Suche den Weg durch das Tor

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Seeker543
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Wed Aug 28, 2019 12:51 pm

Wie weit musstest du gehen? Wie viele Schritte? Wo ist das Sein/Wahrheit?
2schritte...eigentlich hätte ich auch sitzen bleiben können, denn sein ist ja überall wo man ist...

Zur Übung:

Anfangs waren es mehr ich gedanken, aber mit der zeit wurden es weniger und dafür mehr andere gedanken,wobei es manchmal schwer war sie zuzuordnen und mir das etwas willkürlich vorkam. Dann habe ich habe ich das nochmal in einer spalte zusammen nach dem was gerade kam notiert und es war wie ein Rhythmus.
Ich hab dann hinaus gesehen und einen Schatten betrachtet. Dabei ist mir aufgefallen, dass das etwas ähnliches wie die übung an sich hatte. Ich picke den schatten raus und sage, er sieht so und so aus. Dabei ist das ein abhängiger teil vom kontrast, damit ich das sagen kann und beides ist schon voneinander abhängig.
Dann habe ich bemerkt, dass die 5 sinne sich nach draußen richten und die im ständigen wechsel "innen" und "außen" verbinden und dass da gewissermaßen nur ne trennung als gedanke besteht.
Ich werde das weiter verfolgen..

Nochmal zu dem:
Was ist jetzt hier? Das ist ES – und es hat genug zu sein! Wieso sollte sich die Wahrheit verstecken?
Kein Glaube ist wahr...
Sein ist. Punkt.
Das erinnert mich an die essensübung. Ich weiss nicht wie etwas schmeckt. Da ist im moment nur schmecken und der gedanke der es beschreibt. Beim sehen und hören ist es genauso...

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barb
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby barb » Wed Aug 28, 2019 1:01 pm

Dann habe ich bemerkt, dass die 5 sinne sich nach draußen richten und die im ständigen wechsel "innen" und "außen" verbinden und dass da gewissermaßen nur ne trennung als gedanke besteht.
Ich werde das weiter verfolgen..
Schau dir das mal in Bezug auf den „Körper“ näher an:

Finde einen ruhigen Ort und eine ruhige Zeit.
Lege dich hin, schließe die Augen und entspanne dich, und habe Freude an der Übung!

Gedanken mögen die Situation vielleicht beschreiben als "Ich liege hier" oder "Mein Körper liegt hier" oder "Ein Körper liegt hier auf einem Sofa".

Aber kannst du diese beschreibenden Gedanken für die Dauer der Übung ausblenden und in einer entspannten Art und Weise nur Empfindung betrachten?
Gedanken mögen vielleicht sagen, dass da ein angenehmer Druck ist am Rücken.

Aber nur auf Empfindung achtend, woher wüsstest du etwas von "Druck" oder "Rücken"?

Wenn du dort angekommen bist, betrachte bitte folgende Fragen:

Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?

Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?

Nur im Spüren, weißt du wieviel Zehen du hast, weiß das Spüren überhaupt was von Zehen, oder ist da einfach nur eine Empfindung?

Gibt es ein innen oder außen? Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?

Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Fehlt dir irgendetwas, wenn du dich so erfährst?

Ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen? Wohnt Wahrnehmung an einem bestimmten Ort?
Das erinnert mich an die essensübung. Ich weiss nicht wie etwas schmeckt. Da ist im moment nur schmecken und der gedanke der es beschreibt. Beim sehen und hören ist es genauso
Wunderbar... „Ich weiß nicht“ ist ein herrlicher Platz zum sein... :)
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Seeker543
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Thu Aug 29, 2019 10:14 am

