Rein garnichts

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Mathilda
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Thu Jun 18, 2020 11:33 pm

Wenn die Gedanken irgendwas – egal was – erzählen, dann ersetze sich doch mal ne zeitlang mit blablablabla......
Ich hatte angefangen, die Gedankeninhalte wieder furchtbar wichtig zu nehmen. Ich finde es erschreckend : inzwischen weiß ich kaum noch etwas über die Natur von Gedanken. Es waren diese coolen Beobachtungen, aber es ist daraus keine tragbare Gewissheit geworden über die Nichtigkeit der Gedanken.
Genieße und entspanne so gut du kannst... :)
Ich finde das so nett von dir, barb, doch es geht mir im Moment so wie in der Geschichte vom rosa Elefanten. Also habe ich meditiert vor dieser Übung:
Schau nochmal genau hin: Oben – unten – links -rechts – Mitte von was? Von wo aus? Wo ist wahrnehmen? Wo bist „du“? Entspanne, atme sanft und langsam und schau ganz neugierig und spielerisch nach ob da was zu finden ist...
Während der Meditation blitzte es auf, daß die Mitte ja nicht zu SEHEN ist, aber so ist es wohl nicht gemeint in diesem Fall. Die Empfindung einer Mitte - in der Höhe des Oberbauchs - will nicht weichen, Vielleicht fällt es mir diesmal schwer, weil ich heute dort ein "wehes" Gefühl habe, welches sich auch durch Fokussieren nicht aufgelöst hat. Da das Bild einer Mitte geblieben ist, blieb auch "oben-unten-rechts-links". Mir fällt jetzt gerade auf, daß ich die Wahrnehmung zwar nicht irgendwo ausmachen kann, aber ich sie dennoch auf die "Maße" meines Körpers begrenze.
Fehlt hier und jetzt was? Sollte oder könnte irgendetwas anders sein als es jetzt ist?
Die Frage verstehe ich immer noch nicht. Wie soll ich das wissen? Dann müßte ich ja wissen, wie es anders sein KÖNNTE. Nichts fehlt. Das hieße ja sonst, daß mein Verstand es besser wüßte als das So- Sein. Davon gehe ich einfach nicht aus. Sicher begreife ich hier grundsätzlich etwas nicht. Bitte, barb,hilf mir da noch ein bißchen.
Wenn es schwer fällt die Geschichte auszublenden, dann reicht es völlig sie als solche zu erkennen. Wenn die Gedanken sagen: Das ist die Grenze, dann schau (spür) einfach nach ob wirklich eine Grenze fühlbar ist - ob irgendwas von "Grenze" zu sehen-hören-spüren ist...
Ich bin sehr unsicher geworden, Aber wenn ich "eisern":) im Hier und Jetzt bleibe, also Kleidung, Unterlage bzw. Tastatur des Computers sind Geschichte, - dann sind da nur verschiedene Empfindungen, und eine Grenze ist nicht auszumachen.
Wenigstens das habe ich mir heute wieder in Erinnerung bringen können (allerdings erst beim wieder Lesen der allgemeinen Enführenden Worte ), daß es immer nur um das Erfahren im Hier und Jetzt geht. Meine Vergeßlichkeit finde ich merkwürdig. Ich habe zwar vorher schon von Geschichten geschrieben, meinte aber weit zurückliegendes, nicht den gerade vergangenen Moment.
Ich bin ziemlich irritiert über mich selber. Aber, barb, du sagst ja, alles darf sein.

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barb
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Re: Rein garnichts

Postby barb » Fri Jun 19, 2020 11:16 am

Ich hatte angefangen, die Gedankeninhalte wieder furchtbar wichtig zu nehmen. Ich finde es erschreckend : inzwischen weiß ich kaum noch etwas über die Natur von Gedanken. Es waren diese coolen Beobachtungen, aber es ist daraus keine tragbare Gewissheit geworden über die Nichtigkeit der Gedanken.
Das ist reine Gewohnheitssache, deshalb ist es ja so wichtig dieses Beobachten zur Gewohnheit werden zu lassen. Schreibe dir die Übungen heraus die dir am besten gefallen und schau sie immer wieder mal an. Alleine schon wenn du sie durchliest kann schon viel geschehen, vor allem setzt du so neue Konditionierungen. Vielleicht magst du ja auch kleine Notizen in der Wohnung verteilen, die dich immer wieder daran erinnern hinzuschauen... :)

Nutze jede Gelegenheit die sich bietet und wann immer es dir einfällt, vergleiche die Gedankeninhalte mit dem was tatsächlich wahrnehmbar ist. Du kannst dich z. B. vor dem Essen fragen wie Gedanken den Geschmack beschreiben würden und das dann vergleichen mit der wirklichen Erfahrung wenn du die Speise isst. Beim Hände waschen kannst du dich fragen ob wirklich eine Trennung zwischen Haut und Wasser da ist, oder einfach nur eine Empfindung (Nässe, Kühle/Wärme...)
Genieße und entspanne so gut du kannst... :)
Ich finde das so nett von dir, barb, doch es geht mir im Moment so wie in der Geschichte vom rosa Elefanten. Also habe ich meditiert vor dieser Übung:
:))
Mir fällt jetzt gerade auf, daß ich die Wahrnehmung zwar nicht irgendwo ausmachen kann, aber ich sie dennoch auf die "Maße" meines Körpers begrenze.
Wo fängt „dein“ Körper an und wo hört er auf? Nehmen wir mal die Luft z. B., die gehört ja unbestritten zum Körper dazu, ohne sie könnte er nicht leben. Wo fängt die Einatemluft an die in den Körper einströmt? Wo endet die Ausatemluft? An der sichtbaren Körpergrenze? Oder wie ist es mit dem Wasser? Der Körper besteht zu ungefähr 70% aus Wasser, das immer wieder erneuert wird. Neues rein, altes raus... wo ist die Grenze?

Was macht den Körper zu „deinem“ Körper? Ist er, bist du irgendwie so wie ein angebrochenes getrenntes Stück vom Leben? Geschieht dir Leben? Oder drückt sich Leben durch „dich“ aus?
Fehlt hier und jetzt was? Sollte oder könnte irgendetwas anders sein als es jetzt ist?
Die Frage verstehe ich immer noch nicht. Wie soll ich das wissen? Dann müßte ich ja wissen, wie es anders sein KÖNNTE. Nichts fehlt. Das hieße ja sonst, daß mein Verstand es besser wüßte als das So- Sein. Davon gehe ich einfach nicht aus. Sicher begreife ich hier grundsätzlich etwas nicht. Bitte, barb,hilf mir da noch ein bißchen.
Doch doch, du hast es schon richtig verstanden, und auch die Antwort ist ganz stimmig – außer dass sie vermutlich aus dem Intellekt kommt, weil du versuchst zu verstehen...:) Es klingt fast noch so, als glaubtest du eine bestimmte Antwort finden zu müssen, doch wie erwähnt darum geht es gar nicht primär. Es geht nur ums SCHAUEN... Die Fragen sollen dich dazu verführen genau hinzuschauen.

