Das hat mit Religion, Spiritualität oder Philosophie nichts zu tun. Es ist einfach die unvoreingenommene Überprüfung deiner Annahmen und Vorstellungen aus erster Hand. Dazu brauchst du nur Neugier und Ehrlichkeit. Der Weg ist so lang oder so kurz wie du ihn machst.
Ich begleite dich.
Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Hallo Rahaen
ok ich würde gern deine Hilfe als Guide in Anspruch nehmen :) Habe schon einiges hier gelesen und mich auch schon vorher viel mit ähnlichen Themen beschäftigt, zB mit den Büchern von E.Tolle.
No-Self ist mir ein Begriff und auch im Prinzip klar, was damit gemeint ist. Ich versteh es auch, aber ich krieg den "Dreh" nicht, es auch zu "sehen", was immer das heißt.
Vielleicht kannst Du mir den entscheidenden Hinweis geben :)
ok ich würde gern deine Hilfe als Guide in Anspruch nehmen :) Habe schon einiges hier gelesen und mich auch schon vorher viel mit ähnlichen Themen beschäftigt, zB mit den Büchern von E.Tolle.
No-Self ist mir ein Begriff und auch im Prinzip klar, was damit gemeint ist. Ich versteh es auch, aber ich krieg den "Dreh" nicht, es auch zu "sehen", was immer das heißt.
Vielleicht kannst Du mir den entscheidenden Hinweis geben :)
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Hallo Rüdiger,
freut mich, dass du da bist. Ich gehe den Weg gerne mit dir. :)
Erzähl mir erstmal warum du No-Self sehen möchtest und was deine Erwartungen sind.
freut mich, dass du da bist. Ich gehe den Weg gerne mit dir. :)
Erzähl mir erstmal warum du No-Self sehen möchtest und was deine Erwartungen sind.
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Hi Rahaen
Vielen Dank für Deine Hilfe!
Also, durch no-self möchte erreichen, allgemein die Dinge klarer und unvoreingenommener zu sehen.
Außerdem möchte ich, daß mein Wohlbefinden und meine Handlungen nicht länger durch meine Vergangenheit konditioniert ablaufen. Denn ich vermeide bestimmte Sachen, die früher vielleicht schlecht gelaufen sind, wodurch ich mir vieles verbaue.
Und ich hoffe, daß ich Situationen oder Personen, die auf mich einwirken, nicht mehr auf mich beziehe. Also Kritik oder Fehlschläge sollen mich weniger belasten.
Das ist im Prinzio, was ich mir vorstelle.
Vielen Dank für Deine Hilfe!
Also, durch no-self möchte erreichen, allgemein die Dinge klarer und unvoreingenommener zu sehen.
Außerdem möchte ich, daß mein Wohlbefinden und meine Handlungen nicht länger durch meine Vergangenheit konditioniert ablaufen. Denn ich vermeide bestimmte Sachen, die früher vielleicht schlecht gelaufen sind, wodurch ich mir vieles verbaue.
Und ich hoffe, daß ich Situationen oder Personen, die auf mich einwirken, nicht mehr auf mich beziehe. Also Kritik oder Fehlschläge sollen mich weniger belasten.
Das ist im Prinzio, was ich mir vorstelle.
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Es ist grundsätzlich hilfreich, dass du nicht davon ausgehst Superkräfte zu bekommen. ;) Im Ernst, versuch erstmal deine Vorstellungen beiseite zu legen. Das einzige, was wir hier tun, ist der Wahrheit auf den Grund gehen. Das ist alles. Du lernst hier nichts, du bekommst nichts dazu, ich helfe dir einfach nur dabei selbst herauszufinden und zu überprüfen was real ist und was nicht.
Das ganze läuft so ab, dass ich dir Fragen stelle und du findest die Antwort in deiner direkten Wahrnehmung. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort, das einzige was zählt ist, dass sie nur aus deiner direkten Wahrnehmung stammt, wirklich einfach nur das, was du in dem Moment siehst.
Versuch nicht was bestimmtes zu sehen, sondern einfach nur was da ist, ob es dir gefällt oder nicht. Vergiss Theorien, Vermutungen, Interpretationen, gelerntes Wissen, vergiss erstmal auch No-Self. Solange du es nicht selbst zweifelsfrei überprüft hast, musst du die Möglichkeit zulassen, dass alles was du gelesen hast, auch hier, falsch ist.
Versuch wenn möglich mindestens einmal am Tag zu posten.