Aber kannst du diese beschreibenden Gedanken für die Dauer der Übung ausblenden und in einer entspannten Art und Weise nur Empfindung betrachten?
Ich habe diese übung ein paar mal gemacht. Gestern kam mir in den sinn, dass das einzig trennende bzw begrentende die gedanken sind. Die gedanken kommentieren nicht so sehr, aber dafür kommen bilder vom rücken, arm, etc auf dem bett.
Aber nur auf Empfindung achtend, woher wüsstest du etwas von "Druck" oder "Rücken"?
Eben garnicht. Da ist nur ein Gefühl.
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Nein, es könnte ebenso gut der körper eines wals oder käfers sein. Aber es kommen immer wieder bilder eines menschenkörpers, aus zum teil perspektiven, die ich so nicht sehen kann,eben ausgedacht sind.
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
Nein, nein und nein. Nur erdachte.
Nur im Spüren, weißt du wieviel Zehen du hast, weiß das Spüren überhaupt was von Zehen, oder ist da einfach nur eine Empfindung?
Das spüren weiss garnichts. Da ist bloß ein gefühl. Dann kommt ein bild und danach erst das wissen. Aber was davon genau weiss, weiss ich nicht, weil wenn ich darüber nachdenke, kommen nur weitere Vorstellungen.
Gibt es ein innen oder außen? Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?
Nein, da ist nur dieses spüren. Ich weiß nicht. Es gibt das nur in den gedanken.
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Fehlt dir irgendetwas, wenn du dich so erfährst?
Das wort klingt irgendwie so hohl, wie ein laut, und nicht wie etwas was etwas beinhaltet. Es ist darin nichts zu finden. Danach kommt eine erinnerung auf bzw ein gedanke. Ich wüsste nicht, was mir da fehlen soll. Ohh, mir fällt gerade auf, dass die worte körper und ICH ein sehr ähnliches bild hervorrufen, nur das bei "ich" noch ein gefühl dabei Ist und manchmal der kopf als gedanke.
ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen? Wohnt Wahrnehmung an einem bestimmten Ort?
Der Körper wird wahrgenommen, ohne Zweifel. Dem zufolge ist da einfach nur wahrnehmen und diese ist einfach da. Aber es geschieht alles soo schnell. In einem moment ist es da, im nächsten scjon gedanken und wiederum im nächsten Augenblick wieder spüren. Keine chance einen halt zu bekommen. Wobei ich mich jetzt frage, was da einen halt bekommen kann.

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barb
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby barb » Thu Aug 29, 2019 12:04 pm

Aber kannst du diese beschreibenden Gedanken für die Dauer der Übung ausblenden und in einer entspannten Art und Weise nur Empfindung betrachten?
Ich habe diese übung ein paar mal gemacht. Gestern kam mir in den sinn, dass das einzig trennende bzw begrentende die gedanken sind. Die gedanken kommentieren nicht so sehr, aber dafür kommen bilder vom rücken, arm, etc auf dem bett.
Super! Gedanken sind genauso Bilder, es reicht schon sie als das zu erkennen. Den Unterschied zu erkennen zwischen dem was wirklich jetzt hier ist und zwischen den Worten und Bildern die in der Gedankenwelt auftauchen... :)
Nein, es könnte ebenso gut der körper eines wals oder käfers sein. Aber es kommen immer wieder bilder eines menschenkörpers, aus zum teil perspektiven, die ich so nicht sehen kann,eben ausgedacht sind.
:))
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
Nein, nein und nein. Nur erdachte.
Genau - es gibt keine Grenzen, alles nur ausgedacht... Ein Konzept, das für praktische Zwecke ganz gut sein kann
Das spüren weiss garnichts. Da ist bloß ein gefühl. Dann kommt ein bild und danach erst das wissen. Aber was davon genau weiss, weiss ich nicht, weil wenn ich darüber nachdenke, kommen nur weitere Vorstellungen.
Du erkennst das alles sehr gut! Erinnere dich immer wieder daran, schau immer wieder mal nach. Es geht nur darum jahrelang eingepflanzte Glaubensmuster auszuhebeln und zu schauen, was wirklich da ist... :)
Ohh, mir fällt gerade auf, dass die worte körper und ICH ein sehr ähnliches bild hervorrufen, nur das bei "ich" noch ein gefühl dabei Ist und manchmal der kopf als gedanke.
Welches Gefühl ist bei „Ich“ noch dabei? Ist das immer so? Und ist dieses Gefühl vielleicht auch manchmal einfach so auch da - ohne „Ich“-Gedanken?
ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen? Wohnt Wahrnehmung an einem bestimmten Ort?
Der Körper wird wahrgenommen, ohne Zweifel. Dem zufolge ist da einfach nur wahrnehmen und diese ist einfach da. Aber es geschieht alles soo schnell. In einem moment ist es da, im nächsten scjon gedanken und wiederum im nächsten Augenblick wieder spüren.