Wenn du dich umschaust – wirklich schaust ohne darüber nachzudenken – ob etwas fehlen könnte, dann kommst du eventuell ganz ins Spüren und dann kannst du vielleicht wahrnehmen, dass gar nie etwas fehlen kann, dass alles immer so in Ordnung ist wie es ist... Es gibt nichts zu verstehen, und es geht in dieser Untersuchung auch nicht darum... Immer wieder nur schauen... immer wieder neu und neugierig mit dem Forscherblick untersuchen was ist jetzt wirklich hier...

Es ist ja grundsätzlich davon auszugehen, dass irgendwo tief oder weniger tief der Glaubenssatz sitzt, dass ES so wie ES jetzt ist nicht passt, dass etwas fehlt, da du ja auf der Suche bist, nicht wahr? Wir sind so darauf gedrillt immer nach etwas Ausschau zu halten was jetzt nicht hier ist, in dem Glauben, dass sich irgendwo eine verborgene Wahrheit versteckt, statt auf das zu schauen was da ist. Es ist immer alles hier... Sein/wahrnehmen/erfahren... DAS HIER ist genug... hat genug zu sein, genauso wie es sich jetzt zeigt...
Meine Vergeßlichkeit finde ich merkwürdig. Ich habe zwar vorher schon von Geschichten geschrieben, meinte aber weit zurückliegendes, nicht den gerade vergangenen Moment.
Jeder Gedanke ist eine Geschichte... Das ist einfach ungewohnt wenn man beginnt das zu sehen, da können schon einige „Merkwürdigkeiten“ aufkommen... Das ist gut und zeigt dass sich was tut... :)
Ich bin ziemlich irritiert über mich selber.
Super :))
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Sat Jun 20, 2020 12:18 am

Schreibe dir die Übungen heraus die dir am besten gefallen und schau sie immer wieder mal an. Alleine schon wenn du sie durchliest kann schon viel geschehen, vor allem setzt du so neue Konditionierungen.
Habe ich gemacht, es ist, als hättest du eine Frage beantwortet, die ich nicht gestellt hatte.
Nutze jede Gelegenheit die sich bietet und wann immer es dir einfällt, vergleiche die Gedankeninhalte mit dem was tatsächlich wahrnehmbar ist.
Danke fur den Hinweis. Es ist schwierig, aber ich übe.
Beim Hände waschen kannst du dich fragen ob wirklich eine Trennung zwischen Haut und Wasser da ist, oder einfach nur eine Empfindung (Nässe, Kühle/Wärme...)
Beim Spüren allein nehme ich keine Trennung wahr, schwieriger wird es, wenn ich dabei hinsehe.
barb, ich möchte noch einmal auf das Wahrnehmen meiner Körperempfindungen zurückkommen. Da ist ja dieses sture "oben-unten-links-rechts". Ich konnte erkennen, daß diese Verortungen einfach innere Bilder sind. Darauf mußte ich erst einmal kommen! Und als solche kann ich sie besser loslassen, als wenn ich diese Verortungen als mehr gedankliche Erinnerungen, was sie natürlich eigentlich sind,handhabe.
Wenn du dich umschaust – wirklich schaust ohne darüber nachzudenken – ob etwas fehlen könnte, dann kommst du eventuell ganz ins Spüren und dann kannst du vielleicht wahrnehmen, dass gar nie etwas fehlen kann, dass alles immer so in Ordnung ist wie es ist.
Beim Bemühen, wirklich nur mit den Körperempfindungen zu sein, zeigte sich plötzlich das Bild einer dramatischen Landschaft Ich weiß, dies ist eine 'Übersetzung' meines Geistes. Dieses Bild -diese Landschaft- ist vollkommen, nichts fehlt (keine leuchtende Sonne, keine liebliche Blumenwiese) Ich weiß, ganz so hast du es nicht gemeint :) Dieses Sehen eines inneren Bildes finde ich dennoch mitteilenswert. Als Anekdote am Rande.
Der Austausch mit dir, die Anregungen und Untersuchungen sind für mich essentiell. Dies ist ein inneres Wissen (hm). Es ist so befreiend, wenn ich hin und wieder zu dem Direkten Erfahren finde. Dann ist es aufregend einfach. Aber manchmal ist es eben auch anstrengend. Und ja, da ist dieses ewige Muster beim Durchblättern vorheriger Antworten : dass ich schon mal besser war, dass es bergab geht, und du verärgert aufgibst. Ich weiß, dass diese Sätze schon jetzt beim Hinschreiben Geschichte sind, dir leidlich bekannt, und bei dir nicht wirklich gut ankommen. Aber nun habe ich sie mir noch einmal vom Herzen geschrieben, vielleicht hilft's ja AUCH. Aber nun merke ich, barb, das meiste, was ich heute schrieb, ist der Kampf des illusionären Ich um's Überleben. Es ringt. Nein, ich SEHE es
nicht. Aber es TROTZDEM loszulassen, -ich ahne es - , kostet Mut.

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Re: Rein garnichts

Postby barb » Sat Jun 20, 2020 11:43 am

Danke fur den Hinweis. Es ist schwierig, aber ich übe.
Wie gesagt, nimms ganz leicht... Und wenn es dir einfällt dann ärgere dich nicht dass du erst jetzt daran gedacht hast, sondern freue dich, dass es in den Sinn gekommen ist... :) Sei nett zu dir <3
Beim Spüren allein nehme ich keine Trennung wahr, schwieriger wird es, wenn ich dabei hinsehe.
Schau genau hin und lass die Gedanken labern was sie wollen: Ist mehr zu sehen als Farben?
barb, ich möchte noch einmal auf das Wahrnehmen meiner Körperempfindungen zurückkommen. Da ist ja dieses sture "oben-unten-links-rechts". Ich konnte erkennen, daß diese Verortungen einfach innere Bilder sind. Darauf mußte ich erst einmal kommen! Und als solche kann ich sie besser loslassen, als wenn ich diese Verortungen als mehr gedankliche Erinnerungen, was sie natürlich eigentlich sind,handhabe.
Ganz wunderbar wie du das gesehen hast! Aber du musst gar nichts loslassen, es reicht völlig zu sehen, dass das nur "innere Selbst-bilder“ sind. Alles genauso Ein-bildungen... :)
Beim Bemühen, wirklich nur mit den Körperempfindungen zu sein, zeigte sich plötzlich das Bild einer dramatischen Landschaft Ich weiß, dies ist eine 'Übersetzung' meines Geistes. Dieses Bild -diese Landschaft- ist vollkommen, nichts fehlt (keine leuchtende Sonne, keine liebliche Blumenwiese) Ich weiß, ganz so hast du es nicht gemeint :) Dieses Sehen eines inneren Bildes finde ich dennoch mitteilenswert. Als Anekdote am Rande.
Finde ich ganz toll wie du das erlebt hast und ausdrückst... Wir müssen uns ja der Sprache bedienen um zu kommunizieren und da sind Metaphern oft sehr hilfreich...
Der Austausch mit dir, die Anregungen und Untersuchungen sind für mich essentiell. Dies ist ein inneres Wissen (hm). Es ist so befreiend, wenn ich hin und wieder zu dem Direkten Erfahren finde. Dann ist es aufregend einfach. Aber manchmal ist es eben auch anstrengend. Und ja, da ist dieses ewige Muster beim Durchblättern vorheriger Antworten : dass ich schon mal besser war, dass es bergab geht, und du verärgert aufgibst.
Lass das sein... Schreib dir nur die Fragen raus die dich ansprechen und mach die Übungen immer wieder neu. Vergiss die alten Antworten, die sind schon Schnee von gestern... Immer wieder neu hinschauen...

