Man kann sich jetzt besser anschauen, wo es darum geht das Ego/Die Illusion der Kontrolle, der eigenen Leistung, zu füttern, aufrecht zu erhalten - und wo nicht.
Kannst du hierfür bitte neue Worte finden. Hier kann nicht klar nachvollzogen werden worauf sich der Satz bezieht bzw was er aussagen soll.
Mir scheint, in dem "aktiven Mitgestalten" ist viel Angst vor der Leere, vor dem Nicht-Sein versteckt...ein ICH-Wunsch eben.
Dann lass uns vielleicht "die Leere" anschauen....?
Die Wortkreation "Nicht-Sein" wurde hier noch nie gelesen/gehört. Worauf bezieht sich das?
Man könnte auch sagen, alles ist "kreatives Mitgestalten"... nur - wer gestaltet?
Die WER-Frage stellt sich hier nicht. Sie ist weder durch die DE wahrnehmbar oder sonst irgendwie beantwortbar.
Sind denn RIECHEN und DENKEN tatsächlich verknüpft?
Findest du eine Verbindung?
RIECHEN ist eine Wahrnehmung. DENKEN sind Gedanken(ketten), die sich auf die Wahrnehmung draufkleben. In der Illusion sieht es daher so aus, als würde eine Verbindung bestehen. Wenn aber genau geschaut wird, dann kann da keine Verbindung gefunden werden.
Wenn jetzt nochmal ein Widerstand gegen das, was IST auftaucht (zB plötzlicher Schimmelgeruch!), geh nochmal in diese Übung von gestern. Lass den Widerstand aber erstmal mit allen Empfindungen da sein, ohne was zu unternehmen, einfach da sein lassen, anschauen...dann in die DE gehen - was bleibt ohne die Geschichte?
Du meinst damit die Panik mal so richtig als Panik "ausleben / erleben" ... und dann in der DE feststellen, dass da nicht anderes als Wahrnehmung zu finden ist...
Nimm dir einen Moment, um etwas zur Ruhe zu kommen.
Schliess dann die Augen und richte deine Aufmerksamkeit aufs Hören. Nimm zur Kenntnis, wie die Aufmerksamkeit auf verschiedene Umgebungsgeräusche gerichtet wird - und wie automatisch gedankliche "Schlüsse daraus gezogen werden": Einzelne Geräusche werden interpretiert, erkannt, benannt (Hund, Auto, Vogel, Kühlschrank...). Machst du das, oder kommen die Gedanken automatisch?
Passiert automatisch. Wenn ein Geräusch nicht "eingeordnet" werden kann, wird das SEHEN als zweite Wahrnehmung dazu geholt.
Beobachte das: Da ist einerseits das reine wirkliche unmittelbare Hören und anderseits diese Schicht aus Gedanken, Annahmen, Benennungen, Assoziationen, Kommentaren, Überzeugungen usw.
Wenn du nun diese Gedankenschichten mal unberücksichtigt lässt und die Aufmerksamkeit aufs direkte wirkliche Erleben richtest, auf den reinen Prozess des Hörens, frage dich:
Ist im direkten Prozess des Hörens der "Sender" eines Geräuschs zu finden?
Nein.
Gibt es im direkten Erleben Geräusche, getrennt vom Hören?
Nein.
Ist im direkten Prozess des Hörens die "Empfängerin" eines Geräuschs zu finden?
Nein.
Gibt es im direkten Erleben eine Hörerin, getrennt vom Hören?
Nein.