Hi, entschuldige bitte, die verspätete Antwort. Ist ne sehr lange untersuchung gewesen und kam gestern und heute nicht zum schreiben,bzw nur zum teilweisen beantworten und möchte nicht, dass es rüber kommt, als ob ich das zu lax nehme. Das wird jetzt etwas mehr text.
Hab gesehen, wie angenehme und unangenehme gedanken sich gegenseitig bedingen. Schwer zu beschreiben. Einfach mit die runden von angenehmen und unangenehm und wie moment bezogen diese wertung ist. Habe jetzt gerade auch bemerkt, dass das BEWERTEN auch nur ne vorstellung ist und sich gedanken und Gefühle abwechseln und es geht deswegen gerade immer weiter, bis das uninteressant wird und ein neuer sinneseindruck gesucht wird. Ich Jetzt sind erwartungen da, weil ich eben kurz bemerkt habe, dass wenn erfahrung immer anders ist, nichts stabil ist. Es wurde auch kurz gesehen, wie konditionieren geschied. Sätze wie,
"es ist so gut, wie es ist" können wunder bewirken, wenn sie nicht gewollt werden sondern gesehen. Jetzt versteh ich auch, was unter den dingen mit weisheit begegnen bezeichnet wird.
Sehr schön gesehen :) Da Gedanken ja entweder Wort- oder Bildgedanken sind, sind da oft die Gesichtsmuskeln involviert.
Ja, ich habe ich schon öfter beobachtet, wie wie die muskeln im mund fast direkt nach den gedanken anfangen, in artnund weise wie ich reden würde und die bewegung von den ohrmuskeln beim gedanken etwas zu hören sich mitbewegten. Das gleiche scheint, bei jeder erinnerung zu geschehen. Spannung entsteht, dann wird dieses Gefühl wahrgenommen und dann erinnert man sich wieder und fühlt etwas und ab einer gewissen spannung kommt ärger. Halt schwer zu erklären.
Und ja - ich Gedanken sind da oft noch stärker beladen.. Ich-Gedanken handeln fast immer um "will ich" und "will ich nicht"...
Ja, das wurde auch bemerkt.
Was geschieht so schnell?
Hat wahrnehmen selbst eine Geschwindigkeit? Zeit? Oder ist wahrnehmen omnipräsent und nur das Erscheinen der Inhalte vermittelt eine Illusion der Schnelligkeit?
Nein, keine geschwindigkeit. Es ist nur ne geschichte in der sich weniger ans aufpassen erinnert wird.
Ich glaube, der wunsch das genau unter die lupe zu nehmen, steht da im weg.
Was willst du genauer unter die Lupe nehmen und wozu? Ist der Wunsch selbst real?
Nein nur ein gedanke, der das vorherige geschehen beschreibt. In letzter zeit ist auch aufgefallen, dass diese erklärungen bei dem vorherigen Geschehnis noch nicht das war.
Wie schaut „suchen“ in direkter Erfahrung aus? Ist diese Suche überhaupt real auffindbar? Oder ist sie nur eine Geschichte aufgrund aller bisheriger Erlebnisse? Ist da ein „Ich“ das sucht? Wie schaut das aus?
Braucht es überhaupt ein „wer“ um zu betrachten? Kann es nicht sein, dass da einfach nur „betrachten“ ist? Ist „leben“ ein Substantiv? Oder gibt es vielleicht nur Verben? Betrachten, scheinen, hören, wehen, spüren, regnen, leben, sein.......
Diese suche sind nur wörter. In real heißt es im hier und jetzt bzw da sein. Eben ist mir in den sinn gekommen, dass suchen und finden zusammen gehören und teil des selben prozesses sind und wenn man sich mit dem einen identifiziert man das andere nicht finden kann, weil beides ineinander verläuft und es nur in der phantasie eine feste grenze geben kann, weils beschreibende laute sind und das feste ego wohl da auch hingehört.
Da ist nur die jeweilige Erfahrung, mehr nicht. Es gibt nur die 5 sinne, plus gedanken. Es ist wunderschön im hier und jetzt.
Du weißt, dass „sein/existieren/leben/erfahren/wahrnehmen“ ist, oder?
Was wäre, wenn es einfach nicht mehr zu wissen gäbe?
Schon irgendwie. Das kam jetzt auch öfters zum durchscheinen.
Das wäre phänomenal.