Und nein – du warst nie besser oder schlechter. Ich stelle Fragen und du beantwortest die einfach so wie es für dich gerade ist, da gibt es kein bergab oder bergauf. Und versprochen – ich werde sicher nicht verärgert aufgeben, dazu müsste ich irgendwelche Erwartungen an dich oder an unsere Untersuchung haben. Und die habe ich ehrlich nicht.

Für mich sind das alles einfach wie Selbstgespräche, ich tue das jetzt nicht speziell für dich, sondern einfach weil es mir Freude macht... Manchmal kann es Monate dauern bis die Illusion klar erkannt wird. Ich habe absolut keinen Zeitdruck, nimm du dir selbst auch den Druck. Guiden ist auch bei Weitem keine Einbahnstraße... Also nimm deine Sorgen und pack sie in eine Rakete, schieße sie zum Mond und lass uns einfach locker weiter plaudern... :))
Ich weiß, dass diese Sätze schon jetzt beim Hinschreiben Geschichte sind,
Genau :)
dir leidlich bekannt, und bei dir nicht wirklich gut ankommen.
Nö, das ist ebenfalls eine Geschichte die die Gedanken erzählen... (oder kannst du irgendwas davon sehen-hören-spüren? ;))
Aber nun habe ich sie mir noch einmal vom Herzen geschrieben, vielleicht hilft's ja AUCH.
Schreib nur immer alles was dich bewegt, das ist oft wirklich sehr hilfreich.
Aber nun merke ich, barb, das meiste, was ich heute schrieb, ist der Kampf des illusionären Ich um's Überleben.
Zum einen: Ja, sobald es ans Eingemachte geht können Widerstände auftreten. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt dass sich was tut.

Zum anderen: Kann etwas das nur eine Illusion ist wirklich etwas tun so wie ums Überleben kämpfen? Es lebt ja gar nicht, wie kann es da darum kämpfen?
Stell dir vor, du siehst in der Wüste eine Fata Morgana, also eine Illusion von Wasser. Kann diese Illusion etwas tun wie deinen Durst stillen?
Es ringt. Nein, ich SEHE es nicht. Aber es TROTZDEM loszulassen, -ich ahne es - , kostet Mut
Kann etwas das nicht existiert losgelassen werden?

Die Gedanken vergeben Namen für alles und heften diese an die Empfindung oder Sinneswahrnehmung.

Die Namen können für etwas stehen, was es wirklich gibt, was mit den Sinnen wahrnehmbar ist: Tisch, Fenster, Wasser.

Oder sie bezeichnen etwas, was es nur als Konstrukt gibt, z.B. Berlin. Man kann sich nicht mit Berlin treffen. Aber die Komponenten sind sehr wohl mit den Sinnen erfahrbar, die Häuser, Straßen, Menschen, U-Bahn.

Und dann gibt es noch Namen für reine Phantasiefiguren, z.B. Weihnachtsmann, Zahnfee, Spiderman.

In welche Kategorie fällt das "Ich"?

Versuche die Fragen nicht aus dem "Wissen" zu beantworten, sondern rein aus dem Schauen (du weißt bereits viel zu viel, und ES ist viel zu EIN-FACH, als dass es gewusst werden könnte... ;))
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Sat Jun 20, 2020 11:17 pm

Und nein – du warst nie besser oder schlechter. Ich stelle Fragen und du beantwortest die einfach so wie es für dich gerade ist, da gibt es kein bergab oder bergauf. Und versprochen – ich werde sicher nicht verärgert aufgeben, dazu müsste ich irgendwelche Erwartungen an dich oder an unsere Untersuchung haben. Und die habe ich ehrlich nicht.
Danke <3 barb.
Gerade ging mir ein Licht auf, -sag du mir bitte, ob es eins ist:
Wenn der Ich- Gedanke eine Illusion ist, -ich überspringe an dieser Stelle ein paar Erkenntnis- "Stufen" -, kann "ich" ja gar nicht frei entscheiden, wann, wie oft, und mit welcher Ausdauer ich die Übungen mache. Gedanken sind da, dann nicht, dann die nächsten. Nichts kann ich tun wie vorgenommen, wenn kein 'Glück im Spiel' ist. Dann verstehe ich auch deine Geduld mit mir.
Heute abend z.B. bin ich ziemlich müde, das paßt mir garnicht, denn ich will ja auf deine Fragen hellwache Antworten geben. Doch mangelnde Ausdauer und Konzentrationsschwäche, die kommen ja einfach so daher. Klar, es gibt Gründe, aber auch auf die hatte ich keinen wirklichen Einfluß. Die Sache mit den Ursachen habe ich allerdings aus dem einen oder anderen Buch von Ramesh Balsekar. Möglicherweise stehen die mir jetzt im Wege. Geborgtes Wissen, das keines ist.
Zur Zeit tauchen eine Menge Fragen auf, deren Beantwortung ich gern von dir -gehabt- hätte. Zunächst hatte ich sie mir verkniffen. Aber die Menge und Aufdringlichkeit der Fragen ist auffällig, und deshalb erkenne ich wieder ein Muster. Es zu beschreiben, ist müßig. Es könnte eine willkürliche Beschreibung sein, für mich zählt nur, daß es mir nun sehr leicht fällt, keine Fragen zu stellen. Muster erkannt, -gebannt. Hier und jetzt, ich kann für nichts garantieren. Und dein Statement, daß das warum-darum eine never-ending-story ist, schmeckt nach Wahrheit. Und die schmeckt GUT. Es ist ja auch viel viel schöner, wenn eine Antwort hier und da wie von selber kommt. Dann ist Frieden.
Auch ist dies für mich unbedingt eine Frage des Vertrauens: Fragen beantworten, nicht stellen. Mich führen lassen von meinem Guide. Tolle Sache.
barb, bitte habe Verständnis dafür, dass ich deine Fragen heute jedoch nicht mehr beantworte ( Smilie ' verlegen') Zunächst hielt ich sie für lockere Wochend- Fragen, und war froh. Aber als ich sie ein zweites mal las, merkte ich, daß ich in Wirklichkeit doch genauer hinschauen muß, will ich mir nicht vorgekautes Wissen aus zweiter Hand borgen. Ich habe heute abend keine Energie mehr dazu. Und auch das gehört zur Gründlichkeit bzw. Ehrlichkeit: Beim Hineinfühlen komme ich immer noch in's Schleudern. Grenzen wahrnehmen oder eben NICHT. Da sind unterschiedliche taktile Wahrnehmungen sozusagen nebeneinander, z.B. wenn ich ein Messer in der Hand halte, und mir ist dann so, als fühlte ich die Linie zwischen Metall und Haut.

