Was ist die Quelle der Antwort, ist es eine Intellektuelle Antwort, oder kommt sie aus eigenem Erleben?Der Sucher ist eine "Intention", ein Gedanke.
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Was ist die Quelle der Antwort, ist es eine Intellektuelle Antwort, oder kommt sie aus eigenem Erleben?Der Sucher ist eine "Intention", ein Gedanke.
Um ehrlich zu sein denke ich die Quelle ist Intellektuell. Meine Gedanken können bewußt aus der "Vogelperspektive" beobachtet werden, aber mit Intentionen klappt das noch nicht so gut. Das Handeln wird zwar gesehen, aber bei "Entscheidungen" ist da Unsicherheit, speziell wann sie aufgetreten sind. Zum Beispiel sitze ich und merke später die Absicht schon länger aufstehen zu wollen, dann wird diese Absicht bemerkt aber nicht genau im Moment, wann die Absicht aufgetaucht ist. Wenn ich sehen will ob ein autonomes "Ich" existiert könnte das vielleicht hilfreich sein um zu sehen das da eine "Illusion" ist? Wenn es gesehen werden könnte das kein "Ich" entscheidet, sondern die Intention "erwischt wird" wenn sie auftaucht?Was ist die Quelle der Antwort, ist es eine Intellektuelle Antwort, oder kommt sie aus eigenem Erleben?
Schauen wir den Satz „Der Sucher ist eine "Intention", ein Gedanke.“ Noch mal an: Was kann der Sucher sonst sein, wen keine Intension/Gedanke/Wille/Identifikation? Kann der „Sucher“ etwas sein, was „Inherent“ ist, etwas was „nicht aus was anderes zusammengesetzt ist“? Kann der Sucher „für sich alleine stehen“?Um ehrlich zu sein denke ich die Quelle ist Intellektuell.
Da werden die bewussten und unbewussten Ebenen angesprochen. Hat es vielleicht mit der Suche nach Kontrolle zu tun? Die Entstehung einer Absicht kann zwar manchmal während des Entstehungsprozesses erkannt werden, aber niemals alle Absichten gleichzeitig. Das ist zu viel für das Gehirn.Meine Gedanken können bewußt aus der "Vogelperspektive" beobachtet werden, aber mit Intentionen klappt das noch nicht so gut. Das Handeln wird zwar gesehen, aber bei "Entscheidungen" ist da Unsicherheit, speziell wann sie aufgetreten sind. Zum Beispiel sitze ich und merke später die Absicht schon länger aufstehen zu wollen, dann wird diese Absicht bemerkt aber nicht genau im Moment, wann die Absicht aufgetaucht ist.
Die „Intension zu erwischen“ ist nicht der Weg um die Ichillusion zu erkennen.Wenn ich sehen will ob ein autonomes "Ich" existiert könnte das vielleicht hilfreich sein um zu sehen dass da eine "Illusion" ist? Wenn es gesehen werden könnte das kein "Ich" entscheidet, sondern die Intention "erwischt wird" wenn sie auftaucht?
Einerseits kann der Sucher als ein Prozess gesehen werden, als Intention, Gedanke, Handlungsabsicht, schauen "wollen" ob es ein Ich gibt. Andererseits ist der Sucher gar nicht da, genauso wenig wie Begriffe real sind, wie "Intention", "Gedanke, "Handlungsabsicht". Da wird das Erlebte ja schon differenziert und ist nicht mehr wirklich das Erlebte. In diesem Sinne kann der "Sucher" nicht für sich alleine stehen und ist auch nicht aus etwas zusammengesetzt. Das erscheint mir paradox.Schauen wir den Satz „Der Sucher ist eine "Intention", ein Gedanke.“ Noch mal an: Was kann der Sucher sonst sein, wen keine Intension/Gedanke/Wille/Identifikation? Kann der „Sucher“ etwas sein, was „Inherent“ ist, etwas was „nicht aus was anderes zusammengesetzt ist“? Kann der Sucher „für sich alleine stehen“?
Ok, das geht in der Tat nicht :)Da werden die bewussten und unbewussten Ebenen angesprochen. Hat es vielleicht mit der Suche nach Kontrolle zu tun? Die Entstehung einer Absicht kann zwar manchmal während des Entstehungsprozesses erkannt werden, aber niemals alle Absichten gleichzeitig. Das ist zu viel für das Gehirn.
Ist es möglich achtsam zu gehen, den Atem dabei wahrzunehmen und nebenbei zu telefonieren? (Die Liste kann leicht verlängert werden. Herz, Muskeln, Blutpochen, Geräusche, usw. … ;-)
Objektiv gibt es kein "mein" das ist klar. Die Identifikation entsteht durch Wollen, Besitzverhalten, Konservierung, Anhaftung. Wenn ich sage "das ist mein Tisch", dann impliziert das es ist diesem "meinem" Körper zugehörig. So wächst die Illusion? Es gibt kein "mein" und wenn alles weggenommen wird, was "mein" ist, dann ist da nichts übrig was ein "Ich" sein könnte.Um die Ichillusion zu erkennen muss „die Quelle“ untersucht werden. Du sagtest oben: „Meine Gedanken“ – woher kommt dieses „Meine“? Was für Empfindung/Absicht/Identifikation entsteht dabei? Sind „meine Gedanken“ wirklich „mein“?
