefühl. Aus diesem Gefühl erwächst nun ein neuer Gedanke aus dem ein Ungehaltensein entsteht und neue Gedanken kommen, die negativ bewertend mein Gegenüber bezeichnen. Anstatt nur wahrzunehmen und im Frieden zu bleiben, entsteht der Gedanke, der andere MUSS MEINER Meinung sein. Wäre da nicht der Glaube an ein „Ich“, bliebe nur Wahrnehmung ohne Bewertung und ohne weiteres Leid. Es entsteht eine Anhaftung an „es sollte so sein wie ICH das sehe“.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Die neue Situation besteht darin, diese vor genannte Kette zu unterbrechen. Es entsteht Bewußtheit und die Chance, aus dem Kreislauf auszubrechen. Ich bin in der Lage, diese Illusion zu spüren, und zu leben. Um beim Beispiel Anerkennung zu blieben. Ich nehme deutlich wahr, wenn ich die Ebene "Jetzt" verlasse und in die Illusion rutsche und mein Geist eine Geschichte konstruiert. Hier unterbreche ich den Kreislauf, atme, nehme wahr, lasse den Gedanken los. Die Praxis der Meditation hilft mir hier sehr.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Den letzten Impuls hat mir die Verknüpfung des Daseinsmerkmals Vergänglichkeit (anicca) mit dem Daseinsmerkmal Unpersönlichkeit (anatta) gegeben. Hier habe ich deutlich sehen können, dass alles dem Prozess des Vergehens unterworfen ist. Und wenn das so ist, dann gibt es auch nichts dauerhaftes, nichts persönliches, was die Zeiten überdauern könnte.
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle beschreiben innere, psychische Vorgänge im Menschen. Sie stellen aber auch nur Konzepte dar, an Hand derer, bestimmte Vorstellungen über die Funktionsweise unseres Gehirns erklärt werden. Meines Erachtens sind diese Begriffe für das Durchschauen der „Ich-Illusion“ nicht wesentlich.
Zum Teil treffe ich den lieben langen Tag gar keine echten Entscheidungen. Das Leben passiert einfach. Ich wache auf, stelle Teewasser auf, frühstücke, das Telefon klingelt und ich nehme ab. Ich folge einfach den Anweisungen des Tages; ohne Preferänzen.
Viel interessanter ist die Frage, bin ich für meine Handlungen verantwortlich. Wie kann ich verantwortlich sein, wenn ein „Ich“ doch gar nicht existiert? Und in der Tat bin "Ich" auch nicht verantwortlich. Da gibt es nur Handeln, doch es gibt keinen Handelnden; es gibt nur Tat, keinen Täter. Es gibt Menschen, die unheilsame Handlungen, z.B. Töten begehen, doch es gibt keinen Mörder. Ich kann das spüren, ich kanns aber nicht erklären, vor allem könnte ich es nicht dem „Opfer“ erklären. Es muss aber so sein, denn diese Vorstellung heilt mein Leben, jeden Tag mehr und mehr. Die positive Sicht auf das JETZT, in dem ich in meinem Gegenüber einen Menschen sehe und nicht ein Konzept. Ich gebe mir jeden Tag Mühe, nicht auf die zwei kaputten Steine in der Wand zu schauen, sondern auf die eintausend gesunden Steine und darauf, was alles okay ist an den Menschen. Und indem ich das mache, verschwindet das Konzept Täter/Opfer. Für mich entsteht an diesem Punkt Mitgefühl.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Danke für dieses Forum und die Hilfe der Guides!
Danke auch dir, Joram!
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Nein, ein eigenständig real existierendes „Ich“, "mich" oder "Selbst" gibt es nicht.
Ob es ein „Ich“ jemals gab, kann ich streng genommen nicht beantworten, da nur meine Beobachtung und Wahrnehmung im JETZT möglich ist und nicht in der Vergangenheit. Es lässt sich nur sagen, dass in diesem Augenblick und in den Augenblicken, an dich ich mich in diesem Leben zurückerinnern kann, kein „Ich“ existierte. Daraus lässt sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schließen, dass es auch niemals so etwas wie ein „Ich“ gegeben hat.
Das was es allerdings gibt, ist das Glaubenskonzept „Ich“. Menschen benutzen das Konzept „Ich“, um im alltäglichen Leben miteinander kommunizieren zu können. Und Menschen glauben fest an dieses Konzept, was zu schrecklichem Leid führt. Gerade in diesem Augenblick benutze ich das „Ich“, um mich mit dir, Joram, austauschen zu können. Es ist aber „nur“ ein Glaubenskonzept und lässt sich in der Realität nicht finden.