Wenn du wirklich die Wahrheit willst, wirst du sehen. Du musst nur bis zum Ende dranbleiben, auch wenn's vielleicht unbequem wird. Deal?
Das ganze läuft so ab, dass ich dir Fragen stelle und du findest die Antwort in deiner direkten Wahrnehmung. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort, das einzige was zählt ist, dass sie nur aus deiner direkten Wahrnehmung stammt, wirklich einfach nur das, was du in dem Moment siehst.
Versuch nicht was bestimmtes zu sehen, sondern einfach nur was da ist, ob es dir gefällt oder nicht. Vergiss Theorien, Vermutungen, Interpretationen, gelerntes Wissen, vergiss erstmal auch No-Self. Solange du es nicht selbst zweifelsfrei überprüft hast, musst du die Möglichkeit zulassen, dass alles was du gelesen hast, auch hier, falsch ist.
Versuch wenn möglich mindestens einmal am Tag zu posten.
Wenn du wirklich die Wahrheit willst, wirst du sehen. Du musst nur bis zum Ende dranbleiben, auch wenn's vielleicht unbequem wird. Deal?
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
ok, ich versuche täglich zu posten. Wenn es mal nicht klappt (kann vorkommen), sag ich bescheid. Deal!
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Sieh dich im Raum um, betrachte einige Objekte, hör dich um, berühr etwas, achte darauf welche Gedanken und Gefühle dabei auftauchen. Beeinflussen Sinneswahrnehmungen, Gedanken und Gefühle einander? Wenn ja - wie? Beschreib einiges von dem was da abläuft im Detail (nur direkte Wahrnehmung, keine Theorien).
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Sinneswahrnehmungen kommen erstmal unabhängig von Gefühlen und Gedanken...zB ich fühle die Schreibtischplatte aus Glas...sie fühlt sich kühl an, ein leicht unangenehmes Gefühl...ich weiss nicht, was reine Sinneswahrnehmung ist und was Gefühl... ich denke es ist das gleiche. Der Gedanke kommt auf: "Vielleicht wäre ein anderes Material besser".
Aber ich kann auch bewußt die Sinneswahrnehmung suchen. Ich denke "funktioniert die Heizung?" und fühle mit der Hand am Heizkörper. Das Gefühlt je nach Temperatur angenehm oder unangenehm.
Der Fernseher läuft im Hintergrund. Ich höre Stimmen -> Sinneswahrnehmung. Es nervt etwas, da zu laut -> Gefühl. Ich denke daran, den Fernseher abzuschalten -> Gedanke
Ich rede mit jemandem, das gehörte bewirkt zunächst ein Gefühl und dann eine Reaktion in Form einer Antwort.
So, das scheint in etwa das Schema zu sein, wie es meistens abläuft: Sinneswahrnehmung->Gefühl->Gedanke->Handlung.
Eine Handlung kann aber auch wieder eine neue Sinneswahrnehmung zu bewirken. Ich glaube, Erinnerungen sind auch Sinneswahrnehmungen. Genau wie ein Film im Kino: Sinneswahrnehmung->Gefühl->in dem Fall keine direkte Handlung, aber vielleicht wird eine andere Handlung von diesem Gefühl beeinflusst.
Aber ich kann auch bewußt die Sinneswahrnehmung suchen. Ich denke "funktioniert die Heizung?" und fühle mit der Hand am Heizkörper. Das Gefühlt je nach Temperatur angenehm oder unangenehm.
Der Fernseher läuft im Hintergrund. Ich höre Stimmen -> Sinneswahrnehmung. Es nervt etwas, da zu laut -> Gefühl. Ich denke daran, den Fernseher abzuschalten -> Gedanke
Ich rede mit jemandem, das gehörte bewirkt zunächst ein Gefühl und dann eine Reaktion in Form einer Antwort.
So, das scheint in etwa das Schema zu sein, wie es meistens abläuft: Sinneswahrnehmung->Gefühl->Gedanke->Handlung.
Eine Handlung kann aber auch wieder eine neue Sinneswahrnehmung zu bewirken. Ich glaube, Erinnerungen sind auch Sinneswahrnehmungen. Genau wie ein Film im Kino: Sinneswahrnehmung->Gefühl->in dem Fall keine direkte Handlung, aber vielleicht wird eine andere Handlung von diesem Gefühl beeinflusst.
