Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

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BrunoAbano
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby BrunoAbano » Mon Dec 27, 2021 11:52 am

Hallo Mina,
jetzt erst meine Antwort nach den Weihnachtstagen.
Ja, die Abschlussfragen möchte ich sehr gerne beantworten - bin ziemlich gespannt darauf.

Und im Forum werde ich mich auch mal umschauen. Das habe ich nur vor unserem Dialog ein bisschen gemacht und weiß noch gar nicht recht, was da alles abläuft.
Vielleicht hast du auch Interesse daran, selbst als Guide tätig zu werden.
Ja, das kann ich mir durchaus vorstellen. Ich habe jetzt wirklich erfahren, wie hilfreich die Arbeit von LU sein kann, wenn man sich offen und entschieden darauf einlässt. Die Idee der Ehrenamtlichkeit dabei finde ich auch so richtig und wesentlich.
Dir, Mina als mein Guide bin ich dafür wirklich von Herzen dankbar!
Und ich spüre nun auch den Wunsch, anderen dabei behilflich zu sein bei diesem Erkenntnisprozess.
Allerdings habe ich sehr das Gefühl, dass sich das alles in mir nun erst mal setzen muss. Die Zeit wird kommen, wo ich dann sicher sein werde, ob eine Tätigkeit als Guide für mich in Frage kommt - oder vielleicht auch nicht.
Ganz sicher gibt es ja dafür auch eine Schulung, Fortbildung usw., die ich dann noch absolvieren müsste.

Viele liebe Grüße
Bruno :)

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Mina7777
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Mon Dec 27, 2021 6:26 pm

Hallo Bruno!

Ja, es ist sicher gut, wenn sich alles mal ein bisschen setzen kann.
Die Abschlussfragen helfen da wahrscheinlich auch noch mal ein Stückchen weiter.
Und das Guiden kannst du dir ja dann in aller Ruhe überlegen.

Aber hier mal die ersten beiden Fragen:
1. Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges „Ich“, „mich“ oder „Selbst“? Gab es das jemals?
2. Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie du es jetzt gerade erlebst.

Lass dir Zeit.

Liebe Grüße :)

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BrunoAbano
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby BrunoAbano » Mon Jan 03, 2022 8:43 am

Hallo Mina,
erst mal ein gutes neues Jahr!
Nach schönen, entspannten Weihnachtstagen, an denen ich über alles aus unserem Dialog nicht weiter nachgedacht habe,
bin ich seit ein paar Tagen in einen ziemlichen Gefühlsaufruhr geraten, vielleicht auch durch heftige Rückenschmerzen, die inzwischen wieder besser sind.
Ich verstehe es noch nicht so recht, es hat jedenfalls mit Hilflosigkeit angesichts alter Ängste zu tun. Ich hab das Gefühl, mich zu verlieren, weiß nicht mehr wer oder was ich bin, könnte mich verkriechen und nur heulen, kann mich auf die beiden Abschlussfragen nicht konzentrieren. "Vielleicht ist es für mich gefährlich, die Ich-Illusion zu durchschauen" - sowas geht mir durch den Kopf.
Das schreibe ich dir, weil ich gerne längst geantwortet und die Abschlussfragen beantwortet hätte. Aber ich kann es gerade nicht. Intellektuell könnte ich sicher was Kluges schreiben, vielleicht würde ich damit auch durchgehen.
Was erwarte ich? Dass die schmerzhaften Gefühle und die Erinnerungen an meine leidvolle Kindheit und Jugend weggehen, wenn ich kapiert habe, dass es kein eigenständiges Ich gibt? Dabei kann ich das ja sehen, ja unbedingt und wirklich.
Aber das gewohnheitsmäßige ichhafte Identifizieren ist gerade so heftig.... ich bin ziemlich ratlos.
Du musst mir auch nichts raten, Mina. Es geht vielleicht auch gar nicht.
Ich glaube, ich brauche Zeit.

Liebe Grüße
Bruno

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Mina7777
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Mon Jan 03, 2022 10:15 pm

Lieber Bruno!

Auch dir ein wunderbares neues Jahr!