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Re: Rein garnichts

Postby barb » Sun Jun 21, 2020 11:05 am

Gerade ging mir ein Licht auf, -sag du mir bitte, ob es eins ist:
Wenn der Ich- Gedanke eine Illusion ist, -ich überspringe an dieser Stelle ein paar Erkenntnis- "Stufen" -, kann "ich" ja gar nicht frei entscheiden, wann, wie oft, und mit welcher Ausdauer ich die Übungen mache. Gedanken sind da, dann nicht, dann die nächsten. Nichts kann ich tun wie vorgenommen, wenn kein 'Glück im Spiel' ist. Dann verstehe ich auch deine Geduld mit mir.
:))
Heute abend z.B. bin ich ziemlich müde, das paßt mir garnicht, denn ich will ja auf deine Fragen hellwache Antworten geben. Doch mangelnde Ausdauer und Konzentrationsschwäche, die kommen ja einfach so daher. Klar, es gibt Gründe, aber auch auf die hatte ich keinen wirklichen Einfluß. Die Sache mit den Ursachen habe ich allerdings aus dem einen oder anderen Buch von Ramesh Balsekar. Möglicherweise stehen die mir jetzt im Wege. Geborgtes Wissen, das keines ist.
Das macht doch nichts, dass du durch Ramesh darauf aufmerksam wurdest... Viele Hinweise und Pointer kommen von vielen verschiedenen Stellen. Die Frage ist immer nur, ob wir hinschauen und das so selber so erfahren können, dann rutscht es von der „Wissens-ebene“ auf die Erfahrens-Ebene. Wir werden ein wenig später noch näher auf Entscheidungen eingehen und schauen wie du das erlebst... :)
Zur Zeit tauchen eine Menge Fragen auf, deren Beantwortung ich gern von dir -gehabt- hätte. Zunächst hatte ich sie mir verkniffen. Aber die Menge und Aufdringlichkeit der Fragen ist auffällig, und deshalb erkenne ich wieder ein Muster. Es zu beschreiben, ist müßig. Es könnte eine willkürliche Beschreibung sein, für mich zählt nur, daß es mir nun sehr leicht fällt, keine Fragen zu stellen. Muster erkannt, -gebannt. Hier und jetzt, ich kann für nichts garantieren. Und dein Statement, daß das warum-darum eine never-ending-story ist, schmeckt nach Wahrheit. Und die schmeckt GUT. Es ist ja auch viel viel schöner, wenn eine Antwort hier und da wie von selber kommt. Dann ist Frieden.
Auch ist dies für mich unbedingt eine Frage des Vertrauens: Fragen beantworten, nicht stellen. Mich führen lassen von meinem Guide. Tolle Sache.
<3
barb, bitte habe Verständnis dafür, dass ich deine Fragen heute jedoch nicht mehr beantworte ( Smilie ' verlegen') Zunächst hielt ich sie für lockere Wochend- Fragen, und war froh. Aber als ich sie ein zweites mal las, merkte ich, daß ich in Wirklichkeit doch genauer hinschauen muß, will ich mir nicht vorgekautes Wissen aus zweiter Hand borgen. Ich habe heute abend keine Energie mehr dazu. Und auch das gehört zur Gründlichkeit bzw. Ehrlichkeit: Beim Hineinfühlen komme ich immer noch in's Schleudern. Grenzen wahrnehmen oder eben NICHT. Da sind unterschiedliche taktile Wahrnehmungen sozusagen nebeneinander, z.B. wenn ich ein Messer in der Hand halte, und mir ist dann so, als fühlte ich die Linie zwischen Metall und Haut.
Ach kein Thema, lass dir alle Zeit die du brauchst... Nur kein Stress wir sind doch nicht auf der Flucht... :))
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Sun Jun 21, 2020 10:29 pm

Die markierten Fragen sind einige aus deinem vorletzten Beitrag für mich.

Zum anderen: Kann etwas das nur eine Illusion ist wirklich etwas tun so wie ums Überleben kämpfen? Es lebt ja gar nicht, wie kann es da darum kämpfen?

Stell dir vor, du siehst in der Wüste eine Fata Morgana, also eine Illusion von Wasser. Kann diese Illusion etwas tun wie deinen Durst stillen?
Ich tu mich mit diesen Fragen wirklich schwer. Ich soll sie ja nicht aus meinem Verstand beantworten, sondern durch Hinschauen. Ich sehe einen Körper. Ich glaube, es ist meiner. Denn ich kann meine Hände an mein Gesicht legen, und habe ein ganz spezielles Empfinden, welches ich nicht habe, wenn ich meine Hände an das Gesicht eines anderen Menschen lege. Ich empfimde also da etwas , was nur zu mir gehört. Meine Hände (Arme, Beine, Kopf) werden von meinen Gedankenimpulsen gesteuert, nicht von denen irgendeines anderen Menschen. Auch wenn diese Gedankenimpulse nicht bewußt und kontrolliert entstehen, so entstehen sie doch in meinem Gehirn. Selbst mein Gehirn kann ich sehen, wenn mir jemand unter örtlicher Betäubung die Schädeldecke öffnet und mir dann einen Spiegel darüberhält. Daß die Gedanken in meinem Gehirn entstehen, kann ich weder sehen noch hören noch sonstwas. Ich glaube daran, weil es die Wissenschaft erforscht hat, und fast die ganze Menschheit glaubt daran.. Ich kann nicht wirklich verstehen, warum ich etwas verneinen soll, weil ich es mit meinen Sinnen nicht erfahren kann.

Das ist es, woran es bei mir hakt. Es kann doch nicht sein, daß es die Arktis nicht gibt, nur weil ich sie noch nicht gesehen habe. Darum geht es hier also nicht. Es geht um die Direkte Erfahrung. Da sehe ich kein Ich. Und dennoch klammere ich mich fest an den GLAUBEN an ein Ich. Gedanken klammern sich an Gedanken. Auch dies eine Spekulation.

Da ist nichts zu sehen. Aber dann spüre ich meinen Körper von innen, seine vibrierende Energie, seine Wärme vor allem,und lasse mich da reinfallen, verknüpfe diese altvertraute Wahrnehmung reflexhaft mit dem Gedanken an ein bewußtes Ich. Auch wieder reine Spekulation, nichts erfahrbares. Ich weiß nicht mehr weiter. Nur das innere Empfinden meines Körpers ist real, dies aber sehr intensiv.

