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0kay
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Mit dabei

Postby 0kay » Tue Mar 24, 2015 1:34 pm

Guten Tag,

ich lebe östlich von Hamburg und bin in den Prozeß des Zur-Stille-Kommens eingebunden. Erste Entfremdung, belastend wahrgenommen, gab es vor langer Zeit. Rückkehr zu relativer Ruhe in der Umwelt. Später Foren und Bücher, Einblick in Religionen, Ausblick auf Meditationen ohne sich festzuhalten. Klangschalen manchmal oder mynoise.net für mehr Ruhe.

Nun gibt es hier gelegentlich Stille oder ruhige Betrachtung.
Manchmal sah ich jemand vorbeigehen, still, intensiv im hier und jetzt und. Das zog mich an und gibt Beispiel.

Gewünscht sind derzeit mehr Impulse von Geeigneten, vielleicht gelegentliche Treffen weil anschauen und dabei sein leichter umsetzbar sein kann. Ich möchte gern abklären wo ich stehe.
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ich kurz vorgestellt

Postby 0kay » Wed Mar 25, 2015 10:28 am

Einführungstexte und einige Dialoge sind gelesen, in dem Muster versuche ich es auch.
Wenn ihr Fragen oder Hinweise habt schreibt gern mit.

Warum hier mitschreiben, was soll erreicht werden?
Es kostet Zeit, schmerzt und behindert, ist unnütz, es nervt. Es reicht. Der Komplex des ich-Empfindens... Manche meinen es ist ein Lebewesen, das getötet werden muß. Das sehe ich nicht so, im Gegenteil:

Es muß nichts getötet werden und da ist kein Lebewesen das ich heißt. Vielleicht lassen wir es lieber in eine geeignetere Form fließen, angenehm... Schauen wir wo es herkam und was vorher war:

Vorher war Sehen, Hören und Fühlen. Situationen und Erlebnisse wurden wahrgenommen, sie gingen ineinander über und wechselten sich ab, bis... der Dreijährige aufwachte nach dem Mittagsschlaf. Gedanken kamen: "Die Großen, sie wissen so viel was richtig ist, können zu allem etwas sagen, haben zu allem eine Meinung.
Und hier? Überfordert, unangenehm. Fehlt hier, will ich auch!"
Dann kamen Gedanken. Ein kurzes Schmunzeln. Ein Gefühl eigener Wichtigkeit, ein kleines angenehmes Gefühl dabei, das aber viel zu schnell vorbei war. Dann Sehen und erste Bewertungen: "Da liegt ja alles herum im Zimmer, der Inhalt der Spielekiste. Sieht blöde aus!"
Ein unangenehmes Gefühl und innerer Schmerz kamen auf. Wollte -ich- nicht. Weitere Gedanken: "Hoffentlich kommt sie bald (Mama) und räumt das weg. Abendessen ist auch bald."
Tatsächlich kam sie, es wurde aber nicht so aufgeräumt wie gewünscht. ICH mußte das machen, VOR dem Abendessen. Das Gefühl von Überforderung, Schmerz, sich genötigt fühlen und trostloses Weinen. Erste negative Auswirkungen des ich, das es sich ganz anders vorgestellt hat.

Der Wunsch zum ich entstand durch die Gesellschaft in der mein Körper lebte. Dort ist es üblich ein ich zu haben, zu allem eine Meinung haben wollen und ganz vehement durchsetzen.
Eine überwältigende Decke gemeinsamer Ansichten, ausgebreitet über Stadt und Land, wurde erlebt und der Versuch des Nachvollziehens geschaffen, von außen angeregt, weil man sich ausgegrenzt fühlte.

Ein unzuverlässiger Kamerad, das ich:
Gedanken kommen, irgend welche, und schon hat das ich eine Meinung. Ob´s zutrifft - egal. Wenn es später gut war kann man darauf zurückkommen, sonst vergessen wir´s lieber, irren ist menschlich. Oder wenn´s besonders schön ist. Nehmen wir zum Beispiel ein Treffen mit besonders lieben Leuten. Man ist voll im hier und jetzt, nimmt wahr, agiert, ist zufrieden bis glücklich. Kein ich ist zu sehen oder zu hören, nicht da, verreist oder abgeschaltet weil´s im Moment so schön ist. Dann ist es wieder da, die Glücklichkeit hat sich abgenutzt, ist dahin. Erste kritische Gedanken, schmerzhafte, dabei vielleicht das Gefühl eigener Wichtigkeit oder die Wahrnehmung des eigenen Körpers, der eigenen Ausstrahlung und die Interpretation des Gefühlten als ich.

