Ja, genau. :) Kannst Du das ganz klar erkennen oder sind da Restzweifel an dieser Wahrnehmung?
Das kann ich klar wahrnehmen.
Aber was hatte die Gedanken derart wichtig gemacht, gar leidvoll gemacht?
Bist Du diejenige, die die Gedanken produziert? Nein. D. h. in Abhängigkeit Deines Körpers und wo er groß geworden ist, werden die Gedanken von anderen übernommen. Und ihnen Wichtigkeiten gegeben. Darauf hast Du keinen Einfluss. Es geschieht einfach.
Was genau ist das Leidvolle? Dass die leidvollen Gedanken und Emotionen einfach kommen und gehen ohne vorher bei Dir nachzufragen, ob sie das auch tun dürfen? Oder dass "Du" diesen Gedanken glaubst und Dich dadurch mit ihnen verbindest?
Das befreiende gelassene Erkennen ist da und es kommen viel seltener Gedanken auf. Sie kommen und gehen. Wie ein Fluss der die Gedanken wieder wegreißt. Die Dauer hat sich auch verkürzt.
Es kommen keine Zweifel auf. Es kommen auch keine Storys mehr auf über meine Person.
Es ist wirklich erleichternd. Ich spüre eine natürliche Gelassenheit in mir.
Deshalb hatte ich nicht gleich geantwortet. Ich wollte die natürliche Gelassenheit nicht stören.
Um zur obigen Frage zurückzukommen. Was ist das Störende und Leidvolle an Gedanken? Dass sie da sind oder dass Du ihnen ihre Geschichten glaubst?