Wenn es nach mir geht, hast du für die Abschlussfragen alle Zeit der Welt - also keine Eile.
Schlussendlich geht es ja auch um nichts und schon gar nicht um was Kluges :)

Ich möchte dir keine Ratschläge erteilen, dennoch schreibe ich dir ein paar Zeilen.
Vielleicht ist ja die eine oder andere etwas hilfreich.

Erstmal: Tu dir was Gutes. Pack dich warm ein, geh raus in die Natur, atme die wunderbar frische Luft, mach dir einen feinen Tee, iss was Leckeres, nimm ein gemütliches Bad, etc.

Dass da jetzt Gefühlsaufruhr ist, mag auf den ersten Blick beunruhigend sein; es zeigt aber auch einfach, dass da wahrscheinlich einiges grad ins Rollen kommt bei dir.
Schmerzhafte Gefühle und Erinnerungen werden sehr wahrscheinlich immer wieder kommen, manche davon verebben vielleicht auch. Es sind einfach nur Zustände. Sie kommen und gehen.
Denke nicht, dass "negative" Zustände nicht "das" sind und denke nicht, dass nur "positive" Zustände "das" sind.

Kannst du voller Vertrauen annehmen, dass nicht mehr zugemutet wird, als ertragen werden kann?
Kannst du diese aufploppenden Zustände mit kindlicher Neugier betrachten?
Vielleicht sogar als gute alte Freunde, die dir nur etwas zeigen wollen?
Wenn wieder so ein Zustand kommt, vielleicht gelingt es dir für ein paar Minuten, konzentriert und wohlwollend hinzusehen:
Spürst du vielleicht etwas im Körper? Hörst du vielleicht einen tiefen Atemzug?
Dann spüre und höre genau hin.
Da werden sehr wahrscheinlich viele Gedanken auftauchen, die beeindruckende Geschichten erzählen.
Manchmal sind die Geschichten furchteinflößend, manchmal traurig, manchmal vielleicht auch interessant.
Aber kannst du sehen, dass es nur Gedanken/Geschichten sind?
Dann schau wieder hin: was ist jetzt/hier zu spüren, hören, sehen?
Erinner dich an die Fruchtübung! Spiel ein bisschen damit.
Wenn die Gedanken allzu hartnäckig sind, darf man sie auch einfach mal durch "blablabla" ersetzen :)
"Vielleicht ist es für mich gefährlich, die Ich-Illusion zu durchschauen"
Wer/was will da geschützt werden?
Schau vor, hinter, unter, neben diesen Gedanken: was ist zu finden?


Gedanken werden immer da sein. Sie sind wie Vogelgezwitscher.
Aber jetzt hast du ein Werkzeug in der Hand, um zu sehen, dass ihr Inhalt nicht real ist.

Dann darf es auch mal schmunzelnd heißen: "Geh-danke!" "Geh-Schicht-e!" :)

Ich finde, du machst das alles ganz super!

Bis bald! :)

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BrunoAbano
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby BrunoAbano » Wed Jan 05, 2022 7:41 am

Liebe Mina,
hab vielen Dank für deine Antwort! Was du schreibst tut mir total gut und hilft wirklich sehr.

Ja, es sind einfach nur Zustände, auch da wo sie sehr schmerzhaft sind und tief im Körper stecken.
Kannst du voller Vertrauen annehmen, dass nicht mehr zugemutet wird, als ertragen werden kann?
Kannst du diese aufploppenden Zustände mit kindlicher Neugier betrachten?
Vielleicht sogar als gute alte Freunde, die dir nur etwas zeigen wollen?
Ja das kann ich annehmen. Ich versuche es und übe, diese Zustände mit kindlicher Neugier zu betrachten - es tut sofort gut und entspannt. Sie sind auch gute alte Freunde und ich sehe: nur meine Ablehnung erhält und erzeugt das übertriebene Leiden daran.

...Ich melde mich in ein paar Tagen wieder und schreib dann detaillierter wenn ich in diesem Prozess weiter bin und etwas Luft habe. Wahrscheinlich an Wochenende.