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Perfekt, du beobachtest direkt und ratest nicht, das ist hier wirklich das Wichtigste. Bleib dabei, Fokus und Einfachheit.
Zur Klärung - mit Sinneswahrnehmung meine ich alles, was über die Sinne reinkommt, also Sehen, Hören, Tasten, Temperatur, Schmerz, Körperempfindung, etc. Mit Gefühl meinte ich Emotion, das hast du dann im Endeffekt auch so verstanden.
Achte auf dein allgemeines körperliches Befinden in diesem Moment. Was kommen für Gedanken auf?
Zur Klärung - mit Sinneswahrnehmung meine ich alles, was über die Sinne reinkommt, also Sehen, Hören, Tasten, Temperatur, Schmerz, Körperempfindung, etc. Mit Gefühl meinte ich Emotion, das hast du dann im Endeffekt auch so verstanden.
Sieh dir das genauer an, berühr die Platte nochmal (oder was vergleichbares). Wann taucht der Gedanke "unangenehm" als Bezeichnung auf?sie fühlt sich kühl an, ein leicht unangenehmes Gefühl.
Genauso hier - wann erscheint die Bezeichnung "zu laut"?Es nervt etwas, da zu laut
Achte auf dein allgemeines körperliches Befinden in diesem Moment. Was kommen für Gedanken auf?
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Zunächst ist es nur ein Gefühl, welches mein Körper oder Gehirn registriert, aber es wird schon als positiv oder negativ registriert. Das kann natürlich von den Begleitumständen abhängen, wie zB die Raumtemperatur ist. Wenn es sehr warm ist, kann die kühle Tischplaatte als angenehm empfunden werden.Sieh dir das genauer an, berühr die Platte nochmal (oder was vergleichbares). Wann taucht der Gedanke "unangenehm" als Bezeichnung auf?
Die Bezeichnung "unangenehm" wird dann aber erst durch draufgesetzt, wahrscheinlich durch die erlernte Sprache.
Ob die Musik zu laut ist, hängt zB von meiner momentanen Stimmung ab, jedenfalls so lange sie noch keine körperlichen Schmerzen verursacht. "Laut" oder "Leise" sind wieder sprchliche Begriffe, also draufgesetzt.Genauso hier - wann erscheint die Bezeichnung "zu laut"?
Achte auf dein allgemeines körperliches Befinden in diesem Moment. Was kommen für Gedanken auf?
Sobald ein Gefühl unangenehm wird, unabhängig vom Label "unangenehm", kommen Gedanken auf, den Zustand zu ändern, also zu reagieren. Sobald ich mich verletze, zB am Herd verbrenne, reagiert der Verstand ohne Gedanken und eine körperliche Aktion (Hand wegziehen) wird ausgelöst.
Wann etwas als Schmerz empfunden wird, kann wahrscheinlich wenigstens teilweise auch wieder subjektiv sein.
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Entscheidest du welche Bezeichnungen draufgeklebt werden oder passiert das automatisch? Genauso bei der Musik, entscheidest du darüber ob's zu laut oder zu leise empfunden und dementsprechend "gelabelt" wird?Die Bezeichnung "unangenehm" wird dann aber erst durch draufgesetzt, wahrscheinlich durch die erlernte Sprache.
Bist du, unabhängig von Körper und Verstand, in diesem Ablauf involviert?Sobald ich mich verletze, zB am Herd verbrenne, reagiert der Verstand ohne Gedanken und eine körperliche Aktion (Hand wegziehen) wird ausgelöst.
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Das passiert automatisch, da ich ja beim Anwenden der Sprache nicht nachdenken muß. Sobald ich aber ein Wort suchen muß, oder bei einer Fremdsprache, ist der Verstand eingeschaltet. Der Verstand sucht unter den erlernten Wörtern nach dem richtigen Wort. Ob "Ich" dann entscheide, welches Wort richtig ist, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich arbeitet zwar der Verstand, aber er entscheidet danach, wie das Wort "belegt" ist, also quasi vorkonditioniert.Entscheidest du welche Bezeichnungen draufgeklebt werden oder passiert das automatisch? Genauso bei der Musik, entscheidest du darüber ob's zu laut oder zu leise empfunden und dementsprechend "gelabelt" wird?
Das ist aber nur das Wort, wie es empfunden wird, entscheidet natürlich niemand.
Das passiert völlig automatisch.Bist du, unabhängig von Körper und Verstand, in diesem Ablauf involviert?
