Ich hatte angefangen, die Gedankeninhalte wieder furchtbar wichtig zu nehmen. Ich finde es erschreckend : inzwischen weiß ich kaum noch etwas über die Natur von Gedanken. Es waren diese coolen Beobachtungen, aber es ist daraus keine tragbare Gewissheit geworden über die Nichtigkeit der Gedanken.Wenn die Gedanken irgendwas – egal was – erzählen, dann ersetze sich doch mal ne zeitlang mit blablablabla......
Ich finde das so nett von dir, barb, doch es geht mir im Moment so wie in der Geschichte vom rosa Elefanten. Also habe ich meditiert vor dieser Übung:Genieße und entspanne so gut du kannst... :)
Während der Meditation blitzte es auf, daß die Mitte ja nicht zu SEHEN ist, aber so ist es wohl nicht gemeint in diesem Fall. Die Empfindung einer Mitte - in der Höhe des Oberbauchs - will nicht weichen, Vielleicht fällt es mir diesmal schwer, weil ich heute dort ein "wehes" Gefühl habe, welches sich auch durch Fokussieren nicht aufgelöst hat. Da das Bild einer Mitte geblieben ist, blieb auch "oben-unten-rechts-links". Mir fällt jetzt gerade auf, daß ich die Wahrnehmung zwar nicht irgendwo ausmachen kann, aber ich sie dennoch auf die "Maße" meines Körpers begrenze.Schau nochmal genau hin: Oben – unten – links -rechts – Mitte von was? Von wo aus? Wo ist wahrnehmen? Wo bist „du“? Entspanne, atme sanft und langsam und schau ganz neugierig und spielerisch nach ob da was zu finden ist...
Die Frage verstehe ich immer noch nicht. Wie soll ich das wissen? Dann müßte ich ja wissen, wie es anders sein KÖNNTE. Nichts fehlt. Das hieße ja sonst, daß mein Verstand es besser wüßte als das So- Sein. Davon gehe ich einfach nicht aus. Sicher begreife ich hier grundsätzlich etwas nicht. Bitte, barb,hilf mir da noch ein bißchen.Fehlt hier und jetzt was? Sollte oder könnte irgendetwas anders sein als es jetzt ist?
Ich bin sehr unsicher geworden, Aber wenn ich "eisern":) im Hier und Jetzt bleibe, also Kleidung, Unterlage bzw. Tastatur des Computers sind Geschichte, - dann sind da nur verschiedene Empfindungen, und eine Grenze ist nicht auszumachen.Wenn es schwer fällt die Geschichte auszublenden, dann reicht es völlig sie als solche zu erkennen. Wenn die Gedanken sagen: Das ist die Grenze, dann schau (spür) einfach nach ob wirklich eine Grenze fühlbar ist - ob irgendwas von "Grenze" zu sehen-hören-spüren ist...
Wenigstens das habe ich mir heute wieder in Erinnerung bringen können (allerdings erst beim wieder Lesen der allgemeinen Enführenden Worte ), daß es immer nur um das Erfahren im Hier und Jetzt geht. Meine Vergeßlichkeit finde ich merkwürdig. Ich habe zwar vorher schon von Geschichten geschrieben, meinte aber weit zurückliegendes, nicht den gerade vergangenen Moment.
Ich bin ziemlich irritiert über mich selber. Aber, barb, du sagst ja, alles darf sein.