Liebe Grüße
Bruno

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Mina7777
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Wed Jan 05, 2022 9:16 am

Hallo Bruno!
hab vielen Dank für deine Antwort! Was du schreibst tut mir total gut und hilft wirklich sehr.

Das freut mich sehr!

Wie gesagt, nimm dir Zeit und gönn dir Ruhe.
Hier nur noch eine kleine Anregung für die kommenden Tage:

Wäre es möglich, dass vielleicht gerade die "Ablehnung" momentan dein allerbester Freund ist?
Wenn sie wieder auftaucht, schau GANZ GENAU hin. Zerlege sie immer weiter und weiter..... bis.....?

Mach's gut :)

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Mina7777
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Sun Jan 16, 2022 9:50 am

Hallo Bruno,

da nun schon ein paar Tage vergangen sind, möchte ich mal nachfragen, wie es dir geht.
Vielleicht magst du berichten, was sich in letzter Zeit ereignet hat.
Gerne auch per PN, wenn dir das lieber ist.

Liebe Grüße
Mina

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BrunoAbano
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby BrunoAbano » Tue Jan 18, 2022 9:11 am

Hallo Mina,
vielen Dank für deine Nachfrage. Es fällt mir sehr schwer zu antworten, da es mir nicht besonders gut geht. Ich schäme mich dafür und möchte wirklich nicht jammern.
Vielleicht magst du berichten, was sich in letzter Zeit ereignet hat.
Viel hat sich nicht ereignet. Ich arbeite wieder seit zwei Wochen und es läuft ganz gut. Bin froh, dass ich was Sinnvolles zu tun habe und mich nicht ständig mit mir und meinen Befindlichkeiten beschäftigen muss.

Ehrlich gesagt bin ich häufig total frustriert darüber, dass es mir - so nehme ich es oft wahr - überhaupt nicht gelingt, meine persönliche Ich-Illusion aufzulösen. Das Problem scheint mir nicht, sie als solche zu erkennen, sondern sie loszulassen.
Die ganzen alten Geschichten und Gefühle nicht mehr zu glauben, darauf kommt es doch an. Zu erleben und realisieren, dass es jenseits dieser Zustände aber auch mittendrin immer eine Realität, ein Erleben von Freiheit davon gibt und auch schon immer gab. Das ist ja zum Glück nicht nur meine Hoffnung sondern auch immer wieder meine echte Erfahrung.

Irgendwie bin ich in den letzten drei Wochen wieder mal ganz schlimm in die Falle gelaufen, dass ich mich dafür unheimlich anstrengen und ganz viel "machen" muss. Jetzt, wo die erinnerten emotionalen Entbeerungszustände erneut sich so heftig, auch körperlich melden - weil ich locker gelassen habe im Verlauf unseres wirklich geistig klärenden und wohltuenden Dialoges - sehne ich mich danach sie loszuwerden (weia). Dabei weiß und fühle ich genau, dass es ums liebevolle Annehmen, Betrachten, Verstehen und dadurch Durchziehenlassen geht. Das ist es, was es braucht - ja und ich tue es so weit, viel und gut ich kann.
Die Zeit des Kämpfens mit den Gefühlen und der Vergangenheit ist echt vorbei. Und wo diese Gewohnheit des Umganges mit ihnen immer wieder anspringt - wahrnehmen, innehalten, betrachten, mitfühlend verstehen.... nur Gedanke, nur Geschichte.
Es ist genau wie du schreibst:
"Geh-danke!" "Geh-Schicht-e!" :)
Mina, so viel jetzt und Danke noch mal. Ich melde mich bald wieder.
....Eben habe ich das Gefühl, als würde in diesen Tagen genau mein eigenes Lernen und Erfahren dessen stattfinden, was die Ich-Illusion ist. Ganz viel Hoffnung...