Bin ich aber nicht. Nicht der Körper, nicht die Gedanken, nicht die Gefühle, nicht die Wahrnehmung. Nicht die Schmerzen und nicht die angenehmeren Empfindungen.

Im Traum läuft das anders, das sind Wahrnehmungen, Empfindungen, da wird gegangen, Aktionen und Entscheidungen laufen ab. Ein ich wie hier ist dort nicht zu sehen, lediglich Gedanken die kommen und in die Aktionen dort einfließen.

Es geht auch anders. Manche nennen es kleine Satori, kurze Ausblicke auf vielleicht kommende schöne Ereignisse:
Ein Gefühl intensiver Stille. Gedanken ruhen. Umgebung wird wahrgenommen, es wird hin und her gegangen und Kleinigkeiten, unwesentlich, werden erledigt. Ruhig eingebettet in Unendlichkeit und Ewigkeit. Kein ich, keine Hektik. Kleine, leise Gedanken ganz im Hintergrund, weit entfernt. Das reicht um zu funktionieren, meint man, und schon ist es wieder da:

Die Realität stellt sich dar wie zuvor. Gedanken sprudeln, negative Vorstellungen zur Zukunft und negative Erlegnisse aus der Vergangenheit drängen sich auf und lassen das Tagesgeschehen als Nebensächlichkeit erscheinen, das fühlt sich schmerzhaft an.

Das will -ich- nicht, wehre mich dagegen durch aktiv sein, schneller arbeiten oder den Versuch im Geiste auf die negativen, schmerzhaften Gedanken zu antworten.
Das gibt kurze Erleichterung, aber auch die fühlt sich nicht allzu gut an und ist schnell vorbei und das Gedankenkarussell dreht sich weiter. Im Englischen heißt Karussell merry-go-round aber ein glücklich-rundherum ist es hier nicht sondern unangenehm, das soll aufhören oder in den Hintergrund treten.
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Negative ich-Fragen

Postby 0kay » Wed Mar 25, 2015 4:59 pm

Bin mißgelaunt. Warum Fragen zum ich stellen oder beantworten, wenn es schon soweit bewußt scheint, daß es eine Konstruktion ist, sehr flexibel und immer wieder neu, schnell zu haben.

Wonach schauen für einen "Ja ist wirklich nicht da"-Anschein und warum?
Warum ein hier nachvollziehbares Konzept zur ich-Illusion innerhalb illusionärer Wahrnehmungen und Gedanken durch die Illusion einer Gewißheit ersetzen wollen?
Sage ich, mißgestimmt und schaue von den Fragen weg denn sie sind ohne Bedeutung.

Es ist nicht eure Mißstimmung, bin selbst dafür verantwortlich, vielleicht. Könnte sie durch Betrachtung auflösen, aber die Fragen bleiben.
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Re: Mit dabei

Postby Joram » Thu Mar 26, 2015 6:10 am

Hallo 0kay,

ich möchte dich gerne ein Stück begleiten.

Die Regeln des Forum`s hast du gelesen?
http://liberationunleashed.com/nation/v ... f=18&t=337

Ich gehe davon aus und lege einfach los.
Ruhig eingebettet in Unendlichkeit und Ewigkeit. Kein ich, keine Hektik. Kleine, leise Gedanken ganz im Hintergrund, weit entfernt. Das reicht um zu funktionieren, meint man, und schon ist es wieder da:
Die Realität stellt sich dar wie zuvor. Gedanken sprudeln, negative Vorstellungen zur Zukunft
Die Realität…
Hmm…
Wie ist dieses Wort zu begreifen?
Was ist „Die Realität“?
Ist die Realität „das was sich darstellt“, oder eher „Ruhig eingebettet in Unendlichkeit und Ewigkeit. Kein ich, keine Hektik.“?

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Re: Mit dabei

Postby 0kay » Thu Mar 26, 2015 9:22 am

Hallo 0kay,
ich möchte dich gerne ein Stück begleiten.


Hallo Joram,
danke sehr.