Dieses wahrnehmen – ist das nicht das gleiche was auch die Gedanken wahrnimmt? Ist das weg, wenn Gedanken da sind? Wie könnte dann was von Gedanken gewusst werden? Und das Spüren? Wird das nicht auch wahrgenommen? Ist es nicht vielleicht so – spürenwahrnehmen, sehenwahrnehmen, hörenwahrnehmen, denkenwahrnehmen? Ist da irgendwo eine Trennung?
Keine chance einen halt zu bekommen. Wobei ich mich jetzt frage, was da einen halt bekommen kann
Genau – es gibt keinen Halt und auch nichts was sich wo anhalten müsste.... Nur freier Fall... Das Gute ist, dass es keinen Boden gibt zum Aufklatschen... Lass einfach los – lass fallen... :)
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Fri Aug 30, 2019 11:04 am

Hi,
Das spüren weiss garnichts. Da ist bloß ein gefühl. Dann kommt ein bild und danach erst das wissen. Aber was davon genau weiss, weiss ich nicht, weil wenn ich darüber nachdenke, kommen nur weitere Vorstellungen.

Du erkennst das alles sehr gut! Erinnere dich immer wieder daran, schau immer wieder mal nach. Es geht nur darum jahrelang eingepflanzte Glaubensmuster auszuhebeln und zu schauen, was wirklich da ist... :)
Ich habe heute mal nachgeschaut, ob die anderen sinne etwas wissen. Auf youtube gibts so Geräusch-Ratespiele und da konnte man hervorragend sehen, dass das hören auch nichts weiss. Beim sehen ists ebenso und schmecken auch.
Welches Gefühl ist bei „Ich“ noch dabei? Ist das immer so? Und ist dieses Gefühl vielleicht auch manchmal einfach so auch da - ohne „Ich“-Gedanken?
Das gefühl von spannung im gesicht und brust. Das ist aber auch so da, mal mehr mal weniger intensiv. Aber bei ich gedanken habe ich das gefühl, es wird nochmal kurz intensiver.
Dieses wahrnehmen – ist das nicht das gleiche was auch die Gedanken wahrnimmt? Ist das weg, wenn Gedanken da sind? Wie könnte dann was von Gedanken gewusst werden? Und das Spüren? Wird das nicht auch wahrgenommen? Ist es nicht vielleicht so – spürenwahrnehmen, sehenwahrnehmen, hörenwahrnehmen, denkenwahrnehmen? Ist da irgendwo eine Trennung?
Das ist schon da. Kann ich nicht genau sagen, bzw ich kann keine finden.
Es geschieht halt alles so unglaublich schnell. Ich glaube, der wunsch das genau unter die lupe zu nehmen, steht da im weg. Wer kann das alles überhaupt betrachten und was suche ich? Ich weiss es nicht.

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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby barb » Fri Aug 30, 2019 11:40 am

Ich habe heute mal nachgeschaut, ob die anderen sinne etwas wissen. Auf youtube gibts so Geräusch-Ratespiele und da konnte man hervorragend sehen, dass das hören auch nichts weiss. Beim sehen ists ebenso und schmecken auch.
Super :)
Das gefühl von spannung im gesicht und brust. Das ist aber auch so da, mal mehr mal weniger intensiv. Aber bei ich gedanken habe ich das gefühl, es wird nochmal kurz intensiver. 
Sehr schön gesehen :) Da Gedanken ja entweder Wort- oder Bildgedanken sind, sind da oft die Gesichtsmuskeln involviert.

Beobachte das mal: die feinen Augenmuskeln (bzw. die Augen selbst, beobachte mal bei Gedanken, wie die sich bewegen... bzw. scannen die sowieso im geöffneten Zustand so 4 – 6 mal die Sekunde die Umgebung...)
Wenn gedachte Dialoge laufen, sind die Kiefermuskel beteiligt und die feinen Ohrmuskeln usw... Schau mal ob du das so beobachten kannst...