Wenn das „Meine“ wirklich erkannt wird, wird die Illusion „durchlässig“.
Was bleibt wenn man das „Meine“ aus der Gleichung rausnimmt?
Schau “deine” Hand an. Forsche sie. Ganz genau.Einerseits kann der Sucher als ein Prozess gesehen werden, als Intention, Gedanke, Handlungsabsicht, schauen "wollen" ob es ein Ich gibt. Andererseits ist der Sucher gar nicht da, genauso wenig wie Begriffe real sind, wie "Intention", "Gedanke, "Handlungsabsicht". Da wird das Erlebte ja schon differenziert und ist nicht mehr wirklich das Erlebte. In diesem Sinne kann der "Sucher" nicht für sich alleine stehen und ist auch nicht aus etwas zusammengesetzt. Das erscheint mir paradox.
Was bleibt übrig?Es gibt kein "mein" und wenn alles weggenommen wird, was "mein" ist, dann ist da nichts übrig was ein "Ich" sein könnte.
Hand ist eine bestimmte Form zu sehen, ein taktiles Gefühl fühlen.Schau “deine” Hand an. Forsche sie. Ganz genau.
Was ist wirklich da? Ist „Hand“ ein Prozess? Intension? Gedanke? Handlungsabsicht? Bedarf „Hand“ um zu „sein“, ein „Ich“, ein „Sucher“?
"Sein" oder "Fluss von Empfindungen",
Was bleibt übrig?
Ja, der „Sucher“ kann nicht für sich alleine stehen. Es scheint mir aber als ob alles was wir wahrnehmen nur „Zusammengesetztes“ ist.In diesem Sinne kann der "Sucher" nicht für sich alleine stehen und ist auch nicht aus etwas zusammengesetzt. Das erscheint mir paradox.
Der "Sucher" kann nicht für sich alleine stehen. Mit "paradox" meinte ich das einerseits hereingezoomt werden kann und in der Tat alles zusammengesetzt ist. Der "Sucher" ist Gedanken, Absichten usw. Gedanken bestehen aus Bildern und Sprache, Bilder aus Farben, Sprache aus Worten usw. andererseits ist alles im beständigen Fluss und das Zusammengesetztsein wie einzelne Momente aus dem Fluss. So erscheint alles einerseits untrennbar und andererseits immer weiter zerlegbar.Ja, der „Sucher“ kann nicht für sich alleine stehen. Es scheint mir aber als ob alles was wir wahrnehmen nur „Zusammengesetztes“ ist.
„Hand“ zum Beispiel, besteht aus Finger, Muskeln, Adern, Haut, Härchen, Nägel usw…
Das Wort „Hand“ ist schließlich nur ein Sammelbegriff der nur der Kommunikation dient. Genauso wie der Begriff „Ich“ oder „Sucher“.
Wo ist da ein Paradox? Wieso kann der "Sucher" nicht aus etwas Zusammengesetztes bestehen?
Ja, dem stimme ich gerne zu.So erscheint alles einerseits untrennbar und andererseits immer weiter zerlegbar.
Ich fühle keinen Durchbruch oder so etwas, also kann ich nicht viel dazu sagen.Ist es aber nur einer oberflächlicher Gedanke, wie ein Rätzel der zu lösen ist, oder geht die Antwort durch das Rückenmark und hinterlässt Spuren?
Was für Bedeutung hat deine Antwort, einerseits untrennbar und andererseits immer weiter zerlegbar, auf deinen Alltag?
Es gibt nur das Konzept von "Ich" als Bezugspunkt, z.B. praktisch fuer Unterhaltungen. In der Erfahrung ist kein Ich zu finden. Als was als Ich angesehen würde, währe immer weiter zerlegbar. Es gibt keinen Denker, nur Gedanken, keinen Wahrnehmer nur Wahrnehmung, keinen Fühler nur fühlen.1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Die Ich-Illusion entsteht im Denken über Identifikation. Gelegentlich wenn etwas gesehen wird, z.B. ein Notebook, kommt ein Gedanke ah das ist "mein" Notebook. Da ist Schmerz wird zu "ich habe" Schmerzen. Es wird in den Gedanken angeheftet.2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Ich fühle keinen Unterschied.3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Mir ist etwas eingefallen, was mir vor Jahren schonmal klar geworden ist. Das alle begrifflichen Konzepte niemals die Realität sein können. Z.B. wurde irgendwann einmal definiert, etwas das so und so ist, ist ein Tisch. Ist der Tisch aber etwas inherent Existierendes? Es gibt keinen Unterschied zwischen Tisch und Nicht-Tisch. Jedwede Definition enthält Abgrenzungen die nicht real sind. Genauso ist es mit dem "Ich".4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Entscheidung: Aufgrund von Gedanken und Einflüssen die vorher da wahren wird etwas gemacht oder nicht gemacht. Im Nachhinein wird daran ein Etikett geheftet, "Ich habe mich" entschieden.5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Ich möchte Dir für die Zeit danken, die Du in mich investiert hast. Ich bin auch nicht sicher ob es das schon war oder ich es nur "intellektuell" begriffen habe. Wie merke ich den Unterschied?6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Suche Kontakt zu den Gefühle/Empfindungen. Mehr Erleben/spüren, weniger denken. ;-)Ich bin auch nicht sicher ob es das schon war oder ich es nur "intellektuell" begriffen habe. Wie merke ich den Unterschied?
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