2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Die „Ich-Illusion“ basiert auf der Vorstellung, dass Dinge eine eigene dauerhafte Persönlichkeit in Form eines eigenen „Ich“ oder „Selbst“ besitzen. Dies stellt insoweit eine Illusion dar, da ich dieses „Ich“ nicht mit meinen eigenen Sinnen wahrnehmen kann. Wo genau sollte das „Ich“ auch sein? Welches Organ ist das „Ich“ ? Wenn ich mir die Haare schneide, schneide ich dann ein Teil meines „Ich's“ ab? Oder, wenn ich gar ohne Arme und Beine geboren worden wäre, hätte ich dann weniger „Ich“ als jemand mit Armen und Beinen? Nein, natürlich nicht!
Die „Ich-Illusion“ entsteht genau in dem Augenblick, wenn aus dem durch den Sinneskontakt hervorgerufenen Gefühl (angenehm, unangenehm, neutral) zusätzlich Begehren und Anhaftung zu dem Erlebten oder der Form entsteht. Wenn also über das bloße Wahrnehmen hinaus, eine Art starke Verbindung zwischen dem Gefühl und dem Sinneskontakt vorgenommen wird. Bedingt durch Kontakt entsteht Gefühl und bedingt durch Gefühl entsteht Anhaftung. Diese Anhaftung an das Wahrgenomme wird als real und wahr empfunden und lässt wiederrum die Idee eines dauerhaften Etwas entstehen, dass MIR gehört. Das ICH ist geboren und das Leiden (dukkha) beginnt.
Ich erlebe diese Illusion am deutlichsten, wenn es um Anerkennung geht, um Bewertung oder auch um Zustimmung zu „Meiner“ Meinung. Wenn ich also jemandem z.B. die „Ich-Illusion“erklären möchte und der Gegenüber das nicht verstehen mag. Meist überkommt mich dann ein unangenehmes Gefühl. Aus diesem Gefühl erwächst nun ein neuer Gedanke aus dem ein Ungehaltensein entsteht und neue Gedanken kommen, die negativ bewertend mein Gegenüber bezeichnen. Anstatt nur wahrzunehmen und im Frieden zu bleiben, entsteht der Gedanke, der andere MUSS MEINER Meinung sein. Wäre da nicht der Glaube an ein „Ich“, bliebe nur Wahrnehmung ohne Bewertung und ohne weiteres Leid. Es entsteht eine Anhaftung an „es sollte so sein wie ICH das sehe“.
3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Die neue Situation besteht darin, diese vor genannte Kette zu unterbrechen. Es entsteht Bewußtheit und die Chance, aus dem Kreislauf auszubrechen. Ich bin in der Lage, diese Illusion zu spüren, und zu leben. Um beim Beispiel Anerkennung zu blieben. Ich nehme deutlich wahr, wenn ich die Ebene "Jetzt" verlasse und in die Illusion rutsche und mein Geist eine Geschichte konstruiert. Hier unterbreche ich den Kreislauf, atme, nehme wahr, lasse den Gedanken los. Die Praxis der Meditation hilft mir hier sehr.
4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Den letzten Impuls hat mir die Verknüpfung des Daseinsmerkmals Vergänglichkeit (anicca) mit dem Daseinsmerkmal Unpersönlichkeit (anatta) gegeben. Hier habe ich deutlich sehen können, dass alles dem Prozess des Vergehens unterworfen ist. Und wenn das so ist, dann gibt es auch nichts dauerhaftes, nichts persönliches, was die Zeiten überdauern könnte.
5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle beschreiben innere, psychische Vorgänge im Menschen. Sie stellen aber auch nur Konzepte dar, an Hand derer, bestimmte Vorstellungen über die Funktionsweise unseres Gehirns erklärt werden. Meines Erachtens sind diese Begriffe für das Durchschauen der „Ich-Illusion“ nicht wesentlich.
Zum Teil treffe ich den lieben langen Tag gar keine echten Entscheidungen. Das Leben passiert einfach. Ich wache auf, stelle Teewasser auf, frühstücke, das Telefon klingelt und ich nehme ab. Ich folge einfach den Anweisungen des Tages; ohne Preferänzen.