Und ja - ich Gedanken sind da oft noch stärker beladen.. Ich-Gedanken handeln fast immer um "will ich" und "will ich nicht"... :) Dieser Mechanismus hört nicht unbedingt gleich auf, nachdem gesehen wird, dass es dieses "Ich" - um das sich ein Großteil der Gedanken dreht - gar nicht gibt... Es ist vielleicht so wie bei einem Ventilator: Wenn der Stecker gezogen wird, dreht er sich trotzdem noch eine Weile weiter...
Es geschieht halt alles so unglaublich schnell.
Was geschieht so schnell?
Hat wahrnehmen selbst eine Geschwindigkeit? Zeit? Oder ist wahrnehmen omnipräsent und nur das Erscheinen der Inhalte vermittelt eine Illusion der Schnelligkeit?
Ich glaube, der wunsch das genau unter die lupe zu nehmen, steht da im weg.
Was willst du genauer unter die Lupe nehmen und wozu? Ist der Wunsch selbst real?
Wer kann das alles überhaupt betrachten und was suche ich?
Wie schaut „suchen“ in direkter Erfahrung aus? Ist diese Suche überhaupt real auffindbar? Oder ist sie nur eine Geschichte aufgrund aller bisheriger Erlebnisse? Ist da ein „Ich“ das sucht? Wie schaut das aus?
Braucht es überhaupt ein „wer“ um zu betrachten? Kann es nicht sein, dass da einfach nur „betrachten“ ist? Ist „leben“ ein Substantiv? Oder gibt es vielleicht nur Verben? Betrachten, scheinen, hören, wehen, spüren, regnen, leben, sein.......
Ich weiss es nicht
Du weißt, dass „sein/existieren/leben/erfahren/wahrnehmen“ ist, oder?

Was wäre, wenn es einfach nicht mehr zu wissen gäbe?



Der Wunsch nach einem endgültigen „Erledigt“ ist nur eine Geschichte der zu erreichenden letzten Karotte, ein Grund dafür, dass das fiktive „Ich“ versucht, „irgendwohin“ zu gelangen. Alles ändert sich ständig, bewegt sich und interagiert. In der realen Welt gibt es kein "fertig". Wenn du zu Hause sein möchtest, sei im fließen der Erscheinungen zu Hause...:)


Morgen komme ich leider nicht dazu zu antworten, melde mich dann übermorgen wieder :)
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Sun Sep 01, 2019 7:42 pm

Hi, entschuldige bitte, die verspätete Antwort. Ist ne sehr lange untersuchung gewesen und kam gestern und heute nicht zum schreiben,bzw nur zum teilweisen beantworten und möchte nicht, dass es rüber kommt, als ob ich das zu lax nehme. Das wird jetzt etwas mehr text.

Hab gesehen, wie angenehme und unangenehme gedanken sich gegenseitig bedingen. Schwer zu beschreiben. Einfach mit die runden von angenehmen und unangenehm und wie moment bezogen diese wertung ist. Habe jetzt gerade auch bemerkt, dass das BEWERTEN auch nur ne vorstellung ist und sich gedanken und Gefühle abwechseln und es geht deswegen gerade immer weiter, bis das uninteressant wird und ein neuer sinneseindruck gesucht wird. Ich Jetzt sind erwartungen da, weil ich eben kurz bemerkt habe, dass wenn erfahrung immer anders ist, nichts stabil ist. Es wurde auch kurz gesehen, wie konditionieren geschied. Sätze wie,
"es ist so gut, wie es ist" können wunder bewirken, wenn sie nicht gewollt werden sondern gesehen. Jetzt versteh ich auch, was unter den dingen mit weisheit begegnen bezeichnet wird.