Liebe Grüße
Brumo

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Mina7777
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Tue Jan 18, 2022 10:04 am

Hallo Bruno!
vielen Dank für deine Nachfrage. Es fällt mir sehr schwer zu antworten, da es mir nicht besonders gut geht. Ich schäme mich dafür und möchte wirklich nicht jammern.
Schön, dass du es trotzdem geschafft hast, zu antworten!
Du kannst mich sehr gerne volljammern :)
Ehrlich gesagt bin ich häufig total frustriert darüber, dass es mir - so nehme ich es oft wahr - überhaupt nicht gelingt, meine persönliche Ich-Illusion aufzulösen. Das Problem scheint mir nicht, sie als solche zu erkennen, sondern sie loszulassen.
Du musst deine Ich-Illusion nicht auflösen. Wer sollte das auch machen?
Mal ist sie da, mal nicht. Wen sollte es stören?
Schau ganz locker, einfach wenn es dir in den Sinn kommt. Nicht nachdenken, ganz einfach schauen: was ist jetzt wirklich da und was ist Gedanke/Geschichte?
Da muss nichts verstanden werden, es ist zu einfach für den Verstand.
Die Geschichten werden automatisch immer uninteressanter, sie verlieren ihre Sogkraft.

.......

und wenn's mal wieder nicht so ist, schau nach:
Wer sagt denn, "dass es wieder frustrierend ist", "dass ich nur die Zustände annehmen muss", "dass ich mich schäme", "dass immerhin Hoffnung da ist", "dass es mir schon wieder nicht gelingt", ...."blablabla" ???

"Geh-danke!" "Geh-Schicht-e!" :)


:)
Zu erleben und realisieren, dass es jenseits dieser Zustände aber auch mittendrin immer eine Realität, ein Erleben von Freiheit davon gibt und auch schon immer gab. Das ist ja zum Glück nicht nur meine Hoffnung sondern auch immer wieder meine echte Erfahrung.
Ja, so einfach kann es sein.

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BrunoAbano
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby BrunoAbano » Tue Jan 25, 2022 11:30 am

Hallo Mina,
wieder sind ein paar Tage rum.... Zeit mich zu melden.
Danke für deine letzte Antwort, die einige entscheidende Bemerkungen/Hinweise enthält. Das habe ich aber jetzt tagelang nicht richtig bemerkt, bzw. gesehen. So sehr war ich in meiner Gedankenblase über "mich", "meine Geschichte", "so bin ich", usw. befangen.
Du musst deine Ich-Illusion nicht auflösen. Wer sollte das auch machen?
Mal ist sie da, mal nicht. Wen sollte es stören?
Ja wirklich, da gibt es einfach nichts aufzulösen. Da sind nur haufenweise irreale Gedanken, Überzeugungen rund um die Ich-Vorstellung, die aber verzweifelt geglaubt werden - von wem? Auch dieses "Ich" ist doch tatsächlich nur ausgedacht und Teil von diesem leidvollen Wust! Paff....! echt, was für ein Blödsinn.... da ist einfach NICHTS !!
Ja mal ist die Ich-illusion da, mal nicht. Passiert halt manchmal, (in meinem Fall meistens) schon aus alter Gewohnheit.
Das macht sie aber nicht wirklicher, leidvoller, ärgerlicher oder gar bedrohlicher. Das kann doch nur den stören, der sich das ausgedacht hat... Wen? Hey, da ist nichts...
ganz einfach schauen: was ist jetzt wirklich da und was ist Gedanke/Geschichte?
ja genau, mehr ist dazu nicht zu sagen. nur blablabla, dieses depressive Leiden an "meinen eigenen" Gedanken.
Da muss nichts verstanden werden, es ist zu einfach für den Verstand.
Die Geschichten werden automatisch immer uninteressanter, sie verlieren ihre Sogkraft.
So ist es. Und ich dachte immer, ich wäre in mein "so schlimm ausgeprägtes Leiden" u.a. geraten weil ich "sehr intelligent" bin. Dabei ist es einfach nur dumm, so viel zu denken und das ganze Zeug auch noch zu glauben.

Mina, ich melde mich in den nächsten Tagen mit einer Antwort auf die beiden gestellten Abschlussfragen.
Liebe Grüße
Bruno

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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Tue Jan 25, 2022 12:05 pm

Hallo Bruno,

das klingt, als ob sich da ein ziemlich dicker Knoten langsam löst :)

Freue mich schon auf deine Antworten zu den ersten beiden Fragen!