Ich (bzw das Gehirn) registriere natürlich den Schmerz. Ich weiss, daß das Gehirn diesen Schmerz registriert und "Ich" dazu nicht notwendig bin. Ich weiss das, weil ich es hier und anderswo gelesen habe und auch irgendwie nachvollziehen kann. Trotzdem fühle ich mich hier aber involviert, da das Schmerzempfinden nun mal da ist und mir weh tut.
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Wenn du noch nie Feuer gesehen hast, könnte ich dir drüber erzählen, du könntest es dann ungefähr nachvollziehen, aber du wüsstest nach wie vor nicht wirklich was Feuer ist, bis du's gesehen hast. Was du gelesen hast oder nachvollziehen kannst ist kein Wissen, sondern nur ein Hinweis.
Überprüf jede Annahme und vermeide Wörter wie "wahrscheinlich". Vergiss die Konzepte, sieh hin. Wenn du dir sicher bist, schreib was du siehst. Wenn du's nicht siehst, schreib einfach du siehst es nicht. In diesem Sinne:
Schmerzgefühl
Gedanke "Es tut mir weh."
Siehst du den Gedanken?
Überprüf jede Annahme und vermeide Wörter wie "wahrscheinlich". Vergiss die Konzepte, sieh hin. Wenn du dir sicher bist, schreib was du siehst. Wenn du's nicht siehst, schreib einfach du siehst es nicht. In diesem Sinne:
Such den Verstand. Schließ deine Augen und achte auf alles was im Moment in deiner Wahrnehmung ist - Geräusche, Körperliche Empfindungen wie z.B. Atmung, Emotionen, Gedanken (möglichst genauer Wortlaut). Siehst du die Gedanken über das Konzept "Verstand"? Siehst du den Verstand selbst? Das Gehirn vielleicht?Sobald ich aber ein Wort suchen muß, oder bei einer Fremdsprache, ist der Verstand eingeschaltet. Der Verstand sucht unter den erlernten Wörtern nach dem richtigen Wort. Ob "Ich" dann entscheide, welches Wort richtig ist, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich arbeitet zwar der Verstand, aber er entscheidet danach, wie das Wort "belegt" ist, also quasi vorkonditioniert.
Zwick dich leicht. Achte auf folgende Dinge:Trotzdem fühle ich mich hier aber involviert, da das Schmerzempfinden nun mal da ist und mir weh tut
Schmerzgefühl
Gedanke "Es tut mir weh."
Siehst du den Gedanken?
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Ich höre das Summen des Computers und höre andere Personen reden. Ich spüre den Stuhl, die Tischplatte. Wenn ich drauf achte, spüre ich den Druck der Kleidung auf der Haut. Ich spüre Luft durch meine Nase strömen und wie sich der Brustkorb hebt und senkt.Such den Verstand. Schließ deine Augen und achte auf alles was im Moment in deiner Wahrnehmung ist - Geräusche, Körperliche Empfindungen wie z.B. Atmung, Emotionen, Gedanken (möglichst genauer Wortlaut). Siehst du die Gedanken über das Konzept "Verstand"? Siehst du den Verstand selbst? Das Gehirn vielleicht?
Ich sehe keine Gedanken. Ich kann nur aus der Erinnerung sagen, was ich gerade gedacht habe. Ich denke nicht unbedingt in Worten, die kommen erst, wenn ich über den gedachten Gedanken nachdenke.
"Der Verstand produziert die Gedanken, was ist der Verstand eigentlich? Ein Teil des Gehirns, oder eher eine Funktion des Gehirns. Nicht im Gehirn lokalisierbar. Der Verstand arbeitert, interpretiert Sinneseindrücke, zieht Schlußfolgerungen, nimmt früher Erlerntes hinzu. Macht aus allem eine Aktion."
Wenn ich mich zwicke, wird zuerst ein leichtes Schmerzgefühl wahrgenommen. Ich denke nicht unbedingt darüber nach, sondern registriere nur die Sinneswahrnehmung. Ich denke nur darüber nach, wenn ich zB nicht sehe, woher das Schmerzgefühl kam. Dann erst denke ich "Es tut mir weh." Aber auch nicht unbedingt in Worten, die kommen erst, wenn ich es formulieren muß.Zwick dich leicht. Achte auf folgende Dinge:
Schmerzgefühl
Gedanke "Es tut mir weh."
Siehst du den Gedanken?
Re: Offene Einladung zur (Nicht)-Ich Suche
Wer steuert den Verstand?
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