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Re: Rein garnichts

Postby barb » Mon Jun 22, 2020 11:38 am

Ich tu mich mit diesen Fragen wirklich schwer. Ich soll sie ja nicht aus meinem Verstand beantworten, sondern durch Hinschauen.
Man kann schon auch den Verstand benutzen als Vehikel um in die Direkte Erfahrung zu kommen ... :)
Ich sehe einen Körper. Ich glaube, es ist meiner.
Was ist „glauben“?
Denn ich kann meine Hände an mein Gesicht legen, und habe ein ganz spezielles Empfinden, welches ich nicht habe, wenn ich meine Hände an das Gesicht eines anderen Menschen lege.
Wo ist das Problem damit, sollte es anders sein?
Ich empfimde also da etwas , was nur zu mir gehört.
Klopfe jetzt mal mit der Zeigefingerspitze auf den Tisch. Spüre genau hin: Wo ist die Empfindung zu spüren? Spürt der kleine Zeh den Zeigefinger? Ist irgendwo ein „Ich“, dass die Empfindung den Klopfens spürt? Eine Instanz getrennt vom Zeigefinger?
Mach die Übung einfach nur, ganz einfach so wie sie hier steht. Analysieren nicht, spekuliere nicht, einfach nur mit dem Zeigefinger klopfen und nachspüren... :)
Meine Hände (Arme, Beine, Kopf) werden von meinen Gedankenimpulsen gesteuert, nicht von denen irgendeines anderen Menschen. Auch wenn diese Gedankenimpulse nicht bewußt und kontrolliert entstehen, so entstehen sie doch in meinem Gehirn. Selbst mein Gehirn kann ich sehen, wenn mir jemand unter örtlicher Betäubung die Schädeldecke öffnet und mir dann einen Spiegel darüberhält. Daß die Gedanken in meinem Gehirn entstehen, kann ich weder sehen noch hören noch sonstwas. Ich glaube daran, weil es die Wissenschaft erforscht hat, und fast die ganze Menschheit glaubt daran.. Ich kann nicht wirklich verstehen, warum ich etwas verneinen soll, weil ich es mit meinen Sinnen nicht erfahren kann.
Das sind alles reine Gedankengeschichten. Vielleicht versuchst du irgendwas intellektuell zu lösen, was keine Lösung braucht und auch nicht gelöst werden kann... Es war nicht die Frage nach einem Gehirn vergiss diesen ganzen woo-woo-Esoterik Kram... :)
Wer sagt, dass du die Existenz eines Gehirns verleugnen solltest? Du sollst gar nichts verleugnen, in Wirklichkeit sollst du gar nichts... ;) Einfach immer wieder nachschauen ob es wahr ist was Gedanken sagen und ob es ein getrenntes Ich gibt.. (übrigens ist die Gehirnforschung und auch andere Wissenschaften schon immer und ewig dran ein „Ich“ bzw. Bewusstsein im Gehirn oder sonstwo im menschlichen Körper zu finden – absolut erfolglos... Und wenn wir schon bei der Wissenschaft sind, da ist es komplett klar, dass es keine Trennung gibt oder geben kann... :))
Das ist es, woran es bei mir hakt. Es kann doch nicht sein, daß es die Arktis nicht gibt, nur weil ich sie noch nicht gesehen habe. Darum geht es hier also nicht. Es geht um die Direkte Erfahrung. Da sehe ich kein Ich.
:)
Kannst du irgendwas anderes finden als direkte Erfahrung?
SEHEH- HÖREN- SPÜREN- RIECHEN- SCHMECKEN- DENKEN
(nur das Wahrnehmen dass Gedanken da sind, nicht die Geschichten)
Komme immer wieder zur Übung der direkten Erfahrung zurück....
Und dennoch klammere ich mich fest an den GLAUBEN an ein Ich. Gedanken klammern sich an Gedanken. Auch dies eine Spekulation.
Wie schaut dieses „klammern“ an einen Glauben aus? Wie ist die direkte Erfahrung davon?
Da ist nichts zu sehen. Aber dann spüre ich meinen Körper von innen, seine vibrierende Energie, seine Wärme vor allem,und lasse mich da reinfallen, verknüpfe diese altvertraute Wahrnehmung reflexhaft mit dem Gedanken an ein bewußtes Ich.
Ist das wirklich wahr, dass wann immer diese Körperempfindung auftaucht eine reflexhafte Verknüpfung mit einem bewussten Ich entsteht?
Schau mal genau nach, ob das immer so ist. Und wenn das so ist, dann frage dich: Was ist es denn, dass dieses Muster sieht? Dann spüre einfach hin und warte auf keine verbale Antwort...
Nur das innere Empfinden meines Körpers ist real, dies aber sehr intensiv
Spür da immer wieder hinein...
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Mon Jun 22, 2020 10:29 pm

Was ist „glauben“?
Eine Gedankengeschichte

Denn ich kann meine Hände an mein Gesicht legen, und habe ein ganz spezielles Empfinden, welches ich nicht habe, wenn ich meine Hände an das Gesicht eines anderen Menschen lege. Ich empfimde also da etwas , was nur zu mir gehört.
Wo ist das Problem damit, sollte es anders sein?
:) Natürlich nicht. Es wären einfach zwei verschiedene taktile Wahrnehmungen. Und das "nur zu mir" wäre eine Geschichte. Danke für den Hinweis zum genauen Hinschauen.
Klopfe jetzt mal mit der Zeigefingerspitze auf den Tisch. Spüre genau hin: Wo ist die Empfindung zu spüren? Spürt der kleine Zeh den Zeigefinger? Ist irgendwo ein „Ich“, dass die Empfindung den Klopfens spürt? Eine Instanz getrennt vom Zeigefinger?
Die Empfindung ist nur im Zeigefinger. Ich sehe, höre, fühle kein Ich, welches die Empfindung spürt, und auch keine Instanz getrennt vom Zeigefinger. Wenn ich die Übung mit geschlossenen Augen mache, ist da einfach eine Empfindung, denn dann SEHE ich keinen Druck und keinen Zeigefinger.

Ich hoffe, ich habe dies endlich begriffen: Eine Körperempfindung kann ich nicht SEHEN, also kann ich sie auch an keiner bestimmten Stelle im Körper ausmachen.
übrigens ist die Gehirnforschung und auch andere Wissenschaften schon immer und ewig dran ein „Ich“ bzw. Bewusstsein im Gehirn oder sonstwo im menschlichen Körper zu finden – absolut erfolglos.
War mir auch halbwegs bekannt, ich wollte nur nicht zuviel schreiben.
Kannst du irgendwas anderes finden als direkte Erfahrung?
SEHEH- HÖREN- SPÜREN- RIECHEN- SCHMECKEN- DENKEN (nur das Wahrnehmen dass Gedanken da sind, nicht die Geschichten)
Komme immer wieder zur Übung der direkten Erfahrung zurück....
Immer wieder Danke für's daran erinnern! ....es braucht seine Zeit....
Wie schaut dieses „klammern“ an einen Glauben aus? Wie ist die direkte Erfahrung davon?
Da ist keine direkte Erfahrung. Es ist eine Geschichte.
Ist das wirklich wahr, dass wann immer diese Körperempfindung auftaucht eine reflexhafte Verknüpfung mit einem bewussten Ich entsteht?
Als ich das gestern niederschrieb, habe ich es so gefühlt. Und dieses Phänomen ist mir altvertraut. Indirekt wollte ich dich um einen pointer bitten. Den hast du mir ja auch gegeben:
Ist das wirklich wahr, dass wann immer diese Körperempfindung auftaucht eine reflexhafte Verknüpfung mit einem bewussten Ich entsteht?
Schau mal genau nach, ob das immer so ist. Und wenn das so ist, dann frage dich: Was ist es denn, dass dieses Muster sieht? Dann spüre einfach hin und warte auf keine verbale Antwort...
Es ist so wie mit den Gedanken, deren Entstehung ich beobachten will, und dann sind sie einfach nicht da. Ich habe diese Wärme im Körper heute nicht wirklich wahrgenommen. Aber ich ahne, diese Übung ist wichtig, und ich sollte sie bei entsprechenden Gelegenheiten machen.