Die Realität…
Hmm…
Wie ist dieses Wort zu begreifen?

Momentane Sinneseindrücke, Gedanken und Gefühle mit denen es sich hier lebt, leben muß.
Oder intensiv erlebte Stille ohne Form und Zeit zusammen mit obigem, vielleicht auch nur die Stille falls das andere irgendwann fehlt und trotzdem Gewahrsein besteht.
Gewahrsein in Zusammenhang mit dem Ablauf der Dinge.

Was ist „Die Realität“?
Ist die Realität „das was sich darstellt“, oder eher „Ruhig eingebettet in Unendlichkeit und Ewigkeit. Kein ich, keine Hektik.“?


Beides, je nach momentanem Zustand.
Normal, gewohnt ist hier "das was sich darstellt". Mit erweiterter Sicht fühlt sich das im Rückblick allerdings eingeschränkt an, ein Gefühl der Verzweiflung darüber taucht dann gelegentlich auf.

Ungewohnt und daher etwas schmerzhaft wirkte "Ruhig eingebettet". Da war auch Angst ob man damit immer so leben kann und ob die Ehe weiterhin machbar ist. Allerdings fühlte sich das trotz allem intensiver, wacher und richtig an.

Sprache ist beschränkt und teils langatmig oder mißverständlich. Wenn du lieber kurze Antworten möchtest ohne Ansichten und Gefühltes bitte mitteilen.

0kay
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Re: Mit dabei

Postby Joram » Thu Mar 26, 2015 12:25 pm

[Realität ist] Momentane Sinneseindrücke, Gedanken und Gefühle mit denen es sich hier lebt, leben muß.
Oder intensiv erlebte Stille ohne Form und Zeit zusammen mit obigem,…
Also ist Beides „Realität“. Mal die Stille und mal Sinneseindrücke, Gedanken und Gefühle. Das heißt dass: „und schon ist es wieder da: Die Realität stellt sich dar wie zuvor.“, weder „besser“ noch „schlechter“ sei, oder?

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Re: Mit dabei

Postby 0kay » Thu Mar 26, 2015 1:04 pm

Realität passiert. Es gibt Phasen die schmerzhafter als andere sind, dann entstehen Gefühle und Gedanken die für Abhilfe sorgen wollen. Besser und schlechter sind Interpretationen von Schmerz nicht da und Schmerz da.


Anderen Fragen hier im Forum und meine Antworten, derzeit:

Zeig mir dass es ein "Ich" gibt, oder geben könnte.

Geht nicht.
Verschiedene Bewußtseinszustände passieren, manchmal ist ein ich vorhanden und manchmal nicht.
Wenn sich negative Gefühle einstellen... wenn etwas erlebt wird oder ein sich etwas vorstellen oder erinnern dazu führt, daß ohne angemessene Distanz betrachtet wird, daß Gefühle ohne angemessene Distanz erlebt werden... dann ist ich. Beim Gefühl ruhiger Zufriedenheit wird kein ich wahrgenommen.


Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?

Hier ist im Moment Desinteresse wenn jemand aufgeregt sagt "ich meine". Es gibt hier auch keinen eigenen Anreiz sich mit ich, mich und selbst zu befassen.
Trotzdem kommt oft Betroffenheit und negative Gefühle auf wenn etwas nicht läuft wie gewünscht oder Texte gelesen werden die Schmerz auslösen oder wenn jemand versucht seine Meinung hier durchzusetzen. Daher nur der indirekte Schluß, daß es Betroffenheit und negative Gefühle gibt wenn ein verstecktes ich reaktive Interpretationen auf Wahrnehmungen anbringt bevor bewußt wahrgenommen wird.


Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.

Eingefahrene und daher leichtgängige Denkweisen. Sie sind dann immer als Filter der Wahrnehmung aktiviert und hängen der Wahrnehmung das Attribut "ich bin" an. Diese ich-Denkweisen rufen oft auch aus Selbstschutz negative Gefühle und/oder Kommentare als "ich meine" hervor.


Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.

Alles wie vorher, kein besonderes Illusion durchschauen.


Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Keine Ahnung, ob es noch etwas zu durchschauen gibt.


Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Für was davon bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.