Sehr schön gesehen :) Da Gedanken ja entweder Wort- oder Bildgedanken sind, sind da oft die Gesichtsmuskeln involviert.
Ja, ich habe ich schon öfter beobachtet, wie wie die muskeln im mund fast direkt nach den gedanken anfangen, in artnund weise wie ich reden würde und die bewegung von den ohrmuskeln beim gedanken etwas zu hören sich mitbewegten. Das gleiche scheint, bei jeder erinnerung zu geschehen. Spannung entsteht, dann wird dieses Gefühl wahrgenommen und dann erinnert man sich wieder und fühlt etwas und ab einer gewissen spannung kommt ärger. Halt schwer zu erklären.
Und ja - ich Gedanken sind da oft noch stärker beladen.. Ich-Gedanken handeln fast immer um "will ich" und "will ich nicht"...
Ja, das wurde auch bemerkt.
Was geschieht so schnell?
Hat wahrnehmen selbst eine Geschwindigkeit? Zeit? Oder ist wahrnehmen omnipräsent und nur das Erscheinen der Inhalte vermittelt eine Illusion der Schnelligkeit?
Nein, keine geschwindigkeit. Es ist nur ne geschichte in der sich weniger ans aufpassen erinnert wird.
Ich glaube, der wunsch das genau unter die lupe zu nehmen, steht da im weg.
Was willst du genauer unter die Lupe nehmen und wozu? Ist der Wunsch selbst real?
Nein nur ein gedanke, der das vorherige geschehen beschreibt. In letzter zeit ist auch aufgefallen, dass diese erklärungen bei dem vorherigen Geschehnis noch nicht das war.
Wie schaut „suchen“ in direkter Erfahrung aus? Ist diese Suche überhaupt real auffindbar? Oder ist sie nur eine Geschichte aufgrund aller bisheriger Erlebnisse? Ist da ein „Ich“ das sucht? Wie schaut das aus?
Braucht es überhaupt ein „wer“ um zu betrachten? Kann es nicht sein, dass da einfach nur „betrachten“ ist? Ist „leben“ ein Substantiv? Oder gibt es vielleicht nur Verben? Betrachten, scheinen, hören, wehen, spüren, regnen, leben, sein.......
Diese suche sind nur wörter. In real heißt es im hier und jetzt bzw da sein. Eben ist mir in den sinn gekommen, dass suchen und finden zusammen gehören und teil des selben prozesses sind und wenn man sich mit dem einen identifiziert man das andere nicht finden kann, weil beides ineinander verläuft und es nur in der phantasie eine feste grenze geben kann, weils beschreibende laute sind und das feste ego wohl da auch hingehört.
Da ist nur die jeweilige Erfahrung, mehr nicht. Es gibt nur die 5 sinne, plus gedanken. Es ist wunderschön im hier und jetzt.
Du weißt, dass „sein/existieren/leben/erfahren/wahrnehmen“ ist, oder?

Was wäre, wenn es einfach nicht mehr zu wissen gäbe?

Schon irgendwie. Das kam jetzt auch öfters zum durchscheinen.
Das wäre phänomenal.

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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Sun Sep 01, 2019 7:54 pm

Ich habe die ganze zeit gedacht, du würdest auf ein ego pointen.
Aber du zeigst die ganze zeit auf das hier und jetzt. Ist es nicht so? 🙂

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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Mon Sep 02, 2019 10:29 am

Mir fällt es auch zunehmend schwerer sachen so fest einzuordnen, weil ich gemerkt habe, dass diese phänomene oft das selbe sind, nur aus ner anderen perspektive, wie zB das mit der spannung, oder kommt bei dem gefühl eine erinnerung oder eine erinnerung und dann das gefühl. Die grenzen verwischen zunehmend also...

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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby barb » Mon Sep 02, 2019 11:46 am

Hi, entschuldige bitte, die verspätete Antwort. Ist ne sehr lange untersuchung gewesen und kam gestern und heute nicht zum schreiben,bzw nur zum teilweisen beantworten und möchte nicht, dass es rüber kommt, als ob ich das zu lax nehme.
Alles gut :) Nimm dir immer die Zeit die du brauchst... Es ist ganz klar zu sehen, dass du diese Untersuchung sehr genau und ernsthaft anstellst... Vielleicht manchmal gar mit ein bisschen zu viel Anstrengung? Versuche dich so gut es geht zu entspannen... :)

Eben ist mir in den sinn gekommen, dass suchen und finden zusammen gehören und teil des selben prozesses sind und wenn man sich mit dem einen identifiziert man das andere nicht finden kann, weil beides ineinander verläuft und es nur in der phantasie eine feste grenze geben kann, weils beschreibende laute sind und das feste ego wohl da auch hingehört.
Was ist das „feste Ego“?
Da ist nur die jeweilige Erfahrung, mehr nicht. Es gibt nur die 5 sinne, plus gedanken. Es ist wunderschön im hier und jetzt. 
Gibt es denn was anderes als das HierJetzt?

Es gibt die Annahme, dass Zeit linear verläuft und irgendwo in der fernen Vergangenheit startet (falls sie jemals angefangen haben sollte) und weit bis in eine ferne Zukunft reicht. Der jetzige Moment (Jetzt) sei damit ein kleiner Teil der Zeit oder ein Teil, der sich auf der Zeitlinie nach vorne bewegt, aus der Vergangenheit kommend, in die Zukunft gehend.