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Re: Rein garnichts

Postby barb » Tue Jun 23, 2020 11:45 am

Wo ist das Problem damit, sollte es anders sein?
:) Natürlich nicht. Es wären einfach zwei verschiedene taktile Wahrnehmungen. Und das "nur zu mir" wäre eine Geschichte. Danke für den Hinweis zum genauen Hinschauen.
:)
Ich hoffe, ich habe dies endlich begriffen: Eine Körperempfindung kann ich nicht SEHEN, also kann ich sie auch an keiner bestimmten Stelle im Körper ausmachen.
Wie gesagt, hab Geduld mit dir... Wir schauen einfach immer wieder nach... Der Seh-sinn ist sowieso bei den meisten der am stärksten ausgeprägte und daher am meisten mit Konzepten belegt... Nichts falsch daran – war/ist bestimmt gut für das Überleben des Organismus... :)
Immer wieder Danke für's daran erinnern! ....es braucht seine Zeit....
<3
Was ist es denn, dass dieses Muster sieht? Dann spüre einfach hin und warte auf keine verbale Antwort...
Es ist so wie mit den Gedanken, deren Entstehung ich beobachten will, und dann sind sie einfach nicht da. Ich habe diese Wärme im Körper heute nicht wirklich wahrgenommen. Aber ich ahne, diese Übung ist wichtig, und ich sollte sie bei entsprechenden Gelegenheiten machen
Ja genau, einfach wann immer es stimmig scheint... :)

Hier ist eine Übung, die dir helfen kann herauszufinden ob Worte wirklich so harmlos sind – sie dauert 10 – 20 Minuten und du brauchst Papier und Schreibzeug und ein Timer wäre sicher hilfreich:

Schreibe die ersten 5 – 10 Minuten alles auf was du erlebst und zwar mit ‚Ich‘:

Ich sitze hier.
Ich sehe aus dem Fenster.
Ich höre ein Auto.
Mir juckt der Fuß
Ich kratze mir meinen Fuß
Ich habe Verspannungen im Nacken
Ich schreibe hier komisches Zeugs
Ich denke an die Ich-losigkeit
usw....

Reines Beschreiben, bleib dabei und achte gleichzeitig auf körperliche Wahrnehmungen.

Die nächsten 5 -10 Minuten mach das Gleiche nur ohne das Wort ‘Ich’ zu benutzen:

Sitzen
aus dem Fenster schauen
Auto hören
Vogelgezwitscher hören
Finger spüren
Nase kitzelt
kratzen an der Nase
einatmen – ausatmen
ans essen denken
verwirrt sein
Nackenverspannungen
usw....

Und wieder achte auf den Körper.


Danach vergleiche beide Male:

Welche von den beiden Varianten klingt wahrheitsgetreuer und entspannter? Wie reagiert der Körper jeweils?

Gibt es etwas was dir noch aufgefallen ist, falls ja, was?
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Mathilda
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Tue Jun 23, 2020 11:09 pm

Schreibe die ersten 5 – 10 Minuten alles auf was du erlebst und zwar mit ‚Ich‘:
Ich sitze hier.
Ich sehe aus dem Fenster...
Die nächsten 5 -10 Minuten mach das Gleiche nur ohne das Wort ‘Ich’ zu benutzen:
Sitzen
aus dem Fenster schauen...
Danach vergleiche beide Male:

Welche von den beiden Varianten klingt wahrheitsgetreuer und entspannter? Wie reagiert der Körper jeweils?

Gibt es etwas was dir noch aufgefallen ist, falls ja, was?
Beim ersten Teil der Übung spürte ich immer öfter Verspannungen im Körper. Der Gedanke, wie unter Zwang zu handeln. Ich hatte auch kaum Lust, mich als die, die etwas tut, wahrzunehmen. Das war ein wenig monoton, und wirkte irgendwie unnatürlich. Der Gedanke von Zeitdruck kam, und ein Empfinden von Hast. Der Gedanke an ein immer-enger-werden. Auf einmal die Erinnerung an eine längst verstorbenene Schulkameradin.

Beim zweiten Teil der Übungen waren die Verspannungen fast alle weg. Dass die so leicht verschwunden waren, war ein wenig wundersam. Es gab eine Phase, in der nicht das Tun (Sehen, Hören, Fühlen) im Vordergrund war, sondern die Objekte der Wahrnehmung selber. Das fand ich aufregend, und angenehm. Es machte Spaß. Da war dann ein Gefühl von Freude, und ein inneres Bild von Weite. Ich hatte dann auch das Bedürfnis zu lachen. Mein Körper fühlte sich mehr und mehr warm an, und ein wenig Hitze strömte in meinen Kopf. Irgendwann war da ein inneres Bild von einem Priester und einem Vater, nicht angenehm aber auch nicht bedrohlich, einfach dunkle Gestalten. Und als das Tun wieder mehr im Vordergrund stand, wurde es auch wieder ein wenig monoton, obwohl das "Ich" immer ausgeblendet war. Ich ging dann wieder bewußt zu den Objekten selber über, ohne 'zu tun' (das Sehen, hören...), und der freudvolle Gedanke an Freiheit und Weite kam wieder.

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barb
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Re: Rein garnichts

Postby barb » Wed Jun 24, 2020 11:26 am

Beim ersten Teil der Übung spürte ich immer öfter Verspannungen im Körper. Der Gedanke, wie unter Zwang zu handeln.