Entscheidung findet statt. Wenn möglich gibt´s vorher viele Informationen, oft auch nicht. Gedanken tauchen auf, für und wider. Gefühle tauchen auf und irgendwann taucht als Folge der oft schmerzhaften Gefühle ein Gedanke als Entscheidung auf.

Absicht ist ein negativ empfundenes Gefühl auf die Vorstellung von Unvollkommenheit. Das stärker werdende negative Gefühl hat Gedanken als Folge, die Taten hervorrufen können.

Freier Wille kann im Ablauf von Entscheidung und Absicht nicht gefunden werden. Er gehört vielleicht zum ich, den Antworten des ich auf die Frage wieso. Das Gefühl von ungestörter Ausübung von Absicht und Entscheidung.

Wahl und Entscheidung gehören zusammen.

Kontrolle ist das Gefühl, daß alles so läuft wie in der Vorstellung. Kontrolle ist der ungestörte Ablauf äußerer Erscheinungen. Kontrolle ist, wenn ich-Empfindungen das Gewahrsein beeinflussen.

Verantwortlich sein: Im Äußeren laufen Dinge ab, die beeinflußt werden können um sich wohl zu fühlen. Auf die Beobachtung und Interpretation als Unvollkommenheit können Absicht, Wahl, Entscheidung und Kontrolle folgen. In erster Linie ist es ein eher negatives, zwanghaftes Gefühl von tun-müssen oder von nur-ich-kann.

Beispiel: Die Wand ist schmutzig.
Nur ich kann es so lassen wie es ist oder die Wand abwaschen oder neu streichen ;)

Beispiel: Verwandte brauchen Hilfe, haben Schmerzen.
Hier entsteht nach Beobachtung Mitgefühl, Schmerzen. Als Folge Absicht, Wahl, Entscheidung, Kontrolle.
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Re: Mit dabei

Postby Joram » Thu Mar 26, 2015 6:56 pm

Es gibt Phasen die schmerzhafter als andere sind
Ja, das stimmt. Nur wieso? Was ist der Grund für den Schmerz?
Zeig mir dass es ein "Ich" gibt, oder geben könnte.

Geht nicht.
Verschiedene Bewußtseinszustände passieren, manchmal ist ein ich vorhanden und manchmal nicht.
Kann man also sagen, dass das „Ich“ ein Fantasieprodukt ist, wenn es manchmal vorhanden ist und manchmal nicht?
Oder ist es eher wie eine Wasserwelle, die nur vorhanden ist, wenn die Bedingungen dafür vorhanden sind?


Las uns eine Sache nach der andere angehen und die Abschlussfragen zum Schluss anschauen, ansonsten wird es nicht gut klappen, okay? :-)



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Re: Mit dabei

Postby 0kay » Thu Mar 26, 2015 9:27 pm

0kay meinte zum Begriff Realität...es gibt Phasen die schmerzhafter als andere sind

Ja, das stimmt. Nur wieso? Was ist der Grund für den Schmerz?

Ein Grund ist Nicht-Hinnehmen, Ablehnen dessen was gerade ist.

Überforderung, zu viele Dinge gleichzeitig tun ist oft ein Grund für Schmerz.
Oder die Folge des Ablehnens: Gedanken-Kino während ungeliebter Tätigkeit-Schmerz, Langeweile-Schmerz.
Gedanken verfolgen während man tätig ist.
Verlust des Gewahrseins hat Gedanken zur Folge, die nur unbewußt verfolgt werden, gefolgt von Schmerz wegen Überforderung und weiterer Gedanken um den Schmerz unbeachtet zu lassen.
Das ich meint: "Leistungsfähig sein, Könner sein, gleichzeitig Gedanken verfolgen und körperlich arbeiten geht gut, sind ja verschiedene Dinge und man kann ja auch die linke und die rechte Hand gleichzeitig benutzen. Nicht denken bei der Arbeit ist Dumpfheit, Blödheit!"
Das ist falsch: Gleichzeitig unterschiedliche Dinge tun/denken führt zu Verlust des Gewahrseins, Überforderung, negativen Gefühlen und Gedanken.


Kann man also sagen, dass das „Ich“ ein Fantasieprodukt ist, wenn es manchmal vorhanden ist und manchmal nicht?
Da ist Sein, Energie strömt. Ein ich kann sich darin bilden, ist aber kein selbständiges Leben sondern eher eine Verwirbelung.