Nur noch ein paar kleine Anregungen:
Ja mal ist die Ich-illusion da, mal nicht. Passiert halt manchmal, (in meinem Fall meistens) schon aus alter Gewohnheit.
Ich vermute mal, da gibt es viele solcher "Fälle" :)
Dabei ist es einfach nur dumm, so viel zu denken und das ganze Zeug auch noch zu glauben.
Was ist "dumm"?
Findest du jemanden, der entscheidet, viel zu denken und der dann das ganze Zeug auch noch glaubt?

Könnte jemals etwas anders sein, als es gerade ist?

Bis bald!

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BrunoAbano
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby BrunoAbano » Wed Feb 02, 2022 8:36 pm

Hallo Mina,
ich versuche , dir kurz zu antworten.
Bin Corona positiv seit 5 Tagen (leichte Symptome) und muss mit meiner Freundin in ihrem Elternhaus in Quarantäne bleiben. Renovierungsbaustelle hier, einigermaßen bewohnbar, kein Internet.
Schreibe hier mit dem Phone, hoffe es stürzt jetzt gerade nicht ab, bzw Verbindung weg.

Ich habe die letzten zwei Tage unseren Dialog noch mal ganz durchgelesen. Das tat gut und hat geholfen wieder klarer zu werden.
Würde gerne die beiden Fragen beantworten. Zitierfunktion geht beim Phone nicht richtig (bin bei einem vorherigen Versuch rausgeflogen).
Ich bin fast besessen davon, die Antworten endlich zu formulieren,es zu schaffen. Das strengt mich sehr an, lässt mir keine Ruhe. Viel zu viele Gedanken. Ich versuche, ihnen nicht nachzugehen, einfach nur hier zu sein. Mich zu erholen.
Vielleicht kann ich in den nächsten Tagen was dazu schreiben.
Der Knoten, von dem du zuletzt geschrieben hast….. ich weiß nicht ob er platzt. Das wär wunderbar, im Moment wird er immer wirrer, scheint mir.
Immerhin kann ich sehen: es sind nur Gedanken.
Ich bin deprimiert.
Liebe Grüße
Bruno

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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Wed Feb 02, 2022 10:09 pm

Lieber Bruno,

vielleicht kommt die Quarantäne mit schlechtem Internetzugang grad recht.... möglicherweise eine Gelegenheit, um zu entspannen!
Wie gesagt, wir haben alle Zeit der Welt.
Ich bin fast besessen davon, die Antworten endlich zu formulieren,es zu schaffen.
Kann es sein, dass da noch ein paar Erwartungen schlummern?
Hier geht es einzig und allein darum, zu erkennen, dass kein separates Ich existiert.
Erwartungen können dem im Weg stehen.
Bitte lies dir nochmal ganz genau durch, was LU nicht ist!
Sei dabei vollkommen ehrlich und wenn du Erwartungen gefunden hast, dann schieß sie ins Weltall.... den "Knoten" kannst du gleich dazupacken!

.......

Dann genieße die Entspannung so ganz ohne jegliche Erwartungen


.......


Dann lies:
Immerhin kann ich sehen: es sind nur Gedanken.
Stimmt das wirklich?
Wie ist dieses Ich beschaffen, das angeblich sehen kann: es sind nur Gedanken?
Untersuche das ganz genau
!

Nimm diese Fragen mit ins Schauen, aber such die Antworten nicht in Gedanken!


Gute Besserung wünsch ich dir!

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Mina7777
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Wed Feb 02, 2022 10:11 pm

ach ja.... und lass die Abschlussfragen mal links liegen....

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Mina7777
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Re: Sehen was ist, tun was zu tun ist - eine große Sache?

Postby Mina7777 » Thu Feb 17, 2022 9:21 am

Hallo Bruno,

ich hoffe, du hast die Quarantäne gut überstanden und konntest etwas Entspannung finden.

Bist du noch dabei? Bist du bereit weiterzuschauen?

Liebe Grüße

Mina


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