Beim zweiten Teil der Übungen waren die Verspannungen fast alle weg. Dass die so leicht verschwunden waren, war ein wenig wundersam.
Ist interessant zu beobachten, wie der Körper weiß, nicht wahr?
Es gab eine Phase, in der nicht das Tun (Sehen, Hören, Fühlen) im Vordergrund war, sondern die Objekte der Wahrnehmung selber. Das fand ich aufregend, und angenehm. Es machte Spaß. Da war dann ein Gefühl von Freude, und ein inneres Bild von Weite. Ich hatte dann auch das Bedürfnis zu lachen. Mein Körper fühlte sich mehr und mehr warm an, und ein wenig Hitze strömte in meinen Kopf. Irgendwann war da ein inneres Bild von einem Priester und einem Vater, nicht angenehm aber auch nicht bedrohlich, einfach dunkle Gestalten. Und als das Tun wieder mehr im Vordergrund stand, wurde es auch wieder ein wenig monoton, obwohl das "Ich" immer ausgeblendet war.
Hört sich spannend an :) Es kann generell geschehen im Laufe des Prozesses, das unbewusste Inhalte in Form von Bildern oder auch Geschichten (Schulkameradin, Priester, Vater) an die Oberfläche treiben. Man braucht gar nichts zu machen mit denen, einfach durchziehen lassen...
Ich ging dann wieder bewußt zu den Objekten selber über, ohne 'zu tun' (das Sehen, hören...), und der freudvolle Gedanke an Freiheit und Weite kam wieder.
Musst „du“ etwas tun, damit Töne an dein Ohr gelangen? Tust „du“ etwas um zu sehen-hören-spüren? Wie spielt sich das ab wenn du sehen "tust"? Könnte es vielleicht sein, dass sehen-hören-spüren einfach da sind, und durch angespannte Anstrengung, eine Art Zusammenziehen - die Illusion eines "Tuers" erscheint? Kannst du sehen-hören-spüren verhindern, abschalten?

Es ist in uns ziemlich stark die Konditionierung vorhanden, dass wir uns anstrengen müssen um aufnahmefähig zu sein. Heißt es doch in der Schule schon: „Konzentriere dich!“ , wenn das Kind mal verträumt und scheinbar abwesend in die Luft schaut. Und sofort werden die Augenbrauen zusammengekniffen, die Augenmuskeln spannen an und es entsteht ein aktives, angestrengtes Schauen. Das selbe mit dem Hören und auch mit den Kiefermuskeln...

Versuch mal heute durch den Tag zu gehen und einfach nur zu empfangen, die Farben/Bilder, die Geräusche – ohne dass du dich angestrengt dorthin ausstreckst... Beobachte die Anspannung der Gesichtsmuskeln wann immer es dir auffällt. Du musst nichts damit machen, einfach nur wahrnehmen...


Bitte erzähle mir wie das für dich ist... :)
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Wed Jun 24, 2020 10:49 pm

Ist interessant zu beobachten, wie der Körper weiß, nicht wahr?
Ja, ich finde es wunderbar. Und die Ent- Spannung geschieht so federleicht.
Musst „du“ etwas tun, damit Töne an dein Ohr gelangen? Tust „du“ etwas um zu sehen-hören-spüren? Wie spielt sich das ab wenn du sehen "tust"? Könnte es vielleicht sein, dass sehen-hören-spüren einfach da sind, und durch angespannte Anstrengung, eine Art Zusammenziehen - die Illusion eines "Tuers" erscheint?
Da ist ein Mißverständnis, barb, ich hatte das unklar dargestellt. Mit 'tun' im zweiten Teil der Übung meinte ich nur die Übertragung während des Scheiben. Also: "den Schatten der Hand SEHEN", als einfach nur "Schatten der Hand" aufzuschreiben, was wesentlich angenehmer war. Aber nicht, weil dies schneller ging :), sondern, weil das "Tun" des Sehens gänzlich vergessen war.
Kannst du sehen-hören-spüren verhindern, abschalten?
Nein, kann ich nicht. Wahrnehmung geschieht einfach.
Versuch mal heute durch den Tag zu gehen und einfach nur zu empfangen, die Farben/Bilder, die Geräusche – ohne dass du dich angestrengt dorthin ausstreckst... Beobachte die Anspannung der Gesichtsmuskeln wann immer es dir auffällt. Du musst nichts damit machen, einfach nur wahrnehmen...
Die Wahrnehmungen selber geschehen mühelos. Und sind sie nicht mühelos, bei Tränen in den Augen z.B. oder Anspannungen in der Gesichtsmuskulatur, dann wird eben dies mühelos wahrgenommen. Ich hatte schon bei einer der vorherigen Übungen erkennen dürfen, daß "Hören" und "Geräusch", "Sehen" und "Ding", "Fühlen" und "Druck" das gleiche sind. Und ich freue mich immer wieder über diese Entdeckung. Nur, daß da eine Art ein- ge- bildete Überzeugung bleibt, daß die mühelosen Wahrnehmungen zu einer Art "Ich" hinter dem Gesichtsbereich strömen, welches die Wahrnehmungen verarbeitet und kommentiert, also quasi hinterher tut und macht.

********************************************

Mir wird erst nach und nach wirklich klar, daß ich die Übungen nicht für dich und ein gutes Zeugnis mache.(..."braves Kind!" ... schlimmes Bild...) Obwohl du immer wieder geduldig versucht hast, mich darauf aufmerksam zu machen. Dieses Muster, auch leider wohlbekannt, finde ich beinahe verhängnisvoll. Diesmal ist es nicht so leicht: 'Muster erkannt, -gebannt'. Die "blablablabla- Übung:)" hilft ein wenig. Erst, wenn das Muster aus meinem Kopf verschwindet, kann ich die Übungen so in mein Leben integrieren, daß ich wirklichen Erkenntnisgewinn habe, und nicht einfach mehr oder weniger meine Hausaufgaben mache. Es klingt ein wenig hart, und ich fasse meinen Mut zusammen, dies niederzuschreiben, weil ich dich unbedingt wissen lassen möchte, womit ich zu kämpfen habe. Dennoch sind meine Antworten stets ehrlich er- lebt. So gut es eben geht. Wenigstens das ist mir immer am wichtigsten.

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barb
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Re: Rein garnichts

Postby barb » Thu Jun 25, 2020 11:36 am

Ja, ich finde es wunderbar. Und die Ent- Spannung geschieht so federleicht.
<3 Es ist wirklich so ein-fach, man braucht nur immer wieder hinzuschauen... :) (Das allerdings ist nicht unbedingt leicht... ;))
Da ist ein Mißverständnis, barb, ich hatte das unklar dargestellt. Mit 'tun' im zweiten Teil der Übung meinte ich nur die Übertragung während des Scheiben. Also: "den Schatten der Hand SEHEN", als einfach nur "Schatten der Hand" aufzuschreiben, was wesentlich angenehmer war. Aber nicht, weil dies schneller ging :), sondern, weil das "Tun" des Sehens gänzlich vergessen war.
Achso, alles klar :)
Die Wahrnehmungen selber geschehen mühelos. Und sind sie nicht mühelos, bei Tränen in den Augen z.B. oder Anspannungen in der Gesichtsmuskulatur, dann wird eben dies mühelos wahrgenommen. Ich hatte schon bei einer der vorherigen Übungen erkennen dürfen, daß "Hören" und "Geräusch", "Sehen" und "Ding", "Fühlen" und "Druck" das gleiche sind. Und ich freue mich immer wieder über diese Entdeckung.
Wunderbar :)
Nur, daß da eine Art ein- ge- bildete Überzeugung bleibt, daß die mühelosen Wahrnehmungen
Gut dass du erkennst, dass das eine ein-ge-bildete Überzeugung ist.