Oder ist es eher wie eine Wasserwelle, die nur vorhanden ist, wenn die Bedingungen dafür vorhanden sind?

Das wollte ich vorhin nicht so anmaßend ausdrücken, aber genau so fühlt es sich an. Wenn man im Fluß ist stört kein ich und die Abwesenheit fällt auch nicht auf. Ich scheint eine Resonanz zu sein. Eine Art stehende Welle, der Wellenkamm oder ein Wirbel im Wellenkamm.


Las uns eine Sache nach der andere angehen und die Abschlussfragen zum Schluss anschauen, ansonsten wird es nicht gut klappen, okay? :-)

Guter Guide, danke, sehr 0kay
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Re: Mit dabei

Postby Joram » Fri Mar 27, 2015 8:04 pm

Oder ist es eher wie eine Wasserwelle, die nur vorhanden ist, wenn die Bedingungen dafür vorhanden sind?

Das wollte ich vorhin nicht so anmaßend ausdrücken, aber genau so fühlt es sich an. Wenn man im Fluß ist stört kein ich und die Abwesenheit fällt auch nicht auf. Ich scheint eine Resonanz zu sein. Eine Art stehende Welle, der Wellenkamm oder ein Wirbel im Wellenkamm.
Ist im Fluss, (Prozess „Welle“; Gefühl „Überfordert sein“ … ) ein „Ich“ zu finden? Und wenn ja, wie wird dieses „Ich“ wahrgenommen?

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Ps. Bitte nur hier Beiträge schreiben, wir sollten uns auf das hier konzentrieren. Bitte.
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Re: Mit dabei

Postby 0kay » Fri Mar 27, 2015 11:36 pm

Ist im Fluss, (Prozess „Welle“; Gefühl „Überfordert sein“ … ) ein „Ich“ zu finden? Und wenn ja, wie wird dieses „Ich“ wahrgenommen?

Gefühle und Gedanken tauchen auf. Kein ich vorher, kein ich nachher. Eingeschränkt wahrnehmen läßt den Eindruck eines eigenen ich und weitere Ausführungen zu. Schmerzgefühl als ich verkleidet.

Ps. Bitte nur hier Beiträge schreiben, wir sollten uns auf das hier konzentrieren. Bitte.
Sehr gern.
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Re: Mit dabei

Postby Joram » Sat Mar 28, 2015 6:24 am

Gefühle und Gedanken tauchen auf. Kein ich vorher, kein ich nachher. Eingeschränkt wahrnehmen läßt den Eindruck eines eigenen ich und weitere Ausführungen zu. Schmerzgefühl als ich verkleidet.
Muss noch mal nachhacken:
Wie wird das „Ich“, „Ich-Empfindung“, „Ich-Eindruck“, „Ich-Verkleidung“ wahrgenommen?

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Re: Mit dabei

Postby 0kay » Sat Mar 28, 2015 9:53 am

Kommt von außen als Gefühl.
Dein schönes Bild, Baum und Licht das hindurchstrahlt.
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Re: Mit dabei

Postby Joram » Sat Mar 28, 2015 4:49 pm

Kommt von außen als Gefühl.
Dein schönes Bild, Baum und Licht das hindurchstrahlt.
Ziemlich unscharf also, dieses „Ich“… „poetisch“… wie Schneewittchen oder der Weihnachtsmann…

Willst Du weiter träumen, oder willst Du „ankommen“?
Manche wollen schön weiter träumen. Ist auch okay…

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Re: Mit dabei

Postby 0kay » Sat Mar 28, 2015 8:39 pm

Ziemlich unscharf also, dieses „Ich“… „poetisch“… wie Schneewittchen oder der Weihnachtsmann…
Dornröschen. Schrödingers Katze - tot, untot oder Illusion. Hier ist die Kiste, was ist drin?

Willst Du weiter träumen, oder willst Du „ankommen“?
Alles zur passenden Zeit. Wer will, wer kommt an und ist das so, angekommen sein? Wie geht es weiter?

Manche wollen schön weiter träumen. Ist auch okay…
Auch wenn´s schmerzt ist träumen sein.

Gewahrsein, Achtsamkeit hat hier keine Tradition und sollte wegen der vielen Ablenkungen vielleicht trainiert werden. Hast du Anregungen oder Fragen für mich?
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