Aber ist das wirklich so?

Gibt es eine Erfahrung von diesem ‚Jetzt‘, das sich auf der Zeitlinie bewegt?
Ist da eine Erfahrung eines Momentes, der den nächsten ablöst?
Gibt es eine direkte Erfahrung das ein Ereignis dem anderem folgt?

Wie schnell bewegt sich der ‘jetzige Moment’ eigentlich?
Schau nur auf ‘diesen’ Moment, kannst du den Punkt finden an dem er angefangen hat?
Wie lange dauert das ‘Jetzt’?
Wo fängt das ‘Jetzt’ an und wo hört es auf?
Wann genau wird das ‘’Jetzt’ Vergangenheit?
Was genau ist die Erfahrung 'Vergangenheit'?

Gibt es eine Erfahrung von ’Zeit’ oder nur Gedanken über ‘Zeit’?

Du weißt, dass „sein/existieren/leben/erfahren/wahrnehmen“ ist, oder? 
Was wäre, wenn es einfach nicht mehr zu wissen gäbe?
Schon irgendwie. Das kam jetzt auch öfters zum durchscheinen.
Das wäre phänomenal
Glaubst du, dass es irgendwo eine verborgene Wahrheit, ein Wissen gibt, dass du bis jetzt noch nicht erkannt hast? Halte nach demjenigen Ausschau das wissen will... Existiert es wirklich?
Ich habe die ganze zeit gedacht, du würdest auf ein ego pointen.
Hab ich oben schon mal gefragt, was denn das Ego ist... Es gibt viele Interpretationen dazu, alles Konzepte..
Ist ein „Ego“ erfahrbar?
Aber du zeigst die ganze zeit auf das hier und jetzt. Ist es nicht so?
Gibt es denn was anderes?
Mir fällt es auch zunehmend schwerer sachen so fest einzuordnen, weil ich gemerkt habe, dass diese phänomene oft das selbe sind, nur aus ner anderen perspektive, wie zB das mit der spannung, oder kommt bei dem gefühl eine erinnerung oder eine erinnerung und dann das gefühl. Die grenzen verwischen zunehmend also.
Schöne Einsicht... :)
Für das tägliche/relative Leben ist es natürlich nützlich Dingen und Gegebenheiten ihren Platz zu geben - einzuordnen...

Aber glaubst du dass das Sein/Leben sich fix in eine Schachtel stecken lässt? Was oder wer will es fest einordnen? Und warum? Was wärest du ohne diesen Wunsch nach Einordnung, nach Fixierung, nach einem endgültigen Ankommen?

Falls das alles zu viel ist, lasse dir gerne wieder ein bisschen "Zeit"... ;)
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Tue Sep 03, 2019 11:10 am

Hi, ich denke, ich werde dir erst im verlauf des tages oder morgen antworten
Falls das alles zu viel ist, lasse dir gerne wieder ein bisschen "Zeit"... ;)
Vielen dank 🙂

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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby barb » Tue Sep 03, 2019 11:21 am

Fein, danke fürs mitteilen... :)
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby barb » Tue Sep 03, 2019 1:08 pm

Die Webseite hat derzeit hin und wieder ein wenig Probleme. Es kann geschehen, dass sobald du auf Vorschau oder Absenden gehst alles weg ist. Deshalb am Besten im Textverarbeitungsprogramm schreiben und kopieren... :)
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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Wed Sep 04, 2019 12:04 pm

Soo, hier kommen die anrworten 😙
Was ist das „feste Ego“?
Das war nur eine vorstellung, genauso wie das implizierte "weiche ego"
Gibt es denn was anderes als das HierJetzt?
Es gibt nur gedanken über das morgen und gestern und diese finden im hier und jetzt statt.
Der jetzige Moment (Jetzt) sei damit ein kleiner Teil der Zeit oder ein Teil, der sich auf der Zeitlinie nach vorne bewegt, aus der Vergangenheit kommend, in die Zukunft gehend.
Aber ist das wirklich so?