Viel interessanter ist die Frage, bin ich für meine Handlungen verantwortlich. Wie kann ich verantwortlich sein, wenn ein „Ich“ doch gar nicht existiert? Und in der Tat bin "Ich" auch nicht verantwortlich. Da gibt es nur Handeln, doch es gibt keinen Handelnden; es gibt nur Tat, keinen Täter. Es gibt Menschen, die unheilsame Handlungen, z.B. Töten begehen, doch es gibt keinen Mörder. Ich kann das spüren, ich kanns aber nicht erklären, vor allem könnte ich es nicht dem „Opfer“ erklären. Es muss aber so sein, denn diese Vorstellung heilt mein Leben, jeden Tag mehr und mehr. Die positive Sicht auf das JETZT, in dem ich in meinem Gegenüber einen Menschen sehe und nicht ein Konzept. Ich gebe mir jeden Tag Mühe, nicht auf die zwei kaputten Steine in der Wand zu schauen, sondern auf die eintausend gesunden Steine und darauf, was alles okay ist an den Menschen. Und indem ich das mache, verschwindet das Konzept Täter/Opfer. Für mich entsteht an diesem Punkt Mitgefühl.
6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Danke für dieses Forum und die Hilfe der Guides!
Danke auch dir, Joram!
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Re: Es gibt kein Ich, oder?
Bin zwar kein Guide hab aber doch eine Frage, zu 4:
Wo ist dukkha geblieben? Ist das in "Und wenn das so ist,..." oder wo?
Wo ist dukkha geblieben? Ist das in "Und wenn das so ist,..." oder wo?
Re: Es gibt kein Ich, oder?
Hallo Helmut9,
wenn du Illusion durchschaut ist, dann ist da kein Leiden mehr. Zumindest eine der Ursachen des Leidens ist dann verschwunden.
Mit "und wenn das so ist, ...." habe ich Bezug genommen auf den Prozess der Vergänglichkeit; als eine Schlussfolgerung. Wenn alles vergänglich ist, dann kann es kein dauerhaftes "Etwas" geben, was nicht vergänglich ist.
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wenn du Illusion durchschaut ist, dann ist da kein Leiden mehr. Zumindest eine der Ursachen des Leidens ist dann verschwunden.
Mit "und wenn das so ist, ...." habe ich Bezug genommen auf den Prozess der Vergänglichkeit; als eine Schlussfolgerung. Wenn alles vergänglich ist, dann kann es kein dauerhaftes "Etwas" geben, was nicht vergänglich ist.
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Re: Es gibt kein Ich, oder?
Das da kein Leiden mehr ist wenn die Ich-Illusion durchschaut ist ist eine Illusion. Alle drei Daseinsmerkmale sind immer vorhanden. Nur weil zwei als verknüpft erkannt werden heißt nicht das das Dritte verschwindet. Das erkennen von zwei macht Leiderzeugung durch Nachdenken schwerer aber Dukkha wird dadurch nicht als Daseinsmerkmal überwunden.Hallo Helmut9,
wenn du Illusion durchschaut ist, dann ist da kein Leiden mehr. Zumindest eine der Ursachen des Leidens ist dann verschwunden.
Mit "und wenn das so ist, ...." habe ich Bezug genommen auf den Prozess der Vergänglichkeit; als eine Schlussfolgerung. Wenn alles vergänglich ist, dann kann es kein dauerhaftes "Etwas" geben, was nicht vergänglich ist.
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Die heißen Merkmale des Dasein.
Also wo ist das Daseinsmerkmal: Dukkha geblieben?
Re: Es gibt kein Ich, oder?
Wenn ich erkenne, dass der Glaube an ein Selbst, EINE (nicht, DIE) Ursache für mein Leiden ist, und ich nach dem Erkennen der Unpersönlichkeit allen Seins, den Glauben an diese Illusion aufgebe, dann ist zumindest mein Leiden, was durch ein "Ich" verursacht wurde, verschwunden; als Teilaspekt; ganz subjektiv empfunden.
Das Daseinsmerkmal Dukkha wurde nicht aufgelöst.
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Das Daseinsmerkmal Dukkha wurde nicht aufgelöst.
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Re: Es gibt kein Ich, oder?
Ja so geht das. -()-Wenn ich erkenne, dass der Glaube an ein Selbst, EINE (nicht, DIE) Ursache für mein Leiden ist, und ich nach dem Erkennen der Unpersönlichkeit allen Seins, den Glauben an diese Illusion aufgebe, dann ist zumindest mein Leiden, was durch ein "Ich" verursacht wurde, verschwunden; als Teilaspekt; ganz subjektiv empfunden.
Das Daseinsmerkmal Dukkha wurde nicht aufgelöst.
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Re: Es gibt kein Ich, oder?
