Wunderbar... :)Ja, sind auch das, was ist. Ich löse mich peu à peu von den Vor-stellungen und Bewertungen. Ich sehe ein, dass alles ist, was erscheint. Nichts ist besser oder schlechter, es könnte besser oder schlimmer sein und es ist alles okay. Zeigt sich vielleicht nicht immer, und das ist ja dann auch okay. Ich merke gerade, wenn ich mich aus diesen Illusionen löse, in einen vielleicht insgeheim doch ersehnten Ultimo»zustand« (der kommt und geht) zu geraten und mehr Abstand durch das Sehen bekomme, ist es sowas wie: es ist okay wie es ist, »ich« muss es nicht abwerten. Ui, ja, ulkiges Gefühl. Deine Fragen sind gut. Ich merke, dass ich erstmal mit Abwehr darauf reagiert habe und wenn ich mich aber dann drauf einlasse, merke ich beim Schreiben, dass da was aufgeht. Das wurschtelt sich so seit dem letzten post von dir durch mich durch.
Super :)Also her mit dem Spaten, die Erwartungen, Vorstellungen, Hoffnungen wieder rausschaufeln, danke für deine Fragen. (ich hab es wirklich! gemacht mit dem Hoffnungszettel, hab alles notiert, was da unter Hoffnung immer noch auftaucht und dann ab damit)
Haha, ja das ist der größte Witz.... Der kosmische Witz... :))Ja, genau, ist ein Wunder, vor allem, dass sie dazu verführen, anzunehmen, ein »Ich« hätte sie gedacht.
Hihi... :)) Ja diese wunderbaren Dramen... Wer weiß vielleicht stellst du ja selbst mal solche Fragen...Ich muss echt grinsen und kichern. Ich glaub, wenn ich als du das lesen würde, würde ich auch solche Fragen stellen : ))) was für ein Jammertal – Drama! ; )Siehst du irgendwie schlecht, vernebelt? Hörst du nicht gut? Ist dein Spürsinn taub? Diese Fragen sind ganz wortwörtlich gemeint... :)
:)Das ist auch eine interessante Perspektive. Nein, dem Leben ist das schnurzegal, lustig und belustigend.Glaubst du dass es das Leben interessiert ob du irgendwas richtig findest oder annimmst oder nicht? Mal ist richtig sehen da, mal nicht... (Wer entscheidet schon was „richtig“ ist...) Mal geht annehmen, mal geht es nicht...
Einfach immer wieder hinschauen...ich sehe es. Es ist nicht leicht zu sehen (findet Ich), und wenn es jetzt so angeschaut wird, ist es leicht.
Ich habe hier noch ein sehr schönes Experiment für dich, mach das ruhig mehrmals:
Erzählen Gedanken die Wahrheit oder Unwahrheit?
Was würde es bedeuten, wenn ALLER Gedankeninhalt nur eine Geschichte wäre?
Finde einen Sportclip auf Youtube, der ca. fünf Minuten lang dauert, oder nimm den folgenden Link führt zu einem Fußballspiel:
https://www.youtube.com/watch?v=AoWRcUvTqVM
1. Betrachte den Clip eine Minute lang mit ausgeschaltetem Ton, beobachte wie die Leute mit einem runden Ding auf einem Feld herumtollen, hoch und runter, hoch und runter. Lass diese gesamte Erfahrung hineinsinken.
2. Wenn die erste Minute vorbei ist, schaue eine weitere Minute mit eingeschaltetem Ton und Kommentar.
Beobachte den Unterschied. Beobachte wie der Kommentator (Gedanken) sehr viel zu wissen scheint, sogar Hinweise gibt, wie es am besten zu tun wäre. Sieh wie der Kommentator sich fühlt, als könne er das Geschehen beeinflussen, als ob ein Ausgang dem anderen bevorzugt werden würde.
Sieh wie der Kommentator versucht, die Gefühle der Zuschauer aufzustacheln und Identifizierung mit dem ein oder dem anderen Team hervorruft und wie er die Wichtigkeit des Spiels als Ganzes unterstreicht.
3. Schalte den Ton nun wieder aus und beobachte das Treiben ohne hörbaren Kommentar, wie die Farben und Formen auf dem Bildschirm herumtanzen. Beobachte wieder alle Unterschiede im Erleben der Szene.
Erzähle mir, wie das für dich ist...
Viel Spaß beim Clip schauen und dir auch alles gute fürs neue Jahr :)