Gibt es eine Erfahrung von diesem ‚Jetzt‘, das sich auf der Zeitlinie bewegt?
Ist da eine Erfahrung eines Momentes, der den nächsten ablöst?
Gibt es eine direkte Erfahrung das ein Ereignis dem anderem folgt?
Nein, es gibt nur gedanken darüber,wie beispielsweise erinnerungendes vorherigen moments. Ich schaue auf meine füße bewege sie und schaue wieder drauf und erinnere mich an die vorherige position der füße und der gedanje kommt auf, dass die füße sich bewegt haben. Genauso ist es mit der wahrnehmung von zeit und sogar mit angenehmen und unangenehmen erfahrungen. Da ist etwas anders in der erinnerung. In der Erinnerung bzw im jetzt kommen viele gedanken (immer nur einer und dann der nächste) auf die erzählen wie es war und was anders ist. Also das ablösen merkt man nur als erinnerung, ansonsten ist da nur erfahrung.
Wie schnell bewegt sich der ‘jetzige Moment’ eigentlich?
Schau nur auf ‘diesen’ Moment, kannst du den Punkt finden an dem er angefangen hat?
Wie lange dauert das ‘Jetzt’?
Wo fängt das ‘Jetzt’ an und wo hört es auf?
Wann genau wird das ‘’Jetzt’ Vergangenheit?
Was genau ist die Erfahrung 'Vergangenheit'
Ich merke, wie sich da eine vorstellung versucht aufzubauen, aber nichts wurde gefunden, bis auf einen gedanken wo sich etwas auf nem Diagramm bewegt. Also das kann man gar nur in gedanken vorstellen. Hier ist nichts zu finden, auch kein beginnt. Ich könnte willkürlich jetzt sagen, aber da wäre schon die Schwierigkeit zu sagen, obs beim auftauchen des gedanken oder beim aussprechen oder beim drücken des timers wäre. Es gibt also weder beginnt, noch ende. Es gibt also auch keine vergabgebheit, nur erinnerung, dass etwas war. Demzufolge gibt es auch keine zukunft.ich kann ewig warten bis die zukunft kommt.
Mir ist etwas komisches aufgefallen, als ich aus dem fenster gesehen habe und ein auto vorbeifuhr. Ich sah es, sah es wieder und die erinnerung von eo das auto vorher war ist aufgetaucht und nach 2 mal war es vorbei.
Gibt es eine Erfahrung von ’Zeit’ oder nur Gedanken über ‘Zeit’?
Zeit gibt es nur in gedanken. Es wurde erlernt.
Glaubst du, dass es irgendwo eine verborgene Wahrheit, ein Wissen gibt, dass du bis jetzt noch nicht erkannt hast? Halte nach demjenigen Ausschau das wissen will... Existiert es wirklich?
Was soll es denn zu erkennen geben? Mir fällt nichts ein.
Da ist der gedanke, dass es etwas gebe, den topf am ende des regenbogens. Man muss nur lange genug suchen. Nun stelle ich mir aber die frage, ich jemals etwas wirklich befriedigendes hatte und, ob das nur eine schnitzeljagd nach einer Fantasie ist. Alles verschwindet so schnell wieder.
Ich weiss nicht wer wissen will. Ich kann keinen finden. Da sind wörter und spannung. Aber mir ist aufgefallen, dass man angenehmes und unangenehmes automatisch will und nicht will.
Ist ein „Ego“ erfahrbar?
Nein, das ist es nicht. Es gibt nur gedanken, die dann zu noch mehr gedanken führen
Gibt es denn was anderes?
Nein, nur als gedanken.

Die letzte antwort kommt noch

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Re: Suche den Weg durch das Tor

Postby Seeker543 » Wed Sep 04, 2019 1:29 pm

Aber glaubst du dass das Sein/Leben sich fix in eine Schachtel stecken lässt? Was oder wer will es fest einordnen? Und warum? Was wärest du ohne diesen Wunsch nach Einordnung, nach Fixierung, nach einem endgültigen Ankommen?
Nein, es ist dazu zu anders als in der vorstellung. Ich kann es nicht sagen. Beim nachschauen ist nichts zu finden. Aber da ist halt noch das gefühl, dass ich etwas übersehen hätte. Dies ist nun wieder nur ein gedanke. Naja das einordnen geschieht um sich in der welt zurecht zu finden und relativ klare vorhersagen zu treffen.


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