Hi, nur eine Sache kommt mir komisch vor:Ob es ein „Ich“ jemals gab, kann ich streng genommen nicht beantworten, da nur meine Beobachtung und Wahrnehmung im JETZT möglich ist und nicht in der Vergangenheit. Es lässt sich nur sagen, dass in diesem Augenblick und in den Augenblicken, an dich ich mich in diesem Leben zurückerinnern kann, kein „Ich“ existierte. Daraus lässt sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schließen, dass es auch niemals so etwas wie ein „Ich“ gegeben hat.
ist diese Antwort wirklich „rund“? Könnte es jemals ein „ich“ gegeben haben was jetzt nicht mehr da ist?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Es gibt kein Ich, oder?
Joram, du schreibst:
"Könnte es jemals ein „ich“ gegeben haben was jetzt nicht mehr da ist?"
Nein, kann es nicht, Joram. Den ein "Ich" was als dauerhaft definiert wird, kann sich nicht auflösen oder verschwinden. Es wäre ja dann bereits nie dauerhaft gewesen.
Bei mir machts klick.....
Meine Aussage von oben klingt so, als ob ich irgendwie ein "Ich" retten wollte, es vor dem Untergang schützen, als ob es mal eins gegeben haben könnte, doch nun ist es weg. Das ist natürlich auch nur eine Illusion, der ich da aufgesessen bin. Wenn etwas nicht dauerhaftes JETZT nicht existiert, dann hat es noch NIE existiert.
Ich meine der Osterhase ist jetzt auch nicht da und ich komme auch nicht auf die Idee zu sagen, naja... er könnte aber mal dagewesen sein, rein theoretisch (Um es scherzhaft mit Loriot zu sagen: "Theoretisch können Trompeter auch in Geigen blasen.") :-)
Okay, verstanden. Ich muss schmunzeln, es fühlt sich gerade irgendwie neu an. Meine Aussage zu diesem Punkt von oben, war schwammig, zweifelnd, unsicher. Nunmehr entsteht Klarheit.
Danke Joram, diesen Punkt nochmal angesprochen zu haben. :-)
Danke auch Helmut9, für deinen Einwurf. :-)
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"Könnte es jemals ein „ich“ gegeben haben was jetzt nicht mehr da ist?"
Nein, kann es nicht, Joram. Den ein "Ich" was als dauerhaft definiert wird, kann sich nicht auflösen oder verschwinden. Es wäre ja dann bereits nie dauerhaft gewesen.
Bei mir machts klick.....
Meine Aussage von oben klingt so, als ob ich irgendwie ein "Ich" retten wollte, es vor dem Untergang schützen, als ob es mal eins gegeben haben könnte, doch nun ist es weg. Das ist natürlich auch nur eine Illusion, der ich da aufgesessen bin. Wenn etwas nicht dauerhaftes JETZT nicht existiert, dann hat es noch NIE existiert.
Ich meine der Osterhase ist jetzt auch nicht da und ich komme auch nicht auf die Idee zu sagen, naja... er könnte aber mal dagewesen sein, rein theoretisch (Um es scherzhaft mit Loriot zu sagen: "Theoretisch können Trompeter auch in Geigen blasen.") :-)
Okay, verstanden. Ich muss schmunzeln, es fühlt sich gerade irgendwie neu an. Meine Aussage zu diesem Punkt von oben, war schwammig, zweifelnd, unsicher. Nunmehr entsteht Klarheit.
Danke Joram, diesen Punkt nochmal angesprochen zu haben. :-)
Danke auch Helmut9, für deinen Einwurf. :-)
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Re: Es gibt kein Ich, oder?
Danke für deine Antworten Forgive :-)
es werden jetzt andere Guides sie lesen
und wenn noch Fragen kommen werden diese gepostet.
Dies kann ein Weilchen dauern. :-)
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es werden jetzt andere Guides sie lesen
und wenn noch Fragen kommen werden diese gepostet.
Dies kann ein Weilchen dauern. :-)
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Es gibt kein Ich, oder?
Mir fiel das "Und, wenn das so ist..." auf. Mehr war nicht. Ein winziger Zweifel der ein Same ist für Flucht in Sicherheit des Glaubens. Ein Schmunzeln reicht.-()-
Re: Es gibt kein Ich, oder?
Glückwünsche Forgive :-)
Die anderen Guides haben nichts mehr hinzugefügt,
so kann ich nur sagen, herzlich Willkommen.
Auf Facebook gibt es noch einige Gruppen die für Interessant sein können,
ich schreibe dir eine PN und erkläre dort wie es weiter gehen kann, wenn du möchtest.
Liebe Grüße
Joram
Die anderen Guides haben nichts mehr hinzugefügt,
so kann ich nur sagen, herzlich Willkommen.
Auf Facebook gibt es noch einige Gruppen die für Interessant sein können,
ich schreibe dir eine PN und erkläre dort wie es weiter gehen kann, wenn du möchtest.
Liebe Grüße
Joram
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
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