Wie nimmst du das wahr, dass die Wahrnehmungen zu einer Art "Ich" hinter dem Gesichtsbereich strömen, welches die Wahrnehmungen verarbeitet und kommentiert, also quasi hinterher tut und macht?

Achte ganz genau darauf, was davon wirklich spürbar-sehbar-hörbar ist, und was davon nur Gedankeninhalt, möglicherweise ganz subtiler, einfach eine eingebrannte Glaubensüberzeugung die gar keine erzählenden Gedanken mehr dazu braucht weil sie so fest sitzt.

Und dann schau noch weiter. Wenn wahrnehmbar ist, dass die Wahrnehmungen hinter den Gesichtsbereich strömen zu einer Art „Ich“, wer oder was sieht das dann von wo aus?


Es ist meistens so, dass das ein-ge-gildete Ich irgendwo im Kopf verortet wird. In diesem Bereich sitzen ja auch 4 von 5 Sinnesorganen, wovon 2 fast ständig in Alarmbereitschaft sind, also so gut wie immer angespannt. Sogar wenn keine oder wenig Reize von „außen“ kommen arbeiten die feinen Gesichtsmuskeln. Die Augen bewegen sich z. B. 4-6 mal die Sekunde um die Gegend abzuchecken, und die Ohren horchen sich um.

Beobachte mal wie selbst bei Gedankenaktivitäten die Augen- Ohren- und Kiefermuskeln involviert sind. Z. B. bei inneren Dialogen.

Versuch mal einen ganz weichen Blick zu kreieren, also einfach die Augen geradeaus, entspannen, Augenbrauen entspannen und nichts fokussieren. So eine Art Panoramablick mit entspannten unbewegten Augen. Wenn es geht versuche auch noch die Ohren und den Kiefer dazu zu entspannen, Hauptaugenmerk aber auf die Augen. Schau mal zum einen was das mit dem Gedankenkarussell macht, und zum anderen wie lange es möglich ist die Augen entspannt, geradeaus und weich zu halten... :)


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Mir wird erst nach und nach wirklich klar, daß ich die Übungen nicht für dich und ein gutes Zeugnis mache.(..."braves Kind!" ... schlimmes Bild...) Obwohl du immer wieder geduldig versucht hast, mich darauf aufmerksam zu machen. Dieses Muster, auch leider wohlbekannt, finde ich beinahe verhängnisvoll. Diesmal ist es nicht so leicht: 'Muster erkannt, -gebannt'. Die "blablablabla- Übung:)" hilft ein wenig.
Sehr toll wie du so viel selber erkennst... :) Wie schon mal gesagt, es reicht die Muster zu erkennen, manche lösen sich früher oder später auf, manche vielleicht gar nicht, aber das macht nichts... Schneeflocken haben ja auch alle ganz einzigartige Muster und dennoch sind sie alle dasselbe Wasser...
Erst, wenn das Muster aus meinem Kopf verschwindet, kann ich die Übungen so in mein Leben integrieren, daß ich wirklichen Erkenntnisgewinn habe, und nicht einfach mehr oder weniger meine Hausaufgaben mache.
Ich kann nur immer wieder sagen: Entspanne dich, nimm es so leicht wie möglich... Manchmal sind es eben Hausaufgaben, die mit Übung auch zu neuen Gewohnheiten führen können. Nimm dich einfach so an wie du bist, mit all deinen Mustern... Nichts muss sich ändern... „Du“ bist bereits ein absolut wundervoller Ausdruck des Seins... Was musst du wissen um zu Sein, womit musst du dafür kämpfen? Sein ist....
Es klingt ein wenig hart, und ich fasse meinen Mut zusammen, dies niederzuschreiben, weil ich dich unbedingt wissen lassen möchte, womit ich zu kämpfen habe. Dennoch sind meine Antworten stets ehrlich er- lebt. So gut es eben geht. Wenigstens das ist mir immer am wichtigsten
Alles gut... Danke für deine Ehrlichkeit, die ist auch in jeder deiner Antworten wahrzunehmen... Und ganz genau, alles einfach immer so gut es eben geht... Sei lieb zu dir selbst, kümmere dich so gut um dich wie du kannst... <3
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Re: Rein garnichts

Postby Mathilda » Thu Jun 25, 2020 11:12 pm

Wie nimmst du das wahr, dass die Wahrnehmungen zu einer Art "Ich" hinter dem Gesichtsbereich strömen, welches die Wahrnehmungen verarbeitet und kommentiert, also quasi hinterher tut und macht?
Ich nehme das nicht wahr. Es ist nur der Versuch einer Erklärung für das "Empfinden" im Kopf .Da scheint eine Art Wachheit hinter den Augen zu sein, welche ich z.B.. im Knie nicht empfinde. Doch wenn ich für einen Moment meine Augen schließe , ist da tiefer im Kopf kein anderes Empfinden als im Knie. Vibrieren und Wärme.
Zweiter Versuch : Sehr oft reagiert die Mimik reflexhaft auf bestimmte Dinge, Geräusche, Gerüche, Geschmacksempfindungen, Gedankeninhalte Diese fühlbaren Reaktionen meiner Gesichtsmuskulatur und Haut, und seien sie noch so fein, kre-ieren daraus ein Ich, weil sie mir so vertraut sind.
Achte ganz genau darauf, was davon wirklich spürbar-sehbar-hörbar ist, und was davon nur Gedankeninhalt, möglicherweise ganz subtiler, einfach eine eingebrannte Glaubensüberzeugung die gar keine erzählenden Gedanken mehr dazu braucht weil sie so fest sitzt.
Das Vertraut- Sein mit meinen eigenen Reaktionen ist eine Geschichte, weil ich sie mit den Sinnen nicht erleben kann. Aber die Geborgenheit, die sich aus dieser Geschichte ergibt, - ebenfalls Kopfkino -, "fühlt sich" täuschend echt wie ein "Ich" an.
Und dann schau noch weiter. Wenn wahrnehmbar ist, dass die Wahrnehmungen hinter den Gesichtsbereich strömen zu einer Art „Ich“, wer oder was sieht das dann von wo aus?
Da sehe ich niemand von nirgendwo.
Versuch mal einen ganz weichen Blick zu kreieren, also einfach die Augen geradeaus, entspannen, Augenbrauen entspannen und nichts fokussieren. So eine Art Panoramablick mit entspannten unbewegten Augen...
Das gelingt mir nicht, barb. Ich fange dann an zu schielen, oder ich werde total kribbelig. Diese Kribbeligkeit entsteht übrigens auch dann, wenn ich manche Fragen (s.o.) von dir beantworten will, und merke, sie sind nicht zu Ende gedacht. Ich kann sie manchmal einfach nicht zu Ende denken. Dann gebe ich auf mit dem unangenehmen Eindruck, ein wenig schluderig zu sein.
...Entspanne dich, nimm es so leicht wie möglich...
von Herzen Danke, barb!


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